Arzak – Donostia-San Sebastián – Spanien

Arzak – Einzigartig

Die Küche des Restaurant Arzak benötigt auf diesem Blog keine weiteren Beschreibungen oder Lobeshymnen mehr. Es ist einfach immer wieder ein besonderes Erlebnis, in diese herzliche und familiäre Atmosphäre eintauchen zu dürfen.

Die Küche wirkte an diesem Abend deutlich reduzierter als die Jahre zuvor. Das Hauptprodukt war auf allen Tellern der absolute Star. Perfekte Zubereitungen aus den besten vorstellbaren Grundprodukten mit perfekt gelungenen Beilagen und dazugehörigen Saucen, Cremes und Tupfer intensivster Aromen.

Besonders hervorzuheben sind die an diesem Abend genossenen Kokotxas (Seehechtbäckchen), die ohne Frage die besten persönlich je verspeisten ihrer Art waren.

Und hier zeigt sich dann wieder die Klasse des Restaurants Arzak. Es gibt hier immer wieder Highlights, die das wirklich besondere kulinarische Ausrufezeichen setzen. Das Streben nach der absoluten Perfektion lässt sich hier immer wieder neu entdecken! Einzigartig!

Chinesisches Brot mit Aji, einer südamerikanischen Würzsauce und Piment d’Espelette.
Maismehlröllchen unter geeistem Entenleberschnee.
Makrele.
Halbmond, Gurke, Kalbsbäckchen (sauer eingelegt).
Kekse unter einer Krebscreme mit Algen.
Hummer, Lauch und Banane.
Kokotxas, Kokosnuss, Blüten.
Gemüse der Saison.
Carabinero, Gemüse Dips.
Seeteufel, Seeteufel Roggen, Blüten.
Taube und Pilze aus der Region.
Granita aus der Guave Pflanze mit fermentierter Zitroneneiscreme und Kohlpalmenpulver.
Yuzu, Kirschcreme, Minze.
Schokoladenfrösche.

Arzak, Av. del Alcalde José Elosegi 273, 20017 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 943 27 84 65, www.arzak.es

  • Punkte
305

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2018

Elegant präsentiert sich der Scharzhofberger mit der feingliedrigen-präzisen Mineralität dieser wahrhaft großen Lage. Das für den feinen Blauschiefer dieser magischen Lage typische Säurespiel fordert fortwährend einen nächsten Schluck. Mit dem schönen Aroma reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle verwoben mit erfrischender Minze, vermählt sich diese feine Kreszenz perfekt mit edlen Krustentieren oder Fisch. Text: Van Volxem

 

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Rebsorten

Sottimano Pairolero Barbera d Alba 2024 Superiore DOC

Rotwein · Barbera d'Alba Superiore DOC · Barbera

100 % Barbera Neive · Basarin 2024 Spontangärung Malo und Ausbau im Holzfass ungeschönt · ungefiltert

Der Sottimano Pairolero Barbera d'Alba Superiore 2024 kommt aus Neive im Barbaresco-Gebiet, wo die Familie Sottimano vor allem für ihre Einzellagen-Barbaresco bekannt ist. Andrea Sottimano behandelt seinen Barbera mit derselben Sorgfalt: wilde Hefen, mehrere Wochen auf der Maische, Ausbau in gebrauchtem Holz, ungeschönt und ungefiltert gefüllt. Der kühle, regenreiche Jahrgang 2024 gibt ihm eine frische, saftige Linie.


Basarin in Neive – Barbera aus einer Barbaresco-Lage

Die Trauben für den Pairolero wachsen in Neive, vor allem in der Lage Basarin, einer der fünf Crus, aus denen Sottimano auch Barbaresco erzeugt. Die Böden bestehen aus kalkhaltigem Mergel mit sandigen Adern in mittlerer Höhenlage. Der Kalk hält die Säure der Barbera hoch, der Sand macht die Weine duftiger und feiner im Gerbstoff.

Rino Sottimano kaufte Ende der 1960er Jahre einen kleinen Hof in Neive; 1974 wurde daraus das Weingut. Heute führt Sohn Andrea den Keller, die Familie bewirtschaftet rund 19 Hektar in Neive und den Nachbarlagen. Im Weinberg verzichtet Sottimano nach eigenen Angaben seit den Anfängen auf Herbizide, die Rebzeilen sind begrünt und werden nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht.

