Enigma – Barcelona – Spanien

Enigma – Schlag in die Fresse

Wo fängt man da an: das Enigma. Die Molekularküche. Das perfekte, abgefahrene Konzept.

Aber fangen wir von vorne an. Man bekommt zunächst einen Code, wenn man einen Tisch reserviert. Den gibt man dann an der Tür ein, um in das Restaurant zu gelangen. Ein langer Gang, wunderschön dekorierte Decken. Alles in grau. Wir haben uns wie in einer edlen Irrenanstalt gefühlt, denn auch die KellnerInnen tragen graue „Trainingskleidung“. Durch den langen Gang hindurch gekommen, gelangt man in einen Raum, wo man an einem Bartisch steht und über den Abend informiert wird, ein Tuch zum Hände säubern bekommt und mit einer sehr leckeren und geschmacksintensiven Suppe in den Abend startet.

Von dort aus geht es dann auch recht schnell weiter in den nächsten Raum. Ein wunderschöner Raum mit hohen Decken. Das Ambiente ist den ganzen Abend sehr beeindruckend. Dort geht es weiter mit einem kleinen Cocktail und vier leichten Tappas. Ich sage nur schonmal vorab, dass ich nicht jeden Gang beschreiben werde. Es war ein langer Abend mit über 40 Gängen, da muss man sich wohl oder übel auf das „Beste“ beschränken.

Nach den vier Happen geht der Abend für uns weiter: an eine „Bar“, wo eine Senora auf uns wartet, die vor unserer Nase kleine Meerestierchen zubereitet und uns über einige Tiere u.s.w. informiert. Am Anfang legt sie einen Fisch in Salz ein und dreht eine Sanduhr: „Der ist nun 10 Minuten für euch eingelegt“. Das alles hat so viel Stil und die süßen Details mit der Sanduhr sind einfach beeindruckend. Wir bekommen bei ihr ca. fünf famose Leckereien, wie Gambas, Hummer, Seeigel …! An dieser Station hat mir der Calamari am besten geschmeckt: ein Calamari mit Olivenöl und Salz und ein Calamari mit Sojasoße. Man muss hier sagen, dass das Enigma eine Qualitätsküche ist. Jedes servierte Lebensmittel war frisch, lecker und von einer beeindruckenden Produktqualität.

Was mich sehr beeindruckt hat ist, dass der Service sofort bemerkt hat, dass ich Linkshänder bin. Plötzlich wurde mein ganzes Besteck auf die linke Seite gelegt, was ich erst mal überhaupt nicht verstanden habe. Das hat aber noch mal bewiesen, wie toll und aufmerksam hier alle waren.

So, es geht weiter in den nächsten Raum. Dort sitzen wir dann direkt vor einer heißen Platte, wo Fisch, Aal und alles mögliche für uns frisch zubereitet wird. Auch hier liegt das Besteck für mich bereits auf der linken Seite. Wir kriegen zum Beispiel auch eine kleine Tortilla mit Gambitas. Der beste Gang war für mich der Aal. Fantastischer Geschmack und ja, einfach ein Schlag in die Fresse!

Der nächste Raum war dann der Hauptraum, wo wir die meisten Gänge bekommen haben. Auch hier gibt es wieder ordentlich Eiweiß. Irgendwann war es dann auch ein bisschen zu viel für mich, weil, so viel Fisch zu essen ist ungewohnt für mich. Der Hummer ist perfekt, die grüne Suppe einfach fantastisch und die Brühe, die man aus einer Muschel schlürft nur als „Hammer“ zu bezeichnen. Es wird immer und immer besser. Am besten haben mir die grünen Erbsen mit dem frischem Trüffel und dem Wachtelei geschmeckt. Das war einfach nur der nackte Wahnsinn!

Es gibt noch vier geile Nachtische, die alle ebenfalls einzigartig waren.

Nun denkt man, der Abend ist vorbei, aber man wird schon wieder in den nächsten Raum geführt, wo eine ganz andere Atmosphäre herrscht: eine hippe Bar und laute und coole Musik. In dem Raum konnten wir dann noch ziemlich leckeren Kaffee trinken und haben noch mehrere kleine „Pralinchen“ bekommen, die mich auch wieder alle vom Hocker gehauen haben. Da nimmt man das eine in den Mund und auf einmal qualmt man aus Nase und Mund. Schöne Überraschungen und ein guter Ausklang für einen berauschenden Abend.

Das Enigma ist ein fantastisches Restaurant mit einem super netten Service, absolut perfektem Essen und bietet eine kleine Traumreise durch verschiedene Genusswelten. Einfach nur der absolute Hammer!

