Restaurant Schanz – Mosel – Piesport – Deutschland

Restaurant Schanz – Mosel – Piesport – Deutschland

Thomas Schanz bleibt seinem Stil treu. Er bietet seinen Gästen nach wir vor eine unverkrampfte, lockere, bekömmliche Gourmet Küche wie sie in Deutschland wohl selten zu finden ist. Nicht nur das Produkt ist hier der Star, insbesondere die gelungenen Aromenkombinationen lassen einen auch in der Nachbetrachtung nur noch die Freudentränen für so viel Leckeres in die Augen steigen.

Seine Handwerkskunst ist perfekt, wirkt aber niemals dogmatisch. Hier kocht jemand mit Leib und Seele, und er kann sich im eigenen Haus vollen Herzens austoben. Schön, dass es solche Orte noch gibt.

An diesem Mittagstisch im Restaurant Schanz ragte zwischen allen sehr, sehr guten Gängen das gebratene Kalbsbries mit den Flusskrebsen heraus. Perfekt ausgebackenes Bries, aromatische Flusskrebse, Erbsen, die einen knackigen und gemüsigen Kontrapunkt setzen konnten und Holundernoten, welche das eigentlich mächtige Gericht leicht, schwebend und transparent wirken liessen. Grandios!

 Saibling, Tee und Gurke.

Brotauswahl, Traubenkernöl, Tomatenbutter, gesalzene Butter, Salz.

 Das getrüffelte Ei.

 Taschenkrebs unter Krustentiergelee, Osietra Kaviar, Granny Smith Apfel.

 Tourelle (Türmchen) von der Gänseleber mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen.

 Tranche vom wilden Steinbutt mit geschmolzenem Kalbskopf, Tomatenkompott und Sauce Bordelaise.

Pochierter bretonischer Seehecht mit marinierten Kräutern, Hühnerhaut und Aufguss von Meeresaromen.  Gegrillter Atlantik Carabinero mit Paprika, Bohne und Tahiti-Vanille.

 Gebratenes Kalbsbries mit Flusskrebsen, Steinpilzen, Erbsen und Holunder.

 Delice von der Annabella Kirsche und geeister Valrhona Schokolade mit Lavendelsorbet.

 Beste Petit Fours.

Sauerampfer Sorbet auf Erdbeerreduktion.

Restaurant Schanz
Bahnhofstraße 8A
54498 Piesport
Deutschland
Telefon: +49 6507 92520
www.schanz-restaurant.de

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314

Unsere Wertung: 314 von 365 Punkten *

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Spirituosen

Martin Codax Augardente de Galica

Spirituose · Tresterbrand (Orujo) · Galicien · Spanien

Martín Códax Augardente de Galicia ist ein galizischer Tresterbrand (Orujo) aus dem Trester der Albariño-Traube – eine traditionelle Spezialität Nordwestspaniens, klar und kristallin abgefüllt.


Herkunft / Galicien

Die genossenschaftliche Bodega Martín Códax (gegründet 1985) liegt im Val do Salnés in den Rías Baixas und ist vor allem für ihre Albariño-Weine bekannt. Der Tresterbrand Orujo (galicisch Augardente) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der galizischen Genusskultur – für ein weinkelterndes Haus die folgerichtige Spezialität.

Trester und Destillation

Gewonnen aus dem Trester (Pressrückstand) der Albariño-Traube. Der Brand wird zweifach mittels Wasserdampfdestillation gebrannt, was unerwünschte Aromen herausfiltert und eine reine, klare Aromatik ergibt. Abgefüllt ohne Fassreifung – klar und kristallin.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase gibt der Brand sofort seinen Trester-Ursprung preis: fruchtige Traubennoten treffen auf knackigen Apfel und feine Kräuter. Am Gaumen warm und sauber, würzig, mit Albariño-Anklängen im Nachhall.

Pur genießen

Sehr kühl bei 5–8 °C pur servieren – als Digestif nach dem Essen oder klassisch zum Espresso. Nicht auf Eis, damit Aromen und Frische erhalten bleiben.

Ideal: pur als Digestif, zum Espresso.


Herkunft: Galicien (Spanien); Bodega Martín Códax (Val do Salnés, Rías Baixas)
Art: Augardente / Orujo de Galicia – Tresterbrand aus Albariño-Trester, ohne Fassreifung (klar)
Destillation: zweifache Wasserdampfdestillation

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Weine

Dietrich Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Sauvignon Blanc ist ein sehr sortentypischer Sauvignon Blanc mit frischen, klaren Aromen nach grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Fruchtig, saftig, feinwürzig und mit einer kühlen Mineralität versehen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Geführt wird es von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen ausdrucksstarke, klare Sortentypen hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der frische, kühle Ausbau stellt die klare, krautig-fruchtige Aromatik und die kühle Mineralität in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frisch und klar, mit grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Am Gaumen fruchtig, saftig und feinwürzig, mit kühler Mineralität und animierendem, klarem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, Spargel, Ziegenkäse und leichten Sommergerichten.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: frisch und mineralitätsbetont

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Ungarn

Oremus Tokaji Eszencia 2010

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Eszencia · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Eszencia Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) freilaufender Saft (jus de goutte) über 500 g/l Restzucker jahrelange Gärung 2010

Die Oremus Tokaji Eszencia 2010 gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt – der freilaufende Saft edelfauler Aszú-Beeren, von sagenhafter Konzentration. Bernstein bis Rotgold im Glas, mit Aromen von Rumtopf, getrockneter Aprikose und Rosine, klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen.


