Quo vadis Tempranillo?

Wenn der Benedict mit der Albilla

Irgendwo in Castilla, es ist wohl noch keine sechstausend Vollmonde her, verliebte sich der Benedicto in die Albilla Mayor, die ältere Tochter der Albillo-Familie; deswegen steht da Mayor. Klammheimlich heirateten sie, nicht einmal die katholische Kirche, sonst auf der Meseta omnipräsent, war eingeladen. Und dann begab es sich, dass sie schwanger wurden und sie gebaren ein Kind. Eigentlich wollten sie es Adam oder Eva nennen, je nach Geschlecht. Da es nun aber etwas kleinwüchsig war und auch vorzeitig auf die Welt kam, nannten sie ihr kleines Frühchen einfach Tempranillo. So oder so ähnlich muss das gewesen sein, in jener Zeit. Die väterliche Linie, Benedicto, ist im Laufe der Zeit ausgestorben, Albilla Mayor, in der Rioja auch Túrruntes genannt, gibt es noch, die Sorte feiert gerade in Ribera del Duero ihr Comeback.

Und dann geschah es: den Tempranillo in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Ganz Spanien wurde von dieser Sorte überrannt, selbst Galiza, Asturias und Cantabria widersetzten sich nicht. Was im Norden von Euskadi zur Zeit der französischen Reblaus angebaut wurde, ist nicht wirklich klar, im Süden von Euskadi ist aber Errioxa, Tempranillo ohne Ende.

Ein deutscher spanischer Weingutsbesitzer sagte mir einmal, dass selbst in den Höhen der Sierra Nevada Tempranillo stehen müsse, weil dies doch die spanische Sorte schlechthin sei. Das, mit Verlaub, kam mir spanisch vor, denn wenn dort etwas nicht ordentlich reift, dann ist das Tempranillo.

Tempranillo reift überall dort, wo es im späten Winter regnet (oder schneit), wo der Boden das Wasser konservieren kann, wo es im Frühjahr eher weniger regnet, wo es insbesondere im August und im September hohe Temperaturdifferenzen gibt, wobei die Minima schon niedrig liegen sollen, von vierzig auf zwanzig, aka Mancha, güldet nicht. Das Problem: Tempranillo wächst auch überall dort, wo diese Bedingungen nicht gegeben sind, nur muss das Resultat dann auch irgend jemand trinken.

Ein interessantes Beispiel: eine mittelgroße Bodega in Ribera del Duero, genauer gesagt beheimatet in Valbuena de Duero, ist von Weinbergen umgeben, in jedem steht ein Schild: „Vega Sicilia“. Nur: alle Trauben die für die Únicos dieser Welt verarbeitet werden, stammen nicht aus diesen Parzellen. Stattdessen werden Trauben rund um Roa und Gumiel eingesammelt, in Baños de Valdearados, in der Riboja (Soria) auch. Dort ist es nachts kühler, die phenolische Reife klappt einfach besser. Herr Sisseck hat seine Bodega zwar in Quintanilla de Abajo stehen, die Pingustrauben jedoch stammen aus Roa, aus La Horra, aus Anguix; Hacienda Monasterio funktioniert mit Trauben aus Pesquera, weil in dem Wein ein gerüttet Maß an Merlot und/oder Cabernet Sauvignon ist. Das ist ein Vorteil von Tempranillo, er ist wie ein Hefeteig, man kann den Most eigentlich mit fast allem verkneten. Wer aber nur über Trauben aus Riberadolid verfügt, geschätzt etwa einhundert Bodegas, hat da ein Problem: viel Alkohol, kaum Säure, in der Regel sind das betont nichtssagende Weine, wenn nicht schlechter.

