Das Weinjahr 2019 bei Horst Sauer

Der Jahrgang 2019 beim Weingut Horst Sauer in Franken

Das neue Jahr startete ähnlich wie das Jahr 2018 zu Ende ging. Das Regendefizit von ca. 130 l/m2 wurde auch im Januar, Februar und März wegen fehlender Niederschläge nicht aufgefüllt. Auch die Temperaturen waren gegenüber dem langjährigen Mittel durchgehend zu warm. Der April startete mit normalen Temperaturen, die bis Mitte des Monats immer sommerlicher wurden und zu einem schnellen Austrieb führten. Von Ende April bis Mitte Mai waren die Temperaturen durchwachsen, der ersehnte Regen fiel leider nicht. Die Blüte der Reben begann dennoch ca. 14 Tage vor dem langjährigen Mittel und war Mitte Juni bereits abgeschlossen. Wir warteten, und warteten, aber er kam nicht, der Regen …. Wie schon im Jahr zuvor, versorgten wir unsere Reben mit Wasser aus unserem Ortsbrunnen und aus dem Main. Das dies auch dieses Jahr wieder die Richtige Entscheidung war, zeigte sich im weiteren Witterungsverlauf, der uns keinen Regen bis zur Weinlese brachte. Der August war mit warmen, bis sehr heißen Temperaturen, auch viel zu trocken und die 2 heißen Tage Mitte August mit über 40° Grad verbrannten nicht nur frühreife Sorten wie Bacchus, sondern auch Rieslinge und sogar teilweise Rotweinsorten.

Der September startet mit kühlen Temperaturen und sehr kalten Nächten, was für eine großartige Aromabildung in der Traube gesorgt hat. Am 12. September starteten wir mit der Weinlese mit warmen, aber nicht zu heiß Temperaturen und mit weiterhin kühlen Nächten. Dass 22 Tage später, die Lese schon abgeschlossen sein sollte, daran dachte am Anfang noch keiner. Hatten wir die letzten 2 Jahre schon geschrieben, die schnellste Lese in der Geschichte des Weinguts gemacht zu haben, so zeigte uns 2019 das wir noch schneller sein mussten und konnten! Die Frage ob wir zu schnell unterwegs sind, stellten wir uns mehr als einmal, die Presse lief 20 Stunden am Tag und der Kaffee in strömen. Das es gut war auf unser Bauchgefühl zu hören, war bestätigt nachdem genau nach unserem letzten Lesetag am 03.10. der Regen kam…

Wir sind sehr zufrieden mit den Mosten, die gerade in unserem Weinkeller gären! Weine mit moderatem Alkohol und einer intensiven Aromatik gepaart mit einer ansprechenden Säure. Text: Weingut Horst Sauer

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Spanien

Equipo Navazos de Fino Amontillado Bota 45

Generoso · Fino-Amontillado · Montilla-Moriles · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Fino 45 ist ein reifer Fino auf dem Weg zum Amontillado – ganz natürlich und ohne Aufspritung. Aus Montilla-Moriles, mit reifen Aromen von Nüssen, Hefe, frischem Brot und Karamell. Sehr komplex und vielschichtig.


Montilla-Moriles

Equipo Navazos wählt herausragende Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser „Fino, der zum Amontillado wird" stammt aus Montilla-Moriles (Bodega Pérez Barquero) im Süden Spaniens. Hier wird – anders als im Jerez – aus Pedro Ximénez ein trockener Fino erzeugt, der von Natur aus genug Alkohol erreicht und nicht aufgespritet wird.

Bereitung und Reifung

Reinsortig aus Pedro Ximénez, trocken vergoren. Der Wein reifte sehr lange – rund 15 Jahre – biologisch unter dem Flor; mit nachlassender Florschicht beginnt eine sanfte Oxidation, sodass er sich auf natürliche Weise vom Fino zum Amontillado entwickelt (ein „Fino-Amontillado"). Unfiltriert abgefüllt, um Farbe und Charakter zu bewahren.

Im Glas

Tiefes Gold. In der Nase reif und komplex, mit Hefe, Kreide, Brotteig, gerösteten Nüssen und einem Hauch Karamell. Am Gaumen geschmeidig und salzig, mit feiner Würze und leichter Rustikalität; sehr langer Abgang, der trocken ausklingt.

Am Tisch

Kühl bei 10–13 °C servieren – je kühler, desto frischer; je wärmer, desto komplexer.

Passt zu: Mandeln, Oliven, iberischer Charcuterie, Thunfisch, Reisgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Montilla-Moriles (Spanien); Bodega Pérez Barquero
Klassifikation: Fino-Amontillado (Generoso), trocken – 100 % Pedro Ximénez; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 45"
Ausbau: ~15 Jahre biologische Reifung unter Flor mit beginnender Oxidation; unfiltriert, nicht aufgespritet

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Rebsorten

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel ist ein glänzender, hellgelber Riesling mit mineralischer Struktur. Finessenreich, im Duft Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze – ein typischer Kalksteinriesling vom Laumersheimer Steinbuckel.


Pfalz / Laumersheimer Steinbuckel

Die Trauben stammen aus der Pfälzer Lage Laumersheimer Steinbuckel, die für ihre Kalksteinböden bekannt ist. Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und Finesse. Erzeuger ist das Weingut Familie Dietrich, das 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die mineralische Struktur des Kalksteinbodens und die finessenreiche, klare Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Glänzendes Hellgelb. In der Nase Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze. Am Gaumen finessenreich und mineralisch, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und einem animierenden, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Laumersheimer Steinbuckel (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling (Lagenwein), trocken
Ausbau: mineralitäts- und finessebetont (Kalksteinboden)

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Deutschland

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein 2024

Weißwein · Riesling · Ortswein · Pfalz

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein stammt aus den besten Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz. Ein charakterstarker Riesling mit präziser Mineralität und klarer Aromatik. In der Nase kühler, nasser Stein und saftig-grüne Apfelnoten, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste.


