Ein Scheinriese?

Sobald das Wort „vermutlich“ auftaucht, ist das Eis betont dünn. Es gibt Wissenschaftler, die, wohl (siehe vermutlich) mangels anderer Alternativen, behaupten, die Rebsorte wurde von den Phöniziern nach Spanien gebracht. Es gibt aber gewichtige Gründe, die dem widersprechen. Die spanische Heimat dieser Rebsorte findet man dort, wo heute Sagunt steht, etwas nördlich von València. Dort aber waren die Phönizier nicht. Eine andere Spur führt nach Mataró, nördlich von Barcelona gelegen; auch nicht gerade phönizisches Stammland. In den Gegenden, in denen Phönizier Reben setzten, vor allem in al-Andalus, gibt es indes diese Rebsorte nicht. Französische Weinwissenschaftler, sonst schnell bei der Hand, etwas als französisch zu klassifizieren, sagen, dass es eine spanische Rebsorte sei, die nahe Mataró und Murviedro kultiviert werde. Machen wir es kurz, denn letztendlich ist der ursprüngliche Ursprung auch nicht so wichtig: wir wissen nicht viel über die Frühgeschichte der Rebsorte Monastrell.

Wir wissen aber sehr wohl, dass diese Sorte, in Frankreich Mourvèdre genannt, im Südosten der Iberischen Halbinsel den Ton angibt. Um die Dinge richtig einzuordnen: während es Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts in Frankreich Mourvèdre auf knapp achttausend Hektar Rebland gab, waren es alleine im Südosten Spaniens etwa einhunderttausend Hektar, Tendenz fallend. Heute steht Monastrell dort noch auf etwa sechzigtausend Hektar Rebland. Das ist eine ganze Menge!

Monastrell ist eine der fünf wichtigsten spanischen Rotweinrebsorten, und das obwohl sie nur an drei Stellen verstärkt angebaut wird: im Süden der Comunitat Valenciana, in Jumilla und den benachbarten Orten, einschließlich Yecla, sowie in Bullas, etwas weiter im Landesinneren gelegen.

Monastrell ist zwar nicht so dunkel wie Alicante Bouschet, gleichwohl wird sie gerne zum Einfärben eher hell geratener Weine anderer Sorten genutzt, daher ist der Export als Fassware ein einträgliches Geschäft. Über das, was dann VERMUTLICH in anderen Ländern oder anderen spanischen Regionen geschieht, wollen wir hier mal nicht mutmaßen. Fast ist, dass Weinindustrielle wie Vinoval in Jumilla extra eine Bodega erreichtet haben, in der Millionen von Litern Monastrell gekeltert werden, um dann via Tanklaster gen València transportiert zu werden. Der Hafen der viertgrößten Stadt Spaniens ist der wichtigste auf der Halbinsel in Sachen Offenweinexport.

Der Süden von València, man nennt die Region Clariano, sowie das Landesinnere von Alacant sind wichtige Quellen für Monastrell-Weine. Gleichwohl vermarktet man dort vor allem Weine der unteren Preisschiene, wofür sich Monastrell zumindest sortenrein nicht eignet. Denn um einen guten, sortenreinen Monastrell zu keltern, bedarf es geringe Erträge und am Ende doch relativ viel Aufwand bei der Lese und der Kelterung. So gemachte Weine kann man nicht für zwei Euro verkaufen, egal wie viele Paletten ein Importeur abnehmen will. Daher kennt man von dieser Ecke vor allem Cuvées von Monastrell mit Merlot, mit Syrah, mit Cabernet Sauvignon oder mit ein klein wenig von allem. El Sequé, der Südostwein von Artadi, ist ein klassisches Beispiel: wohl geformt, ohne Ecken und Kanten, aber dann halt doch irgendwie langweilig. Und dann noch nicht einmal billichchch. El Sequé findet man am Fuße der Sierra de Salinas, eine der besseren Ecken für Monastrell. Villena, El Pinós, Sax, auch etwas weiter gen Alcoi, Monastrell steht dort in allen Tälern, alte Rebstöcke, relativ geringe Erträge. Dennoch: Weine aus der Ecke kennt man kaum.

