Maskenfreie 2020 Bären-summer-school – Costers del Segre

Lunya wird politisch: Costers del Segre

Um diese Region zu verstehen, wäre ein Grundstudium in „politischer Winkelzügelei“ nicht verkehrt, ein Master in spanischer Geographie hilfreich, gesunder Menschenverstand indes ist nicht vonnöten; Miguel A. Torres schon. Aber der Reihe nach:

Catalunya gliedert sich in acht Vegueries, Provinzen gelten als von Zentralspanien aufoktroyiert und damit des Teufels; derer zwei beschreiben den Westen von Catalunya: Ponent und Alt Pirineu i Aran. Erstere umfasst den ganzen Süden, Flachland mit einigen Bergen an allen Seiten; letzteres reicht bis an die Grenze zu Frankreich, die Gebirgskette Montsec de Pallars ist deren südliches Ende. Diese beiden Vegueries bilden die Weinbauregion Costers del Segre. Wobei: so wirklich richtig ist das auch schon wieder nicht.

Im Jahr neunzehnhundert und achtzehn wurde die Kellerei Raimat gegründet. Vier Jahre zuvor hatte die Familie Raventós eine dreitausend zweihundert Hektar umfassende Fläche erworben, einen Kanal gegraben, um sie bewässern zu können; man begann, Reben zu setzen. Einhundert Jahre später sind es mindestens zweitausend dreihundert Hektar Rebland, vielleicht auch mehr. Die Familie Raventós hatte nun neben dem Stammhaus Codorníu in Sant Sadurní d’Anoia ein zweites, gigantisch anmutendes Projekt. Es dauerte etwa sechzig Jahre, bis man begriff, dass es da ein kleines Problem gibt: denn auch wenn man modern war und innovativ und auch nicht gerade arm, so war dies auch der Nachbar aus El Pacs de Penedès, der aber konnte seine Weine als Denominción de Origen Penedès verkaufen. Raimat befindet sich wenige Kilometer nördlich von Lleida Stadt, dort gab es keine amtliche Weinbauregion, die Raimat-Weine waren Vinos de Mesa, man durfte keinen Jahrgang, keine Rebsorte, keine Ausbauart auf das Etikett schreiben, während Miguel A. Torres stolz mit Etiketten aus dem Penedès wedelte. Dies konnte so nicht bleiben. Und daher rannte die Familie Raventós im katalanischen Weinbauinstitut INCAVI offene Türen ein und nur wenige Augenblicke später war die Weinbauregion Costers del Segre in trockenen Tüchern.

Der Familie Raventós half, dass sie zwar eine alte Bodega mit viel Historie war, aber etwas weiter im Osten, hinter den sieben Zwergen, ähhh Bergen, da stand noch eine Bodega, die viel, viel, viel älter war als Raimat: Castell de Remei, gegründet im Jahr siebzehnhundert achtzig. Ansonsten gab es nur ein paar Genossenschaften und ähnliche Betriebe, die neben Weizen auch Reben auf ihren Äckern stehen hatte. Castell de Remei spielte eine wesentliche Rolle, denn anders als Raimat, die nur von den Trauben ihrer eigenen Finca in Raimat lebten, arbeitete Remei mit Vertragsweinbauern und anderen Weinbauern zusammen, die über ganz Ponent und halb Alt Pirineu i Aran verstreut ackerten. Ohne Remei wäre Costers del Segre wohl bestenfalls eine Miniweinbauregion geworden, so ist sie, nimmt man die Fläche als Maßstab, die größte in Catalunya, größer als alle Weinbauregionen in Aragón. Aragón ist auch ein nicht unwichtiges Thema, denn in jener Zeit wurde die Weinbauregion Somontano designt, eine Art Blaupause für Costers del Segre.

