Zet´joe by Geert van Hecke -Brügge – Belgien

Zet´joe by Geert van Hecke – Brügge – Belgien

„Zet´joe“ bedeutet „setz dich“, und so heißt das neue Restaurant des belgischen Kochmeister Geert van Hecke. Sein Kult Restaurant De Karmeliet hat er im September 2016 für immer geschlossen (der Raum wird nur noch für Veranstaltungen genutzt), um dann das wesentlich kleinere Zet´joe direkt nebenan im Dezember 2016 zu eröffnen. Weniger Plätze und weniger Köche sind nun am Start, aber eine tolle Atmosphäre mit schlichter Eleganz und schöner Kunst an den Wänden erwartet nun die Gäste im Restaurant.

Sehr gut geschmeckt hat es in Geert van Heckes Zet´joe. Der Meister schwingt hier noch selber die Kochlöffel und bereitet mit seinem Team eine klassisch- französische Küche mit mediterranen Einflüssen und frischen Elementen zu. Alles fundiert, alles schmackhaft und eine Küche, die ein wenig wie von einer längst vergangenen Zeit mundet. Hier in Brügge im Restaurant Zet´joe kann man immer noch erleben, geniessen und großartige Weine trinken.

Oliven, Tomaten, Basilikum Küchlein.

Miesmuscheln, Curry.

Krokant, Quinoa, Makrele, Aalschaum, Hummergelee.

Tomaten von Filip Vermeulen, Ziegenkäse, Zucchini.

Gänseleber, Pfirsich, Mandeln, Lavendel Infusion und Nussöl.

Steinbutt, Hummer, Kartoffeln, junges Gemüse, Olivenöl.

Käsevariationen.

Dame Blanche.

Hausgemachte Sahne mit frischer Vanille (abartig lecker :)).

Petit Fours.

Baba au Rhum.

Zet’joe
Langestraat 11
8000 Brugge
Belgien
Telefon: +32 50 33 82 59
www.zetjoe.be

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal rosé brut

Der Schwedhelm Zellertal Rosé Brut ist ein Rosé-Sekt aus reinem Spätburgunder. Die Trauben wachsen an den kalkreichen Hängen des Zellertals, ganz im Norden der Pfalz. Gelesen wird früh und von Hand, mit strenger Auswahl; nach sanfter Pressung gärt der Sekt klassisch in der Flasche.

Im Glas

Der Duft bringt helle Beeren wie Himbeere und Erdbeere, dazu ein Hauch Brioche. Am Gaumen ausgewogen, die Säure frisch, die Textur fein cremig. Der Abgang ist trocken und klar.

Mach was draus

Ein Rosé für Feste oder als Begleiter durch das Menü. Dazu passen Lachs, Sushi oder helles Geflügel. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Rosé von Schwedhelm hat Frucht, aber nie zu viel. Ein Sekt mit Haltung.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Brut. Der Abgang bleibt trocken, ohne spürbare Süße.

Was prägt den Boden? Kalk aus einem Urmeer, durchsetzt mit fossilen Muscheln. Die Südhänge haben bis zu 35 Grad Neigung. Das gibt dem Sekt seine salzige, kühle Art.

Wie wird er gemacht? Von Hand gelesen, sanft gepresst, in der Flasche vergoren und danach eine Weile auf der Hefe gereift. Das bringt Cremigkeit und eine feine Perlage.

Wer steht dahinter? Stephan und Georg Schwedhelm, zwei Brüder aus dem Zellertal in der Nordpfalz.

100 % Spätburgunder · Rosé · Zellertal, Pfalz · Muschelkalk · Handlese · klassische Flaschengärung · Hefelager · Brut · Weingut Schwedhelm, Zellertal · Stand: Oktober 2026

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Weine

Joseph Colin Saint Aubin 1er Cru Sous Roche Dumay blanc 2022

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Sous Roche Dumay Mont-Rachet-Hang · >400 m · SW-Lage Côte de Beaune 2022

Der Saint-Aubin Sous Roche Dumay 1er Cru Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Region, am Westhang des Mont-Rachet. Weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse und Salzmandeln prägen den Duft; am Gaumen mittelkräftig, salzig-mineralisch und klar, mit zupackendem, langem Abgang.


Sous Roche Dumay – Höhenlage am Mont-Rachet

Sous Roche Dumay ist eine Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin, ausschließlich mit Chardonnay bestockt. Sie liegt an den höheren Westhängen des Mont-Rachet auf über 400 Metern – damit zählt sie zu den höchsten Lagen der Region. Gut durchlässige Kalksteinböden prägen das Terroir.

