El Oso Summer School 2019 – Galiza, ein Land der Cuvées?

Teil 4. Galiza, ein Land der Cuvées?

Die Sache mit den südlichen Nachbarn, den Portugiesen, ist so einfach nicht. Denn, aus welchem Grund auch immer, die Galegas und die Galegos fühlen sich den Nachbarn von der anderen Seite des Miño schon etwas überlegen. Ernsthafte Gründe hierfür gibt es jedoch nicht.

Über Weinbaugeschichte vor dem späten Mittelalter steht wenig geschrieben, man ist auf Vermutungen und Annahmen angewiesen. Klar indes scheint zu sein, dass die Phönizier mit Wein handelten. Sie kamen, gesichert, bis Oporto, nach manchen Berichten auch weiter gen Norden, bis nach Galiza. Sie brachten wohl den einen oder andere Rebstock mit, da sie aber, anders als in al-Andalus, an der nördlichen Westküste keine festen Siedlungen errichteten, ist ihr Einfluss wahrscheinlich weniger stark. Als der Klerus begann, Weinbau zu betreiben, so um das neunte oder zehnte Jahrhundert, waren die meisten alten Rebsorten bereits vorhanden, sowohl in Galiza als auch in weiten Teilen Nordportugals. Eigentlich nehmen alle, die sich berufen fühlen, zu diesem Thema etwas zu sagen, an, dass sie von Süden gen Norden kamen. Übernehmen wir das einfach.

Lange Zeit grenzte sich Galiza von Nordportugal dadurch ab, dass es dort eigentlich nur Vinho Verde gab, grün, säuerlich, etwas bitter. Da er wenig prickelt, kann man ihn gut von einem Weißwein aus Getaria oder Zarautz unterscheiden. Für die Galegos aus Albariñistan war das sowohl Fluch als auch Segen. Letzteres, weil Alvarinho einfach billiger war als Albariño und weil man mit ihm gerade im Süden, in O Rosal oder Condado do Tea, den alkoholgetriebenen, säurearmen Albariños einen Schuss Kühle und Säure beifügen konnte. Wenn da nicht die Guardia Civil wäre. Da zumindest in der Provinz Pontevedra der Miño die Grenze markiert, kann man diese gut kontrollieren. Dennoch: nicht jeder Fischkutter, der Alvarinho gefangen hatte, wurde aufgebracht, der Schmuggel war weit verbreitet. Unterhielt man sich, vor etwa zehn Jahren oder so, mit Verantwortlichen „unter C“, dann wurde schnell klar, dass man eher die Vermischung mit Airén aus der Mancha oder mit Verdejo aus Verdejistan unterbinden wollte; es gab jedes Jahr eine oder zwei spektakuläre Aktionen der Guardia Civil, um zu zeigen, dass man an der Grenze zu Portugal präsent sei; ansonsten ließ man die Bodegas in Ruhe.

Dies geschah auch aus einem ganz anderen Grunde: es gab gar nicht so viel Wein. Und bevor die Galegas und Galegos anfangen, Airén aus der Mancha zu saufen, dann doch lieber etwas internationalisierten Wein aus Galiza.

In Monterrei gibt es ein Weingut, dessen Weinberge zur Hälfte in Monterrei, zur Hälfte in Portugal stehen, der Wein indes ist komplett D.O. Monterrei. Natürlich weiß das der Consejo, aber da es sich um gerade einmal achttausend Flaschen handelt, Hälfte Galiza, Hälfte Portugal, macht da nicht einmal ein Zwerg einen Aufstand.

In O Ribeiro ist das schon etwas anders. Denn dort gibt es große Bodegas, die über keine eigenen Weinberge verfügen, oder nur über eine symbolische Parzelle, für Photos mit Lokalpolitikern, Lokalsangeskünstlern oder lokalen Kochgrößen. Da kämen ein paar Tonnen Trauben aus dem Süden schon recht. Aber das ist einigermaßen unterbunden.

