Ein Scheinriese?

Sobald das Wort „vermutlich“ auftaucht, ist das Eis betont dünn. Es gibt Wissenschaftler, die, wohl (siehe vermutlich) mangels anderer Alternativen, behaupten, die Rebsorte wurde von den Phöniziern nach Spanien gebracht. Es gibt aber gewichtige Gründe, die dem widersprechen. Die spanische Heimat dieser Rebsorte findet man dort, wo heute Sagunt steht, etwas nördlich von València. Dort aber waren die Phönizier nicht. Eine andere Spur führt nach Mataró, nördlich von Barcelona gelegen; auch nicht gerade phönizisches Stammland. In den Gegenden, in denen Phönizier Reben setzten, vor allem in al-Andalus, gibt es indes diese Rebsorte nicht. Französische Weinwissenschaftler, sonst schnell bei der Hand, etwas als französisch zu klassifizieren, sagen, dass es eine spanische Rebsorte sei, die nahe Mataró und Murviedro kultiviert werde. Machen wir es kurz, denn letztendlich ist der ursprüngliche Ursprung auch nicht so wichtig: wir wissen nicht viel über die Frühgeschichte der Rebsorte Monastrell.

Wir wissen aber sehr wohl, dass diese Sorte, in Frankreich Mourvèdre genannt, im Südosten der Iberischen Halbinsel den Ton angibt. Um die Dinge richtig einzuordnen: während es Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts in Frankreich Mourvèdre auf knapp achttausend Hektar Rebland gab, waren es alleine im Südosten Spaniens etwa einhunderttausend Hektar, Tendenz fallend. Heute steht Monastrell dort noch auf etwa sechzigtausend Hektar Rebland. Das ist eine ganze Menge!

Monastrell ist eine der fünf wichtigsten spanischen Rotweinrebsorten, und das obwohl sie nur an drei Stellen verstärkt angebaut wird: im Süden der Comunitat Valenciana, in Jumilla und den benachbarten Orten, einschließlich Yecla, sowie in Bullas, etwas weiter im Landesinneren gelegen.

Monastrell ist zwar nicht so dunkel wie Alicante Bouschet, gleichwohl wird sie gerne zum Einfärben eher hell geratener Weine anderer Sorten genutzt, daher ist der Export als Fassware ein einträgliches Geschäft. Über das, was dann VERMUTLICH in anderen Ländern oder anderen spanischen Regionen geschieht, wollen wir hier mal nicht mutmaßen. Fast ist, dass Weinindustrielle wie Vinoval in Jumilla extra eine Bodega erreichtet haben, in der Millionen von Litern Monastrell gekeltert werden, um dann via Tanklaster gen València transportiert zu werden. Der Hafen der viertgrößten Stadt Spaniens ist der wichtigste auf der Halbinsel in Sachen Offenweinexport.

Der Süden von València, man nennt die Region Clariano, sowie das Landesinnere von Alacant sind wichtige Quellen für Monastrell-Weine. Gleichwohl vermarktet man dort vor allem Weine der unteren Preisschiene, wofür sich Monastrell zumindest sortenrein nicht eignet. Denn um einen guten, sortenreinen Monastrell zu keltern, bedarf es geringe Erträge und am Ende doch relativ viel Aufwand bei der Lese und der Kelterung. So gemachte Weine kann man nicht für zwei Euro verkaufen, egal wie viele Paletten ein Importeur abnehmen will. Daher kennt man von dieser Ecke vor allem Cuvées von Monastrell mit Merlot, mit Syrah, mit Cabernet Sauvignon oder mit ein klein wenig von allem. El Sequé, der Südostwein von Artadi, ist ein klassisches Beispiel: wohl geformt, ohne Ecken und Kanten, aber dann halt doch irgendwie langweilig. Und dann noch nicht einmal billichchch. El Sequé findet man am Fuße der Sierra de Salinas, eine der besseren Ecken für Monastrell. Villena, El Pinós, Sax, auch etwas weiter gen Alcoi, Monastrell steht dort in allen Tälern, alte Rebstöcke, relativ geringe Erträge. Dennoch: Weine aus der Ecke kennt man kaum.

