Viura

Und im Dunklen leuchtet sie doch!

Man schrieb das Jahr fünfzehn und nochwas, Handel treibende bewegten Rebstöcke von Südosten den Stiefel hoch. Oben angekommen ging es gen Westen, erst durch Frankreich, dann gen Catalunya. Das alles ist bekannt. Weniger bekannt ist, warum die Rebsorte Macabeo genannt wird. Steckt vielleicht das Wort „makaber“ darin? Und dann heißt sie weiter im Westen auch noch Viura. ¡Aha!

Viura ist eine großartige Rebsorte, meint der Bär. Schuld an dem ganzen Mist haben mal wieder die Menschen, Winzernde vor allem. Und zwar genau jene, die ihre Kelter anspannen bis es quietscht. Denn Viura ist das, was man gerne Massenträger nennt. Lässt man die Rebstöcke in Ruhe wuchern, dann gibt es Trauben ohne Ende.

Dass Viura auch anders kann, sieht man leider nur an wenigen Weinen. Der wohl bekannteste stammt aus dem Hause López de Heredía, für ältere Semester muss man richtig Geld auf den Tisch legen, bis zu dreihundert Euronen. Gut, das ist nur zu neunzig Prozent Viura, den Rest steuert Malvasía (¿Rojal?) bei. Aber das macht nix.

Leider gibt es von diesem Kaliber nur wenige Weine und wenn man sich das aktuelle Feld ansieht, dann schüttelt sich der Kopf ganz von alleine. Selbst in der Rioja gibt es wenige Viuratropfen, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Pujanza etwa, Olivier Rivière, Oxer Bastegieta, mit gewissem Sicherheitsabstand Bryan MacRobert, Mig. Áng. de Greg. bietet eine teure Variante. Dann ist da nicht viel mehr.

Weiter im Osten, in Aragone, in Catalunjet und in Fallència, verkommt die Rebe gerade gar sehr. Ihr Anteil steigt und steigt, weil es für Cava keine wirklich greifenden Ertragsbeschränkungen gibt. In Requena pflanzen Weinbauernde Viura wie blöde, denn nur so rechnen sich die billigen Cavas halbwegs.

Um wirklich gute Weine zu erbringen, müssen die Stöcke schon ein gewisses Alter haben. Dies ist im Osten Spaniens eher nicht der Fall. Und daher gibt es von dort auch kaum gute Viuras. In der Rioja findet man alte Viura vor allem in Arabako Errioxa, in Eskuernaga, in Samaniego, aber auch in San Vicente; in Guardia eher weniger, in Bilar und Lantziego dann schon wieder. Nur: die Weinbauern haben seinerzeit keine Viuraparzellen angelegt, sondern die Stöcke systembefreit in die Tempranilloanlagen gesetzt, drei hier, fünf dort, vier an andrem Ort.

Neue Viura-Anlagen gibt es in der Rioja kaum, nicht einmal in den Orten, in denen Cava erzeugt werden kann. Neue Anlagen gibt es auch weiter im Westen, in der einzigen Region in Castilla ohne León, in der Viura eine Rolle spielt, nicht. Was viel bedenklicher ist: die mit Viura bestockte Fläche nimmt dort kontinuierlich ab.

Es ist nicht wirklich klar, wann Viura gen Medina del Campo kam, zweihundert Jahre sind es aber mindestens. Die ältesten Stöcke findet man in Matapozuelos, auf sandigem Geläuf: wohl so um die einhundert und dreißig Winter haben sie gesehen.

In der Region war Viura lange Zeit ein wichtiges Thema, neben Verdejo und Palomino, dazu kam noch etwas Prieto Picudo blanco, wohl auch Rojal, von Albillo indes redet niemand. Noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts sammelten die Weinbauern der D.O. Rueda mehr Viura ein als Verdejo. Gut, das hat auch etwas mit den Erntemengen zu tun: ein Viura-Stock gibt nun einmal mehr Trauben als ein Verdejo-Stock, braucht aber die gleiche Fläche.

