Viura

Und im Dunklen leuchtet sie doch!

Man schrieb das Jahr fünfzehn und nochwas, Handel treibende bewegten Rebstöcke von Südosten den Stiefel hoch. Oben angekommen ging es gen Westen, erst durch Frankreich, dann gen Catalunya. Das alles ist bekannt. Weniger bekannt ist, warum die Rebsorte Macabeo genannt wird. Steckt vielleicht das Wort „makaber“ darin? Und dann heißt sie weiter im Westen auch noch Viura. ¡Aha!

Viura ist eine großartige Rebsorte, meint der Bär. Schuld an dem ganzen Mist haben mal wieder die Menschen, Winzernde vor allem. Und zwar genau jene, die ihre Kelter anspannen bis es quietscht. Denn Viura ist das, was man gerne Massenträger nennt. Lässt man die Rebstöcke in Ruhe wuchern, dann gibt es Trauben ohne Ende.

Dass Viura auch anders kann, sieht man leider nur an wenigen Weinen. Der wohl bekannteste stammt aus dem Hause López de Heredía, für ältere Semester muss man richtig Geld auf den Tisch legen, bis zu dreihundert Euronen. Gut, das ist nur zu neunzig Prozent Viura, den Rest steuert Malvasía (¿Rojal?) bei. Aber das macht nix.

Leider gibt es von diesem Kaliber nur wenige Weine und wenn man sich das aktuelle Feld ansieht, dann schüttelt sich der Kopf ganz von alleine. Selbst in der Rioja gibt es wenige Viuratropfen, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Pujanza etwa, Olivier Rivière, Oxer Bastegieta, mit gewissem Sicherheitsabstand Bryan MacRobert, Mig. Áng. de Greg. bietet eine teure Variante. Dann ist da nicht viel mehr.

Weiter im Osten, in Aragone, in Catalunjet und in Fallència, verkommt die Rebe gerade gar sehr. Ihr Anteil steigt und steigt, weil es für Cava keine wirklich greifenden Ertragsbeschränkungen gibt. In Requena pflanzen Weinbauernde Viura wie blöde, denn nur so rechnen sich die billigen Cavas halbwegs.

Um wirklich gute Weine zu erbringen, müssen die Stöcke schon ein gewisses Alter haben. Dies ist im Osten Spaniens eher nicht der Fall. Und daher gibt es von dort auch kaum gute Viuras. In der Rioja findet man alte Viura vor allem in Arabako Errioxa, in Eskuernaga, in Samaniego, aber auch in San Vicente; in Guardia eher weniger, in Bilar und Lantziego dann schon wieder. Nur: die Weinbauern haben seinerzeit keine Viuraparzellen angelegt, sondern die Stöcke systembefreit in die Tempranilloanlagen gesetzt, drei hier, fünf dort, vier an andrem Ort.

Neue Viura-Anlagen gibt es in der Rioja kaum, nicht einmal in den Orten, in denen Cava erzeugt werden kann. Neue Anlagen gibt es auch weiter im Westen, in der einzigen Region in Castilla ohne León, in der Viura eine Rolle spielt, nicht. Was viel bedenklicher ist: die mit Viura bestockte Fläche nimmt dort kontinuierlich ab.

Es ist nicht wirklich klar, wann Viura gen Medina del Campo kam, zweihundert Jahre sind es aber mindestens. Die ältesten Stöcke findet man in Matapozuelos, auf sandigem Geläuf: wohl so um die einhundert und dreißig Winter haben sie gesehen.

In der Region war Viura lange Zeit ein wichtiges Thema, neben Verdejo und Palomino, dazu kam noch etwas Prieto Picudo blanco, wohl auch Rojal, von Albillo indes redet niemand. Noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts sammelten die Weinbauern der D.O. Rueda mehr Viura ein als Verdejo. Gut, das hat auch etwas mit den Erntemengen zu tun: ein Viura-Stock gibt nun einmal mehr Trauben als ein Verdejo-Stock, braucht aber die gleiche Fläche.

