Ekaitz – Donostia-San Sebastián – Spanien

Ekaitz – bei den vier Schwestern Etxabe

Hoch oben, fast an der Spitze des Igeldos, dem Hausberg der Stadt Donostia-San San Sebastián, liegt die Taverne Ekaitz der vier Schwestern Etxabe. Die Einheimischen nennen diesen rustikalen Ort auch Polipaso, da er quasi das Ende von Donostia-San Sebastián und den Weg hinüber nach Orio und Zarautz markiert.

Stadtbekannt sind die vier freundlichen Schwestern, die sich gar nicht mehr genau daran erinnern können, wie lange sie hier schon für die Stadtmenschen und verirrten Wanderer kochen.

Alles wird hier schnell aufgetischt, ist einfach präsentiert und wirkt auch ziemlich normal. Geschmacklich sind es dann aber die natürlichen Aromen der einzelnen Zutaten und die Zubereitung wie sie schon die Großmutter gepflegt haben dürfte, die einen regelrecht vom Hocker hauen.

Für den selbstangebauten Salat der vier Schwestern fahren die Donostiarraks extra immer wieder gerne hier oben hoch in das Ekaitz hinauf. Wo Salatblätter keine Chemie gesehen habe, noch wirklich Biss haben und auch so schmecken wie sie aussehen, dort ist noch alles schwer in Ordnung.

Als Nachtisch wurde dann noch ein hausgemachter Käsekuchen mit einem verschmitzten Augenzwinckern empfohlen. Weder dem Charme dieser noch dem unvergleichlich guten Käsekuchen kann man sich wirklich entziehen. Einfach nur absolute Weltklasse.

 Bester gemischter Salat aus eigenem Anbau der vier Schwestern Etxabe.

Hausgemachte Iberico Kroketten.

 Stockfisch Tortilla.

 Mit Krebsfleisch gefüllte Paprikaschoten.

 Bonito Thunfisch in Tomatensauce.

Käsekuchen.

Ekaitz
Padre Orkolaga Ibilbidea, 131
20008 Donostia-San Sebastián
Spanien
Telefon: +34 943 21 20 24
www.asadorekaitz.com

122

Unsere Wertung: 122 von 365 Punkten *

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Cras 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cras · 1er Cru Chambolle-Musigny über dem Dorf · Combe Ambin · 3,45 ha 2023

Der Chambolle-Musigny Les Cras 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus einer Top-Lage direkt über dem Dorf. Elegant, feingliedrig und fest strukturiert, floral und sehr fruchtig – Barthods Les Cras zählt zu den intensivsten und langlebigsten Weinen dieser noch unterschätzten Lage.


Les Cras – Top-Premier-Cru über Chambolle

Les Cras liegt direkt über dem Dorf Chambolle-Musigny und umfasst 3,45 Hektar – südlich des Premier Cru Les Fuées, jenseits dessen der Grand Cru Bonnes-Mares beginnt; im Westen grenzt das Lieu-dit Le Village. Der Hang neigt sich leicht nach Westen in die Combe Ambin, ein kleines Tal in der Steilwand der Côte d'Or.

Die Combe prägt ein besonderes Terroir: Die Reben sind nach Südosten ausgerichtet und erhalten viel Sonne, die durch kühlende Westwinde aus dem Tal gemildert wird – so gewinnen die Beeren an Geschmack und behalten ihre Säure (ein Effekt wie in der Combe de Lavaux in Gevrey). Die Kalk-Mergel-Böden ähneln Bonnes-Mares, mit höherem Tonanteil als Musigny, was den Weinen etwas mehr Kraft gibt. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und sehr fruchtig, mit kleinen Waldbeeren und einem Hauch Veilchen. Am Gaumen elegant, feingliedrig und fest strukturiert, mit großer Länge – der Wein tanzt und vibriert auf der Zunge.

Kleine Waldbeeren und Veilchen über feingliedriger, fester Struktur – intensiv, langlebig und voller Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Cras (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); über dem Dorf, Kalk-Mergel mit höherem Tonanteil, SO-Lage an der Combe Ambin, 3,45 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Feinkost

Il Caruggiu Bruschetta

Feinkost · Bruschetta · Antipasti · Italien

Il Caruggiu Bruschetta ist eine italienische Tomaten-Spezialität zum Belegen von geröstetem Brot, vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die fruchtige Zubereitung aus Tomaten, Olivenöl und Kräutern bringt das klassische Bruschetta-Aroma direkt aufs Brot. Eine unkomplizierte Vorspeise und ein Klassiker zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Olivenöl und feine italienische Spezialitäten herstellt. Das hauseigene Olivenöl prägt auch diese Bruschetta-Zubereitung.

