Maskenfreie 2020 Bären-summer-school – Costers del Segre

Lunya wird politisch: Costers del Segre

Um diese Region zu verstehen, wäre ein Grundstudium in „politischer Winkelzügelei“ nicht verkehrt, ein Master in spanischer Geographie hilfreich, gesunder Menschenverstand indes ist nicht vonnöten; Miguel A. Torres schon. Aber der Reihe nach:

Catalunya gliedert sich in acht Vegueries, Provinzen gelten als von Zentralspanien aufoktroyiert und damit des Teufels; derer zwei beschreiben den Westen von Catalunya: Ponent und Alt Pirineu i Aran. Erstere umfasst den ganzen Süden, Flachland mit einigen Bergen an allen Seiten; letzteres reicht bis an die Grenze zu Frankreich, die Gebirgskette Montsec de Pallars ist deren südliches Ende. Diese beiden Vegueries bilden die Weinbauregion Costers del Segre. Wobei: so wirklich richtig ist das auch schon wieder nicht.

Im Jahr neunzehnhundert und achtzehn wurde die Kellerei Raimat gegründet. Vier Jahre zuvor hatte die Familie Raventós eine dreitausend zweihundert Hektar umfassende Fläche erworben, einen Kanal gegraben, um sie bewässern zu können; man begann, Reben zu setzen. Einhundert Jahre später sind es mindestens zweitausend dreihundert Hektar Rebland, vielleicht auch mehr. Die Familie Raventós hatte nun neben dem Stammhaus Codorníu in Sant Sadurní d’Anoia ein zweites, gigantisch anmutendes Projekt. Es dauerte etwa sechzig Jahre, bis man begriff, dass es da ein kleines Problem gibt: denn auch wenn man modern war und innovativ und auch nicht gerade arm, so war dies auch der Nachbar aus El Pacs de Penedès, der aber konnte seine Weine als Denominción de Origen Penedès verkaufen. Raimat befindet sich wenige Kilometer nördlich von Lleida Stadt, dort gab es keine amtliche Weinbauregion, die Raimat-Weine waren Vinos de Mesa, man durfte keinen Jahrgang, keine Rebsorte, keine Ausbauart auf das Etikett schreiben, während Miguel A. Torres stolz mit Etiketten aus dem Penedès wedelte. Dies konnte so nicht bleiben. Und daher rannte die Familie Raventós im katalanischen Weinbauinstitut INCAVI offene Türen ein und nur wenige Augenblicke später war die Weinbauregion Costers del Segre in trockenen Tüchern.

Der Familie Raventós half, dass sie zwar eine alte Bodega mit viel Historie war, aber etwas weiter im Osten, hinter den sieben Zwergen, ähhh Bergen, da stand noch eine Bodega, die viel, viel, viel älter war als Raimat: Castell de Remei, gegründet im Jahr siebzehnhundert achtzig. Ansonsten gab es nur ein paar Genossenschaften und ähnliche Betriebe, die neben Weizen auch Reben auf ihren Äckern stehen hatte. Castell de Remei spielte eine wesentliche Rolle, denn anders als Raimat, die nur von den Trauben ihrer eigenen Finca in Raimat lebten, arbeitete Remei mit Vertragsweinbauern und anderen Weinbauern zusammen, die über ganz Ponent und halb Alt Pirineu i Aran verstreut ackerten. Ohne Remei wäre Costers del Segre wohl bestenfalls eine Miniweinbauregion geworden, so ist sie, nimmt man die Fläche als Maßstab, die größte in Catalunya, größer als alle Weinbauregionen in Aragón. Aragón ist auch ein nicht unwichtiges Thema, denn in jener Zeit wurde die Weinbauregion Somontano designt, eine Art Blaupause für Costers del Segre.