Ribeiro eint mit Nordportugal, dass man Cuvées mag, sortenreine Weine sind dort eher selten. Dies hat mehrere Gründe. Einer davon: eigentlich passiert immer etwas. Regen, Hagel, Frost, Fäulnis, aber in der Regel nicht übers ganze Jahr hinweg. Hat man nun früh austreibende und früh reifende Sorten, aber auch spät austreibende und spät reifende, so wird stets zumindest eine Sorte schon etwas Vernünftiges erbringen. Dazu kommt, dass die klassischen Sorten, also Treixadura, Godello, Albariño, Lado, Loureira und mit latentem Sicherheitsabstand, Torrontés, unterschiedliche Felder abdecken: Treixadura bringt Stoff, Dichte, einen leicht öligen Charakter, Albariño bringt Frucht und Säure, Godello etwas Säure, Fenchel, Anis, Kümmel und so’n Zeuch, Loureira bring grüne Noten und Säure, und Torrontés füllt das Fass. Lado kennt man eigentlich nur aus dem Süden, aus Arnoia und Cortegada.

Aus der Distanz betrachtet ist Ribeiro ein mehr oder weniger runder Fleck mit Ribadavia als Zentrum. In Wirklichkeit handelt es sich um drei komplett unterschiedliche Regionen, die auch bis heute mehr oder weniger für sich alleine agieren. Gut, Viña Costeira, die große Cooperative, hier finden in jedem Herbst zwischen fünf und acht Millionen Kilo Trauben ihr Zuhause, besorgt sich Trauben von überall, sonst könnten sie diese Menge auch gar nicht stemmen. Die Bodega liegt strategisch gut, wenn man so will, ist sie eigentlich das Zentrum von Ribeiro.

Ribeiro ist die einzige Weinbauregion Spaniens, in der es zwei amtliche Klassifizierungen von Weingütern gibt: Colleiteiros (Winzer) und Adegas. Colleiteiros dürfen nur die Trauben ihrer eigenen Weinberge verarbeiten, außerdem gibt es da ein Limit von sechzigtausend Litern pro Jahr. Alles, was diese Grenzen nicht einhalten will oder einhalten kann, findet man in der Gruppe der Adegas. Die bekommen während der Ernte auch einen Aufpasser in die Bodega gestellt, damit da kein Unsinn passiert. Passiert natürlich trotzdem. Die Colleiteiros bekommen keinen, weil man, so sagt es der Consejo, davon ausgeht, dass die nicht schummeln. Soso. Und wieso gibt es von manchen Colleiteiros dann Rotweine, obwohl die gar keine roten Sorten in ihren Weinbergen haben? Die Wahrheit ist eine andere: summiert man die Höchstmengen auf, die alle siebzig Colleiteiros produzieren können, so kommt man auf vier Millionen zweihunderttausend Liter, weniger als das, was Viña Costeira produziert. Und ein Großteil der Colleiteiros arbeitet schon sauber, die kleinen Abweichungen der anderen nimmt man, die Augen fest geschlossen haltend, in Kauf.

Auch sind die Höchsterträge so kalkuliert, dass sie ein Colleiteiro kaum erreichen kann: elftausend Kilo pro Hektar für die Qualitätssorten, sowie derer zwanzigtausend Kilo pro Hektar für Palomino und Alicante Bouschet. Wie auch in den anderen Weinbauregionen im Inneren von Galiza so waren es nach der Reblaus auch in Ribeiro diese beiden Sorten, die fast ausschließlich bestockt wurden. Und da diese Rebstöcke fast ewig leben, findet man auch heute noch viel davon. Hinter vorgehaltener Hand sagt der Consejo Regulador, dass etwa vierzig Prozent der Rebfläche der Region, derzeit noch um die zweitausend zweihundert Hektar, von knapp viertausend kommend, mit Qualitätssorten bestockt seien. Mag sein. Wenn die aber nur die Hälfte oder noch weniger an Ertrag bringen als die beiden Massenträger, kann man sich die reale Bedeutung von Palomino und Alicante Bouschet unschwer ausmalen.