Anbau und Verarbeitung

Für die Bruschetta werden Tomaten mit Olivenöl und Kräutern zu einer aromatischen, streichfähigen Auflage verarbeitet. So lässt sich der Klassiker ohne Aufwand zubereiten – einfach auf geröstetes Brot geben.

Geschmack

Fruchtig-würzig nach reifen Tomaten, abgerundet von Olivenöl und Kräutern. Mediterran und unkompliziert im Geschmack.

Am Tisch

Klassisch auf geröstetem Weißbrot oder Ciabatta als Bruschetta, ebenso zu Antipasti, als Dip zum Aperitif oder als Topping für Pasta und gegrilltes Gemüse.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Bruschetta (Tomaten-Brotauflage)
Art: Tomatenzubereitung mit Olivenöl und Kräutern
Herkunft: Italien (Hersteller in Ligurien)
Verarbeitung: Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 26.08.2027

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Rebsorten

Domaine du Triptyque Tempête Vin de France 2025

Weißwein · Vin de France · Voltis & Floréal

Voltis & Floréal Parzelle am Weingut, Venoy 2025 Tonamphore Handlese Spontangärung

Tempête 2025 von der Domaine du Triptyque ist der Wein, mit dem Tommy Chevallier aus dem Appellationsrahmen heraustritt: Voltis und Floréal sind in Chablis nicht zugelassen, deshalb steht Vin de France auf dem Etikett – obwohl die Reben direkt neben dem Keller in Venoy stehen. Ausgebaut in der Tonamphore, zeigt er sich rund und weich, mit sauber gezeichneter Frucht und einer Frische, die mitten im Wein sitzt.


Die Parzelle am Weingut in Venoy

Die Rebfläche liegt unmittelbar beim Betrieb in Venoy, westlich der Chablis-Appellation im Auxerrois, auf 120 bis knapp 290 Metern Höhe. Der Untergrund entspricht dem des Chablisien: Ton und Kalk aus dem Oberjura, Mergelbänke im Wechsel mit härteren Kalklagen. Der Ton hält Wasser und puffert Trockenphasen, der Kalk entwässert und hält die Wurzelzone kühl – der entscheidende Faktor auf knapp 48 Grad nördlicher Breite. Bepflanzt ist die Parzelle mit Voltis und Floréal, eingebettet zwischen Bäumen, Hecken und den Getreideflächen des Familienbetriebs.

Die kurze Distanz zwischen Rebe und Presse ist hier kein Nebeneffekt, sondern Teil der Anlage: Das Lesegut ist innerhalb von Minuten im Keller, ohne Transportwärme und ohne Vorlauf. Gelesen wird von Hand – im Chablisien die Ausnahme, weil dort rund neun von zehn Hektar maschinell geerntet werden.

Voltis und Floréal sind keine alten Sorten und keine Hybriden aus der Nachkriegszeit. Das französische Forschungsinstitut INRAE hat sie über vier Jahrzehnte aus natürlichen Kreuzungen selektiert und in den offiziellen Sortenkatalog eingetragen; beide sind gegen Falschen und Echten Mehltau widerstandsfähig. Voltis wächst aufrecht, liefert mittlere Erträge und bringt bukettreiche, kräftiger gebaute Weißweine. Floréal braucht einen Drahtrahmen und gibt aromatische Weine mit erhaltener Frische, zwischen exotischer Frucht und Buchsbaum. Für Chevallier, gelernter Ingenieur, ist die Fläche ein Feldversuch mit offenem Ausgang – und der erste Wein, den er ohne regionales Vorbild vinifiziert.

Jahrgang 2025 – Yonne und Chablisien

Im nördlichen Burgund gab es 2025 keinen nennenswerten Frühjahrsfrost. Der Austrieb setzte in den wärmsten Lagen bereits Anfang April ein, ein kühlerer Mai bremste kurz, die Blüte lief um den 26. Mai in wenigen Tagen durch. Der Ertragsverlust entstand danach: Ende Juni traf eine Hitzewelle mit Temperaturen nahe 40 °C in die Blütephase und führte zu Verrieselung und Millerandage – lockere Trauben, ungleichmäßiger Beerenansatz, viele Kleinbeeren. Die zweite Hitzewelle folgte vom 8. bis 18. August, wieder um 40 °C; die Beeren blieben klein, die Schalen dick.

