Maskenfreie 2020 Bären-summer-school – Catalunya – Einleitung

Lunya brummt der Bär

Da können sich die Katalaninnen und Katalanen noch so sehr auf die Hinterfüße stellen und mit der Estelada wedeln: Reben haben Griechen nach Catalunya gebracht, Weinkultur und Weinhandel verdanken die Katalaninnen und Katalanen den Römern (von Römerinnen ist diesbezüglich nirgends die Rede). Man verschiffte Wein amphorenweise gen Ostia, schließlich wollte man in Roma schon damals nicht nur Sangiovese oder Nebbiolo trinken.

Lässt man mal eben die paar Flaschen Priorat und Montsant beiseite, die von dort in die Welt reisen, dann kennt man Catalunya jenseits der Pyrenäen eigentlich nur ob zweier Gründe: Cava und Torres. Alles andere ist letztendlich Beiwerk. Gut, da ist noch Perelada mit dem Blanc Pescador, gleichwohl ist dieser Wein eigentlich ein Produkt für die spanischen Küstenregionen. Danach kommt da nicht viel.

Dies gilt aber auch für den nationalen oder regionalen Markt. Blickt man ein wenig in die Geschichte des katalanischen Weinbaus der letzten zweihundert Jahre, so findet man letztendlich nicht viel. Dort, wo am Ende des neunzehnten Jahrhunderts Cooperativen errichten wurden, manche werden ob des Baustils Catedrals del Vi genannt, blühte auf die eine oder die andere Weise auch der Weinbau. Dort, wo dies nicht der Fall war, entstand zunächst nichts, dann folgten eher seltsame Dinge.

Die Geschichte des katalanischen Schaumweins begann in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert, sie löste in der Region Penedès, damals ein Anbaugebiet blauer Rebsorten, eine mittlere Revolution aus. Die Cava-Sorten Parellada, Macabeo und Xarel.lo plus Chardonnay spülten die Rotweine hinweg, sie sorgten für viel Weißwein als Beiprodukt, eine Zeit lang war das Penedès die wichtigste Weinregion Spaniens für eher leichte Saufweißweine. Dann spülte Rueda das Penedès hinweg.

Die Tatsache, dass Katalaninnen und Katalanen mit dem Wirtschaften so ihre Probleme haben, visualisiert die aktuelle Situation: die größte Cava-Bude, Freixenet, wird von Henkell aus Düsseldorf gesteuert, Codorníu von Carlyle aus den USA und Jaume Serra ist García Carrión, die größte Weinbauholding Europas mit Sitz in Jumilla. Ökonomisch geht auch Cava am (Reb-)Stock.

Gut, da ist Torres, vierzig Millionen Flaschen Wein (das können auch gut und gerne vierzig Millionen Liter Wein sein), das ist schon eine Hausnummer. Bei all dem Unfug und der Unruhe, die diese Firma auf den Märkten generiert: ohne Torres wäre Catalunya in Sachen Wein lange nicht dort, wo es heute steht! Aber das war es dann auch schon wieder.

Natürlich hat Catalunya Fehler gemacht in den letzten einhundert Jahren. Das massive Einschleppen internationaler Sorten, allen voran Merlot, hat zwar dem lokalen Markt geholfen; der aber ist limitiert und jenseits der Pyrenäen wollen nun einmal nur wenige Menschen alkoholstarken Merlot oder pfefferwürzigen Cabernet. Man muss dem Markt ja nicht nach dem Maul produzieren, ein Blick auf die weite Welt indes schadet nie. Nun werden hektisch alte Sorten wieder ausgegraben, aber auch davon gibt es dann doch nicht so viele. Mandó, Vinyater, Garrut, auch schon einmal Garruf genannt, Brocat, aber das ist letztendlich auch „nur“ Trepat. Malvasía de Sitges ist halt einer der vielen Typen des Malvasía-Rebe, Subirat Parent eine andere.

Catalunya produziert, was Barcelonesen jedweden Geschlechts so saufen, und da steht, zumindest in der Selbstbeweihräucherungselite nun einmal Trübwein ganz oben auf der Tagesordnung. Solange der Markt die Produktion absorbiert wird das funktionieren, es springt auch ein klein wenig auf internationales Märkte über. Da diese Weine sich, vom Etikett mal abgesehen, nicht wesentlich voneinander unterscheiden, kann eine kleine Perturbation schnell für das Ende dieses Trends sorgen. Generell gilt: wer gute Weine keltert, kann auch gute Trübweine auf den Tisch bringen. Die Zahl derer indes ist begrenzt.