Etwas bekannter ist Yecla, wobei die Region eigentlich nur aus drei Bodegas besteht: der Cooperative, Castaño sowie Antonio Candelas mit seiner Tochterbodega Señorío de Barahonda. Castaño ist vielleicht das bekannteste Gesicht der Region, die Cooperative ist vor allem im Fassweingeschäft aktiv; wohin der Fasswein geht, darüber wollen wir hier mal besser nicht VERMUTEN. Señorío de Barahonda exportiert etwa fünfundneunzig Prozent der Produktion, wobei sortenreine Monastrells vorhanden, nicht aber dominant sind. Bullas ist eine relativ kleine Region, man findet sie, wenn man nur lange genug sucht, zwischen Murcia und Caravaca de la Cruz. Letztendlich gibt es dort aber vor allem zwei Genossenschaften, die vor allem Fasswein verkaufen (>> València, Hafen, VERMUTLICH).

Letztendlich geht es also um Jumilla, ein mittelkleiner Ort, der sich gerade etwas herausputzt. Dort gibt es etwa fünfzig Bodegas, der Großteil verfügt über keine eigenen Weinberge. ¿Hep? Nun: Jumilla besteht aus zwei Teilen. Zum einen ist da Jumilla Ort, zum anderen was gerne Jumancha genannt wird: sechs Orte in Castilla La Mancha gelegen, die zur Weinbauregion Jumilla gehören. Früher entfiel auf diese Orte etwa ein Fünftel der Traubenproduktion von Jumilla, heute sind es derer drei. Fast alles sind Genossenschaften, die Fasswein an diverse Bodegas liefern, welche dann irgendetwas damit machen. Anspruchsvolle Bodegas muss man dort mit der Lupe suchen (siehe Bild oben, das mit dem Bären).

Glanz, Ruhm und Elend der Region, all das findet man in Jumilla Ort, besser gesagt in den verschiedenen Tälern, die von Jumilla aus gen alle Himmelsrichtungen strömen. Läuft man durch die Bodegas, so erzählen alle, was für tolle Weinberge sie hätten. Dabei gibt es nicht wenige Bodegas, die fremde Weinberge als ihre eigenen ausgeben, nur weil sie von dem Eigentümer jener Parzellen Fasswein zukaufen. Man VERMUTET WOHL, dass zugereiste Besucher ihnen das mal eben so abnehmen. Trauben werden nur selten gehandelt, einzig Juan Gil ist dafür bekannt, das, was nicht in den eigenen Weinbergen entsteht, als Trauben zuzukaufen. Fasswein kaufen ist auch einfacher, denn so kann man die Lagerkapazitäten klein halten und ein paar Millionen Flaschen verkaufen, auch wenn man nur Tanks für ein paar hunderttausend Liter Wein hat.

Ist Jumilla also nur ein Haufen eingedoster Nebel? Nun ja, nicht ganz. J. García Carrión ist der größte Jumillamaggler wo gibt, man bedient sich bei der Cooperativa BSI, eine der größten im Südosten Spaniens. Eine andere große Quelle ist Antonio Carcelen, in dessen Bodega schon ein paar Millionen Liter Monastrell entstehen. Jahr für Jahr werden dort fünftausend Flaschen gefüllt, der Rest geht lose ins Land.

Abgesehen von der Cooperativa, von Carcelen und von zwei oder drei kleineren Bodegas, die zumindest einen Teil der Produktion aus eigenen Weinbergen holen, gibt es in Jumilla gerade einmal drei Bodegas, die ernsthaft Weinbau betreiben. Juan Gil ist wohl die bekannteste, die Bodega hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in halb Spanien breit gemacht. Die Produktion ist groß, die Weine sind dementsprechend mainstreammäßig aufgestellt, wobei man das Wort vorne oder hinten betonen kann. Casa Castillo ist derzeit ohne jeden Zweifel die beste Bodega der Region, es gibt sie auch schon länger, man konnte viel Erfahrung sammeln. Sortenreine Monastrells findet man hier, aber auch Cuvées mit Syrah und anderen Sorten, Lagenweine und Gutsweine, alles auf durchaus hohem Niveau. Die Bodega ist deutlich kleiner als Juan Gil, man macht auch viel weniger Lärm. Vielleicht sind die Weine deshalb nicht so bekannt. Gut, die Topweine sind nicht gerade billig, aber durchaus angemessen bepreist.