Eszencia – die Seele des Tokaj

Die Eszencia des Tokaji gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt. Sie entsteht nur in herausragenden Jahren, in denen die Edelfäule (Botrytis cinerea) besonders reichlich auftritt. Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe – bietet am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza mit herbstlichem Nebel und sonnigen Nachmittagen die idealen Bedingungen dafür.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Eszencia entsteht aus den edelsten, am stärksten von Botrytis konzentrierten Beeren der Sorten Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2010 – Tokaj-Hegyalja

Eine Eszencia wird nur dann erzeugt, wenn die Ernte an edelfaulen Beeren außergewöhnlich reich ausfällt – sie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern hängt ganz vom Wohlwollen der Natur ab. Der Jahrgang 2010 brachte die Voraussetzungen für diesen legendären Nektar, der seine Tiefe und Konzentration über viele Jahre langsamer Gärung und Reife gewinnt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Eszencia aus dem Jahrgang 2010 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

An jedem Erntetag werden die edelsten, von Botrytis durchdrungenen Beeren Stück für Stück gesammelt. Allein durch ihr Eigengewicht tritt der dickflüssige, hochkonzentrierte Saft – die „jus de goutte" – aus, ganz ohne Pressung. Dieser Most gärt extrem langsam, zunächst über Monate in 50-Liter-Glasballons; aufgrund der enormen Zuckerkonzentration (oft über 500 g/l) vergärt nur ein winziger Teil, sodass der Wein nur sehr wenig Alkohol entwickelt. Nach rund einem Jahr reift die Eszencia in kleinen 68-Liter-Átalag-Fässern weiter, ehe sie eine jahrzehntelange Flaschenreife antritt. Aufgrund ihrer Konzentration und ihres Extraktreichtums wurden diesem Nektar früher gar medizinische Wunderdinge zugesagt.

Im Glas

Es ist in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis, so einen bombastischen Edelsüßwein einmal im Glas gehabt zu haben: in der Farbe Bernstein und Rotgold; er duftet nach Rumtopf und getrockneten Früchten wie Aprikose und Rosinen. Im Mund scheint sich ein Sirup auszubreiten, jedoch schmeckt die Essenz klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen – mit Anklängen von Fichtenhonig, Schwarzbrot und gedörrtem Obst. Im filigranen Abgang wirkt er noch lange und intensiv nach.

Bernstein und Rotgold, Rumtopf, Aprikose und Rosine – klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen, mit endlos langem Nachhall.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem, ja jahrhundertelangem Reifepotenzial. In winzigen Mengen gut gekühlt bei rund 8 °C genießen.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Nektar im Glas – löffel- oder schluckweise. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit getrockneten Früchten, Karamell oder Honig.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Eszencia (edelsüß); freilaufender Saft edelfauler Aszú-Beeren; Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály; über 500 g/l Restzucker
Ausbau: spontane, jahrelange Langsamgärung in 50-l-Glasballons, Reife im 68-l-Átalag-Fass, anschließend lange Flaschenreife

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Länder/Regionen

Domaine Lignier Clos de la Roche Gran Cru 2017

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Osthang 270–300 m · 16,9 ha 2017

Der Clos de la Roche Grand Cru 2017 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis. Elegant, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs – im charmanten, harmonischen Jahrgang 2017.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 brachte nach dem frostgeprägten Vorjahr wieder eine gesunde, großzügige Ernte. Ein ausgewogener Vegetationsverlauf ermöglichte eine vollständige, gleichmäßige Reife.

Für die roten Burgunder steht 2017 für reife, aromatische Frucht bei geschmeidigem Tannin und schöner Frische – ein harmonischer, vergleichsweise zugänglicher Jahrgang, der die Eleganz des Clos de la Roche betont.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen elegant und strukturiert, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und steinige Mineralität über feinem Tannin – ein eleganter Grand Cru mit Tiefe.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Weine

Anne Gros Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022

Rotwein · Clos Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Vougeot · Grand Cru Lieu-dit Le Grand Maupertui · 0,93 ha 2022 Zementei + Barrique, 40% neu

Der Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros stammt aus einer nur 0,93 Hektar großen Parzelle im oberen Teil des Clos de Vougeot, direkt unterhalb von Grands Echézeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir von Kraft und Fülle, in der Jugend zurückhaltend, mit den Jahren samtig und vielschichtig.


Le Grand Maupertui – im oberen Clos de Vougeot

Le Grand Maupertui liegt im oberen, qualitativ besten Teil des Clos de Vougeot, unmittelbar unterhalb der Grand-Cru-Lage Grands Echézeaux. Die 0,93 Hektar wurden bereits 1905 bepflanzt und sind durch regelmäßige Nachpflanzung im Schnitt rund 70 Jahre alt. Der Name geht auf die Mönche von Cîteaux zurück und verweist wohl auf eine sanfte Mulde im Gelände.

