Alameda – Fuenmayor – Spanien

Alameda – Beste Kost in der Rioja Provinz

Mittags ist das Restaurant Alameda in dem Riojanischen Dorf Fuenmajor bis auf den letzten Platz besetzt. Zwei Etagen, weiße Tischdecken, rote Stühle, um die fünfzig Gäste und gerade einmal zwei Personen im Service präsentieren sich hier. Trotz offensichtlichem Streß und nicht gerade bester Laune des Servicepersonals werden hier ziemlich souverän wahre Köstlichkeiten aus der Küche getragen.

Tomaten allerbester Güte, Bohnen zum Niederknien und Kichererbsen mit Hummer „zum Hineinlegen“. Auch der Nachtisch glänzt durch schnörkellose, leckere Einfachheit und macht, wie der Rest der Speisen, einfach nur ein wenig glücklich. Erlebt im Herbst 2021.

Salmorejo und Oliven.
Tomaten, Ventresca vom Bonito Thunfisch, Zwiebel, Anchovis.
Gemüse Variation.
Kaisergranat Ravioli.
Hummer und Kichererbsen.
Käsekuchen.
Erdbeer-Macaron.

Restaurante Alameda, Pl. Félix Azpilicueta, 1, 26360 Fuenmayor, La Rioja, Spanien, Telefon: +34 941 45 00 44 125, https://www.restaurantealameda.com/reservas

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Rebsorten

Le Moine Gevrey Chambertin Cazetieres 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Cazetiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten und höchstgelegenen Premiers Crus von Gevrey – ein reichhaltiger, gut strukturierter Pinot Noir mit Kraft und Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Cazetiers – Kraft aus Gevreys Höhen

Les Cazetiers ist eine 8,4 Hektar große Premier-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, ausschließlich mit Pinot Noir bestockt – einer der besten 1ers der Gemeinde, direkt neben dem berühmten Clos Saint-Jacques. Mit einer Oberkante auf rund 370 Metern zählt sie zu den höchstgelegenen Premier-Cru-Standorten Gevreys und des ganzen Burgunds.

Die Böden des steilen, gut dränierten Hangs sind voller kleiner Steine, die die Drainage fördern und Sonnenlicht sowie Wärme reflektieren. Das etwas wärmere Mesoklima begünstigt die Reife. Die Weine sind in der Regel reichhaltig, gut strukturiert und recht tanninbetont – robuste, kraftvolle Pinot Noirs, in der Jugend zugänglicher als die aus dem benachbarten Clos Saint-Jacques.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kraftvollen, gut besonnten Lage wie Les Cazetiers ergibt das einen reichhaltigen, strukturierten und zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom steinigen, gut besonnten Hang von Cazetiers lebt dieser Gevrey: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – robust und zugleich fein gezeichnet.

Dunkle Frucht und würzige Tiefe – reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~8,4 ha, steiler steiniger Hang, Oberkante ~370 m (eine der höchsten 1er-Lagen); neben Clos Saint-Jacques
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Schwedhelm Riesling Kabinett Karlspfad 2022

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Riesling Kabinett Karlspfad 2022 spielt die feine Fruchtsüße gekonnt gegen eine knackige Säure aus. Limette, reifer Pfirsich und ein Hauch Honig formen einen genialen Geschmacksbogen, der in einem mineralisch-tänzelnden Abgang mündet – kraftvoll, ohne schwer zu sein.


Pfalz / Karlspfad

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Karlspfad ist eine steile, mitten im Berg gelegene, kalksteinreiche Parzelle mit hohem Anteil an grünem Ton. Weine von hier schmecken kraftvoll, ohne schwer zu sein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling in der Prädikatsstufe Kabinett. Der Ausbau bewahrt eine feine Fruchtsüße, die von einer knackigen Säure balanciert wird, sowie die mineralische Prägung der kalksteinreichen Parzelle.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Limette, reifer Pfirsich und ein Hauch Honig. Am Gaumen findet sich der Pfirsich wieder; die feine Fruchtsüße wickelt die knackige Säure quasi um den Finger und formt einen genialen Geschmacksbogen, der in einem mineralisch-tänzelnden Abgang mündet.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als fruchtiger Genuss oder zum Essen.

Passt ideal zu: asiatischer Küche, würzigen Currys, scharfen Gerichten und frischem Obst.


