Viura

Und im Dunklen leuchtet sie doch!

Man schrieb das Jahr fünfzehn und nochwas, Handel treibende bewegten Rebstöcke von Südosten den Stiefel hoch. Oben angekommen ging es gen Westen, erst durch Frankreich, dann gen Catalunya. Das alles ist bekannt. Weniger bekannt ist, warum die Rebsorte Macabeo genannt wird. Steckt vielleicht das Wort „makaber“ darin? Und dann heißt sie weiter im Westen auch noch Viura. ¡Aha!

Viura ist eine großartige Rebsorte, meint der Bär. Schuld an dem ganzen Mist haben mal wieder die Menschen, Winzernde vor allem. Und zwar genau jene, die ihre Kelter anspannen bis es quietscht. Denn Viura ist das, was man gerne Massenträger nennt. Lässt man die Rebstöcke in Ruhe wuchern, dann gibt es Trauben ohne Ende.

Dass Viura auch anders kann, sieht man leider nur an wenigen Weinen. Der wohl bekannteste stammt aus dem Hause López de Heredía, für ältere Semester muss man richtig Geld auf den Tisch legen, bis zu dreihundert Euronen. Gut, das ist nur zu neunzig Prozent Viura, den Rest steuert Malvasía (¿Rojal?) bei. Aber das macht nix.

Leider gibt es von diesem Kaliber nur wenige Weine und wenn man sich das aktuelle Feld ansieht, dann schüttelt sich der Kopf ganz von alleine. Selbst in der Rioja gibt es wenige Viuratropfen, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Pujanza etwa, Olivier Rivière, Oxer Bastegieta, mit gewissem Sicherheitsabstand Bryan MacRobert, Mig. Áng. de Greg. bietet eine teure Variante. Dann ist da nicht viel mehr.

Weiter im Osten, in Aragone, in Catalunjet und in Fallència, verkommt die Rebe gerade gar sehr. Ihr Anteil steigt und steigt, weil es für Cava keine wirklich greifenden Ertragsbeschränkungen gibt. In Requena pflanzen Weinbauernde Viura wie blöde, denn nur so rechnen sich die billigen Cavas halbwegs.

Um wirklich gute Weine zu erbringen, müssen die Stöcke schon ein gewisses Alter haben. Dies ist im Osten Spaniens eher nicht der Fall. Und daher gibt es von dort auch kaum gute Viuras. In der Rioja findet man alte Viura vor allem in Arabako Errioxa, in Eskuernaga, in Samaniego, aber auch in San Vicente; in Guardia eher weniger, in Bilar und Lantziego dann schon wieder. Nur: die Weinbauern haben seinerzeit keine Viuraparzellen angelegt, sondern die Stöcke systembefreit in die Tempranilloanlagen gesetzt, drei hier, fünf dort, vier an andrem Ort.

Neue Viura-Anlagen gibt es in der Rioja kaum, nicht einmal in den Orten, in denen Cava erzeugt werden kann. Neue Anlagen gibt es auch weiter im Westen, in der einzigen Region in Castilla ohne León, in der Viura eine Rolle spielt, nicht. Was viel bedenklicher ist: die mit Viura bestockte Fläche nimmt dort kontinuierlich ab.

Es ist nicht wirklich klar, wann Viura gen Medina del Campo kam, zweihundert Jahre sind es aber mindestens. Die ältesten Stöcke findet man in Matapozuelos, auf sandigem Geläuf: wohl so um die einhundert und dreißig Winter haben sie gesehen.

In der Region war Viura lange Zeit ein wichtiges Thema, neben Verdejo und Palomino, dazu kam noch etwas Prieto Picudo blanco, wohl auch Rojal, von Albillo indes redet niemand. Noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts sammelten die Weinbauern der D.O. Rueda mehr Viura ein als Verdejo. Gut, das hat auch etwas mit den Erntemengen zu tun: ein Viura-Stock gibt nun einmal mehr Trauben als ein Verdejo-Stock, braucht aber die gleiche Fläche.