Ganz Catalunya bringt es auf etwa zweiundvierzig tausend Hektar Rebland. Die genaue Zahl ist nicht zu ermitteln, da Weinberge sowohl im Register einer Weinbauregion als auch im Register von Cava und nicht zuletzt im Register der „Weinbauregion“ Catalunya eingeschrieben sein können. Aber da es nur wenige Rebanlagen gibt, die in keiner regionalen Appellation registriert sind, kommt man mit den zweiundvierzig tausend Hektar der Wahrheit wohl schon nahe.

Montsant und Priorat bringen es zusammen auf viertausend Hektar, das Penedès stemmt sechzehntausend, Tarragona knapp fünftausend. Am anderen Ende der Skala findet man Alella mit nicht viel mehr als dreihundert Hektar sowie Pla de Bages, wo Reben auf knapp fünfhundert Hektar stehen. Weine mit dem Rückenetikett dieser beiden Regionen muss man außerhalb von Barcelona und Manresa mit der Lupe suchen. Ob sie eine Zukunft haben, ist ungewiss, Alella zumindest hat eine Vergangenheit.

Und was spielt sich in dem Zwischenraum ab, jenseits von Cava, Torres und den hochgejazzten Alkoholbomben aus dem Priorat? Das leere Wein-Catalunya? Das dunkle Wein-Catalunya? Die El Oso Summer School will versuchen, etwas Licht ins Landesinnere von Catalunya zu tragen.

Mit vier Regionen werden wir uns beschäftigen:

Zunächst ist da Terra Alta. Dies ist eine der klassischen Weinbauregionen in Catalunya, gleichwohl liegt sie völlig abseits, was die Vermarktung ihrer Weine stark verkompliziert.  Dort gibt es Garnacha und Cariñena, die Weine sind individuell, manche sogar gut. Dennoch sind sie eher unbekannt.

Conca de Barberà ist letztendlich ein zweigeteiltes Land: zum einen sind da die Genossenschaften, die jede Menge billigen Wein herstellen, der vor allem als D.O. Catalunya vermarktet wird. Zum anderen sind da die Cava-Bodegas aus dem Penedès, die sich hier mit Parellada und Macabeo eindecken. Zwischen diesen beiden Mahlsteinen versuchen ein paar kleine, innovative Betriebe, Raum für individuelle Weine zu schaffen, vor allem aus der Rebsorte Trepat. Kann das gelingen?

Costers del Segre ist eine rein politischen Weinbauregion, sie wurde geschaffen, um Miguel Torres ein Gegengewicht hinzustellen. Dennoch gab es im Westen von Catalunya natürlich schon seit Jahrhunderten Weinbau, bis hoch hinauf, an die Füße der Pyrenäen. Es ist wohl die heterogenste Weinbauregion in Catalunya.

Und schließlich ist da l’Alt Empordà, vielleicht die spannendste der eher unbekannten Weinbauregionen aus Catalunya. Was könnte man dort nur für wunderbare Weine keltern… Aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen, man kommt nicht vom Fleck. Können die neuen Entwicklungen, geschaffen vor allem von den älteren Betrieben, die Wende einläuten? Oder bleibt Empordà auch im einundzwanzigsten Jahrhundert das ewige Versprechen, das es nun schon zweitausend lange Jahre ist? Text: el oso alemán

Teil 1. Conca de Barberà erscheint auf diesem Blog am 07.08.2020 um 11.00 Uhr.

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 0,50 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,5-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,5 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Länder/Regionen

Cielo e Terra Cielo 10° frizzante rosé

Perlwein · Rosé · Merlot · Frizzante · Italien

Cielo 10° Frizzante Rosé ist ein knackiger, frischer und zugleich weicher Perlwein aus der Merlot-Traube. Sein halbtrockener Ausbau und der moderate Alkoholgehalt von nur 10 % vol. machen ihn zum idealen Terrassengetränk. Im Glas zartes Rosa mit feiner, frischer Perlage.


Italien

Cielo e Terra ist ein bekanntes italienisches Weinhaus mit Sitz in Venetien. Für diesen Perlwein wird die Rebsorte Merlot verarbeitet, die einen unkomplizierten, fruchtbetonten Stil ermöglicht.