Kürbis Tee.
Wermut mit Orange.
Luftiger Pfannkuchen mit Kaviar.
Pan de Cristal mit Trüffel.
Kakigōri (japanische Süssigkeit) mit Orangenblüten.
Seetang, Lachskaviar und Wasabi.
Calamar mit Sojasauce und bestem Olivenöl und Salz.
Hummer.
Ausgelöste Hummerschere.
Abalone al Jerez.
Seeigel Chawanmushi (japanische Eierstich Variante).
Hummer Tortilla.
Glasaale.
Kaninchen Tamal.
Seeigel Blini.
Wagyu Paté.
Gereifter Hummer.
Erdbeere und Curry.
Seeigel mit …
… gegrilltem Edel-Reizker.
Artischocken in einer Austern Sauce.
Kabeljau in einer Kichererbsen Creme.
Frische Erbsen, Trüffel, Wachteleigelb.
Hähnchen mit Algen.
Flüssige Salatherzen Suppe mit Avocado und Meerrettich Creme.
Iberico- und klarer Tomaten Sud.
Aaleis mit Naranjilla Kompott.
Kakao, Malz und Hopfen.
Bohnen, Kresse, Soja.
Banane, Kaffee und Mais.
Gebackenes Nori Blatt.
Erdbeere mit Wasabi.
Gorgonzola Marshmallow.
Schokolade mit Dewar´s Whisky.

Enigma – Carrer de Sepúlveda, 38, 40 – 08015 Barcelona – Spanien – Telefon: +34 616 69 63 22 – https://elbarri.com/restaurant/enigma/

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Rebsorten

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- trocken

Weißwein · Rheinhessen · Chardonnay

100 % Chardonnay Westhofener Steingrube Wonnegau, Rheinhessen kalk- und steinreiche Böden Barrique trocken

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- ist ein trockener Lagen-Chardonnay aus dem Wonnegau im Süden Rheinhessens. Von kalk- und steinreichen Böden, im Barrique ausgebaut: feine Frucht, klare, schmelzige Nussaromen und eine mineralische Frische, die das Holz im Gleichgewicht hält.


Westhofen im Wonnegau – Chardonnay auf Kalk

Der Wonnegau ist der südlichste Teil Rheinhessens, das Hügelland nordwestlich von Worms. Westhofen hat sich hier in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht; Lagen wie Morstein, Brunnenhäuschen und Kirchspiel gehören heute zu den bekannten Adressen Rheinhessens. Das Klima ist warm und trocken, im Regenschatten des Donnersbergs; der Untergrund besteht vielerorts aus Kalkstein und Kalkmergel, abgelagert in einem tertiären Meer.

Die Steingrube trägt ihren Namen nach dem steinigen Boden: Kalk und Gestein reichen bis dicht unter die Oberfläche, die Auflage ist mager. Die Reben wurzeln tief und bringen kleine Erträge. Für Chardonnay ist das ein guter Standort – die Sorte braucht Kalk, um Frische und Spannung zu entwickeln, und die Wärme des Wonnegaus, um voll auszureifen.

Das Weingut Seehof der Familie Fauth liegt in Westhofen. Neben Riesling und Silvaner gehört Chardonnay zu den Sorten, die das Gut in Lagenqualität ausbaut.

Rebsorte und Ausbau im Barrique

Reinsortig aus Chardonnay, trocken ausgebaut. Das „-R-" auf dem Etikett kennzeichnet beim Weingut Seehof die Weine im Reserve-Stil mit längerem Ausbau. Der Chardonnay reift im Barrique, dem kleinen Holzfass mit 225 Litern.

Das kleine Fass bringt mehr Holzkontakt als große Gebinde: Es gibt Aromen von Nuss und feiner Röstung ab und lässt über die Poren langsam Sauerstoff an den Wein, der die Textur rundet und Schmelz aufbaut. Damit das Holz nicht dominiert, braucht der Wein Substanz und Säure – beides liefert der Kalkboden der Steingrube.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase feine Frucht, verwoben mit klaren, schmelzigen Nussaromen aus dem Holzausbau. Am Gaumen charaktervoll und vielschichtig, mit cremigem Schmelz, mineralischer Frische und langem, tiefem Abgang.

Kalk im Boden, Barrique im Keller: Nuss und Schmelz, gehalten von mineralischer Frische.

Bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren. Eine halbe Stunde Luft öffnet den Wein. Jung zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Am Tisch

Als Speisenbegleiter zu Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Pasta in cremigen Saucen und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Zander in Beurre blanc, Kalbsrücken mit Pfifferlingen und Poularde in Rahmsauce.


