Tom R. – St. Andrä im Sausal – Österreich

Tom R. Pfarrhof – Chefs Table

Der Koch und herzliche Gastgeber Tom Riederer vom Pfarrhof in der steirischen Ortschaft Sankt Andrä im Sausal war zehn Jahre Berufssoldat, bevor er sich dazu entschloss, als Autodidakt und Quereinsteiger seinen Traum als Gastwirt zu verwirklichen. Zuvor folgten unter anderem Praktika bei Heinz Beck im La Pergola in Rom, bei Nils Henkel im damals noch existierenden Schlosshotel Lerbach, bei Joachim Wissler, bei Christian Bau in Perl und Björn Frantzén und Daniel Lindeberg in Stockholm.

Im Pfarrhof gibt es keine Speisenkarte, lediglich ein Menü, welches Tom Riederer regional und wissend kreiert. Dabei werden vor allen Dingen Rohstoffe aus der direkten steirischen Umgebung verwendet. Wer einmal eine perfekte Leberkreation, die nicht von der Ente oder von der Gans stammt, probieren möchte, ist mit der Sulmtaler Hühnerleber mit Apfel, Hagebutte und Haselnuss bestens bedient und versteht, warum sich bereits Napoleon Bonaparte diese Hühnerrasse zum Verzehr hat schicken lassen.

Toms Kartoffelbrot mit Sauerrahm könnte man jeden Abend essen, so gut schmeckt dieses, und wer nicht glauben kann, dass es auch eine gelungene Karpfen „Wurst“ Kreation gibt, wird hier an Ort und Stelle schnell eines Besseren belehrt.

Geschmacksintensiv und auf verlockende Weise bäuerlich genial die Kalbsfleisch Ravioli auf Tomatensauce. Insgesamt eine ziemlich „lässige Sache“, die es im Pfarrhof zu schmecken und erleben gibt. Da Tom zusammen mit seiner sehr netten Partnerin Katharina auch den Service „schmeisst“, kommt man sich hier wie am Chefs Table vor und ein wenig wie daheim … so persönlich gerät hier das ganze Ambiente.

Gemüsesalat und Traubenkernöl.
Rollmops, grüne Tomate und Zwiebel.
Pommes Frites mit geräuchertem Kaviar vom Karpfen und Sauerrahm.
Sulmtaler Hühnerleber mit Apfel, Hagebutte und Haselnuss.
Kartoffelbrot.
Wurst vom Karpfen, Soja, Zwiebeln, Tomaten und Käse.
Lachsforelle und Chinakohl.
Ei vom Sulmtaler Huhn, Kürbis, Kernöl.
Kalbsfleisch Ravioli auf einer Tomaten Sauce mit Salbei.
Kalbsfilet mit Raps, Trüffel, Kürbis und Trompetenpilzen.
Schupfnudeln mit Mohn und Himbeereis.

Tom R. Pfarrhof – St. Andrä im Sausal 1 – 8444 St. Andrä im Sausal – Österreich – Telefon: +43 660 4008734 – https://tomr.at/

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive jüngere Reben Piero Busso große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung – kein „verpasster Barbaresco", sondern ein feiner, harmonischer Nebbiolo mit fruchtigem Bukett und eleganter, gut integrierter Tanninstruktur. Ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.


Langhe Nebbiolo – bewusste Selektion aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet.

Der Langhe Nebbiolo ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung und nicht als „verpasster Barbaresco" zu verstehen. Er wird aus Nebbiolo-Trauben von jüngeren Rebstöcken gewonnen, die auf fruchtbaren, tonhaltig-sandigen Böden in der Gemeinde Neive wachsen. Die Weinberge liegen auf 180 bis 200 Metern über dem Meeresspiegel und sind südwestlich ausgerichtet.

Jahrgang 2024 – Langhe

Der Jahrgang 2024 bringt im Langhe Nebbiolo einen frischen, fruchtbetonten Wein mit klarer Frucht und feinem Tannin. Die jüngeren Reben und der zugängliche Ausbau betonen die elegante, harmonische Seite des Nebbiolo – ein Wein, der schon jung viel Trinkfreude bereitet.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Die Vinifikation erfolgt durch Gärung und Mazeration in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur von 28 bis 30 °C. Der Ausbau findet in großen Eichenfässern statt, bevor der Wein in der Flasche weiter reift.