Rebsorte und Ausbau

Der Perlwein wird aus Merlot gewonnen und als Frizzante (leicht perlend) erzeugt. Die halbtrockene Geschmacksrichtung und der moderate Alkoholgehalt von nur 10 % vol. machen ihn besonders leicht und zugänglich.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner, frischer Perlage. In der Nase rote Beeren und frische Frucht. Am Gaumen knackig und frisch, zugleich weich und saftig, mit dezenter Restsüße. Der Abgang ist leicht und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein ideales Terrassen- und Aperitifgetränk.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und frische Früchte.


Lage: Italien
Klassifikation: Perlwein (Frizzante) – Rosé, halbtrocken
Ausbau: Merlot, Frizzante (leicht perlend)

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Weine

Bermont blanc Mont Baudile

Weißwein · Cuvée · Mont Baudile · Frankreich

Fonjoya Bermont Blanc Mont Baudile ist eine feinherbe, fruchtige Weißwein-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard ist unkompliziert und zugänglich – mit reifem Pfirsich und knackigen Zitrusaromen, weich und mild am Gaumen.


Mont Baudile

Der Weinberg liegt am Fuße des Mont Baudile, am Vorgebirge der Terrasses du Larzac im Hérault. Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya, das in dieser sonnenverwöhnten Mittelmeerregion klassische und moderne Weine erzeugt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Wein weich und zugänglich.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase und am Gaumen reife Pfirsichnoten und knackige Zitrusaromen. Weich, geradezu mild am Gaumen, mit feiner Restsüße und unkompliziertem Trinkfluss. Frischer, fruchtiger Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Allrounder oder als Speisenbegleiter. Die feine Restsüße passt auch zu würziger Küche.

Klassische Begleitung: Aperitif, asiatische Küche, leicht Scharfes, Salate und Fisch.


Lage: Mont Baudile, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP Mont Baudile – Weißwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

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Weine

Marie-Courtin Résonance Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Bio

Marie-Courtin Résonance Extra Brut ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir und steht exemplarisch für den klaren, unverstellten Stil des Hauses Marie-Courtin. Ohne Dosage abgefüllt und im Emailletank ausgebaut, bewahrt er bemerkenswerte Präzision und Klarheit. Im Glas kühl, beerig und kalkig-mineralisch.


Polisot (Côte des Bar)

Die Trauben stammen aus Polisot an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die kalkig-kreidigen Böden verleihen dem Pinot Noir seine feine, kalkige Mineralität und Klarheit. Marie-Courtin (Dominique Moreau) arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt im Emailletank, was Frucht und Präzision bewahrt. Nach mindestens zwei Jahren Flaschenreife wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, gut eingebundener Perlage. In der Nase ruhig und fokussiert: rote Johannisbeeren, Himbeeren, ein Hauch Sauerkirsche, zarte florale Noten und kalkige Mineralität; mit Luft eine subtile Würze. Am Gaumen straff und klar strukturiert, zugleich ausgewogen, mit klarer Säure, beeriger Frucht und salziger Frische. Das Finish ist trocken und sauber.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und feine Vorspeisen.


Lage: Polisot, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, Emailletank, ohne Dosage, mind. 2 Jahre Flaschenreife

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Spanien

Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) uralte Reben 18 Monate franz. Eiche (500 l) trocken

Der Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022 ist eine kompromisslose Top-Selektion aus 100 % Tempranillo. „Grano a Grano" steht für „Traube für Traube": Nur die besten Beeren werden von Hand ausgelesen. Die uralten Parzellen liegen in den Höhenlagen von San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Der Wein reift 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft – dicht, seidig und mit großem Reifepotenzial.


San Vicente de la Sonsierra – Höhenlagen, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Für den Grano a Grano stammen die Trauben von uralten Reben in den Höhenlagen rund um den Ort. Abel Mendoza und Maite Fernández lesen mehrfach selektiv von Hand und entrappen die Trauben Beere für Beere. So wandert nach dem Aschenputtel-Prinzip nur das beste Lesegut in den Keller.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus strenger Beerenauslese. Vergoren wird in kleinen Gebinden im Edelstahltank, anschließend reift der Wein 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen auch die malolaktische Gärung stattfindet. Der subtile Holzeinsatz lässt der Frucht den Vortritt. 