Wer nun gedacht hatte, dass dies einen Boom auslösen würde, sah sich erst bestätigt, dann aber schwer enttäuscht. Denn dieser mittlere Teil von Costers ist eigentlich für Weinbau nur bedingt geeignet. Raimat hat das Riesenprojekt verwirklicht, weil man mehrere hundert Kilometer Wasserkanäle gegraben hatte, Brachland war plötzlich fruchtbar. Brachland wurde auch an anderen Stellen in Ponent fruchtbar, schließlich ist dies die zentrale Fruchtquelle Spaniens, insbesondere Äpfel und Birnen werden hier kultiviert, jede Menge Gemüse auch. Dies aber hatte und hat Vorrang, Reben findet man nur an wenigen Stellen. Sei es im Osten, in der Gegend um das Dorf Verdú, sei es im Norden von Raimat, gen Aragón, sei es im Südwesten von Lleida Stadt: überall stehen Reben dort, wo sonst nun auch wirklich gar nichts wächst, selbst nach Regenfällen ist der Boden staubtrocken, die Weine sind eindimensional, alkohollastig, ermüdend. Aus internationalen Rebsorten keltert man belanglose Weine, so etwas wie einheimische Sorten, Garnacha etwa, findet man wenig, Macabeo nur dort, wo Cava-Plantagen erlaubt sind. Gut zwei Dutzend Weingüter begannen in den letzten zwanzig Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer der Bodegas ist so hoch nicht, viele haben keine zehn Jahre durchgehalten. Andere mühen sich auf dem lokalen Markt ab oder verkaufen zu Preisen, die nicht einmal in Somontano aufgerufen werden.

Will man interessante Weine aus Costers del Segre kennenlernen, oder zumindest interessante Projekte, dann muss man in den Norden reisen oder in den Süden.

Baldomar.

Artesa d’Segre ist ein netter, kleiner Ort, es gibt eine Genossenschaft, ein paar Möbelfabrikanten und auch das eine oder andere Weingut. Vall de Baldomar etwa, eine kleine Bodega aus dem Nachbardorf Baldomar, die das Pech hatte, genau in der Phase auf die Welt zu kommen, in der internationale Sorten gefragt waren. Merlot etwa, nur wer will Stahltankmerlot aus Baldomar. Oder aber Incrocio Manzoni; Weine aus Rebsorten, die schwer auszusprechen sind, verkaufen sich nicht. Oder aber die Cooperative: dort keltert man einen guten frischen Wein, Stahltankausbau, Tempranillo und Garnacha. Das kleine Problem: Weinbau macht etwa zwei Prozent der Handelsaktivität der Genossenschaft aus, da kommt man auf keinen grünen Zweig. Der Möbelproduzent ist Möbelproduzent, sein Weingut ist ein besseres Hobby, sobald er sich zur Ruhe setzt, wird sich auch das Weingut zur Ruhe setzen. Ein paar weitere Weingüter runden die Szene ab, allen haben mindestens einen guten Wein im Programm, aber niemand ist willens, den mühsamen Weg hin zu einer angesehenen Bodega mit erstklassigen Weinen zu gehen. Hierfür muss man etwas weiter gen Norden laufen, gen Tremp, durch die engen Schluchten, die der Segre oder die beiden Nogueras, der Noguera Pallaresa im Osten und der Noguera Ribagorçana im Westen, in den Fels geschlagen haben. Hat man das geschafft, dann ist man in der Vegueria Alt Pirineu.