Die Wanderbewegung des Tempranillo kann man nicht wirklich genau nachverfolgen, es gibt aber ein paar Anhaltspunkte. Unstrittig ist, dass Toro ein, vielleicht das Tempranillozentrum war und noch immer ist. Es gibt den Toro-Klon: kleinbeerig, die Blätter sind ebenfalls klein und stark eingebuchtet, die Erträge sind gering. Die alten Weinberge der Region bestehen fast nur aus solchen Stöcken. Die alten Anlagen in Ribera del Duero sehen ähnlich aus, wobei dort diverse andere Rebsorten zu finden sind: Mencía, Bobal, Cariñena, Maturana, Garnacha, weiße Sorten, natürlich auch Albillo Mayor. Diese Sorte findet man in Toro im Übrigen kaum. Anfang der Neuzeit war Toro ein wichtiger Produktionsstandort für all jene Weine, die im Norden Spaniens zusammengemischt wurden. Nur zur Erinnerung: damals kauften Händler Wein aus verschiedenen Ecken Nordspaniens, um ihn dann in ihren Lagern zu mischen. Astorga, Sahagún, Santander, später auch Bilbo, das waren die Zentren der Weinmixer. Ein ehrenwertes Handwerk dereinst, nicht dass wir uns da falsch verstehen.

Rioja kam damals nicht vor, denn dort gab es nur wenig roten Wein. Und wenn es ihn gab, dann waren es eher Garnacha, Cariñena, Maturana, Graciano und noch ein paar andere Sorten, Tempranillo eher weniger. Läuft man heute durch die alten Weinberge von Samaniego, Leza, Guardia oder Lantziego, dann findet man viele Stöcke, in denen Toro-Klone stehen. Aber auch andere.

Und diese anderen Klone machen die Sache spannend. Denn, DNA-Spezialisten sind sich da einig, es handelt sich ohne Zweifel um Tempranillo, jedoch sind diese Stöcke ganz anders gebaut: große bis sehr große Blätter, große bis sehr schwere Trauben, fette Beeren. Man nennt diese Variante Tempranillo Aragonés oder Catalán oder Valenciano, je nach dem Vorurteil, das gerade gepflegt wird. Dahinter steckt der Vorwurf, diese Sorte existiere nur, weil jemand viel ernten wolle, schmecke es, wie es schmecke. Mag sein. Nur: fast alle in den letzten drei Jahrzehnten angelegten Weinberge in Toro sind voll von diesem Zeuch.

Dazu kommt, dass weder in Catalunya noch in València Tempranillo wirklich eine Rolle spielt. In Catalunya steht Tempranillo vor allem im Süden von Costers del Segre, wo Raimat und die Familie Cusiné den Ton angeben, beides Großweinbauern. Vor allem aber findet man Tempranillo im Penedès und im küstennahen Teil von Tarragona. Man nutzte die Ernte, um den Most mit anderen Sachen zu verschneiden. Sortenreine Tempranillos, wie man sie aus der Rioja und aus Castilla zuhauf kennt, sind dort eher nicht die Regel. Ähnliches gilt für die Comunitat Valenciana. Tempranillo baut eigentlich nur die Weinindustrie an, um den Wein dann mit aromatischen Sorten zu verschneiden.

Bodega San Isidro ist vielleicht die größte Bodega aus Aragón, die Tempranillo verarbeitet; kein Wunder, die in Cariñena ansässige Cooperative ist die größte Weinschleuder dieser autonomen Region, selbst Viñas del Vero mit etwa acht Millionen Litern Wein pro Jahr ist eine Hütte dagegen. Das hat einige Nachahmer gefunden. Als man in Aragón begann, Alternativen zu Garnacha und, wenn auch weit weniger stark präsent, Cariñena zu suchen, dann war, neben CabMeSy, Tempranillo immer dabei, selbst in Somontano, wenn auch weit hinter Merlot oder Cabernet Sauvignon.

Für Extremadura gilt, was für Aragón gilt: dort, wo die Weinindustrie stark ist, gibt es Tempranillo. Ansonsten stehen da andere Sorten, nämlich solche, die die Hitze besser ertragen können. In der Mancha ist Tempranillo schon seit langem vertreten, wenn auch fast ausschließlich in und um Valdepeñas. Noch vor dreißig Jahren bestand die D.O. La Mancha fast ausschließlich aus Airén, Cencibel dümpelte bei zehn bis zwanzig Prozent der bestockten Fläche herum.

