Maskenfreie 2020 Bären-summer-school – Terra Alta

Lunya hallt es aus dem Off

Die Frage, ob Flüsse nun verbinden oder aber trennen, hat schon Heerscharen von Philosophen beschäftigt. Und wie immer, wenn herumphilosophiert wird, gibt es keine klare Aussage, es kann sie gar nicht geben.

Der Ebre, dies scheint hier unstrittig zu sein, trennt eher als dass er verbindet. Zwar gibt es heute die eine oder andere Brücke, früher jedoch stellte der Fluss ein ernsthaftes Hindernis dar. Früher lagen die Dinge anders, weil der Ebre und seine Nebenflüsse heute an verschiedenen Stellen angestaut werden, was früher ein reißender Fluss war ist inzwischen ein mäanderndes Etwas, das eher der Donau bei Weltenburg oder der Wupper im Tal entspricht.

Cota 402 war ein zentraler Kriegsschauplatz des letzten spanischen Bürgerkrieges (insgesamt gab es davon ja mindestens ein Dutzend…). Der Hügel ist voll von Kriegsmaterial. Hier entdeckt Francesc eine Gasmaske.

Hinter dem gezähmten Ebre, von Catalunya aus betrachtet, ruht die Comarca Terra Alta, sie stimmt in etwa mit der Weinbauregion Terra Alta überein. Hinter Terra Alta, jetzt bereits auf Boden von Aragón, kommt erst einmal nichts, dann nicht viel, dann der Ort Alcañiz und dann wieder lange Zeit nichts. Die Gegend war schon immer dünn besiedelt, der Trend verstärkt sich indes deutlich. Vor ziemlich genau einhundert Jahren lebten in den zwölf Dörfern von Terra Alta noch vierundzwanzig tausend Menschen, heute ist es nur gut die Hälfte. Und auch wenn die Schergen von Franco die Gegend in einer der sinnlosesten Schlachten des vorerst letzten Bürgerkrieges (letztendlich sind natürlich alle derartigen Schlachten sinnlos!) spürbar dezimierten, war dies doch nur eine der Ursachen für die Entvölkerung der Region. It’s the economy! Für junge Leute gibt es in Terra Alta kaum Arbeit, alle halbwegs ordentlich ausgebildeten Jugendlichen zieht es an die Küste, gen Tarragona, gen Reus, gen Barcelona oder gleich ganz raus aus Spanien. Wenn das größte Dorf keine dreitausend Einwohner hat und wenn man mit dem Auto fast eine Stunde bis Tarragona braucht (mit dem „Zug“ fast derer zwei): warum soll man dort leben wollen?

Dies hat natürlich auch gravierende Auswirkungen auf die Weinproduktion, denn wenn der lokale Markt wegbricht und wenn im Westen, im Norden und im Süden kein regionaler Markt vorhanden ist und wenn sich im Osten viele Weinbauregionen tummeln, die alle näher an den wichtigen Märkten liegen als Terra Alta: wie soll man sich da behaupten?

Blickt man einhundert Jahre zurück, dann war das alles anders. In jedem der zwölf Dörfer gab es eine Cooperative, jene aus Gandesa, insbesondere aber das Kunstwerk in El Pinell de Brai, zählen zu den Wein-Kathedralen, die aus El Pinell ist vielleicht die spektakulärste in ganz Catalunya. Auch damals schon musste der Wein woanders getrunken werden, auch damals waren die Absatzmärkte an der katalanischen Küste, aber auch im Norden von Castelló, das Ziel der Weine. In Gandesa und in El Pinell de Brai konnten jeweils fünf Millionen Liter Wein gekeltert werden, in jeder der anderen Cooperativen zumindest eine Million. Unschwer zu sehen: Wein war damals ein wichtiger Wirtschaftszweig in Terra Alta.