Viura ist gut, wenn die Stöcke alt sind und der Ertrag gering. Die Art des Bodens, wenn es nicht gerade Schwemmland ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Viura kann mit Sand, mit Lehm, mit Kalk, jede Art von Sedimentgestein ist geeignet.

Viura kann Frucht, nicht nur Apfel, Viura bringt aber vor allem Säure in die Kelter, die Sorte eignet sich vortrefflich für Cuvées. Selbst in Rotweinen findet man die Sorte gelegentlich. Sortenreine Viuras indes brauchen Zeit; mehr dazu ein paar Zeilen weiter unten.

Als der Bär erstmals durch die Kelterhalle von Bodegas Vidal Soblechero trampelte, fast zwanzig Winter ist dies nun her, gab es in dieser Bodega, sie wurde drei Jahre zuvor gegründet, keinen Wein, der Viura enthielt; wohl aber fast fünf Hektar Viura. Claudio Vidal Obregón beackerte zwei Parzellen: Finca El Tomillar und Finca Varrastrojuelos, in den Dreißigern wurde erstere angelegt, die zweite ist etwa dreißig Jahre älter.

Inzwischen gibt es da drei Weine, die mit Viura zu tun haben, und das ist noch lange nicht das Ende. Denn vor wenigen Vollmonden erwarben Alicia Vidal und ihr Bruder Vidal in Extremis acht Hektar Rebland, uralte Stöcke, kleine Parzellen, Verdejo, aber auch viel Viura. Viura auf Sand, Viura auf Lehm, ein Kessel Buntes. In Extremis, weil in der Region eine Seuche umhergeht. Hat schon niemand in den letzten fünfzig Jahren Viura gepflanzt, so wird aktuell Viura herausgerissen oder in Verdejo umgepfropft auf Dübl kümm russ. Moderne Hochleistungsanlagen ermöglichen es auch den Weinbauern, vom Ertrag zu leben; nur wenige haben eine eigene Bodega, der Großteil verkauft die Trauben an die Genossenschaften oder an die industriellen Großkopferten. Der Weg von Vidal Soblechero ist das nicht. Aber der Reihe nach.

Zwei Jahre nachdem der Bär nun also dort an die Tür hämmerte, gab es den ersten Wein, der Viura enthält, den klassischen „Rueda“, der damals in eigentlich allen Bodegas gekeltert wurde. Damals gab es dort noch nicht so viele Weingüter, die meisten fand man im Dreieck La Seca, Serrada, Matapozuelos, dort, wo auch Viura angebaut wurde. Fast alle kelterten diesen „Wein für alle Tage“: Verdejo mit Bitterstoffen und etwas Frucht, Viura mit Säure und etwas Apfel, zudem macht Viura diese Art von Wein etwas mundfüllender, cremiger.

Diesen Weintyp hat das moderne Verdejo-Marketing fast komplett vom Tisch gedrängt. Neue Bodegas, also gut die Hälfte aller Kellereien der Region, haben die Sorte gar nicht im Programm, in vielen älteren Bodegas wird sie zum Abrunden genutzt. Der Cepas Viejas ist nicht der einzige Überlebende, so wirklich groß ist die Gruppe dann aber auch nicht. Dabei ist dieser Wein durchaus spannend, denn wenn man ihn gut macht, dann kann so ein Tropfen auch schon einmal drei oder vier Jahre reifen. Verschließt man die Flaschen mittels Schrauber sogar noch etwas länger. Schrauber hilft, wenn man Frische und Jugendlichkeit bewahren will.

Aber eigentlich ist dies nicht das fetteste Pfund, mit dem Viura wuchern kann. Weine aus Viura können wunderbar altern, über Jahrzehnte, nur: dann muss man sie auch von Anbeginn an so konzipieren, siehe Viña Tondonia.

Die beste Viura-Parzelle, über die Bodegas Vidal Soblechero verfügt, ist Finca Varrastrojuelos, ein halber Hektar, die Stöcke haben ihren hundertsten Geburtstag schon gefeiert. Zumindest jene, die überlebt haben. Denn dort, in Varrastrojuelistan, bläst immer ein kräftiger Wind, er macht den Trieben der Stöcke zu schaffen. Heute ist die Situation schon fast pittoresk: ein halber Hektar uralte Stöcke inmitten einem Meer von Hochleistungsverdejo, beregnet bis zum Anschlag. Die freundlichen Nachbarn wären gerne bereit, die Parzelle zu kaufen, um sie durch Hochleistungsverdejo zu ersetzen. Is nich!

