Domaine Roulot Meursault Luchets 2015 – letzte Flasche.

Domaine Roulot Meursault Luchets 2015 – Burgund – Frankreich

Was passiert, wenn eine berühmte Domaine, die wohl einige der besten Weißweine der Welt produziert, und ein guter aber warmer Jahrgang, wie 2015, aufeinander treffen? Es kommt in Form des Meursault Luchets der Domaine Roulot in jedem Fall etwas sehr Schmackhaftes und Gutes heraus.

Kraftvoll, mineralischer Duft nach geröstetem Nussmix, frische Hefe, Sauerteigbrot und Karamell steigen die Nase hoch. Vollmundig im Mund und lang im Abgang. Eher schmelzig, als kernig. Ein kraftvoller Kandidat ist dieser Meursault, der den warmen Sommer 2015 nicht leugnen kann. Dabei sind die Holzaromen vom Barriqueeinsatz beim Weinausbau von der Chardonnay Frucht nahezu aufgefressen worden. Weich und rund das Nachspiel am Gaumenzäpfchen. Ein toller Weißwein, dem allerdings ein wenig Druck und Spiel zur wirklichen Größe fehlt. Zu warme Jahrgänge sind dann auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss . . . aber es war ja auch die letzte Flasche des leidenden Wirtes.

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184

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Rebsorten

Chevillon Nuits St. Georges Les Roncieres 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Roncières · 1er Cru Nuits-Saint-Georges 1,06 ha · 250–300 m 2021

Der Nuits-Saint-Georges Les Roncières 1er Cru 2021 der Domaine Chevillon ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer 1,06 Hektar großen Premier-Cru-Parzelle. Mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit dunkler Frucht, Lakritz und einer klaren, frischen Struktur.


Les Roncières – Premier Cru in Nuits-Saint-Georges

Die Parzelle Les Roncières erstreckt sich über 1,06 Hektar in Nuits-Saint-Georges in der Côte de Nuits. Mit ost-südöstlicher Ausrichtung und einer Höhenlage von 250 bis 300 Metern bietet das Terroir gute Bedingungen für Pinot Noir und prägt den Wein deutlich.

Nuits-Saint-Georges steht für strukturierte, tiefe Rotweine. Die Domaine Robert Chevillon zählt zu den führenden Adressen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres Wetter im August und September sicherte die Reife. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Intensive Farbe und reiche Frucht. Feine Nuancen von Lakritz und vegetabilen Aromen geben elegante Komplexität. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit Brombeere, Maulbeere, dunkler Schokolade und erdigen Noten, getragen von sanften Tanninen und pikanter Säure.

Brombeere, Maulbeere und dunkle Schokolade über erdigen Noten – fleischig, facettenreich, mit pikanter Säure und Biss.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Les Roncières (1er Cru), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ost-Südost, 250–300 m, 1,06 ha
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Frankreich

Le Moine Chablis Blanchot Grand Cru 2022

Weißwein · Chablis Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis Grand Cru Blanchot Kimmeridge-Kalk/Mergel Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Chablis Blanchot Grand Cru 2022 stammt aus einer der sieben Grand-Cru-Lagen von Chablis – ein feiner, mineralischer und tiefgründiger Chardonnay. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Chablis Blanchot – Grand Cru am Ostende des Hügels

Chablis im nördlichen Burgund steht für puristische, trockene Chardonnays von markanter Säure und Langlebigkeit – geprägt vom kühlen Kontinentalklima und den Kalk- und Mergelböden des Kimmeridgiums. Die höchste Stufe bilden die sieben Grand-Cru-Lagen am rechten Ufer des Serein.

Blanchot liegt am östlichen Ende des Grand-Cru-Hügels, südost-exponiert an einem steilen, gut belüfteten Hang, der vor allem Morgensonne erhält. Auf Kimmeridge-Kalk und -Mergel mit teils bläulichen Tonen reift die Lage langsam wie ein kühles Terroir – zeigt aber zugleich die Tiefe geschützter, wärmerer Lagen. Das ergibt einen besonders floral-feinen, mineralischen und langlebigen Grand Cru.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 brachte in Chablis eine reife, großzügige und zugleich frische Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. In einer kühlen, langsam reifenden Grand-Cru-Lage wie Blanchot ergibt das einen dichten, zugleich straff-mineralischen Chardonnay mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Chablis Blanchot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der Most kommt unmittelbar nach der Pressung von einem ausgesuchten Erzeuger ins Fass und wird lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom Kimmeridge-Kalk und der kühlen, langsam reifenden Blanchot-Lage lebt dieser Grand Cru: helle Zitrusfrucht und weiße Blüten, dazu eine ausgeprägte, kreidig-feuersteinige Mineralität. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine cremige, vielschichtige Textur und einen Hauch nussiger Röstwürze ein, ohne die Frische zu überdecken. Am Gaumen straff und zugleich tief, mit salzigem Zug, lebendiger Säure und einem langen, mineralisch-spannungsreichen Nachhall.

