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24. Juli 2018

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Weine

Galon Crianza 10 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Rebenalter 30–50 Jahre quarzitreiche Steinböden Handlese in 15-kg-Kisten 10 Monate französische Eiche Crianza

Galón Crianza ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und stehen auf steinigen, quarzitreichen Böden. Kontinentales Klima mit großen Tag-Nacht-Unterschieden und heißen, trockenen Sommern bringt tiefdunkle, polyphenolreiche Trauben hervor. Im Glas ein dichter, würziger Tinto mit dunkler Frucht und großem Lagerpotenzial.


Toro – Hochebene am Duero

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora am Duero in Kastilien-León, auf einer Hochebene zwischen rund 620 und 750 Metern Höhe. Das Klima ist kontinental mit leichtem ozeanischem Einfluss: bei etwa 12,5 °C Jahresmittel und nur 350 bis 400 Millimetern Niederschlag reifen die Trauben langsam und gleichmäßig aus. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht halten die Säure, während die Höhe die Sommerhitze abmildert.

Die Böden bestehen aus Sanden, Tonen und kalkhaltigem Konglomeratgestein; an der Oberfläche liegen große Quarzitsteine. Sie speichern tagsüber Wärme, geben sie nachts ab und regulieren so die Temperatur in der Traubenzone – das fördert die phenolische Reife, also ausgereifte Gerbstoffe statt harter Kerne. Der hohe Sandanteil ist zugleich der Grund, warum die Reblaus in Toro nie richtig Fuß fasste: In der Region stehen bis heute ungewöhnlich viele alte, wurzelechte Anlagen.

Tinta de Toro ist der lokale Klon des Tempranillo, über Jahrhunderte an diese Bedingungen angepasst. Die Beeren sind kleiner und dickschaliger als anderswo, das Verhältnis von Schale zu Saft ist entsprechend günstiger – daraus kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die Toro von Rioja oder Ribera del Duero unterscheiden. Reben mit 30 bis 50 Jahren tragen wenig, aber konzentriert.

Handlese, malolaktische Gärung im Fass, 10 Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben im Stapel nicht gequetscht werden; sortiert wird anschließend am Tisch.

Ungewöhnlich ist die Kellerarbeit danach: Die malolaktische Gärung läuft nicht im Tank, sondern bei konstanten 26 °C in Eichenfässern ab. Wein und Holz verbinden sich dabei enger als bei einem späteren Umzug ins Fass, die Struktur wird weicher und das Holz weniger als eigene Schicht wahrnehmbar. Danach reift der Wein 10 Monate in französischer Eiche – nicht in amerikanischer, die in Toro traditionell verbreitet ist und deutlich mehr Vanille und Kokos einbringt. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Toast, Veilchen, Gewürze, Lakritz, schwarze Johannisbeere und Brombeere; die feinen Eichennoten verbinden sich mit der reifen Frucht. Am Gaumen zart und zugänglich, mit einer Tanninstruktur, die Volumen und Tiefe gibt. Der Abgang ist lang und zeigt, dass der Wein noch jung ist.

Kleine Beeren, dicke Schalen, Quarzit als Wärmespeicher: Toro liefert die Gerbstoffdichte, die zehn Monate Holz überhaupt erst trägt.

Schon zugänglich, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter und reift über viele Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren – wärmer wirkt der Wein alkoholisch, kälter verschließt sich das Tannin.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse. In der Region selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Chorizo, geschmorte Rippe und alles mit Röstaromen. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage D.O. Toro, Kastilien-León · quarzitreiche Steinböden · 620 bis 750 m
Klassifikation DO Toro · Crianza
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · Sortierung am Tisch · malolaktische Gärung bei 26 °C im Eichenfass
Ausbau 10 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Rebenalter 30 bis 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Italien