Jahrgang 2024 – Langhe und Roero

Nach zwei sehr trockenen Jahren brachte 2024 dem Piemont endlich Wasser: Bis zum Sommer fiel etwa doppelt so viel Regen wie im Mittel der letzten 25 Jahre, vor allem im Frühjahr. Mai und Juni waren kühl, die Feuchtigkeit sorgte für hohen Druck durch Falschen und Echten Mehltau und verlangte viel Handarbeit im Weinberg. Juli und August lagen dann deutlich über den langjährigen Temperaturwerten, mit guten Unterschieden zwischen Tag und Nacht.

Die Reife verlief rund eine Woche später als in den Vorjahren, die Barbera wurde in den Langhe meist Ende September gelesen. Die Mengen lagen im Piemont etwa 5 % über 2023, die Mostgewichte spürbar niedriger als in den heißen Vorjahren. 2024 bringt deshalb Rotweine mit moderatem Alkohol, klarer Frucht und präsenter Säure – feiner und schlanker als 2022 und 2023.

Lange Maische, Malo im Holz

Der Pairolero ist ein reinsortiger Barbera. Nach Handlese mit Selektion gärt der Most spontan mit den eigenen Hefen des Hofs im Edelstahltank. Maischegärung und Mazeration dauern 25 bis 30 Tage – lang für Barbera, und der Grund für Tiefe und Struktur.

Anschließend kommt der Wein in überwiegend gebrauchte Holzfässer, wo er die malolaktische Gärung durchläuft und rund neun Monate reift. Das gebrauchte Holz rundet ab, ohne die Frucht zu überdecken. Als Superiore muss der Wein mindestens zwölf Monate reifen, davon vier im Holz. Gefüllt wird er ungeschönt und ungefiltert. Die Jahresmenge liegt bei rund 12.000 Flaschen.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Sauerkirsche und Amarena, rote Johannisbeere, dazu Pflaume, Veilchen und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen saftig und mittelgewichtig: Die Barbera-typische Säure trägt den Wein, das Tannin ist fein und kaum spürbar, das Holz bleibt im Hintergrund. Der Abgang ist frisch, fruchtig und hat eine leicht kräuterige Note.

Barbera aus einer Barbaresco-Lage in Neive, vier Wochen auf der Maische und im gebrauchten Holz gereift: Struktur ohne Schwere.

Wir empfehlen, ihn eine halbe Stunde vor dem Essen zu öffnen und bei 16–17 °C zu servieren. Unsere Trinkempfehlung: jetzt bis 2032.

Am Tisch

Barbera gehört im Piemont auf den Alltagstisch, und dort passt auch der Pairolero: Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Vitello tonnato, Brasato oder Salsiccia von der Bratwurstschnecke aus Bra. Die Säure macht ihn außerdem zum Begleiter für Pizza, Lasagne, Pilzrisotto und Hartkäse wie Castelmagno oder Toma.


Produzent Azienda Agricola Sottimano, Neive
Rebsorte 100 % Barbera
Lage Neive, vor allem Basarin · kalkhaltiger Mergel mit Sandadern
Klassifikation Barbera d'Alba Superiore DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Spontangärung im Edelstahl · 25–30 Tage Maischestandzeit
Ausbau ca. 9 Monate gebrauchtes Holzfass · Malo im Fass · ungeschönt, ungefiltert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage ca. 12.000 Flaschen

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Spanien

Pago de Cirsus Oak aged tinto

Rotwein · Cuvée · Navarra · Spanien

Pago de Cirsus Oak Aged ist eine moderne Rotwein-Cuvée aus der südlichen Navarra. Aus Tempranillo, Syrah und Merlot, mit fruchtig-beerigen Aromen und dezentem Holzeinsatz – körperreich, ohne opulent zu wirken.