Wein ist in Terra Alta auch heute noch (oder heute wieder?) ein wichtiger Wirtschaftszweig, nur halt unter ganz anderen Voraussetzungen. Terra Alta ist, wie der Name schon vermuten lässt, hoch gelegenes Land, trockenes Land, man kann hier ohne größere Probleme Weinbau betreiben. Natürlich gibt es Ausnahmen: im Jahr zwanzig zwanzig hat Mehltau so richtig zugeschlagen, die Verluste reichen hin bis zu achtzig Prozent der Produktion. Normal indes ist das nicht. Und weil dem so ist, begannen Weingüter aus dem Penedès, allen voran Miguel Torres schon vor Jahrzehnten, sich hier mit Fasswein einzudecken. Da die ökonomische Situation nun einmal bescheiden war, konnte Mann (=Torres) den Weinbauern auf sanft zuraten, was man den anbauen solle: Cabernet Sauvignon, Merlot und Chardonnay, vielleicht etwas Syrah. Und Tempranillo, aus welchem Grund auch immer. Die klassischen Rebsorten der Region, Garnacha und Cariñena, kamen da nicht vor. Cariñena war damals schlicht und ergreifend nicht gefragt, das änderte sich erst Ende des letzten Jahrhunderts, während Garnacha, vor allem weiße Garnacha, nicht interessant war, da man, um gute Qualität zu erhalten, nur kleine Mengen ernten kann. Davon konnte aber kein Weinbauer leben. Also pflanzte man Merlot und Cabernet und Chardonnay.

Garnacha blanc: typische Garnacha.

Lange Zeit unternahm der Consejo Regulador genau nichts, um diesen Trend zu stoppen, irgendwann sprang man dann auf die andere Seite, man begann Garnacha blanc als die einzig seligmachende Rebsorte zu promoten, als das Herz, die Seele und was auch sonst noch von Terra Alta. Das Problem: Hochertragsgarnachablanc endet in hochgradig langweiligen Weinen, diese Weine schmecken wie bittere, leicht angefeuchtete Strohballen, Begeisterung kann man so nicht auslösen.

Corbera: Corbera d’Ebre.

Dazu kommt ein anderes Problem: dort, wo die Bodenqualität gut ist, also rund um Gandesa, in Corbera d’Ebre, nahe Bot, Richtung Vilalba dels Arcs, dort waren die Parzellen klein, es gab nur wenige unbestockte Flächen. Dort, wo Platz war, vor allem in und um Batea, stehen Reben auf dicker Lehmscholle, die Traubenqualität ist bescheiden, die Erntemengen sind groß. Inzwischen kann man quasi auf dem gesamten Weinbaugebiet von Batea bewässern, dies verstärkt all diese Aspekte noch einmal. Batea ist heute der wichtigste Weinort der Region, die größte noch aktive Genossenschaft befindet sich dort, die bekannten Namen aus dem Penedès haben sich dort angesiedelt, es gibt ein paar Großabfüller, jede Menge weiße Marken, aber nur wenig wirklich gute Qualität. Jordi Vidal, bekannt von La Conreria d’Escaladei, ist vielleicht der beste Produzent des Ortes, die Kellerei nennt sich Altavins. Celler Piñol ist wohl die bekannteste Bodega aus Batea, zusammen mit Celler Barbarà Forés begannen sie vor dreißig Jahren, Terra Alta aus dem Off zu ziehen, was aber nur bedingt gelang. Es gibt dort diverse kleine und nicht ganz so kleine Bodegas, alle keltern immer mal wieder überraschend gute Weine, dann aber auch jahrelang nur einfache Säfte. Außerdem verkauft man zu billig, will sagen, man kann von dem Erlös eigentlich nicht leben. Also muss die Presse pressen, bis sie quietscht, die Wasserpumpe in den Feldern muss pumpen, und wenn man viel Fasswein an andere Bodegas verkaufen kann, dann erspart man sich jede Menge Kosten. So kann man überleben, selbst junge Leute kann das reizen. Das beste Beispiel ist Celler Rialla: zwei junge Menschen, die Eltern von einem der beiden verfügen über viele Weinberge, sechzig Hektar insgesamt. Man füllt aber gerade einmal zehntausend Flaschen pro Jahr, etwa vierhundert tausend Liter werden als Fasswein verkauft.

Das Nachbardorf Vilalba dels Arcs ist etwas besser dran, hier begannen Xavier Clua und Heretat de Vidal vor Jahrzehnten, interessante Weine auf den Markt zu bringen, wobei Xavier stark auf internationale Sorten setzte, während Heretat de Vidal aufgrund eines Streits um Namensrechte in der Pleite landete. Aber zumindest wurden Marksteine gesetzt, Vins del Tros und zwei oder drei andere Bodegas konnten darauf aufbauen.

