Telesforo – Zarautz – Spanien

Telesforo – bei den Einheimischen

Auch wenn viele Spanier völlig zurecht Franco und seine faschistische Diktatur verurteilen, hat er dennoch ein paar Dinge in das tägliche spanische Leben getragen, die bis heute aus eben dieser spanischen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind und auf die man sich, sobald man in Spanien verweilt, auch freuen kann.

Da ist zum Beispiel das günstige, tägliche Menü, das früher per Gesetz von den Gastwirten dem immer hungrigen Spanier angeboten werden musste und welches auch heute noch von vielen Gastleuten wie selbstverständlich serviert wird.

Auch das Restaurant Telesforo im Surferparadies Zarautz an der baskischen Atalantikküste macht hier keine Ausnahme. Der Gast hat hier die Qual der Wahl zwischen Salat, Paella, Makkaroni, Bohnen oder auch einer Suppe als ersten Gang; Hühnchen, Rinderfilet, Seehecht, Albondigas oder ein Kabeljau Omelett stehen je nach Lust und Laune für den zweiten Gang zur Auswahl, und auch das Dessert lockt zwischen Früchten, Eis, Milchreis oder diversem Gebäck oder Kuchen.

Das ist alles einfach, aber hausgemacht und sehr lecker. Wasser und Wein oder wahlweise auch Sidra sind in den schmal kalkulierten 13,00 Euro Gesamtkosten pro Person auch noch inkludiert, und für einen Euro extra gibt es auch noch einen sehr guten Kaffee obendrauf. Da benötigt weder der Baske, noch der hier einkehrende Tourist ein schlechtes, überteuertes Fast Food Restaurant. Logischerweise ist diese Bude mit Einheimischen rappelvoll, die Stimmung gut und der Service trotz Stress und Hektik extrem freundlich und superflott.

Tomatensalat.
Paella.
Makkaroni.
Kabeljau.
Albondigas.
Frische Melone.

Asador Telesforo –  Donibane Plaza 6 – 20800 Zarautz – Spanien – Telefon: +34 943 83 09 01 – http://asadortelesforo.com/

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Sous Le Puits 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Sous le Puits · 1er Cru Puligny-Montrachet 400 m · Steillage 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Sous le Puits 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist ein Chardonnay aus einer der steilsten und höchsten Premier-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet. Mineralisch, dicht und lagerfähig – im kühlen Jahrgang 2024 besonders frisch, knackig und präzise.


Sous le Puits – exponierte Höhenlage

Sous le Puits („unter dem Brunnen") liegt auf 400 Metern Höhe und umfasst 6,80 Hektar. Es ist einer der steilsten Weinberge von Puligny-Montrachet; die Höhe und Steilheit bringen besonders mineralische, dichte und lagerfähige Chardonnays hervor.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune beherbergt vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden geben feine Mineralität und feste Struktur. Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet und in Puligny-Montrachet ansässig, zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – ideal zur straffen, mineralischen Art des Sous le Puits.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein straffer, mineralischer Chardonnay: Zitrus und weiße Blüten treffen auf steinige Mineralität. Am Gaumen dicht und präzise, im kühlen 2024er mit klarer Säure, fester Struktur und langem, salzigem Abgang.

Zitrus und weiße Blüten über steiniger Mineralität – dicht, präzise und im kühlen 2024er besonders knackig.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Sous le Puits (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 400 m, eine der steilsten Lagen, 6,80 ha
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1995 reiner Stahlausbau

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba wurde nur im Stahltank ausgebaut und bewahrt so seinen ureigenen Traubengeschmack: eigenständige balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht, vollmundig, aber nicht überladen. Ein vornehmer Essensbegleiter.


Barbera aus La Morra – Frucht pur aus dem Stahl

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 1,8 Hektar große Parzelle ist nach Osten (270 m) und Westen (240 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden 1995 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Struktur und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Im reinen Stahlausbau, ganz ohne Holz, zeigt sie ihren ureigenen, fruchtbetonten Charakter besonders klar.