Im Glas

Der Langhe Nebbiolo präsentiert sich in einem leuchtenden Rubinrot. Sein harmonisches Bukett wird von fruchtigen Aromen geprägt, begleitet von einer eleganten Tanninstruktur. Mit einem ausgeglichenen Alkoholgehalt und gut integrierten Tanninen ist dieser Wein harmonisch und ausgewogen – ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Harmonisch und ausgewogen, mit gut integrierten Tanninen – für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Geflügel und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Langhe DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-sandige Böden, 180–200 m, Südwest-Exposition; jüngere Reben
Klassifikation: Langhe DOC, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Gärung/Mazeration im Stahltank (28–30 °C), Ausbau in großen Eichenfässern, anschließende Flaschenreife

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Weine

Marie-Courtin Résonance Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Bio

Marie-Courtin Résonance Extra Brut ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir und steht exemplarisch für den klaren, unverstellten Stil des Hauses Marie-Courtin. Ohne Dosage abgefüllt und im Emailletank ausgebaut, bewahrt er bemerkenswerte Präzision und Klarheit. Im Glas kühl, beerig und kalkig-mineralisch.


Polisot (Côte des Bar)

Die Trauben stammen aus Polisot an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die kalkig-kreidigen Böden verleihen dem Pinot Noir seine feine, kalkige Mineralität und Klarheit. Marie-Courtin (Dominique Moreau) arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt im Emailletank, was Frucht und Präzision bewahrt. Nach mindestens zwei Jahren Flaschenreife wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, gut eingebundener Perlage. In der Nase ruhig und fokussiert: rote Johannisbeeren, Himbeeren, ein Hauch Sauerkirsche, zarte florale Noten und kalkige Mineralität; mit Luft eine subtile Würze. Am Gaumen straff und klar strukturiert, zugleich ausgewogen, mit klarer Säure, beeriger Frucht und salziger Frische. Das Finish ist trocken und sauber.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und feine Vorspeisen.


Lage: Polisot, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, Emailletank, ohne Dosage, mind. 2 Jahre Flaschenreife

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Rich

Madeira · Likörwein · süß · Portugal

Justino's Madeira Fine Rich ist ein süßer Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit kraftvoller Süße, langem und kompaktem Abgang begleitet er Trockenkuchen, reifen Käse und verfeinert Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der süßen Stilistik geschieht das früh, sodass eine kräftige Restsüße erhalten bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Dunkles Bernstein. In der Nase reife und getrocknete Früchte, Karamell und ein Hauch Kaffee. Am Gaumen kraftvoll und süß, vollmundig mit Anklängen von Toffee und Dörrobst, getragen von einer frischen Säure. Langer, kompakter Abgang.

Als Digestif

Leicht gekühlt bei 13–16 °C servieren – ein klassischer Begleiter zum Abschluss des Essens. In der Küche verfeinert er Saucen und Desserts.

Passt zu: Trockenkuchen, reifem Käse, Schokoladendesserts und Kaffeegebäck.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Rich (süß, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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Spanien

Jade Gross Chiguita 2025

Weißwein · Rioja · Garnacha Blanca / Tempranillo Blanco / Viura / Malvasía

Garnacha Blanca / Tempranillo Blanco / Viura / Malvasía DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe · Bâtonnage nur 2.980 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2025 ist bereits der fünfte Jahrgang dieser Cuvée und zeigt die elegante, moderne Seite der weißen Rioja-Weine – ein Zusammenspiel aus Frische, mineralischer Präzision und feiner Textur.


Chiguita Blanco – ein Weiß-Blend aus vier Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Cuvée vereint Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco, Viura und Malvasía. Viura und Garnacha Blanca stammen von kalkhaltigen Tonböden rund um Labastida und verleihen dem Wein Struktur, mineralische Spannung und Tiefe. Der jüngste Bestandteil der Assemblage, Tempranillo Blanco, wächst im Tal Alto de Najerilla und bringt eine ausgeprägte Fruchtkomponente in den Blend. Die hochgelegenen Parzellen mit Malvasía aus Rivas de Tereso sorgen schließlich für Frische und eine fast knackige Textur im finalen Wein.