Etwas bekannter ist Yecla, wobei die Region eigentlich nur aus drei Bodegas besteht: der Cooperative, Castaño sowie Antonio Candelas mit seiner Tochterbodega Señorío de Barahonda. Castaño ist vielleicht das bekannteste Gesicht der Region, die Cooperative ist vor allem im Fassweingeschäft aktiv; wohin der Fasswein geht, darüber wollen wir hier mal besser nicht VERMUTEN. Señorío de Barahonda exportiert etwa fünfundneunzig Prozent der Produktion, wobei sortenreine Monastrells vorhanden, nicht aber dominant sind. Bullas ist eine relativ kleine Region, man findet sie, wenn man nur lange genug sucht, zwischen Murcia und Caravaca de la Cruz. Letztendlich gibt es dort aber vor allem zwei Genossenschaften, die vor allem Fasswein verkaufen (>> València, Hafen, VERMUTLICH).

Letztendlich geht es also um Jumilla, ein mittelkleiner Ort, der sich gerade etwas herausputzt. Dort gibt es etwa fünfzig Bodegas, der Großteil verfügt über keine eigenen Weinberge. ¿Hep? Nun: Jumilla besteht aus zwei Teilen. Zum einen ist da Jumilla Ort, zum anderen was gerne Jumancha genannt wird: sechs Orte in Castilla La Mancha gelegen, die zur Weinbauregion Jumilla gehören. Früher entfiel auf diese Orte etwa ein Fünftel der Traubenproduktion von Jumilla, heute sind es derer drei. Fast alles sind Genossenschaften, die Fasswein an diverse Bodegas liefern, welche dann irgendetwas damit machen. Anspruchsvolle Bodegas muss man dort mit der Lupe suchen (siehe Bild oben, das mit dem Bären).

Glanz, Ruhm und Elend der Region, all das findet man in Jumilla Ort, besser gesagt in den verschiedenen Tälern, die von Jumilla aus gen alle Himmelsrichtungen strömen. Läuft man durch die Bodegas, so erzählen alle, was für tolle Weinberge sie hätten. Dabei gibt es nicht wenige Bodegas, die fremde Weinberge als ihre eigenen ausgeben, nur weil sie von dem Eigentümer jener Parzellen Fasswein zukaufen. Man VERMUTET WOHL, dass zugereiste Besucher ihnen das mal eben so abnehmen. Trauben werden nur selten gehandelt, einzig Juan Gil ist dafür bekannt, das, was nicht in den eigenen Weinbergen entsteht, als Trauben zuzukaufen. Fasswein kaufen ist auch einfacher, denn so kann man die Lagerkapazitäten klein halten und ein paar Millionen Flaschen verkaufen, auch wenn man nur Tanks für ein paar hunderttausend Liter Wein hat.

Ist Jumilla also nur ein Haufen eingedoster Nebel? Nun ja, nicht ganz. J. García Carrión ist der größte Jumillamaggler wo gibt, man bedient sich bei der Cooperativa BSI, eine der größten im Südosten Spaniens. Eine andere große Quelle ist Antonio Carcelen, in dessen Bodega schon ein paar Millionen Liter Monastrell entstehen. Jahr für Jahr werden dort fünftausend Flaschen gefüllt, der Rest geht lose ins Land.