Der erste Jahrgang des Pagos de Villavendimia stammt aus dem Jahr zweitausend und sechs. Noch immer ist das ein frischer Wein; gut, die Frucht, aber wie schon erwähnt: Frucht ist nicht unbedingt das Ding der Viura. Von dem Jahrgang gibt es kaum noch Flaschen, denn einer der Stars des El Bulli feierte dereinst Hochzeit im Mugaritz und dort schenkte man diesen Wein aus. Und wech waren die wenigen Kisten.

Große Weine entstehen in der Regel auf relativ einfache Weise. Im Weingut kann man sie kaum verbessern, eher verschlechtern. Daher passiert hier eher wenig. Die Trauben werden gepresst, der Most bleibt einen Tag oder auch derer zwei in einem kleinen Stahltank, dann wird er vom Trub abgezogen und kommt in einen anderen kleinen Stahltank. Dort bleibt er, abgesehen von drei Monaten, in denen er in einem alten Barrique Urlaub macht, für gut ein Jahr. Dann wird abgefüllt. Und dann kommt das Wichtigste: mindestens sechs Jahr Flaschenreife, je nach Jahrgang noch länger. So acht bis zehn Jahre nach der Ernte beginnt der Varrastrojuelos, sich zu entfalten. Wie lange kann er reifen? Gute Frage, es gibt noch keinen Jahrgang, der das Zeitliche gesegnet hätte. Mit anderen Worten: fünfzehn Jahre hält er locker.

Damit gab es also derer zwei Weine dieser Sorte. Damit der Hocker nicht wackelt, braucht es aber derer drei. Der dritte kam deutlich später hinzu und in diesem Fall war es schon die Idee des Bären. Aus der Geschichte lernen wir, dass im sechzehnten Jahrhundert, aber auch danach, die besten Weißweine der Region vier Jahre in großen Fässern reiften, ehe sie auf den Markt kamen. Händler aus dem Norden Spaniens, aber auch aus Frankreich oder England, standen Schlange, wenn mal wieder Verkauf angesagt war. Medina del Campo war damals die wichtigste Messestadt Spaniens, dementsprechend groß war das Handelsvolumen. Irgendwie sollte diese Tradition wiederbelebt werden, aber halt angepasst an die Gegebenheiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

Denn damals kelterte man diesen Wein wohl aus Verdejo und Palomino, beide Sorten kennt man in der Region seit dem dreizehnten Jahrhundert. Palomino bringt Säure, sonst aber halt nicht viel. Damit war der Wechsel schon angezeigt: Viura ist der neue Palomino. Nur: wenn man eine kleine Menge Viura gleich mit in den Tank wirft, dann geht die unter. Wenn man eine größere Menge nimmt, dann landet man bei Cepas Viejas, wie oben beschrieben. Es bedarf also einer anderen Lösung. Verdejo aus der Parzelle El Escribiente, relativ jung, gen Norden abfallend, immer etwas säurelastiger als die Trauben der anderen Verdejo-Lagen, bildet die Basis: achthundert und fünfzig Liter, ein Jahr lang auf der Feinhefe reifend. Und dann kommt der Viura hinzu, einhundert und fünfzig Liter, um auf insgesamt eintausend Liter zu kommen. Nur: der Viura, nicht auf feinen Hefen gereift, stammt aus der nachfolgenden Ernte, ist also immer ein Jahr jünger als der Verdejo. Will sagen: etwas mehr Frische, ein Touch Apfel, ordentliche Säure. Ein halbes Jahr gemeinsames Kuscheln im Stahltank und dann ab in die Flaschen. Zugeschraubt und erst einmal zwei Jahre in das Flaschen Lager, denn es geht ja um Weine, die vier Jahre Reife aufweisen.