Nur der Hügelkamm trennt die Lage von den Grand Crus von Puligny-Montrachet; die südwestliche Ausrichtung bringt jedoch die volle Nachmittagshitze statt der sanften Morgensonne. Das ergibt salzig-mineralische, präzise Weine. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die salzig-mineralische, klare Art dieses Sous Roche Dumay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Salz, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse, Salzmandeln und Steinfrüchte. Am Gaumen mittelkräftig und voll, salzig-mineralisch und klar, mit einem zupackenden, langen Abgang.

Weiße Blüten, Limette und Salzmandeln über salzig-mineralischem Gaumen – klar, voll und mit zupackendem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sous Roche Dumay (1er Cru), Saint-Aubin (Côte de Beaune); Westhang des Mont-Rachet, >400 m, SW-Lage, gut durchlässiger Kalkstein
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~600 m nur 3.570 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.


La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.

Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), ~600 m, lehmige Böden mit kleinem Kalksteinanteil, von Fenchel, Thymian und Rosmarin umgeben
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.570 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), 100 % entrappt, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im historischen Kellergewölbe; organischer Anbau

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Feinkost

Caffarel Crema Gianduia

Feinkost · Haselnusscreme · Piemont

Caffarel Crema Gianduia ist eine zart schmelzende, nussige Gianduia-Haselnusscreme mit Piemonteser Haselnüssen. Das Turiner Traditionshaus Caffarel gilt als Erfinder der Gianduia. Fein, cremig und intensiv im Haselnussaroma. Perfekt als Brotaufstrich zum Frühstück.


Herkunft

Caffarel ist ein Traditionshaus aus Turin im Piemont und gilt als Wegbereiter der Gianduia – der klassischen Verbindung aus Haselnuss und Schokolade. Die Creme nutzt Piemonteser Haselnüsse, bekannt für ihr feines, intensives Aroma.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage sind Piemonteser Haselnüsse, die zu einer zart schmelzenden Gianduia-Creme verarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine feine, cremige Textur mit intensivem Nussgeschmack.

Geschmack

Cremig und zart schmelzend, mit intensivem Haselnussaroma und feiner Schokoladennote. Nussig, vollmundig und fein süß.

Am Tisch

Als Brotaufstrich zum Frühstück, auf Gebäck oder zum Verfeinern von Desserts.

Klassische Begleitung: frisches Brot, Croissants, Pfannkuchen, Eis und Obst.


Hersteller: Caffarel (Turin, Italien)
Produkt: Crema Gianduia (Haselnusscreme)
Sorte: Gianduia mit Piemonteser Haselnüssen
Herkunft: Piemont (Italien)
Verarbeitung: zart schmelzende Nusscreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2026

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Rebsorten

Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne (Frankreich) Côte de Nuits 2021

Der Robert Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021 ist der Einstieg in die Welt einer der großen Domänen der Côte de Nuits – aus Spitzenparzellen am Rand der berühmten Lagen, im kühlen Jahrgang 2021 frisch, dunkelfruchtig und gut strukturiert.


Bourgogne – die Herkunft

Auch der Bourgogne von Groffier stammt aus überdurchschnittlichen Parzellen: eine liegt unmittelbar neben dem Grand Cru Clos de Vougeot, eine weitere grenzt an die Weinberge von Morey-Saint-Denis. So beginnt dieser Wein dort, wo viele Village-Weine aufhören.

Die kalkstein-tongeprägten Böden der Côte de Nuits geben dem Wein Frische und Struktur. Niedrige Erträge und sorgfältige Lese sichern auch auf Bourgogne-Ebene die Konzentration und Reintönigkeit, für die das Gut steht.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine – mit Ausnahme des Passetoutgrains – mit 100 % Ganztrauben; Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau in französischen Barriques mit zurückhaltendem Neuholzanteil. Die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Kräftiges Rubin. In der Nase offene, dunkle Frucht – Brombeere und Johannisbeere – mit Gewürzen, Mandarinenschale und einem Hauch Verveine. Am Gaumen kräftig und rund, mit reifer, aber nie überreifer Frucht, klarer dunkler Aromatik, guter Struktur und feinkörnigem Gerbstoff.

Dunkelfruchtig, würzig und gut strukturiert – ein großer kleiner Burgunder von einer Top-Domaine.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Ente, Kalb und Rind, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelkräftigem Käse. Ein vielseitiger, alltagstauglicher Begleiter.