Mühlheim (Pfalz)

Die Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz sind von kalkreichen Böden geprägt, die dem Riesling seine präzise, steinige Mineralität verleihen. Das Weingut Metzger keltert hieraus einen Ortswein mit klarem Terroir-Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die knackige Säure in den Vordergrund und bewahrt die klare, fokussierte Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein Wechselspiel aus kühlem, nassem Stein und saftig-grünem Apfel, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste. Am Gaumen straff und elegant, mit knackiger, zupackender Säure und mineralischer Textur. Der Nachhall ist kühl, lang und tief.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Sushi, Geflügel und Spargel.


Lage: Mühlheim, Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Ortswein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-fokussierter Ausbau

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2020

Der Montevertine Le Pergole Torte 2020 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Le Pergole Torte ergibt das einen eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung, seidiger Textur und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Spirituosen

VERITAS - Foursquare & Hampden White Rum

Rum · Weißer Rum · Barbados & Jamaika

Veritas ist ein weißer Rum – ein Blend der Foursquare Distillery (Barbados) und der Hampden Estate Distillery (Jamaika), konzipiert von Velier. Seine leichte Färbung zeigt, wie weißer Rum aussieht, wenn auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz verzichtet wird.


Herkunft

Veritas (lateinisch für „Wahrheit") ist die erste Zusammenarbeit zweier renommierter Karibik-Brennereien: Foursquare auf Barbados und Hampden auf Jamaika. Gemixt wurde der Blend unter Federführung von Foursquares Master Blender Richard Seale, nach einer Idee von Luca Gargano (Velier).

Destillation und Blend

Der Blend vereint gelagerte und ungelagerte weiße Rums beider Häuser. Foursquare destilliert in traditionellen Coffey-Column-Stills, Hampden in Double-Retort-Pot-Stills. Auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz wird verzichtet; ein kleiner, kurz im Fass gereifter Anteil erklärt die zarte Färbung. Abgefüllt mit 47 % vol.

Im Glas

Zartes Strohgelb. In der Nase tropische Frucht, Banane und Vanille mit feinen jamaikanischen Ester-Noten. Am Gaumen trocken und ausdrucksstark, mit Zitrus, reifer Frucht und eingebundener Würze – die Hampden-Funkiness bleibt präsent, ohne zu dominieren.

Pur und im Drink

Die Basis für klassische Cocktails wie Daiquiri, Mojito oder Piña Colada – kraftvoll genug, um sich durchzusetzen. Lässt sich bei dieser Qualität auch pur genießen.

Klassisch im Drink: Daiquiri, Mojito und Ti' Punch.


Herkunft: Barbados & Jamaika (Karibik)
Art: Weißer Rum (Blend), ungesüßt
Destillation: Coffey-Column-Still (Foursquare) & Double-Retort-Pot-Still (Hampden)
Alkohol: 47 % vol.

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Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner

Wein · Roséwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner ist ein farbintensiver, vollbeeriger und gaumenschmeichelnder Rosé aus der Pfalz – unkompliziert und zugänglich, für den lässigen Sommergenuss.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den roten Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc und Blaufränkisch. Der Rosé entsteht nach der Saignée-Methode: Nur der beste Saft wird aus den Gärbehältern entnommen, was dem Wein seine intensive Farbe und beerige Fülle verleiht.

Im Glas

Kräftiges, farbintensives Rosé. In der Nase vollbeerig, mit roten Beeren und Kirsche. Am Gaumen saftig und gaumenschmeichelnd, mit klarer Beerenfrucht und einem runden, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als unkomplizierter Sommer- und Terrassenwein, solo oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse und Fleisch, mediterranen Vorspeisen und Fingerfood.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rosé (Saignée) – Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc & Blaufränkisch
Ausbau: Saignée-Methode; farbintensiv und fruchtbetont

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Weine

Domaine Bretaudeau Statera 2023 BIO

Rotwein · Loire · Pinot Noir

Pinot Noir Loire (Vin de France) Quarzgranit-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) Eichenfass · 35 hl/ha

Der Statera 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist ein Pinot Noir der Sonderklasse – von der Loire. Die Reben wurzeln auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit, was dem Wein seine Frische und Mineralität gibt. Biodynamisch angebaut, fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge.


Loire – Pinot Noir auf Quarzgranit

Der Statera wächst an der Loire auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit. Diese mineralische Unterlage verleiht dem Pinot Noir seine Frische und seine klare mineralische Linie. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 18 Jahren, der Ertrag liegt bei niedrigen 35 Hektoliter pro Hektar.

Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Pinot Noir ist an der Loire ungewöhnlich – der Wein wird daher als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die roten Weine steht 2023 für reife Frucht bei tragender Säure – eine gute Grundlage für die Frische und Finesse dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und vollständig entrappt, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Ausbau erfolgt im Eichenfass. Der niedrige Ertrag von 35 Hektoliter pro Hektar sorgt für Konzentration, ohne die feine Linie zu überdecken.

Im Glas

Eine sehr blumige Nase mit Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeeren. Am Gaumen rote Früchte wie Kirsche und Himbeere; der Wein ist sehr fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge und einem langen Nachhall.

Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeere über roter Frucht – ein feiner, mineralischer Pinot Noir mit langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Loire; Böden aus weißem und rosa Quarzgranit
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt, Eichenfass; 35 hl/ha

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Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

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