Wer nun gedacht hatte, dass dies einen Boom auslösen würde, sah sich erst bestätigt, dann aber schwer enttäuscht. Denn dieser mittlere Teil von Costers ist eigentlich für Weinbau nur bedingt geeignet. Raimat hat das Riesenprojekt verwirklicht, weil man mehrere hundert Kilometer Wasserkanäle gegraben hatte, Brachland war plötzlich fruchtbar. Brachland wurde auch an anderen Stellen in Ponent fruchtbar, schließlich ist dies die zentrale Fruchtquelle Spaniens, insbesondere Äpfel und Birnen werden hier kultiviert, jede Menge Gemüse auch. Dies aber hatte und hat Vorrang, Reben findet man nur an wenigen Stellen. Sei es im Osten, in der Gegend um das Dorf Verdú, sei es im Norden von Raimat, gen Aragón, sei es im Südwesten von Lleida Stadt: überall stehen Reben dort, wo sonst nun auch wirklich gar nichts wächst, selbst nach Regenfällen ist der Boden staubtrocken, die Weine sind eindimensional, alkohollastig, ermüdend. Aus internationalen Rebsorten keltert man belanglose Weine, so etwas wie einheimische Sorten, Garnacha etwa, findet man wenig, Macabeo nur dort, wo Cava-Plantagen erlaubt sind. Gut zwei Dutzend Weingüter begannen in den letzten zwanzig Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer der Bodegas ist so hoch nicht, viele haben keine zehn Jahre durchgehalten. Andere mühen sich auf dem lokalen Markt ab oder verkaufen zu Preisen, die nicht einmal in Somontano aufgerufen werden.

Will man interessante Weine aus Costers del Segre kennenlernen, oder zumindest interessante Projekte, dann muss man in den Norden reisen oder in den Süden.

Baldomar.

Artesa d’Segre ist ein netter, kleiner Ort, es gibt eine Genossenschaft, ein paar Möbelfabrikanten und auch das eine oder andere Weingut. Vall de Baldomar etwa, eine kleine Bodega aus dem Nachbardorf Baldomar, die das Pech hatte, genau in der Phase auf die Welt zu kommen, in der internationale Sorten gefragt waren. Merlot etwa, nur wer will Stahltankmerlot aus Baldomar. Oder aber Incrocio Manzoni; Weine aus Rebsorten, die schwer auszusprechen sind, verkaufen sich nicht. Oder aber die Cooperative: dort keltert man einen guten frischen Wein, Stahltankausbau, Tempranillo und Garnacha. Das kleine Problem: Weinbau macht etwa zwei Prozent der Handelsaktivität der Genossenschaft aus, da kommt man auf keinen grünen Zweig. Der Möbelproduzent ist Möbelproduzent, sein Weingut ist ein besseres Hobby, sobald er sich zur Ruhe setzt, wird sich auch das Weingut zur Ruhe setzen. Ein paar weitere Weingüter runden die Szene ab, allen haben mindestens einen guten Wein im Programm, aber niemand ist willens, den mühsamen Weg hin zu einer angesehenen Bodega mit erstklassigen Weinen zu gehen. Hierfür muss man etwas weiter gen Norden laufen, gen Tremp, durch die engen Schluchten, die der Segre oder die beiden Nogueras, der Noguera Pallaresa im Osten und der Noguera Ribagorçana im Westen, in den Fels geschlagen haben. Hat man das geschafft, dann ist man in der Vegueria Alt Pirineu.

Der Weinbau in Alt Pirineu hat mit dem in Ponent nichts zu tun. Seit Jahren versucht man, sich abzuspalten, eine neue Weinbauregion soll entstehen. Dumm nur, dass die beiden wichtigsten Weinentscheidungsträger dieser Ecke gar nichts davon halten. Pallars, der inoffizielle Name der Region, erstreckt sich von den Montsec-Bergen bis kurz vor die Pyrenäen, Sort ist der nördlichste Weinbauort, Tremp, etwas weiter südlich gelegen, der wichtigste. Die klimatischen Gegebenheiten sind speziell, man kann dies unschwer an den Weinen erkennen, die Raül Bobet in Castell d’Encus keltert. Man kann nun diskutieren, ob dies Terroir ist oder einfach „nur“ interpretiertes Klima. Raül hat auf eintausend Meter über Meeresniveau etwa fünfzehn verschiedene Rebsorten stehen, die in sechs bis zehn Weinen münden. Riesling findet man da, auch Sauvignon blanc und Albariño; Pinot Noir neben Cabernet Franc, und noch dies und noch das. Raül interessiert sich nicht so sehr für Rebsorten, er will Kühle und Granitnoten in Flaschen packen. Das ist gut, manche Weine sind sogar sehr gut, nur hilft das der Region Pallars nicht wirklich weiter.

Der andere Herr, die andere „Bodega“, hat mit Terroir ohnehin nichts am Hut. Miguel A. Torres hat vor über zehn Jahren im Westen von Tremp einhundert und siebzig Hektar Rebland bestockt, fast alles mit Merlot, seine Lieblingsrebsorte. Hier stiftet dies Sinn, da Merlot dort gut ausreifen kann. Es ist aber nicht geplant, diesen Merlot als Pallars-Wein abzufüllen, die D.O. Catalunya lässt grüßen.