Die Véraison war schon in der ersten Juliwoche zu sehen, die Lese begann im Chablisien ab dem 18. August – eine Frühreife ohne Vorbild in der jüngeren Erfahrung der Region. Zum Monatswechsel fielen 120 bis 130 Millimeter Regen in 36 Stunden auf reife Beeren, Schalen platzten, auf exponierten Parzellen setzte Botrytis an. Wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material herein. Die Erträge lagen im Chablisien offiziell bei 50 bis 55 hl/ha, einzelne Güter meldeten unter 40 – nach 2021 und 2024 die dritte kleine Ernte in fünf Jahren. Den Charakter der 2025er bestimmt damit weniger die Lage als der Lesetermin: früh geerntete Partien behielten Säure und Kontur, späte wurden runder und exotischer im Ton.

Gärung und Ausbau in der Tonamphore

Die Trauben kommen von Hand gelesen in den 2023 fertiggestellten Keller in Venoy. Die alkoholische Gärung startet mit weinbergseigenen Hefen, Schwefel setzt Chevallier in sehr geringen Mengen ein, weitere Zusätze verwendet er nicht. Im Keller stehen Edelstahltank, Holzfass, Betontank, Betonei und Terrakotta-Amphore nebeneinander – für diese Cuvée fiel die Wahl auf die Amphore.

Gebrannter Ton ist porös und lässt in sehr kleinen Mengen Sauerstoff an den Wein, ohne Aroma beizusteuern. Genau das erklärt das Bild im Glas: Die Textur wird runder und weicher, die Gerbstoffe aus den dicken Beerenschalen des Jahrgangs glätten sich, Frucht und Säure bleiben unverstellt. Holz hätte diese beiden Sorten überdeckt, Edelstahl sie kantiger stehen lassen. Die Menge ist klein – die Fläche ist eine Versuchsanlage, kein Ertragsweinberg.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist deutlich offener als bei den Chardonnays des Guts und vor allem sauber gezeichnet: gelbe Steinfrucht, Zitrusschale, dahinter ein feiner krautiger Ton Richtung Buchsbaum – die Handschrift des Floréal über der breiteren Anlage des Voltis. Am Gaumen rund und weich, mit mehr Volumen als ein Chablis, ohne breit zu werden. Der Amphorenausbau nimmt jede Kante heraus, die Frucht bleibt klar umrissen, und in der Mitte steht eine Frische, die den Wein zusammenhält. Der Abgang ist trocken, leicht griffig und länger, als das weiche Mundgefühl zunächst erwarten lässt.

Zwei Sorten, die es vor vierzig Jahren noch nicht gab, ausgebaut in einem Gefäß, das seit Jahrtausenden in Gebrauch ist.

Kein Dekantieren nötig, der Wein zeigt sich sofort. Nach einer halben Stunde im Glas tritt die Steinfrucht stärker hervor, der krautige Ton weicht zurück. Ein Wein für die nächsten Jahre: Der frühe Jahrgang 2025 hat ihn früh zugänglich gemacht, auf Lagerung ist er nicht angelegt.

Am Tisch

Die weiche Textur und die klare Frucht machen ihn breiter einsetzbar, als die Rebsorten vermuten lassen: gebratener Fisch mit Kräutern, Geflügel, Kalb in heller Sauce, Gemüsetarte, Spargel mit Sauce Hollandaise. Wo der krautige Ton mitspielt, passen Ziegenkäse und asiatische Küche mit Koriander, Limette und Ingwer. Serviert bei 10 bis 12 °C – kälter verschwindet die Aromatik, die den Reiz dieses Weins ausmacht.


Produzent Domaine du Triptyque, Tommy Chevallier, Venoy
Rebsorte Voltis, Floréal
Lage Parzelle direkt am Weingut in Venoy, Yonne · Ton-Kalk-Böden des Oberjura
Klassifikation Vin de France
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen · sehr geringe Schwefelgaben
Ausbau Terrakotta-Amphore
Trinkempfehlung 2026–2029

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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Der Dietrich Sundowner Perlwein rosé ist genau das, was der Name verspricht: ein leichter Begleiter für den Sonnenuntergang. Reiner Spätburgunder aus Großkarlbach, früher gelesen als für Rotwein, damit Säure und helle Frucht im Vordergrund stehen.

Im Glas

Zartes Lachsrosa, feine, ruhige Perlen. Der Duft erinnert an Erdbeeren, Himbeeren und ein wenig Grapefruit. Im Mund leicht und fruchtig, die halbtrockene Süße ist gut eingebunden, eine klare Säure hält ihn frisch. Kurz, sauber und sehr süffig.