Viura ist gut, wenn die Stöcke alt sind und der Ertrag gering. Die Art des Bodens, wenn es nicht gerade Schwemmland ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Viura kann mit Sand, mit Lehm, mit Kalk, jede Art von Sedimentgestein ist geeignet.

Viura kann Frucht, nicht nur Apfel, Viura bringt aber vor allem Säure in die Kelter, die Sorte eignet sich vortrefflich für Cuvées. Selbst in Rotweinen findet man die Sorte gelegentlich. Sortenreine Viuras indes brauchen Zeit; mehr dazu ein paar Zeilen weiter unten.

Als der Bär erstmals durch die Kelterhalle von Bodegas Vidal Soblechero trampelte, fast zwanzig Winter ist dies nun her, gab es in dieser Bodega, sie wurde drei Jahre zuvor gegründet, keinen Wein, der Viura enthielt; wohl aber fast fünf Hektar Viura. Claudio Vidal Obregón beackerte zwei Parzellen: Finca El Tomillar und Finca Varrastrojuelos, in den Dreißigern wurde erstere angelegt, die zweite ist etwa dreißig Jahre älter.

Inzwischen gibt es da drei Weine, die mit Viura zu tun haben, und das ist noch lange nicht das Ende. Denn vor wenigen Vollmonden erwarben Alicia Vidal und ihr Bruder Vidal in Extremis acht Hektar Rebland, uralte Stöcke, kleine Parzellen, Verdejo, aber auch viel Viura. Viura auf Sand, Viura auf Lehm, ein Kessel Buntes. In Extremis, weil in der Region eine Seuche umhergeht. Hat schon niemand in den letzten fünfzig Jahren Viura gepflanzt, so wird aktuell Viura herausgerissen oder in Verdejo umgepfropft auf Dübl kümm russ. Moderne Hochleistungsanlagen ermöglichen es auch den Weinbauern, vom Ertrag zu leben; nur wenige haben eine eigene Bodega, der Großteil verkauft die Trauben an die Genossenschaften oder an die industriellen Großkopferten. Der Weg von Vidal Soblechero ist das nicht. Aber der Reihe nach.

Zwei Jahre nachdem der Bär nun also dort an die Tür hämmerte, gab es den ersten Wein, der Viura enthält, den klassischen „Rueda“, der damals in eigentlich allen Bodegas gekeltert wurde. Damals gab es dort noch nicht so viele Weingüter, die meisten fand man im Dreieck La Seca, Serrada, Matapozuelos, dort, wo auch Viura angebaut wurde. Fast alle kelterten diesen „Wein für alle Tage“: Verdejo mit Bitterstoffen und etwas Frucht, Viura mit Säure und etwas Apfel, zudem macht Viura diese Art von Wein etwas mundfüllender, cremiger.

Diesen Weintyp hat das moderne Verdejo-Marketing fast komplett vom Tisch gedrängt. Neue Bodegas, also gut die Hälfte aller Kellereien der Region, haben die Sorte gar nicht im Programm, in vielen älteren Bodegas wird sie zum Abrunden genutzt. Der Cepas Viejas ist nicht der einzige Überlebende, so wirklich groß ist die Gruppe dann aber auch nicht. Dabei ist dieser Wein durchaus spannend, denn wenn man ihn gut macht, dann kann so ein Tropfen auch schon einmal drei oder vier Jahre reifen. Verschließt man die Flaschen mittels Schrauber sogar noch etwas länger. Schrauber hilft, wenn man Frische und Jugendlichkeit bewahren will.

Aber eigentlich ist dies nicht das fetteste Pfund, mit dem Viura wuchern kann. Weine aus Viura können wunderbar altern, über Jahrzehnte, nur: dann muss man sie auch von Anbeginn an so konzipieren, siehe Viña Tondonia.