Rückblende: vor ein paar hundert Jahren wurden in Pallars an vielen Stellen Reben kultiviert, es wurden diverse Weine gekeltert. Damals indes war die Region weit dichter besiedelt als heute, es gab einen größeren Markt, Wein war ein wichtiges Produkt. Mit der Zeit änderte sich dies, die Menschen folgten den Arbeitsplätzen, und die gab und gibt es nun einmal im Süden, in Ponent, in Lleida Stadt oder längs der Autobahn, die Lleida mit Barcelona verbindet. Oder gleich in und um Barcelona. Inzwischen ist Alt Pirineu gut an den Süden angebunden, für den Weinbau indes kommt dies zu spät. Vor fünfzig Jahren gab es in den engen Schluchten, die Flüsse durch das Montsec-Gebirge getrieben haben, kaum gut befestigte Straßen, Weintransport war ein Glücksspiel. Im Bürgerkrieg nutzte Franco die Stauseen im Norden, um mit plötzlichem Öffnen der Wehre den Ebro im Süden zu fluten, um die Truppen der Republikaner vor Probleme zu stellen. 

Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es mit Vila-Corona in Pallars genau ein Weingut, und in dem wurden auch noch fast nur internationaltypische Weine gekeltert. Inzwischen gibt es dort wieder einige Betriebe, Batlliu de Sort und Miquel Roca, Sauvella und noch ein paar mehr: einige sind sehr gut, andere wiederum keltern extrem traditionelle Weine.

Mal wieder der klassische Zielkonflikt: die kleinen Bodegas keltern fünftausend Liter Wein, vielleicht derer zehntausend, die größten der Kleinen derer zwanzigtausend. Die kriegen sie inzwischen in Barcelona, in Lleida, aber auch in der Region (Hebsttourismus im Vorpyrenäenland) ganz gut vermarktet. Für alles andere fehlen erst einmal Rebflächen und, so diese einmal gepflanzt wären, Menschen, um sie zu beackern. Und Raül Bobet, Mitinhaber der Priorat-Kellerei Ferrer-Bobet, hat keine Lust, die Lokomotive zu spielen, wissend, dass an ihm die ganze Arbeit hängenbleiben würde, während die anderen bequem in seinem Windschatten segeln würden.

Das Dorf Cervoles.

Richtig spannend ist dann wieder der Süden, dort, wo die Comarca Les Garrigues an Montsant, an das Priorat und an Conca de Barberà grenzt. Dies ist welliges Bergland, die Gipfel enden knapp über eintausend Höhenmetern, Sandstein, Sandmergel, kalkhaltig, knappe Lehmkrumen, dichte Steinauflage. Und halt, das ist so unwichtig dann doch nicht: Hänge, die gen Norden abfallen, oder gen Nordwesten oder gen Nordosten, etwas besser geschützt vor den Sonnenplage am Nachmittag. Hier kann man Garnacha mit vierzehn Umdrehungen ernten, im Priorat geht das nur bedingt. Das Problem: hier gibt es mit El Vilosell und La Pobla de Cérvoles gerade einmal zwei Dörfer, in denen vor allem alte Leute leben. Eine Zukunft hat der Weinbau hier nur, weil zwei Bodegas am Start sind, die schon bestrebt sind, Weine der Region zu präsentieren. Wobei: bei einer der beiden ist das so eine Sache, da muss man halt glauben, was Tomas so sagt. Tomas Cusiné hat in El Vilosell vor einigen Jahren seine eigene Bodega gegründet, er verfügt dort über eine gute Menge an Rebland, hier entstehen vor allem Weine, die in die Kategorie „einfach zu trinken“ fallen, aber auch der eine oder andere durchaus individuellere Wein. Im Nachbardorf gibt es die Bodega Cérvoles, die Zweitbodega von Castell de Remei, das Stammhaus der Familie Cusiné, Hauptsitz der Bodegagruppe, in Remei, mitten im Flachland. Inzwischen ist Tomas technischer Direktor in allen drei Bodegas, alleiniger Eigentümer seiner Kellerei in El Vilosell. Als dem noch nicht so waren, da waren die Dinge gut getrennt. Heute, das sagt er selbst, wandert schon Wein aus dem Süden gen Hauptbodega, umgekehrt eher nicht, da im Süden vor allem Garnacha steht, die gibt es im zentralen Tiefland nicht wirklich.

Zement Ei bei Mas Blanch.

