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12. Mai 2019

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Deutschland

Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Ruppertsberg Achtmorgen (Mikroparzelle) Ruppertsberger Reiterpfad · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein · Kalksandstein trocken · Burgunder-Stil Mittelhaardt 2024

Deutschland kann Chardonnay in Perfektion – und der flüssige Beweis ist der Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay 2024. Aus einer Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad füllen die Gebrüder Andres einen genialen Weißwein im klassischen Burgunder-Stil.


Ruppertsberg Achtmorgen – Chardonnay im Reiterpfad

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie eine Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad separat ab – kompromisslose, handwerkliche Kulturarbeit an einer nicht reproduzierbaren Parzelle.

Der Reiterpfad zählt zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt: Er steigt zum Pfälzerwald hin an, der ihn in seinem Windschatten vor Niederschlägen schützt. Das Gewann „An den acht Morgen" ist eines der exponiertesten und steinigsten des Reiterpfads – sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit einem charakteristisch hohen Kalksandstein-Anteil, was für die Mittelhaardt eher ungewöhnlich ist. Genau diese Verbindung schafft die Grundlage für einen präzisen, mineralischen Chardonnay.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, vom Pfälzerwald geprägte Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von einer Mikroparzelle im Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay im klassischen Burgunder-Stil.

Der Wein entsteht handwerklich und herkunftsbetont – biologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze. Die Machart stellt Herkunft und Präzision in den Vordergrund und verleiht dem Chardonnay Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken.

Im Glas

Anfangs ein kleiner Hauch von Reduktion, Buttercroissant, Nussmix, Buttermilch mit Zitrusspritzer-Anklängen, reife Birne und Apfel. Vollmundig, kraftvoll mit mineralischem, sattem Kern und ordentlich Dampf und Zug im Mund. Wild, mit Kräutervielfalt und salzigem Finish.

Buttercroissant, Nussmix und Buttermilch mit Zitrusspritzer, reife Birne und Apfel – vollmundig und kraftvoll, mit mineralischem, sattem Kern, viel Zug und salzigem Finish.

Sollte in der jetzigen Phase unbedingt dekantiert werden – oder noch ein paar Jahre im Keller reifen, um ihn dann blind gegen einen top Chassagne-Montrachet zu vergleichen. Es wird sich lohnen! Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz (Mittelhaardt); sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit hohem Kalksandstein-Anteil; Regenschatten des Pfälzerwalds
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Whisky

Ardbeg Drum

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe Ex-Bourbon + Rum-Fass-Finish non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 2019

Der Ardbeg Drum ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2019 unter einem karibisch-rhythmischen Motto. Es ist die erste Ardbeg-Abfüllung mit einem Finish in ehemaligen Rum-Fässern: Nach der Reifung in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche lagerte der Whisky abschließend in Fässern aus der Karibik. So trifft der typische Ardbeg-Rauch auf tropische Süße. Non chill-filtered abgefüllt, zeigt diese Version 46 % vol.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Drum reift zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und wird anschließend in ehemaligen Rum-Fässern aus der Karibik nachgereift – für Ardbeg eine Premiere. Das Rum-Finish bringt tropische Frucht und Süße in den salzig-rauchigen Ardbeg-Stil. Der Whisky trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase Torfrauch, Meersalz und eine teerige, jodige Note, dazu Banane, gegrillte Ananas, Kokos, Vanille und Toffee sowie Anklänge von Demerara-Zucker und Ingwer. Am Gaumen sirupartig süß und rauchig zugleich: tropische Frucht, rumgetränkte Trockenfrüchte, Schokolade und Pfeffer über einem Fundament aus Asche und Salz. Der Nachhall ist lang, süß-rauchig und würzig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die tropische Süße hervor. Passt zu gegrilltem Fleisch, Karibik- und BBQ-Gerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Eignet sich auch als Basis für rauchig-süße Cocktails.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2019)
Ausbau: Ex-Bourbon-Fässer mit anschließendem Rum-Fass-Finish

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Vieilles Vignes · 1,23 ha Reben ab 1920 2023

Der Gevrey-Chambertin Vieilles Vignes 2023 von Denis Bachelet stammt von sehr altem Rebland über 1,23 Hektar. Ein reinsortiger Pinot Noir, bei dem die Frucht die feinkörnigen Tannine trägt und dem Wein Tiefe und Eleganz gibt – ein Grand Vin aus einer kleinen, gesuchten Domaine.


Gevrey-Chambertin – alte Reben aus drei Lieux-dits

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Diese Cuvée ist ein Dorfwein aus drei alten Parzellen: La Burie (gepflanzt 1920), Champerriers (1930) und La Platière (1950), zusammen 1,23 Hektar.

Das hohe Rebalter sorgt für geringe Erträge und damit für Konzentration und Tiefe. Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus den alten Reben von La Burie, Champerriers und La Platière.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen dominiert die Frucht die feinkörnigen Tannine; der Wein zeigt Tiefe und Eleganz, getragen von frischer Säure und langem Abgang.