Sant Antonio Amarone Riserva Lilium Est 2010

Wein · Rotwein · Amarone Riserva · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone Riserva „Lilium Est" zeigt ein tiefes Rubingranat und einen intensiven Duft nach feinstem Balsamico. Es folgen charakteristische Aromen von Kirsche, Pflaume und Beeren mit Anklängen winterlicher Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Ein voluminöser Amarone – weich, warm und mit nachhaltigem Abgang.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio der Brüder Castagnedi liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). „Lilium Est" ist die Riserva und die Spitze der Amarone-Linie des Guts – ein Wein für besondere Anlässe und lange Lagerung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Rondinella, Croatina und Oseleta. Die Trauben werden traditionell auf Strohmatten getrocknet (Appassimento); anschließend wird ohne Druck gepresst – es wird nur der natürlich ablaufende Saft gewonnen. Nach der Reifung in Barriques reift dieser Amarone als Riserva noch weitere vier Jahre auf der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubingranat. In der Nase feinster Balsamico, Kirsche, Pflaume und Beeren mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Am Gaumen voluminös, weich und warm, mit einem langen, kaum enden wollenden Abgang, der an Schokoladenkuchen, Kakao und geröstete Mandeln erinnert. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein eindrucksvoller Begleiter zu kräftigen Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva – Corvina, Rondinella, Croatina, Oseleta, trocken
Ausbau: Appassimento auf Strohmatten, nur frei ablaufender Saft; Reifung im Barrique, zusätzlich 4 Jahre Flaschenreife

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Rebsorten

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Auslese Lange Goldkapsel 2023

Edelsüßer Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Schiefer Auslese Lange Goldkapsel · edelsüß bis 120 J. wurzelechte Reben 2023

Die Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Auslese Lange Goldkapsel 2023 stammt aus der Hauslage des Guts – bis zu 120-jährige wurzelechte Reben auf blauem Schiefer. Eine edelsüße Auslese der höchsten Selektionsstufe (Lange Goldkapsel): sehr saftig, gleichzeitig aber auch sehr klar, elegant und fein, getragen von einer knackigen, reifen Frucht.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die Handarbeit in den Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Lieser Niederberg Helden ist mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben bestockt und wird durch 100 % blauen Schiefer und eindrucksvolle Steigungen von bis zu 80 % charakterisiert. Diese lange vernachlässigte Lage gilt seit einigen Jahren als eine der facettenreichsten und interessantesten der Mosel und bringt Jahr für Jahr spektakuläre Spitzenrieslinge von expressivem Charakter und außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure, der zum Herbst günstige Bedingungen für edelsüße Spezialitäten bot. Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor – ideale Voraussetzungen für eine Auslese der Langen Goldkapsel, in der üppige Süße und rassige Frische im Gleichgewicht stehen.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Auslese der Langen-Goldkapsel-Selektion aus dem Niederberg Helden, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Für die Auslese werden vollreife, edelfaule (botrytisierte) Beeren in strenger, selektiver Handlese gelesen; die Lange Goldkapsel steht dabei für die höchste, konzentrierteste Auswahl oberhalb der regulären Goldkapsel. Der Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen; die Gärung wird angehalten, sodass eine üppige natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt sehr niedrig ausfällt. So entsteht ein extraktreicher, langlebiger Wein von großer Klarheit.

Im Glas

Die Auslese präsentiert sich sehr saftig, gleichzeitig aber auch sehr klar, elegant und fein, getragen von einer knackigen, reifen Frucht. Aus der edelsüßen Machart und dem blauen Schiefer entfalten sich Aromen von reifem Pfirsich und Aprikose, Zitrus und Quitte, dazu ein Hauch Honig und exotische Frucht. Am Gaumen spielt die üppige, natürliche Süße mit einer rassigen, präzisen Säure und der kühlen Schiefermineralität zusammen – dicht und dennoch schwerelos, mit einem langen, mineralischen Nachhall.

Sehr saftig, zugleich sehr klar, elegant und fein – getragen von einer knackigen, reifen Frucht. Üppige Süße im Spiel mit rassiger Säure und kühler Schiefermineralität.