In Ribeiro gibt es aktuell fünftausend siebenhundert zweiundfünfzig Weinbauern, Colleiteiros und Adegas eingerechnet. Bei gerade einmal zweitausend zweihundert Hektar Rebland kann man sich die Gegebenheiten gut vorstellen. Colleiteiros, die von dem leben, was sie als Wein verkaufen, haben in ihren Weinbergen kaum Palomino stehen, Alicante Bouschet eher auch nicht. Aber das sind gerade einmal gut fünfzig, grob geschätzt. Der Rest liefert an eine der beiden Cooperativen oder an eine der diversen Handelskellereien, die fast alle in Ribadavia beheimatet sind. Die aber brauchen vor allem Mengen. Aber auch das ist ein eher kompliziertes Geschäft. Unvergessen bleibt die Aktion von Viña Costeira, vor etwa zehn Jahren: wer eine Palette normalen Weißwein kaufte, bekam eine Palette Pazo, der Palomino der Cooperative, gratis dazu. Was der Kunde dann damit machte, nicht das Problem der Cooperative.

Es gibt noch immer viele Handelskellereien in Ribeiro, einige von ihnen findet man, wie Perlen an der Schnur, am Ostausgang von Ribadavia, gen Ourense. Sie heißen Loeda, Docampo, Pericocho, Castro Rei oder Alanis, alle keltern mehrere hunderttausend Liter Wein, alle haben kaum Weinberge, alle Weine sind eher schlicht, manche auch sehr schlicht.

Wenn man Viña Costeira, die sind auch dort beheimatet, mal außen vor lässt, dann ist dies aber nicht das Zentrum des industriellen Weinbaus von Ribeiro. Dieses Zentrum findet man weiter im Osten, am Ostrand der Weinbauregion, an beiden Seiten des Stausees, der die Verhältnisse in Ribeiro nachhaltig verändert hat. 

Der Bau der Staumauer war alles andere als unumstritten, Mitte der sechziger Jahre leisteten etwa dreihundert Menschen erbitterten Widerstand. Die Schergen von Franco wiesen die Guardia Civil an, auf die Rebellen zu schießen, was die aber ablehnten. Die Staumauer erreicht eine Höhe von fünfundsechzig Metern, der Stausee, der erst hinter Toén, weit im Osten der Region, endet, hat die Landschaft nachhaltig verändert. Der direkte Weinbau war zwar weniger stark betroffen, überflutet wurden vor allem fruchtbare Böden, auf denen Gemüse und Obstbäume kultiviert wurden. 

Die indirekten Auswirkungen indes sind enorm. Zum einen bildet sich hier inzwischen oft Nebel, auch in Zeiten, in denen dies für den Weinbau ein Problem darstellt. Zum anderen gingen vor allem am Nordufer viele Anbauflächen verloren, heute ist dort, wo sowohl Autobahn als auch Nationalstraße verlaufen, kaum mehr Platz für andere Dinge. Ein paar Häuser, ein paar wenige Gemüsegärten, drei Weinberglein, vielleicht auch derer vier. Den Süden hat der Weinbau inzwischen fast komplett in Beschlag genommen. Und hier findet man dann auch das andere Weinindustriezentrum von Ribeiro, in Toén und in Castrelo. Dort stehen Bodegas, die schon ein paar Millionen Kilo Trauben stemmen können: Pazo do Mar, Cunqueiro, Campante, die sich aus Marketinggründen gerade einen neuen Namen zugelegt haben: Bodegas GRM, Rey Lafuente, Rodríguez Méndez (hat nichts mit Rodri Méndez zu tun), Vilanueva Senra, Ramón do Casar oder Uceira, Vázquez Nievez hat seine Bodega unlängst an Carlos Moro aus Ribera del Duero verkauft. Sie sind dort, weil man so einen guten, schnellen Zugang zu Ourense hat, einer der wichtigen Absatzmärkte. Auch gibt es schon lange eine gut ausgebaute Straße gen Santiago de Compostela und weiter, nach A Coruña. Und: in Tóen und in Castrelo gibt es jede Menge Weinberge, wesentlich größer als die in Arnoia oder Gomariz, einfacher zu beackern als jene in Beade oder Cenlle. Für Handelskellereien ist das ideal, eine der größten in Galiza, jedoch nicht in der Weinbauregion Ribeiro beheimatet, befindet sich genau gegenüber von Toén, an der Nationalstraße gen Ourense.