Produzent Weingut Seehof, Familie Fauth, Westhofen
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Westhofener Steingrube, Wonnegau, Rheinhessen · kalk- und steinreiche Böden
Klassifikation Lagenwein · Reserve (-R-) · trocken
Ausbau Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Spirituosen

Cardenal Mendoza Angelus Likör

Spirituose · Likör · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Angêlus ist ein origineller Likör auf Basis des bekannten Cardenal-Mendoza-Brandys. Ihm werden Orangenschalen, Bitterorangen und Kardamom beigemischt; in alten Sherryfässern reift er zu einem ausbalancierten, zitrus-würzigen Likör.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. (gegr. 1781) in Jerez de la Frontera ist vor allem für ihren Brandy Cardenal Mendoza und ihre Sherrys bekannt. Angêlus entstand als jüngste Kreation des Hauses, inspiriert vom Duft der Orangenblüte, der im Frühjahr den Bodega-Patio erfüllt.

Zutaten und Reifung

Auf Basis des klassischen Cardenal-Mendoza-Brandys werden natürliche Zutaten mazeriert – vor allem Bitterorangen und Orangenschalen (Sevilla-Orangen) sowie Kardamom, dazu Zitrone und Nelke. Anschließend reift die Cuvée in alten, mit Sherry belegten Fässern, bis sie ihre ausgewogene Balance erreicht.

Im Glas

Helles Mahagoni mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase frische, vielschichtige Zitrus- und Gewürznoten mit Anklängen von Dörrfrucht. Am Gaumen eine Explosion von Zitrustönen mit der Bitterkeit der Bitterorange, feiner Würze und einem leichten Röstton – getragen von dezenter Süße. Sehr langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis mit einer Orangenscheibe, als Long Drink mit Tonic oder Soda – oder pur mit etwas Honig als wärmender Digestif. Vielseitig in Cocktails wie Margarita, Cosmopolitan oder Sidecar.

Ideal: auf Eis, als Digestif oder in Zitrus-Cocktails.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Likör auf Basis von Brandy de Jerez
Zutaten: Cardenal-Mendoza-Brandy, Bitterorange & Orangenschale, Kardamom, Zitrone, Nelke
Reifung: Mazeration der Zutaten, anschließend Reifung in alten Sherryfässern

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Weine

Odinstal Riesling 120 N.N. 2021 BIO

Unsere Interpretation der Pfalz! In unserer Monopollage Odinstal auf 350m ü. NN. sind die Weine alles andere als typisch für die Pfalz. Unser einziger Weinberg im „Rebenmeer“ der Pfalz wurde in den 1980er Jahren gepflanzt. Frucht, Leichtigkeit, Saftigkeit und großer Trinkfluss zeichnen den Wein aus. Text: Odinstal  Pfälzer Landwein. DE-ÖKO-022

 

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Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

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Weine

Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling

Riesling Ruppertsberger Reiterpfad (Einzellage) Ruppertsberg · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein mit Kalkadern trocken · 30 hl/ha ~1 Jahr Vollhefe · großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 ist ein eleganter Lagen-Riesling von einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind. Ein charakterstarker Pfälzer mit klarer Handschrift – Würze, präzise Salzigkeit und Tiefe.


Ruppertsberger Reiterpfad – Riesling am Waldrand

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Ruppertsberger Reiterpfad liegt am Rand des Pfälzerwalds und zählt mit seiner südöstlichen Ausrichtung und seinem warm-trockenen Mikroklima zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt.

Die Böden bestehen aus lehmigem Sand und Buntsandsteinverwitterung mit stellenweise steinigem Untergrund – ideale Bedingungen für tief wurzelnde Reben. Der Riesling von Andres wächst auf einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind; dieses Terroir verleiht dem Wein eine charaktervolle Würze und präzise Salzigkeit. Der Name „Reiterpfad" geht auf einen historischen Weg zurück, der in römischer Zeit als militärische Route genutzt wurde – heute steht er sinnbildlich für ausdrucksstarke, langlebige Weine mit Herkunft und Tiefe.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das warm-trockene Mikroklima des Reiterpfads am Waldrand und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein mit feinen Kalkadern, Ertrag nur 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und rund ein Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart schenkt ihm Tiefe, Struktur und Finesse, ohne die kühle Herkunftsprägung zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von charaktervoller Eleganz: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine kühle Kräuterwürze und feine Mineralität aus Buntsandstein und Kalkadern. Am Gaumen präzise und gut balanciert, mit spürbarer Struktur, lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall mündet.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über kühler Kräuterwürze und feiner Mineralität – präzise, balanciert und würzig, mit salziger Frische und langem Nachhall.

Ein ausdrucksstarker, langlebiger Lagen-Riesling; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Reiterpfad, Ruppertsberg, Pfalz (Mittelhaardt); Waldrandlage, südöstliche Ausrichtung, ~120–175 m; leicht erhöhtes Plateau, Buntsandstein mit feinen Kalkadern
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, ~1 Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Martin Waßmer Pinot Rosé brut Magnum

Der Martin Waßmer Pinot Rosé brut in der Magnum ist der Rosé-Sekt des Hauses im großen Format. Reiner Spätburgunder aus Baden, Jahrgang 2022, nach der traditionellen Methode in der Flasche vergoren und auf der Hefe gereift. Ideal für Feste und große Runden.