Die beste Viura-Parzelle, über die Bodegas Vidal Soblechero verfügt, ist Finca Varrastrojuelos, ein halber Hektar, die Stöcke haben ihren hundertsten Geburtstag schon gefeiert. Zumindest jene, die überlebt haben. Denn dort, in Varrastrojuelistan, bläst immer ein kräftiger Wind, er macht den Trieben der Stöcke zu schaffen. Heute ist die Situation schon fast pittoresk: ein halber Hektar uralte Stöcke inmitten einem Meer von Hochleistungsverdejo, beregnet bis zum Anschlag. Die freundlichen Nachbarn wären gerne bereit, die Parzelle zu kaufen, um sie durch Hochleistungsverdejo zu ersetzen. Is nich!

Der erste Jahrgang des Pagos de Villavendimia stammt aus dem Jahr zweitausend und sechs. Noch immer ist das ein frischer Wein; gut, die Frucht, aber wie schon erwähnt: Frucht ist nicht unbedingt das Ding der Viura. Von dem Jahrgang gibt es kaum noch Flaschen, denn einer der Stars des El Bulli feierte dereinst Hochzeit im Mugaritz und dort schenkte man diesen Wein aus. Und wech waren die wenigen Kisten.

Große Weine entstehen in der Regel auf relativ einfache Weise. Im Weingut kann man sie kaum verbessern, eher verschlechtern. Daher passiert hier eher wenig. Die Trauben werden gepresst, der Most bleibt einen Tag oder auch derer zwei in einem kleinen Stahltank, dann wird er vom Trub abgezogen und kommt in einen anderen kleinen Stahltank. Dort bleibt er, abgesehen von drei Monaten, in denen er in einem alten Barrique Urlaub macht, für gut ein Jahr. Dann wird abgefüllt. Und dann kommt das Wichtigste: mindestens sechs Jahr Flaschenreife, je nach Jahrgang noch länger. So acht bis zehn Jahre nach der Ernte beginnt der Varrastrojuelos, sich zu entfalten. Wie lange kann er reifen? Gute Frage, es gibt noch keinen Jahrgang, der das Zeitliche gesegnet hätte. Mit anderen Worten: fünfzehn Jahre hält er locker.

Damit gab es also derer zwei Weine dieser Sorte. Damit der Hocker nicht wackelt, braucht es aber derer drei. Der dritte kam deutlich später hinzu und in diesem Fall war es schon die Idee des Bären. Aus der Geschichte lernen wir, dass im sechzehnten Jahrhundert, aber auch danach, die besten Weißweine der Region vier Jahre in großen Fässern reiften, ehe sie auf den Markt kamen. Händler aus dem Norden Spaniens, aber auch aus Frankreich oder England, standen Schlange, wenn mal wieder Verkauf angesagt war. Medina del Campo war damals die wichtigste Messestadt Spaniens, dementsprechend groß war das Handelsvolumen. Irgendwie sollte diese Tradition wiederbelebt werden, aber halt angepasst an die Gegebenheiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

Denn damals kelterte man diesen Wein wohl aus Verdejo und Palomino, beide Sorten kennt man in der Region seit dem dreizehnten Jahrhundert. Palomino bringt Säure, sonst aber halt nicht viel. Damit war der Wechsel schon angezeigt: Viura ist der neue Palomino. Nur: wenn man eine kleine Menge Viura gleich mit in den Tank wirft, dann geht die unter. Wenn man eine größere Menge nimmt, dann landet man bei Cepas Viejas, wie oben beschrieben. Es bedarf also einer anderen Lösung. Verdejo aus der Parzelle El Escribiente, relativ jung, gen Norden abfallend, immer etwas säurelastiger als die Trauben der anderen Verdejo-Lagen, bildet die Basis: achthundert und fünfzig Liter, ein Jahr lang auf der Feinhefe reifend. Und dann kommt der Viura hinzu, einhundert und fünfzig Liter, um auf insgesamt eintausend Liter zu kommen. Nur: der Viura, nicht auf feinen Hefen gereift, stammt aus der nachfolgenden Ernte, ist also immer ein Jahr jünger als der Verdejo. Will sagen: etwas mehr Frische, ein Touch Apfel, ordentliche Säure. Ein halbes Jahr gemeinsames Kuscheln im Stahltank und dann ab in die Flaschen. Zugeschraubt und erst einmal zwei Jahre in das Flaschen Lager, denn es geht ja um Weine, die vier Jahre Reife aufweisen.