Der Bau des Stausees hat den Weinbau in Castrelo den Hang hochgeschoben, für die Traubenqualität ist das nicht wirklich schlecht. Gleichwohl findet man dort vor allem Palomino, und selbst wenn Reboredo vollmundig verkündet, dass man gerade die für Ribeiro gigantische Menge von zehn Hektar mit Qualitätsrebsorten bestockt habe, dann ist das bei einer Jahresproduktion von drei Millionen Flaschen gerade einmal ein kleiner Tropfen auf einem großen Stein. In Castrelo do Miño gibt es schon ein paar gute Winzerbodegas, wobei fast alle einen guten Wein haben, von dem es wenige Flaschen gibt, dann aber viel Palomino verkaufen möchten, weil sie den eben auch in ihren Rebgärten gepflanzt haben. Wenn man Geduld hat und wirklich an Ribeiro aus Castrelo do Miño interessiert ist, dann kann man bei Antonio Montoro, Eduardo Peña, Bodegas Peña oder Pousadoiro schon den einen oder anderen guten Wein finden, das Geschäft indes ist durchaus mühsam. Toén kann man gleich von der Liste streichen.

Typisches Ribeiro Gestein.

Betrachtet man die Geschichte von Ribeiro, dann ist das Tal des Avia natürlich die Keimzelle aller Erfolge, die Region, die Ribeiro in England, aber nicht nur dort bekannt machte. Als es Jerez noch nicht wirklich gab und auch Oporto nicht, da war es das Tal des Avia, das vorzügliche Süßweine gen London und anderswo in England lieferte. Dieser Wein wurde aus Treixadura gekeltert, relativ spät gelesen und dann in einer Kammer unterm Dach noch einmal für ein paar Tage oder Wochen getrocknet. Am Stock konnte man nicht trocknen lassen, weil Graufäule im Tal des Avia ab Mitte Oktober perfekt zu bestaunen ist. Diese Weine wurden dann erst einmal lange in Holzfässern gereift, ehe er seinen Weg antrat. In Galiza selbst wurde nur wenig davon getrunken, die Eingeborenen schienen kein Interesse an solchen Dingen zu haben. Heute gibt es noch derer drei, der von Manuel Formigó ist noch der beste. Allerdings wird es bald einen vierten geben, wohl das beste, was ich je an Süßwein in Spanien verkosten konnte. Zehn Jahre Barriquereife, da werden ein paar Trockenbeerenauslesen Ausschlag bekommen, wenn sie das sehen. Gut, das Schnäppchen der Woche wird das nicht werden, aber das ist dann auch egal. Große Weine finden immer ihren Markt.

Das Tal des Avia war auch das erste, das so etwas wie eine kontrollierte Weinbauregion schuf, Ende des fünfzehnten Jahrhunderts, kurz vor der der Asociación de Viticultores de Medina del Campo. Man wusste schon früh, wie man sich zu schützen und abzugrenzen habe.

Das Tal des Avia kann man recht einfach verstehen und auch bereisen. Im Westen geht es von Ribadavia aus an Beade vorbei, über Teile von Leiro bis hin gen Gomariz. Dort kehre man um, dann kommt wieder etwas Leiro, Cenlle, und schließlich landet man wieder in Ribadavia. Wenn man nicht nur auf Qualität, sondern auch ein klein wenig auf Produktion schielt, dann ist dies die Quelle für ordentliche bis gute Weine aus Ribeiro.

A Teixa – Städtischer Weinbau in Ribadavia.