Xenysel ist die dritte Bodega im Bunde, Señor Martínez Verdú verfügt über zweihundert Hektar Rebland, neunzig Prozent Monastrell. Das hört sich nach viel an, bei nicht viel mehr als zweitausend Kilo pro Hektar kommt dann aber doch nicht so viel zusammen. Gerade einmal zweihunderttausend Liter verbleiben für die eigene Produktion, wobei da noch eine Vertragsabfüllung für ein Weingut aus Navarra integriert ist (aber Wein der D.O. Jumilla). Die Weine sind gut, betont trinkfreudig, was nicht zuletzt am Terroir liegt: fast neunhundert Meter über Meeresniveau, karge Böden, Kalksandstein mit knapper Lehmauflage, niedriger Ertrag, nicht allzu späte Lese. Und dann kann man natürlich noch auswählen, welche Weine in der Bodega verbleiben und welche an andere „Weingüter“ verkauft werden.

Mainetes in Jumancha und Viña Campanero in Jumilla runden das Spektrum der Bodegas, die sich mit Weinbau beschäftigen, ab.

Um es auf den Punkt zu bringen: da ist viel, woraus letztendlich verdammt wenig gemacht wird. ¡Argh! Text: El oso alemán

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Weine

Domaine Saint-Lannes rosé

Dieser vollmundige Rosé wurde aus sonnengereiften Trauben der Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert. Er duftet nach Sommer und roten Früchten wie Himbeere und Kirsche.

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Feinkost

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Extra Virgen BIO

Feinkost · Olivenöl · Hojiblanca · Murcia · Bio

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Virgen Extra ist ein natives Bio-Olivenöl extra bester Güte aus Murcia in Spanien. Kalt gepresst unter 27 °C und ungefiltert abgefüllt, zeigt es eine tiefgrüne Farbe und eine enorme Aromenvielfalt. Aus der Hojiblanca-Olive gewonnen.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Hojiblanca-Olive gewonnen. Als natives Olivenöl extra wird es kalt gepresst (unter 27 °C) und ungefiltert abgefüllt, was seine intensive, frische Aromatik bewahrt.

Geschmack

Tiefgrün in der Farbe. Die Aromenvielfalt ist enorm: grüne Tomate, fruchtig-frisches Gras, Artischocke, grüne Banane und Gemüse. Im Geschmack zunächst süßlich, dann grüne Früchte und nussige Nuancen. Sehr schmackhaft.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die intensive Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: über Salate, Gemüse und Brot, zu Fisch und als Finish über warme Gerichte.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Hojiblanca
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst (unter 27 °C), unfiltriert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01/2027

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Feinkost

Le 2 Mele Ragù Salsiccia e Funghi - Ragu mit Salsiccia und Pilzen

Feinkost · Ragù / Pastasauce · Ligurien · Italien

Le 2 Mele Ragù Salsiccia e Funghi ist ein herzhaftes italienisches Ragù aus Salsiccia und Steinpilzen. Mit reichlich grober Salsiccia und Boletus-Steinpilzen in fruchtiger Tomatensauce – eine vollmundige, schnelle Sauce für Pasta direkt aus dem Glas.


Herkunft

Hergestellt von der Manufaktur Le 2 Mele in Borgomaro in Ligurien, im Hinterland der italienischen Riviera. Verarbeitet werden italienisches Schweinefleisch für die Salsiccia und echte Steinpilze (Boletus edulis).

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Tomatenfruchtfleisch, mit 28 % Salsiccia (Schweinefleisch, Salz, Pfeffer) und 8 % Steinpilzen. Abgerundet mit einem klassischen Soffritto aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie, nativem Olivenöl extra, Rotwein, Knoblauch und Pfeffer. Enthält Sulfite.

Geschmack

Vollmundig und herzhaft, mit der würzigen Note der Salsiccia und dem erdig-waldigen Aroma der Steinpilze. Die fruchtige Tomate und das Soffritto geben Tiefe und runden Geschmack.

In der Küche

Einfach erwärmen und mit frisch gekochter Pasta vermengen. Passt besonders zu kräftigen Nudelsorten und lässt sich mit etwas Parmigiano verfeinern.

