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26. Mai 2020

El oso alemán

Die Sache mit der Lage

Bären Lagen Analyse Le Montrachet, na klar! La Tâche, La Romanée Conti, der Doctor zu Bernkastel, diverse top Lagen in Barolo, in Österreich, im Chablis,

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) volle Südlage · >60 % Neigung BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2020 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang – der einzigen mit voller Südexposition. Ein Riesling, in dem sich Frucht und Steinaromen perfekt die Waage halten: viskos, würzig und tief.


Niersteiner Ölberg – volle Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Name Ölberg weist – wie bei vielen großen Lagen – auf ein früheres Kloster und seinen biblischen Bezug hin; die besonders dichte Viskosität und der hohe Anteil ätherischer Öle der Weine haben die Namensgebung sicher unterstützt.

Im Roten Hang ist der Ölberg die südlichste Lage des Guts und verläuft im zentralen Bereich in Ost-West-Richtung; als einzige der Roten-Hang-Lagen hat er volle Südexposition. Die Gutsparzelle ist eine klassische Steillage mit über 60 % Neigung. Anders als im Rothenberg und Pettenthal, wo die Felsbänder zutage treten, ist der Boden im Ölberg poröser und durchlässiger: Der rote Tonschiefer wurde über Jahrmillionen aufgerieben und ersetzt quasi die Humusschicht. Die Südparzelle wirkt so als idealer Wärmespeicher, in dem die Trauben gleichmäßig volle physiologische Reife erreichen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die volle Südlage und der wärmespeichernde, aufgeriebene Tonschiefer sicherten gleichmäßige Reife und opulenten Körper, während der Rote Hang für salzige Mineralität und Würze sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von aufgeriebenem rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf opulenten Körper, Frucht-Stein-Balance und salzige Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein opulenter Riesling, in dem Frucht und Steinaromen sich die Waage halten: süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste. Am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure und einem feinen Nougatton; der opulente Körper wird von einer zarten mineralischen Würze abgepuffert, die mit Flaschenreife in den Vordergrund rückt.

Süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste – am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure, feinem Nougatton und zarter mineralischer Würze.

Ein opulenter, langlebiger Rotliegend-Riesling; gewinnt mit Flaschenreife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Rahmsauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); volle Südexposition, >60 % Neigung; aufgeriebener roter Tonschiefer (Rotliegendes), poröser Boden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021

Weißwein · Wachau · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Wachau Ried Rothenhof Alte Reben (80+ Jahre) trocken 2021 13,00 % vol

Der Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021 ist ein Wachauer Veltliner der neuen Schule – dicht und kompakt, mit traumhafter innerer Spannung, jugendlichem Esprit und dezenter Pfeffernote, der neben seiner Kraft durch Eleganz und Finesse überzeugt.


Ried Rothenhof – alte Reben am Steilhang

„Alte Reben" bedeutet in der Lage Rothenhof beim Weingut Pichler-Krutzler über 80 Jahre alte Grüne-Veltliner-Rebstöcke. Die Ried Rothenhof wurde 1756 erstmals urkundlich erwähnt, hat eine imposante Hangneigung von 21 bis hin zu 81 Grad und ist mit knapp über fünf Hektar Rebfläche relativ klein.

Schwarze Erde und viel Schotter lassen die Reben hier ihre so typische Mineralik inhalieren. Die Kombination aus extremem Steilhang, kargem Boden und sehr altem Rebbestand ist die Grundlage für die Dichte und Tiefe dieses Weins.

Jahrgang 2021 – Wachau

2021 gilt in der Wachau als herausragender, klassisch-kühler Jahrgang. Ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Frische, Präzision und animierender Säure – ideale Voraussetzungen für einen Grünen Veltliner, der innere Kraft mit Eleganz und Finesse verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken, 13,00 % vol.

Trauben von über 80 Jahre alten Reben der Ried Rothenhof, schonend vinifiziert und auf der Feinhefe ausgebaut, um die typische Mineralik und die innere Spannung der Lage in den Wein zu tragen.

Im Glas

Ein Wein mit traumhafter innerer Spannung, dicht und kompakt, der mit jugendlichem Esprit und einer dezenten Pfeffernote begeistert. Die Säure ist substanziell, aber auch sehr gut in den Wein eingebunden. Im Geschmack ein Hauch Zitrone, wilde Kräuter und unreife Birnenfrucht. Der Abgang ist lang und intensiv.

Ein Wachauer Grüner Veltliner der neuen Schule – innere Kraft, Eleganz und Finesse zugleich.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wiener Schnitzel und gebratenem Geflügel, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Wachau, Ried Rothenhof (Österreich); Steillage 21–81° Hangneigung, ~5 ha, schwarze Erde und Schotter; erstmals 1756 urkundlich erwähnt
Klassifikation: Qualitätswein Wachau, Grüner Veltliner (trocken); Alte Reben (80+ Jahre)
Ausbau: Grüner Veltliner; Trauben von über 80 J. alten Reben, Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Wiltinger braune Kupp Kabinett 2021

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Wiltinger Braune Kupp Le Gallais Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2021 8,00 % vol

Der Egon Müller Wiltinger Braune Kupp Riesling Kabinett 2021 stammt aus dem Zweitweingut Le Gallais – ein saftiger, etwas reiferer Gegenpart zum Scharzhofberger: fruchtsüß, finessenreich und von rassiger Frische. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Wiltinger Braune Kupp – das Le-Gallais-Terroir