Um es kurz zu machen: das Ostufer ist besser, selbst für Weißweine. Im Westen ist Beade in der Mitte, das ist verschärftes Palominoland. Gut, Manuel Formigó keltert mit Finca Teira und Teira X zwei wirklich ordentliche Weine, in den anderen Tanks indes schlummert Palomino. Ab und an versucht sich mal ein kleines Weingut, die Betriebsdauer indes ist überschaubar. Leiro ist ganz gut, aber vor allem auf der Ostseite. Doert werkelten bis vor kurzem Viña Mein und Emilio Rojo, einst von José Peñín als Vorzeigeribeiroaner ausgeguckt. Nun gehört das alles zu Pago de Carraovejas. Dominio do Bibei ist auch dort aktiv, ansonsten ist da niemand mehr aktiv. Weiter oben, im Norden, in Gomariz, da sieht die Welt wieder ganz anders aus. 

Gomariz, das ist eine Art großes Amphitheater, steile Hänge, wenig kompliziertes Land, selbst die Steilhänge, die den Nordhimmel anblicken sind gut. Wenn nur die Winzer nicht so kompliziert wären. Caco Carreiro, Gründer von Coto de Gomariz, und Arsenio Paz, Gründer von Adegas Vilerma, waren zumindest im Norden die ersten, die in den achtziger Jahren das alte, das klassische Ribeiro wieder aufleben ließen, weg von Palomino und Alicante Bouschet, hin zu den alten, den autochthonen Sorten, allen voran Treixadura, Loureira, Godello und Caiño. Sie hatten eigentlich ganz Ribeiro in der Hand. Nur: die Dinge begannen, schräg zu laufen. Arsenio hatte keine Lust auf modernes Zeug, lieber viel spritzen, lieber den klassischen Ribeiro-Markt bedienen. Das reichte für seine kleine Bodega völlig aus, als gut ausgelasteter Rechtsanwalt wollte er wohl auch nicht mehr. Ricardo Carreiro übernahm die Bodega seines Vaters, er war schon gut bei der Sache, Coto de Gomariz vor gut zehn Jahren, das war eine der innovativsten Bodegas in ganz Galiza. Doch dann gab es ein paar familiäre Nackenschläge und Probleme, davon hat sich die Bodega leider nie wieder richtig erholt. Eine von diesen vielen Bodegas, wo zwei oder drei anders getroffene Entscheidungen viel bewirkt hätten.

José Luis Cuerda ist einer der bekanntesten spanischen Filmemacher, vielleicht die Nummer zwei, aber Lichtjahre hinter Pedro Almodovar. Irgendwann traf er wohl ein paar berühmte Filmemacher, die auch eine Bodega haben. Und er wollte auch eine, er gründete Adega San Clodio. Gut gelegen, sechs Hektar Rebland, ordentliche Qualität. Allerdings meinte er, dass seine vielen Freunde auch seinen Wein kaufen würden. Mit dieser Idee ging schon Antonio Banderas baden. José Luis auch. Aber er, auch Eduardo Bravo, der sich in einem Kleinkrieg mit dem Weingut seiner Eltern aufreibt (Hey, wir sind in Galiza!) und noch ein paar mehr zeigen, dass Gomariz so schlecht auch nicht ist.

Gomariz, ein Meer voller Reben.

Weiter unten im Avia-Tal wieder in Ribadavia, gibt es dann noch einmal ein paar sehr gute Hänge, sie werden von Casal do Arman und Adega Sameirás beackert. Casal do Arman, mit seinen vielen, verzweigten Aktivitäten, ist die lautere der beiden Bodegas, Antonio Cajide, Chef von Sameirás ist eher der Tüftler. Ordentliche Rotweine, gute Weißweine aus dem Stahltank, besser werdende Barriqueweine. Aber auch die anderen kleinen Bodegas könnten gut sein, wenn sie keinen so guten Markt für ihre eher einfachen Weine hätten.

