Maskenfreie 2020 Bären-summer-school – Conca de Barberà

Lunya zum Errrscht’n – Conca de Barberà

Conca de Barberà kann man nur verstehen, wenn man dort war. Wenn überhaupt. Geologisch betrachtet handelt es sich um ein Becken, das im Süden von den Muntanyes de Prades begrenzt wird; diese wiederum bilden die Nordgrenze des politischen Priorats, will sagen von Montsant. Auch im Westen, im Norden und im Osten schirmen mehr oder weniger hohe Bergketten die Region von äußeren Einflüssen ab, das reicht weit über das Klima hinaus. Einzig im Südosten gibt es einen schmalen Durchbruch, der beschauliche Fluss Francolí hat sich hier einen kleinen Canyon gegraben. Kulturreisende und Religionsreisende besuchen die Region, weil hier das Monasterio de Poblet steht, eines der heiligsten Heiligtümer der Katholiken auf spanischem Boden. In Montblanc findet einmal im Jahr ein das Mittelalter verherrlichendes Fest statt, in dem viele junge Menschen fein herausgeputzt in altertümlichen Kostümen gar seltsame Dinge aufführen. Die Sache mit dem Wein aus der Conca ist auch seltsam.

Montblanc: Wohlstand in einer ganz anderen Zeit.

Conca de Barberà ist eigentlich eine perfekte Region für Weinbau. Zwar ist das Becken an allen vier Seiten von Bergen begrenzt, jene im Südosten indes sind nicht so hoch, Meeresbrisen und Wolken schaffen es schon über die Hügel nahe la Cabra del Camp, die das Küstenland von Tarragona von dem Landesinneren trennen.

Die innere Struktur der Region haben Regen und Verwitterung geschaffen. Während im Süden Schiefer dominiert und somit wenig Verwitterungsgestein entsteht, stößt man im Norden und im Osten auf Mergel und Kalksandstein. Über Jahrmillionen haben Wind und Regen Material abgetragen, das sich dann im unteren Teil der Conca, rund um Montblanc angesammelt hat. Reben stehen dort auf durchaus tiefgründigen Böden; und das schmeckt man den Weinen auch an.

Conca de Barberà war zu keiner Zeit eine dicht besiedelte Region, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts lebte dort gut dreißigtausend Menschen, heute sind es noch derer zwanzigtausend. Dies bedeutet, dass man nicht viel Land benötigte, um Getreide und Gemüse anzubauen, der Weinbau hielt sich auch in Regionen, die andernorts anderweitig kultiviert werden. Dies bedeutet aber auch, dass all der Wein, den man in der Conca kelterte, irgendwo anders getrunken werden muss, der heimische Markt ist mickrig.

Überall dort, wo Klöster eine wichtige Rolle spielten, ist auch der Weinbau seit Jahrhunderten stark präsent, Conca de Barberà macht da keine Ausnahme. Rund um das Monasterio de Poblet wurden Reben schon lange kultiviert, das im Vergleich dazu kleine Schloss Riudabella verfügt über Dokumente, die bestätigen, dass dort bereits im dreizehnten Jahrhundert Wein gekeltert wurde. Mangelnde Erfahrung kann man der Region also nicht ankreiden.

Die Bedeutung des Weinbaus in der Conca kann man auch an einer anderen Ziffer festmachen: zwischen achtzehnhundert vierundneunzig und neunzehnhundert achtzehn wurden in der Region nicht weniger als acht Genossenschaftskellereien errichtet, diverse imposante Gebäude entstanden damals. Die Cooperativen aus l’Espluga de Francolí und Sarral zählen zu den Weinkathedralen in Catalunya, architektonische Meisterwerke von namhaften Baumeistern aus Barcelona konstruiert.

Logischerweise entstanden diese Cooperativen, um Wein in anderen Regionen zu verkaufen. Alleine die Genossenschaft in l’Espluga de Francolí kelterte mehr als vier Millionen Liter Wein, zu viel für gerade einmal zwanzigtausend Menschen. Die Küste, insbesondere aber Barcelona und die Gegend um Manresa und Igualada, dies waren und sind die primären Absatzmärkte für die Produzenten der Region.

Auch wenn außer der Cooperative in Sarral keine der Genossenschaften mehr eigenständig ist, sind sie fast alle noch aktiv; einzig jene aus Montblanc musste schließen. Jedoch hat sich die grundsätzliche Handelsaktivität der Cooperativen stark verändert.

