Olivier Horiot Champagne Rosé de Saignée En Barmont Sève Brut Nature 2010 – Champagne – Frankreich

Olivier Horiot Champagne Rosé de Saignée En Barmont Sève Brut Nature 2010 – Champagne – Frankreich

Oliver Horiot produziert mit dem Champagner Rosé de Saignée En Barmont Sève Brut Nature 2010 einen ganz und gar anderen Champagner Typus. Reinster Pinot Noir Ablaufmost, viertägige Kohlensäure Maischegärung, biologischer Säureabbau, Ausbau in älteren Barriquefässern, eine kalkhaltige Einzellage namens „En Barmont“ und dann ein herausragendes Geschmackserlebnis, welches eher an einen eigenständigen Naturwein, als einen Champagner erinnert.

Dieser Champagner benötigt auch erst einmal gut eine halbe Stunde Luft und sollte nicht zu kalt getrunken werden. Duft nach Erd- und Waldbeeren, zusätzlich mischen sich noch Pilzaromen, frisches Brot und geröstete Kastanien dazu. Der Wein perlt anfangs extrem stark und muss sich erst einmal sammeln. Geschmacklich extrem trocken und mit zunächst irritierenden Gerbstoffen versehen kämpft der Séve Rose de Saignée En Barmont Brut Nature 2010 erst einmal verzweifelt am Gaumen um Anerkennung. Alsbald wird die ganze Sache runder und auch noch spannender dazu.

Auch geschmacklich dominieren Walderdbeeren. Verspielt, sehr kraftvoll und mächtig der Mittelbau, lang und noch etwas kantig der Abgang. Einige Röstaromen, gemahlener Kaffee und erdige Komponenten runden das ganze Geschmacksbild dann noch ab.

Ein Champagner, in den man sich „hineintrinken“ muss, aber sobald das geschehen ist und auch noch ein bisschen echter Kaviar dazu gereicht wird. Oh … la, la!

208

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese Speyer 2021 Late Release

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Spätlese · fruchtsüß Late Release · gereift

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Spätlese 2021 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, aus einer der spannungsgeladensten Parzellen der Ritsch.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

Die Parzelle „Im Speyer" erhebt sich extrem steil und optimal nach Süden ausgerichtet aus dem Moseltal. Der devonische Schiefer speichert Wärme und bietet den Reben nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und mineralischer Prägung. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist „Im Speyer" noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang mit spätem Herbst und später Lese. Er brachte präzise, filigrane Rieslinge mit lebendiger Säure, moderaten Mostgewichten und großer Klarheit – eine gefeierte Rückkehr zum klassischen Mosel-Stil.

Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben und zeigt heute bereits erste Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.

Im Glas

Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel, Weinbergspfirsich und Zitrus zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; straff, salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der zusätzlichen Spannung der Speyer-Parzelle.

Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.

Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit Flaschenreife.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, mehrjährige Reife vor Freigabe, Schraubverschluss

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Rebsorten

Cantina Angiuli Donato Primitivo Puglia Rosso

Rotwein · Primitivo · Apulien · Altreben

Angiuli Donato Primitivo Puglia ist ein kraftvoller, würziger Rotwein aus Apulien. Er wird aus sehr alten Primitivo-Klonen gekeltert, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Das Weingut Angiuli Donato sitzt in der Provinz Bari im Süden Italiens. Im Glas ein dunkler, sortentypischer Primitivo mit intensiver Würze.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt vollreife Primitivo-Trauben hervor. Für diesen Wein werden sehr alte Klone genutzt, deren geringe Erträge für Konzentration und Tiefe sorgen; der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von sehr alten Reben. Nach der Handlese folgen schonende Pressung und eine Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was die kräftige, reife Frucht in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensiv würzig, mit reifer Frucht und Kräuternoten. Am Gaumen getragen von Pflaumenkompott und reifen Früchten, kraftvoll und zugleich geschmeidig. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, kräftige Pastagerichte und gereifter Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Primitivo
Ausbau: Edelstahl

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Weine

Adega Algueira Dolio Ribeira Sacra tinto 2019

Rotwein · Ribeira Sacra (Spanien) · Cuvée

Mencía 66% · Brancellao 20% · Sousón/Caíño/Garnacha Tintorera DO Ribeira Sacra (Galicien) straff · mineralisch · würzig 6.655 Flaschen 2019

Der Dólio Ribeira Sacra Tinto 2019 der Adega Algueira ist eine Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %). Straff, geradlinig, tief mineralisch und voller Würze – ein besonderer Tinto aus Galicien, nur 6.655 Flaschen.