Der Weinbau in Alt Pirineu hat mit dem in Ponent nichts zu tun. Seit Jahren versucht man, sich abzuspalten, eine neue Weinbauregion soll entstehen. Dumm nur, dass die beiden wichtigsten Weinentscheidungsträger dieser Ecke gar nichts davon halten. Pallars, der inoffizielle Name der Region, erstreckt sich von den Montsec-Bergen bis kurz vor die Pyrenäen, Sort ist der nördlichste Weinbauort, Tremp, etwas weiter südlich gelegen, der wichtigste. Die klimatischen Gegebenheiten sind speziell, man kann dies unschwer an den Weinen erkennen, die Raül Bobet in Castell d’Encus keltert. Man kann nun diskutieren, ob dies Terroir ist oder einfach „nur“ interpretiertes Klima. Raül hat auf eintausend Meter über Meeresniveau etwa fünfzehn verschiedene Rebsorten stehen, die in sechs bis zehn Weinen münden. Riesling findet man da, auch Sauvignon blanc und Albariño; Pinot Noir neben Cabernet Franc, und noch dies und noch das. Raül interessiert sich nicht so sehr für Rebsorten, er will Kühle und Granitnoten in Flaschen packen. Das ist gut, manche Weine sind sogar sehr gut, nur hilft das der Region Pallars nicht wirklich weiter.

Der andere Herr, die andere „Bodega“, hat mit Terroir ohnehin nichts am Hut. Miguel A. Torres hat vor über zehn Jahren im Westen von Tremp einhundert und siebzig Hektar Rebland bestockt, fast alles mit Merlot, seine Lieblingsrebsorte. Hier stiftet dies Sinn, da Merlot dort gut ausreifen kann. Es ist aber nicht geplant, diesen Merlot als Pallars-Wein abzufüllen, die D.O. Catalunya lässt grüßen.

Rückblende: vor ein paar hundert Jahren wurden in Pallars an vielen Stellen Reben kultiviert, es wurden diverse Weine gekeltert. Damals indes war die Region weit dichter besiedelt als heute, es gab einen größeren Markt, Wein war ein wichtiges Produkt. Mit der Zeit änderte sich dies, die Menschen folgten den Arbeitsplätzen, und die gab und gibt es nun einmal im Süden, in Ponent, in Lleida Stadt oder längs der Autobahn, die Lleida mit Barcelona verbindet. Oder gleich in und um Barcelona. Inzwischen ist Alt Pirineu gut an den Süden angebunden, für den Weinbau indes kommt dies zu spät. Vor fünfzig Jahren gab es in den engen Schluchten, die Flüsse durch das Montsec-Gebirge getrieben haben, kaum gut befestigte Straßen, Weintransport war ein Glücksspiel. Im Bürgerkrieg nutzte Franco die Stauseen im Norden, um mit plötzlichem Öffnen der Wehre den Ebro im Süden zu fluten, um die Truppen der Republikaner vor Probleme zu stellen. 

Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es mit Vila-Corona in Pallars genau ein Weingut, und in dem wurden auch noch fast nur internationaltypische Weine gekeltert. Inzwischen gibt es dort wieder einige Betriebe, Batlliu de Sort und Miquel Roca, Sauvella und noch ein paar mehr: einige sind sehr gut, andere wiederum keltern extrem traditionelle Weine.

Mal wieder der klassische Zielkonflikt: die kleinen Bodegas keltern fünftausend Liter Wein, vielleicht derer zehntausend, die größten der Kleinen derer zwanzigtausend. Die kriegen sie inzwischen in Barcelona, in Lleida, aber auch in der Region (Hebsttourismus im Vorpyrenäenland) ganz gut vermarktet. Für alles andere fehlen erst einmal Rebflächen und, so diese einmal gepflanzt wären, Menschen, um sie zu beackern. Und Raül Bobet, Mitinhaber der Priorat-Kellerei Ferrer-Bobet, hat keine Lust, die Lokomotive zu spielen, wissend, dass an ihm die ganze Arbeit hängenbleiben würde, während die anderen bequem in seinem Windschatten segeln würden.

Das Dorf Cervoles.