Abgesehen von der Cooperativa, von Carcelen und von zwei oder drei kleineren Bodegas, die zumindest einen Teil der Produktion aus eigenen Weinbergen holen, gibt es in Jumilla gerade einmal drei Bodegas, die ernsthaft Weinbau betreiben. Juan Gil ist wohl die bekannteste, die Bodega hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in halb Spanien breit gemacht. Die Produktion ist groß, die Weine sind dementsprechend mainstreammäßig aufgestellt, wobei man das Wort vorne oder hinten betonen kann. Casa Castillo ist derzeit ohne jeden Zweifel die beste Bodega der Region, es gibt sie auch schon länger, man konnte viel Erfahrung sammeln. Sortenreine Monastrells findet man hier, aber auch Cuvées mit Syrah und anderen Sorten, Lagenweine und Gutsweine, alles auf durchaus hohem Niveau. Die Bodega ist deutlich kleiner als Juan Gil, man macht auch viel weniger Lärm. Vielleicht sind die Weine deshalb nicht so bekannt. Gut, die Topweine sind nicht gerade billig, aber durchaus angemessen bepreist.

Xenysel ist die dritte Bodega im Bunde, Señor Martínez Verdú verfügt über zweihundert Hektar Rebland, neunzig Prozent Monastrell. Das hört sich nach viel an, bei nicht viel mehr als zweitausend Kilo pro Hektar kommt dann aber doch nicht so viel zusammen. Gerade einmal zweihunderttausend Liter verbleiben für die eigene Produktion, wobei da noch eine Vertragsabfüllung für ein Weingut aus Navarra integriert ist (aber Wein der D.O. Jumilla). Die Weine sind gut, betont trinkfreudig, was nicht zuletzt am Terroir liegt: fast neunhundert Meter über Meeresniveau, karge Böden, Kalksandstein mit knapper Lehmauflage, niedriger Ertrag, nicht allzu späte Lese. Und dann kann man natürlich noch auswählen, welche Weine in der Bodega verbleiben und welche an andere „Weingüter“ verkauft werden.

Mainetes in Jumancha und Viña Campanero in Jumilla runden das Spektrum der Bodegas, die sich mit Weinbau beschäftigen, ab.

Um es auf den Punkt zu bringen: da ist viel, woraus letztendlich verdammt wenig gemacht wird. ¡Argh! Text: El oso alemán

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Amoureuses Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 stammt aus dem berühmtesten Premier Cru von Chambolle-Musigny – einer Lage von Grand-Cru-Format. Ein feiner, parfümierter Pinot Noir voller Eleganz und seidigem Tannin. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Amoureuses – „Die Liebenden" von Chambolle

Les Amoureuses („Die Liebenden") ist der berühmteste der Premiers Crus von Chambolle-Musigny und gilt vielen als einer der besten Weinberge der Welt – mit dem Potenzial, neben Musigny und Bonnes-Mares zur dritten Grand-Cru-Lage des Dorfes aufzusteigen. Die Lage liegt am südlichen Ende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Le Musigny und oberhalb von Vougeot. Ihre Weine stehen für Feinheit und Intensität, erdigen Charakter und feste, zugleich seidige Tannine.

Das Terroir ist hier besonders leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in die Felsritzen zwingt – das ergibt kleine, konzentrierte Beeren. Die meist südöstlich ausgerichtete, stufenförmige Hanglage bringt viel Sonne bei kühlem Klima, sodass die Reife nie auf Kosten der Säure geht.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, parfümierten Lage wie Les Amoureuses ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Grand-Cru-würdigen Wein mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom leichten, felsigen Kalkboden am Fuß des Musigny lebt dieser Chambolle von Parfüm und Finesse: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, ausgeprägte florale Anklänge von Rose und Veilchen und eine feine, würzige Tiefe. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und intensiv zugleich, mit feinem, seidigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Rose und Veilchen, seidig und intensiv mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); südliches Gemeindeende unterhalb Le Musigny; dünner felsiger Oberboden über hartem Kalkstein, südöstliche Ausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); gilt als Lage von Grand-Cru-Format
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Cornicabra BIO

Feinkost · Olivenöl · Cornicabra · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Cornicabra ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus der Cornicabra-Olive aus Murcia in Spanien. Die Frucht erinnert in ihrer Form an ein kleines Horn – daher der Name „Cornicabra" (spanisch für Ziegenhorn). Das Öl schimmert gold-gelb mit einem leichten Grünton.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Cornicabra-Olive gewonnen, deren Frucht an ein kleines Ziegenhorn erinnert. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige Aromatik bewahrt.