Charakter und Lese – Langhe

Als fruchtbetonte, im Stahl ausgebaute Barbera zeigt dieser Wein klare, frische Frucht ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgt Anfang Oktober bei voller Reife – das bewahrt die vollreife Kirschfrucht, die balsamische Würze und die saftige, lebendige Art des Weins.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, ureigene Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Barbera wurde nur im Stahltank ausgebaut und hat somit seinen ureigenen Traubengeschmack bewahrt. Er besticht zudem durch eigenständige balsamische Noten und eine vollreife Kirschfrucht. Vollmundig, aber nicht überladen am Gaumen und im Abgang. Ein vornehmer Essensbegleiter, bei dem Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie übereinstimmen.

Balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht – vollmundig, aber nicht überladen, mit Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie.

Schon jung zugänglich; bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 1,8 ha, Ost- (270 m) und West-Ausrichtung (240 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1995
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (~10 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Spirituosen

Yzaguirre Vermouth Rojo 1,00 Liter

Vermouth · Rojo · Katalonien · Aperitif

Yzaguirre Vermouth Rojo ist ein roter Wermut aus Katalonien, hergestellt nach der originalen, traditionellen Rezeptur der Bodegas Yzaguirre. Das Haus produziert seit 1884 in El Morell zwischen Reus und Tarragona. Grundlage ist ein Weißwein aus Macabeo, der mit Karamell und rund 80 Kräutern und Gewürzen mazeriert wird. Im Glas ein bernsteinroter, würziger Aperitif mit mild-süßem Charakter.


Katalonien

Die Bodegas Yzaguirre wurden 1884 von Enrique de Yzaguirre gegründet und sitzen in El Morell, zwischen Reus und Tarragona. Die Rezeptur folgt der Tradition der alten Wermut-Häuser am Fuß der italienischen Alpen und wird bis heute als geheime Formel bewahrt. Der Grundwein stammt aus der katalanischen Macabeo-Traube.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein aus Macabeo, der mit Karamell gefärbt wird. Dazu kommen rund 80 Kräuter, Wurzeln und Gewürze wie Wermutkraut, Zimt, Kardamom und Nelke. Der Rojo ist im Stil leicht süß und vollmundig – der klassische rote Wermut Spaniens.

Im Glas

Bernsteinrot bis Mahagoni. In der Nase aromatische Kräuter und warme Gewürze mit balsamischen Noten. Am Gaumen mild-süß und ausgewogen, mit Anklängen an reife Frucht, Karamell und Würze. Der Abgang ist weich mit feiner Kräuterbitterkeit.

Zum Genuss

Sehr kühl bei 6–8 °C servieren, klassisch auf Eis mit einer Orangenscheibe und einer Olive. Ein Aperitif für jeden Tag, ebenso Basis für Cocktails wie Negroni oder Americano.

Passt außerdem zu Oliven, Tapas, spanischem Käse und gesalzenen Nüssen.


Herkunft: Katalonien, Spanien (El Morell)
Art: Vermouth Rojo (roter Wermut)
Grundlage: Macabeo-Wein, Karamell, rund 80 Botanicals

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und drei Jahre ohne Abstich auf der Feinhefe gereift – in einem kühlen, schwierigen Jahrgang, der dem Wein eine für Châteauneuf ungewöhnlich schlanke, transparente Gestalt gibt.


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma haben ihren Ruf mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune aufgebaut. Ihr Einstieg in Châteauneuf-du-Pape war eine kleine Parzelle im Lieu-dit Pignan, unmittelbar neben den Lagen von Château Rayas. Dort steht reiner Grenache aus den 1930er-Jahren, der von Natur aus nur winzige Erträge bringt – das Ausgangsmaterial des Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux, und hat mit dem gängigen Bild von Châteauneuf wenig gemein. Statt großer galets roulés prägen Sand und Stein den Boden. Sand speichert kaum Wärme, entwässert schnell und hält den Wuchs knapp; der Grenache reift darauf langsamer und bringt hellere Frucht und feinkörnigere Gerbstoffe hervor als auf den warmen Kieselböden im Zentrum der Appellation.

