Atelier Etxanobe – Bilbao – Spanien

Atelier Etxanobe – Virtuell

Das Restaurant Etxanobe ist seit zwanzig Jahren eine feste Institution in Bilbao. Seit gut einem Jahr haben die beiden Protagonisten Fernando Canales und Mikel Población mit dem Atelier Etxanobe ein neues Konzept aus der Taufe gehoben. Das Menü beinhaltet viele kleine Gänge und die jeweiligen Speisen werden vor dem Servieren mit Hilfe eine Diaprojektors an die jeweiligen Tischwände erklärend projiziert. Den Höhepunkt der virtuellen Showeinlagen, welche eigentlich ziemlich unnötig waren, bildete dann das letzte Dessert. Nach einer langen und breiten Erklärung, wie viele verschiedene Nuancen ein Dessert aufweist, wurde dem Gast eine Virtual Reality Brille aufgezogen. Dort lief dann eine Animation ab, in der sich der Gast virtuell auf einem Feld befand in dessen Mitte ein großer Baum im Wind seine Äste schwang. Danach durfte der Gast in einem Bissen ein Veilchen- Panna Cotta zu sich nehmen. Eigentlich eine lustige Showanlage, die aber irgendwie nicht wirklich gut umgesetzt wurde.

Das Essen im Atelier Etxanobe war allerdings richtig gut. Die einzelnen Gerichte boten ein umfassendes Potpourri typischer spanischer Klassiker, die allesamt modern interpretiert wurden. Bis auf die doch stark abfallenden Desserts handelte es sich um ein tolles Menü, welches aus tollen Produkten perfekt serviert wurde. Über das Ambiente und die Musik kann man sich trefflich streiten, und über moderne Showeinlagen sowieso.

Ausgebackene Seehechtbäckchen mit Knoblauch und Chilischote.
Rote Krabbe.
Ajo blanco. Mandelsuppe mit Knoblauch, Olivenöl, Spargel und Kaviar.
Mit Vanille marinierte Makrele.
Anchoa Lasagne auf einer Tomatensuppe.
Gegrillter Kürbis unter einer Ceviche Krabbe.
Carabinero in einer Umani Suppe.
Kabeljau auf Aubergine und Olivencreme.
Thunfisch mit Sumac und gewürztem Spinat.
Taube.
Fenchelcreme, Blüten, Himbeere und Tomate.
Karottencreme, Ingwer, Limette am Tisch im flüssigen Stickstoff bereitet.
Veilchen Panna Cotta.
Petit Fours.

Atelier Etxanobe – Calle Juan Ajuriaguerra Kalea, 8 – 48009 Bilbao – Spanien – Telefon: +34 944 42 10 71 – https://atelieretxanobe.com/

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Frankreich

Anne Gros Echezeaux Grand Cru 2023

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux · Grand Cru Lieu-dit Les Loächausses 2023 Reben 30+ Jahre

Der Echézeaux Grand Cru 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Les Loächausses in der Côte de Nuits. Reinsortiger Pinot Noir mit feiner Struktur, seidigen Tanninen und einer Frucht nach reifen roten Beeren, unterlegt von floralen Noten und etwas Würze. Ein Grand Cru, der von Finesse, Balance und Eleganz lebt.


Echézeaux – Grand Cru in Flagey-Echézeaux

Echézeaux liegt an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot in der Gemeinde Flagey-Echézeaux, nördlich von Vosne-Romanée. Mit rund 37 Hektar ist das Climat groß für einen Grand Cru und in elf Lieux-dits sowie viele Parzellen mit rund 80 Eigentümern aufgeteilt. Die Weine sind reinsortiger Pinot Noir und liegen am vollmundigen Ende des Burgunder-Spektrums: rote Früchte, Würze, Unterholz, gute Tannine und Lagerfähigkeit.

Die Parzelle von Anne Gros, Les Loächausses, gehört seit 2007 zum Weingut – zuvor 25 Jahre an die Domaine Gros Frère et Sœur verpachtet. Die heute über 30 Jahre alten Reben wurden zunächst im Cordon Royat erzogen, seit 2010 im Guyot-Schnitt. Mit der eigenen Bewirtschaftung kamen der Verzicht auf Herbizide und mechanische Bodenarbeit; der steinige, von kleinen Kalksteinen und Fossilien durchzogene Boden bringt eine besonders frühe Reife – Les Loächausses zählt heute zu den besten Parzellen des Guts.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – zugängliche, feingliedrige Weine, die der Echézeaux mit der Struktur seines Terroirs verbindet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus naturnaher Bewirtschaftung ohne Herbizide und mit mechanischer Bodenarbeit.

