Restaurant Martín Berasategui – Maskenball
Mitten in der Pandemie. Im Norden Spaniens. In einem drei Sterne Lokal. Mit Maske!
Eine ungewöhnliche Situation kurz nach dem Lockdown. Wir sind sehr gespannt…. und hungrig. Zumindest haben sich die Kellner auch daran gehalten, die Maske über Mund und Nase zu tragen und nicht nur das Doppelkinn zu verdecken.
Neben den Masken fällt der wunderschöne helle Raum auf, in dem wir Platz nehmen, der mit viel Holz super heimlich, aber auch gleichzeitig schick wirkt. Das einzige was fehlte war ein wenig Musik, aber auch darüber konnten wir hinwegsehen.
Über die Kellner natürlich nicht. Die waren alle verdammt schnell und gut; und unter der Maske scheinbar auch ganz süß.
Aber kommen wir zum wichtigen Teil: dem Essen!
Das Menü beginnt mit einer fantastischen Olivensuppe. Man muss betonen, dass ich keine Oliven mag, aber das war wirklich der Hammer. Ein super leckerer Gang oder auch Snack war das Maispufferchen mit Lachs. Ich habe mich gefühlt, als würde ich vor dem Fernseher sitzen und die besten Chips der Welt futtern.
Was nicht so ganz nach meinem Geschmack war, war der Aal mit Gänseleber. Der absolute Klassiker beim Martin, aber bei mir dreht sich da einfach der Magen um. Dafür war das Brot und die dazu bunt angerichtete Butter fantastisch. Wenn man sich dann nicht das Brot einfach aus dem Brotkorb nimmt und bei der ganzen Kellner Truppe Unbehagen und Verlegenheit auslöst. Die Bemühungen, uns den Hintern hinterherzutragen, stehen bei uns nicht an erster Stelle. Der Fokus liegt beim Essen.
Und was ich zum Beispiel ziemlich fantastisch fand, war der Jamon Iberico mit Brot. Tatsächlich nicht der beste überhaupt, aber trotzdem SUPER lecker. Danach gibt es einen kleinen, nett angerichteten Salat mit Gambas. Das mit den Zutaten können die einfach, super frisch und lecker.
Danach folgen noch einige Fischgerichte und zum Abschluss noch Chuleta vom Milchlamm. Alles immer nett und fein angerichtet mit Schaum oder intensiven Süppchen.
Zum Nachtisch gibt es einen ziemlich geilen „Erdbeercocktail“, ein Zitroneneis und allerlei Schoki. Der Magen ist voll und die Gläser leer. Um den Restaurantbesuch noch zu einem Highlight zu machen, wird uns noch die Küche und der Weinkeller gezeigt. Da kann man sich auf jeden Fall die ein oder andere leckere Flasche für den nächsten Besuch vormerken.
Danach wird’s auch schon Zeit, sich von den netten Kellnern zu verabschieden und nach Hause zu torkeln.
Zusammengefasst würde ich sagen, dass es ein wunderbarer Abend mit grossartigem Essen war. Ein Besuch sollte sich auf jeden Fall lohnen! Eure Vega 🙂

Restaurante Martín Berasategui – Loidi Kalea, 4 – 20160 Lasarte-Oria -Spanien – Telefon 0034 943 366 471 – www.martinberasategui.com
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