Im Glas

Leuchtendes Rosé, mittelfeine Perlage. Im Duft kleine Walderdbeeren und ein Hauch Puderzucker. Im Mund sehr frisch, mit feiner Erdbeerfrucht. Zum Schluss klingt er lang und fein aus.

Mach was draus

Für Hochzeiten, Geburtstage oder ein Sommerfest im Garten. Dazu Lachs, Sushi, helles Fleisch oder ein Dessert mit roten Früchten. Serviere ihn bei 7 bis 9 °C – die Magnum braucht etwas länger im Kühlschrank.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Magnum Rosé macht jedes Fest besser. Hier bekommst du Qualität im großen Format.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viele Gläser hat eine Magnum? Eine Magnum mit 1,5 Litern reicht für rund zehn bis zwölf Gläser.

Wer steht dahinter? Das Weingut Martin Waßmer in Schlatt im Markgräflerland. Seit 1997 baut die Familie eigene Weine aus, heute arbeiten zwei Generationen zusammen. Bekannt ist das Haus vor allem für seine Burgundersorten.

Warum Magnum? Im größeren Volumen reift Sekt langsamer und gleichmäßiger. Außerdem sieht eine große Flasche auf jedem Tisch toll aus.

100 % Spätburgunder · Baden, Markgräflerland · Rosé · traditionelle Flaschengärung · Jahrgang 2022 · brut · Magnum 1,5 l · Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Martin Waßmer Gutedel

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Gutedel duftet nach einer frischen Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Der ideale Weinbegleiter zum heimischen Spargel.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – der Heimat des Gutedel. Kaum eine andere deutsche Region ist so eng mit dieser Rebsorte verbunden, die hier leichte, frische und unkomplizierte Weißweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel. Der Ausbau bewahrt die leichte, frische Art und die zarte Aromatik der Rebsorte. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frische Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Am Gaumen leicht und frisch, mit zarter Frucht, animierender Säure und einem klaren, unkomplizierten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: heimischem Spargel, Fisch, leichten Vorspeisen, Salaten und mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Gutedel, trocken
Ausbau: leicht und frisch

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis Monts Luisants 1er Cru 2023

Weißwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Morey-Saint-Denis · 1er Cru Blanc Monts Luisants · Côte de Nuits 0,6 ha · ~300–343 m · Ostlage 2023

Der Morey-Saint-Denis Monts Luisants 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Dujac ist eine Rarität: ein reinsortiger Chardonnay-Weißwein aus der ansonsten roten Côte de Nuits. Straff, kreidig und mineralisch, mit Birne, frischer Brotkruste und Zitrus – einer der schönsten Weißweine von Morey-Saint-Denis.


Les Monts Luisants – Weißwein-Rarität der Côte de Nuits

Les Monts Luisants liegt nordöstlich des Dorfes Morey-Saint-Denis, oben am steilen Hang (rund 24 % Neigung) auf 300 bis 343 Metern, in reiner Ostausrichtung – oberhalb und angrenzend an den Grand Cru Clos de la Roche. Der nur 60 bis 80 cm dünne Boden besteht aus reichlich kantigem Kalkkies in sandig-lehmiger Matrix über Comblanchien-Kalkstein und ist stark karbonathaltig.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,6 Hektar und erzeugt seit 2003 einen Chardonnay – einer der renommiertesten Weißweine der Gemeinde. Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, arbeitet ohne Herbizide zertifiziert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur straffen Art des Monts Luisants passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von der 0,6 Hektar großen Dujac-Parzelle.

Vergärung und Ausbau erfolgen im Eichenfass, ganz im Stil des Guts – auf Balance zwischen Frucht, Schmelz und mineralischer Spannung ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Birne, frisch gebackene Brotkruste, Zitrusöl, dazu Feuerstein und weiße Blüten. Am Gaumen mittelgewichtig, straff und kreidig, getragen von einer klaren Säureachse. Spannung und Kraft, gemildert von Volumen – ein langer, salziger Abgang.

Birne, Brotkruste und Feuerstein über kreidig-straffem Gaumen – eine seltene Weißwein-Größe der Côte de Nuits.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Steinbutt und edler Fisch, Geflügel in heller Sauce, weißer Spargel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Monts Luisants, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); kalkige Kiesböden über Comblanchien-Kalk, Steilhang ~300–343 m, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru (Blanc)
Ausbau: Chardonnay; Vergärung und Ausbau im Eichenfass

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