Zitrus und weiße Blüten, kreidig-feuersteinige Mineralität – straff und tief, mit salzigem Zug und langer Spannung.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Austern und Meeresfrüchten, zu edlem Fisch und Krustentieren (Hummer, Langusten), zu Geflügel in heller Sauce sowie zu jungem Hartkäse.


Lage: Chablis Blanchot Grand Cru (Burgund, Frankreich); östliches Ende des Grand-Cru-Hügels, südost-exponierter Steilhang; Kimmeridge-Kalk und -Mergel mit teils bläulichen Tonen
Klassifikation: Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Großwinternheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Großwinternheimer Ortswein Baum-Barth Großwinternheim · Selztal kalkreiche Lagen häufige Pigeage vollmundig & körperreich 2022

Der Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022 ist ein charaktervoller Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims. Vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge und faszinierender Komplexität.


Großwinternheimer Spätburgunder – kalkreicher Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Großwinternheimer Spätburgunder ist ein Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims.

Diese Lagen gedeihen im einzigartigen, besonders geschützten Mikroklima des Selztals. Das Terroir schenkt den Trauben eine längere Reifezeit, was zu besonders ausgereiften Tanninen und einer unverwechselbaren Aromenvielfalt führt.

Jahrgang 2022 – Großwinternheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims, Jahrgang 2022.

Im Vergleich zum Ingelheimer Spätburgunder wurde hier während der Maischegärung der Tresterhut häufiger nach unten gedrückt (Pigeage), was dem Wein mehr Extrakt, Struktur und Körper verleiht.

Im Glas

In der Nase ein Bouquet von dunklen Beeren, begleitet von subtilen Noten von Rauch und delikaten Röstaromen; eine dezente Reduktion verleiht zusätzliche Tiefe und Komplexität. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig und körperreich, mit einem beeindruckenden Tanningefüge, das ihm Struktur verleiht. Trotz seiner Kraft bietet er eine faszinierende Komplexität.

Dunkle Beeren mit Rauch und delikaten Röstaromen über dezenter Reduktion – vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge, Struktur und faszinierender Komplexität.

Ein kraftvoller, strukturierter Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: kalkreiche Lagen Großwinternheims (Selztal), Rheinhessen; geschütztes Mikroklima
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Maischegärung mit häufiger Pigeage; Barriqueausbau

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Rebsorten

Schittler Becker Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Weißer Burgunder ist ein frisch-fruchtiger, sehr saftiger Weißburgunder mit Noten von Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchten.


Rheinhessen

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die löss- und kalkgeprägten Böden des größten deutschen Anbaugebiets bringen saftige, fruchtbetonte Weißburgunder mit feiner Frische hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau bewahrt die frische, saftige Frucht und die klare, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchte. Am Gaumen frisch und sehr saftig, mit klarer Frucht, animierender Säure und einem sauberen, fruchtigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Gutswein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: frisch- und fruchtbetont

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Länder/Regionen

Casale Vecchio Montepulciano d'Abruzzo

Rotwein · Montepulciano · Abruzzen · Italien

Casale Vecchio Montepulciano d'Abruzzo ist ein trockener Rotwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Montepulciano, der rubinrot im Glas glänzt – mit einem duftenden Bukett nach Lakritze, Blumen und Pflaume, vollem Körper und mildem, lang anhaltendem Abgang.


Abruzzen

Fantini by Farnese mit Sitz in Ortona (Abruzzen) zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens. Die Trauben für den Casale Vecchio stammen aus Küstenlagen im Norden der Abruzzen auf Kalk-Ton-Böden; geringe Erträge sorgen für Konzentration.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Montepulciano d'Abruzzo. Nach mehrtägiger Maischegärung erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein rund sechs Monate in amerikanischen Barriques, was ihm Tiefe und seine weiche Art verleiht.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus Lakritze, Pflaume und blumigen Noten, dazu Amaretto, Marzipan und süße Gewürze. Am Gaumen vollmundig und warm, weich und ausgewogen, mit feinen Tanninen und langem, mildem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, zugänglicher Rotwein zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Montepulciano d'Abruzzo DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: ~6 Monate in amerikanischen Barriques

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Weine

Agerre Txakoli

Weißwein · Txakoli · Baskenland

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria · Baskenland trocken leicht prickelnd ~11 % vol. 100.000 Flaschen

Der Agerre Txakoli ist ein leichter, trockener Weißwein aus dem baskischen Fischerdorf Getaria, erzeugt von Elizabeth und Emilio Ostolaza Manterola aus der Rebsorte Hondarrabi Zuri. Die Weinberge sind in kleinste Parzellen geteilt und liegen an welligen Hängen nahe dem Atlantik. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein, daher das typische leichte Prickeln. Sehr trocken, grün und säurebetont – ein klassischer Txakoli für Tapas.