Das Rebalter verstärkt diesen Effekt. Achtzigjährige Stöcke setzen von sich aus wenig Trauben an, wurzeln tief und reifen gleichmäßig – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône das Gegenteil eines typischen Mittelmeerjahres. Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Austrieb und ein warmes Frühjahr; dann schlug das Wetter um. Juli und August blieben kühl und regnerisch, die Reife verlief schleppend, und der Fäulnisdruck stieg. Grenache mit seinen kompakten Trauben und dünnen Schalen traf das härter als Syrah oder Mourvèdre.

Im September brachten Unwetter weiteren Regen in die Lese; wer Qualität wollte, musste scharf selektieren und Partien zurücklassen. Das Ergebnis sind leichtere, frischere Weine mit moderatem Alkohol und klarer Säure – ein klassisches Profil, das sich deutlich von den warmen Nachbarjahrgängen abhebt. Auf dem Sand von Pignan, der ohnehin auf Finesse statt Wucht ausgelegt ist, passt ein solches Jahr zum Charakter der Lage.

Ganztraubengärung und drei Jahre auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2014. Die Trauben gehen samt Stielen in die Gärung, nach rund elf Tagen kühler Mazeration; Mounir Saouma wendet die Ganztraubengärung nach eigener Aussage nur beim alten Grenache von Châteauneuf an. Die Stiele liefern Struktur und eine würzige Frische – in einem kühlen Jahr ein Beitrag zur Kontur, nicht zur Härte.

Danach liegt der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefel bis kurz vor der Füllung. Die Hefe zehrt den eindringenden Sauerstoff auf und polstert über ihre Mannoproteine die Textur. Das gebrauchte Holz dieser Größe steuert kaum Aroma bei – die seidige Geschmeidigkeit kommt aus der Zeit auf der Hefe.

Im Glas

Hellrubin mit deutlichem Ziegelrand – mehr Transparenz, als man von Châteauneuf erwartet. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere, Süßholz und Lakritz, dazu getrocknete Kräuter, Rosenblätter und ein steiniger Ton.

Am Gaumen schlank, seidig und fein gezeichnet, mit zarten Gerbstoffen und einer Säure, die den kühlen Jahrgang verrät. Die Textur aus der langen Hefezeit trägt den Wein, ohne ihn schwer zu machen. Der Abgang ist würzig, salzig und lang.

Ein kühles Jahr auf Sand, dazu drei Jahre Hefe statt neuem Holz: Châteauneuf in seiner leichtesten Form.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Jetzt in einer schönen Trinkphase, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs empfiehlt ihn besonders für feinere Gerichte: Taube, Perlhuhn, Kalb mit Morcheln, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2014
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Rebsorten

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023 – auf dem Etikett als „S 23" gekennzeichnet – stammt aus dem Weingut Hp. Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. „Schulen" ist eine Parzellenbezeichnung des Guts im Markgräflerland. Konsequent minimale Eingriffe im Keller – keine Filtration, keine Schönung – prägen diesen präzisen Pinot Noir.


Markgräflerland / Jurakalk

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, direkt am Rhein, mit Blick auf das Elsass und die Nordwestschweiz. Die Weinberge der Lage Schulen stehen auf Jurakalk – kalkreich, gut drainiert, mineralisch geprägt. Diese Unterlage gibt dem Spätburgunder Rückgrat und eine kühle Säurestruktur, die ihn auch in warmen Jahrgängen in Balance hält. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Der Jahrgang 2023 brachte im Markgräflerland reife, konzentrierte Trauben bei erhaltener Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blauem Spätburgunder (Pinot Noir). Die handgelesenen Trauben wurden teilweise abgebeert und auf der Maische vergoren – mit einer sechswöchigen Maischestandzeit. Der Ausbau erfolgte über 20 Monate in traditionellen 225-Liter-Aßmann-Fässern (10 % neu, 90 % gebraucht). Abgefüllt ohne Filtration; ein kleines Depot ist produktionsbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase dominiert Schwarzkirsche, unterlegt von würzigen und erdigen Noten. Am Gaumen reife Tannine, die von einer frischen Säure getragen werden – präzise, ohne Schwere. Der Abgang ist mineralisch, mit anhaltendem Nachhall dunkler Frucht.

