Wurst Case Szenario – Köln – Deutschland

Wurst Case Szenario – Wurstalarm

Das Kölner Kult Burger Restaurant „Fette Kuh“ hat seit letztem Jahr mit dem Wurst Case Szenario einen Ableger im Belgischen Viertel direkt am Brüsseler Platz bekommen. Hier dreht sich allerdings nicht alles um feine, schmackhafte Rinderhackscheiben, sondern die Wurst spielt hier in den unterschiedlichsten Facetten die Hauptrolle.

Vom Wurst Wochengericht, über Veggie Varianten bis hin zur Currywurst kann der hungrige Gast an der Theke sein Leibgericht wählen und direkt nach Hause mitnehmen oder mit ein bisschen Glück an einem freien Platz im Lokal einnehmen.

Die hier selbst gewählte Currywurst war ehrlich gesagt der Knaller. Besser geht es samt spektakulär guter Currysauce kaum. Die Pommes Frites schmecken genau so wie im Mutterhaus der fetten Kuh ebenfalls hervorragend, und so kann man mit Freude auf dieses tolle Imbiss Restaurant Erlebnis zurückblicken.

Wurst Case Szenario – Brüsseler Str. 66 – 50674 Köln – Telefon: +49 221 94994141 – https://www.esgehtumdiewurst.com/

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Savigny-les-Beaune Aux Vergelesses 1er Cru 2024

Weißwein · Savigny-lès-Beaune 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Savigny-lès-Beaune 1er Cru Aux Vergelesses (blanc) Domaine Pierre Vincent 0,58 ha · gepflanzt 1989/1999 Ton & Kalk · oben am Hang ~15 % Neuholz · ~12 Mon. Fass + 6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Savigny-lès-Beaune 1er Cru „Aux Vergelesses" blanc 2024 ist ein rarer weißer Premier Cru. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – gewinnt aus diesem hoch am Hang gelegenen Climat einen dichten, salzig-mineralischen Chardonnay von großer Spannung.


Aux Vergelesses – rarer weißer 1er Cru

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen der Côte de Beaune, mit Reben von durchschnittlich rund 60 Jahren aus Massenselektion, biologisch bewirtschaftet und parzellenweise vinifiziert.

In Savigny-lès-Beaune liegt der Climat Les Vergelesses oben am Hang und ist in Chardonnay eher selten – die meisten Vergelesses-Parzellen tragen Pinot Noir. Vincents Parzelle misst 0,58 Hektar (gepflanzt 1989 und 1999) auf ton- und kalkgeprägtem Boden. Die südexponierte, luftige Höhenlage bewahrt Frische und Energie und verleiht dem Wein Spannung, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Savigny-lès-Beaune 1er Cru aus dem Climat Aux Vergelesses, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von ton- und kalkgeprägtem Boden.

Nach langem, sanftem pneumatischem Pressen und einer Nacht Vorklärung beginnt die alkoholische Gärung teils im Edelstahltank; anschließend wird der Most für die malolaktische Gärung ins Fass gelegt (rund 15 % Neuholz) und zwölf Monate im Holz ausgebaut. Danach folgen etwa sechs Monate im Edelstahltank, um Frische und Spannung zu bewahren, bevor der Wein gefüllt wird. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein energiegeladener weißer 1er Cru: weißer Pfirsich und Zitrus, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, salzig-jodige sowie kalkige Mineralität. Am Gaumen präzise und spannungsreich, mit dezenter, cremiger Textur aus dem Fassausbau, lebendiger Säure und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Weißer Pfirsich, Zitrus und weiße Blüten über Haselnuss und salzig-kalkiger Mineralität – präzise und spannungsreich, mit feiner cremiger Textur, lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, energiegeladener weißer 1er Cru mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Aux Vergelesses, Savigny-lès-Beaune 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); oben am Hang, Ton und Kalk; Parzelle 0,58 ha, gepflanzt 1989/1999
Klassifikation: Savigny-lès-Beaune Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: sanfte Pressung, alkoholische Gärung teils im Tank, malolaktische Gärung im Fass (~15 % Neuholz), ~12 Monate Fass, danach ~6 Monate Tank; biologische Bewirtschaftung

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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Spanien

Torre Oria Seda Petit Verdot Merlot

Rotwein · Valencia · Petit Verdot & Merlot · Cuvée

Torre Oria Seda Petit Verdot Merlot ist eine spanische Rotwein-Cuvée aus sorgfältig selektierten Petit-Verdot- und Merlot-Trauben des Weinguts Torre Oria bei Valencia. Der Wein reift im amerikanischen Eichenfass und verbindet kräftige dunkle Frucht mit feinen Röstaromen. Im Glas ein tiefes Purpurrot, am Gaumen samtig und vollmundig mit langem, elegantem Abgang.