Nach sorgfältiger Lese und Selektion vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation ist ganz auf den Ausdruck der Lage ausgerichtet – das Ergebnis ist eine besonders feine Struktur mit seidigen, geschmeidigen Tanninen.

Im Glas

Frucht nach reifen roten Beeren, unterlegt von floralen Noten und einem Hauch Würze. Am Gaumen feine Struktur mit seidigen, geschmeidigen Tanninen, getragen von guter Säure. Der Wein setzt auf Finesse statt Wucht.

Ein Grand Cru, der von Finesse, Balance und Eleganz lebt – seidige Tannine über reifer roter Beerenfrucht.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, Kalb und Rind, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Echézeaux, Lieu-dit Les Loächausses, Flagey-Echézeaux; steiniger Kalkboden mit Fossilien
Klassifikation: Echézeaux Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; naturnahe Bewirtschaftung (ohne Herbizide, mechanische Bodenarbeit)

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Frankreich

Duroche Charmes Chambertin Grand Cru 2023

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin Côte de Nuits 2023

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form. Extrakt und Frucht prägen den Wein, der sich erst mit viel Luft langsam öffnet – ein Grand Cru, der noch Zeit zur vollen Entfaltung braucht.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar (inklusive Mazoyères) einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, charmante unter den Chambertin-Lagen.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – ganz auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Rebsorten

Massolino Nebbiolo 2022

Wein · Rotwein · Piemont · Italien

Massolino Langhe Nebbiolo zeigt sich granatrot, mit den klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Er mundet sehr elegant und vollmundig; im fruchtigen Nachhall machen sich zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen breit, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.


Langhe / Piemont

Das Familienweingut Massolino wurde 1896 in Serralunga d'Alba gegründet und zählt zu den renommiertesten Barolo-Erzeugern der Langhe. Nebbiolo ist die große Rebsorte des Piemonts, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Die Reben wachsen auf den kalkhaltigen Hügeln rund um Serralunga.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Nebbiolo. Nach traditioneller Vinifikation mit mehrtägiger Maischegärung reift der Wein rund ein Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti) – schonend gedämpft statt getoastet, um die reine Sortentypizität ohne aufdringliche Holznoten zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase die klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Am Gaumen elegant und vollmundig, mit feinen Tanninen und guter Frische. Im fruchtigen Nachhall zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, jung gern karaffieren – ein eleganter Begleiter der piemontesischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Trüffel, Risotto, rotem Fleisch, Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Langhe, Serralunga d'Alba (Piemont, Italien); Massolino
Klassifikation: Langhe DOC – 100 % Nebbiolo, trocken
Ausbau: ~1 Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti)

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Schaumweine

Bouvet Ladubay Saumur Tresor rose brut

Schaumwein · Saumur · Cabernet Franc · Rosé Brut

Bouvet Ladubay Trésor Rosé Saumur Brut ist ein roséfarbener Schaumwein aus dem Loiretal, gekeltert zu 100 % aus Cabernet Franc. Das traditionsreiche Haus Bouvet-Ladubay in Saumur erzeugt seit 1851 Schaumweine nach der traditionellen Flaschengärung. Die Trésor-Cuvée reift zunächst im Holzfass, bevor sie ihre Perlage entwickelt. Im Glas ein kräftiger Rosé mit Röstaromen und feiner Mousse.


Saumur

Bouvet-Ladubay sitzt in Saint-Hilaire-Saint-Florent bei Saumur an der Loire. Die kilometerlangen Keller sind in den Tuffeau-Kalkstein gegraben, der den Weinen Frische und Mineralität gibt. Cabernet Franc findet auf den kalkhaltigen Böden der Appellation Saumur ideale Bedingungen.

Rebsorte und Ausbau

Der Schaumwein besteht zu 100 % aus Cabernet Franc. Der Grundwein reift mehrere Monate im Eichenfass, bevor die zweite Gärung in der Flasche nach traditioneller Methode erfolgt. Die Flaschen werden von Hand gerüttelt, und der Wein reift lange auf der Hefe.