Die Frucht trägt die feinkörnigen Tannine – ein Gevrey-Chambertin von Tiefe und Eleganz aus sehr alten Reben.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin; Lieux-dits La Burie (1920), Champerriers (1930), La Platière (1950), 1,23 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Deutschland

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett -t- Im Schneidersberg 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Schneidersberg Mosel Kabinett · fruchtsüß Südwest-Exposition

Der Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg -t-" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein druckvoller, gefühlt trockener Mosel-Riesling von einer Parzelle der Ritsch – ungeschminkt, groß und langlebig, eine perfekte Interpretation des Terroirs.


Im Schneidersberg – Südwest-Parzelle der Ritsch

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Im Schneidersberg" ist eine windexponierte Parzelle im Schneidersberg-Teil des Thörnicher Bergs – in einem Seitental hinter der Haupt-Ritsch und im Gegensatz zu den meist nach Süden ausgerichteten Lagen nach Südwesten exponiert.

Jahrgang 2024 – Mosel

Der Jahrgang 2024 präsentiert sich an der Mosel klassisch und präzise: mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Ein Jahrgang, der der geradlinigen, säurebetonten Ludes-Stilistik entgegenkommt – ideal für einen spannungsreichen, druckvollen Kabinett.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Wie alle Ludes-Weine braucht auch dieser Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Ein gefühlt trockener Riesling, der einen solchen Druck, eine Finesse und einen subtilen, unreifen Fruchtansatz entwickelt, dass sich Körper und Seele über jeden Schluck aufs Neue freuen. Steinig und schiefrig, ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch, hellem Fleisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ein vielseitiger, geradliniger Speisenbegleiter.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg" (Mittelmosel); südwest-exponierte Steillage, devonischer Schiefer, alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Spanien

San Roman Cartago Paraje del Pozo 2012

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage

San Román Cartago Paraje del Pozo ist der Spitzenwein von Bodegas San Román in der D.O. Toro, dem Toro-Projekt des Önologen Mariano García (vormals Vega Sicilia und Mauro). Er stammt von der Einzellage El Pozo, bepflanzt mit bis zu 50 Jahre alten, wurzelechten Tinta-de-Toro-Reben. Im Stil ist er einem Gran Reserva aus der Rioja vergleichbar: lange gereift, elegant und vielschichtig. Im Glas ein dichter Tinto mit dunkler Frucht, Würze, Tabak und Leder.


El Pozo

Die rund fünf Hektar große Parzelle El Pozo liegt im Nordosten der D.O. Toro auf etwa 700 Metern Höhe, nahe dem Duero. Die wurzelechten Reben stehen auf sehr sandigen Böden mit Lehm in der Tiefe – nährstoffarm, was die Reben zu geringem Ertrag und konzentrierter Frucht zwingt. Bewirtschaftet wird die Lage ökologisch.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein basiert vorwiegend auf Tinta de Toro, ergänzt um einen kleinen Anteil weiterer autochthoner Sorten. Die handgelesenen Trauben werden am Tisch selektiert, entrappt und mit eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend in neuen Fässern, gefolgt von einer Flaschenreife vor der Freigabe.

Im Glas

Tiefdunkles, fast undurchsichtiges Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht, Gewürze, Tabak und Leder, dazu rauchige Röstnoten und ein Hauch Graphit. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit feinem, reifem Tannin und großer Tiefe. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Noch jung; der Wein gewinnt über viele Jahre und profitiert von mehreren Stunden im Dekanter. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Rinderfilet, gegrilltes Fleisch, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: El Pozo, D.O. Toro, ca. 700 m, Sandböden
Klassifikation: Toro DO
Ausbau: 36 Monate französische Eiche

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Rebsorten

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011

Edelsüßer Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Beerenauslese · edelsüß Botrytis · alte Reben 0,375 l · 2011

Die Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Eine extraktreiche, edelsüße Rarität von alten Reben auf blauem Devonschiefer: feinste Nase nach wildem Honig und reifer Frucht, getragen von einer formidablen, rasse­n Säure.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, um die alte Tradition großer Saarweine wiederherzustellen. Mit gerade einmal rund 25 hl/ha sind die Erträge sehr gering, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei etwa 40 Jahren; gearbeitet wird ausschließlich von Hand in besten Steillagen und nach naturnahen Gesichtspunkten.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf, schon im 19. Jahrhundert als „König aller Weine des Trierschen Landes" gerühmt. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, der den Weinen ihre unverwechselbare, tiefgründige Mineralität verleiht.

Jahrgang 2011 – Saar

2011 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang, der besonders für die edelsüßen Spezialitäten ideale Bedingungen bot: Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis cinerea) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor. Auf dem Scharzhofberg ergab das eine Beerenauslese von großer Dichte und Extraktsüße, die von der für die Lage typischen kristallinen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Beerenauslese aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2011; 100 % Riesling von über 40 Jahre alten Reben, gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.