Auch in diesem Fall ist nicht klar, wie lange dieser Wein sein Niveau hält. Der älteste Jahrgang des SEKKA 85/15 ist zwanzig vierzehn. Und da die freundlichen Nachbarnden so einen Wein nicht im Angebot haben, kann man auch nicht nachsehen, wann deren Vierjährige platt werden.

Und wie weiter? Nun: einige der alten Viuraparzellen fußen auf Sand. ¿Ein Sandiuarh? Man wird sehen. Text: El oso alemán

Der SEKKA hat es nicht in die Liste der besten spanischen Weißweine geschafft. Knapp, er landete auf Platz vierzehn. Der Varrastrojuelos ist da natürlich vertreten:

Bodegas Vidal Soblechero: 2013 Pagos de Villacendimia Finca Varrastrojuelos
100% Viura
Ausgebaut in einem Stahltank und einem Barrique
847 Flaschen gefüllt
El Oso Alemán Ranking Spanische Top-Weißweine 2021: Platz 4

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Weine

Dönnhoff Kreuznacher Krötenpfuhl Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Kreuznacher Krötenpfuhl VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Lehmiger Kies mit Schwemmlöss Spontangärung Holzfass und Edelstahl

Der Dönnhoff Krötenpfuhl Riesling GG 2025 stammt aus einer der wärmsten Lagen des Weinguts: dem Kreuznacher Krötenpfuhl bei Bad Kreuznach, VDP.Große Lage. Kies statt Fels, Südhang statt Steilhang – ein Großes Gewächs, das seine Kraft aus der Wärmespeicherung des Bodens zieht und nicht aus der Steillage. Handlese, Spontangärung, Ausbau in Holzfass und Edelstahl.


Kreuznacher Krötenpfuhl – lehmiger Kies am Südhang

Der Krötenpfuhl liegt am Stadtrand von Bad Kreuznach auf 140 bis 153 Metern über dem Meer, nach Süden ausgerichtet, mit einer Neigung zwischen 5 und 40 Prozent. Der Boden ist lehmiger Kies mit Schwemmlössanteilen – Ablagerungen der Nahe, durchsetzt mit feinem Löss. Der Kiesanteil speichert tagsüber die Sonnenwärme und gibt sie nachts an die Reben ab; der Lehm hält so viel Wasser zurück, dass die Stöcke auch in trockenen Sommern nicht in Stress geraten.

Der Name kommt vom Hangfuß: Nach Winterregen und starken Niederschlägen sammelt sich dort Wasser in flachen Tümpeln, die Kröten anziehen. Was als Kuriosität klingt, beschreibt die Hydrologie der Lage genau – ein durchlässiger Oberboden über einem Untergrund, der Wasser bis in den Hangfuß führt. Genau diese Kombination erklärt, warum der Krötenpfuhl reife, breitschultrige Rieslinge liefert, ohne dass sie phenolisch hart werden.

Dönnhoff bewirtschaftet hier Reben im Alter von 20 bis 30 Jahren und hält den Ertrag bei rund 40 Hektolitern je Hektar. Gelesen wird zu 100 Prozent von Hand. Im Vergleich zu den Schiefer- und Vulkanlagen des Weinguts weiter flussaufwärts ist der Krötenpfuhl der wärmere, frühere Standort – innerhalb des Betriebs die Lage für Fülle und Würze, nicht für kühle Zuspitzung.