Das ist schon alles nicht schlecht (zumindest die Weine aus den beiden Süd-Bodegas), es ist aber vor allem wichtig, weil so nicht alles auf den Schultern einer kleinen Bodega lastet, die derzeit zumindest im Süden der Region Costers del Segre den Ton angibt: Mas Blanch i Jové. Joan Jové und seine Tochter Sara wollen gar nicht Costers del Segre repräsentieren, sie wollen aber das herausarbeiten, was Les Garrigues darstellen soll: stoffige, aber dennoch frische und von Frucht getragene Weine, vor allem aus Garnacha,  komplettiert mit ein paar Einsprengseln internationaler Art, vor allem Cabernet Sauvignon und Tempranillo, Syrah für einen Quietsch-Rosado. Es gibt inzwischen Lagenweine von durchaus guter Qualität, die neueste Kreation ist der Troballa (Entdeckung), der in Amphoren, in einem Zementei und in ein paar Barricas reift. Ganz neu ist eine Zement-Entdeckung, dieser Wein kommt vielleicht in diesem Herbst erstmals auf den Markt. Frische Weißweine, unkomplizierte Rotweine, dies sind die wichtigsten Weine der Bodega. Die Barriqueweine leiden noch etwas unter traditionellem Barriqueverständnis, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.

Mas Blanch i Jové ist in der Kunst- und Künstlerszene von Barcelona stark verwurzelt, einmal im Jahr, am ersten Samstag im Juli, gibt es die Festa de Artistes, Jahr für Jahr kommen etwa fünfhundert Menschen, um zu feiern, zu essen und zu trinken. Die Gruppe der Artisten besitzt und beackert einen eigenen Weinberg, jedes Jahr installieren sie etwas in der Region, nach und nach entsteht dort ein kleines Freilichtmuseum. Auch so wird Les Garrigues, der Süden von Costers del Segre, bekannt.

Der Fall Costers del Segre ist anders gelagert als der Fall Conca de Barberà, denn hier könnte zumindest eine regionale Präsentation (Alt Pirineu, Les Garrigues) funktionieren, Raimat aka Codorníu aka Carlyle interessiert sich für so etwas nicht. Text: El oso alemán

Teil 3. Terra Alta erscheint auf diesem Blog am 21.08.2020 um 11.00 Uhr.

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Georgien

DoReMi Wine Mtsvane Amber Dry 2021

Dieser Weißwein wurde aus der hierzulande kaum bekannten Rebsorte Mtsvane bereitet und mit viel Sorgfalt über sechs Monate auf den eigenen Schalen in traditionellen Qvevri ausgebaut. Solche Weißweine mit dieser besonderen Ausbaumethode werden bei uns als "Orange Weine" bezeichnet, während man in Georgien von "Amber Weinen" spricht.

 

Die Rebsorte Mtsvane ist eine authentische und charaktervolle Sorte aus Georgien, die eine bemerkenswerte Frische, großartige subtile Säure und eine faszinierende Aromenvielfalt in den Wein einbringt. Sie gilt als eine der besten Rebsorten Georgiens und zeigt im DoReMi ihre ganze Vielfalt.

 

Reife Quitten, eingelegter Apfel, Honigmelone und der Duft einer blühenden Frühlingswiese, aber auch leicht laktische Noten dominieren das Bouquet des Weines. Geschmacklich brilliert dieser Mtsvane mit sanften Tanninen, einer zupackenden Säure und Noten von getrockneten Früchten. Der Abgang ist kraftvoll und langanhaltend. Ein außergewöhnliches Weinunikat. Bilder: Credit © LEPL

 

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Spirituosen

Gin Sul

Gin · Dry Gin · Hamburg · Deutschland

Gin Sul ist ein Dry Gin aus Hamburg-Altona mit portugiesischen Wurzeln. Wacholder, Koriander, frische Zitronen aus Portugal, Rosmarin, Piment, Lavendel, Zimt und die namensgebende Zistrose (Cistus ladanifer) prägen sein Aroma – die Schönheit des Einfachen, mit Qualität der Botanicals vor Vielfalt.


Herkunft

Gin Sul entsteht in der Altonaer Spirituosen Manufaktur, die Stephan Garbe 2013 in Hamburg gründete – der erste in Hamburg destillierte Gin. Die Verbindung nach Portugal bleibt: Viele Botanicals stammen von der Costa Vicentina im Südwesten des Landes, wo die Zitronen oft die Größe von Grapefruits erreichen.