Im Großen und Ganzen ist Conca de Barberà heute ein Basisweinlieferant, sei es, um aus Weißweinen Cava zu bereiten, oder um billige Weine mit dem Catalunya-Rückenetikett herzustellen. Cellers Domenys aus dem Penedès hat sich die Cooperativen aus Blancafort, aus Pira und aus Rocafort de Queralt gegriffen, hier entsteht vor allem Basiswein aus Macabeo oder Parellada, die wichtigste Weißweinsorte der Region. Cevipe, eine im Penedès ansässige Cooperative der zweiten Stufe (sie bezieht Fasswein von anderen Cooperativen), hat sich die Cooperativen aus Solivella, aus Barberà de la Conca sowie aus l’Espluga de Francolí einverleibt. Cevipe kontrolliert inzwischen dreizehn Cooperativen, kürzlich erwarb man Cavas Hill, nach außen ist das Konglomerat mit der Marke Castell d’Or präsent. 

Anders als bei Domenys ist hier auch das Thema D.O. Catalunya wichtig. Denn einer der großen Fehler, die in der Region begangen wurden, war, den Focus auf internationale Rebsorten zu legen. In den letzten beiden Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts, aber auch im ersten Jahrzehnt des aktuellen Jahrhunderts pflanzte man in der Conca vor allem internationale Sorten: viel Cabernet Sauvignon, viel Chardonnay, natürlich jede Menge Merlot (Torres war und ist gierig auf diese Rebsorte), wenig Syrah, aber vor allem kaum einheimische, traditionelle Sorten. Dies sollte sich rächen.

Der Ausgangspunkt dieses Missverständnisses war eine Aussage von José Luis Pérez, Hochschulprofessor, Berater von Perelada und Inhaber von Mas Martinet und anderen Projekten im Priorat. Ex Cathedra verkündete er, dass man international nur Erfolg haben könne, wenn man international bekannte Rebsorten kultiviere. Welch ein Unfug! Denn niemand wollte diese Weine haben, der Export ging nur deswegen nicht gen null, weil einige Betriebe ihre Weine zu Preisen verramschten, die nicht einmal Weingüter aus Chile oder Argentinien oder Cariñena aufriefen. Der regionale Markt konnte bedient werden, weil Katalanen lieber Cabernet oder Merlot oder Chardonnay aus Catalunya trinken als Cabernet aus dem Ausland (Restspanien fällt auch in diese Kategorie). Darauf kann man aber nicht bauen, außerdem gibt es da noch andere katalanische Regionen, in denen diese Sorten verstärkt angebaut werden.

Macabeo und Parellada indes boten und bieten einen stabilen Absatzmarkt, da man große Erntemengen einfahren kann, gelesen in Parzellen, die bequem mit Maschinen beackert werden können. Viele dieser Parzellen sind jung, man hat sie extra für die Cava-Basisweine angelegt. Unlängst wurde in Sarral eine Kelterhalle errichtet, in der mal eben drei Millionen Liter Parellada und Macabeo gelagert werden können. Global betrachtet ist Conca de Barberà für die Cava-Welt, in der Jahr für Jahr mehr als zweihundert und vierzig Millionen Flaschen gefüllt werden, natürlich nicht wirklich relevant, für die Region jedoch ist Cava als Standbein existentiell.

Schaumweine aus der Region, unter welchem Label auch immer gefüllt, gibt es nur wenige. Die wichtigste Kellerei ist die von Carles Andreu, heute von seinem Sohn Brunat geleitet. Dort entstehen diverse Cavas aus Macabeo, Parellada oder Chardonnay, Xarel.lo ist in der Region nicht zugelassen und von außerhalb will man keine Trauben kaufen. Sanstrave keltert auch etwas Schaumwein, der aber wird vor allem im hauseigenen Restaurant in Solivella, ein Tempel für Fleischfreaks, verkauft. Mas de la Pansa ist eine kleine Bodega, sanft an die Carles Andreu Bodega angebandelt; hier aber entstehen nur wenige Flaschen Schaumwein. Alles andere kommt aus dem Penedès oder wird, etwa in l’Espluga de Francolí, von Cevipe kontrolliert.

Anfang dieses Jahrhunderts darbte die Region mal wieder vor sich hin. Die Cooperativen hatten Probleme, die privaten Kellereien hatten sich mit den internationalen Sorten verzockt, keine fünf Prozent der geernteten Trauben landeten am Ende in Weinen, die als Conca de Barberà etikettiert wurden. Die klassischen Sorten, allen voran Trepat, aber auch Garrut, Garnacha oder Parellada fanden in der Flaschenweinproduktion kaum statt. Einzig plumpe Roséweine wurden gefüllt, vor allem in den Cooperativen; sie gingen für kleine Münze über den Tisch.