Navarra

Bodega Pago de Cirsus liegt auf der Finca Bolandín bei Ablitas in der südlichen Navarra. Das Gut wurde vom spanischen Filmproduzenten Iñaki Núñez gegründet und zählt zu den nur fünf Vinos de Pago Navarras – Spaniens höchster Qualitätsstufe (D.O.P. Pago Bolandín). Kellermeister ist Jean-Marc Sauboua, zuvor auf Château Haut-Brion.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Syrah und Merlot. Tempranillo gibt Frucht und Struktur, Syrah würzige Tiefe, Merlot Weichheit und Schmelz. Der Wein reift mehrere Monate in französischen und amerikanischen Barriques – ein dezenter Holzeinsatz, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase fruchtig-beerig: Cassis, Brombeere, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu Vanille und süße Gewürze. Am Gaumen körperreich und samtig, mit dichter, reifer Frucht, weichen Tanninen und gutem Trinkfluss. Langer, ausgewogener Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Lamm, Geflügel und herzhafte Pasta.


Lage: Ablitas, südliche Navarra (Spanien); Vino de Pago (D.O.P. Pago Bolandín)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: mehrere Monate in französischen und amerikanischen Barriques

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2015

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2015

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2015 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und 36 Monate auf der Feinhefe ohne Abstich gereift – die Frucht und Kraft des Südens, zusammengesetzt mit der Kellerhandschrift von Mounir Saouma (Lucien Le Moine).


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. In Châteauneuf-du-Pape begann ihre Geschichte mit einer kleinen Parzelle im Lieu-dit Pignan – einem der großen Terroirs der Appellation, unmittelbar an die Lagen von Château Rayas grenzend. Dort steht reiner Grenache, gepflanzt in den 1930er-Jahren, der von Natur aus winzige Erträge liefert. Aus diesen Reben entsteht der Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux. Der Boden unterscheidet sich grundlegend vom Bild, das man von Châteauneuf im Kopf hat: kein Meer aus großen galets roulés, sondern Sand mit Steinanteil. Sand entwässert schnell, speichert wenig Wärme und bremst den Wuchs – deshalb bringt er beim von Natur aus üppig reifenden Grenache das hervor, was dieser Sorte sonst fehlt: Frische, helle Frucht und feinkörniges Tannin statt Wucht.

Dazu kommt das Alter. Reben aus den 1930er-Jahren tragen wenig, wurzeln tief und reifen gleichmäßiger als Junganlagen – was in heißen Jahren den Unterschied macht, weil sie weniger auf Trockenstress reagieren. Konzentration entsteht hier nicht durch Extraktion im Keller, sondern durch die Menge, die der Stock gar nicht erst ansetzt.

Jahrgang 2015 – Châteauneuf-du-Pape

Auf einen milden, niederschlagsarmen Winter folgte ein warmes, trockenes Frühjahr mit früher, gleichmäßiger Blüte. Juni und Juli brachten Hitze und anhaltende Trockenheit; in manchen Parzellen stockte die Reife, weil den Reben schlicht das Wasser fehlte. Mitte August kam der Regen, der den Jahrgang rettete: Er löste die Blockade, die Beeren füllten sich, und die letzten Wochen verliefen warm, aber ohne Extreme.

Gelesen wurde ab Anfang September unter guten Bedingungen, mit gesundem Lesegut, hohen Mostgewichten und – entscheidend – reifen, runden Tanninen statt harter Kerne. 2015 gilt in der südlichen Rhône als sehr starker Jahrgang mit Konzentration und Reifepotenzial. Auf dem Sand von Pignan und mit sehr alten Reben bleibt diese Kraft in Form: Die Lage liefert die Frische, die dem Jahrgang sonst fehlen könnte.

Ganztraubengärung und 36 Monate auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2015, aus dem Lieu-dit Pignan. Vergoren wird mit ganzen Trauben samt Stielen nach einer rund elftägigen kühlen Mazeration – ein Verfahren, das Mounir Saouma nach eigener Aussage allein dem alten Grenache von Châteauneuf zugesteht. Die Stiele bringen Struktur und eine würzige Frische, die den Alkohol in Schach hält.

Anschließend reift der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefelgabe bis kurz vor der Füllung. Das ist die Kellerlogik aus dem Burgund: Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und schützt den Wein damit selbst; gleichzeitig gibt sie Mannoproteine ab, die die Textur polstern. Daraus kommen die saftige Fülle und die seidige Geschmeidigkeit – nicht aus dem Holz, das in gebrauchten Fässern dieser Größe kaum Aroma beisteuert.

Im Glas

Mittleres, transparentes Rubinrot mit beginnendem Ziegelrand. In der Nase Himbeere und rote Johannisbeere, dazu Süßholz und Lakritz, getrocknete Kräuter der Garrigue und ein erdig-steiniger Ton – deutlich heller gezeichnet, als man es von Châteauneuf erwartet.