Lage: Pfalz, Zellertal, Parzelle Karlspfad (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein, Riesling Kabinett – 100 % Riesling, mit feiner Fruchtsüße
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkstein, grüner Ton)
Jahrgang: 2022

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USA

Epiphany Rodney´s Vineyard Petite Sirah 2017

Rotwein · Santa Barbara County · Petite Sirah

Petite Sirah Santa Barbara County Rodney's Vineyard Santa Ynez Valley Kalifornien 2017 15,00 % vol

Der Epiphany Rodney's Vineyard Petite Sirah 2017 ist ein tiefdunkler, kraftvoller Kalifornier von der „beautiful earth" Santa Barbaras – Waldbeeren, Cassis, Rauch und Teer über stoffigen, mürben Tanninen. Einer jener Weine, die fast alles schlagen, was es in Europa für unter 50 Euro gibt.


Epiphany Cellars – Rhône-Spezialist aus Santa Barbara

Epiphany Cellars wurde im Jahr 2000 von Eli Parker gegründet, dem Sohn der kalifornischen Schauspieler- und Winzerlegende Fess Parker – als Spielwiese für seine Leidenschaft für Rhône-Sorten wie Syrah, Viognier und Petite Sirah. Seit 2007 zeichnet Kellermeister Blair Fox für die Weine verantwortlich. Epiphany gilt heute als eine der führenden Adressen der Region für rhônegeprägte und „esoterische" Rebsorten.

Die Trauben stammen zu 100 % aus Rodney's Vineyard auf der Fess-Parker-Home-Ranch im Santa Ynez Valley (Santa Barbara County). Es ist eine der wenigen Petite-Sirah-Lagen der Region: Sie greift kühle Einflüsse der nahen Küste auf, behält aber genug Wärme, um vollreif zu werden – genau die Kombination, die diesem Wein Tiefe und Frische zugleich gibt. Der Weinberg ist SIP-zertifiziert (Sustainability in Practice).

Jahrgang 2017 – Santa Barbara County

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Rotweine hervorbrachte. Bei der ohnehin tieffarbigen, kraftvollen Petite Sirah ergibt das einen Wein von intensiver, dunkler Frucht und satter Struktur – im Stadium der jugendlichen Fruchtdominanz, aber bereits mit weichen, zugänglichen Tanninen.

Ausbau

Reinsortige Petite Sirah aus dem Jahrgang 2017, 15,00 % vol.

Reife über rund 21 Monate in französischer Eiche, davon etwa 17 % neu. Petite Sirah – ursprünglich als Durif aus der Rhône stammend – ist für ihre tintige Farbe, feste Tannine und kraftvolle Frucht bekannt und ein fester Bestandteil des Epiphany-Sortiments.

Im Glas

Waldbeeren, Cassis, Rauch und Teer, stoffige Tannine und eine süßliche Blaubeer-Vanillenote erinnern zusammen mit einer ganz dezenten Rauchigkeit an die ganz großen Weine im Stadium der jugendlichen Fruchtdominanz. Mit fast fünf Jahren ist der Wein noch jung genug, um einen damit zu flashen – und reif genug, dass die Tannine schon surfbar sind, sprich: weich und mürbe. Hier liegt null Schotter auf der Piste.

„Probieren und schwelgen. Wahnsinn, wie der läuft. Genau wegen solcher Weine von der ‚beautiful earth' Kaliforniens habe ich mal mit dem Import begonnen." — Martín Apell

Muss man probiert haben – und schlägt immer noch fast alles, was man für unter 50 Euro in Europa bekommt. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Schmorfleisch und Short Ribs, zu Burgern und Grillgerichten mit dunkler Würze, zu Chili con Carne sowie zu gereiftem Gouda oder Blauschimmelkäse.


Lage: Santa Barbara County, Rodney's Vineyard, Fess-Parker-Home-Ranch, Santa Ynez Valley (Kalifornien, USA); SIP-zertifiziert
Klassifikation: Santa Barbara County AVA, Petite Sirah (trocken)
Ausbau: 100 % Petite Sirah; ~21 Monate französische Eiche (~17 % neu); nachhaltig (SIP)

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Spirituosen

Suntory Roku Gin

Spirituose · Gin · Japan

Suntory Roku Gin – Select Edition ist ein japanischer Craft Gin mit sechs typisch japanischen Botanicals: Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.


Herkunft

Suntory ist eines der renommiertesten Spirituosenhäuser Japans. Roku (japanisch für „sechs") wird in der Liquor-Atelier-Craftdestillerie am Standort Osaka hergestellt. Der Name verweist auf die sechs japanischen Botanicals, die über die vier Jahreszeiten jeweils zur optimalen Erntezeit (shun) geerntet werden.