Passt zu: Tagliatelle, Pappardelle, Rigatoni, Gnocchi und Polenta.


Hersteller: Le 2 Mele, Borgomaro (Ligurien, Italien)
Produkt: Ragù Salsiccia e Funghi (Pastasauce)
Zutaten (Auszug): Tomate, 28 % Salsiccia, 8 % Steinpilze, Soffritto, natives Olivenöl extra, Rotwein; enthält Sulfite
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.07.2027

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha

Garnacha Rioja Alavesa San Andrés · San Vicente de la Sonsierra Buschreben Jade Gross 12 Monate franz. Eiche 2024

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024 ist die fünfte Cuvée dieses Garnacha-Weins und zugleich der erste Jahrgang aus einem neu erworbenen Weinberg in San Andrés. Der Name ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre – und steht sinnbildlich für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.


Peace, Love & Garnacha – neuer Weinberg in San Andrés

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Der Name dieser Cuvée ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre und steht für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.

Die Trauben stammen aus einer einzelnen Parzelle mit Buschreben in San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra, die auf sandig-tonigen Böden wachsen. Diese Böden verleihen der Garnacha eine besonders leichte, würzige und fruchtbetonte Stilistik. Mit der neuen Lage hat sich der Stil des Weins verändert und erinnert nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2024 war im Weinberg von Herausforderungen geprägt: Frost und Hagel reduzierten den Ertrag deutlich und führten zu kleineren Trauben und lockeren Traubenstrukturen. Das Ergebnis ist ein konzentrierter, zugleich eleganter und frischer Garnacha, in dem Erde und Würze den Ton angeben.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Die Lese erfolgte am 29. September 2024 von Hand in 18-kg-Kisten. Rund 80 % der Trauben wurden entrappt, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein zwölf Monate in französischen Eichenfässern mit 225 und 500 Litern Fassungsvermögen, davon etwa 10 % in neuen Fässern. Produktion: 2.550 Flaschen.

Im Glas

Durch die neue Lage erinnert der Wein nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule: viel Erde, würzige Noten und eine dezente Schärfe, dazu mehr Eleganz und Frische. Die Frucht tritt stärker in eine unterstützende Rolle, während die Balance dieses Weins beinahe als magisch zu bezeichnen ist.

Erinnert an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule – die Balance beinahe magisch.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu würzigen Eintöpfen sowie zu kräuterbetonten mediterranen Gerichten.


Lage: Rioja Alavesa, San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelne Parzelle mit Buschreben, sandig-tonige Böden
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); 2.550 Flaschen
Ausbau: Garnacha; ~80 % entrappt, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate franz. Eiche (225 und 500 l, ~10 % neu); handwerklich

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Weine

Niepoort Redoma tinto 2021

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Redoma Tinto 2021 war der erste Douro-Wein des Hauses Niepoort, 1991 erstmals präsentiert. Er verkörpert den Charakter des Douro-Tals in reinster Form: kraftvoll, kompromisslos und von beeindruckender Tiefe, geprägt von den extremen Bedingungen der Region.


Douro / Quinta de Nápoles

Die Basis bilden uralte, nach Norden ausgerichtete Weinberge der Quinta de Nápoles und des Pinhão-Tals in der D.O.C. Douro. Ihre kargen Schieferböden und steilen Lagen sorgen für eine langsame, ausgewogene Reifung der Trauben. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region und verbindet bei Redoma die Tradition des Douro mit moderner, präziser Handschrift.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus den Hauptsorten Tinta Amarela, Tinta Roriz und Touriga Franca. Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend; der Ausbau im Holz bewahrt Frische, Struktur und aromatische Komplexität. Trocken ausgebaut, mit deutlichem Reifepotenzial.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und mineralische Schiefernoten. Am Gaumen kraftvoll und tief, zugleich elegant und frisch, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur und langem, nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Quinta de Nápoles & Pinhão-Tal (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Tinta Amarela, Tinta Roriz & Touriga Franca (alte Reben), trocken
Ausbau: traditionelle, schonende Vinifikation; Reifung im Holz
Jahrgang: 2021

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Feinkost

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro BIO

Feinkost · Tomaten · Italien

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro sind 100 % gewürfelte Tomaten aus ökologischem Anbau – und sonst nichts. Die ideale Basis für sämtliche Tomatensaucen.