Richtig spannend ist dann wieder der Süden, dort, wo die Comarca Les Garrigues an Montsant, an das Priorat und an Conca de Barberà grenzt. Dies ist welliges Bergland, die Gipfel enden knapp über eintausend Höhenmetern, Sandstein, Sandmergel, kalkhaltig, knappe Lehmkrumen, dichte Steinauflage. Und halt, das ist so unwichtig dann doch nicht: Hänge, die gen Norden abfallen, oder gen Nordwesten oder gen Nordosten, etwas besser geschützt vor den Sonnenplage am Nachmittag. Hier kann man Garnacha mit vierzehn Umdrehungen ernten, im Priorat geht das nur bedingt. Das Problem: hier gibt es mit El Vilosell und La Pobla de Cérvoles gerade einmal zwei Dörfer, in denen vor allem alte Leute leben. Eine Zukunft hat der Weinbau hier nur, weil zwei Bodegas am Start sind, die schon bestrebt sind, Weine der Region zu präsentieren. Wobei: bei einer der beiden ist das so eine Sache, da muss man halt glauben, was Tomas so sagt. Tomas Cusiné hat in El Vilosell vor einigen Jahren seine eigene Bodega gegründet, er verfügt dort über eine gute Menge an Rebland, hier entstehen vor allem Weine, die in die Kategorie „einfach zu trinken“ fallen, aber auch der eine oder andere durchaus individuellere Wein. Im Nachbardorf gibt es die Bodega Cérvoles, die Zweitbodega von Castell de Remei, das Stammhaus der Familie Cusiné, Hauptsitz der Bodegagruppe, in Remei, mitten im Flachland. Inzwischen ist Tomas technischer Direktor in allen drei Bodegas, alleiniger Eigentümer seiner Kellerei in El Vilosell. Als dem noch nicht so waren, da waren die Dinge gut getrennt. Heute, das sagt er selbst, wandert schon Wein aus dem Süden gen Hauptbodega, umgekehrt eher nicht, da im Süden vor allem Garnacha steht, die gibt es im zentralen Tiefland nicht wirklich.

Zement Ei bei Mas Blanch.

Das ist schon alles nicht schlecht (zumindest die Weine aus den beiden Süd-Bodegas), es ist aber vor allem wichtig, weil so nicht alles auf den Schultern einer kleinen Bodega lastet, die derzeit zumindest im Süden der Region Costers del Segre den Ton angibt: Mas Blanch i Jové. Joan Jové und seine Tochter Sara wollen gar nicht Costers del Segre repräsentieren, sie wollen aber das herausarbeiten, was Les Garrigues darstellen soll: stoffige, aber dennoch frische und von Frucht getragene Weine, vor allem aus Garnacha,  komplettiert mit ein paar Einsprengseln internationaler Art, vor allem Cabernet Sauvignon und Tempranillo, Syrah für einen Quietsch-Rosado. Es gibt inzwischen Lagenweine von durchaus guter Qualität, die neueste Kreation ist der Troballa (Entdeckung), der in Amphoren, in einem Zementei und in ein paar Barricas reift. Ganz neu ist eine Zement-Entdeckung, dieser Wein kommt vielleicht in diesem Herbst erstmals auf den Markt. Frische Weißweine, unkomplizierte Rotweine, dies sind die wichtigsten Weine der Bodega. Die Barriqueweine leiden noch etwas unter traditionellem Barriqueverständnis, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.

Mas Blanch i Jové ist in der Kunst- und Künstlerszene von Barcelona stark verwurzelt, einmal im Jahr, am ersten Samstag im Juli, gibt es die Festa de Artistes, Jahr für Jahr kommen etwa fünfhundert Menschen, um zu feiern, zu essen und zu trinken. Die Gruppe der Artisten besitzt und beackert einen eigenen Weinberg, jedes Jahr installieren sie etwas in der Region, nach und nach entsteht dort ein kleines Freilichtmuseum. Auch so wird Les Garrigues, der Süden von Costers del Segre, bekannt.

Der Fall Costers del Segre ist anders gelagert als der Fall Conca de Barberà, denn hier könnte zumindest eine regionale Präsentation (Alt Pirineu, Les Garrigues) funktionieren, Raimat aka Codorníu aka Carlyle interessiert sich für so etwas nicht. Text: El oso alemán

Teil 3. Terra Alta erscheint auf diesem Blog am 21.08.2020 um 11.00 Uhr.

