Corral de la Morería – Madrid – Spanien

Corral de la Morería – Flamenco Tempel

Der Corral de la Moreria ist das älteste noch existierende Flamenco Tablao von Madrid. Bereits 1956 gegründet, gilt diese Flamenco Wirkungsstätte als eine der besten der Welt. Neben der Flamenco Tanz, Musik und Gesang Aufführung existiert im Corral de la Moreria aber auch noch ein sehr gutes Restaurant. Hier können die Gäste dann während der Show ein Menü oder auch a la carte speisen. Die Weinauswahl ist exquisit und überzeugt mit einer erstaunlich vielfältigen und guten Auswahl von Weinen aus Andalusien.

Die Flamenco Aufführung, die in kleinen Akten verschiedene Inszenierungen bot, war tatsächlich gnadenlos gut. Ein Tsunami von Musik, Gesang und vor allen Dingen Tanz. Das Essen konnte bei dieser Qualität nicht ganz mithalten, war aber handwerklich geschickt gekocht und geschmacklich einwandfrei. Beeindruckend waren hingegen wieder die Kellner, die größtenteils während der Show in gebückter Haltung das Essen servierten, damit den Gästen nicht die Sicht auf die Show verwehrt blieb. Alles in allem ein ganz großer Flamenco Abend mit einem guten Mahl.

Gemüse Ravioli mit Hummerschwanz und Sprossen.
Eigelb auf Ropa Vieja (Rindfleischklein mit Gemüse) und Karottencreme in einem Cocido madrileño (Kichererbseneintopf).
Lachsfilet, Maiskrokette, Süsskartoffelpüree.
Geschmortes Kalb in einer Steinpilzsauce mit Kartoffelpüree.
Früchte- Gemüsesuppe und ein Aprikosen Sorbet.
Verschiedene Schokoladen Texturen.

Corral de la Morería – Calle de la Moreria, 17 – 28005 Madrid – Spanien – Telefon: +34 913 65 84 46 – http://corraldelamoreria.es/

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44

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Rebsorten

J. J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage reiner Devonschiefer Steilhang 60–100 % 2023

Der J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023 ist ein Klassiker von der Mosel: filigran, feinfruchtig und elegant, aus einer der berühmtesten Riesling-Lagen der Welt. Perfekt ausbalanciert mit feiner Restsüße und tollem Reifepotenzial.


Wehlener Sonnenuhr – VDP.Große Lage von Weltklasse

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Die Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 Prozent. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, zwischen 110 und über 320 Metern, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion von Boden und Mosel schaffen ein einzigartiges Mikroklima. Die historische Sonnenuhr, 1842 von Jodocus Prüm erbaut, ist Wahrzeichen und Namensgeberin zugleich.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Selektion in den Steillagen sicherte gesundes, präzises Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, feinfruchtigen Kabinett mit klarer Schiefermineralität und tänzelnder Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom reinen Devonschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur tänzelnden Säure erhalten bleibt. So entsteht ein filigraner, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

Ein filigraner, feinfruchtiger Moselklassiker: saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf eine tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität. Am Gaumen elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße und einem langen, mineralischen Nachhall.

Saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität – elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße.

Ein filigraner, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr (VDP.Große Lage), gegenüber Wehlen, Mosel; Steilhang 60–100 %, 110 bis über 320 m; reiner Devonschieferverwitterungsboden, großenteils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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Spanien

Ausàs Interpretación 2020

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Tempranillo 100 % D.O. Ribera del Duero alte Reben, ~900 m Höhe 16 Monate franz. Eiche (1/3 neu)

Der Ausàs Interpretación 2020 ist ein reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus der Ribera del Duero. Hinter dem Projekt steht Javier Ausàs, der rund 25 Jahre lang technischer Leiter und Kellermeister von Vega Sicilia war, bevor er seine eigene Bodega gründete. Die Trauben stammen aus mehreren Hochlagen-Parzellen auf über 900 Metern, von alten Reben auf sandigen Kalkböden. Der Ausbau erfolgt über 16 Monate in französischer Eiche, ein Drittel davon neu.


Ribera del Duero

Die Ribera del Duero zählt zu den großen Rotweinregionen Spaniens, geprägt von kontinentalem Klima und großen Tag-Nacht-Unterschieden. Das Lesegut für den Interpretación stammt aus mehreren Gemeinden (u. a. im Raum Burgos, La Aguilera und Soria), von über 40 Jahre alten Reben in Höhenlagen über 900 Metern. Die sandigen Kalkgesteinsböden und die Höhe sorgen für Frische, Spannung und Tiefe. Der Wein trägt die Klassifikation D.O. Ribera del Duero.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2020 ist ein reinsortiger Tempranillo, parzellenweise vinifiziert. Nach kühler Maischestandzeit vergärt der Wein in Stahl- und Betontanks. Anschließend reift er 16 Monate in französischen Eichenfässern, davon rund ein Drittel neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz stützt Struktur und Frucht, ohne sie zu überdecken. Javier Ausàs setzt auf Herkunft und Präzision statt auf reine Kraft.