Ein edelsüßer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Auslese (edelsüß), Lange-Goldkapsel-Selektion; 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit hoher natürlicher Restsüße

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Les Crayères 2021 ist der Jahrgangs-Champagner von Bryan Marx und seiner Domaine des Tuileries, zu Hause in Venteuil im Marne-Tal. Pinot Noir und Chardonnay machen je 45 Prozent aus, Meunier den Rest. Ausgebaut wurde komplett im Eichenfass, gefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Die Nase bringt Zitrusschale, weißen Pfeffer und zarten Toast mit, vielschichtig und trotzdem klar. Im Mund frisch und cremig zugleich, mit salziger Note und viel Zug. Der mineralische Nachhall hält lange an.

Mach was draus

Ein Aperitif mit Charakter. Er passt auch zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C in einem großen Weinglas statt in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Crayères verzichtet auf jede Schminke. Kreide, Holz und Frucht, mehr braucht er nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Die Grundweine reifen vollständig im Eichenfass. Danach liegt der Champagner in der eigenen Kreidehöhle des Guts. Eine Dosage gibt es nicht.

Woher kommen die Trauben? Von rund anderthalb Hektar in Venteuil. Die Hänge zeigen nach Süden, der Boden besteht aus Kreide und Lehm, und die Rebstöcke zählen 30 bis 40 Jahre.

Wer steht dahinter? Bryan Marx, der 2018 neben dem Familiengut Marx-Coutelas sein eigenes Projekt gestartet hat.

Pinot Noir und Chardonnay je 45 %, Meunier 10 % · Venteuil, Vallée de la Marne · Kreide und Lehm, Südlage · Rebalter 30–40 Jahre · Jahrgang 2021 · Ausbau ganz im Eichenfass · Reife in der Kreidehöhle · Brut Nature · ohne Herbizide (Umstellung) · Domaine des Tuileries (Bryan Marx), Venteuil · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Dujac Chambolle Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Gruenchers · 1er Cru Chambolle-Musigny Côte de Nuits 2023

Der Chambolle-Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir vom nordwestlichen Rand des Dorfes Chambolle-Musigny. Sinnlich, vielschichtig und energiegeladen, mit fester Frucht, langer Linie und präziser Säure.


Les Gruenchers – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Den Lagennamen Les Gruenchers gibt es im Burgund zweifach – in Chambolle-Musigny und keine zwei Kilometer entfernt in Morey-Saint-Denis; der Name leitet sich wohl von „noyer" (Walnussbaum) ab. Dieser Premier Cru liegt am nordwestlichen Rand von Chambolle-Musigny und umfasst rund 2,8 Hektar.

Chambolle-Musigny (AOC seit 1936, rund 150 Hektar) gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse; die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus und die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und vielschichtig, mit fester roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze. Am Gaumen lang und energiegeladen, getragen von einer präzisen Säure und feinen Tanninen.

Sinnlich und vielschichtig, mit fester Frucht und präziser Säure – Chambolle-Musigny voller Energie.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Gruenchers (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden, NW-Rand des Dorfes, 2,8 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Spirituosen

Andres Mirabellenwasser

Spirituose · Pfalz · Obstbrand (Mirabelle)

Mirabellenwasser Obstbrand aus Mirabellen Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert aromatisch

Das Andres Mirabellenwasser ist ein feiner Obstbrand aus Mirabellen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer, aromatischer Brand mit dem typischen, milden Mirabellencharakter.


Andres Mirabellenwasser – Obstbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieses feine Mirabellenwasser – ein klassischer Obstbrand aus der Pfalz.

Herstellung

Mirabellenwasser ist ein Obstbrand, der durch Vergärung und anschließende Destillation reifer Mirabellen gewonnen wird. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das feine, mild-fruchtige Aroma der goldgelben Pflaumenfrucht.