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Spanien

Cal y Canto tinto

Rotwein · Cuvée · Spanien

Bodegas Isidro Milagro Cal y Canto Tinto ist eine saftig-fruchtige spanische Cuvée aus Tempranillo, Merlot und Syrah. Sie besticht durch weiche, harmonische Aromen von Kirsche, Himbeere und etwas Pfeffer. Herrlich unkompliziert und fruchtig, mit hervorragendem Preis-Genuss-Verhältnis.


Spanien

Cal y Canto stammt aus Spanien, wo das warme, sonnenreiche Klima reife, fruchtbetonte Rotweine hervorbringt. Die Kombination internationaler Sorten mit dem heimischen Tempranillo ergibt einen zugänglichen, ausgewogenen Stil.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Tempranillo, Merlot und Syrah. Der Ausbau stellt die saftige, weiche Frucht in den Vordergrund und sorgt für einen runden, harmonischen Charakter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen weiche, harmonische Aromen von Kirsche, Himbeere und etwas Pfeffer. Saftig und fruchtbetont, mit sanftem, rundem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillfleisch und Tapas.


Lage: Spanien
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Spanien) – trocken
Ausbau: Tempranillo/Merlot/Syrah, fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2018

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige, reife Statur von der klaren, mineralischen Säure der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Galon Crianza 10 meses tinto

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Crianza

Galón Crianza ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und stehen auf steinigen, quarzitreichen Böden. Kontinentales Klima mit großen Tag-Nacht-Unterschieden und heißen, trockenen Sommern bringt tiefdunkle, polyphenolreiche Trauben hervor. Im Glas ein dichter, würziger Tinto mit dunkler Frucht und großem Lagerpotenzial.


Toro

Die D.O. Toro liegt am Duero in Kastilien-León und ist von kontinentalem Klima mit leichtem ozeanischem Einfluss geprägt. Bei rund 12,5 °C Jahresmittel und nur 350 bis 400 mm Niederschlag reifen die Trauben langsam und gleichmäßig aus. Die steinigen Böden mit großen Quarzitsteinen regulieren die Temperatur und fördern die phenolische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten mit anschließender Sortierung am Tisch. Die malolaktische Gärung läuft bei konstanten 26 °C in Eichenfässern und gibt dem Wein eine weiche Struktur. Danach reift er 10 Monate in französischer Eiche und wird vor der Füllung nur leicht filtriert.

Im Glas

Undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Toast, Veilchen, Gewürze, Lakritz, schwarze Johannisbeere und Brombeere; die feinen Eichennoten verbinden sich mit der reifen Frucht. Am Gaumen zart und zugänglich, mit einer Tanninstruktur, die Volumen und Tiefe gibt. Der Abgang ist lang und zeigt, dass der Wein noch jung ist.

Am Tisch

Schon zugänglich, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter und reift über viele Jahre weiter. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse.


Lage: D.O. Toro (Kastilien-León), quarzitreiche Steinböden
Klassifikation: Toro DO – Crianza
Ausbau: 10 Monate französische Eiche, malolaktische Gärung im Holzfass

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Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Beerenauslese 2015

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Kiedrich Gräfenberg Beerenauslese edelsüß 2015

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Beerenauslese 2015 ist eine edelste Beerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr elegant, mit faszinierendem Säure-Süße-Spiel. Ein Wein für die Ewigkeit aus einer der größten Lagen des Rheingaus.


Kiedrich Gräfenberg – Weltklasse-Lage des Rheingaus

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für Riesling – und ist berühmt für seine edelsüßen Raritäten, die zu den begehrtesten Weinen der Welt gehören. Höchste Präzision im Weinberg und kompromisslose Selektion bei der Lese sind die Grundlagen dieser Qualität.

