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23. Februar 2022

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Schaumweine

Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne

Champagner · Montagne de Reims · Extra Brut

Der Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne ist ein Champagner Premier Cru aus der Montagne de Reims, gekeltert aus den drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Bertrand-Delespierre ist ein Familienweingut (Récoltant-Manipulant) in Chamery, das ausschließlich Trauben aus eigenen Premier-Cru-Lagen verarbeitet. Als Extra Brut sehr trocken ausgebaut, zeigt er Feinheit, Frische und Klarheit. Eine feine Perlage und eine mineralisch klare Note prägen den Abgang.


Montagne de Reims – Chamery (Premier Cru)

Das Weingut Bertrand-Delespierre liegt in Chamery in der Montagne de Reims, zwischen Reims und Épernay. Die Reben stehen ausschließlich in Premier-Cru-Lagen der Dörfer Chamery, Écueil, Villedommange und Montbré, mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren. Geführt wird das Gut von der Familie Bertrand-Delespierre, heute in zweiter Generation durch Adrien und Clémence. Bewirtschaftet wird nach biologischen Prinzipien.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus verschiedenen Premier-Cru-Lagen, ergänzt um einen Anteil Reserveweine früherer Jahrgänge. Vergärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, um die klare Frucht zu erhalten; anschließend reift der Champagner rund drei Jahre auf der Hefe. Dosiert wird als Extra Brut mit sehr niedriger Dosage. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase Zitrusfrucht, zarte florale Noten und ein Hauch Brioche. Am Gaumen trocken, präzise und frisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt mineralisch klar und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Gut auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und mildem Käse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Chamery, Écueil, Villedommange, Montbré (Montagne de Reims, Premier Cru)
Klassifikation Champagne Premier Cru
Ausbau Vergärung und Ausbau im Edelstahltank, Anteil Reserveweine, ca. 3 Jahre Reife auf der Hefe

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Schaumweine

Bouvet-Ladubay Excellence Cremant de Loire Rosé

Schaumwein · Crémant de Loire · Cabernet Franc · Rosé Brut

Bouvet Ladubay Excellence Crémant de Loire Rosé ist ein roséfarbener Schaumwein aus dem Loiretal, gekeltert zu 100 % aus Cabernet Franc. Das Haus Bouvet-Ladubay in Saumur erzeugt seit 1851 Schaumweine nach der klassischen Flaschengärung. Diese Cuvée setzt auf frische rote Frucht und eine elegante Balance. Im Glas ein zart roséfarbener Crémant mit feiner Perlage.


Crémant de Loire

Das Haus Bouvet-Ladubay sitzt in Saint-Hilaire-Saint-Florent bei Saumur, mit kilometerlangen Kellern im Tuffeau-Kalkstein. Die kalkhaltigen Böden und das milde Klima des Loiretals geben dem Cabernet Franc Frische und Finesse. Die Trauben stammen aus ausgewählten Lagen der Appellation Crémant de Loire.

Rebsorte und Ausbau

Der Schaumwein besteht zu 100 % aus Cabernet Franc. Nach der ersten Gärung im Edelstahltank erfolgt die zweite Gärung in der Flasche nach klassischer Methode, gefolgt von einer Reifung auf der Hefe. So entstehen die feine Perlage und die cremige Textur.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. In der Nase rote Frucht nach Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen elegant und sehr ausgewogen, mit frischer Frucht und cremiger Mousse. Der Abgang ist fein und harmonisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder zum Essen. Am besten in den ersten zwei bis drei Jahren genießen.

Klassische Begleitung: feine Vorspeisen, Meeresfrüchte und Desserts mit roten Früchten.


Lage: Saumur, Loiretal (Tuffeau-Kalkstein)
Klassifikation: Crémant de Loire AOP – Rosé Brut, Méthode traditionnelle
Ausbau: Edelstahl, klassische Flaschengärung, Hefelager

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Rebsorten

Today´s Special Appassimento

Wein · Rotwein · Apulien · Italien

Today's Special Appassimento besteht aus 50 % Negroamaro, 20 % Merlot, 20 % Primitivo und 10 % Malvasia von ausgewählten Weinbergen, vinifiziert nach dem traditionellen Appassimento-Verfahren. Intensiv rubinrot, mit feinfruchtiger, würziger, fast pfeffriger Nase.


Apulien / Salento

Apulien, der Stiefelabsatz Italiens, und besonders der Salento stehen für kraftvolle, sonnengereifte Rotweine. Das heiße mediterrane Klima sorgt für üppige, reife Frucht. Negroamaro und Primitivo sind die prägenden Rebsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 50 % Negroamaro, 20 % Merlot, 20 % Primitivo und 10 % Malvasia. Kennzeichnend ist die Appassimento-Methode: Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet, wodurch Zucker, Aromen und Extrakt konzentriert werden – das ergibt einen dichten, samtigen Wein mit reifer Frucht.