„Als ich in Ribadavia zur Schule ging, mussten wir den Miño per Boot queren.“ Mit diesen Worten beschreibt Luis Ánxo Rodríguez Vázquez die Situation des Weindorfs Arnoia. Erst vor vierzig Jahren entstand eine Straße, die Arnoia mit der Welt verbindet. Vorher gab es nur eine gen Cortegada, das nächste Dorf im Süden, und von dort aus, so kein Hase oder Wildschwein im Weg stand, gen Zivilisation.

Arnoia ist eigentlich nicht wirklich Ribeiro, man ist eher mit den anderen Dörfern im Süden und im Südosten verbandelt. Arnoia ist, was Weinbau angeht, auch ganz anders gelagert als alle anderen Orte. Der, hmmm, Ort befindet sich auf nicht einmal siebzig Metern über Meeresniveau, alles ist Granit, bis auf eine kleine Parzelle purer Kalk, wo Luis Ánxo rote Sorten gepflanzt hat. Aktuell verfügt er über sechs Hektar Rebland, zersplittert in mehr als einhundert und achtzig Parzellen. Damit ist er aber nicht alleine, José Merens Merens, auch einer der guten Winzer aus dem nicht einmal eintausend Menschen beherbergenden Dorf, verfügt über knapp vier Hektar Rebland, mehr als einhundert und zwanzig Parzellen. Für Arnoia ist das ganz normal, in den anderen Orten der Weinbauregion sind die Parzellen so klein dann doch nicht. In Arnoia gibt es mit Lado eine Rebsorte, die lange Zeit nur in Arnoia kultiviert wurde, neben Luis Ánxo haben sie auch Pepe Estevez und Emilio Rojo im Programm, aber keiner bringt einen sortenreinen Lado auf den Markt. In Arnoia bestehen die guten Weißweine aus Albariño und Treixadura, komplettiert mit etwas Godello, Loureira und Torrontés. Und Lado, of course. Auch hier gibt es natürlich zwei oder drei Winzerbodegas, die betont schwache Weine keltert. Das Durchschnittsniveau ist hier aber schon betont hoch. Natürlich sagen alle, sie würden Luis Ánxo, nie, nie, niemals kopieren wollen. Sie schauen aber alle schon, was der Altmeister macht, und setzen dann das eine oder andere um. Dieses Dorf ist schon in Ordnung, und die Weine von Luis Ánxo, die weißen, aber insbesondere der rote Escolma gehören schon zum besten, was Galiza zu bieten hat.

Es mag an der langen Geschichte der Region liegen, oder an der Vielfalt der Rebsorten, oder an der Bodenständigkeit der Weinbauern, oder an was auch immer. Aber hier in O Ribeiro gibt es zumindest Jahr für Jahr fünf, sechs oder sieben neue Projekte, von denen das eine oder andere schon nicht schlecht ist. Sie müssen nur aushalten, Geduld haben und fleißig an sich und an ihren Weinen arbeiten.

Ein kleines persönliches Fazit: alle fünf Weinbauregionen in Galiza sind spannend, selbst Monterrei und Valdeorras. Wenn mich jemand dazu verdonnern würde, Adega do Oso zu gründen, ich würde mir einen Flecken in O Ribeiro suchen, die haben das beste Potential. Text: El oso alemán

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Australien

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2014

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Main Road · Fruit Trees Block Drew Noon MW franz. Barrique 2014

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2014 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek im reiferen Stil, vollmundig und doch nicht überladen, mit reifer Cassis, feinen Zedernoten und samtigen Tanninen.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Main Road und Fruit Trees des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2014 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2014er zeigt diese Handschrift mustergültig: vollmundig und reich, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance – kein überladener, sondern ein geschliffener, langlebiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

In der Nase ein Hauch Minze bzw. Eukalyptus, dazu Schichten überreifer Cassisfrucht und dezente Zedernoten. Am Gaumen vollmundig, aber nicht überladen, mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung trotz aller Fülle und Wucht. Die Tannine hinterlassen einen samtigen Eindruck und geben dem langen Abgang eine herzhafte Kante und eine gewisse Eleganz.

