Arizcuren – Logroño – Rioja – Spanien
Javier Arizcuren kann man rundherum als glücklichen Menschen bezeichnen. Nachdem er nach seinem Architektur Studium in Pamplona schon seinen Weg und seine Profession als Architekt gefunden zu haben schien, hat ihn sein Vater vor zwölf Jahren gefragt, ob er sich nicht auch noch um die elterlichen Weinberge kümmern möchte.
Weinbau gab es in der Familie Arizcuren schon seit Generationen, und so fiel es Javier nicht sonderlich schwer, sich für die alten Weinberge zu entscheiden und die Familientradition neben seinem Hauptberuf als Architekt weiter zu betreiben. Anders als seine Vorfahren wollte Javier allerdings keine einfache Produktion für die Genossenschaft betreiben, sondern ernsthafte, singuläre Tropfen aus seinen teils sehr alten Weinbergen keltern. Diese liegen allesamt im östlichen Teil der Rioja, die seit kurzem auf den putzigen Namen Rioja Oriental hört; die vormalige Bezeichnung Rioja Baja liess sich anscheinend nicht so gut vermarkten.
Insgesamt besitzt Javier hier in der Sierra de Yerga 19 Hektar Land, welches rund um die Ortschaft Quel liegt. 3,50 Hektar dieses Reblands ist mit Mazuelo, Garnacha und einigen Calagraño und Tinto Velasco Rebstöcken bepflanzt. Aus diesen produziert Javier in seiner Garagenkellerei in Logroño je nach Jahrgang um die 10.000 Flaschen.
Die Weine begeistern allesamt durch ihre unglaubliche Authentizität, Kraft und innere Spannung. Überhaupt kein Mainstream oder irgend etwas von der Wein-Discounter-Stange. Weine mit einer tiefen Seele und Tropfen, die mit einem sprechen, wenn man ihnen nur gut zuhört. Javier Arizcuren ist, wie in seinem richtigen Beruf, der perfekte Wein Architekt geworden.