Trepat Rebfeld und Barberà de la Conca im Hintergrund.

Dann hatte die Gemeinde Barberà de la Conca eine Idee:

Celler Viveristas – Die Rettung?

In Barberà de la Conca, ein kleiner Ort im Westen der Comarca, verfügte die örtliche Cooperative über zwei Komplexe: die alte Bodega, auch eine Art Kathedrale, gelegen mitten im Dorf, sowie eine funktionale Bodega etwas außerhalb des Ortes. Letztere wurde von der Cooperative lange nicht mehr genutzt. Dann kaufte die Gemeinde der Cooperative dieses Gebäude ab, renovierte es, stattete es mit zwei Dutzend Stahltanks sowie mit all den Gerätschaften aus, die man zum Keltern von Wein nun einmal braucht, um dann an junge Bodegaaspiranten günstig zu vermieten. Man muss Weinberge besitzen, Wein mit dem Rückenetikett Conca de Barberà vermarkten und wer Barricas nutzen will, muss diese selbst anschaffen; Stahltanks können gepachtet werden. Man wollte und will das finanzielle Startrisiko klein halten, Anfänger sollen probieren, ob ihr Business tragfähig ist. In der Spitze waren dort zehn Bodegas aktiv, in der Regel junge Leute, deren Familien Weinberge besitzen, aber keine Bodega. Man kelterte und keltert Trepat, Parellada, aber auch Cabernet und Merlot und Chardonnay. 

Manche Betriebe begannen mit internationalen Sorten, um dann auf die klassischen Rebsorten der Region umzusatteln. Niemals war die Verschiedenheit der Weine der Conca greifbarer als in den besten Momenten dieses Projektes. Es läuft noch immer, aktuell (Frühjahr zwanzig zwanzig) sind dort sieben Projekte am Start, aber aktuell ist zumindest keine Bodega dort aktiv, die, Stand heute, wirklich gute Weine auf den Markt bringt. Regel war auch, dass man nach maximal sieben Jahren wieder ausziehen muss aus der Bodegawohngemeinschaft, mit Carlania Cellers und Succés Vinícola haben das zwei Bodegas auch geschafft. Denn wenn man wirklich selbständig werden will und willens ist, individuelle Weine zu keltern, dann ist dieses Gebäude nicht gerade die beste Lösung; Neid, Kopierwut und andere Dinge greifen um sich, letztendlich kämpfen viele um den gleichen Markt: Catalunya. Einige lernten, dass dies nicht ihre Business ist, andere schleppen sich von Jahrgang zu Jahrgang. Aber immerhin geschieht etwas, von manch anderen Regionen Spaniens kann man das nicht unbedingt behaupten.

Dann und wann tauchen auch außerhalb des Celler Viveristas neue Projekte auf, einige halten sich, andere verschwinden nach wenigen Jahren.

In Barberà de la Conca findet einmal im Jahr de Festa de Trepat statt, in dem alten Ortskern präsentieren sich Weingüter der Weinbauregion Conca de Barberà mit der Auflage, Trepat und/oder Parellada zu präsentieren. Dies ist eines der entspannteren Weinfeste der Region, es geht auch um Kunst und um Handwerk; natürlich wird gesoffen, aber weit weniger hemmungslos als normalerweise in diesen Events. Leider lernt man dort auch, dass Trepat, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, noch einen langen Weg vor sich hat.

Und wer macht was und warum? Wer ist wirklich gut und warum sind das nur so wenige?

Nun, der bekannteste Wein aus Conca de Barberà wird in der Regel nicht als solcher erkannt, er wird auch nicht als solcher vermarktet, und aus Trepat besteht er schon gar nicht: Grans Muralles von Torres, der aktuell teuerste Wein dieses Weingutes. Milmanda, der Weißwein aus Chardonnay, stammt auch aus der Conca; Codorniú ist auch am Start, aber nachdem Carlyle die Bodega erworben hat, ist nicht klar, welche Strategie gefahren wird. Tomas Cusiné aus dem benachbarten Costers del Segre ist mit seinem Wald- und Wiesenprojekt Celler Cara Nord präsent, die Weine wurden in den letzten Jahren in der Codorniú-Bodega in El Poblet gekeltert. Ansonsten hat sich niemand gen Conca de Barberà verlaufen.