Abgesehen von den beiden Kastiliens ist Tempranillo also eine eher neuere „Erfindung“, zwanzigstes Jahrhundert fast überall, letztes Drittel des neunzehnten Jahrhunderts in der Rioja. Es fällt aber noch etwas anderes auf: Tempranillo gibt es kaum in wirklich bergigen Regionen. Gut, ein wenig in Covarrubias, in der Arabako Errioxa, aber das war es dann auch schon. Tempranillo steht vor allem dort, wo man gut mit Maschinen arbeiten kann, wo Krumen eher fett sind, wo man gute (hohe) Erträge einfahren kann, wo man eher langweilige Weine keltert.

Nicht, dass mich hier jemand falsch versteht: es gibt großartige Tempranillo-Weine, sowohl aus der Rioja oder aus der Errioxa als auch aus Ribera del Duero, Toro oder benachbarten Regionen (Dominio de Sexmil mit ihren zweihundert Jahre alten Weinbergen etwa). Es gibt aber auch ziemlich viel belangloses Zeuch. Um wirklich gute Tempranillos zu keltern, muss man hart arbeiten. Das gefällt nicht jedem Winzer. Text: el oso alemán

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Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Kilima heißt auf Baskisch „Kitzeln“ – und genau das tut dieser Wein. Die Bodega K5 hat damit ihren allerersten Schaumwein gefüllt: einen Pét-Nat, nur aus Hondarrabi Zuri, gewachsen auf einer einzigen Parzelle in Aia, rund 300 Meter über dem Meer. Spontan vergoren, unfiltriert, ohne Dosage. Die Auflage: gerade einmal 3.500 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Gelb mit grünem Schimmer, leicht trüb, mit sehr feinen Bläschen. Im Duft grüner Apfel, frisches Heu, Limette und Zitrone, außerdem etwas Stein und nasse Erde. Im Mund breit, aber ebenso straff; die kräftige Säure wird von natürlicher Fülle abgefedert. Langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Anchoas, eingelegtem Gemüse, Frischkäse oder asiatischer Küche – und als Aperitif. Serviere ihn richtig kalt, also zwischen 6 und 8 °C, und lass die Flasche vorher ruhig stehen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kilima ist Baskenland pur: Säure, Salz und Meerluft in jeder Perle.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Es gibt nur eine Gärung mit Hefen aus dem Weinberg. Sie beginnt im Tank und endet in der Flasche. Degorgiert wird von Hand, verschlossen mit Kronkorken.

Warum ist er trüb? Er wird weder gefiltert noch geschönt. Die leichte Trübung gehört zum Stil.

Wer steht dahinter? Karlos Arguiñanos Bodega K5 in Aia, mit Kellermeister Lauren Rosillo, für den Kilima ein lang gehegtes Ziel war.

100 % Hondarrabi Zuri · Einzelparzelle, Aia (Gipuzkoa) · ca. 300 m · Granit mit Schiefer · Drahtrahmen · 1,5–2 kg je Stock · Méthode ancestrale · Spontangärung · unfiltriert, ungeschönt · Handdegorgement · ohne Dosage · Kronkorken · 3.500 Flaschen · Espumoso ancestral, nicht D.O. Getariako Txakolina · Bodega K5, Aia (Gipuzkoa, Baskenland) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Der Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist Chardonnay mit Schmelz: im Holz ausgebaut, cremig, mit Birne und Brioche. Für alle, die Blanc de Blancs lieber weich als spitz mögen.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Birne, zarte Brioche und ein Hauch Feuerstein in der Nase, dazu eine leichte Schalennote. Am Gaumen tief und cremig, gut balanciert und lang. Die kleine Dosage nimmt ihm jede Härte. Ein Blanc de Blancs, der eher umarmt als zwickt.