Am Tisch

Jetzt trinkfertig, Lagerpotenzial bis ca. 2030–2033. Kurzes Dekantieren von 30 Minuten öffnet den Wein; liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken und gereiftem Hartkäse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Schulen, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: 6 Wochen Maischestandzeit; 20 Monate in 225-l-Aßmann-Fässern (10 % neu), unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Weine

Short Street Chenin Blanc entalkoholisiert

Alkoholfrei · Weißwein · Swartland · Südafrika

Short Street Chenin Blanc ist ein entalkoholisierter Weißwein aus Südafrika. Die alkoholfreie Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat besticht durch ihre frischen, tropischen Aromen.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Chenin Blanc ist die meistangebaute Weißweinsorte des Landes und steht für klare, fruchtbetonte Weine.

Rebsorten und Herstellung

Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Aromatik zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Weißwein mit klarer, fruchtiger Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische, tropische Frucht wie Ananas, Mango und Passionsfrucht, dazu florale, traubige Noten vom Muscat. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, mit feiner Frische und sauberem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als alkoholfreier Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und asiatischer Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Weißwein (alkoholfrei) – Cuvée aus Chenin Blanc & Muscat
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2022

Der Montevertine Le Pergole Torte 2022 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in Radda einer der heißesten Jahrgänge der jüngeren Geschichte, mit Trockenheit, die erst durch etwas Augustregen gemildert wurde. Die alten Reben des Le Pergole Torte verkrafteten den Stress hervorragend: Das Ergebnis ist ein etwas dunkelfruchtigerer, leicht muskulöserer Wein, der dennoch die mineralisch geprägte Eleganz und Balance bewahrt, die diesen Wein definieren – zugänglich, aber für lange Reife gebaut.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Schaumweine

Anne Gros La Fun en Bulles Cremant de Bourgogne Blau Brut

Der Anne Gros La Fun en Bulles Crémant de Bourgogne Blau Brut kommt von einer der bekanntesten Domaines in Vosne-Romanée. Die blaue Version setzt auf Pinot Noir: 80 Prozent, dazu 20 Prozent Chardonnay. Klassisch in der Flasche vergoren, mit Brut-Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgolden, mit feinen Perlen. Im Duft und im Mund Zitrus, weiße Früchte und ein Hauch roter Frucht vom Pinot Noir. Frisch und ausgewogen, mit lebendigem Mousseux und trockenem Ende.

Mach was draus

Als Aperitif oder für ein Fest. Dazu passen Austern, Meeresfrüchte, Fisch oder helles Fleisch. Serviere ihn bei 7 bis 9 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Die blaue Fun en Bulles ist mein Favorit für Pinot-Fans. Burgund mit Bläschen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Crémant de Bourgogne? Ein Schaumwein aus Burgund, gemacht wie Champagner: mit zweiter Gärung in der Flasche und Reife auf der Hefe.

Was unterscheidet Blau und Gold? Die Mischung. Blau hat mehr Pinot Noir, Gold mehr Chardonnay.

Wie trocken ist er? Brut, also trocken. Die Frucht bleibt dabei schön präsent, nichts wirkt streng.

Wer steht dahinter? Die Domaine Anne Gros in Vosne-Romanée, berühmt für Grands Crus wie Richebourg. Heute führen Julie, Paul und Marine das Familiengut.

Pinot Noir 80 %, Chardonnay 20 % · Crémant de Bourgogne AOC · Burgund, Kalkböden · traditionelle Flaschengärung · Hefelager · Brut · Domaine Anne Gros, Vosne-Romanée · Stand: Oktober 2026

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