Letztendlich gibt es in der Conca kein Projekt, kein Weingut mit ordentlichen, guten oder sehr guten Weinen, das nicht im Dunstkreis des Celler Viveristas agiert oder agierte. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass alle anderen Bodegas schon etwas älter sind, sie haben alle die internationale Phase eingeleitet oder mitgemacht. Rosa Maria Torres, Rendé Masdeu (deren Bodega hat im letzten Herbst leider der einen Tag lang wütende Francolí hinweggespült), Mas Foraster, Celler Roset, Vega Aixalà, Mas de Tossal, Vins de Pedra, Gatzara, Riudabella, Gerida gehört auch in diese Gruppe: all diese Bodegas beschäftigen sich mit CabMeSyChar, einige keltern ein paar Flaschen Trepat, um bei der Festa de Trepat ausstellen zu dürfen. Aber all das ist eigentlich egal, denn man findet dort nichts, was man nicht auch woanders gleich gut oder besser findet. Moli dels Capellans hat inzwischen den Schwung gen lokale Sorten geschafft, das ist ja immerhin mal ein Anfang.

Ein paar Weingüter der Conca haben sich den extremen „Naturweine“ verschrieben, die Bodega von Joan Ramon escod, Escoda-Sanahuja, ist klar führend, Jordi Llorens der Schüler und Carlania Celler wandelt auch auf diesem Weg; Jordi Miró und Sónja Gomà-Camps versuchen jedoch, dies mit Trepat hinzubekommen (die anderen beiden nutzen eher rustikale Sorten). Das endet einmal großartig, dann aber auch wieder relativ (oder absolut) bescheiden. Sobald sie das in den Griff bekommen, ist der Weg an die Spitze der Region so weit nicht. In den Weinbergen sind sie jetzt schon spitze, neben Succés Vinícola, aktuell das einzige Weingut aus Conca de Barberà, das Trepat und Parellada auf hohem internationalen Niveau keltern. 

Vinya el Sola von Succés Vinínicola.

Natürlich gibt es auch bei Succés die eine oder andere Überraschung, schließlich gibt es dieses Weingut gerade einmal neun Jahre und es ist weit und breit niemand da, bei dem man etwas abgucken kann. Alles muss selbst erforscht werden, Rückschläge eingerechnet. Vor drei Jahren zogen Mariona Vendrell und Albert Canela aus dem Celler Viveristas aus, um in Pira in ihrer eigenen Höhle zu arbeiten: vier Trepats, darunter zwei Lagenweine, uralte Parzellen, ein Trepat Rosat, ein Cuvée aus Trepat mit Cabernet Sauvignon, zwei Parelladas, ein Ancestral Schaumwein, dann und wann eine Garnacha, wenn nicht gerade die Rehe die Parzelle ernten, das ist schon ein spannendes Programm.

Letztendlich ist aber dies genau das Problem: ein einziges Weingut, zwei junge Leute, achtzigtausend Flaschen, damit kann man diese Region nicht wirklich bekannt machen in der weiten Welt. Noch immer werden insgesamt gerade einmal zehn Prozent der Ernte der Region als Wein mit Rückenetikett Conca de Barberà abgefüllt (Carlania hat die Denominación de Origen inzwischen verlassen), Trepat spielt da keine Rolle. Conca kann man aber nur mit Trepat und Parellada bekannt machen. Zweimal zwei Füße stemmen das nicht. Text: El oso alemán

Teil 2. Costers del Segre erscheint auf diesem Blog am 14.08.2020 um 11.00 Uhr.

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Wiltinger braune Kupp Kabinett 2021

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Wiltinger Braune Kupp Le Gallais Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2021

Der Egon Müller Wiltinger Braune Kupp Riesling Kabinett 2021 stammt aus dem Zweitweingut Le Gallais – ein saftiger, etwas reiferer Gegenpart zum Scharzhofberger: fruchtsüß, finessenreich und von rassiger Frische. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Wiltinger Braune Kupp – das Le-Gallais-Terroir