Lage: Bourgogne, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); Parzellen neben Clos de Vougeot und angrenzend an Morey-Saint-Denis
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; französische Barriques

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Rebsorten

Ermelinda Sandstone Shiraz

Rotwein · Península de Setúbal · Shiraz · Portugal

Ermelinda Freitas Sandstone Shiraz ist ein körperreicher portugiesischer Rotwein aus 100 % Syrah von der Península de Setúbal. Der Name „Sandstone" verweist auf die sandigen Böden rund um Fernando Pó. Warme Aromen schwarzer Früchte, ein Touch florale Nuancen und reife Tannine prägen den Wein. Im Glas ein dichter, komplexer und trinkreifer Shiraz.


Península de Setúbal

Das Weingut Casa Ermelinda Freitas liegt in Fernando Pó (Palmela) auf der Halbinsel Setúbal, zwischen den Flüssen Sado und Tejo. Die fast strandsandartigen Böden und die kühlende Flussbrise in den trockenen Sommern geben den Trauben Reife und zugleich Eleganz.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Syrah. Nach der Gärung im Edelstahltank reift er rund vier Monate in gebrauchten Holzfässern, die ihm den letzten Schliff geben, ohne die opulente Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase warme, reife schwarze Früchte, dazu Gewürze, getrocknete Kräuter und ein Hauch floraler Nuancen. Am Gaumen körperreich und komplex, trinkreif mit reifen, weichen Tanninen. Der Abgang ist saftig und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung gut trinkbar, eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Gegrilltes und kräftige Pastagerichte.


Lage: Península de Setúbal (Fernando Pó/Palmela), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: Edelstahl, ca. 4 Monate gebrauchtes Holzfass

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Rebsorten

Pietroso Brunello di Montalcino

Wein · Rotwein · Montalcino · Italien

Pietroso Brunello di Montalcino ist ein intensiv-fruchtiger Rotwein, der vor Kraft und Struktur strotzt. Reife Aromen von Pflaumen, dezente Vanille und samtige Tannine machen diesen Sangiovese zum idealen Begleiter von Lammfleisch.


Montalcino / Toskana

Die Azienda Agricola Pietroso ist ein kleines Familienweingut in Montalcino, 1978 gegründet und heute von Gianni Pignattai und seiner Familie geführt. Die Reben wachsen in Höhenlagen um 400–500 Meter auf den klassischen Montalcino-Böden aus Galestro, Ton, Kalk und Sand – ideale Voraussetzungen für eleganten, konzentrierten Sangiovese.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sangiovese (dem Brunello-Klon). Nach Handlese und Spontangärung mit Naturhefen reift der Wein über mehrere Jahre in großen slawonischen Eichenfässern (botti), gefolgt von einer Flaschenreife; unfiltriert abgefüllt. Als Brunello di Montalcino DOCG erreicht er erst nach mindestens fünf Jahren Reife seine Trinkreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen. In der Nase intensiv und vielschichtig, mit Pflaume, roten Beeren, Unterholz und dezenter Vanille. Am Gaumen vollmundig, kraftvoll und gut strukturiert, mit reifen, samtigen Tanninen und langem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, Steinpilzrisotto und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brunello di Montalcino, Montalcino (Toskana, Italien); Azienda Agricola Pietroso
Klassifikation: Brunello di Montalcino DOCG – 100 % Sangiovese, trocken
Ausbau: Reifung in großen slawonischen Eichenfässern (botti) über mehrere Jahre, Flaschenreife; unfiltriert

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012

Rotwein · Walla Walla Valley AVA · Syrah

100 % Syrah The Tribe Vineyard The Rocks District of Milton-Freewater rund 8.800 Stöcke je Hektar 463 Kisten 2012

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012 stammt von Christophe Baron, dem Gründer von Cayuse, aus einer extrem dicht gepflanzten Parzelle im Rocks District des Walla Walla Valley. Ein herzhafter, salziger und konzentrierter Syrah von den Basaltkieseln – im Stil näher an der Côte Brune von Côte-Rôtie als an allem, was man sonst aus Nordamerika kennt. Erzeugt wurden nur 463 Kisten.