Herkunft / Italien

Tomaten sind das Herzstück der italienischen Küche. Das Cubettato (gewürfelte Tomaten) von Podere Vannucci stammt aus biologischem Anbau (IT-BIO-006) und kommt ohne jeden Zusatz aus – pure Tomate als verlässliche Küchengrundlage.

Zutaten und Herstellung

Enthält ausschließlich gewürfelte Bio-Tomaten – ohne Salz, Zucker oder weitere Zusätze. Die Tomaten werden reif geerntet und schonend gewürfelt und konserviert, sodass Frische und Aroma erhalten bleiben.

Geschmack

Klar, fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, mit feiner Süße und dezenter Säure. Die Würfelform sorgt für angenehme Textur in Saucen und Schmorgerichten.

In der Küche

Die universelle Basis für die mediterrane Küche.

Ideal: für Sugo und Pastasaucen, Pizza, Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe – pur mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum schnell zur Sauce verarbeitet.


Hersteller: Podere Vannucci (Italien)
Produkt: Cubettato di Pomodoro – gewürfelte Tomaten (Bio)
Zutaten: 100 % Tomaten aus ökologischem Anbau
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.07.2028

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Weine

Weingut Andres Old Skool Rosé BIO

Roséwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder Old Skool Rosé Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss trocken · natürliche Hefen BIO (DE-ÖKO-039) 2024

Der Weingut Andres Old Skool Rosé trocken 2024 ist ein unkomplizierter Roséwein aus Spätburgunder. Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – ein Pfälzer für den unbeschwerten Genuss.


Old Skool Rosé – Spätburgunder aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die Old-Skool-Linie steht für Weine ohne Schnickschnack – unkompliziert, ehrlich und herkunftstypisch.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Rosé Frische und saftige Frucht – ein Spätburgunder-Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der auf Frische und Trinkfluss ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die saftige, dezente Frucht des Rosés – Erfrischung im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Rosé aus Spätburgunder, Jahrgang 2024; von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und schonend ausgebaut, ganz auf Frische und saftige Frucht ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein unkomplizierter Roséwein: feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten. Am Gaumen leicht und animierend, in schöner Balance – ein Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern Trinkfluss und Frische in den Vordergrund stellt.

Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – leicht, animierend und in schöner Balance.

Leicht gekühlt ideal zu Fingerfood und Sommersalaten. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fingerfood und Sommersalaten, zu leichten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch sowie zu mildem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Rosé, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, schonender Ausbau; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Whisky

J & A Mitchell & Co Longrow Single Malt Whisky 21 Jahre Limited Release 41,90 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Longrow Single Malt Whisky 21 Jahre Limited Release ist die stark getorfte Spezialität der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. Ein 21 Jahre gereifter Single Malt, zweifach destilliert und kräftig rauchig – limitiert und nur in kleinen Stückzahlen abgefüllt.


Herkunft

Springbank in Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (gegründet 1828, J & A Mitchell & Co) und mälzt ihre Gerste vollständig selbst. Longrow ist die stark getorfte der drei Marken des Hauses, benannt nach einer verschwundenen Nachbar-Destillerie, deren Lagerhaus heute die Abfüllhalle beherbergt.

Destillation und Reifung

Für Longrow wird das Malz bis zu 48 Stunden über Torffeuer getrocknet (rund 50 ppm) und zweifach destilliert – deutlich rauchiger als der Springbank. Dieser 21 Jahre gereifte Limited Release reift in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern (Anteile je Jahrgang) und wird ohne Farbstoff abgefüllt.

Im Glas

Goldbernstein. In der Nase küstenwürziger Torfrauch mit geräuchertem Fisch, Trockenfrucht und süßen Sherrynoten. Am Gaumen ölig und vollmundig, mit kräftigem, gut eingebundenem Rauch, dunkler Frucht, Schokolade und maritimer Salzigkeit. Langer, rauchig-würziger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener, lange gereifter Campbeltown-Malt für Torf-Liebhaber und besondere Momente – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Longrow (stark getorft), Limited Release
Reifung: 21 Jahre, Bourbon- und Sherryfässer

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