Botanicals und Destillation

Destilliert wird in kleinen Batches auf einer nur 100 Liter fassenden Kupferbrennblase, ergänzt um einen Geistkorb für Zitronenschalen, Rosmarin und Rosenblätter. Herzstück ist die Zistrose (Cistus ladanifer) – verwendet wird ihr aromatisches Harz, das Ladanum. Dazu kommen Wacholder und frischer Rosmarin. Abgefüllt mit

Im Glas

In der Nase frische Zitrone und Wacholder, dazu blumige und harzig-kräutrige Noten von Rosmarin und Zistrose. Am Gaumen frisch und floral, mit Zitrone, herber Grapefruit und einer feinen Vanille- und Anisnote. Weicher, langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur ein Genuss, klassisch im Gin Tonic oder im Martini. Zu den mediterranen Noten passen leichte, kräutrige Tonic Water besser als stark chininbetonte.

Klassisch im Drink: Gin Tonic, Martini und Southside.


Herkunft: Hamburg-Altona, Deutschland
Art: Dry Gin
Botanicals: u. a. Wacholder, Zitrone, Rosmarin, Zistrose

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2018

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2018

Der Saxum James Berry Vineyard White 2018 ist der zweite Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: reich, konzentriert und doch von großer Frische und Balance.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Den Kern aus Grenache Blanc und Roussanne ergänzt im 2018er ein Anteil Chenin Blanc für zusätzliche Spannung.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der eine besonders reine, frische und zugleich konzentrierte Stilistik hervorbrachte. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne und 6 % Chenin Blanc, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Zitrus und Orangenschale, reifer Aprikose, gebackenem Apfel und Zitrone, dazu Honig, Bienenwachs, getrocknete Kamille, salzige Mandel und geröstetes Brot. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger, fast schwereloser Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, frischem Finale.

Karamellisierte Zitrus, Aprikose und Honig über Bienenwachs, salziger Mandel und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch frisch und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 66 % Grenache Blanc, 28 % Roussanne, 6 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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USA

Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017

Der Horsepower Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – rauchig, elegant und kraftvoll, mit samtiger Festigkeit und einem langen, an Komplexität gewinnenden Finale aus einer Lage, in der Basaltkies und Lehmböden aufeinandertreffen.


High Contrast Vineyard – Kies trifft Lehm

Der 2013 gepflanzte Weinberg liegt am Rand des Rocks District of Milton-Freewater, dort wo das Basalt-Kiesbett ausläuft und in siltige Lehm- und Lössböden übergeht. Aus diesem Kontrast – große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape neben fruchtbareren Feinböden – leitet sich der Name „High Contrast" ab, und er prägt den zugleich würzig-mineralischen und geschmeidigen Charakter des Weins.

Gepflanzt ist die Lage ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für vielschichtige, balancierte Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017. Ausbau über 15 Monate in ausschließlich neutralen französischen Eichenfässern. Nur 386 Kisten wurden erzeugt.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Tiefes Rubin mit purpurnem Rand. Ein ausgeprägt rauchiges Bouquet mit feinen Noten von dunkler Schokolade über Brombeere, dazu gerösteter Kaffee, Petrichor, gebackene Erde und getrocknete Kräuter. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, elegant und zugleich kraftvoll, mit einem balancierten Gerüst noch jugendlicher Tannine und einer samtigen Festigkeit am Mittelgaumen. Das lange Finale gewinnt mit Luft an Komplexität und Druck.

Rauchig, elegant und kraftvoll – ein Syrah von der Bruchstelle zwischen Basaltkies und Lehm.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit ein paar Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: High Contrast Vineyard, Rand des Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle und siltiger Lehm, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas; 15 Monate neutrale französische Eiche

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Schaumweine

Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut

Seinen Namen hat der Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut vom Vergissmeinnicht, das im Frühling wild zwischen den Reben blüht. Die Trauben kommen aus den Weinbergen der Familie in Congy und Coizard-Joches im Tal des Petit Morin, ergänzt um Reserveweine.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft ist blumig, mit frischen Zitrusnoten und heller Frucht. Im Mund frisch und elegant, mit klarer Säure und einer feinen salzigen Note. Das Finale ist gerade und sauber.

Mach was draus

Ein Champagner für den Aperitif, für Austern, Garnelen, Fisch oder Geflügel. Auch zu einer leichten Vorspeise passt er gut. Mit nur 1 g/l Zucker ideal für alle, die es trocken mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Myosotis ist der beste Einstieg zu Clément & Fils. Frisch, offen und trotzdem mit Tiefe.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bedeutet Myosotis? So heißt das Vergissmeinnicht auf Latein. Es wächst wild in den Weinbergen von Aurélien Clément.