Viura ist gut, wenn die Stöcke alt sind und der Ertrag gering. Die Art des Bodens, wenn es nicht gerade Schwemmland ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Viura kann mit Sand, mit Lehm, mit Kalk, jede Art von Sedimentgestein ist geeignet.

Viura kann Frucht, nicht nur Apfel, Viura bringt aber vor allem Säure in die Kelter, die Sorte eignet sich vortrefflich für Cuvées. Selbst in Rotweinen findet man die Sorte gelegentlich. Sortenreine Viuras indes brauchen Zeit; mehr dazu ein paar Zeilen weiter unten.

Als der Bär erstmals durch die Kelterhalle von Bodegas Vidal Soblechero trampelte, fast zwanzig Winter ist dies nun her, gab es in dieser Bodega, sie wurde drei Jahre zuvor gegründet, keinen Wein, der Viura enthielt; wohl aber fast fünf Hektar Viura. Claudio Vidal Obregón beackerte zwei Parzellen: Finca El Tomillar und Finca Varrastrojuelos, in den Dreißigern wurde erstere angelegt, die zweite ist etwa dreißig Jahre älter.

Inzwischen gibt es da drei Weine, die mit Viura zu tun haben, und das ist noch lange nicht das Ende. Denn vor wenigen Vollmonden erwarben Alicia Vidal und ihr Bruder Vidal in Extremis acht Hektar Rebland, uralte Stöcke, kleine Parzellen, Verdejo, aber auch viel Viura. Viura auf Sand, Viura auf Lehm, ein Kessel Buntes. In Extremis, weil in der Region eine Seuche umhergeht. Hat schon niemand in den letzten fünfzig Jahren Viura gepflanzt, so wird aktuell Viura herausgerissen oder in Verdejo umgepfropft auf Dübl kümm russ. Moderne Hochleistungsanlagen ermöglichen es auch den Weinbauern, vom Ertrag zu leben; nur wenige haben eine eigene Bodega, der Großteil verkauft die Trauben an die Genossenschaften oder an die industriellen Großkopferten. Der Weg von Vidal Soblechero ist das nicht. Aber der Reihe nach.

Zwei Jahre nachdem der Bär nun also dort an die Tür hämmerte, gab es den ersten Wein, der Viura enthält, den klassischen „Rueda“, der damals in eigentlich allen Bodegas gekeltert wurde. Damals gab es dort noch nicht so viele Weingüter, die meisten fand man im Dreieck La Seca, Serrada, Matapozuelos, dort, wo auch Viura angebaut wurde. Fast alle kelterten diesen „Wein für alle Tage“: Verdejo mit Bitterstoffen und etwas Frucht, Viura mit Säure und etwas Apfel, zudem macht Viura diese Art von Wein etwas mundfüllender, cremiger.

Diesen Weintyp hat das moderne Verdejo-Marketing fast komplett vom Tisch gedrängt. Neue Bodegas, also gut die Hälfte aller Kellereien der Region, haben die Sorte gar nicht im Programm, in vielen älteren Bodegas wird sie zum Abrunden genutzt. Der Cepas Viejas ist nicht der einzige Überlebende, so wirklich groß ist die Gruppe dann aber auch nicht. Dabei ist dieser Wein durchaus spannend, denn wenn man ihn gut macht, dann kann so ein Tropfen auch schon einmal drei oder vier Jahre reifen. Verschließt man die Flaschen mittels Schrauber sogar noch etwas länger. Schrauber hilft, wenn man Frische und Jugendlichkeit bewahren will.

Aber eigentlich ist dies nicht das fetteste Pfund, mit dem Viura wuchern kann. Weine aus Viura können wunderbar altern, über Jahrzehnte, nur: dann muss man sie auch von Anbeginn an so konzipieren, siehe Viña Tondonia.