Jahrgang 2025 – Rioja

Das Jahr 2025 war in der Rioja von ungewöhnlich hoher Luftfeuchtigkeit geprägt, wodurch der Kampf gegen den Echten Mehltau im späten Frühjahr und Sommer zu einer ständigen Herausforderung wurde. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten gesunde, lockerbeerige Trauben gelesen werden – auch wenn die Erträge deutlich geringer ausfielen und die Produktionsmenge entsprechend begrenzt ist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco, Viura und Malvasía, Jahrgang 2025, trocken.

Die Trauben wurden über einen Zeitraum von etwa einer Woche jeweils zum optimalen Reifezeitpunkt von Hand gelesen und separat verarbeitet. Nach einer kühlen Vorklärung wurden die Moste getrennt in 500-Liter-Fässer aus französischer Eiche sowie in einen Flextank überführt. Der Ausbau erfolgte über sechs Monate auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßiger Bâtonnage, wodurch der Wein zusätzliche Struktur, Cremigkeit und aromatische Tiefe erhält. Gesamtproduktion: 2.980 Flaschen.

Im Glas

Ein Zusammenspiel aus Frische, mineralischer Präzision und feiner Textur: helle, gelbe Frucht und florale Noten treffen auf eine klare mineralische Spannung und eine cremige, von der Bâtonnage getragene Struktur. So zeigt der Chiguita Blanco die elegante und moderne Seite der weißen Rioja-Weine.

Die elegante und moderne Seite der weißen Rioja-Weine – Frische, mineralische Präzision und feine Textur.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Viura und Garnacha Blanca aus Labastida (kalkhaltige Tonböden), Tempranillo Blanco aus Alto de Najerilla, Malvasía aus Rivas de Tereso (Höhenlage)
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 2.980 Flaschen
Ausbau: separate Lese und Verarbeitung, kühle Vorklärung; 6 Monate auf der Feinhefe mit Bâtonnage in 500-l-Fässern (franz. Eiche) und Flextank; handwerklich

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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Weine

Jose Gil Vinedos En Labastida 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit ~20 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil uralte Reben (80–100 J.) nur 1.000 Flaschen 2024

Der José Gil Viñedos en Labastida 2024 ist ein besonderer Vino de Pueblo, erstmals aus drei uralten Rebland-Hektar (Reben 80–100 Jahre) – ein sehr seriöser Wein, der den reinen, ursprünglichen Ausdruck dieses Dorfes widerspiegelt. José Gil vergleicht ihn gern mit einem Chambolle-Musigny aus dem Burgund.


Viñedos en Labastida – uralte Reben, burgundische Eleganz

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Dieser Vino de Pueblo aus Labastida wird erstmals aus drei uralten Rebland-Hektar gewonnen, deren Rebstöcke zwischen 80 und 100 Jahre alt sind – ein Wein, der den reinen und ursprünglichen Ausdruck des Dorfes auf bestmögliche Weise widerspiegeln soll; José Gil vergleicht ihn gern mit einem Chambolle-Musigny. Die Reben wachsen auf Parzellen mit unterschiedlichen Böden, Höhenlagen und Klonen und umfassen einen bedeutenden Anteil an weißen Rebsorten, was zur Komplexität und Säurebildung im finalen Wein beiträgt.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. Aus den uralten Labastida-Reben ergibt das einen besonders feinen, vielschichtigen Village-Wein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und floraler Eleganz – in einer limitierten Auflage von nur 1.000 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Basis aus Tempranillo und rund 20 % Garnacha, ergänzt durch einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Palomino, Garnacha Blanca), aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Fermentation erfolgt in Edelstahltanks, wobei 20 % der Rappen für zusätzliche Struktur einbezogen werden. Die Reifung erstreckt sich über zehn Monate in einer Kombination aus Betonbehältern und gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche – im traditionellen Calado an den Hängen der Burg von San Vicente de la Sonsierra. Abgefüllt im September 2025.

Im Glas

Ein feiner, fast burgundisch anmutender Village-Wein: helle, klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und feine Würze, getragen von der Frische und Säure, die der Anteil weißer Sorten beisteuert. Am Gaumen seidig, präzise und harmonisch, mit elegantem Tannin und langem, herkunftsgenauem Nachhall – der reine Ausdruck von Labastida.