Wie wird er ausgebaut? Mit Reserveweinen für Tiefe und einem langen Hefelager. Die Dosage liegt bei 1 g/l, Extra Brut.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Meunier, Chardonnay · Congy, Coizard-Joches (Vallée du Petit Morin) · Kalk · mit Reserveweinen · langes Hefelager · Extra Brut, 1 g/l · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Eimermann Riesling Roter Hang

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Eimermann Riesling Roter Hang zeigt deutlich, was den Roten Hang besonders macht: aromatisch sehr dicht und druckvoll. Zitronentarte, Limetten, Minze und Mirabellen – bei jedem Schluck entdeckt man eine neue Nuance.


Rheinhessen / Roter Hang

Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Der charakteristische rote Tonschiefer (Rotliegendes) dieser steilen Rheinfront-Lagen prägt Rieslinge von besonderer Mineralität, Dichte und Ausdruckskraft. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von Lagen des Roten Hangs. Der Ausbau betont die dichte, druckvolle und vielschichtige Stilistik mit klarer Frucht und mineralischem Zug. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Zitronentarte, Limette, Minze und Mirabelle. Am Gaumen dicht und druckvoll, aromatisch vielschichtig, mit klarer Frucht, animierender Säure und mineralischem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang (Deutschland); Weingut Eimermann
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken (vegan)
Ausbau: dicht und druckvoll, mineralitätsbetont (roter Tonschiefer)

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Spanien

Izadi Crianza

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Izadi Crianza ist ein reinsortiger Tempranillo aus der Rioja Alavesa. Aus alten Reben, 14 Monate im Eichenfass gereift – butterweich und mit viel Schmelz, mit Noten von Sahne, Karamell und edlem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.


Rioja Alavesa

Bodegas Izadi liegt in Villabuena de Álava im Herzen der Rioja Alavesa. Die Trauben stammen aus dem „Triángulo" zwischen Villabuena, Samaniego und Ábalos – aus alten Reben (im Schnitt rund 45 Jahre) auf Ton-Kalk-Böden. „Izadi" heißt auf Baskisch „Natur".

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Wein 14 Monate im Eichenfass – überwiegend amerikanische, ergänzt um französische Eiche (rund 20 % neue Fässer). Der Crianza-Ausbau gibt ihm cremige Fülle und feine Holzwürze, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Glänzendes Rubinrot. In der Nase Sahne, Karamell und edle Holznoten, dazu rote Frucht, Lakritz und Gewürze. Am Gaumen butterweich und mit viel Schmelz, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gut eingebundenem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: gegrilltes rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte, Hülsenfrüchte und Manchego.


Lage: Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); D.O.Ca. Rioja
Klassifikation: Crianza – Tempranillo, Rotwein (trocken)
Ausbau: 14 Monate im Eichenfass (überwiegend amerikanische, dazu französische Eiche)

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Australien

Noon Eclipse 2020

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

92 % Grenache · 8 % Shiraz McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2020

Der Noon Eclipse 2020 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – wunderbar parfümiert, am Gaumen mit süßer Frucht und fester Struktur, fast Pinot-artig im Stil, aber mit mehr Körper.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz. Der 2020er ist eine Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz.

Jahrgang 2020 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2020er: „Der 2020 Noon Eclipse ist sehr gut geraten. Er ist wunderbar parfümiert und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran rieche. Im Mund zeigt er beim Auftakt süße Frucht, dann übernimmt eine richtig feste Struktur und hinterlässt einen wunderbar langen Aromenschwanz. Er ist im Stil recht Pinot-artig, aber mit mehr Körper. Er wird ab Freigabe jederzeit köstlich zu trinken sein, und ich erwarte, dass er langsam reift." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz, Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Wunderbar parfümiert in der Nase, mit duftiger roter Frucht und feiner Würze. Am Gaumen beim Auftakt süße Frucht, der eine richtig feste Struktur folgt; ein langer, anhaltender Aromenschwanz prägt das Finale. Im Stil fast Pinot-artig, dabei aber mit deutlich mehr Körper und Tiefe.

Recht Pinot-artig im Stil, aber mit extra Körper – wunderbar parfümiert, mit langem Aromenschwanz.

Ab Freigabe jederzeit köstlich, reift aber langsam über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 92 % Grenache, 8 % Shiraz; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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