Die beste Viura-Parzelle, über die Bodegas Vidal Soblechero verfügt, ist Finca Varrastrojuelos, ein halber Hektar, die Stöcke haben ihren hundertsten Geburtstag schon gefeiert. Zumindest jene, die überlebt haben. Denn dort, in Varrastrojuelistan, bläst immer ein kräftiger Wind, er macht den Trieben der Stöcke zu schaffen. Heute ist die Situation schon fast pittoresk: ein halber Hektar uralte Stöcke inmitten einem Meer von Hochleistungsverdejo, beregnet bis zum Anschlag. Die freundlichen Nachbarn wären gerne bereit, die Parzelle zu kaufen, um sie durch Hochleistungsverdejo zu ersetzen. Is nich!

Der erste Jahrgang des Pagos de Villavendimia stammt aus dem Jahr zweitausend und sechs. Noch immer ist das ein frischer Wein; gut, die Frucht, aber wie schon erwähnt: Frucht ist nicht unbedingt das Ding der Viura. Von dem Jahrgang gibt es kaum noch Flaschen, denn einer der Stars des El Bulli feierte dereinst Hochzeit im Mugaritz und dort schenkte man diesen Wein aus. Und wech waren die wenigen Kisten.

Große Weine entstehen in der Regel auf relativ einfache Weise. Im Weingut kann man sie kaum verbessern, eher verschlechtern. Daher passiert hier eher wenig. Die Trauben werden gepresst, der Most bleibt einen Tag oder auch derer zwei in einem kleinen Stahltank, dann wird er vom Trub abgezogen und kommt in einen anderen kleinen Stahltank. Dort bleibt er, abgesehen von drei Monaten, in denen er in einem alten Barrique Urlaub macht, für gut ein Jahr. Dann wird abgefüllt. Und dann kommt das Wichtigste: mindestens sechs Jahr Flaschenreife, je nach Jahrgang noch länger. So acht bis zehn Jahre nach der Ernte beginnt der Varrastrojuelos, sich zu entfalten. Wie lange kann er reifen? Gute Frage, es gibt noch keinen Jahrgang, der das Zeitliche gesegnet hätte. Mit anderen Worten: fünfzehn Jahre hält er locker.

Damit gab es also derer zwei Weine dieser Sorte. Damit der Hocker nicht wackelt, braucht es aber derer drei. Der dritte kam deutlich später hinzu und in diesem Fall war es schon die Idee des Bären. Aus der Geschichte lernen wir, dass im sechzehnten Jahrhundert, aber auch danach, die besten Weißweine der Region vier Jahre in großen Fässern reiften, ehe sie auf den Markt kamen. Händler aus dem Norden Spaniens, aber auch aus Frankreich oder England, standen Schlange, wenn mal wieder Verkauf angesagt war. Medina del Campo war damals die wichtigste Messestadt Spaniens, dementsprechend groß war das Handelsvolumen. Irgendwie sollte diese Tradition wiederbelebt werden, aber halt angepasst an die Gegebenheiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

Denn damals kelterte man diesen Wein wohl aus Verdejo und Palomino, beide Sorten kennt man in der Region seit dem dreizehnten Jahrhundert. Palomino bringt Säure, sonst aber halt nicht viel. Damit war der Wechsel schon angezeigt: Viura ist der neue Palomino. Nur: wenn man eine kleine Menge Viura gleich mit in den Tank wirft, dann geht die unter. Wenn man eine größere Menge nimmt, dann landet man bei Cepas Viejas, wie oben beschrieben. Es bedarf also einer anderen Lösung. Verdejo aus der Parzelle El Escribiente, relativ jung, gen Norden abfallend, immer etwas säurelastiger als die Trauben der anderen Verdejo-Lagen, bildet die Basis: achthundert und fünfzig Liter, ein Jahr lang auf der Feinhefe reifend. Und dann kommt der Viura hinzu, einhundert und fünfzig Liter, um auf insgesamt eintausend Liter zu kommen. Nur: der Viura, nicht auf feinen Hefen gereift, stammt aus der nachfolgenden Ernte, ist also immer ein Jahr jünger als der Verdejo. Will sagen: etwas mehr Frische, ein Touch Apfel, ordentliche Säure. Ein halbes Jahr gemeinsames Kuscheln im Stahltank und dann ab in die Flaschen. Zugeschraubt und erst einmal zwei Jahre in das Flaschen Lager, denn es geht ja um Weine, die vier Jahre Reife aufweisen.

