Restaurant Philipp – Unterfranken

Restaurant Philipp – Sommerhausen – Deutschland

Im unterfränkischen Weinort Sommerhausen ist die Welt noch in Ordnung. Hier tragen viele Einheimische noch eine zünftige Tracht oder ein Dirndl mit ausladendem Dekolleté. Der Ortskern, die Kirche und die ehemalige Schutzmauer des Dorfes erfreuen sich eines perfekten Zustands und auf der Straße wird noch mit einem ordentlichen und deutlichen „Grüß Gott“ guten Tag gesagt.

Da wo die Welt noch so intakt ist, der Mundschutz zu Corona Zeiten perfekt sitzt und Straßen, Gehwege und altehrwürdige Häuser vor Sauberkeit nur so funkeln, kann man sich als Gast und Durchreisender nur verdutzt die Augen reiben. Trinken und Essen kann man an diesem Ort natürlich und selbstverständlich auch sehr gut und als erste Adresse im Ort gilt hierfür das Restaurant Philipp.

Klein und schnuckelig liegt das Restaurant im Herzen Sommerhausens in einem 400 Jahre alten Renaissance-Palais. Wie in einem perfekten Landstrich nicht anders zu erwarten agiert der Service rund um die Hausherrin und Sommelière des Jahres 2020 Heike Philipp souverän, zuvorkommend und sehr nett, während der Hausherr und Koch Michael Philipp seine Gäste mit soliden Gerichten aus einer gelungenen Cross Over Küche verwöhnt. Diese verbindet Mediterranes, Asiatisches, Französisches und Einheimisches quasi perfekt und lässt dann doch erkennen, dass im perfekten Unterfranken langsam aber sicher, zumindest kulinarisch, auch noch eine andere Welt mit deren Einflüssen eingezogen ist. Erlebt im Jahre 2020.

Hörnchen mit Paprikacreme und Forellencreme.
Gazpacho von gelben Früchten.
Gelbschwanzmakrele mit Avocado, Papaya und Bergamotte.
70 Minuten Ei mit Steinpilzen, Bergpfeffer Sauce und Mimolette.
Bretonischer Seeteufel mit Tomaten-Oliven-Fondue und Safran-Fenchel.
Fränkische Bühler Zwetschge, Original Beans Schokolade und Rotwein Eis.
Pralinés.

Restaurant Philipp – Hauptstraße 12 – 97286 Sommerhausen – Telefon: +49 9333 1406 – https://www.restaurant-philipp.de/

  • Punkte
72

Unsere Wertung: 72 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kaufmann Hassel Pinot Noir GG 2018 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Hattenheimer Hassel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Barrique 2018

Das Kaufmann Hattenheimer Hassel Pinot Noir Großes Gewächs 2018 ist Eleganz pur – ein vielschichtiger, spannungsgeladener Spätburgunder, dessen stilistische Vorbilder im Burgund liegen. Solche Pinot-Noir-Qualitäten findet man in Deutschland wahrlich selten.


Hassel – die Pinot-Noir-Lage des Guts

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit: Er steht in der VDP.Grossen Lage Hattenheimer Hassel und zählt zum Besten, was der Rheingau in dieser Sorte hervorbringt.

Was Urban Kaufmann bei einem Besuch im Weingut an Pinot Noirs ins Glas gießt, ist wahrhaft überraschend – Qualitäten, deren stilistische Vorbilder tatsächlich im Burgund, in der Schweiz oder bei einer Handvoll deutscher Top-Winzer liegen. Die Lage Hassel bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Jahrgang 2018 – Rheingau

2018 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. In der Lage Hassel entstand so ein Pinot Noir, der Reife und Fülle mit Eleganz, Spannung und feiner Frische verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2018, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Handlese, schonende Vinifikation und Ausbau im Barrique, das dem Wein eine feine Würze und Struktur verleiht, ohne die zarte Frucht zu überlagern. Biodynamischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Eleganz pur, zart im Duft: Veilchen, Kräuter, ein Hauch Barriquewürze und eine subtile Walderdbeerfrucht geben sich die Klinke in die Hand. Spannungsgeladen, vibrierend und vielschichtig dann im Geschmack und im Abgang. Jetzt schon fantastisch – ohne Frage ein richtig großer Wein.