Der Süden von Terra Alta ist fast komplett in der Versenkung verschwunden, die Cooperative von El Pinell de Brai, sie ist längst ein Museum geworden. Ein paar kleine Bodegas versuchten es, man setzte vor allem auf die Tagestouristen von der Küste. Die aber guckten und schauten, sie kauften indes nichts oder nicht genug, um das Überleben dieser Bodegas zu sichern. In Bot gibt es noch eine kleine Cooperative, vielleicht die aktuell beste in Terra Alta, in Horta de Sant Joan steht eine Touribodega, Les Vinyes del Convent, sie gehört einer Bodega aus Gandesa, die schon einmal viel Millionen Liter Fasswein vermarktet. Anders als in El Pinell de Brai funktioniert das, weil hier niemand von dem Investment leben muss.

Alles andere spielt sich in Gandesa ab und in Corbera d’Ebre, ein Straßendorf vier Kilometer östlich von Gandesa gelegen. Hier stehen Reben auf Kalksandstein, es gibt noch diverse alte Parzellen, die Qualität ist hoch. Gleichwohl: die Zahl der guten oder sehr guten Bodegas hält sich im Rahmen, in einem engen Rahmen. Es waren derer zwei, die vor gut zwei Jahrzehnten begannen, das Image der Region voranzutreiben. Eine davon nannte sich damals Dardell, Agrícola Fuster, sie gehörte einem jungen Mann, Pepe Fuster, der damals vor der Entscheidung stand: Weinbauer oder Profifußballer. Er entschied sich für den Weinbau und er setzte Anfangs vor allem auf Garnacha, ergänzt um etwas Syrah. Erfrischende Weine, weit weniger alkoholisch als andere Weine der Region. Irgendwann wanderte die Bodega aus dem Zentrum von Gandesa auf einen Hügel im Osten des Ortes, sie hieß nun Coma d’en Bonet. Pepe legte eine Ökoparzelle an, mit internationalen Sorten. Seitdem gibt es zwei Zweige: die auf Garnacha basierenden Weine sowie die Ökoweine.

Die andere „Urgesteinbodega“ ist Celler Barbarà Forés, ein Ehepaar, das von den Weinen nicht leben muss. Man errichtete eine kleine Bodega im Zentrum von Gandesa, man kelterte zwei eher belanglose Weißweine und einen sehr guten Rotwein, Coma d’en Pou, internationales Cuvée, man versuchte schon, die Region nach vorne zu bringen. Leider waren die Weißweine, das Gros der Bodega, noch nicht bereit für die Welt oder aber die Welt war noch nicht bereit für diese Art von Weinen; man kam nicht wirklich vom Fleck. Dies indes richtete keinen Schaden an, denn für all das, was man nicht in Flaschen verkaufen konnte, standen andere Bodegas der Region Schlange.

Irgendwann kam Ramon Roqueta aus Avinyó und installierte Celler La Fou, irgendwann geschah dies, irgendwann passierte das, Terra Alta hangelte und hangelt sich von einem Strohhalm zum nächsten, ohne dass sich diese Strohhalme in stabile Lianen verwandeln würden. Celler Arrelats ist das neueste Projekt aus Gandesa, eine kleine Garagenbodega, gute Weine, man könnte meinen, dass dies etwas werden könnte. Nur, das konnte man auch schon von vielen anderen Projekten meinen, und am Ende versanken sie fast alle im Nirwana.

Das kleine Nachbardorf Corbera d’Ebre ist derzeit die Quelle der Hoffnung, wobei die beiden handelnden Akteure, Jordi Miró und Francesc Ferré, nun nicht gerade begeisterte Unterstützer des Consejo Regulador sind. Jordi ist im Hauptberuf (¿noch?) technischer Direktor der Cooperative in Gratallops, in Corbera steht sein eigenes Projekt, eine mittelkleine Bodega, gute Weine, latent kommerziell. Aber das passt schon.

Frisach Garnacha: alte Parzelle im Westen von Corbera.