Im Glas

Lachsrosa mit feiner, zarter Perlage. In der Nase kräftige Röstaromen von Nüssen und getrockneten Datteln, dazu ein feiner Hefeton. Am Gaumen kräftig in der Statur, mit zarter Mousse und cremiger Textur. Der Abgang ist lang und würzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder zum Essen. Ein großzügiges Glas betont die Röst- und Hefenoten.

Klassische Begleitung: feine Vorspeisen, Meeresfrüchte, Geflügel und milder Käse.


Lage: Saumur, Loiretal (Tuffeau-Kalkstein)
Klassifikation: Saumur AOP – Rosé Brut, Méthode traditionnelle
Ausbau: Holzfassreife, handgerüttelte Flaschengärung, langes Hefelager

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Schaumweine

Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Lointier Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020 ist ein Winzerchampagner aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Reben des Guts. Die zarten Perlen steigen sanft auf und formen eine feine, beständige Schaumkrone, die die Frische dieses Blanc de Noirs unterstreicht.


Champagne / Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier sind ein junges Winzerpaar aus der westlichen Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy). Sie bewirtschaften ihre rund drei Hektar biodynamisch, auf Böden aus braunem Kalkstein und Lehm, ohne Herbizide und Insektizide. Der Name „Causica" leitet sich von einer Unterart der Honigbiene ab, deren spezielle Behaarung an die Blätter des Pinot Meunier erinnert.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Meunier-Reben des Guts. Die Hälfte des Weins reift in gebrauchten Barriques (Holz aus dem eigenen Wald), die andere Hälfte elf Monate in der Amphore. Ohne malolaktische Gärung, ohne Schönung, ohne Filtration; das Hefelager auf der Flasche beträgt mindestens 22 Monate. Mit minimaler Dosage in der Geschmacksrichtung Extra Brut ausgebaut.

Im Glas

Blasses Kupfergold mit feiner, beständiger Perlage. In der Nase reife Äpfel, ein Hauch Zitrus und dezente florale Noten, unterlegt von Biskuit, Pfirsichcreme und einer würzig-rauchigen Spur. Am Gaumen eine ausgewogene Balance aus präziser Säure und sanfter, cremiger Textur, mit feiner roter Beerenfrucht und griffigem, lang anhaltendem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, westliche Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy, Frankreich); Hélène & Jean-Baptiste Lointier
Klassifikation: Champagne – Blanc de Noirs, 100 % Pinot Meunier, Extra Brut
Ausbau: 50 % gebrauchte Barrique / 50 % Amphore (11 Monate); ohne Malo, Schönung und Filtration; mind. 22 Monate Hefelager; biodynamisch
Jahrgang: 2020

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Fixin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Fixin · Pinot Noir

Pinot Noir Fixin AOC Vieilles Vignes · Reben ~50 Jahre 0,75 ha · 4.500 Flaschen 2023

Der Fixin Vieilles Vignes 2023 von Denis Mortet ist eine reinsortige Pinot-Noir-Cuvée aus zwei gleich großen Parzellen im Norden der Côte de Nuits. Champs Pennebaut liefert Struktur und Fülle, Champs des Charmes Frucht und Eleganz – das Ergebnis ist ein strukturierter, fruchtiger Wein mit reifem Tannin.


Fixin – zwei Parzellen, ein Gleichgewicht

Fixin ist eine der nördlichen Gemeinden der Côte de Nuits und steht für kräftige, strukturierte Pinots. Champs Pennebaut im Norden der Appellation zeigt eine Zweiteilung: oben Kalksteinschutt, der die Reben tief wurzeln lässt (Tiefe und Komplexität), unten tonreichere Böden mit erdiger Note – das gibt Fülle und einen kräftigen, robusten Körper.

Champs des Charmes liegt im Süden nahe Gevrey-Chambertin am Fuß des Hangs. Die durchlässigen, kalksteinreichen Böden mit guter Drainage bringen gesunde Reife und konzentrierte Frucht – und damit Eleganz und Balance. Die Cuvée umfasst 0,75 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben; die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus den Parzellen Champs Pennebaut und Champs des Charmes mit rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Strukturiert und fruchtig, mit schön gereiften Tanninen. Dunkle Frucht trifft auf erdige Noten; am Gaumen ein Spiel aus kräftigen und zarten Elementen, das Fülle und Eleganz verbindet.