Im Glas

Jung noch verschlossen und unnahbar; erst nach Stunden in der Karaffe öffnet sich der Wein. Dann zeigen sich dezente Aromen von schwarzem Trüffel, Sauerkirsche, Fassbrand und Teer, dazu eine leicht animalische Note und sensible Himbeerfrucht. Am Gaumen Wärme und Tiefe, subtile Gerbstoffe und eine transparente Länge. Dicht und seidig zugleich – ein Wein mit Zukunft.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren, idealerweise mehrere Stunden. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Pilzgerichte und gereifter Hartkäse. Schon zugänglich, entfaltet aber mit weiterer Flaschenreife seine ganze Tiefe – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau 18 Monate in 500-l-Barriques aus französischer Eiche, MLF im Fass

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut

Champagner · Premier Cru · Chardonnay-dominant · Extra Brut

Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut ist die einzige Chardonnay-dominante Cuvée im Portfolio der Domaine Egly-Ouriet – und trägt dennoch unmissverständlich die Handschrift des Hauses. Kein leichter Blanc-de-Blancs-Stil, sondern Chardonnay mit Substanz, Spannung und dem typischen Biss der Kreide. Im Glas klar, präzise und kreidig.


Bisseuil

Bisseuil liegt östlich von Aÿ auf südexponierten Hängen über tiefen Kreideböden und ist als Premier Cru klassifiziert – eine der wenigen Lagen im Egly-Portfolio außerhalb der Grand-Cru-Gruppe um Ambonnay. Ein anderes Terroir, dieselbe Konsequenz in Weinberg und Keller.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 70 % Chardonnay, 15 % Pinot Noir und 15 % Pinot Meunier. Alle drei Sorten werden im Eichenholzfass vergoren und ausgebaut, was dem Wein Tiefe und Struktur gibt, ohne ihn zu überformen. Das Rückgrat bildet der Grundjahrgang, ergänzt durch Reserveweine älterer Jahrgänge. Dosage 2 g/l.

Im Glas

In der Nase frische Zitrusfrucht, Brotkruste und knackige Birne – klar und präzise, ohne cremige Schwere. Am Gaumen mittlerer bis voller Körper, konzentriert und rassig, mit prägnantem Zug und der kalkigen Struktur von Bisseuil. Der Abgang ist lang und salzig-mineralisch. Mit Zeit im Glas öffnet sich ein großer Nuancenreichtum.

Am Tisch

Kein Soforttrinker – wer Geduld hat, wird belohnt. Trinkfenster: jetzt bis 10+ Jahre. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, mit ausreichend Zeit im Glas.

Klassische Begleitung: Austern, Jakobsmuscheln, weißer Spargel und reifer Comté.


Lage: Bisseuil, Premier Cru, östlich von Aÿ (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut
Ausbau: Barrique, lange Hefelagerung, 2 g/l Dosage

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Rebsorten

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot 0,25

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot zeigt im Bukett elegante, komplexe Aromen von reifen schwarzen Früchten wie Johannisbeere, untermalt von würzigen Noten und Vanille. Sehr fruchtig und samtig im Nachhall – in der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Cabernet Sauvignon und Merlot sind die klassischen Bordeaux-Sorten, die hier bestens gedeihen. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Cabernet Sauvignon bringt Struktur und Cassisfrucht, Merlot Schmelz und samtige Fülle. Ein dezenter Holzeinsatz verleiht die feine Vanillenote. Abgefüllt in der 0,25-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere, würzige Noten und ein Hauch Vanille. Am Gaumen sehr fruchtig und samtig, mit weichen Tanninen und rundem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter, ideal portioniert für ein Glas.

Passt zu: rotem Fleisch, Geflügel, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz
Füllmenge: 0,25 Liter

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Sauvignon Blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Sauvignon Blanc ist ein trockener, fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Sauvignon Blanc mit den klassischen Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone, getragen von einer schönen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Sauvignon Blanc zählt zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische, exotische Frucht und die frische Säure. So entsteht ein klarer, animierender Weißwein im modernen Stil.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase die klassischen Sauvignon-Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone. Am Gaumen sehr saftig und feinwürzig, mit exotischer Frucht und tragender Mineralität. Im Nachklang spannungsgeladene Frucht, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Ziegenkäse, Salate, Fisch und Meeresfrüchte.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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