Auch in diesem Fall ist nicht klar, wie lange dieser Wein sein Niveau hält. Der älteste Jahrgang des SEKKA 85/15 ist zwanzig vierzehn. Und da die freundlichen Nachbarnden so einen Wein nicht im Angebot haben, kann man auch nicht nachsehen, wann deren Vierjährige platt werden.

Und wie weiter? Nun: einige der alten Viuraparzellen fußen auf Sand. ¿Ein Sandiuarh? Man wird sehen. Text: El oso alemán

Der SEKKA hat es nicht in die Liste der besten spanischen Weißweine geschafft. Knapp, er landete auf Platz vierzehn. Der Varrastrojuelos ist da natürlich vertreten:

Bodegas Vidal Soblechero: 2013 Pagos de Villacendimia Finca Varrastrojuelos
100% Viura
Ausgebaut in einem Stahltank und einem Barrique
847 Flaschen gefüllt
El Oso Alemán Ranking Spanische Top-Weißweine 2021: Platz 4

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Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling GG 2022

Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Steillage bis 80 % · wurzelecht Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Großes Gewächs 2022 stammt aus der Hauslage des Guts – bestockt mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer, bei Steigungen bis 80 %. Ein trockener Riesling von expressivem Charakter, feiner Eleganz und lebhafter Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität dieser facettenreichen Lage.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge und die spontane Vergärung der Weine reflektieren die tiefe Wertschätzung der Natur und stehen als Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Lieser Niederberg Helden ist mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben bestockt und wird durch 100 % blauen Schiefer und eindrucksvolle Steigungen von bis zu 80 % charakterisiert. Diese lange vernachlässigte Lage gilt seit einigen Jahren als eine der facettenreichsten und interessantesten der Mosel und bringt Jahr für Jahr spektakuläre Spitzenrieslinge von expressivem Charakter und außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus dem blauen Schiefer der Steillage lebt dieser Riesling von Präzision und Ausdruck: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floraler Würze und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, tiefgründig und expressiv, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung verleiht – mit langem, glasklarem und salzig-mineralischem Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Blauschiefer-Mineralität – trocken, expressiv und moderat im Alkohol, mit lebhafter Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Feinkost

Croix Verte Huile de Noisette Haselnussöl

Feinkost · Haselnussöl · Frankreich

La Tourangelle Croix Verte Huile de Noisette ist ein feines Haselnussöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus gerösteten Haselnüssen schonend gepresst – mit warmem Nussaroma, ideal für Kartoffelpüree, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Karottensalat.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her – darunter dieses Haselnussöl der Linie „Croix Verte".

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Haselnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Haselnussaroma – 100 % Haselnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem warmen, leicht süßlichen Aroma gerösteter Haselnüsse. Aromatisch und harmonisch.

In der Küche

Vielseitig in süßer und herzhafter Küche: zum Verfeinern von Kartoffelpüree und Karottensalat, über Salate und Gemüse, sowie für Mousse au Chocolat und Schokoladenkuchen. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Kartoffelpüree, Karottensalat, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Salaten.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Haselnussöl (Huile de Noisette), Linie „Croix Verte"
Zutat: 100 % Haselnussöl (aus gerösteten Haselnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03.07.2027

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Feinkost

Conservas Rosara Salsa de Tomate Tomaten Sauce

Feinkost · Tomatensauce · Navarra · Spanien

Conservas Rosara Salsa de Tomate ist eine spanische Tomatensauce in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara aus Navarra. Aus sonnengereiften Tomaten hergestellt, ist sie fruchtig, vielseitig und unkompliziert in der Küche. Eine feine Basis für viele mediterrane Gerichte.


Herkunft

Conservas Artesanas Rosara ist eine traditionsreiche Manufaktur aus Navarra im Norden Spaniens, bekannt für handwerklich hergestellte Gemüsekonserven. Die Region liefert sonnengereifte Tomaten mit intensivem Geschmack.

Anbau und Verarbeitung

Die Sauce wird aus sonnengereiften Tomaten in Manufakturqualität hergestellt. Eine schonende Verarbeitung bewahrt die fruchtige Aromatik und natürliche Frische der Tomate.

Geschmack

Leuchtendes Rot. Fruchtig und natürlich im Geschmack, mit der Süße reifer Tomaten und einer feinen, ausgewogenen Säure. Unkompliziert und vielseitig.