Solche Pinot-Noir-Qualitäten findet man in Deutschland wahrlich selten – ein richtig großer Wein.

Schon jetzt fantastisch, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel (Reh, Ente, Taube), zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau, Hattenheimer Hassel (Deutschland); VDP.Grosse Lage für Pinot Noir
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder) VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, Ausbau im Barrique; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-003

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Niepoort TURRiS 2014

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort TURRiS 2014 ist die Verwirklichung eines Traums von Dirk Niepoort: ein Wein von einem über 130 Jahre alten, nach Süden gelegenen Weinberg ohne jede Reberziehung in der Subregion Cima Corgo im Douro. Vielschichtig, tiefgründig und von großer Eleganz – in nur 1.000 Flaschen.


Douro / Cima Corgo

Der TURRiS stammt aus einem einzigen, über 130 Jahre alten Weinberg in der Subregion Cima Corgo – südausgerichtet und ohne jede Reberziehung als historischer Mischsatz gepflanzt. Die Schieferböden verleihen dem Wein Graphitnoten, Mineralität und Finesse. Es ist einer der raresten und persönlichsten Weine von Niepoort.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten. Nach rigoroser Selektion erfolgt die alkoholische Gärung im Edelstahl mit etwa 20 % Ganztraubenanteil; die Maischestandzeit dauert rund einen Monat, um das Potenzial der Lage behutsam zu extrahieren. Anschließend reift der Wein 12 Monate in über 60 Jahre alten Fudern von der Mosel und weitere 24 Monate auf der Flasche. Trocken ausgebaut. Der Jahrgang 2014 brachte etwas niedrigere Erträge; die frühe Lese Anfang September sicherte Säure, Ausgewogenheit und Frische.

Im Glas

Jugendliches, strahlendes Rubinrot. In der Nase vielschichtig und tiefgründig, mit Johannisbeere, Brombeere und Gewürzen, dazu Graphit und rosa Pfeffer aus dem Schieferboden. Am Gaumen samtig und fein, mit wunderbar ausgewogener Tannin- und Mineralitätsstruktur – mundfüllend ohne Schwere, von großer Eleganz und mit immens langem Nachhall.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Cima Corgo, Einzellage (>130 Jahre) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend autochthoner Douro-Sorten (ungestützte Altreben), trocken
Ausbau: ~20 % Ganztrauben, ~1 Monat Maischestandzeit; 12 Monate in über 60-jährigen Mosel-Fudern, 24 Monate Flaschenreife
Jahrgang/Produktion: 2014; 1.000 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 BIO

Weißwein · Alsace · Riesling

Riesling Alsace AOC Lieu-dit Kientzheim Biodynamie (Demeter) 2023 13,00 % vol

Der Domaine Trapet Kientzheim Riesling 2023 ist ein trockener, mineralischer Elsässer Riesling von biodynamischer Handarbeit – zitrusfrisch, präzise und exemplarisch im Sortenausdruck.


Kientzheim – Elsässer Terroir unter dem Schlossberg

Andrée Trapet, Elsässerin und Winzerin, führt seit 2002 das Familiengut im Elsass weiter und bewirtschaftet die Reben konsequent biodynamisch (Demeter-zertifiziert). Zum Gut gehören neben renommierten Grands Crus zahlreiche Lieux-dits auf den Gemarkungen von Kientzheim, Ammerschwihr, Riquewihr und Beblenheim.