Francesc Ferrè Frisach hat die traditionelle Familienbodega Celler Frisach komplett umgekrempelt. Hier geht es eigentlich nur noch um Garnacha und Cariñena, aber in eine Richtung, die dem klassischen Weinbau der Region diametral entgegensteht: weiße Moste auf Schalen mazeriert, „Orange wines“, oxidativ ausgebaute Weine, zwei durchaus spannende Rotweine. Gleichwohl sind es die Weißweine, die Celler Frisach gerade in Catalunya aber auch im Rest der Welt etwas weniger unbekannt machen. Natürlich ist der Trend da gerade der Freund, solche Weine sind in Catalunya, aber auch in den USA, in China oder in Japan gerade en vogue, das hilft. Ob das auch klappt sobald der Trend woanders hin wandert, das wird man sehen. Auch das ist natürlich eine moderne Variante von Selbstausbeutung. Denn wenn man all den Aufwand in den alten Weinbergen, all die niedrigen Erträge, all den Aufwand in der Bodega in Verhältnis setzt zu den erzielten (¿erzielbaren?) Preisen, dann wird schnell klar, dass dies keine wirklich gewinnbringende Aktion ist. Inzwischen gibt es dort eine kleine Casa Rural, die hilft, um ein paar Euro extra einzuspielen. Aber es ist auch klar, dass auch dieses Projekt, so gut und spannend es auch ist, die Region Terra Alta nicht wirklich voranbringen würde. Es bräuchte eine ernsthafte Lokomotive, eine bekannte Bodega, die sich traut, Weine mit Terra Alta Rückenetikett auf den Markt zu bringen.

Nur: so richtig ins Off will dann doch niemand! Text: el oso alemán

Teil 4. l’Alt Empordà erscheint auf diesem Blog am 28.08.2020 um 11.00 Uhr.

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Weine

Bret Brothers Mâcon Blanc 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon Blanc ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem südlichen Burgund. Die Reben wachsen auf einem ein Hektar großen Flurstück auf 220 Metern Höhe, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon, auf Ton- und Kalksteinböden. Die Ost- und Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Reife. Im Glas ein tiefer, mineralischer Chardonnay mit samtiger Textur.


Mâconnais

Das Flurstück liegt auf 220 Metern Höhe im Mâconnais, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon. Ton- und Kalksteinformationen bilden den Untergrund, durch den sich die Wurzeln arbeiten müssen, und prägen Tiefe und Komplexität des Weins. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese kommt ein schonendes Ganzbeer-Pressverfahren zum Einsatz. Vinifikation und Reifung erfolgen zu 100 % in 228-Liter-Eichenfässern über elf Monate, was dem Wein eine subtile Holznote und eine samtige Textur gibt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Salz, frische Zitrus und ein Hauch Brioche, getragen von einer feinen Holznote. Am Gaumen frisch und straff, mit knackiger Säure und einer klaren, kargen Mineralität. Der Abgang ist lang und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung zugänglich, mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Hartkäse.


Lage: Mâconnais, 220 m, Ton-/Kalksteinböden, Ost-/Südostlage
Klassifikation: Mâcon AOC
Ausbau: Ganzbeerpressung, 100 % Barrique (228 l), 11 Monate

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Rebsorten

Argentiera Poggio ai Ginepri Bolgheri 2023

Wein · Rotwein · Bolgheri · Italien

Argentiera Poggio ai Ginepri ist eine vollmundige Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot, die mit Noten von roten Beerenfrüchten und Vanille besticht. Im Geschmack leichte Anklänge von Gewürzen und Pflaume. Sehr rund, warm und mit einer knackigen Frische versehen; weiche, harmonische Tannine im Nachhall.


Bolgheri / Toskana

Die Tenuta Argentiera liegt im Süden der Bolgheri DOC an der toskanischen Maremma-Küste. Poggio ai Ginepri („Hügel der Wacholder") stammt aus den tiefer gelegenen, meeresnahen Lagen des Guts und war der erste Wein der Tenuta – heute ihr zugänglicher Signature-Rotwein. Kühlende Meeresbrisen sorgen für Frische und mediterranen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot, jede Sorte separat im Edelstahl vergoren. Anschließend reift der Wein rund acht Monate – zur Hälfte in gebrauchten Barriques aus französischer und ungarischer Eiche (dort die malolaktische Gärung), zur Hälfte im Edelstahl. So bleibt die Frucht im Vordergrund, ergänzt um eine dezente Vanillenote. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase rote Beerenfrüchte, weißer Pfeffer und Zimt, dazu ein Hauch Vanille. Am Gaumen rund, warm und vollmundig, mit leichten Anklängen von Pflaume und Gewürzen, knackiger Frische und weichen, harmonischen Tanninen; sauberer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: Pasta, Suppen, gebratenem und gegrilltem rotem Fleisch, Aufschnitt und mittelreifem Käse.