Am Tisch

Vielseitig einsetzbar als Basis in der Küche – einfach erwärmen und nach Belieben verfeinern.

Klassische Verwendung: Pasta, Pizza, Aufläufe und mediterrane Schmorgerichte.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Salsa de Tomate (Tomatensauce)
Herkunft: Navarra (Spanien)
Verarbeitung: aus sonnengereiften Tomaten, Manufakturqualität
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2028

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Weine

Étienne Calsac L´ echappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut Magnum

Champagner · Chardonnay · Blanc de Blancs · Extra Brut · Magnum

Étienne Calsac L'échappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut ist ein reinsortiger Chardonnay-Champagner aus verschiedenen Terroirs der Champagne – hier in der praktischen Magnum. Die Trauben stammen aus der Côte des Blancs, der Côte de Sézanne und der Grande Vallée de la Marne, geprägt von kalk- und tonhaltigen Böden. Feinste Mineralität ist Trumpf. Im Glas straff, salzig und frisch.


Côte des Blancs & Champagne

Die Trauben stammen aus drei Terroirs der Champagne: der Côte des Blancs, der Côte de Sézanne und der Grande Vallée de la Marne. Die kalk- und tonhaltigen Böden verleihen dem Chardonnay seine feine, salzige Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Vergoren wird spontan, ohne Schönung und Filtration; der Ausbau kombiniert Edelstahl mit rund 20 % Holzfass. Ergänzt wird die Cuvée durch Reserveweine; dosiert als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit eleganter Perlage. In der Nase fein und vielschichtig: Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Brioche. Am Gaumen straff, salzig unterlegt und frisch, getragen von einer feinen Perlage. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und längere Reife.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs, Côte de Sézanne, Vallée de la Marne (Champagne); Kalk/Ton
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Spontangärung, Edelstahl + ~20 % Holzfass, Reserveweine, unfiltriert

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USA

Saxum Broken Stones 2019

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden französische Eiche 2019

Der Saxum Broken Stones 2019 ist eine rare, Syrah-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus dem kalkreichen Willow Creek District von Paso Robles. Tief, würzig und vielschichtig – mit dunkler Frucht, herzhafter Würze und einer kraftvollen, zugleich präzisen Statur. Der Name verweist auf die gebrochenen Kalksteine des Bodens.


Broken Stones – aus gebrochenem Kalkstein

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein", und „Broken Stones" spielt auf eben diesen gebrochenen, kalkreichen Untergrund an, dem die Cuvée ihren Charakter verdankt.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des Willow Creek District ergibt das einen tiefgründigen, kraftvollen und zugleich frischen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro (Mourvèdre) sowie Grenache und Carignan, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und herzhafte Würze; Graciano steuert Farbe, florale Frische und lebendige Säure bei; Mataro Struktur, Erdigkeit und eine trüffelige, herzhafte Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit, Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, gemahlener Pfeffer, geräuchertes Wild, eine erdig-würzige Note von verbrannter Erde und Trüffel sowie florale und kräuterige Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit dichter, geschliffener Textur, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die den kraftvollen Stil trägt – mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Pfeffer, geräuchertes Wild und Trüffel – kraftvoll und vielschichtig, von mineralischer Frische getragen, sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir (James Berry Vineyard), Kalkstein/Kalkschiefer der Monterey-Formation; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro sowie Grenache und Carignan (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Arioso Châteauneuf-du-Pape Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma alte Reben (1930er) Ganztraube · 36 Monate Ausbau 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein ganz besonderer Wein aus sehr, sehr alten Grenache-Reben. Samtig wie flüssige Seide und vielschichtig zugleich, ist er die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund – Frucht und Kraft des Südens, veredelt durch den burgundischen Ausbau von Mounir Saouma (Lucien Le Moine).