Jahrgang 2025 – Nahe

2025 verlief an der Nahe zunächst regelrecht: ausreichende Niederschläge im Frühjahr, leicht überdurchschnittliche Temperaturen, guter Traubenbehang, gesundes Lesegut. Lokal kosteten Spätfröste und Hagel Menge. Ein warmer und trockener August beschleunigte die Reife dann massiv – die Mostgewichte stiegen bereits Anfang September steil an. Die Säure blieb dabei erhalten, was die Winzer der Region in die Nähe von 2015 rückte.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Entscheidend wurde der Regen am 23. und 24. September: Wer davor erntete, holte makelloses Material, danach war Selektion nötig. Anfang Oktober war praktisch alles gelesen. Die Erntemenge an der Nahe wurde zweimal nach unten korrigiert und landete bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, eingebundener Säure und kleiner Menge, in dem der Lesezeitpunkt mehr entschied als der Standort.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, ausschließlich von Hand gelesen bei rund 40 hl/ha. Der Most vergärt spontan mit den weinbergseigenen Hefen – der langsamere, unebenere Gärverlauf ist gewollt, weil er dem Wein Textur gibt, die eine Reinzuchthefe so nicht liefert.

Gärung und Reife verteilen sich auf Holzfass und Edelstahl. Das gebrauchte Stückfass steuert Sauerstoffzutritt und damit Bindung bei, ohne Holzaroma abzugeben; der Edelstahlanteil hält die Frucht klar. Der Wein bleibt bis zur Füllung auf der Feinhefe. In einem Jahr wie 2025 mit hohen Mostgewichten ist diese Kombination die Bremse gegen Breite – sie hält den Wein trotz der Reife des Jahrgangs auf Linie.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarine, dazu Kräuterwürze und ein feuersteiniger Ton. Am Gaumen kraftvoll und breit angelegt, mit salziger Struktur unter der Frucht; die Säure des Jahrgangs trägt, ohne vorzustehen, der Abgang bleibt lang und würzig.

Der Kies gibt die Wärme, der Lehm hält das Wasser – deshalb wird der Krötenpfuhl in heißen Jahren reif, aber nicht hart.

Jetzt schon zugänglich, aber noch nicht am Punkt. Ein Großes Gewächs aus diesem Jahrgang gewinnt zwischen 2028 und 2035 deutlich an Tiefe; die kleine Erntemenge 2025 spricht für Konzentration und entsprechendes Potenzial bis 2040. Junge Flaschen profitieren vom Dekantieren, spätestens aber von einem großen Glas und 10–12 °C – kalt serviert verschließt sich die Würze.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander oder Steinbutt mit Beurre blanc, zu Kalbsbries, zu Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Schweinebauch mit Apfel, zu Räucherfisch und zu Currygerichten mit mittlerer Schärfe. Ein GG mit dieser Fülle verträgt auch Sauce – es ist kein Wein für den Aperitif.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Kreuznacher Krötenpfuhl, Bad Kreuznach, 140–153 m, Südausrichtung
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation 100 % Handlese · Spontangärung · rund 40 hl/ha
Ausbau Gärung und Reife in Holzfass und Edelstahl · Reife auf der Feinhefe
Trinkempfehlung 2028–2040
Boden Lehmiger Kies mit Schwemmlössanteilen
Rebenalter 20–30 Jahre

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Spanien

Torre Oria Seda Monastrell

Rotwein · Utiel-Requena · Monastrell · Altreben

Torre Oria Seda Monastrell ist ein Rotwein aus 100 % Monastrell, der lokal auch Mourvèdre genannten Sorte, aus der spanischen D.O.P. Utiel-Requena bei Valencia. Die Trauben stammen von sehr alten Rebstöcken, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Nach dem Ausbau im Eichenfass zeigt er sich mittelschwer und samtig. Im Glas ein dunkler, fruchtbetonter Allrounder mit schwarzer Frucht und Mokka.


Utiel-Requena

Die D.O.P. Utiel-Requena liegt auf einem Hochplateau im Hinterland von Valencia. Das warme, kontinental geprägte Klima mit heißen Sommern und kühlen Nächten bringt reife, konzentrierte Monastrell-Trauben hervor. Die alten Reben wurzeln tief und liefern geringe Erträge mit dichter Aromatik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Monastrell von alten Rebstöcken. Nach der Gärung reift er rund neun Monate in Eichenfässern, was die Tannine glättet und Noten von Mokka und Vanille beisteuert, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase schwarze Früchte, Brombeere und Mokka, dazu reife Kirsche und etwas Würze. Am Gaumen mittelschwer und samtig, mit reifen, harmonischen Tanninen. Der Abgang ist fruchtig und ausgewogen.