Für die Beerenauslese werden einzeln verlesene, edelfaule und vollreife Beeren gelesen. Der hochkonzentrierte Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen über eine sehr lange Zeit – fast ein Jahr lang –, wobei aufgrund des enormen Zuckergehalts nur ein Teil vergärt: So bleibt eine üppige natürliche Süße erhalten, während der Alkoholgehalt sehr niedrig bleibt. Das Ergebnis ist ein extraktreicher, langlebiger Wein von subtiler Feinheit.

Im Glas

In der Natur gewachsen, um dann fast ein Jahr vor sich hin zu gären, ist diese extraktreiche Beerenauslese ein kleines Wunder, was die Natur dem Menschen schenkt. Feinste Nase nach wildem Honig, reifen Marillen, Pfirsich, Maracuja, aber auch Limetten machen sich bemerkbar. Zunächst ein Maul voll Süße am Gaumen, bis die formidable Säure den Mund wieder frei putzt und diesen frisch, sauber und klar nach dem nächsten Schluck schreien lässt. Extraktreich, auf subtile Art und Weise fein und „fett". Verspielt, sehr, sehr, sehr lang und einfach zum Verlieben!

Wilder Honig, reife Marille, Pfirsich, Maracuja und Limette – ein Maul voll Süße, bis die formidable Säure den Mund frei putzt. Sehr, sehr lang.

Noch in seiner Jugendphase, sollte der Wein noch locker ein paar Jahrzehnte in der Flasche weiterreifen können. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE; alte Reben (40+ Jahre)
Klassifikation: Beerenauslese (edelsüß); 100 % Riesling; 0,375 l
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, sehr lange Spontangärung mit eigenen Hefen (fast ein Jahr), naturnah

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Weine

Martin Waßmer Pinot Rosé brut Magnum

Winzersekt · Rosé · Brut · Baden · Magnum

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt brut ist ein deutscher Winzersekt aus 100 % Spätburgunder – hier in der Magnum. In traditioneller Flaschengärung erzeugt, zeigt er eine mittelfeine Perlage und eine schöne Roséfärbung. Champagner-ähnlich, fein und frisch.


Baden

Martin Waßmer zählt zu den renommierten Winzern Badens im Südwesten Deutschlands, bekannt für hochwertige Burgundersorten. Das warme Klima und die kalk- und lösshaltigen Böden bringen reife, ausdrucksstarke Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Sekt besteht zu 100 % aus Spätburgunder (Pinot Noir). Als Jahrgangssekt entsteht er in traditioneller Flaschengärung mit Hefelagerung, die ihm seine mittelfeine Perlage und Finesse verleiht. Brut dosiert.

Im Glas

Schöne Roséfärbung mit mittelfeiner Perlage. Faszinierender Duft nach kleinen Walderdbeeren und feinem Puderzucker. Am Gaumen sehr frisch, voller subtiler Erdbeerfrucht. Das Finish ist lang und fein.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–9 °C servieren; das Magnum-Format eignet sich für festliche Anlässe. Als Apéritif oder Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Apéritif, Lachs, helles Fleisch, Sushi und Desserts mit roten Früchten.


Lage: Baden (Deutschland); Kalk/Löss
Klassifikation: Winzersekt Rosé – Brut (Jahrgangssekt)
Ausbau: 100 % Spätburgunder, traditionelle Flaschengärung; Magnum (1,5 l)

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Feinkost

Le Tresor des Dieux Les Petites Sablaises Kleine Sardinen

Feinkost · Sardinen · Vendée · Frankreich

Le Trésor des Dieux Les Petites Sablaises sind kleine, feine Sardinen aus Frankreich in nativem Olivenöl extra. Von der Familienkonserve Gendreau an der Vendée-Atlantikküste, nach alter Art zubereitet.


Herkunft

Hergestellt von der Conserverie Familiale Gendreau in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an der Vendée-Atlantikküste (gegründet 1903). Die kleinen Sardinen werden in Küstennähe der Insel Noirmoutier gefangen – Gendreau betreibt eigene Sardinenboote und garantiert eine handwerkliche, lokale Fischerei. Le Trésor des Dieux war Pionier der Label-Rouge-Sardine.

Zutaten und Herstellung

Zutaten: ausgewählte Sardinen, natives Olivenöl extra und Salz. Die Sardinen werden nach traditioneller Art („à l'ancienne") von Hand verarbeitet und in der Dose haltbar gemacht. Eine Dose enthält rund 7–12 kleine Sardinen.

Geschmack

Zartes, schmelzendes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl. Fein im Geschmack, mild-salzig, mit der typischen Qualität atlantischer Sardinen.

Zum Genießen

Klassisch auf geröstetem Baguette oder Landbrot, mit etwas Fleur de Sel, Zitrone oder Butter. Pur als Apéritif-Häppchen oder in Salaten.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Zitrone, Fleur de Sel und einem trockenen Weißwein.


Hersteller: Conserverie Familiale Gendreau – Le Trésor des Dieux, Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée, Frankreich)
Produkt: Kleine Sardinen in nativem Olivenöl extra (Konserve)
Zutaten: Sardinen, natives Olivenöl extra, Salz
Herkunft: Vendée / Atlantikküste (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.05.2035

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