Vollmundig, ohne überladen zu sein – reife Cassis, Zeder und samtige Tannine.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, lässt sich aber gut zehn Jahre und länger lagern; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Main Road und Fruit Trees, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Marguet Chouilly 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Champagner · Chouilly Grand Cru · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Marguet Chouilly Grand Cru Brut Nature ist ein reinsortiger Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Terroir von Chouilly. Benoît Marguet keltert ihn biodynamisch und als Brut Nature. Ein vielschichtiger, komplexer Blanc de Blancs. Im Glas kreidig, mineralisch und elegant tief.


Chouilly Grand Cru

Chouilly ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs, dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die reinen Kreideböden verleihen dem Wein seine kreidige Mineralität und vibrierende Säure. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Chouilly. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses im Holz; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase grüner Apfel, Birne und frische Steinfrüchte, dazu weiße Blüten und dezente blanchierte Mandeln. Am Gaumen vielschichtig und sehr komplex, mit kreidiger Mineralität, vibrierender Säure und eleganter Tiefe. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Chouilly Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: 100 % Chardonnay, Holzausbau, ohne Dosage

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Gruenchers · 1er Cru Chambolle-Musigny NW-Rand · 2,8 ha 2023

Der Chambolle-Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein reinsortiger Pinot Noir vom nordwestlichen Rand des Dorfes Chambolle-Musigny. Sinnlich, vielschichtig und energiegeladen, mit fester Frucht, langer Linie und präziser Säure.


Les Gruenchers – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Den Lagennamen Les Gruenchers gibt es im Burgund zweifach – in Chambolle-Musigny und keine zwei Kilometer entfernt in Morey-Saint-Denis; der Name leitet sich wohl von „noyer" (Walnussbaum) ab. Dieser Premier Cru liegt am nordwestlichen Rand von Chambolle-Musigny und umfasst rund 2,8 Hektar.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse; die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus und die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde und ist für ihre Bandbreite an Premier Crus bekannt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und vielschichtig, mit fester roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze. Am Gaumen lang und energiegeladen, getragen von einer präzisen Säure und feinen Tanninen.

Sinnlich und vielschichtig, mit fester Frucht und präziser Säure – Chambolle-Musigny voller Energie.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Gruenchers (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); NW-Rand des Dorfes, Kreide-/Tonböden, 2,8 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Coste Petrai Prosecco Frizzante Colli Trevigiani

Ein ganz leichter und ehrlicher Perlwein für alle Tage. Feine Perlage, gute Frucht. Unser Hausprosecco!

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Ruppert-Leroy Champagne Papillon BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Brut Nature · Bio

Ruppert-Leroy Papillon Brut Nature ist ein weiß gekelterter Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir aus der Einzellage La Fosse-Grely in Essoyes an der Côte des Bar. Die kalkstein- und rottongeprägten Böden erklären die Mineralität, mit der der Papillon brilliert. Knochentrocken und naturnah ausgebaut – Natural Champagner auf höchstem Niveau.


Essoyes (Côte des Bar)

Die Einzellage La Fosse-Grely liegt in Essoyes an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die Böden sind von Kalkstein geprägt und werden von roten Tonschichten durchzogen – das erklärt die markante Mineralität des Weins. Die Arbeit erfolgt konsequent biologisch und biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir und wird weiß gekeltert (Blanc de Noirs). Nach der Gärung reift der Wein mehrere Monate in großen, alten Fuderfässern und durchläuft dort die malolaktische Gärung. Anschließend folgt eine fast zweijährige Flaschengärung; abgefüllt ohne Dosage, knochentrocken.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Krautig-deftige Nase mit Hefe, Rhabarber, Apfel und eingemaischten Erdbeeren. Am Gaumen Orangenzesten und Pfirsich, sehr cremig und zugleich mineralisch. Der Abgang ist trocken, klar und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und feine Vorspeisen.