Im Glas

Klar und aromatisch, mit dem typischen, milden Duft und Geschmack reifer Mirabellen und einer feinen Note vom Kern. Am Gaumen weich und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und aromatisch – der milde, reife Duft und Geschmack der Mirabelle mit feiner Kernnote, weich und fein, mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten leicht gekühlt bei 8–12 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Mirabellenwasser (Obstbrand aus Mirabellen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; leicht gekühlt servieren

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Les Beguines

Der Jérôme Prévost La Closerie Les Béguines ist der Champagner, mit dem der Meunier zu einer Sorte für Sammler wurde. Er stammt aus einem einzigen, rund zwei Hektar großen Weinberg in Gueux. Gepflanzt wurde der Meunier 1964 als Massenselektion, dazu stehen wenige Stöcke anderer Sorten.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. In der Nase Quitte, gelbe Früchte, Brioche und jene würzig-erdige Seite, die Meunier so typisch macht. Im Mund vielschichtig und cremig, mit Tiefe und salziger Spannung. Ein langer, klarer Abgang.

Mach was draus

Bresse-Huhn, gebratener Steinbutt, Pilzgerichte, Krustentiere oder ein gereifter Comté oder Chaource. Als bloßer Aperitif zu schade – er gehört zum Essen. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C im Weißweinglas und lass ihm Zeit.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Béguines ist für mich einer der großen Champagner unserer Zeit. Am besten mit ein paar Jahren Flaschenreife.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Spontangärung, zehn Monate im gebrauchten Holzfass auf der Hefe, Füllung per Schwerkraft. Auf der Flasche liegt er danach maximal anderthalb Jahre auf der Hefe, Extra Brut mit etwa 2,5 g/l.

Wann trinken? Am besten mit Geduld. Laut Prévost braucht Les Béguines etwa sechs Jahre Flaschenreife, um sich ganz zu öffnen.

Meunier (ca. 94 %) plus wenige andere Sorten · Weinberg Les Béguines in Gueux · Größe rund 2 ha · kalkhaltiger Sand des Thanétien über Ton · Reben von 1964 · Spontangärung · 10 Monate Holzfass · Hefelager bis ca. 18 Monate · Extra Brut, ca. 2,5 g/l · Champagne La Closerie – Jérôme Prévost, Gueux · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut ist ein Rosé für den Esstisch: 70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay, fast alles aus Ambonnay. Seine Farbe bekommt er von etwas stillem Rotwein vom eigenen Gut, nicht von langer Maischestandzeit.

Im Glas

Feine Perlen und ein klarer Duft nach Cranberry und Johannisbeere, dazu Mandarinenschale und ein Hauch Brioche. Am Gaumen eher schlank als üppig, mit straffer Säure, weil Egly auf den biologischen Säureabbau verzichtet. Die Kreide bringt Salz. Lang, präzise und trocken.

Mach was draus

Entenbrust mit Kirschen, Taube, Kalbsfilet in heller Rahmsoße oder ein kräftiger Ziegenkäse. Auch ein feiner Fischgang passt. Als Aperitif macht er sich gut, richtig glänzt er aber beim Essen. Genau der Champagner für ein Dinner zu zweit oder den Abend, an dem du zeigen willst, was Rosé-Champagner kann. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Am schönsten ist er ein, zwei Jahre nach dem Degorgieren. Dann ist die Frucht offen und die Säure gut eingebunden.“

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Kurz gefragt

Wie wird dieser Champagner rosa? Durch Verschnitt: Etwa 5 % stiller Pinot Noir aus Ambonnay kommen zum weißen Grundwein. Innerhalb der EU darf so nur die Champagne Rosé machen.

Wie lange kann ich ihn lagern? Gut über zehn Jahre. Alle Aromen zeigt er ab etwa ein bis zwei Jahren nach dem Degorgieren.

70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay · rund 90 % aus Ambonnay, dazu Bouzy und Verzenay · etwa 5 % stiller Rotwein (Coteaux Champenois) · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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