Struktur und Fülle aus Champs Pennebaut, Frucht und Eleganz aus Champs des Charmes – ein ausgewogener, fein gereifter Fixin.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein kräftiger, zugleich eleganter Begleiter.


Lage: Fixin (nördliche Côte de Nuits); Parzellen Champs Pennebaut & Champs des Charmes, Kalk/Ton, 0,75 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Fixin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Yotuel Seleccion 2018

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Yotuel Selección 2018 aus der renommierten Ribera del Duero ist ein Paradebeispiel für die Tinta del País, aus der er zu 100 % besteht. Die handverlesenen Trauben stammen von über 60 Jahre alten Buschreben aus den Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo in Anguix – ein dichter, tiefgründiger Lagen-Tempranillo.


Ribera del Duero / Anguix

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero ist ein Familienweingut im Herzen der Ribera del Duero, in Anguix (Burgos) auf rund 810 m Höhe. Die Familie bewirtschaftet ihre eigenen, biozertifizierten Weinberge auf kalkhaltig-lehmigen Böden mit sandigen Schlämmen. Der Name „Yotuel" steht für das Zusammenwirken dreier Generationen. Der Jahrgang 2018 war von einem klimatischen Wechselspiel geprägt: Ein kühler Frühling verzögerte den Austrieb, heiße Sommertemperaturen und große Tag-Nacht-Schwankungen sicherten gegen Ende des Zyklus eine exzellente phenolische Reife. Die Handlese erfolgte am 6. Oktober 2018 bei sehr geringen Erträgen (rund 3.500 kg/ha).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta del País (Tempranillo) von über 60-jährigen Buschreben. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen im Betontank (rund zwölf Tage Maischestandzeit); die malolaktische Gärung läuft im französischen Eichenfass ab. Anschließend reift der Wein 14 Monate in französischer Eiche, teils ergänzt um einige Monate im Betontank. Trocken ausgebaut. Streng limitiert: 10.044 Flaschen und 200 Magnum.

Im Glas

Tiefes, konzentriertes Kirschrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, würzige Noten, edles Holz und ein Hauch Balsamico. Am Gaumen dicht und breit, zugleich frisch und seidig, mit feinkörnigen Tanninen, klarer Struktur und langem Abgang. Mit Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: dunklem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Käse.


Lage: Ribera del Duero DO, Anguix (Burgos, Spanien); Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero
Rebsorte: 100 % Tinta del País (Tempranillo), alte Buschreben (>60 Jahre), trocken
Ausbau: Gärung im Betontank (einheimische Hefen); MLF und 14 Monate in französischer Eiche, teils Betontank
Jahrgang/Produktion: 2018; 10.044 Flaschen und 200 Magnum

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Schaumweine

Étienne Calsac Champagne Les Revenants Extra Brut

Champagner · Côte de Sézanne · seltene Rebsorten · Extra Brut

Étienne Calsac Les Revenants Extra Brut ist eine rare Cuvée und eine Hommage an fast vergessene Rebsorten der Champagne. Pinot Blanc (50 %), Petit Meslier (43 %) und Arbanne (7 %) vereinen sich zu einem vielschichtigen Champagner, der Charakter, Geschichte und Innovation verbindet. Die Trauben stammen aus einer Einzellage in der Côte de Sézanne. Im Glas puristische Eleganz.


Côte de Sézanne

Die Trauben stammen aus einer Einzellage in der Côte de Sézanne in der Champagne, auf tonig-sandigen Böden mit kreidigem Untergrund. Die südlich ausgerichteten Hanglagen geben den seltenen Sorten optimale Reife und große Ausdruckskraft.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 50 % Pinot Blanc, 43 % Petit Meslier und 7 % Arbanne – drei fast vergessene Rebsorten der Champagne. Die Vinifikation erfolgt mit Spontangärung und Ausbau in 600-Liter-Demi-Muids, ohne Schönung und Filtration. Der Ausbau unter Naturkork verleiht zusätzliche Tiefe. Dosiert als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase florale Noten und würzige Kräutertöne. Am Gaumen puristisch und elegant, mit markanter, salzig-mineralischer Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Einzellage, Côte de Sézanne (Champagne); Ton/Sand über Kreide, Südlage
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Spontangärung, 600-l-Demi-Muids, unfiltriert, Reife unter Naturkork

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