Am Tisch

Ein unkomplizierter Allrounder zu vielen Gelegenheiten; eine kurze Belüftung im Glas genügt. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Geflügel, Lamm, gegrilltes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: D.O.P. Utiel-Requena (Valencia), Altreben
Klassifikation: Utiel-Requena DOP
Ausbau: ca. 9 Monate im Eichenfass

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Frankreich

Le Moine Nuits St. Georges Vaucrains 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Vaucrains Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru 2021 stammt aus einer der renommiertesten Lagen der Appellation – oberhalb des legendären Les Saint-Georges. Ein kraftvoller, strukturreicher Pinot Noir von großer Substanz. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains – Kraft und Struktur

Les Vaucrains zählt zu den renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Nuits-Saint-Georges. Der 6,2 Hektar große Weinberg liegt am steilen Oberhang der Côte d'Or, direkt oberhalb des legendären Les Saint-Georges, das als Spitzenlage der Appellation gilt; nördlich und südlich grenzen Les Chaboeufs und Chaines Carteaux an. Dieser Abschnitt der Côte beheimatet einige der besten Pinot-Noir-Terroirs der ganzen Gemeinde.

Der kalkhaltige, steinige Boden ist wasserdurchlässig und sorgt für konzentrierten Beerensaft, während ein gewisser Tonanteil dem Wein zusätzliche Substanz verleiht. Das Climat liegt am Rand eines sanften Tals; die überwiegend nach Osten ausgerichteten Hangteile haben eine kühlere Note. Das ergibt einen besonders kraftvollen, strukturreichen und langlebigen Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturreichen Lage wie Vaucrains ergibt das einen kraftvollen, zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalkig-steinigen Boden mit etwas Ton lebt dieser Nuits-Saint-Georges: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und substanzreich, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Kraftvoll und substanzreich – dunkle Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer, mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~6,2 ha am steilen Oberhang oberhalb Les Saint-Georges; kalkhaltiger, steiniger Boden mit etwas Ton, überwiegend Ostausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Deutschland

Dietrich´s Rebsortenschule Probierpaket

Wein · Probierpaket · Pfalz · Deutschland

Dietrich's Rebsortenschule ist ein 6er-Probierpaket vom Weingut Dietrich mit je einer Flasche Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Rosé aus Pinot Noir. Lernen Sie die bekanntesten und beliebtesten Rebsorten aus der Pfalz kennen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Die Reben dieses Pakets wachsen auf Kalksteinböden, die den Weinen eine feine Mineralität und Spritzigkeit verleihen. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bilden die Grundlage für ausdrucksstarke, trocken ausgebaute Weine. Geführt wird das Gut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich.

Die Rebsorten im Paket

Das Paket vereint sechs klassische Pfälzer Sortentypen: Grauburgunder (cremiger Schmelz, Apfel und Birne), Weißburgunder (fein und elegant), Riesling (rassig, mit klarer Frucht und Säure), Chardonnay (fruchtbetont, mit Fülle), Sauvignon Blanc (frisch, krautig-fruchtig) und einen Rosé aus Pinot Noir (rote Beerenfrucht, elegant). Alle trocken ausgebaut.

Im Glas

Sechs eigenständige Charaktere von hell und rassig bis cremig-fruchtig, getragen von der Mineralität und Spritzigkeit der Kalksteinböden. Ideal, um Sorten direkt nebeneinander zu verkosten und die eigenen Favoriten zu entdecken.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–12 °C servieren – ideal für eine Verkostung mit Freunden oder als vielseitige Begleitung zu verschiedenen Gerichten.