Am Gaumen seidig und schlank gebaut, mit feinkörnigem Tannin und einer Säure, die den Wein vorwärts trägt. Die Textur aus drei Jahren auf der Feinhefe ist der eigentliche Charakterzug: dicht, ohne schwer zu sein. Der Abgang ist lang, würzig und salzig.

Sand statt galets, Stiele statt Extraktion, drei Jahre Hefe statt neuem Holz – daher die Leichtigkeit dieses Châteauneuf.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif und mit Reserve für viele Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das helle, seidige Profil trägt auch Gerichte, an denen ein wuchtiger Châteauneuf scheitert – Taube, Kaninchen mit Thymian, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2015
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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Spanien

La Madriguera Rosé

Roséwein · D.O. Valencia · Bobal

Bobal 100 % Roséwein D.O.P. Valencia Terres dels Alforins

Der Antonio Arráez La Madriguera Rosé 2024 ist ein reinsortiger Rosé aus 100 % Bobal aus der D.O. Valencia. Blassrosa und leuchtend im Glas, bringt er valencianisches Sommergefühl an die Tafel – Sonne und Meeresluft der Costa del Azahar. Die Trauben wachsen im Hinterland westlich von Valencia auf rund 700 Metern Höhe. Tiefe Frucht trifft hier auf natürliche Frische.


Terres dels Alforins

Die Bobal-Reben stehen in den Terres dels Alforins westlich von Valencia, rund 90 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und auf etwa 700 Metern Höhe. Die Böden sind lehmig und karg, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Die großen Tag-Nacht-Unterschiede erhalten Frucht und Säure. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2024 besteht zu 100 % aus Bobal, einer autochthonen Rebsorte des spanischen Levante. Für den Rosé wird das Lesegut schonend und mit kurzer Maischestandzeit im Edelstahl verarbeitet, sodass die blassrosa Farbe und die klare Frucht erhalten bleiben. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez, die heimische Sorten modern interpretiert.

Im Glas

Blassrosa und leuchtend. In der Nase intensive Aromen von Himbeere und Erdbeere, untermalt von zarten Blütennoten. Am Gaumen frisch, klar und ausgewogen, mit saftiger Frucht und einer geradlinigen Säure. Der Abgang bleibt frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Tapas, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und leichte Sommergerichte. Ebenso gut solo, wenn der Sommer ruft. Der 2024 ist jung und frisch und sollte in den nächsten ein bis zwei Jahren getrunken werden.



Lage: Terres dels Alforins, Valencia (~700 m)
Klassifikation: D.O.P. Valencia
Ausbau: schonende Rosé-Bereitung im Edelstahl

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Rebsorten

Huber Spätburgunder Alte Reben trocken 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Alte Reben (gehobener Ortswein) Bernhard Huber Malterdingen · Baden Reben ~30–70 Jahre Muschelkalk Maischegärung · ~⅓ neues Barrique unfiltriert · 2023

Der Bernhard Huber Spätburgunder Alte Reben 2023 ist ein gehobener Ortswein aus den ältesten Malterdinger Parzellen – schon unter Bernhard Huber einer der großen deutschen Pinots. Dicht und kraftvoll, zugleich elegant und mineralisch.


Alte Reben – die ältesten Malterdinger Parzellen

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier denselben verwitterten Muschelkalk vorfanden.

In den „Alte Reben" fließen viele Parzellen unmittelbar neben dem Bienenberg GG – allesamt Malterdinger Lagen, dazu abgestufte Bienenberg-Fässer. Die Reben sind zwischen rund 30 und fast 70 Jahre alt und wurzeln auf kalk- und muschelkalkreichen Böden. Ihre geringen Erträge verleihen dem Wein besondere Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Baden

Nach dem trockenen 2022 füllten reiche Winterniederschläge die Wasserreserven; die älteren Reben kamen gesund durch den heißen, trockenen Frühsommer. Ein regenreicher August brachte die Wende und sicherte Frische und Balance. 2023 verbindet aromatische Dichte mit rassiger Kühle – ideale Voraussetzungen für einen dichten, zugleich transparenten Pinot.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (gehobener VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder von alten Reben auf Muschelkalk.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; im herausfordernden Jahr wurde etwas kräftiger extrahiert (sechs- bis achtmal untergestoßen), um Dichte und Gerbstoff zu gewinnen. Der Ausbau erfolgt rund 16 bis 18 Monate in burgundischen Barriques, davon etwa ein Drittel neues Holz. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein dichter, zugleich transparenter Pinot: rote Kirsche und Himbeere, dazu Cassis und Cranberry, feine Kräuter- und Gewürznoten sowie eine rauchig-mineralische Nuance und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-frischen, langen Nachhall.