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Die Wiltinger Braune Kupp bewirtschaftet Egon Müller unter seinem 1954 erworbenen Zweitweingut Le Gallais. Anders als der kühle, waldumgebene Scharzhofberg liegt die Braune Kupp direkt an der Saar: Der Fluss reguliert die Temperatur und reflektiert zusätzlich Sonnenlicht, sodass die Lage etwas mehr Wärme erhält. Auf verwittertem blauem Devonschiefer entstehen so Weine, die für die Saar auf der reiferen, saftigeren Seite stehen – mit einer charakteristischen würzigen Note.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 gilt an der Saar als herausragender, klassisch-kühler Kabinett-Jahrgang – kühl, straff und von großer Präzision. Die Braune Kupp zeigt in diesem Jahr eine bislang ungekannte Finesse und Feinheit: einen Hauch reifer und saftiger als der Scharzhofberg, mit einer feinen Mineralik und einer Balance, die diesen Wein schon jung außergewöhnlich zugänglich macht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Prädikat Kabinett, fruchtsüß.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Pfirsich, Mandarine und Zitrusfrucht, dazu Orangenblüte, frische Kräuter (Estragon, Minze), ein Hauch Aprikosenblüte und eine cremige Note. Am Gaumen ungemein verspielt und präzise, saftig und breit im Kern, wobei die cremige Seite von lebendiger Säure und klarer Frucht umschlossen wird – etwas reifer und runder als der Scharzhofberger, mit feiner würziger Ingwernote.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das Finale ist von beeindruckender Reinheit, fokussiert und seidig, mit einem belebenden Säurekick. Schon jung ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Wiltinger Braune Kupp, Wiltingen an der Saar (Deutschland); Zweitweingut Le Gallais; direkt an der Saar, verwitterter blauer Devonschiefer, etwas wärmere Lage
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Feinkost

Croix Verte Huile de Noisette Haselnussöl

Feinkost · Haselnussöl · Frankreich

La Tourangelle Croix Verte Huile de Noisette ist ein feines Haselnussöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus gerösteten Haselnüssen schonend gepresst – mit warmem Nussaroma, ideal für Kartoffelpüree, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Karottensalat.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her – darunter dieses Haselnussöl der Linie „Croix Verte".

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Haselnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Haselnussaroma – 100 % Haselnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem warmen, leicht süßlichen Aroma gerösteter Haselnüsse. Aromatisch und harmonisch.

In der Küche

Vielseitig in süßer und herzhafter Küche: zum Verfeinern von Kartoffelpüree und Karottensalat, über Salate und Gemüse, sowie für Mousse au Chocolat und Schokoladenkuchen. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Kartoffelpüree, Karottensalat, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Salaten.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Haselnussöl (Huile de Noisette), Linie „Croix Verte"
Zutat: 100 % Haselnussöl (aus gerösteten Haselnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03.07.2027

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Rebsorten

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011

Edelsüßer Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Beerenauslese · edelsüß Botrytis · alte Reben 0,375 l · 2011

Die Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Eine extraktreiche, edelsüße Rarität von alten Reben auf blauem Devonschiefer: feinste Nase nach wildem Honig und reifer Frucht, getragen von einer formidablen, rasse­n Säure.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, um die alte Tradition großer Saarweine wiederherzustellen. Mit gerade einmal rund 25 hl/ha sind die Erträge sehr gering, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei etwa 40 Jahren; gearbeitet wird ausschließlich von Hand in besten Steillagen und nach Handarbeit.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf, schon im 19. Jahrhundert als „König aller Weine des Trierschen Landes" gerühmt. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, der den Weinen ihre unverwechselbare, tiefgründige Mineralität verleiht.

Jahrgang 2011 – Saar

2011 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang, der besonders für die edelsüßen Spezialitäten ideale Bedingungen bot: Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis cinerea) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor. Auf dem Scharzhofberg ergab das eine Beerenauslese von großer Dichte und Extraktsüße, die von der für die Lage typischen kristallinen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Beerenauslese aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2011; 100 % Riesling von über 40 Jahre alten Reben, gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.

Für die Beerenauslese werden einzeln verlesene, edelfaule und vollreife Beeren gelesen. Der hochkonzentrierte Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen über eine sehr lange Zeit – fast ein Jahr lang –, wobei aufgrund des enormen Zuckergehalts nur ein Teil vergärt: So bleibt eine üppige natürliche Süße erhalten, während der Alkoholgehalt sehr niedrig bleibt. Das Ergebnis ist ein extraktreicher, langlebiger Wein von subtiler Feinheit.