Lage: Bolgheri DOC, Maremma (Toskana, Italien); Tenuta Argentiera
Klassifikation: Bolgheri Rosso DOC – Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah & Merlot, trocken
Ausbau: ~8 Monate, zur Hälfte in gebrauchten Barriques (französische/ungarische Eiche), zur Hälfte im Edelstahl

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) volle Südlage · >60 % Neigung BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2020 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang – der einzigen mit voller Südexposition. Ein Riesling, in dem sich Frucht und Steinaromen perfekt die Waage halten: viskos, würzig und tief.


Niersteiner Ölberg – volle Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Name Ölberg weist – wie bei vielen großen Lagen – auf ein früheres Kloster und seinen biblischen Bezug hin; die besonders dichte Viskosität und der hohe Anteil ätherischer Öle der Weine haben die Namensgebung sicher unterstützt.

Im Roten Hang ist der Ölberg die südlichste Lage des Guts und verläuft im zentralen Bereich in Ost-West-Richtung; als einzige der Roten-Hang-Lagen hat er volle Südexposition. Die Gutsparzelle ist eine klassische Steillage mit über 60 % Neigung. Anders als im Rothenberg und Pettenthal, wo die Felsbänder zutage treten, ist der Boden im Ölberg poröser und durchlässiger: Der rote Tonschiefer wurde über Jahrmillionen aufgerieben und ersetzt quasi die Humusschicht. Die Südparzelle wirkt so als idealer Wärmespeicher, in dem die Trauben gleichmäßig volle physiologische Reife erreichen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die volle Südlage und der wärmespeichernde, aufgeriebene Tonschiefer sicherten gleichmäßige Reife und opulenten Körper, während der Rote Hang für salzige Mineralität und Würze sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von aufgeriebenem rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf opulenten Körper, Frucht-Stein-Balance und salzige Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein opulenter Riesling, in dem Frucht und Steinaromen sich die Waage halten: süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste. Am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure und einem feinen Nougatton; der opulente Körper wird von einer zarten mineralischen Würze abgepuffert, die mit Flaschenreife in den Vordergrund rückt.

Süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste – am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure, feinem Nougatton und zarter mineralischer Würze.

Ein opulenter, langlebiger Rotliegend-Riesling; gewinnt mit Flaschenreife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Rahmsauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); volle Südexposition, >60 % Neigung; aufgeriebener roter Tonschiefer (Rotliegendes), poröser Boden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Josef Dockner Rosé Selektion J.D.

Roséwein · Kremstal, Niederösterreich · Zweigelt & Pinot Noir

Höbenbach · Göttweiger Berg Qualitätswein Niederösterreich Löss & Lehm mit Kalkanteil Stahltank trocken 10–12 °C

Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.


Höbenbach am Göttweiger Berg

Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.

Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.

Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.

Im Glas

Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.

Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.


Herkunft Höbenbach, Kremstal, Niederösterreich
Lage Weingärten am Göttweiger Berg
Klassifikation Qualitätswein Niederösterreich
Boden Löss und Lehm mit Kalkanteil
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Geschmack trocken
Trinktemperatur 10–12 °C

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Italien

Montevertine 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2021

Der Montevertine 2021 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Montevertine ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Wein mit großer Spannung und Balance.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo (und Colorino) (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Italien

I Muri Rosso Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Cuvée · Salento · Italien

I Muri Rosso Puglia ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus dem Salento in Apulien. Ein fruchtsüßes Bukett nach reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren – körperreich im Geschmack, mit weichem Finale.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, vollmundige Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Rotwein-Cuvée aus typischen Rebsorten des Salento. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die reife, dunkle Frucht und sorgt für den kraftvollen Körper und das weiche Finale.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein fruchtsüßes Bukett aus reifen Früchten, Lakritze und dunklen Beeren. Am Gaumen kraftvoll und körperreich, mit reifer Frucht und weichem, rundem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, zugänglicher Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont

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Rebsorten

Florent Garaudet Bourgogne rouge Cuvée Léopol 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Côte de Beaune 2022 ~0,25 ha · Kalk-Ton

Der Bourgogne rouge Cuvée Léopol 2022 von Florent Garaudet ist ein erstklassiger Pinot Noir voller Frucht, Eleganz und floraler Finesse – ein Bourgogne zum Verlieben. Léopol ist der Name von Garaudets Sohn, dem dieser Wein gewidmet ist.