Getaria – D.O. Getariako Txakolina, Baskenland

Bodega Agerre liegt auf einer Anhöhe zwischen den Weilern San Prudentzio und Askizu bei Getaria, rund einen Kilometer vom Kantabrischen Meer. Die Familie kultiviert hier seit Generationen Txakoli; in den 1980er-Jahren entstand die heutige Marke. Elizabeth und Emilio Ostolaza Manterola bewirtschaften zahlreiche kleine Parzellen auf kalkhaltigen Böden. Das kühle, atlantisch geprägte Klima verleiht dem Wein seinen grünen, säurefrischen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Erzeugt aus Hondarrabi Zuri, der wichtigsten Rebsorte der D.O. Getariako Txakolina. Vergoren wird im Edelstahltank, ohne Holz; ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt erhalten und gibt dem Wein sein leichtes Prickeln. Der Txakoli ist sehr trocken und mit rund 11 % vol. niedrig im Alkohol. Traditionell schenkt man ihn aus mindestens 50 cm Höhe ins Glas, damit er „bricht" und sein Aroma freisetzt.

Im Glas

Helle, grünlich schimmernde Farbe mit leichtem Prickeln. Im Duft grün und frisch, mit Noten von grünem Apfel, Zitrus und einer kühlen, fast schneeartigen Frische. Am Gaumen sehr trocken und säurebetont, mit salziger Mineralität und einem grünen, knackigen Kern. Ein Wein voller Spannung, dessen Suchtfaktor sich erst nach den ersten Schlucken erschließt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: baskische Tapas und Pintxos, frische Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Sushi und Anchovis. Ein Aperitif-Wein, gut gekühlt zu servieren. Txakoli trinkt man jung, am besten innerhalb eines Jahres nach der Füllung. Serviertemperatur 6–8 °C, aus der Höhe ins Glas geschenkt.


Lage Getaria, Gipuzkoa · Baskenland (Spanien)
Klassifikation D.O.P. Getariako Txakolina
Ausbau Edelstahltank, mit erhaltener Gärungskohlensäure

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Corbeaux · 1er Cru Vieilles Vignes · 0,42 ha Reben ~80 Jahre 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023 von Denis Bachelet ist ein Pinot Noir von feiner Eleganz und Finesse. Die rund 80 Jahre alten Reben auf 0,42 Hektar geben ihm Struktur und Tiefe. Statt mit Opulenz überzeugt er mit Raffinesse, seidiger Textur und präziser Definition.


Les Corbeaux – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Les Corbeaux ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin, direkt benachbart zum Grand Cru Mazis-Chambertin. Die Lage liegt am Hang auf Kalk- und Mergelböden und bringt feingliedrige, präzise Weine hervor.

Denis Bachelet bewirtschaftet hier eine nur 0,42 Hektar große Parzelle mit rund 80 Jahre alten Reben. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 80 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der auf Finesse und Präzision ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine Eleganz und Finesse prägen den Wein. Die aromatische Intensität des benachbarten Mazis-Chambertin erreicht er nicht ganz, brilliert aber mit feingliedriger Balance, seidiger Textur und präziser Definition. Er entfaltet sich mit jedem Schluck weiter.

Statt mit Opulenz verführt dieser Gevrey-Chambertin mit Raffinesse: seidige Textur und präzise Definition.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für gehaltvollere Gerichte.


Lage: Les Corbeaux (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); neben Grand Cru Mazis-Chambertin, 0,42 ha, Reben ~80 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Cinq Climats Volnay 1er Cru (Frankreich) 2021 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist eine rare Ausnahmecuvée: Erstmals in der Geschichte der Domaine assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen in einen einzigen Wein – ein „Greatest Hits" Volnays von nur elf Fässern.


Cinq Climats – fünf Lagen in einer Cuvée

Der frostbedingt winzige Ertrag 2021 reichte nicht aus, um die einzelnen Volnay-Premiers-Crus jeweils als eigenständige Abfüllung zu erzeugen. So entstand erstmals der Cinq Climats: eine Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, vereint in einer einzigen Cuvée. Frédéric Lafarge beschreibt sie als Wein, der zugleich die Generosität, die Mineralität und die Noblesse seiner großen Lagen in sich trägt.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Volnay

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang. Lafarge verlor rund 80 % der Ernte; die weit fortgeschrittenen Reben wurden von Schnee und anschließendem Frost getroffen.

Was blieb, kam gesund und ohne Fäulnis in den Keller – und ergab klassische, frische und präzise Weine mit der für die Domaine typischen Klarheit.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol. Insgesamt nur elf Fässer.

Alle fünf Lagen wurden gemeinsam in einem Tank vergoren, von Hand vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte mit nur rund 5 % Neuholz in überwiegend gebrauchten Fässern, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Mittleres Rubin, kein tiefes Schwarz. Ein schimmerndes Bouquet aus rotem Beeren- und Kirschobst, Brombeerranke, zerstoßenem Stein und einer feinen pfeffrigen Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frischer Säure und großer Harmonie – klassisch und präzise, mit saftigem, langem Abgang.

Erstmals alle fünf Volnay-Premiers-Crus in einer Cuvée – ein „Greatest Hits" von nur elf Fässern.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; von Hand vollständig entrappt; ca. 5 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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