Dieser Riesling stammt aus dem Lieu-dit Kientzheim, südlich von Riquewihr am Fuße des Grand Cru Schlossberg. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Wein seine florale, zitrusbetonte Art und eine ausgeprägte Mineralität – ein klassisch trockener Stil, ganz auf Reinheit und Terroir ausgerichtet.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 brachte im Elsass reife, aromatische Weißweine mit guter Frische. Die feine Spannung des Jahrgangs prägt diesen Riesling spürbar und verbindet aromatische Reife mit präziser, eleganter Balance.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, 13,00 % vol.

Sorgfältige Parzellen-Selektion, langsame Spontangärung mit indigenen Hefen ohne Zusätze, Reife in alten Foudres auf der Feinhefe. Reduzierter Schwefeleinsatz für einen möglichst reinen Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Biodynamie (Demeter), FR-BIO-01.

Im Glas

Leuchtendes Zitronengelb mit intensiven Lichtreflexen. In der Nase ein perfekter Riesling-Sortenausdruck mit Terroir-Anklang: kandierte Zitrusfrüchte, gelbe Zitrone und Zitronat, mit Belüftung dazu weiße Blüten, edle Kräuter und Gewürze – insbesondere Ingwer. Am Gaumen ein fast fleischiger Auftakt, getragen von einer vollen, harmonischen Struktur; die mineralische, prickelnde Textur verleiht dynamische Spannung. Geschmacklich spiegeln sich die Duftaromen wider, ergänzt durch eine dezente, charakteristische Rauchigkeit im Hintergrund.

Ein Elsässer Riesling von exemplarischer Qualität, wie er im Bilderbuch steht.

Der Abgang ist langanhaltend und bewahrt seine frische Leichtigkeit – präzise und elegant, geprägt vom Stil der Region und der feinen Spannung des Jahrgangs. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flusskrebsen und Meeresfrüchten, zu gebratenem Fisch, zur Elsässer Tarte flambée, zu Geflügel mit Pilzen sowie zu jungem Munster.


Lage: Lieu-dit Kientzheim, Alsace (Frankreich); südlich von Riquewihr am Fuße des Schlossberg, kalkgeprägte Böden
Klassifikation: Alsace AOC, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit indigenen Hefen, alte Foudres, Feinhefe, reduzierter Schwefel; Biodynamie (Demeter)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling

Riesling Ruppertsberger Reiterpfad (Einzellage) Ruppertsberg · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein mit Kalkadern trocken · 30 hl/ha ~1 Jahr Vollhefe · großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 ist ein eleganter Lagen-Riesling von einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind. Ein charakterstarker Pfälzer mit klarer Handschrift – Würze, präzise Salzigkeit und Tiefe.


Ruppertsberger Reiterpfad – Riesling am Waldrand

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Ruppertsberger Reiterpfad liegt am Rand des Pfälzerwalds und zählt mit seiner südöstlichen Ausrichtung und seinem warm-trockenen Mikroklima zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt.

Die Böden bestehen aus lehmigem Sand und Buntsandsteinverwitterung mit stellenweise steinigem Untergrund – ideale Bedingungen für tief wurzelnde Reben. Der Riesling von Andres wächst auf einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind; dieses Terroir verleiht dem Wein eine charaktervolle Würze und präzise Salzigkeit. Der Name „Reiterpfad" geht auf einen historischen Weg zurück, der in römischer Zeit als militärische Route genutzt wurde – heute steht er sinnbildlich für ausdrucksstarke, langlebige Weine mit Herkunft und Tiefe.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das warm-trockene Mikroklima des Reiterpfads am Waldrand und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein mit feinen Kalkadern, Ertrag nur 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und rund ein Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart schenkt ihm Tiefe, Struktur und Finesse, ohne die kühle Herkunftsprägung zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von charaktervoller Eleganz: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine kühle Kräuterwürze und feine Mineralität aus Buntsandstein und Kalkadern. Am Gaumen präzise und gut balanciert, mit spürbarer Struktur, lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall mündet.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über kühler Kräuterwürze und feiner Mineralität – präzise, balanciert und würzig, mit salziger Frische und langem Nachhall.