Im Glas

Dichtes, dunkles Rot. In der Nase konzentrierte dunkle Beeren und frische Kräuter, dazu feines, frisches Holz, Sauerteig-Brotkruste, Vanilleschote und Kirsche. Am Gaumen noch jung und etwas verschlossen, mit reifen Gerbstoffen; mit Luftkontakt öffnet sich der Wein zusehends. Die innere Kraft verbindet sich mit einer präsenten Säurestruktur zu Tiefe, Eleganz und Druck. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Vor dem Servieren ein bis zwei Stunden karaffieren; bei 16–18 °C servieren. Klassische Begleitung: Lammbraten, gegrilltes und geschmortes Rind, Wild und reifer Hartkäse. Ein junger, lagerfähiger Wein – bei guter Lagerung kann er noch 15 bis 20 Jahre reifen.



Lage: Ribera del Duero, Hochlagen über 900 m
Klassifikation: D.O. Ribera del Duero
Ausbau: 16 Monate französische Eiche (rund 1/3 neu)

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Weine

Christian Ottenbreit Obernbreiter Chardonnay O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Chardonnay Qualitätswein Obernbreit · Franken spontan vergoren Barrique

Der Obernbreiter Chardonnay „O wie schön ist Franken" ist der spontan vergorene Chardonnay von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 wird selektiv gelesen und im kleinen Barriquefass ausgebaut. Stilistisch orientiert er sich am Burgund: kraftvoll und schmelzig, zugleich mineralisch und frisch. Trocken, mit nussigen Fasstönen und kreidig-salziger Mineralität.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus selektiver Lese. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, was dem Wein nussige und rauchige Fasstöne sowie eine schmelzige Textur gibt. 

Im Glas

In der Nase kühl und fein vegetabil, noch leicht hefig, mit Zitrus und Kernobst, dazu ein Hauch Pilze, gratinierte Auster und florale Spuren. Am Gaumen reife, geschliffene und saftige Frucht mit leichtem Schmelz, verhaltene nussige und rauchige Fasstöne, sehr feine Säure. Warme und kühle Elemente ohne Schwere, im Hintergrund kreidig-salzige Mineralität. Der Abgang ist lang und trägt einen klaren Zug.

Am Tisch

Klassische Begleitung: pochierter oder gebratener Fisch, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbraten, Hummer und gereifter Hartkäse. Die Fasstöne tragen auch cremige Risotti und Pilzgerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2029. Ein kurzes Schwenken im Glas öffnet das Bouquet. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, kleines Barriquefass

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Länder/Regionen

Domaine Bretaudeau Théia Muscadet 2024

Weißwein · Muscadet AOC · Melon de Bourgogne

100 % Melon de Bourgogne Pays Nantais, Loire Gabbro Reben über 35 Jahre 8 Monate Vollhefe · Beton und Holz 2024

Der Théia Muscadet 2024 von Jérôme Bretaudeau (Domaine de Bellevue) ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von Gabbro, einem dunklen, magmatischen Tiefengestein. Über 35 Jahre alte Reben, Spontangärung und acht Monate auf der Vollhefe in Beton und Holz: ein präziser, salziger Muscadet mit rauchig-steinigen Noten.


Gabbro im Pays Nantais

Der Pays Nantais liegt am Unterlauf der Loire, kurz vor ihrer Mündung in den Atlantik. Das Klima ist ozeanisch: milde Winter, gemäßigte Sommer, viel Feuchtigkeit vom Meer. Die Rebsorte des Gebiets ist der Melon de Bourgogne – wie der Name sagt, ursprünglich aus Burgund. Nach dem verheerenden Frostwinter von 1709, der die Weinberge an der unteren Loire zerstörte, wurde er hier großflächig gepflanzt, weil er Kälte besser verträgt als die Sorten davor.

Die Reben für den Théia stehen auf Gabbro. Das ist ein grobkörniges, dunkles Tiefengestein vulkanischen Ursprungs – dieselbe Schmelze wie Basalt, aber tief in der Erdkruste langsam erstarrt. Gabbro ist reich an Eisen und Magnesium und verwittert nur langsam; die Böden darüber sind flach, steinig und karg. Die Reben müssen tief wurzeln und bringen kleine Erträge. Gabbro gilt im Muscadet als einer der Untergründe, die die langlebigsten und mineralischsten Weine liefern – mit genau der rauchigen, steinigen und leicht jodigen Note, die diesen Wein prägt.