Valencia

Die Trauben stammen aus dem Weinbaugebiet rund um Valencia im Osten Spaniens, wo ein warmes, mediterran-kontinentales Klima für reife, konzentrierte Trauben sorgt. Die Kombination zweier Sorten prägt den Stil: Petit Verdot bringt Farbe, Würze und Struktur, Merlot steuert Fülle und weiche Frucht bei.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Petit Verdot und Merlot. Nach der Gärung reift der Wein über vier Monate in amerikanischen Eichenfässern, wo er zusätzliche Komplexität, feine Röstaromen und eine geschmeidige Fülle entwickelt, ohne seine Frische zu verlieren.

Im Glas

Tiefes, intensives Purpurrot. In der Nase reife Brombeere und schwarze Johannisbeere, dazu dezente rauchige Noten und ein Hauch dunkle Schokolade. Am Gaumen seidig und samtig, mit festen, gut eingebundenen Tanninen und vollem Körper. Der Abgang ist lang, warm und elegant.

Am Tisch

Schon zugänglich und vielseitig; ein bis zwei Stunden im Dekanter runden ihn ab. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und gereifter Käse.


Lage: Valencia, Spanien
Klassifikation: Vino de España (ohne DO)
Ausbau: über 4 Monate amerikanische Eiche

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Battenfeld Spanier Riesling Kirchenstück GG 2024 BIO

Weißwein · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Kirchenstück VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen Kalk und Lehm Reben Ø ~35 Jahre BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Kirchenstück Riesling GG 2024 stammt aus H. O. Spaniers Heimatlage in Hohen-Sülzen. Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling von kräftigen Kalk- und Lehmböden.


Kirchenstück – Heimatlage in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Kirchenstück ist eine VDP.Große Lage auf rund 150 Metern, mit etwa 15 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Lehm; die klassifizierte Fläche misst 6,71 Hektar.

Das Kirchenstück liegt auf einer Ebene zwischen zwei Kirchen und überblickt H. O. Spaniers Heimatort Hohen-Sülzen. Hier liegt sein ältester, in den 1960er Jahren gepflanzter Weingarten. Ausgehend von diesem Herzstück stammen die Weine heute aus den besten Parzellen des gesamten Kirchenstücks mit seinen kräftigen Böden; die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 35 Jahren.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die kräftigen Kalk- und Lehmböden und die alten Reben sicherten reifes, fruchtbetontes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Kirchenstück, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Kalk und Lehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Frucht, Tiefe und die kräftige Kalk-Lehm-Prägung ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling: reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine kalkig-mineralische Ader. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuterwürze und kalkig-mineralischer Ader – saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein fruchtbetonter, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Kirchenstück (VDP.Große Lage), Hohen-Sülzen, Rheinhessen; ~150 m, ~15 % Neigung; Kalk und Lehm; Reben Ø ~35 Jahre; klassifizierte Fläche 6,71 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Weinreich Mineral brut BIO

Wein · Sekt · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Mineral Brut ist ein biozertifizierter, handgerüttelter Winzersekt, dessen Name Programm ist: Die von Kalkmergel geprägten Löss-Lehm-Verwitterungsböden geben ihm seine unvergleichliche Mineralität. Elegant, mit sehr zarter Perlage, duftig und frisch wie Meeresgischt.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen. Die Löss-Lehm-Verwitterungsböden, geprägt von Kalkmergel, verleihen dem Sekt seine namensgebende Mineralität. Das Gut arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022).