Der Kiedrich Gräfenberg ist die berühmte Monopol-Toplage des Guts – eine steile Südlage auf phyllitischem Schiefergestein, die als VDP.Grosse Lage klassifiziert ist. Ihr besonderes Mikroklima begünstigt die Edelfäule (Botrytis) und schafft die idealen Voraussetzungen für große edelsüße Prädikatsweine von enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2015 – Rheingau

2015 gilt im Rheingau als herausragender Riesling-Jahrgang: ein warmer, sonnenreicher Sommer und ein optimaler Herbst brachten vollreifes, kerngesundes Lesegut mit großer Substanz und feiner Säure. Ideale Bedingungen für edelsüße Spitzenweine, in denen sich die Botrytis in ihrer reinsten, hochfeinsten Form zeigt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2015, Prädikat Beerenauslese, edelsüß.

Selektive Lese überreifer, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, in mehreren Durchgängen. Schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. In der Nase ein betörendes, hochfeines Bukett von kandierter Aprikose, Quitte und Mango, Honig und Akazienblüte, untermalt von der edlen, hochfeinen Botrytis-Würze und einem mineralischen Zug. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit konzentrierter, schmelziger Süße, die von einer rassigen, perfekt balancierten Säure getragen wird – ein faszinierendes Säure-Süße-Spiel von großer Eleganz.

Edelste Beerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr elegant, ein Wein für die Ewigkeit.

Der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Ein Wein mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose, Mango oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Kiedrich Gräfenberg (Deutschland); steile Südlage, phyllitisches Schiefergestein; VDP.Grosse Lage (Monopol)
Klassifikation: Rheingau, Riesling Beerenauslese (Prädikatswein), edelsüß
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Weine

Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Ortswein Haardter Herzog & Mandelring · Haardt Weingut Andres kalkhaltige Böden trocken · Burgunder-Stil 100 % gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 ist der Ortswein-Chardonnay der Gebrüder Andres, gelesen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Mandelring. Wie im Burgund entsteht ein präziser, herkunftsklarer Chardonnay mit feiner Balance zwischen Frucht und Eleganz.


Haardt – Chardonnay im Burgunder-Stil

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die stärker von Kalk geprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt eignen sich ideal für Chardonnay – aus ihnen entsteht dieser Ortswein.

Die Trauben stammen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Haardter Mandelring. Die kalkgeprägten Böden und die kühlende Waldluft der Haardt verleihen dem Chardonnay Frische, Präzision und eine feine mineralische Struktur.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herzog und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Wie im Burgund werden die Trauben mit Anfang 90 Öchsle gelesen und anschließend direkt gepresst. Der Wein wird spontan vergoren und komplett in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese behutsame Machart schenkt Balance zwischen Frucht und Eleganz, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein präziser Chardonnay im Burgunder-Stil: klare Aromen von Zitrus, gelbem Apfel und Birne, dazu ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen frisch und geradlinig, mit spürbarer Struktur und einer dezenten Cremigkeit aus dem gebrauchten Holz – balanciert, herkunftsklar und mit gutem Nachhall.

Zitrus, gelber Apfel und Birne mit einem Hauch Haselnuss über kalkig-salziger Mineralität – frisch und geradlinig, mit feiner Cremigkeit und schöner Balance.