Rote Kirsche, Himbeere und Cranberry über Cassis, feiner Würze und rauchiger Mineralität – saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, salzig-frischem Nachhall.

Ein dichter, langlebiger Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern karaffieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wild, zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); alte Reben (~30–70 Jahre) auf kalk-/muschelkalkreichen Böden, u. a. neben dem Bienenberg
Klassifikation: Spätburgunder, gehobener VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, ~16–18 Monate in burgundischen Barriques (~⅓ neu), unfiltrierte Füllung

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Rebsorten

Metzger Tempranillo trocken -A- 2023

Rotwein · Tempranillo · Pfalz · Deutschland

Weingut Metzger Tempranillo -A- trocken ist ein kraftvoller Rotwein aus der Pfalz – Spanien ist seine Herkunft, die Pfalz seine neue Heimat. Mit Druck und ordentlich Gerbstoff beginnt dieser außerordentliche Rote, sich auf den Pfälzer Böden wohlzufühlen.


Pfalz

Tempranillo ist die berühmte spanische Rotweinsorte, etwa aus Rioja und dem Baskenland. Im Weingut Metzger findet sie in der Pfalz eine neue Heimat. Das warme Klima und die Böden ermöglichen Weine, die sich mit jenen aus den spanischen Anbaugebieten messen lassen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tempranillo und wird mit Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis ist ein kraftvoller, druckvoller Rotwein mit präsentem, ordentlichem Gerbstoff. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle Frucht und feine Würze. Am Gaumen kraftvoll und druckvoll, mit ordentlich Gerbstoff und klarer Struktur. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Grillfleisch und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Tempranillo), trocken
Ausbau: Tempranillo, kraftvoll-strukturierter Ausbau

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) volle Südlage · >60 % Neigung BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2020 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang – der einzigen mit voller Südexposition. Ein Riesling, in dem sich Frucht und Steinaromen perfekt die Waage halten: viskos, würzig und tief.


Niersteiner Ölberg – volle Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Name Ölberg weist – wie bei vielen großen Lagen – auf ein früheres Kloster und seinen biblischen Bezug hin; die besonders dichte Viskosität und der hohe Anteil ätherischer Öle der Weine haben die Namensgebung sicher unterstützt.

Im Roten Hang ist der Ölberg die südlichste Lage des Guts und verläuft im zentralen Bereich in Ost-West-Richtung; als einzige der Roten-Hang-Lagen hat er volle Südexposition. Die Gutsparzelle ist eine klassische Steillage mit über 60 % Neigung. Anders als im Rothenberg und Pettenthal, wo die Felsbänder zutage treten, ist der Boden im Ölberg poröser und durchlässiger: Der rote Tonschiefer wurde über Jahrmillionen aufgerieben und ersetzt quasi die Humusschicht. Die Südparzelle wirkt so als idealer Wärmespeicher, in dem die Trauben gleichmäßig volle physiologische Reife erreichen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die volle Südlage und der wärmespeichernde, aufgeriebene Tonschiefer sicherten gleichmäßige Reife und opulenten Körper, während der Rote Hang für salzige Mineralität und Würze sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von aufgeriebenem rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf opulenten Körper, Frucht-Stein-Balance und salzige Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein opulenter Riesling, in dem Frucht und Steinaromen sich die Waage halten: süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste. Am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure und einem feinen Nougatton; der opulente Körper wird von einer zarten mineralischen Würze abgepuffert, die mit Flaschenreife in den Vordergrund rückt.

Süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste – am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure, feinem Nougatton und zarter mineralischer Würze.

Ein opulenter, langlebiger Rotliegend-Riesling; gewinnt mit Flaschenreife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Rahmsauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); volle Südexposition, >60 % Neigung; aufgeriebener roter Tonschiefer (Rotliegendes), poröser Boden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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