Ribeira Sacra – Steilterrassen in Galicien

Ribeira Sacra im Nordwesten Spaniens ist für seine dramatischen Steilterrassen entlang der Flüsse Sil und Miño bekannt. Schiefer- und Granitböden sowie ein kühles, atlantisch beeinflusstes Klima bringen frische, mineralische Rotweine hervor; Hauptrebsorte ist die Mencía.

Die Adega Algueira zählt zu den Pionieren und führenden Erzeugern der Ribeira Sacra und steht für präzise, terroirtreue Weine.

Jahrgang 2019 – Ribeira Sacra

2019 brachte in Galicien einen guten Jahrgang mit gesunden, reifen Trauben.

Für die Rotweine der Ribeira Sacra steht 2019 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die straffe, mineralische Art dieses Dólio.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %), Jahrgang 2019. Gesamtproduktion: 6.655 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Mineralität, Würze und eine klare Struktur ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Muskatnuss, weißer Pfeffer, wilde Beeren, Orange, Leder und frische Gewürze. Am Gaumen straff und geradlinig, tief mineralisch und würzig; die feinkörnigen Tannine harmonieren fein mit der klaren Säure. Der lange Abgang hinterlässt einen schönen Nachhall.

Muskatnuss, weißer Pfeffer und wilde Beeren über straffer, tief mineralischer Struktur – würzig und mit langem Nachhall.

Schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Gegrilltes Fleisch, Lamm, Schwein, Wild und Schmorgerichte, dazu gereifter Käse. Ein würziger, vielseitiger Begleiter für herzhafte Küche.


Lage: Ribeira Sacra (Galicien, Spanien); Steilterrassen am Sil/Miño, Schiefer/Granit
Klassifikation: DO Ribeira Sacra
Ausbau: Cuvée Mencía/Brancellao/Sousón/Caíño/Garnacha Tintorera; Holzfassausbau

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Rebsorten

Gran Maestro Rosso Puglio Appassimento

Rotwein · Puglia · Salento · Appassimento · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Rosso Appassimento ist eine dunkelrote Cuvée aus Sangiovese- und Primitivo-Trauben aus dem Salento in der Region Puglia. Nach der Appassimento-Methode aus angetrockneten Trauben gewonnen, besticht er durch ein Potpourri an roten Früchten. Im Glas vollmundig, weich und rund.


Salento (Puglia)

Der Salento bildet die südliche Spitze der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Lagen bringen vollreife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Sangiovese und Primitivo finden hier ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sangiovese und Primitivo und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden vor der Gärung angetrocknet, was Konzentration, Fülle und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Wein mit milden Tanninen.

Im Glas

Dunkles Rot. In der Nase ein Potpourri an roten Früchten. Am Gaumen weich und rund, getragen von reifen Primäraromen, mit vollem Körper, milden Tanninen und guter Balance. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Lage: Salento, Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT/IGP – Rosso (Appassimento)
Ausbau: Sangiovese/Primitivo, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer GC 2018 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz Basalt · Buntsandstein mit Kalkgeröll Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2018

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.

Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt, verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll, dichte Ton-/Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, lange Vollhefe; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Weine

Domaine de Bichery Champagne la source R20 BIO

Champagner · Côte des Bar · Cuvée · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery La Source Brut Nature ist ein Bio-Champagner aus der Côte des Bar. Die Cuvée vereint Chardonnay, Pinot Noir und Petit Meunier. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er sich naturherb, klar und fein. Ein eigenständiger Winzerchampagner.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne. Die kalk- und mergelgeprägten Böden und das kontinentale Klima verleihen dem Champagner Frische und Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Chardonnay, Pinot Noir und Petit Meunier. Sie wird ohne Dosage als Brut Nature (naturherb) abgefüllt, was Reinheit und Spannung des Weins betont.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase frische Frucht, Zitrus und ein Hauch Brioche. Am Gaumen naturherb und klar, mit feiner Mineralität und frischer Spannung. Der Abgang ist trocken und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature
Ausbau: Chardonnay/Pinot Noir/Petit Meunier, ohne Dosage

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Spirituosen

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili

Spirituose · Likör · Lakritz

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili ist Pech für das gewisse Xtra im Leben – natürlich etwas schärfer als das Original und mit einer echten Chilischote in der Flasche.


Herkunft / Bergisches Land

Wie das Original wird der Pech XTRA nach bergischer Rezeptur hergestellt und steht in der Tradition des Bergischen Landes. Er verbindet die kräftige, würzig-süße Note der Süßholzwurzel mit einer deutlich feurigeren Chili-Komponente.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Lakritz (Süßholz) mit seiner intensiven, dunklen Würze, abgerundet mit Zucker. Für das Xtra an Schärfe sorgt Chili – samt einer echten Chilischote in der Flasche, die das Aroma kontinuierlich verstärkt. Spürbar schärfer als das Original.

Im Glas

Tiefes Schwarzbraun, mit Chilischote in der Flasche. In der Nase intensives Lakritz mit würzig-scharfen Anklängen. Am Gaumen süß und vollmundig lakritzig, gefolgt von einer kräftigen, deutlich ausgeprägten Chili-Schärfe im Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif oder Shot.

Ideal: eisgekühlt pur, als Shot oder auf Eis; für alle, die es lakritzig und richtig scharf mögen.


Marke: Pech
Art: Lakritzlikör mit Chili (Xtra-scharf)
Zutaten: Lakritz (Süßholz), Chili (mit echter Chilischote), Alkohol, Zucker
Herkunft: Bergisches Land (Deutschland)
Geschmack: intensiv lakritzig, extra scharf

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Weine

Schäfer-Fröhlich Stromberg Riesling GG 2021

Weißwein · Bockenauer Stromberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Bockenauer Stromberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr-Steillage Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Bockenauer Stromberg Riesling GG 2021 stammt aus Tim Fröhlichs steilster Lage – einer südexponierten Vulkanporphyr-Steillage mit alten Reben. Ein würzig-rauchiger, kraftvoller und salzig-mineralischer Riesling von großer Präzision und Tiefe.


Bockenauer Stromberg – Vulkanporphyr in Steillage

Der Bockenauer Stromberg ist eine VDP.Große Lage an der Nahe und die steilste Lage des Weinguts – mit bis zu 70 % Hangneigung, südlich ausgerichtet, sodass die Handlese hier zwingend ist. Anders als die Schiefer- und Quarzitlagen des Guts (Felseneck, Halenberg) ist der Stromberg von verwittertem vulkanischem Porphyr (Vulkangestein) geprägt. Dieser Boden verleiht dem Riesling seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und kraftvolle Struktur.

Die alten Reben – ein Teil deutlich über sechzig Jahre alt – wurzeln tief im kargen Fels und liefern kleine, intensive Beeren mit niedrigem Ertrag. Das ist die Grundlage für einen vielschichtigen, langlebigen Großen-Gewächs-Riesling.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr des Stromberg ergibt das ein Großes Gewächs von straffer Spannung, salziger Mineralität und feiner Würze – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Bockenauer Stromberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Stromberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr der Steillage lebt dieses Große Gewächs: Zitrus wie Limette und Grapefruit, gelbe Steinobstnoten, dazu Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen ist der Wein konzentriert, straff und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer ausgeprägt salzigen Mineralität. Jung zeigt er sich steinig und verschlossen, mit Belüftung gewinnt er Tiefe und Länge – und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, gelbes Steinobst, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – straff, salzig und präzise, mit sehr langem mineralischem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bockenauer Stromberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage (bis ~70 % Neigung) auf verwittertem vulkanischem Porphyr; alte Reben
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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