Lage: La Fosse-Grely, Essoyes, Côte des Bar (Champagne); Kalkstein/Rotton
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, weiß gekeltert, große Fuderfässer, malolaktische Gärung, ohne Dosage

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Weine

Mauro Terreus 2022 BIO

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo

Tempranillo VT Castilla y León Paraje de Cueva Baja Bio 20 Monate franz. Eiche 2022 14,50 % vol

Der Mauro Terreus 2022 ist die Einzellagen-Spitze von Mariano García – ein reinsortiger Tempranillo aus dem Paraje de Cueva Baja von sehr alten Reben. Verführerisches Bouquet roter Früchte, vollmundig und kraftvoll, mit wohldefinierten Tanninen und ausgeprägter Frische.


Terreus – das Einzellagen-Juwel aus Cueva Baja

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der lange Zeit bei Vega Sicilia wirkte und seit 1978 in Tudela de Duero seine eigene Handschrift perfektioniert. Terreus ist die kompromisslose Spitze des Guts und wird nur in herausragenden Jahrgängen erzeugt – ein wahrer Pago-Wein, der nicht jedem gefallen will, sondern jene bewegt, die dem Terroir zuhören.

Die Trauben stammen aus dem historischen Paraje de Cueva Baja in Tudela de Duero – gerade einmal drei Hektar sehr alte Reben in Höhenlage (rund 830 bis 860 Meter) auf lockeren, tiefgründigen Ton-Sand-Böden. Geringe Erträge und ausgeprägte Tag-Nacht-Kontraste formen eine konzentrierte, reife und zugleich stets frische Frucht. Bewirtschaftet wird ökologisch zertifiziert.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein warmes, trockenes Jahr mit ausgeprägter Sommerhitze, dank guter Wasserreserven und sorgfältiger Weinbergsarbeit aber gut ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reife, der die für die großen Mauro typische Frische bewahrt – konzentriert, fließend und fein gebaut.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2022, 14,50 % vol.

Handlese mit Selektion im Weinberg und am Sortiertisch, Gärung mit eigenen Hefen, malolaktische Gärung im Fass, anschließend zwei bis drei Wochen Maischestandzeit. Reife über 20 Monate in Fässern aus französischer Eiche (neu und gebraucht). Limitierte Produktion. Bio-zertifiziert (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Ein verführerisches Bouquet roter Früchte, ergänzt durch ein vollmundiges, kraftvolles Geschmackserlebnis. Wohldefinierte Tannine und eine ausgeprägte Frische runden das Profil dieses außergewöhnlichen Tintos ab – kraftvoll und elegant zugleich, mit mineralischem Charakter und großer Tiefe.

Einer der großen Tintos Spaniens – pure Expression eines einzigartigen Terroirs.

Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; empfehlenswert, ihn ein bis zwei Stunden vorher zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schweinebraten mit Pflaumensauce, zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu kräftigen Eintöpfen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Paraje de Cueva Baja, Tudela de Duero (Spanien); ~3 ha alte Reben, ~830–860 m Höhe, lockere Ton-Sand-Böden
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo (trocken)
Ausbau: Tempranillo; 20 Monate französische Eiche (neu/gebraucht), Malo im Fass; Bio (ES-ECO-031-CL)

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein weiß

Glühwein · Weiß · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein weiß ist Glühwein mal anders – ein weißer Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für die kalten Tage. Mit feinen Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser weiße Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein, der mit Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Hell in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Weißwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit einer Orangen- oder Mandarinenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein weiß (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Mandarine, Zimt, Nelken

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Rebsorten

Dietrich Chardonnay

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Chardonnay ist ein klarer, frischer Chardonnay mit Aprikosen- und Bananennoten. Im Geschmack saftig und fruchtbetont, mit mineralischen Nuancen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Chardonnay ist die internationale Burgundersorte schlechthin.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische Note in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klar und frisch, mit Aprikose und Banane. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit mineralischen Nuancen und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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