Cuvée Léopol – Pinot Noir aus Puligny-Reben

Die Trauben stammen von einer rund 0,25 Hektar kleinen Parzelle in Puligny-Montrachet, bestockt mit Reben der Jahre 1982 und 2012. Der kalkhaltige Tonboden in südlicher Ausrichtung gibt dem Wein seine feine Würze und klare Linie.

Florent Garaudet, Winzer in fünfter Generation, keltert hier einen Bourgogne, der weit über sein Etikett hinausweist – charmant, präzise und mit der Handschrift eines Erzeugers, der jede Lage Parzelle für Parzelle kennt.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, saftige Frucht bei überraschender Frische – ein zugänglicher, charmanter Jahrgang, der die florale Eleganz dieses Léopol unterstreicht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Vollständig entrappt, rund 20 Tage auf der Maische mit täglichem Unterstoßen, anschließend sanfte Pressung. Der Ausbau erfolgte zwölf Monate in gebrauchten französischen Barriques – ganz auf Frucht, Eleganz und Trinkfluss ausgerichtet.

Im Glas

Prägnant rubinrot, mit intensiver und raffinierter Aromenvielfalt. Zarte florale Noten von Rosen und Veilchen treffen auf Himbeere und Kirsche, dazu leichte Würze und feine Ledernoten von nobler Rasse. Am Gaumen Frucht, Eleganz, mittlere Textur und ein frischer Nachhall, umrahmt von Blau- und Brombeere sowie zarten Gewürznoten.

Frucht, Eleganz und florale Finesse – ein Bourgogne rouge zum Verlieben.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Kalb, gebratene Pilze oder mild gereifter Käse. Ein vielseitiger, geselliger Pinot Noir für die unkomplizierte gute Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalkhaltiger Tonboden, Südlage
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir; 12 Monate gebrauchte französische Barriques · Lutte raisonnée

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne L´extravertie Grand Cru Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

Pertois-Lebrun L'Extravertie Grand Cru Extra Brut ist ein Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay, dessen Trauben aus sieben herausragenden Lagen der Côte des Blancs stammen – fünf Grand Crus und zwei Premier Crus. Die Weinberge werden biodynamisch bewirtschaftet. Im Glas ein heller, klarer Goldton mit feiner Perlage.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Dörfern Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant und Oger sowie den Premier Crus Cuis und Villeneuve in der Côte des Blancs. Die kreidegeprägten Böden verleihen dem Wein seine kalkige Mineralität und Frische. Die Bewirtschaftung folgt biodynamischen Grundsätzen mit organischen Düngern, mechanischer Bodenbearbeitung und pflanzlichen Präparaten.

Assemblage und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay und basiert überwiegend auf dem aktuellen Jahrgang, ergänzt um rund 15 % Reserveweine. Verwendet wird ausschließlich die erste Pressung. Nach der Gärung bei 17 °C und vollständiger malolaktischer Gärung reift er zehn Monate auf der Feinhefe, teils im Edelstahltank, teils im Eichenfass, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens zweieinhalb Jahren Hefelager mit 3,5 g/l als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Heller, klarer Goldton mit feinen Perlen. Der Duft erinnert zunächst an frisch gebackene Brioche, bevor sich Kreide, Grapefruit und grüne Äpfel entfalten. Am Gaumen frisch, saftig und zugleich cremig, mit fein integrierter Perlage; die zitronige Säure sorgt für Spannung, eine elegante, kalkige Mineralität trägt den Wein. Das Finale ist harmonisch, weich und präzise.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant, Oger (Grand Cru) sowie Cuis & Villeneuve (1er Cru), Côte des Blancs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, teils Edelstahl / teils Eichenfass, malolaktische Gärung, 10 Monate Feinhefe, mind. 2,5 Jahre Hefelager, 3,5 g/l

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