Botanicals und Destillation

Roku vereint sechs japanische Botanicals – Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer – mit acht klassischen Gin-Botanicals (u. a. Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Kardamom, Zitrusschalen). In einem für Roku einzigartigen Verfahren werden die Botanicals in vier verschiedenen Brennblasentypen getrennt destilliert: die zarte Sakura-Blüte schonend per Vakuumdestillation, die Yuzu-Schale in Kupferblasen. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.

Im Glas

Klar. In der Nase floral und süßlich mit Kirschblüte und grünem Tee, dazu spritzige Yuzu-Zitrusnote. Am Gaumen vielschichtig und harmonisch: klassische Wacholder-Basis, darüber die japanischen Botanicals mit Yuzu in der Spitze, seidige Textur. Im Abgang bringt der Sansho-Pfeffer eine feine, würzige Schärfe.

Pur und im Drink

Pur auf Eis oder als Gin & Tonic – klassisch mit Yuzu oder Ingwer garniert. Die höhere Trinkstärke macht die Select Edition besonders durchsetzungsstark im Cocktail.

Ideal für: Gin & Tonic, Gin Fizz, Martini und japanisch inspirierte Cocktails.


Herkunft: Japan; Suntory, Liquor Atelier (Osaka)
Art: Japanese Craft Gin (Roku Select Edition) – 14 Botanicals, davon 6 japanische
Destillation: getrennte Destillation der Botanicals in vier Brennblasentypen (u. a. Vakuum- und Kupferdestillation)

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Rebsorten

Massolino Nebbiolo 2022

Wein · Rotwein · Piemont · Italien

Massolino Langhe Nebbiolo zeigt sich granatrot, mit den klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Er mundet sehr elegant und vollmundig; im fruchtigen Nachhall machen sich zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen breit, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.


Langhe / Piemont

Das Familienweingut Massolino wurde 1896 in Serralunga d'Alba gegründet und zählt zu den renommiertesten Barolo-Erzeugern der Langhe. Nebbiolo ist die große Rebsorte des Piemonts, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Die Reben wachsen auf den kalkhaltigen Hügeln rund um Serralunga.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Nebbiolo. Nach traditioneller Vinifikation mit mehrtägiger Maischegärung reift der Wein rund ein Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti) – schonend gedämpft statt getoastet, um die reine Sortentypizität ohne aufdringliche Holznoten zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase die klassischen Piemont-Aromen von Kirsche und Veilchen. Am Gaumen elegant und vollmundig, mit feinen Tanninen und guter Frische. Im fruchtigen Nachhall zarte Noten von Pflaumen und Gewürzen, die in einem klaren, harmonischen Finish enden.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, jung gern karaffieren – ein eleganter Begleiter der piemontesischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Trüffel, Risotto, rotem Fleisch, Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Langhe, Serralunga d'Alba (Piemont, Italien); Massolino
Klassifikation: Langhe DOC – 100 % Nebbiolo, trocken
Ausbau: ~1 Jahr in großen slawonischen Holzfässern (botti)

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Spanien

Barbadillo Sherry Fino

Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2020

Der Montevertine Le Pergole Torte 2020 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Le Pergole Torte ergibt das einen eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung, seidiger Textur und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Länder/Regionen

Sea Horse Winery Lennon 2018

Wein · Rotwein · Judäisches Bergland · Israel

Sea Horse Lennon 2018 ist ohne Zweifel der fruchtbetonteste Wein von Ze'ev Dunie. Reife Zwetschgen und Kirschen finden sich schon im Duft wieder und tragen auch am Gaumen. Die Gerbstoffe sind relativ soft, die Säure bestens eingebunden – der Abgang hat Zug und endet mit langem Finish.


Israel / Judäisches Bergland

Die Sea Horse Winery von Ze'ev Dunie liegt im Judäischen Bergland und zählt zu den eigenwilligsten, handwerklich geprägten Weingütern Israels. Dunie benennt seine Weine nach musikalischen Vorbildern – der Lennon steht für die fruchtbetonte, zugängliche Seite seines Schaffens.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah und Mourvèdre. Zinfandel bringt reife, saftige Frucht, Petite Sirah Farbe und Struktur, Mourvèdre Würze und Tiefe. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit weichen Gerbstoffen und gut eingebundener Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Zwetschge und Kirsche. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit soften Gerbstoffen, bestens eingebundener Säure und gutem Zug; der Abgang endet mit langem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger, vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Judäisches Bergland (Israel); Sea Horse Winery (Ze'ev Dunie)
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah & Mourvèdre, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit weichen Gerbstoffen
Jahrgang: 2018

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