Assemblage und Herstellung

Cuvée aus 50 % Pinot Noir, 30 % Pinot Meunier (Schwarzriesling) und 20 % Chardonnay. Der Saft wurde mittels Ganztraubenpressung gewonnen und langsam mit traubeneigenen Hefen vergoren. Nach dem Hefelager im Tonneau folgte die klassische Flaschengärung und ein weiteres Hefelager über 30 Monate. Anschließend handgerüttelt. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit sehr zarter, anhaltender Perlage. In der Nase duftig und frisch, mit Walderdbeeren und einem Hauch Brioche. Am Gaumen elegant und mineralisch, mit einer dezenten Salznote und einem geraden, knackigen Finish; klarer, langer Nachhall.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als festlicher Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Aperitif, Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Winzersekt – Cuvée aus 50 % Pinot Noir, 30 % Pinot Meunier (Schwarzriesling) & 20 % Chardonnay, brut
Herstellung: Ganztraubenpressung, Spontangärung, Hefelager im Tonneau, klassische Flaschengärung, 30 Monate Hefelager, handgerüttelt

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Spirituosen

Christian Drouin Calvados Pays d’Auge Hors d‘Age

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · Hors d'Age

Christian Drouin Calvados Pays d'Auge Hors d'Age ist ein kraftvoller normannischer Apfelbrand des Hauses Christian Drouin. Das Haus ist für seine umfangreiche Sammlung an Jahrgangs-Calvados bekannt. Dieser Hors d'Age reift mindestens 18 Jahre in ehemaligen Calvadosfässern, die ihm feine, seidige Tannine geben. Im Glas ein vollmundiger Calvados mit blumigen und würzigen Noten.


Pays d'Auge

Calvados ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung der Normandie. Innerhalb des Départements Calvados ist das Pays d'Auge die hochwertigste Herstellungsregion, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Christian Drouin keltert hierfür Cidre aus normannischen Apfelsorten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Der Hors d'Age reift mindestens 18 Jahre in ehemaligen Calvadosfässern und wird ungefärbt abgefüllt. Die lange Fassreife bringt seidige Tannine und große aromatische Komplexität.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase reife und gedörrte Äpfel, dazu blumige und würzige Noten. Am Gaumen kraftvoll und vollmundig, mit feinen, seidigen Tanninen und langer Fasswürze. Der Abgang ist lang und ausgewogen.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen. Ein Klassiker zum Ausklang eines guten Essens.

Passt außerdem zu reifem Käse, dunkler Schokolade und Apfeldesserts wie Tarte Tatin.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, Hors d'Age
Reifung: mind. 18 Jahre in Calvadosfässern, ungefärbt

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023 ist ein eleganter, tiefgründiger Chardonnay vom Fuße des Mont-Rachet-Hügels – straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet.


Les Chenevottes – am Fuße des Mont-Rachet-Hügels

Les Chenevottes liegt am Fuße des Mont-Rachet-Hügels und zählt mit rund 11 Hektar zu den bedeutenden Premier-Cru-Lagen der Appellation. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bepflanzt und profitiert von einem kiesig-kalkhaltigen Boden, der den Weinen eine feine, mineralische Prägung verleiht. Die südöstliche Ausrichtung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, während kühle Nächte die Frische bewahren. Der Name geht vermutlich auf das französische „chanvre" (Hanf) zurück – ein Hinweis auf die Pflanzen, die hier einst wuchsen.

Thomas Moreys Parzelle liegt in einem relativ flachen, kühlen, aber gut drainierten Abschnitt am östlichen Zipfel von Montrachet. Der kalkreiche, steinige Boden sorgt für Spannung und Mineralität, während das Mikroklima Frische und aromatische Finesse bewahrt.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Elegant und tiefgründig zugleich: Aromen von weißen Blüten, Zitrus, reifen Birnen und einem Hauch Feuerstein treffen auf eine fein abgestimmte Textur. Am Gaumen straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet – ein Wein von großer Balance.

Straff, präzise, cremig und salzig – Les Chenevottes trägt die Handschrift Thomas Moreys unverkennbar.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes, Côte de Beaune (Frankreich); ~11 ha, südöstlich am Fuße des Mont-Rachet-Hügels, kiesig-kalkhaltiger, steiniger Boden
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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