Ein ausdrucksstarker, langlebiger Lagen-Riesling; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Reiterpfad, Ruppertsberg, Pfalz (Mittelhaardt); Waldrandlage, südöstliche Ausrichtung, ~120–175 m; leicht erhöhtes Plateau, Buntsandstein mit feinen Kalkadern
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, ~1 Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Ardbeg Scorch

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe stark verkohlte Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Scorch ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2021 unter dem Motto eines feuerspeienden Drachen. Die Besonderheit: Der Whisky reifte in besonders stark verkohlten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – „drachengebrannt". Das verstärkt rußig-rauchige und würzige Noten. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Scorch reift in besonders stark verkohlten ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – Ardbeg knüpft damit an die intensive Verkohlung früherer Abfüllungen an. Die tiefe Char-Schicht im Fass gibt dem Whisky ausgeprägte Ruß-, Teer- und Würznoten. Er trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase intensiver Ruß, Asche und Lagerfeuerrauch, dazu Brandung, Weihrauch, Anis und Patschuli; mit Wasser kommen Kräuter, Salbei und Kiefer hinzu. Am Gaumen ölig und würzig: Teer, Lakritz, Nelke und Pfeffer treffen auf süßen Rauch von Sandelholz, dazu eine herzhaft-salzige Note. Der Nachhall ist lang, rußig und teerig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die Kräuter- und Süßnoten hervor. Passt zu geräuchertem Fleisch und Fisch, über Holzkohle Gegrilltem, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber kräftig rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2021)
Ausbau: besonders stark verkohlte ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny AOC Côte de Nuits Kreide-/Tonböden 2023

Der Chambolle-Musigny 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein klassischer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen der Gemeinde. Reife Himbeere, saftige Pflaume, getrocknete Rosenblätter und feine Würze treffen auf eine samtige Textur, beispielhafte Frische und pudrig-feine Tannine.


Chambolle-Musigny – Inbegriff von Eleganz und Finesse

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits ist seit 1936 als AOC ausgezeichnet. Auf rund 150 Hektar mit Kreide- und Tonböden entstehen Weine, die als Inbegriff von Eleganz und Finesse gelten. Die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus sowie die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny; der Ertrag der Rotweine ist auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny und prägt den duftig-feinen Stil der Gemeinde.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Bouquet aus reifen Himbeeren, saftigen Pflaumen, getrockneten Rosenblättern und feinen Gewürznoten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit samtiger Textur, klarer Frische und einem Hauch fleischiger Fülle. Die pudrig-feinen Tannine geben Struktur, ohne zu dominieren, und führen in ein langes, würziges Finale.

Himbeere, Pflaume und getrocknete Rosenblätter über samtiger Textur und pudrig-feinem Tannin – ein klassischer Chambolle voller Klarheit.

Schon jung zugänglich, mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Allegranza Tempranillo

Rotwein · Tempranillo · Castilla-La Mancha · Spanien

Hammeken Cellars Allegranza Tempranillo ist ein trockener Rotwein aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von alten Reben zeigt eine klare, rubinrote Farbe mit violetten Reflexen und ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaumen und schwarzen Kirschen – vollmundig, mit weichen Tanninen.


Castilla-La Mancha

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Allegranza stammt aus Castilla-La Mancha (Vino de la Tierra de Castilla): Die Reben stehen auf der zentralspanischen Hochebene in 600 bis 800 Metern Höhe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 30 Jahre alten Reben, von Hand gelesen. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl, gefolgt von rund drei Monaten Ausbau in französischer Eiche. Der Wein ist vegan.

Im Glas

Klares Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaume und schwarzer Kirsche, dazu Gewürze und eine markante Eukalyptusnote. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit saftiger Frucht, feinen Röstnoten und weichen Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Lammragout, Schmorgerichte, Couscous mit Fleisch und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (trocken)
Ausbau: rund 3 Monate in französischer Eiche

Mehr erfahren ...