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Die Wiltinger Braune Kupp bewirtschaftet Egon Müller unter seinem 1954 erworbenen Zweitweingut Le Gallais. Anders als der kühle, waldumgebene Scharzhofberg liegt die Braune Kupp direkt an der Saar: Der Fluss reguliert die Temperatur und reflektiert zusätzlich Sonnenlicht, sodass die Lage etwas mehr Wärme erhält. Auf verwittertem blauem Devonschiefer entstehen so Weine, die für die Saar auf der reiferen, saftigeren Seite stehen – mit einer charakteristischen würzigen Note.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 gilt an der Saar als herausragender, klassisch-kühler Kabinett-Jahrgang – kühl, straff und von großer Präzision. Die Braune Kupp zeigt in diesem Jahr eine bislang ungekannte Finesse und Feinheit: einen Hauch reifer und saftiger als der Scharzhofberg, mit einer feinen Mineralik und einer Balance, die diesen Wein schon jung außergewöhnlich zugänglich macht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,00 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Pfirsich, Mandarine und Zitrusfrucht, dazu Orangenblüte, frische Kräuter (Estragon, Minze), ein Hauch Aprikosenblüte und eine cremige Note. Am Gaumen ungemein verspielt und präzise, saftig und breit im Kern, wobei die cremige Seite von lebendiger Säure und klarer Frucht umschlossen wird – etwas reifer und runder als der Scharzhofberger, mit feiner würziger Ingwernote.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das Finale ist von beeindruckender Reinheit, fokussiert und seidig, mit einem belebenden Säurekick. Schon jung ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Wiltinger Braune Kupp, Wiltingen an der Saar (Deutschland); Zweitweingut Le Gallais; direkt an der Saar, verwitterter blauer Devonschiefer, etwas wärmere Lage
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Spirituosen

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili

Spirituose · Likör · Lakritz

Pech XTRA Lakritzlikör mit Chili ist Pech für das gewisse Xtra im Leben – natürlich etwas schärfer als das Original und mit einer echten Chilischote in der Flasche.


Herkunft / Bergisches Land

Wie das Original wird der Pech XTRA nach bergischer Rezeptur hergestellt und steht in der Tradition des Bergischen Landes. Er verbindet die kräftige, würzig-süße Note der Süßholzwurzel mit einer deutlich feurigeren Chili-Komponente.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Lakritz (Süßholz) mit seiner intensiven, dunklen Würze, abgerundet mit Zucker. Für das Xtra an Schärfe sorgt Chili – samt einer echten Chilischote in der Flasche, die das Aroma kontinuierlich verstärkt. Spürbar schärfer als das Original.

Im Glas

Tiefes Schwarzbraun, mit Chilischote in der Flasche. In der Nase intensives Lakritz mit würzig-scharfen Anklängen. Am Gaumen süß und vollmundig lakritzig, gefolgt von einer kräftigen, deutlich ausgeprägten Chili-Schärfe im Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif oder Shot.

Ideal: eisgekühlt pur, als Shot oder auf Eis; für alle, die es lakritzig und richtig scharf mögen.


Marke: Pech
Art: Lakritzlikör mit Chili (Xtra-scharf)
Zutaten: Lakritz (Süßholz), Chili (mit echter Chilischote), Alkohol, Zucker
Herkunft: Bergisches Land (Deutschland)
Geschmack: intensiv lakritzig, extra scharf

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2021

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2021 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Mesnil Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Mesnil 2019 präsentiert sich nach über fünf Jahren Reife unter Naturkork als klarer, charakterstarker Blanc de Blancs aus dem Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger. Puristisch, gradlinig und mineralisch – ein Champagner mit Rückgrat und Persönlichkeit, absolut typisch für seinen legendären Herkunftsort.


Champagne / Le Mesnil-sur-Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem berühmten Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger – einem der größten Chardonnay-Terroirs der Welt. Die Trauben stammen aus drei Parzellen: Les Zailleux, Le Tilleul und Les Hautes Mottes, größtenteils im unteren Hangbereich, wo das Terroir Weine von Substanz, Spannung und innerer Ruhe hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork, was ihm Tiefe, Komplexität und Präzision verleiht. Mit nur 2.000 Flaschen eine seltene Parzellen-Selektion.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase konzentriert und fast puristisch: Zitruszeste, grüne Mandel und feine Kreideanklänge, mit Tiefe und Präsenz. Am Gaumen gradlinig, druckvoll und sehr strukturiert, mit straffer Frische und dichter Textur; der markante, fast salzige mineralische Ausdruck verleiht dem langen Finale eine klare, fast kristalline Handschrift.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger (Parzellen Les Zailleux, Le Tilleul, Les Hautes Mottes), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Produktion: 2.000 Flaschen; Jahrgang 2019

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Weine

De Sousa Coteaux Champenois Blanc 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

De Sousa Coteaux Champenois Blanc ist ein stiller Chardonnay aus biologischem Anbau aus der Côte des Blancs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Dieser Wein spiegelt die kalkhaltigen Böden der Region eindrucksvoll wider und entstand aus nur einem einzigen Barrique – eine echte Rarität. Im Glas ein kühler, präziser und mineralischer Weißwein.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Diese kalkhaltige Mineralität prägt den Charakter des stillen Weins. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reift im Barrique – produziert wurde nur ein einziges Fass, was ihn zu einer seltenen Abfüllung macht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Reduktionsnoten, Zitrus, grüne Nüsse und kreidige Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und elegant, mit straffer Struktur und zarter Würze. Der Abgang ist klar und mineralisch.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Côte des Blancs (Champagne); Kreideböden
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: Chardonnay, ein einzelnes Barrique; stiller Wein

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