Im Glas

Intensives Rubinrot. In der Nase sehr feinfruchtig, würzig und fast pfeffrig, dazu reife dunkle Beeren und ein Hauch Dörrobst. Am Gaumen ausgewogen und vollmundig, mit weichen Tanninen, intensiver, zugleich weicher Frucht und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter oder Wein für sich.

Passt zu: kräftiger Pasta, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm und reifem Käse.


Lage: Apulien / Salento (Italien); Today's Special (Globus Wine)
Klassifikation: Apulien IGT – Cuvée aus 50 % Negroamaro, 20 % Merlot, 20 % Primitivo, 10 % Malvasia (Appassimento)
Ausbau: Appassimento (Antrocknen eines Teils der Trauben)

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Frankreich

Anne Gros Echezeaux Grand Cru 2023

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux · Grand Cru Lieu-dit Les Loächausses 2023 Reben 30+ Jahre

Der Echézeaux Grand Cru 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Les Loächausses in der Côte de Nuits. Reinsortiger Pinot Noir mit feiner Struktur, seidigen Tanninen und einer Frucht nach reifen roten Beeren, unterlegt von floralen Noten und etwas Würze. Ein Grand Cru, der von Finesse, Balance und Eleganz lebt.


Echézeaux – Grand Cru in Flagey-Echézeaux

Echézeaux liegt an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot in der Gemeinde Flagey-Echézeaux, nördlich von Vosne-Romanée. Mit rund 37 Hektar ist das Climat groß für einen Grand Cru und in elf Lieux-dits sowie viele Parzellen mit rund 80 Eigentümern aufgeteilt. Die Weine sind reinsortiger Pinot Noir und liegen am vollmundigen Ende des Burgunder-Spektrums: rote Früchte, Würze, Unterholz, gute Tannine und Lagerfähigkeit.

Die Parzelle von Anne Gros, Les Loächausses, gehört seit 2007 zum Weingut – zuvor 25 Jahre an die Domaine Gros Frère et Sœur verpachtet. Die heute über 30 Jahre alten Reben wurden zunächst im Cordon Royat erzogen, seit 2010 im Guyot-Schnitt. Mit der eigenen Bewirtschaftung kamen der Verzicht auf Herbizide und mechanische Bodenarbeit; der steinige, von kleinen Kalksteinen und Fossilien durchzogene Boden bringt eine besonders frühe Reife – Les Loächausses zählt heute zu den besten Parzellen des Guts.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – zugängliche, feingliedrige Weine, die der Echézeaux mit der Struktur seines Terroirs verbindet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus naturnaher Bewirtschaftung ohne Herbizide und mit mechanischer Bodenarbeit.

Nach sorgfältiger Lese und Selektion vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation ist ganz auf den Ausdruck der Lage ausgerichtet – das Ergebnis ist eine besonders feine Struktur mit seidigen, geschmeidigen Tanninen.

Im Glas

Frucht nach reifen roten Beeren, unterlegt von floralen Noten und einem Hauch Würze. Am Gaumen feine Struktur mit seidigen, geschmeidigen Tanninen, getragen von guter Säure. Der Wein setzt auf Finesse statt Wucht.

Ein Grand Cru, der von Finesse, Balance und Eleganz lebt – seidige Tannine über reifer roter Beerenfrucht.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, Kalb und Rind, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Echézeaux, Lieu-dit Les Loächausses, Flagey-Echézeaux; steiniger Kalkboden mit Fossilien
Klassifikation: Echézeaux Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; naturnahe Bewirtschaftung (ohne Herbizide, mechanische Bodenarbeit)

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Frankreich

Château Montrose St. Estèphe 2010

Rotwein · Saint-Estèphe · Cabernet Sauvignon · Deuxième Grand Cru Classé

Château Montrose Saint-Estèphe ist ein monumentaler Bordeaux-Rotwein und ein Deuxième Grand Cru Classé aus der Appellation Saint-Estèphe am linken Ufer der Gironde. Das Weingut zählt zu den Spitzenadressen des Médoc. Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas fast schwarz, dicht, facettenreich und sehr komplex.


Saint-Estèphe

Saint-Estèphe ist die nördlichste der großen Médoc-Gemeinden, bekannt für besonders kraftvolle, langlebige Rotweine. Château Montrose liegt auf einem Kiesplateau nahe der Gironde; die kies- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Struktur, Dichte und Tiefe. Montrose ist ein Deuxième Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und enormes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Fast schwarzes, tiefes Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht: dunkle Pflaumen, geschmortes Obst, schwarze Kirschen und Brombeeren. Am Gaumen dicht, facettenreich und sehr komplex; im Nachhall krautige Würze, fleischig und intensiv tanninig. Enormes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein trägt über Jahrzehnte und gewinnt mit Reife an Harmonie.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Saint-Estèphe, Médoc (Bordeaux); Kies/Ton
Klassifikation: Saint-Estèphe AOC – Deuxième Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache-Blanc-Cuvée Magis blanc Châteauneuf-du-Pape Kalkstein · Bédarrides Rotem & Mounir Saouma neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022 ist ein außergewöhnlicher Rhône-Weißwein, hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs verzaubern – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine unverwechselbare, salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein von außergewöhnlicher Tiefe.