Ein sehr seriöser Wein – der reine, ursprüngliche Ausdruck von Labastida, gern verglichen mit einem Chambolle-Musigny.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); drei Hektar uralte Reben (80–100 J.), unterschiedliche Böden, Höhenlagen und Klone, hoher Anteil weißer Sorten
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit ~20 % Garnacha und etwas Viura, Palomino, Garnacha Blanca (trocken); nur 1.000 Flaschen
Ausbau: Gärung im Stahltank, 20 % Ganztraube/Rappen, 10 Monate in Beton und gebrauchten 500-l-Fässern (franz. Eiche) im Calado des Schlosskellers; organischer Anbau

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Feinkost

Il Caruggiu Cipolline Grigliate- gegrillte Perlzwiebeln

Feinkost · Antipasti · Perlzwiebeln · Italien

Il Caruggiu Cipolline Grigliate sind gegrillte, süß-saure Perlzwiebeln des ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu. Sie werden mit verschiedenen Kräutern verfeinert und in Olivenöl eingelegt. Eine vorzügliche italienische Vorspeise.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Olivenöl und feine italienische Spezialitäten herstellt. Das hauseigene Olivenöl dient auch hier als Grundlage für die Einlage.

Anbau und Verarbeitung

Die Perlzwiebeln werden gegrillt, süß-sauer abgeschmeckt und mit verschiedenen Kräutern verfeinert. Anschließend werden sie in Olivenöl eingelegt, was sie haltbar macht und das Aroma abrundet.

Geschmack

Zarte, gegrillte Perlzwiebeln mit süß-saurem Geschmack und feiner Kräuterwürze. Das Olivenöl macht sie weich und rund.

Am Tisch

Klassisch als Vorspeise oder Antipasto, auf einer Antipasti-Platte, zu Käse und Wurst, als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder auf Bruschetta. Vor dem Servieren bei Zimmertemperatur entfalten sie ihr Aroma am besten.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Gegrillte Perlzwiebeln (Cipolline Grigliate)
Art: süß-sauer, in Olivenöl eingelegt
Herkunft: Italien (Hersteller in Ligurien)
Verarbeitung: gegrillt, mit Kräutern verfeinert, in Olivenöl
Mindesthaltbarkeit (MHD): 14.01.2028

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Georg Breuer · Rüdesheim Spitzenlage Rüdesheims Schiefer & Quarzit trocken nur 4.242 Flaschen 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der unbestrittenen Spitzenlage Rüdesheims. Die schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, trockenen Wein mit einem Bukett reichhaltiger Aromen, aus denen zarte Pfirsich- und Nusstöne besonders hervorstechen.


Rüdesheim Berg Schlossberg – die Spitzenlage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den bekanntesten Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht das Gut für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Der Berg Schlossberg ist unbestritten die Spitzenlage Rüdesheims – eine extrem steile Terrassenlage über dem Rhein. Die hier vorherrschenden schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, mineralischen Riesling von großer Präzision und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, trockener Jahrgang, in dem alte Reben in den Steillagen ihre tiefe Verwurzelung ausspielten. Ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure – die Grundlage für einen reifen, zugleich rassigen und finessenreichen Berg Schlossberg.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Spitzenlage Rüdesheim Berg Schlossberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Finesse, Mineralität und Präzision ausgerichtet, sodass das Terroir der Steillage unverfälscht zur Geltung kommt. Nur 4.242 Flaschen.

Im Glas

Ein finessenreicher, trockener Riesling mit einem Bukett reichhaltiger Aromen: zarte Pfirsich- und Nusstöne stechen besonders hervor, ergänzt um Zitrus, gelbe Frucht und eine feine, schiefrig-salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, klaren Nachhall.

Finessenreich und trocken, mit reichhaltigem Bukett – zarte Pfirsich- und Nusstöne über schiefrig-salziger Mineralität, präzise und mineralisch, mit langem, klarem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau; extrem steile Terrassenlage über dem Rhein; schiefer- und quarzhaltige Böden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; 4.242 Flaschen

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