Mach was draus

Als Aperitif zur goldenen Stunde, zu Flammkuchen, Ziegenkäse, Sommersalat mit Erdbeeren oder Melone und zu Gegrilltem. Die leichte Restsüße puffert auch scharfe Saucen ab. Die beste Trinktemperatur liegt zwischen 7 und 9 °C, gern im Weißweinglas. Jung trinken, am schönsten im ersten oder zweiten Jahr.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Sundowner ist mein Sommerwein für die Terrasse. Unkompliziert und richtig gut gelaunt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie entsteht der Rosé? Der Spätburgunder bekommt nur eine kurze Maischestandzeit von einigen Stunden, so wird der Most zartrosa. Vergoren wird bei niedriger Temperatur in Edelstahltanks; Holzfässer und biologischer Säureabbau bleiben außen vor.

Warum Perlwein und nicht Sekt? Perlwein hat höchstens 2,5 bar Druck, Sekt mindestens 3,5 bar. Darum perlt der Sundowner zarter und bleibt leicht.

100 % Spätburgunder · Pfalz, Leiningerland, Großkarlbach · Kalkmergel, Lösslehm · frühe Lese · kurze Maischestandzeit · Edelstahl, ohne Malo · Perlwein, max. 2,5 bar · halbtrocken · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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Deutschland

Metzger Rivaner trocken Liter -C-

Weißwein · Rivaner · trocken · Pfalz

Metzger Rivaner trocken Liter -C- ist ein fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Er zeigt Noten von kleinen, saftigen Birnen und etwas Waldmeister. Am Gaumen trocken, im Nachhall bleiben würzige Apfelnoten. Ein unkomplizierter Literwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Der Rivaner – auch Müller-Thurgau – gedeiht hier zu einem fruchtbetonten, unkomplizierten Weißwein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Rivaner (Müller-Thurgau). Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Frische und den trockenen Charakter.

Im Glas

Helles, transparentes Gelb. Sehr fruchtbetont, mit Noten von kleinen, saftigen Birnen und etwas Waldmeister. Am Gaumen trocken, im Nachhall würzige Apfelnoten.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: kräftige Gemüsesuppe oder frisches Bauernbrot mit Zwiebelschmalz und Radieschen.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein, trocken
Ausbau: reinsortig Rivaner (Müller-Thurgau)

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2024

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2024 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2024 – Puligny-Montrachet

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgte ein früher Austrieb; das feucht-kühle Frühjahr brachte Frost, Hagel und hohen Krankheitsdruck sowie eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer ließ die Trauben langsam und spät reifen – die Lese erfolgte unter strenger Selektion, die Erträge fielen teils dramatisch aus. Die Weißweine zeigen sich entsprechend klar und fein gezeichnet, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und merklich mehr Säurespannung als in den warmen Vorjahren.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall: Dieser Puligny besitzt eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich – fein, zugleich kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk.

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Spirituosen

Nardini Bitter Aperitivo 1,00 Liter

Bitter · Aperitivo · Italien · Venetien

Nardini Bitter Aperitivo ist ein eleganter Bitterlikör des Traditionshauses Nardini aus Bassano del Grappa in Venetien. Weich und fein präsentiert er sich mit Zitrusfrucht sowie kräutrigen und bitteren Noten. Ausgewogen und aromatisch. Perfekt im Spritz.


Herkunft

Die Distilleria Nardini wurde 1779 in Bassano del Grappa in Venetien gegründet und zählt zu den ältesten Destillerien Italiens. Der Bitter Aperitivo steht in dieser langen Tradition.

Herstellung und Reifung

Ein Bitterlikör aus einer Komposition von Kräutern und Zitrusfrüchten. Die Rezeptur verbindet weiche Eleganz mit feiner Bitterkeit – aromatisch ausbalanciert.

Im Glas

Leuchtendes Rot. In der Nase Zitrusfrucht und Kräuter. Am Gaumen weich und elegant, mit fein bitteren und kräutrigen Noten und einem ausgewogenen, leicht bitteren Abgang.

Zum Genuss

Auf Eis, im Spritz mit Prosecco und Soda oder in Cocktails wie dem Negroni.

Klassische Begleitung: als Aperitif im Spritz, zu Oliven, Antipasti und Käsegebäck.


Herkunft: Bassano del Grappa, Venetien (Italien)
Art: Bitter / Aperitivo.
Herstellung: Likör aus Kräutern und Zitrusfrüchten

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