Die Reben sind über 35 Jahre alt. Jérôme Bretaudeau gehört mit seiner Domaine de Bellevue zu den Winzern, die den Muscadet in den letzten Jahren vom einfachen Austernwein zu einem ernst genommenen Lagenwein gemacht haben.

Jahrgang 2024 – Pays Nantais

Das Jahr 2024 war an der unteren Loire eines der schwierigsten der letzten Jahrzehnte. Auf einen nassen Winter folgten Frostnächte im April und ein durchgehend feuchtes Frühjahr und Frühsommer. Der Druck durch Falschen Mehltau war außerordentlich hoch; viele Betriebe verloren große Teile ihrer Ernte, die Mengen fielen deutlich unter das übliche Niveau.

Was gesund in den Keller kam, zeigt den klassischen Charakter kühler Jahre: klare, frische Säure, moderater Alkohol, schlanke Struktur. Für einen Muscadet von Gabbro, der ohnehin auf Präzision und Mineralität angelegt ist, passt das Profil – der Jahrgang verstärkt die Linie des Théia, statt sie zu überdecken.

Spontangärung und acht Monate auf der Vollhefe

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2024, vergoren mit den natürlichen Hefen der Trauben. Der Muscadet hat eine lange Tradition des Ausbaus „sur lie", auf der Hefe – die neutrale Rebsorte gewinnt dadurch Textur und Tiefe.

Der Théia reift nach der Gärung acht Monate auf der Vollhefe, verteilt auf Betontanks und Eichenfässer. Der Beton hält die Temperatur stabil und gibt keine Aromen ab, das Holz sorgt für einen langsamen Sauerstoffkontakt. Die Hefe schützt den Wein vor Oxidation und gibt Mannoproteine ab, die ihm Schmelz verleihen, ohne die salzige Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase rauchige und steinige Noten, dazu Zitrusschale und ein floraler Ton. Am Gaumen sehr präzise, frisch und salzig, mit jodigem Auftakt und einer dezenten Bitterkeit im Hintergrund. Menthol- und anisartige Noten führen in ein langes Finish.

Gabbro im Boden, acht Monate Hefe im Keller: Muscadet, der nach Stein und Meer schmeckt.

Bei 10–12 °C servieren. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe – Muscadet von Gabbro altert oft deutlich besser als erwartet.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern; ebenso zu Moules marinières, Seebarsch in Salzkruste und Beurre-blanc-Gerichten aus Nantes.


Produzent Domaine de Bellevue, Jérôme Bretaudeau, Pays Nantais
Rebsorte 100 % Melon de Bourgogne
Lage Pays Nantais, Loire · Gabbro
Klassifikation Muscadet AOC · trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation Spontangärung mit natürlichen Hefen
Ausbau 8 Monate auf der Vollhefe in Betontanks und Eichenfässern
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Rebenalter über 35 Jahre

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Rebsorten

Domaine Fontaine du Clos Reflets Vacqueyras

Rotwein · Vacqueyras · Cuvée · Rhône

Domaine Fontaine du Clos Vacqueyras Reflets de l'Âme ist eine Rotwein-Cuvée aus Grenache, Syrah und Mourvèdre aus der südlichen Rhône. Die Trauben stammen vom Hochplateau rund um Sarrians, wo die Reben auf lehmigen Böden mit alluvialem Geröll wurzeln. Saftig und konzentriert zeigt sich der Wein, mit feinkörnigem Tannin und harmonischer Würze. Erdbeerkonfitüre, rosa Pfeffer und Blutorange prägen das Bukett.


Vacqueyras – Sarrians

Die Weinberge liegen auf dem Hochplateau rund um Sarrians in der südlichen Rhône. Die Reben fußen auf lehmigen Böden mit alluvialem Geröll und werden vom mediterranen Klima mit heißen Sommern, kalten Wintern und dem kühlen Mistral geprägt – ideale Bedingungen für konzentrierte, würzige Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache, Syrah und Mourvèdre. Nach dem Entrappen und sanften Anquetschen bleibt der Most lange auf den Schalen, um Farbe, Struktur und aromatische Tiefe zu gewinnen. Der Ausbau im Betontank bewahrt die klare Frucht und den Terroir-Ausdruck.

Im Glas

Leuchtendes Granatrot. In der Nase ein verführerischer Duft nach Erdbeerkonfitüre, rosa Pfeffer, Blutorange und einem Hauch Kakao. Am Gaumen saftig und konzentriert, mit feinkörnigem Tannin und harmonischer Würze.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Entenbrust, Lammkeule, Gemüsetajine und eine vielfältige Käseauswahl.