Ein eleganter, vielseitiger Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Haardter Herzog und Haardter Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); kalkhaltige Böden
Klassifikation: Chardonnay-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Lese bei ~90 Öchsle, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau komplett in gebrauchten Barriques; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Länder/Regionen

Metzger Dry Aged 2021

Rotwein · Cuvée · trocken · Pfalz

Metzger Dry Aged ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Ganze zwei Jahre abgehangen und voll im Saft, vereint sie Cabernet Sauvignon und Merlot zu einem dichten, gereiften Wein. Der Name spielt augenzwinkernd auf das lange Reifen an. Ein Stück Wein zum Genießen.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das milde Klima lässt die Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot reif und aromatisch ausreifen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot, trocken ausgebaut. Der Wein reifte über zwei Jahre heran, was ihm Tiefe, Struktur und weiche, reife Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren, Cassis und Pflaume, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen kraftvoll und dicht, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Dry-Aged-Steak, Rinderbraten, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée, trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon & Merlot, über zwei Jahre gereift

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Weine

Christian Ottenbreit Rosé O Prinzessin 2025

Rosé · Franken · Winzerwein

100 % Domina Qualitätswein Obernbreit · Franken halbtrocken Edelstahltank

Der Rosé „O Prinzessin" ist der Domina-Rosé von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken – eine persönliche Widmung des Winzers an seine Frau. Der Jahrgang 2025 wird reinsortig aus Domina gekeltert und im Edelstahltank ausgebaut, der die Frucht klar erhält. In der Nase rote Früchte, feine Minze und ein Hauch Vanille, am Gaumen saftig mit feinem Schmelz. Halbtrocken, ein Sommerwein, der auch in der kalten Jahreszeit funktioniert.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé besteht zu 100 % aus Domina, einer deutschen Neuzüchtung aus Portugieser und Spätburgunder mit kräftiger Farbe und dunkler Frucht. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Fruchtaromatik in den Vordergrund stellt. Geschmacklich ist der Wein halbtrocken.

Im Glas

In der Nase rote Beerenfrüchte, feine Minze und ein Hauch Vanille. Am Gaumen saftig und animierend, getragen von feinem Schmelz und einer milden Restsüße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Der Abgang bleibt fruchtbetont und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: sommerliche Salate, gegrilltes Gemüse, helles Fleisch und Geflügel. Durch die milde Restsüße passt der Wein auch zu leicht scharfer asiatischer Küche. Trinkreif ab sofort, am besten jung innerhalb von ein bis zwei Jahren genießen, bis etwa 2027. Serviertemperatur rund 12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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Rebsorten

Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne (Frankreich) Côte de Nuits 2021 13,00 % vol

Der Robert Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021 ist der Einstieg in die Welt einer der großen Domänen der Côte de Nuits – aus Spitzenparzellen am Rand der berühmten Lagen, im kühlen Jahrgang 2021 frisch, dunkelfruchtig und gut strukturiert.


Bourgogne – die Herkunft

Auch der Bourgogne von Groffier stammt aus überdurchschnittlichen Parzellen: eine liegt unmittelbar neben dem Grand Cru Clos de Vougeot, eine weitere grenzt an die Weinberge von Morey-Saint-Denis. So beginnt dieser Wein dort, wo viele Village-Weine aufhören.

Die kalkstein-tongeprägten Böden der Côte de Nuits geben dem Wein Frische und Struktur. Niedrige Erträge und sorgfältige Lese sichern auch auf Bourgogne-Ebene die Konzentration und Reintönigkeit, für die das Gut steht.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine – mit Ausnahme des Passetoutgrains – mit 100 % Ganztrauben; Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau in französischen Barriques mit zurückhaltendem Neuholzanteil. Die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Kräftiges Rubin. In der Nase offene, dunkle Frucht – Brombeere und Johannisbeere – mit Gewürzen, Mandarinenschale und einem Hauch Verveine. Am Gaumen kräftig und rund, mit reifer, aber nie überreifer Frucht, klarer dunkler Aromatik, guter Struktur und feinkörnigem Gerbstoff.

Dunkelfruchtig, würzig und gut strukturiert – ein großer kleiner Burgunder von einer Top-Domaine.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Ente, Kalb und Rind, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelkräftigem Käse. Ein vielseitiger, alltagstauglicher Begleiter.


Lage: Bourgogne, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); Parzellen neben Clos de Vougeot und angrenzend an Morey-Saint-Denis
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; französische Barriques

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