Im Glas

In der Natur gewachsen, um dann fast ein Jahr vor sich hin zu gären, ist diese extraktreiche Beerenauslese ein kleines Wunder, was die Natur dem Menschen schenkt. Feinste Nase nach wildem Honig, reifen Marillen, Pfirsich, Maracuja, aber auch Limetten machen sich bemerkbar. Zunächst ein Maul voll Süße am Gaumen, bis die formidable Säure den Mund wieder frei putzt und diesen frisch, sauber und klar nach dem nächsten Schluck schreien lässt. Extraktreich, auf subtile Art und Weise fein und „fett". Verspielt, sehr, sehr, sehr lang und einfach zum Verlieben!

Wilder Honig, reife Marille, Pfirsich, Maracuja und Limette – ein Maul voll Süße, bis die formidable Säure den Mund frei putzt. Sehr, sehr lang.

Noch in seiner Jugendphase, sollte der Wein noch locker ein paar Jahrzehnte in der Flasche weiterreifen können. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE; alte Reben (40+ Jahre)
Klassifikation: Beerenauslese (edelsüß); 100 % Riesling; 0,375 l
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, sehr lange Spontangärung mit eigenen Hefen (fast ein Jahr)

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Fleurie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Fleurie · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Fleurie Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Fleurie 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Fleurie gilt als der blumigste und eleganteste der Beaujolais-Crus; seine rosa Granit- und Sandböden verleihen dem Gamay einen besonders feinen, floral-fruchtbetonten und seidigen Charakter.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Fleurie, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Fleuries und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, ausgeprägte florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein besonders eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, blumige Würze und feine Mineralität – saftig, seidig und elegant, mit langer, feiner Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Fleurie (Frankreich); rosa Granit- und Sandböden; gilt als blumigster, elegantester der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Spanien

Radio Boka Probierpaket Rot Weiss Rose 12 Flaschen

Weinpaket · Rot, Weiß und Rosé · 12 Flaschen · Spanien

Radio Boka Probierpaket Rot, Weiß und Rosé vereint die drei Weine der Marke Radio Boka von Hammeken Cellars in einem 12er-Paket – je vier Flaschen Tinto, Blanco und Rosado. Frisch, jung und fruchtbetont: unkomplizierte spanische Weine für gesellige Runden.


Herkunft

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Die Weine tragen die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla und stehen für saftige, fruchtbetonte Weine zum kleinen Preis.

Die drei Weine

Das Paket enthält je vier Flaschen: Tinto aus reinsortigem Tempranillo (teils im Edelstahl, teils in französischer Eiche ausgebaut), Blanco aus Verdejo und Rosado aus Tempranillo und Bobal. Alle drei werden temperaturkontrolliert vergoren und jung gefüllt.

Im Glas

Der Tinto zeigt Kirsche, Pflaume und süße Gewürze, weich und vollmundig. Der Blanco duftet nach Zitronenblüte, Apfel und Pfirsich, mit mineralischer Frische. Der Rosado ist hellrosa, mit Erdbeere und roter Frucht und saftig saftig.

Am Tisch

Rot bei 16–18 °C, Weiß und Rosé gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Der ideale Begleiter für Partys, Tapas-Abende und gemütliche Runden.

Klassische Begleitung: Tapas, Gegrilltes, Pizza, Pasta und Snacks.


Inhalt: 12 Flaschen (je 4× Tinto, Blanco, Rosado), 0,75 l
Erzeuger: Hammeken Cellars (Radio Boka)
Rebsorten: Tempranillo · Verdejo · Tempranillo/Bobal
Herkunft: Spanien (Vino de la Tierra de Castilla)

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Picual BIO

Feinkost · Olivenöl · Picual · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Picual ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus 100 % Picual-Oliven aus Murcia in Spanien. Es duftet nach frisch geschnittenen Wiesenkräutern und ist kraftvoll in Geschmack und Abgang. Ein wahrhaft großes Olivenöl.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird zu 100 % aus der Olivensorte Picual gewonnen, die für kräftige, ausdrucksstarke Öle bekannt ist. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst.

Geschmack

Goldgelb-grünlich. In der Nase frisch geschnittene Wiesenkräuter. Im Geschmack kraftvoll und ausdrucksstark, mit der typischen Würze und einer markanten Note im Abgang.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die kräftige Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu kräftigen Salaten, Gegrilltem, Suppen und über Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: 100 % Picual
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Rebsorten

Dietrich Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Grauer Burgunder ist ein frischer Grauburgunder mit sortentypischen Aromen nach Äpfeln und Kornblumen. Sehr mineralisch und spritzig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht, die Mineralität und die Spritzigkeit in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypisch, mit Apfel und floralen Anklängen von Kornblume. Am Gaumen frisch, mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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