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape begann ihre Geschichte mit einer kleinen Parzelle im Lieu-dit Pignan – einer der großen Terroirs der Appellation, unmittelbar an die berühmten Lagen von Château Rayas grenzend. Dort steht eine Parzelle mit reinem Grenache, gepflanzt in den 1930er-Jahren, die von Natur aus winzige Erträge liefert. Aus diesen Reben entsteht der Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation mit Blick auf den „Giganten der Provence", den Mont Ventoux. Seine sandig-steinigen Böden und die kühlende Exposition verleihen dem von Natur aus üppig reifen Grenache Frische und Eleganz. Die geringe Wuchskraft und das hohe Alter der Reben sorgen für eine intensive Konzentration – Kritiker vergleichen den Wein mit den großen Rayas der 1980er-Jahre ebenso wie mit dem Burgund.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine hervorbrachte. Auf den sandigen Böden von Pignan und mit dem alten Grenache ergibt das einen Arioso von großer Anmut: lebendig und aromatisch, mit feiner Frische und seidiger Textur statt schwerer Fülle.

Ausbau

Reinsortiger Grenache (100 %) von in den 1930er-Jahren gepflanzten Reben, Jahrgang 2014, aus dem Lieu-dit Pignan.

Der alte Grenache wird als Ganztraube (mit Stielen) vergoren – eine Ausnahme, die Mounir Saouma allein dem alten Grenache von Châteauneuf zugesteht –, nach einer rund elftägigen kühlen Maceration. Anschließend reift der Wein etwa 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern von 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefelung bis kurz vor der Füllung. Dieser lange, burgundisch inspirierte Hefeausbau verleiht dem Arioso seine textur­reiche, saftige Fülle und seine seidige Geschmeidigkeit.

Im Glas

Dunkelbeerig und samtig wie flüssige Seide, intensivste Fruchtaromen nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze. Dieser Wein hat sehr viele Facetten, ist lebendig, aber auch elegant, mineralisch wie auch saftig. Im Nachhall dann geschmeidige Tannine und ein explosiver Abgang. Die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund.

Samtig wie flüssige Seide, intensivste Frucht nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze – lebendig, elegant und mineralisch. Rhône und Burgund vereint.

Zum optimalen Genuss dekantieren; ein Wein mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); sandig-steinige Böden; Grenache-Reben aus den 1930er-Jahren, winzige Erträge
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape; 100 % Grenache (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung, ~11 Tage Kaltmazeration, ~36 Monate auf der Feinhefe in 228- und 500-l-Fässern, ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Frankreich

Clos Beauregard Pomerol 2021

Rotwein · Pomerol · Merlot · Bordeaux

Clos Beauregard Pomerol ist ein klassischer Bordeaux-Rotwein vom kleinen, aber feinen Pomerol-Gut Clos Beauregard – ein echter Geheimtipp am rechten Ufer der Gironde. Hauptdarsteller ist die Merlot, ergänzt um etwas Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Im Glas üppig, samtig und tief.


Pomerol

Pomerol am rechten Ufer der Gironde bringt aus der Rebsorte Merlot einige der gesuchtesten Weine der Welt hervor. Clos Beauregard ist ein noch eher unbekanntes, kleines Château und gilt als echter Geheimtipp. Die lehm- und kiesgeprägten Böden verleihen den Merlot-Weinen Dichte und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Hauptdarsteller ist die Merlot, ergänzt um Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Nach selektiver Handernte erfolgt die klassische Fermentation in wärmeregulierten Holzbottichen; anschließend reift der Wein in besten französischen Eichenfässern – das garantiert den typischen Bordeaux-Stil.

Im Glas

Tiefes Rot. Der Duft ist sehr üppig, mit starken Weichseltönen und den unverkennbaren Pflaumennoten der Merlot, dazu Mokka, Wintertrüffel, dunkle Schokolade und Röstaromen aus dem Eichenfass. Im Geschmack mediterrane Kräuter, Rumtopf und Pflaumenkompott. Der Abgang ist lang, mit weichen Gerbstoffen und großer Intensität.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Schon jetzt ein großer Trinkgenuss, mit immensem Lagerpotenzial.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Pomerol (Bordeaux); Lehm/Kies
Klassifikation: Pomerol AOC
Ausbau: Merlot-dominiert mit Cabernet Sauvignon/Franc, Holzbottich-Gärung, französisches Eichenfass

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