Der Boden ist tief und lehmig, durchzogen von großen Steinen; die leichte Hangneigung sorgt für gute natürliche Entwässerung, die umgebende Mauer des Clos schützt vor Erosion. Die Parzelle ist ein Familienerbe – Louis Gros vermachte sie seinem Sohn François.

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer. Das Terroir ist uneinheitlich; die oberen, ostexponierten Hänge mit kiesigem Kalkstein gelten als die besten – hier liegt Le Grand Maupertui.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der der Kraft des Maupertui Struktur und Tiefe verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, in mehreren Durchgängen von Hand selektiv gelesen.

Vergärung im Zementei, anschließend Ausbau über mehr als ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche, davon 40% neu. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und schwarze Johannisbeeren, dazu Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskatnuss. Am Gaumen samtig, leuchtend und intensiv, mit Kraft, Fülle und langem Nachhall. Jung wirkt der Wein noch verschlossen.

Kraft und Fülle, samtig und leuchtend – ein Pinot Noir aus dem oberen Clos de Vougeot mit langem Nachhall.

In der Jugend zurückhaltend, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Le Grand Maupertui (Lieu-dit), Clos de Vougeot; tiefer Lehmboden mit großen Steinen, 0,93 ha
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Gärung im Zementei, über 1 Jahr Barrique (40% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2024 BIO

Weißwein · Rheinterrasse (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Quinterra (VDP.Gutswein) Kühling-Gillot Rheinterrasse · Rheinhessen fünf Dörfer & Bodenarten trocken Doppelstückfass & Edelstahl · sur lie BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2024 ist die Riesling-Visitenkarte des Guts – ein VDP.Gutswein von der Rheinterrasse. „Quinterra" (lat. für fünf Erden) verweist auf die fünf Weindörfer und Bodenarten, die in den Wein einfließen.


Quinterra – fünf Erden von der Rheinterrasse

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen an der rheinhessischen Rheinterrasse (DE-ÖKO-006). Der Quinterra ist der VDP.Gutswein des Hauses und der Einstieg in seine Premium-Weinwelt.

Der Name „Quinterra" ist vom lateinischen Begriff für fünf Erden inspiriert und verweist auf die fünf verschiedenen Weindörfer und Bodenarten, die in den Wein einfließen. Die Trauben wachsen in den Weinbergen entlang des Rheins; ein Anteil aus den Oppenheimer Lagen verleiht dem Wein zusätzlichen Schmelz.

Jahrgang 2024 – Rheinterrasse (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion über die fünf Herkünfte sicherte reifes, gesundes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und eine feine, balancierte Säure sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Gutswein von der Rheinterrasse, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus fünf Dörfern und Bodenarten.

Die Trauben werden von Hand geerntet und streng selektiert, spontan vergoren und sowohl in großen, alten Doppelstückfässern als auch in Edelstahltanks ausgebaut. Bis weit ins Frühjahr bleibt der Wein „sur lie" im Kontakt mit der Hefe, was ihm Tiefe und Komplexität verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase: reifer Pfirsich und Ananas, unterlegt von feiner Schieferwürze und Kräuteraromatik. Am Gaumen eine sehr feine, balancierte Säure, die für Frische und Struktur sorgt, ohne den Trinkfluss zu beeinträchtigen; der Anteil aus den Oppenheimer Lagen gibt einen feinen Schmelz. Ein saftiger, würziger Riesling mit klarer Herkunft.

Reifer Pfirsich und Ananas über feiner Schieferwürze und Kräuteraromatik – mit sehr feiner, balancierter Säure, viel Trinkfluss und einem feinen Schmelz aus den Oppenheimer Lagen.

Ein saftiger, vielseitiger Rheinterrassen-Riesling mit Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Rheinterrasse, Rheinhessen; fünf Weindörfer und Bodenarten, Anteil aus den Oppenheimer Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Gutswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, strenge Selektion, Spontangärung, Ausbau in großen alten Doppelstückfässern und Edelstahltanks, sur lie bis ins Frühjahr; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 Magnum

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône biodynamisch · naturnah Magnum 1,5 l 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision; in der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet naturnah, biodynamisch und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, naturnah und biodynamisch bewirtschaftet. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit, in der Magnum umso mehr. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Syrah; naturnah/biodynamisch, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Chardonnay · Bio

Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist ein herrlicher Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Ein Blanc de Blancs, der mit Tiefe und Cremigkeit überzeugt. Im Glas lang, mit feiner Perlage und zarten Noten von Brioche, Birne und Gestein.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalk- und kreidegeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralischen Gesteinsnoten und Tiefe. Eric Rodez bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau folgt der Handschrift des Hauses im Holzfass, gefolgt von langem Hefelager. Die Dosage liegt bei rund 5 g/l und bringt eine feine Weichheit an den Gaumen.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Brioche, Birne und mineralische Gesteinsnoten, dazu eine feine Schalennote. Am Gaumen cremig und tief, mit Länge und Balance. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass, langes Hefelager, ~5 g/l Dosage

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