Auch in diesem Fall ist nicht klar, wie lange dieser Wein sein Niveau hält. Der älteste Jahrgang des SEKKA 85/15 ist zwanzig vierzehn. Und da die freundlichen Nachbarnden so einen Wein nicht im Angebot haben, kann man auch nicht nachsehen, wann deren Vierjährige platt werden.

Und wie weiter? Nun: einige der alten Viuraparzellen fußen auf Sand. ¿Ein Sandiuarh? Man wird sehen. Text: El oso alemán

Der SEKKA hat es nicht in die Liste der besten spanischen Weißweine geschafft. Knapp, er landete auf Platz vierzehn. Der Varrastrojuelos ist da natürlich vertreten:

Bodegas Vidal Soblechero: 2013 Pagos de Villacendimia Finca Varrastrojuelos
100% Viura
Ausgebaut in einem Stahltank und einem Barrique
847 Flaschen gefüllt
El Oso Alemán Ranking Spanische Top-Weißweine 2021: Platz 4

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Frankreich

Soil Therapy Materia Rebellis blanc 2021

Weißwein · Elsass · Cuvée (Pinot Gris & Sylvaner)

Pinot Gris & Sylvaner Elsass Frohnberg & Hohrain Soil Therapy Biodynamie 18 Monate Feinhefe nur 1.000 Flaschen 2021

Der Soil Therapy Materia Rebellis blanc 2021 ist eine faszinierende Cuvée, die das Terroir des Elsass in seiner reinsten Form einfängt – tiefgründig, komplex und ausdrucksstark, mit beeindruckender Struktur und Mineralität. Nur 1.000 Flaschen.


Materia Rebellis – zwei Lagen, durch Zufall vereint

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem autodidaktischen Winzer (zuvor im Vertrieb der Domaine Ostertag), der das Elsass abseits der üblichen AOC-Logik interpretiert: instinktiv, biodynamisch geprägt, in winzigen Mengen. Beim Materia Rebellis fanden zwei Einzellagen mit einzigartigen Eigenschaften, die ursprünglich nicht zusammengeführt werden sollten, durch den Zufall einer unvorhersehbaren Gärung harmonisch zueinander.

Die Cuvée setzt sich aus Pinot Gris aus der Lage Frohnberg in Rosenwiller und Sylvaner aus der Lage Hohrain in Eguisheim zusammen. Beide Weinberge liegen auf mineralreichen Ton-Kalk-Böden und werden nach biodynamischen Prinzipien bewirtschaftet. Die Kombination aus Südost- und Nordost-Ausrichtung verleiht dem Wein eine bemerkenswerte Balance zwischen Fülle und Frische.

Jahrgang 2021 – Elsass

2021 war im Elsass ein eher kühles, klassisches Jahr, das Weißweine von feiner Frische, präziser Säure und klarer Mineralität hervorbrachte. Im Materia Rebellis trifft diese Spannung auf die Tiefe der langen Hefereife – ein vielschichtiger, langlebiger Wein.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Gris (Frohnberg, Rosenwiller) und Sylvaner (Hohrain, Eguisheim), aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Die Vinifikation folgt einem puristischen Ansatz: Die Trauben werden sanft und über einen langen Zeitraum gepresst, bevor die Gärung mit natürlichen Hefen in Holzfässern beginnt. Anschließend reift der Wein 18 Monate auf der Feinhefe, wodurch er seine Tiefe und Eleganz entwickelt. Nach weiteren sechs Monaten Flaschenruhe kommt er auf den Markt.

Im Glas

Im Glas zeigt der Materia Rebellis eine beeindruckende Aromenvielfalt: Noten von kandierter Orange verleihen ihm eine feine Fruchttiefe, während eine dezente Salz- und Mineralität für Spannung sorgt. Durch die lange Reifung entstehen subtile Hefenoten, die dem Wein eine cremige Textur verleihen. Eine feine Würze und elegante Säure erinnern an Umeboshi, die japanische Salzpflaume, und runden das Geschmacksprofil ab.