Passt zu: Aperitif, Fisch, Geflügel, Salaten, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: Pfalz, Kalksteinböden (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Inhalt: 6 Flaschen – Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Pinot-Noir-Rosé (je 0,75 l), trocken
Ausbau: sortentypisch, fruchtbetont und mineralisch

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 6er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (6 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Weine

Domaine Bretaudeau Gaïa Muscadet blanc 2022 BIO

Der Gaïa blanc wird zu 100 % aus der Rebsorte Melon de Bourgogne hergestellt. Die über sechzig Jahre alten Reben wachsen auf einem kompakten, grobkörnigen magmatischen dunklen Gestein namens Gabbro. Wie alle Weine von Jérôme Bretaudeau wird der Gaïa biodynamisch ausgebaut. Die Trauben werden manuell und selektiv gelesen, und die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Anschließend ruht der Wein über zwei Jahre auf der Vollhefe in einem Betonei.

 

Der Gaïa blanc beeindruckt mit einer kraftvollen Nase, die rauchige und mentholhaltige Noten zeigt. Im Mund präsentiert er sich weich, mit einem sehr langen Nachgeschmack, der rauchige und salzige Mineralität aufweist. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich weiter und zeigt eine vibrierende Länge. Ein herausragender Weißwein mit enormem Entwicklungspotenzial. FR-BIO-01

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Les Jeunes Rois 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit Les Jeunes Rois Reben aus 1953 2022

Der Gevrey-Chambertin Les Jeunes Rois 2022 von Pierre Duroché stammt aus einer winzigen Parzelle mit alten Reben aus dem Jahr 1953. Ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft.


Les Jeunes Rois – alte Reben in Gevrey-Chambertin

Die Lage Les Jeunes Rois liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Aus einer winzigen Parzelle mit Reben aus dem Jahr 1953 entsteht dieser Wein; die tief im sandigen Mergel wurzelnden Stöcke verleihen ihm eine feine und zugleich komplexe Struktur.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der zur dichten, extraktreichen Art dieses Weins passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Reben aus dem Jahr 1953.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Les Jeunes Rois (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); sandiger Mergel, Reben aus 1953
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Anne Gros Chambolle Musigny Cuvee La Combe D´ Orveau 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · Lieu-dit Combe d'Orveau 1,1 ha 2023 30% neues Holz

Der Chambolle-Musigny Cuvée La Combe d'Orveau 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Combe d'Orveau, einer 1,1 Hektar großen Parzelle. Ein Pinot Noir von feiner Eleganz, mit Noten von Johannisbeere und Himbeere und einem zarttanninigen Finale. Chambolle-Musigny steht für die spitzenmäßig feinen, duftigen Pinots der Côte de Nuits.


Combe d'Orveau – im „Val d'Or" von Chambolle

Die Combe d'Orveau liegt im Grenzbereich zwischen Chambolle-Musigny und Vosne-Romanée, in einem kleinen, goldenen Tal – dem Val d'Or. Die Parzelle ist tief in der Geschichte der Familie verwurzelt: 1951 schenkte Louis Gros sie seinem Sohn François. Bis heute prägt eine ausgeprägte Biodiversität die Lage.

Chambolle-Musigny gilt als die Gemeinde der feinsten, parfümiertesten Pinots der Côte de Nuits. Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – feingliedrige, zugängliche Weine, wie sie der duftige Stil von Chambolle besonders schön zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus Bewirtschaftung von Hand.

Gereift in ausgewählten Fässern, davon 30% neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz lässt die Finesse und das feine Tannin der Lage im Vordergrund.

Im Glas

Schon beim ersten Antrunk feine Eleganz, getragen von Noten aus Johannisbeere und Himbeere. Ein Hauch weißer Pfeffer rundet das zarttanninige Finale ab.

Feine Eleganz aus Johannisbeere und Himbeere, ein Hauch weißer Pfeffer – Chambolle-Musigny in seiner duftigen Form.

Schon jung zugänglich, sein volles Potenzial entfaltet er über rund ein Jahrzehnt. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Feine, mittelschwere Speisen: Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Combe d'Orveau (Lieu-dit), Chambolle-Musigny; „Val d'Or", 1,1 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau, 30% neues Holz; Handarbeit im Weinberg

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