Geschmack

Gold-gelb mit leichtem Grünton. Im Geschmack fruchtig und leicht süß, mit einer dezenten zartbitteren Note. Ausgewogen und harmonisch.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu mediterranem Gemüse und Fisch, über Salate und Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Cornicabra
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Weine

Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 BIO

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Leinhöhle (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein · Tonmergel trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer der charaktervollen Einzellagen Deidesheims. Ein Wein von wunderschöner Harmonie zwischen Druck und Finesse, die sich mit der Reife immer weiter verstärkt.


Deidesheimer Leinhöhle – Riesling vom Buntsandstein

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Leinhöhle separat ab.

Die nach Süden und Osten ausgerichtete Lage vereint Buntsandsteinverwitterung mit Mergelboden. Durch ein spezielles Kleinklima können die Trauben hier immer besonders lang am Stock verweilen, ohne an Säure zu verlieren – die Grundlage für einen Riesling, der Druck und Finesse in seltener Harmonie verbindet.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das kühlende Kleinklima der Leinhöhle und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Leinhöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Tonmergel, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von klarer Herkunft: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Note aus Buntsandstein und Mergel. Am Gaumen verbindet er spürbaren Druck mit Finesse – saftig und straff geführt, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einem langen, mineralischen Nachhall, der mit der Reife an Harmonie gewinnt.

Kühles Steinobst und Zitrus über salzig-mineralischer Prägung – eine wunderschöne Harmonie zwischen Druck und Finesse, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Leinhöhle, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Süd-/Osthang, Buntsandsteinverwitterung mit Tonmergel; besonderes Kleinklima
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Deutsch

Smiley Lampe - Smiley® Bundle of Light PINK

Wohnaccessoire · LED-Leuchte · Smiley®

Smiley® Bundle of Light (Pink) ist ein Mini-Licht in Form des legendären Smiley®, das gute Laune in jedes Zuhause bringt. Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon und mit warmer LED-Leuchte – ideal für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Geschenk. Nimm dir Zeit zum Lächeln!


Herkunft / Mr. Maria

Mr. Maria ist ein Designlabel, das für seine charakteristischen, weich leuchtenden Figurenlampen der Bundle-of-Light-Serie bekannt ist. Diese Edition bringt das weltbekannte Smiley®-Motiv als stimmungsvolles Mini-Licht ins Zuhause.

Material und Technik

Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon, ausgestattet mit einer LED-Leuchte und austauschbarer CR2032-Knopfzellenbatterie. Der Ein-/Ausschalter sitzt an der Unterseite; ein 15-Minuten-Timer schont die Batterie (ein Dauerbetrieb ist nicht möglich). Die Leuchtdauer beträgt bis zu 30 Stunden (rund 120 Zyklen).

Licht und Wirkung

Die LED sorgt für ein warmes, sanftes Licht, das als dezentes Stimmungslicht wirkt. Das handliche Format passt auf jeden Nachttisch oder ins Regal – ein kleiner Smiley mit großer Wirkung.

Als Geschenk

Ein freundliches Licht zum Verschenken oder Selbstbehalten.

Ideal: für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Mitbringsel, das Freude schenkt.


Hersteller: Mr. Maria
Produkt: Smiley® Bundle of Light – Pink
Material: weiches, BPA-freies Silikon
Technik: LED, austauschbare CR2032-Knopfzelle, Ein-/Ausschalter an der Unterseite, 15-Minuten-Timer
Leuchtdauer: bis zu 30 Stunden (ca. 120 Zyklen)

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Meursault Les Charmes 1er Cru 2024

Weißwein · Meursault (Burgund) · Chardonnay (1er Cru)

Chardonnay Meursault 1er Cru Les Charmes Domaine Pierre Vincent Côte de Beaune · Burgund Kalk · Mergel (unter Perrières) alte Reben (1936) Fass 12 Mon. + Tank 6 Mon. 2024

Der Domaine Pierre Vincent Meursault 1er Cru Les Charmes 2024 stammt von fast 90-jährigen Reben unterhalb der Perrières. Ein präziser, mineralischer Meursault – reintönig, tief und ohne opulente Schwere.