Tiefgründig und komplex – kandierte Orange, salzige Mineralität und eine cremige, von Umeboshi geprägte Würze.

Schon jetzt ausdrucksstark, dank Struktur und Lagerfähigkeit aber auch für die Reife gebaut; profitiert von etwas Luft. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Hervorragend zu asiatischen Gerichten, zu feinen Meeresfrüchten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Elsass (Frankreich); Pinot Gris aus dem Frohnberg (Rosenwiller) und Sylvaner aus dem Hohrain (Eguisheim), mineralreiche Ton-Kalk-Böden, Südost- und Nordost-Ausrichtung
Klassifikation: Elsass, Weiß-Cuvée aus Pinot Gris und Sylvaner (trocken); nur ca. 1.000 Flaschen
Ausbau: langes, sanftes Pressen, Spontangärung im Holzfass, 18 Monate auf der Feinhefe, 6 Monate Flaschenruhe; biodynamisch

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis Unterirdisch Gutedel 2022

Wein · Roter Gutedel · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Unterirdisch 2022 ist ein Roter Gutedel von Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Streng naturnah vinifiziert – keine Filtration, kein Schwefelzusatz, drei Jahre Ausbau – zeigt der Wein, was diese seltene Rebsorte mit Zeit und handwerklicher Konsequenz leisten kann.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, eingebettet zwischen Schwarzwald, Rhein und Elsass – eine der wenigen deutschen Regionen, in denen Roter Gutedel noch traditionell verankert ist. Die Lagen ruhen auf Kalkverwitterungsböden mit Lössauflagen, die dem Wein Spannung und Mineralität geben. Die Nähe zum Oberrhein sorgt für ein gemäßigtes Klima mit langen Reifephasen. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Rotem Gutedel, zu 100 % handgelesen und abgebeert. Die Vergärung erfolgt ein Jahr in einer im Weinberg vergrabenen Tonamphore – die konstante Erdtemperatur verlangsamt den Prozess und erhält die aromatische Präzision. Anschließend reift der Wein zwei weitere Jahre im Holz. Abgefüllt ohne Filtration und ohne Schwefeldioxidzusatz, mit einem Teil der Hefe im Gebinde – eine leichte Trübung ist naturbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Himbeere und eine dezente Holzwürze, unterlegt von salziger Mineralik. Am Gaumen sofort viel Zug – eine straffe, spannungsvolle Struktur, die sich durch den gesamten Trunk zieht. Mit nur leichtem Alkohol bleibt er ultrafrisch und dennoch substanziell. Der Abgang ist lang, mit anhaltendem Spiel zwischen Frucht und Mineralität – kein Reduktionston, kein Holzüberhang.

Am Tisch

Durch den dreijährigen Gesamtausbau jetzt trinkreif; weitere Entwicklung bis 2028–2030. Vor dem Einschenken einige Minuten stehend ruhen lassen, dann dekantieren – das reduziert Schwebstoffe und öffnet die Aromatik. Bei 12–14 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Lachs, Ziegenkäse, Linsen mit Kräutern und Kalbsbries – durch seine Frische und Spannung auch solo am Abend.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Roter Gutedel, trocken
Ausbau: 1 Jahr in vergrabener Tonamphore, 2 Jahre Holz; ohne Filtration und ohne Schwefelzusatz
Jahrgang: 2022

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Feinkost

Andres Verjus Traubenmost BIO

Feinkost · Verjus · aus unreifen Trauben

Verjus („grüner Saft") aus unreifen Trauben mild-säuerliches Würzmittel alkoholfrei · keine Fermentation Alternative zu Essig & Zitrone Weingut Andres · Deidesheim Pfalz BIO (DE-ÖKO-039)

Der Weingut Andres Verjus ist ein mild-säuerliches Würzmittel aus unreifen Trauben. Das Wort Verjus stammt aus dem Französischen („vert jus") und bedeutet „grüner Saft" – eine feine, natürliche Alternative zu Essig und Zitronensaft, die den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren.