Mach was draus

Gratinierte Austern, Jakobsmuscheln mit Vanillebutter, ein Krabbencocktail zum Aperitif oder Sushi mit Avocado. Er ist der Champagner, den du Gästen einschenkst, die sonst lieber Weißwein trinken. Für einen ruhigen Abend zu zweit reicht eine Schale gerösteter Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist mein Champagner für feine Vorspeisen und Meeresfrüchte. Die Dosage macht ihn weich, ohne dass er süß wirkt.“

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Kurz gefragt

Wie viel Dosage hat er? Rund 5 g pro Liter. Damit ist er Extra Brut, aber mit spürbarer Weichheit.

Welcher Rodez-Chardonnay passt wann? Der Blanc de Blancs ist der zugängliche Einstieg, Les Genettes 2016 die Einzellage, Empreinte Blanche 2011 die gereifte Spitze.

100 % Chardonnay · Ambonnay Grand Cru · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut, ca. 5 g/l Dosage · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Cielo e Terra Primitivo Primasole Puglia

Rotwein · Puglia · Primitivo · Italien

Cielo e Terra Primasole Primitivo Puglia ist ein kräftiger, fruchtbetonter Rotwein aus 100 % Primitivo aus der Region Puglia. Intensive Aromen von Cassis und mediterranen Gewürzen prägen das Bild. Im Glas weich, fruchtig und zugänglich.


Puglia

Die Region Puglia (Apulien) im Süden Italiens ist für ihre kräftigen, fruchtbetonten Rotweine bekannt. Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife Primitivo-Trauben hervor, die dem Wein Fülle und Würze verleihen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo. Die Vinifikation stellt die reife, weiche Frucht in den Vordergrund und bewahrt die typische mediterrane Würze.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase intensive Aromen von Cassis und mediterranen Gewürzen. Am Gaumen kräftig, sehr weich und fruchtig, mit reifer Frucht. Der Abgang ist mild und samtig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillfleisch und mittelreifer Käse.


Lage: Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Primitivo
Ausbau: 100 % Primitivo, fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Domaine Bretaudeau Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Perrières Granitböden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 24 Monate Feinhefe (Beton)

Der Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein charakterstarker Muscadet aus biodynamischem Anbau. Die rund 30 Jahre alten Reben (Melon de Bourgogne) wachsen auf mineralreichen Granitböden; der Wein reift 24 Monate auf der Feinhefe. Ausdrucksstark, expressiv mineralisch und elegant.


Clos des Perrières – Granit im Pays Nantais

Der Clos des Perrières liegt im Pays Nantais an der Loire, der Heimat des Muscadet aus der Sorte Melon de Bourgogne. Die rund 30 Jahre alten Reben stehen auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind.

Dieser Granituntergrund liefert die salzig-mineralische Linie des Weins. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Vinifiziert ohne zugesetzte Hefen, Enzyme oder önologische Zusätze. Anschließend reift der Wein 24 Monate auf der Feinhefe im Betongebinde – das gibt ihm Textur, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ausgesprochen mineralisch, mit feinen floralen und rauchigen Noten. Am Gaumen eine sanfte, fast cremige Textur, fein ausbalanciert von Frische und präziser Säure. Salzige und mineralische Nuancen geben Tiefe und langen Nachhall – ausdrucksstark, etwas wild und zupackend.

Expressiv mineralisch, salzig und ein bisschen wild – hier wird Muscadet auf ein neues Niveau gehoben.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Perrières, Pays Nantais (Loire); mineralreicher Granitboden mit Quarzadern, Reben ~30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; 24 Monate Feinhefe im Beton; ohne önologische Zusätze

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Whisky

Hunter Laing Old and Rare Bunnahabhain 1991-22 Jahre

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Hunter Laing Old & Rare Bunnahabhain 1991 ist eine Single-Cask-Abfüllung des unabhängigen Abfüllers Hunter Laing – ein 22 Jahre gereifter Islay Single Malt aus der Bunnahabhain-Destillerie. Aus einem Sherry Hogshead: weich und cremig, mit Honig, Bittermandeln und feiner Torfnote. Limitiert auf 239 Flaschen.