Lage: Vacqueyras – Sarrians, südliche Rhône (Frankreich)
Klassifikation: AOC Vacqueyras
Ausbau: Grenache, Syrah & Mourvèdre, Betontank

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Schaumweine

Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut

Seinen Namen hat der Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut vom Herbst-Adonisröschen, einer seltenen Pflanze, die in die Weinberge zurückgekehrt ist. Rund drei Viertel Chardonnay, ein Viertel Pinot Noir, dazu etwa ein Drittel Reservewein. Die Dosage: gerade einmal 1 g/l.

Im Glas

Hellgold, sehr fein eingebundene Perlage. Anfangs zurückhaltend; erst mit Sauerstoff kommen Zitrusfrüchte, frische Kräuter, weiße Blüten und kreidige Frische. Am Gaumen konzentriert und mit Druck, aber leise, fein in der Textur und salzig gespannt. Im Glas legt er an Breite und Rundung zu.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, roher oder gebratener Fisch und feine Vorspeisen. Am besten ein paar Minuten im Glas oder sogar in der Karaffe atmen lassen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Adonis Annua braucht Luft. Wer ihm Zeit gibt, wird reich belohnt.“

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Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus Congy und Coizard-Joches in den Coteaux du Petit Morin. Kalk im Boden gibt dem Wein seine kühle, salzige Art.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Warum dekantieren? Der Champagner ist anfangs zurückhaltend. Etwas Sauerstoff hilft ihm, Frucht und Breite zu zeigen.

ca. 74 % Chardonnay, 26 % Pinot Noir · Congy, Coizard-Joches (Coteaux du Petit Morin) · Kalk · ca. 1/3 Reservewein · Extra Brut, 1 g/l · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2021

Der Lointier Causica 2021 Extra Brut ist reiner Meunier von den ältesten Stöcken der Familie. Ausgebaut wurde er halb im gebrauchten Fass, halb in Tonamphoren. Aus einem kühlen, schwierigen Jahr entstand ein schlanker, präziser Blanc de Noirs.

Im Glas

Blasses Kupfergold, feine, beständige Perlen. Reifer Apfel, Zitrus und Blüten, dazu Biskuit, Pfirsichcreme und eine rauchige Spur. Im Mund halten sich präzise Säure und weiche Cremigkeit die Waage, dazu zarte rote Beeren. Lang und griffig im Abgang.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, Fisch in Beurre blanc, Bresse-Huhn mit Rahm oder ein junger Comté. Er ist frischer als der 2020er und eignet sich gut für den Anfang eines Menüs. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der 2021er ist schlanker als der 2020er, aber genauso spannend. Probier beide nebeneinander – ein schöner Jahrgangsvergleich.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie war der Jahrgang 2021? Hart: Frost im April, danach viel Regen und Mehltau. Die Lese kam spät und verlangte strenge Auslese, die Weine sind schlank und säurebetont.

Was gibt ihm seine Cremigkeit? Fass, Amphore und eine Hefereife von 22 Monaten und mehr. Der Zucker spielt dabei kaum eine Rolle.

100 % Meunier · die ältesten Stöcke der Familie · westliches Marnetal, brauner Kalkstein und Lehm · Jahrgang 2021 · 11 Monate: 50 % gebrauchtes Fass (eigener Wald), 50 % Amphore · ohne biologischen Säureabbau · ungeschönt, unfiltriert · mind. 22 Monate Hefelager · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · trinkreif bis ca. 2032 · Champagne Lointier, Crézancy · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

J.J.Prüm Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage Blau- & Grauschiefer Steillage · Süd-Südwest 2023

Der J.J. Prüm Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2023 ist ein Paradebeispiel dieser einzigartigen Lage: jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur, frischer Säure und enormem Reifepotenzial – ein echter Klassiker.


Graacher Himmelreich – VDP.Große Lage der Mittelmosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Das Graacher Himmelreich ist eine VDP.Große Lage: die süd- bis südwestlich ausgerichteten Weinberge (45–65 % Neigung, 110–260 m) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Moseltals. Der Boden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer trägt wesentlich zur Mineralität bei; Wasseradern sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Die klassifizierte Fläche von 66,56 Hektar ist ausschließlich mit Riesling bestockt, teils noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Selektion in den Steillagen sicherte gesundes, präzises Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen jugendlich-brillanten, spannungsreichen Kabinett mit klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Graacher Himmelreich, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Blau- und Grauschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur frischen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein jugendlicher, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

In der Nase feine Aromen von Zitrusfrüchten, reifem Pfirsich und frischen Kräutern, unterlegt von einer saftigen Apfelfrucht und kühler Schieferwürze. Am Gaumen jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur, frischer Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Zitrus, reifer Pfirsich und frische Kräuter über saftiger Apfelfrucht und kühler Schieferwürze – jugendlich, brillant und vibrierend, mit eleganter Struktur und frischer Säure.

Ein jugendlicher, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Graach, Mosel; steile Süd-Südwest-Lage (45–65 %, 110–260 m); leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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