Was ist Verjus?

Verjus ist ein mild-säuerliches Würzmittel, das aus unreifen Trauben gewonnen wird. Bereits im Mittelalter fand er in der feinen Küche und als natürliche Zutat in der Medizin Verwendung. Heute erlebt Verjus eine Renaissance und wird zunehmend als vielseitige Alternative zu Essig und Zitronensaft geschätzt.

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Verjus haben sie sich an die alte Tradition erinnert.

Herstellung

Die Herstellung beginnt mit der frühen Ernte von Trauben, die noch nicht ihren vollen Zuckergehalt erreicht haben. Diese werden schonend gepresst; der gewonnene Saft wird gefiltert und pasteurisiert, um seine Frische zu bewahren. Anders als Essig durchläuft Verjus keine Fermentation und behält so eine sanfte, natürliche Säure ohne stechende Essignoten. Je nach verwendeter Rebsorte reicht das Aroma von fruchtig-mild bis leicht herb und floral.

Im Geschmack

Das geschmackliche Profil zeichnet sich durch eine dezente Säure aus, die weicher und weniger intensiv ist als die von Essig oder Zitrone. Diese milde Frische macht den Verjus zu einer hervorragenden, wandelbaren Zutat, die feine Würze und Frucht beisteuert, ohne aufdringlich zu werden.

Eine dezente, weiche Säure – milder und weniger stechend als Essig oder Zitrone: feine Frische und Frucht, die den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren.

Vor Gebrauch gut schütteln; nach dem Öffnen gekühlt aufbewahren.

In der Küche

Besonders beliebt ist Verjus in Salatdressings, da er den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren. In Saucen und Marinaden verleiht er Fisch, Geflügel oder Gemüse eine feine Würze und Frucht; auch zum Ablöschen von Bratenfonds oder zum Verfeinern von Süßspeisen eignet er sich hervorragend.

Wir sind richtig froh, dass sich das Deidesheimer Weingut Andres an die alte Verjus-Tradition erinnert hat. Aus unserer Küche ist dieser Verjus nicht mehr wegzudenken.


Produkt: Verjus (Traubenmost aus unreifen Trauben), alkoholfrei; mild-säuerliches Würzmittel
Herstellung: frühe Lese, schonend gepresst, gefiltert und pasteurisiert, ohne Fermentation; Weingut Andres, Deidesheim (Pfalz)
Hinweis: biologisch erzeugt (DE-ÖKO-039); gekühlt lagern; mindestens haltbar bis 31.12.2029

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Spirituosen

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica

Spirituose · Grappa · Nebbiolo · Italien

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont (Italien); Valverde
Art: Grappa (fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (sortenrein)
Reifung: in slawonischen Eichenfässern

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Frankreich

Domaine Pierre Vincent Auxey-Duresses Les Hautes 2023

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Les Hautés Auxey-Duresses (Frankreich) 2023 Biodynamie · 12,50 % vol

Der Pierre Vincent Auxey-Duresses Les Hautés 2023 stammt aus einer hochgelegenen Einzellage direkt an der Grenze zu Meursault – eine kühle, kalkreiche Lage, die einen ausgesprochen eleganten, mineralisch geprägten Chardonnay hervorbringt. Ein Geheimtipp.


Auxey-Duresses Les Hautés – die Lage

Les Hautés liegt hoch am Hang, direkt an der Grenze zu Meursault, auf kühlem, kalkreichem Boden. Die Höhe und die kalte Exposition bringen einen schlanken, vibrierend frischen Chardonnay mit kristallklarer Säure und salzig-kalkigem Unterton hervor.

Auxey-Duresses liegt im Saint-Romain-Tal im Herzen der Côte d'Or, mit guter Süd- bis Südostausrichtung. Pierre Vincent, langjähriger Leiter von Vougeraie und Leflaive, keltert hier seit 2023 unter eigenem Namen, biodynamisch und minimalistisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr gelungene Weißweine.