Meursault 1er Cru Les Charmes – Kalkhang unter den Perrières

Die Domaine Pierre Vincent in Auxey-Duresses entstand 2023 aus der Übernahme der Terres de Velle durch Pierre Vincent, den langjährigen Kellermeister der Vougeraie und Direktor von Leflaive. Auf rund sieben Hektar in den besten Appellationen der Côte de Beaune arbeitet er parzellenweise, mit alten Reben (Ø ~60 Jahre) aus Massenselektion, quasi-biologisch und minimalistisch – die Zertifizierung ist angestrebt.

Der Climat Les Charmes umfasst hier die Lieux-dits Charmes-Dessus und Charmes-Dessous an einem sehr mineralischen Hang direkt unterhalb der berühmten Perrières. Die Parzelle wurde 1936 gepflanzt – fast 90-jährige Reben, die Konzentration, Tiefe und feine Kalkmineralität liefern. Pierre Vincent setzt auf frühe Lese und einen reintönigen, präzisen Stil statt auf opulente Fülle.

Jahrgang 2024 – Meursault

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit hohem Krankheitsdruck und teils Frost, dazu geringe Erträge nach strenger Selektion. Die Weißweine zeigen klare, feine Frucht, pikante Frische und kühle Eleganz mit mehr Säure – ein Jahrgang, der Pierre Vincents präzisen, frischen Stil ideal trägt.

Ausbau

Trockener Chardonnay, Meursault 1er Cru Les Charmes, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von Kalk- und Mergelböden, aus 1936 gepflanzten Reben.

Lange, sanfte pneumatische Pressung, Débourbage über Nacht. Die alkoholische Gärung erfolgt teils im Edelstahltank mit spontanen (indigenen) Hefen; danach wird der Wein für die malolaktische Gärung ins Fass gebracht und dort rund zwölf Monate ausgebaut, gefolgt von etwa sechs Monaten Rücklage im Edelstahltank vor der Füllung. Dieser Tankabschluss sorgt für Reinheit und Harmonie am Gaumen.

Im Glas

Ein tiefer, präziser Meursault: reife gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Haselnuss, ein Hauch Brioche und eine kreidig-salzige Kalkmineralität. Am Gaumen gehaltvoll, aber leichtfüßig getragen, mit kühler Spannung, feiner Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Haselnuss, Brioche und kreidig-salziger Kalkmineralität – gehaltvoll, aber leichtfüßig, mit kühler Spannung, feiner Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger Meursault 1er Cru; jung gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten in feiner Sauce, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Meursault 1er Cru Les Charmes (Charmes-Dessus/Charmes-Dessous), Côte de Beaune (Burgund); mineralischer Kalkhang unterhalb der Perrières; Reben gepflanzt 1936
Klassifikation: Meursault Premier Cru, Burgund (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: lange pneumatische Pressung, Débourbage über Nacht, Spontangärung teils im Tank, Malo im Fass, 12 Monate Fassausbau + 6 Monate Tank vor der Füllung; quasi-biologisch

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Spanien

Allegranza Tempranillo

Rotwein · Tempranillo · Castilla-La Mancha · Spanien

Hammeken Cellars Allegranza Tempranillo ist ein trockener Rotwein aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von alten Reben zeigt eine klare, rubinrote Farbe mit violetten Reflexen und ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaumen und schwarzen Kirschen – vollmundig, mit weichen Tanninen.