Herkunft

Bunnahabhain ist eine Destillerie an der Nordostküste der Insel Islay in Schottland, bekannt für meist nur dezent rauchige Malts. Hunter Laing & Company aus Glasgow ist ein renommierter unabhängiger Abfüller; die Reihe Old & Rare versammelt seltene, lange gereifte Einzelfässer.

Destillation und Reifung

Als Single Cask reifte dieser Bunnahabhain 22 Jahre in einem einzelnen Sherry Hogshead. Die lange Reife im Sherryfass verleiht ihm Tiefe und cremige Textur, während eine feine Torfnote den Islay-Charakter zeigt. Limitiert auf 239 Flaschen.

Im Glas

Golden bis bernsteinfarben. In der Nase Honig, Bittermandeln und süße Sherrynoten, unterlegt von dezentem Torf. Am Gaumen weich und cremig, mit nussiger Süße, getrockneter Frucht und einer feinen rauchigen Note. Langer, warmer Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener, lange gereifter Islay Single Malt für besondere Momente – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Bunnahabhain
Art: Single Malt Whisky – unabhängige Abfüllung Hunter Laing „Old & Rare" (Single Cask)
Reifung: 22 Jahre, Sherry Hogshead
Edition: Destillation 1991; limitiert auf 239 Flaschen

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Rebsorten

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein

Rotwein · Spätburgunder · Pinot Noir · Pfalz

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein ist ein eleganter Pinot Noir aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas rote Frucht und feine Würze.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Spätburgunder Eleganz, Frische und eine feine mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Spätburgunder (Pinot Noir). Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten, klaren Stil.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche und Himbeere, dazu feine Würze. Am Gaumen elegant und saftig, mit feinen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist klar.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Spätburgunder, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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Südafrika

Fish Wives Club Cabernet Sauvignon

Wein · Rotwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Cabernet Sauvignon ist ein sortentypischer Cabernet vom Western Cape. Reife Fruchtaromen nach schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, saftig und samtig mit Noten von Schokolade und Vanille. Sehr weiche Tannine, der Nachhall ist intensiv.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus Lagen des Western Cape, deren Klima reife, kräftige Rotweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Cabernet Sauvignon. Die Reifung erfolgt unter Einsatz von Eichenholz, was dem Wein die Noten von Schokolade und Vanille sowie seine samtige Textur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife Frucht nach schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, dazu Schokolade und Vanille. Am Gaumen saftig und samtig, mit sehr weichen Tanninen und intensivem, nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kräftiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Steak, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Cabernet Sauvignon, trocken
Ausbau: Reifung mit Eichenholz

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Mont de Craie 2017 ist Cramant pur: Chardonnay aus vier Parzellen des Grand-Cru-Dorfs, jede mit eigener Lage – vom Plateau über den Dorfkern bis zum Osthang und Hangfuß. Die Reben sind über 40 Jahre alt und werden von Hand gepflegt.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Gebäck, Zitrone und feuchtem Kalkstein. Im Mund cremig und elegant, mit der markanten, kreidigen Textur, für die Cramant bekannt ist. Lang, präzise und salzig frisch im Abgang.

Mach was draus

Steinbutt mit Waldpilzen, Kalbsbries aus der Pfanne, Sashimi oder ein Carpaccio vom Kalb. Ein Champagner für ein feines Menü, bei dem jeder Gang ein kleines Ereignis ist. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Mont de Craie ist für mich der Inbegriff von Cramant. Diese Kreide schmeckt man – fein, salzig und lang.“

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Kurz gefragt

Welche Parzellen stecken drin? Vier Lagen in Cramant: Les Bauves (unten am Hang, nach Norden), La Fontaine des Crochets (Osthang), Les Champs du Soleil (mitten im Ort) und Les Moyens (oben auf dem Plateau).

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate im Stahltank, die Flasche danach fünf Jahre und länger auf der Hefe. Die Dosage beträgt 1 g/l.

100 % Chardonnay · Cramant Grand Cru, vier Parzellen · reine Kreide · Reben über 40 Jahre · Kompost und Pflanzenpräparate · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe im Stahl · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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