In der kühlen Höhenlage bleibt trotz reifer Trauben viel Frische erhalten – ideal für einen ätherischen, transparenten Chardonnay.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 12,50 % vol. Nur 828 Flaschen.

Handwerklich und zurückhaltend ausgebaut im Stil der Domaine, mit geringem Neuholzanteil, um Terroir und Frucht in Reinform abzubilden.

Im Glas

In der Nase feine Aromen von Birne, grünem Melonenfleisch, Zitrus und weißen Blüten. Am Gaumen schlank, seidig und zugleich vibrierend frisch, mit kristallklarer Säure und markantem salzig-kalkigem Unterton. Eher ätherisch als opulent – ein Chardonnay von leiser Raffinesse, der sein Terroir mit Finesse und Transparenz widerspiegelt.

Ein Chardonnay von leiser Raffinesse – ätherisch, transparent und voller Spannung.

Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb in heller Sauce oder mittelreifem Hartkäse. Ein präziser, frischer Begleiter.


Lage: Les Hautés, Auxey-Duresses, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); kühle, kalkreiche Höhenlage an der Grenze zu Meursault
Klassifikation: Auxey-Duresses AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; handwerklicher Ausbau mit geringem Neuholzanteil; biodynamisch; 12,50 % vol

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Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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Spanien

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 798 Flaschen · 2019

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2019 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Konzentriert und geschliffen zugleich – ein schlafender Riese, der heute schon Pracht und Größe demonstriert.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der geradezu lächerlich geringe Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2019 – Rioja Alavesa

2019 gilt in der Rioja als ausgewogener, hochwertiger Jahrgang mit gesunder, reifer Frucht und guter Frische. Die Höhenlagen mit altem Rebbestand am Fuß der Sierra de Toloño bewahrten Säure und aromatische Präzision – die Grundlage für einen konzentrierten und zugleich geschliffenen Tempranillo, der Kraft und Frische im Gleichgewicht hält.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2019, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 798 Flaschen.

Im Glas

Der Wein ist konzentriert und geschliffen zugleich. Feinste dunkle Früchte, Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verbinden sich zu einem gemeinsamen Kosmos. Rauchig, wild und mit harmonischen Tanninen im Gepäck. Eine spielerische, zupackende Säure, die Länge und Durst im Abgang generiert. Ein schlafender Riese, der heute schon Pracht und Größe demonstriert.

Konzentriert und geschliffen zugleich: feinste dunkle Früchte, Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchig und wild, mit harmonischen Tanninen und einer spielerischen, zupackenden Säure für Länge und Durst im Abgang.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 798 Flaschen

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Weine

Claus Preisinger Puszta Libre! 2024 BIO

Rotwein · Zweigelt & St. Laurent · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Puszta Libre! ist ein Bio-Rotwein aus Zweigelt und St. Laurent aus der Puszta – so heißt auf Ungarisch das freie, weite Land der pannonischen Tiefebene. Eine Hommage an guten Beaujolais: süffig und leicht, ein Rotwein, der fast nach Weißwein schmeckt. Auch im Sommer schön, dann gut gekühlt.


Burgenland / Pannonische Tiefebene

Die Trauben stammen aus der pannonischen Tiefebene rund um den Neusiedler See im Burgenland (Österreich) – der „Puszta". Das warme, weite Land prägt den unkomplizierten, fruchtbetonten Charakter des Weins. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Zweigelt und St. Laurent. Der Ausbau zielt auf einen leichten, süffigen Stil im Geiste eines guten Beaujolais – mit viel frischer Frucht und wenig Tannin. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase frische rote Frucht. Am Gaumen leicht und süffig, saftig und unkompliziert – ein Rotwein, der fast wie ein Weißwein wirkt. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Frisch gekühlt bei 12–14 °C servieren – auch im Sommer ein Genuss.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Gerichte und sommerliche Küche.


Lage: Pannonische Tiefebene / Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Zweigelt/St. Laurent, leichter, fruchtbetonter Stil

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