Jahrgang 2022 – Châteauneuf-du-Pape

Der Jahrgang 2022 brachte in Châteauneuf-du-Pape warme, trockene Bedingungen mit sich, die zu früher Reife und kleinen, konzentrierten Beeren führten. Trotz der sommerlichen Hitze bewahrten viele Weißweine dank kühler Nächte eine bemerkenswerte Frische und Balance. Ein kräftiger Sturm Mitte August brachte dringend benötigten Regen und half den Reben, die letzten Wochen der Reife gut zu überstehen. Die besten Weißweine des Jahrgangs vereinen Reife und Spannung: aromatisch dicht, mit Steinobst, weißen Blüten und feiner Mineralität, getragen von einer klaren Struktur. Ein Jahrgang mit Charakter und Strahlkraft – weniger von kühler Finesse geprägt, dafür umso mehr von sonniger Tiefe und mediterraner Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2022, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine perfektioniert hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses außergewöhnlichen Weißweins aus der Rhône.

Reife Mandarine, Limettenschale und orientalische Gewürze über Toffee und gerösteten Nüssen – kraftvoll und cremig, mit feiner, salziger Spannung und langem, mineralischem Finale.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape (blanc); Cuvée hauptsächlich Grenache Blanc mit Clairette, Roussanne, Bourboulenc (trocken)
Ausbau: Gärung und zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern mit Bâtonnage; ohne Abstich, minimaler Schwefel

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2014

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah ist ein Kult-Syrah aus dem Walla Walla Valley im pazifischen Nordwesten der USA. Das von Christophe Baron gegründete Weingut Cayuse arbeitet biodynamisch auf den von Flusskieseln durchsetzten Böden des Rocks District. Die Einzellage En Chamberlin liefert einen mittelkräftigen bis kräftigen, seidigen Syrah. Im Glas dunkle Frucht, Würze und große Balance.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, genauer im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Syrahs ihren unverwechselbaren, würzig-erdigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Lagen biodynamisch. En Chamberlin ist eine seiner Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Syrah aus der Einzellage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die Frucht und den unverwechselbaren „Rocks"-Charakter unterstreichen, ohne ihn zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Bing-Kirsche und Blaubeere, dazu Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen und ein erdiger Pilzton – der klassische Rocks-Stil. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und perfekt balanciert, mit feinen Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und Pilzgerichte.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts Domaine Pierre Vincent Reben von 1949 · 0,15 ha Kalkmergel (argilo-calcaire) ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Referts" 2024 stammt aus einer winzigen Parzelle uralter Reben, gepflanzt 1949. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt dieses große Terroir in einen präzisen, tiefen und zugleich fülligen Puligny.


Les Referts – 1er Cru an der Grenze zu Meursault

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der biodynamisch arbeitenden Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut von rund 5,7 Hektar über etwa zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biodynamischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Die Lage Les Referts ist ein Premier Cru von Puligny-Montrachet, der direkt an Meursault grenzt und daher als einer der fülligeren, runderen Puligny-Crus gilt. Auf kalkmergeligem Boden (argilo-calcaire) bewirtschaftet Vincent hier nur 0,15 Hektar – eine Parzelle, die bereits 1949 bepflanzt wurde. „Der Unterschied sind die alten Reben im Weinberg", sagt Vincent; ihr geringer Ertrag und ihre tiefe Verwurzelung schenken dem Wein Konzentration, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet 1er Cru aus der Lage Les Referts, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von 1949 gepflanzten Reben.

Im Sinne seines minimalistischen Ansatzes lässt Pierre Vincent Frucht und Terroir sprechen: schonende Pressung, Vergärung mit den eigenen Hefen und ein Ausbau von rund zwölf Monaten im Fass mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von etwa sechs Monaten im Tank zur Reife vor der Füllung. Die Reben werden biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Puligny von großer Klarheit und zugleich fülliger Textur: Aromen von Zitrus und Pomelo, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, aber nie schwer – präzise und energiegeladen, getragen von einer lebendigen Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, Pomelo und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht, aber nie schwer, präzise und energiegeladen, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger 1er Cru mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Les Referts, Puligny-Montrachet 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); an der Grenze zu Meursault, Kalkmergel (argilo-calcaire); Parzelle 0,15 ha, Reben von 1949
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, ~12 Monate im Fass (zurückhaltendes Neuholz), danach ~6 Monate im Tank; biodynamische Bewirtschaftung

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