Castilla-La Mancha

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Allegranza stammt aus Castilla-La Mancha (Vino de la Tierra de Castilla): Die Reben stehen auf der zentralspanischen Hochebene in 600 bis 800 Metern Höhe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 30 Jahre alten Reben, von Hand gelesen. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl, gefolgt von rund drei Monaten Ausbau in französischer Eiche. Der Wein ist vegan.

Im Glas

Klares Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaume und schwarzer Kirsche, dazu Gewürze und eine markante Eukalyptusnote. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit saftiger Frucht, feinen Röstnoten und weichen Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Lammragout, Schmorgerichte, Couscous mit Fleisch und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (trocken)
Ausbau: rund 3 Monate in französischer Eiche

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Südafrika

Oude Kaap Klassiek Rood

Wein · Rotwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Klassiek Rood ist eine kirschfruchtige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Cinsault (je 40 %) sowie Shiraz und Ruby Cabernet. Von der Sonne des Western Cape verwöhnt, brilliert die reife Johannisbeerfrucht mit leichten Anklängen von Waldbeeren. Saftig, weich und rund am Gaumen.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dessen sonnenreiches Klima für reife, fruchtbetonte Weine sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Cinsault (je 40 %) sowie Shiraz und Ruby Cabernet. Cabernet Sauvignon gibt Struktur, Cinsault und Ruby Cabernet steuern saftige Frucht bei, Shiraz würzige Tiefe. Fruchtbewahrender Ausbau im Edelstahltank für einen unkomplizierten, weichen Stil.

Im Glas

Kirschrot. In der Nase reife Johannisbeere und Kirsche mit leichten Anklängen von Waldbeeren. Am Gaumen saftig, weich und rund, mit weichen Tanninen und animierendem Trinkfluss.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Allrounder für viele Gelegenheiten.

Passt zu: Pizza, Pasta, Gegrilltem, hellem und rotem Fleisch sowie mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cinsault, Shiraz & Ruby Cabernet
Ausbau: fruchtbewahrender Ausbau im Edelstahltank

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Rebsorten

Von Winning Deidesheimer Herrgottsacker Riesling 2021

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Herrgottsacker von Winning · Deidesheim größte Einzellage Deidesheims Südost-Ausrichtung sandiger Lehm & Buntsandstein trocken 2021

Der von Winning Deidesheimer Herrgottsacker Riesling 2021 stammt aus der größten Einzellage Deidesheims. Ein klarer, frischer Riesling, dessen Frucht von Pfirsich- und Zitrusaromen bestimmt und von einer spürbaren Mineralität abgerundet wird.


Deidesheimer Herrgottsacker – die größte Lage Deidesheims

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die Rieslinge im Holzfass zu vergären und auf der Feinhefe reifen zu lassen.

Die nach Südosten ausgerichtete Lage Herrgottsacker ist die größte Einzellage in Deidesheim. Die Böden bestehen aus sandigem Lehm und Buntsandstein und ergeben klare, frische Rieslinge mit Pfirsich- und Zitrusfrucht sowie einer spürbaren Mineralität.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die südostexponierte Lage und der herkunftsbetonte Ausbau bewahrten Klarheit, Frische und Mineralität – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Herrgottsacker, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von sandigem Lehm und Buntsandstein.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Klarheit, frische Frucht und Mineralität ausgerichtet. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein klarer, frischer Riesling: die Frucht wird von Pfirsich- und Zitrusaromen bestimmt, ergänzt um einen Hauch Apfel und florale Anklänge. Am Gaumen saftig und geradlinig, mit lebendiger Säure und einer spürbaren, feinen Mineralität, die das Geschmacksbild abrundet.

Klar und frisch, mit Pfirsich- und Zitrusfrucht – saftig und geradlinig, mit lebendiger Säure und einer spürbaren, fein abrundenden Mineralität.

Ein klarer, animierender Ortslagen-Riesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: Deidesheimer Herrgottsacker (größte Einzellage Deidesheims), Deidesheim, Pfalz; Südost-Ausrichtung, sandiger Lehm und Buntsandstein
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; naturnahe Bewirtschaftung

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