The Tribe Vineyard – dicht gepflanzter Syrah auf Basalt

The Tribe Vineyard umfasst rund drei Acres, gut einen Hektar, und liegt unmittelbar neben Christophe Barons Lage En Chamberlin im Rocks District of Milton-Freewater. Diese Unterregion des Walla Walla Valley ist die einzige Weinbauappellation der USA, deren Grenzen allein über einen Bodentyp gezogen wurden: einen kiesigen Lehm, der fast vollständig aus runden Basaltgeröllen besteht. Wie die galets roulés von Châteauneuf-du-Pape speichern die Steine tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Trauben ab.

Die Besonderheit dieser Parzelle ist die Pflanzdichte. Gepflanzt wurde „sur échalas", wie an den steilen Hängen der nördlichen Rhône: jede Rebe an einem eigenen Pfahl, rund 3.555 Stöcke je Acre, umgerechnet etwa 8.800 je Hektar – ein Mehrfaches dessen, was in den USA üblich ist. So eng stehende Reben konkurrieren um Wasser und Nährstoffe, tragen wenig und wurzeln tief. Der Name Horsepower verweist darauf, wie diese Reihen bearbeitet werden: Sie sind zu schmal für einen Traktor, die Arbeit übernehmen Zugpferde.

Der Vergleich mit der Côte Brune ist kein Zufall. Baron, aus einer Winzerfamilie der Champagne stammend, hat die nördliche Rhône bewusst zum Vorbild genommen – Pflanzsystem, Syrah, Hanglage im Sinne dichter Bestockung. Der Rocks District liefert dazu die Wärme und die herzhafte, fleischige Aromatik, für die die Weine dieser Gegend bekannt sind.

Jahrgang 2012 – Walla Walla Valley

Der Jahrgang 2012 gilt im Bundesstaat Washington und im angrenzenden Walla Walla Valley als ausgeglichenes, sehr gutes Jahr. Nach einem kühlen Frühjahr folgte ein warmer, trockener und vor allem gleichmäßiger Sommer ohne längere Hitzespitzen. Der Herbst blieb mild und erlaubte eine ruhige, lange Reife.

Die Trauben kamen gesund und vollreif in den Keller, ohne dass die Frische verloren ging. Für Syrah auf den warmen Basaltkieseln bedeutet das Konzentration und Struktur bei erhaltener Spannung – gute Voraussetzungen für einen Wein, der heute, gut ein Jahrzehnt später, in einer schönen Trinkphase steht.

Rebsorte und Herkunft

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2012, ausschließlich aus The Tribe Vineyard. Horsepower Vineyards ist Christophe Barons zweites Label neben Cayuse; es ist den dicht gepflanzten, mit Pferden bearbeiteten Parzellen vorbehalten und entsprechend klein. Von diesem Wein wurden 463 Kisten erzeugt.

Die Konzentration des Weins entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller: Bei so dichter Bepflanzung bringt jeder einzelne Stock nur wenige Trauben, die kleinen Beeren liefern viel Schale im Verhältnis zum Saft – daher Farbe, Tannin und Tiefe.

Im Glas

Tiefes Rubin mit beginnender Reife am Rand. In der Nase herzhaft, fast blutig: Asche, schwarzer Pfeffer, Steinsalz, schwarze Olive, nasser Stein, Tabak und getrocknete Blüten über dunkler Frucht aus schwarzer Kirsche und Pflaume, dazu getrocknete Kräuter, Paprika und Lakritz.

Am Gaumen vollmundig und konzentriert, mit ausgeprägt salziger Mineralität, reifen Tanninen und großer Länge. Die gut zehn Jahre Flaschenreife haben die Frucht in den Hintergrund und die herzhaften Töne nach vorn gebracht.

Pflanzdichte wie an der nördlichen Rhône, Basalt wie in Châteauneuf, Pferde statt Traktor: ein Syrah, der nach Stein und Fleisch schmeckt.

Bei 16–18 °C servieren. Eine Stunde vorher dekantieren und dabei vom Depot trennen. Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2032.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem Barbecue oder gereiftem Hartkäse. Die herzhaften, salzigen Töne passen besonders zu Lamm mit Oliven und Rosmarin, geschmorter Ochsenbacke und Wildschwein.


Produzent Horsepower Vineyards, Christophe Baron, Walla Walla
Rebsorte 100 % Syrah
Lage The Tribe Vineyard, The Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (Oregon, USA) · rund 3 Acres · Basaltgerölle
Klassifikation Walla Walla Valley AVA · trocken
Jahrgang 2012
Vinifikation Pflanzung sur échalas, rund 3.555 Stöcke je Acre · Bearbeitung mit Zugpferden
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage 463 Kisten

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