Die Fischsuppe als heilende Kraft in verschiedenen Restaurants

Heilende Kräfte eines fast vergessenen Gerichts

Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als mit einem verdorbenen Magen unterwegs zu sein. Gerade in so einer Stadt wie Donostia-San Sebastian im Baskenland kann der Verzicht auf all die leckeren Dinge, die visuell auf den Märkten oder in Form von kleinen Tapas in den unzähligen Bars vor dem Auge auftauchen, zur inneren Zerreißprobe werden. Auch die leckeren Duftschwaden, die aus den Pfannen und Töpfen der Restaurants wabern, lassen einen schier verzweifeln, wenn der Körper einfach nicht mitspielen will.

Aber warum aus der Not nicht eine Tugend machen? Essen kann und soll ja auch heilende Eigenschaften haben, und Donostia-San Sebastian liegt direkt am Atlantik und die gute, alte Fischsuppe hat hier eine Jahrhunderte alte Tradition. Kaum gedacht, wird dieser Plan auch direkt in die Tat umgesetzt und unzählige Fischsuppen sorgen nach und nach für ein immer besseres Wohlbefinden und der unumstösslichen Erkenntnis, dass eine Fischsuppe eine wahre Delikatesse sein kann und in den Restaurants Ganbara, Gandarias und Zazpi in jedem Fall auch sind.

Das Restaurant Ganbara gehört zu den absoluten Klassikern in der Altstadt von Donostia-San Sebastian. Der leider viel zu früh verstorbenen US amerikanische Koch und Schriftsteller Anthony Bourdain hat das Ganbara zudem zu einem seiner absoluten Lieblings Pintxo Bars erklärt und hat damit den Ruf dieser Pilgerstätte noch einmal zementiert. Die Fischsuppe, die hier über die Theke gereicht wird, ist von absolut klassischer Machart. Rustikal, wärmend, intensiv und mit langem Nachhall. Sieht simpel aus, überzeugt aber mit viel Kraft und Länge.

Ganbara, San Jeronimo Kalea, 19, 20003 Donostia-San Sebastian, Spanien, Telefon: +34 943 42 25 75, www.ganbarajatetxea.com

Auch das Gandarias ist eine dieser alten Pilgerstätten in Donostia-San Sebastian. Patina und Jahrzehnte altes Flair lassen die Gäste in eine alte, längst vergangene Epoche abtauchen. Die hier probierte Fischsuppe ist dabei gustatorisch ein Zwischending zwischen klassisch und modern. Ein Geschmacks Kraftpaket, das für innere Zufriedenheit und einen phänomenalen Abgang sorgt.

Gandarias, 31 de Agosto Kalea, 23, 20003 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Telefon: +34 943 42 63 62, https://www.restaurantegandarias.com/es/

Im Museum San Telmo ist inzwischen das Restaurant Zazpi untergekommen. Hier kocht Paul Arrillaga groß auf und hat dabei auch eine sehr feine und elegante Fischsuppe im Repertoire. Ein perfekt gegarter Kaisergranat krönt dieses Gericht noch und peppt das einfache wirkende Gericht ziemlich auf. Der Fenchelschaum gibt dann auch noch den notwendigen spannenden Kontrast in diese für das Wohlbefinden magisch wirkende Komposition. Doppelter Applaus!

Zazpi, Plaza Zuloaga, 1, 20003 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 50 67 67, https://www.zazpistm.com/

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC „Baby-Volnay" · Reben ~50 J. biodynamisch (Ecocert/Demeter) 2023

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 der Domaine Michel Lafarge ist ein echter Charmeur – ein „Baby-Volnay" von der Top-Adresse aus Volnay. Reife Kirschen, saftige Pflaumen und feine Beerenfrucht treffen auf lebhafte Frische, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur: ein kleiner (großer) Bourgogne voller Finesse, Klarheit und Eleganz.


Bourgogne – der „Baby-Volnay" von Lafarge

Der Bourgogne Rouge der Domaine Michel Lafarge gilt als „Baby-Volnay": Die rund 50 Jahre alten Reben stehen direkt an der Grenze zur Volnay-Village-Klassifikation und zeigen die typische Kalksteinprägung und rote Frucht – nur in einem etwas runderen, zugänglicheren Stil.

Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay; heute führen Frédéric und Chantal Lafarge das Gut, das biodynamisch arbeitet (Ecocert/Demeter). Schon auf dieser Stufe ist die Handschrift des Hauses spürbar.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben.

Traditionell und zurückhaltend vinifiziert: überwiegend entrappt, mit sehr maßvollem Einsatz neuen Holzes, Ausbau im alten Keller des Guts. Biodynamische Bewirtschaftung (Ecocert/Demeter).

Im Glas

Reife Kirschen, Pflaumen und feine Beerenfrucht, ergänzt um florale Noten und einen Hauch Kalkstein. Am Gaumen lebhafte Frische, seidige Textur und feine, reife Tannine, getragen von einer feingliedrigen Struktur.

Reife Kirsche, Pflaume und Kalksteinprägung über seidiger Textur – ein „Baby-Volnay" voller Finesse und Eleganz.

Schon jung viel Freude, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter für jeden Tag.


Lage: Bourgogne (Côte de Beaune); ~50-jährige Reben an der Grenze zur Volnay-Village-Klassifikation, Kalk
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; sehr wenig neues Holz; biodynamisch (Ecocert/Demeter)

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2022

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette Inopia blanc Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & gebrauchtes 500-l-Holz 18 Monate auf der Vollhefe 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2022 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette. Ein vollmundiges weißes „Traumwässerchen" mit erstaunlicher Frische – erinnert an einen sehr guten weißen Châteauneuf-du-Pape, bietet nur mehr Trinkfluss und kommt kühler daher. Komplex und sehr spannend zugleich.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia blanc derselben Philosophie wie die großen Weißweine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hochwertige, ertragsschwache Trauben und ein langer, ungestörter Hefeausbau. So entsteht ein Weißwein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2022 – südliche Rhône

2022 war in der südlichen Rhône ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Dank kühler Nächte und Mounir Saoumas Stil bewahrt der Inopia blanc dennoch eine bemerkenswerte Frische und Spannung: reife Fülle und kühle Eleganz zugleich.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2022, trocken.

Der Ausbau erfolgte über 18 Monate auf der Vollhefe im Zementei und in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern. Dieser lange, burgundisch inspirierte Hefeausbau verleiht dem Wein seine mundfüllende Fülle, seine Textur und seine komplexe Aromatik – ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Ein vollmundiges, weißes Traumwässerchen mit Noten von getrockneten Aprikosen, Datteln, Nüssen, Rosinen und ein wenig Rumtopf. Geschmacklich dann erstaunlich frisch, dennoch mundfüllend und lang am Gaumen. Der Wein erinnert an einen sehr guten weißen Châteauneuf-du-Pape, bietet nur mehr Trinkfluss und kommt kühler daher. Komplex und sehr spannend zugleich.

Getrocknete Aprikosen, Datteln, Nüsse, Rosinen und ein wenig Rumtopf – erstaunlich frisch, dennoch mundfüllend und lang. Wie ein sehr guter weißer Châteauneuf, nur kühler.

Jung wie gereift ein Genuss; ruhig etwas Luft geben. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages (blanc); Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette (trocken)
Ausbau: 18 Monate auf der Vollhefe im Zementei und in gebrauchten 500-l-Eichenfässern

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Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner

Wein · Roséwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner ist ein farbintensiver, vollbeeriger und gaumenschmeichelnder Rosé aus der Pfalz – unkompliziert und zugänglich, für den lässigen Sommergenuss.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den roten Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc und Blaufränkisch. Der Rosé entsteht nach der Saignée-Methode: Nur der beste Saft wird aus den Gärbehältern entnommen, was dem Wein seine intensive Farbe und beerige Fülle verleiht.

Im Glas

Kräftiges, farbintensives Rosé. In der Nase vollbeerig, mit roten Beeren und Kirsche. Am Gaumen saftig und gaumenschmeichelnd, mit klarer Beerenfrucht und einem runden, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als unkomplizierter Sommer- und Terrassenwein, solo oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse und Fleisch, mediterranen Vorspeisen und Fingerfood.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rosé (Saignée) – Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc & Blaufränkisch
Ausbau: Saignée-Methode; farbintensiv und fruchtbetont

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Rebsorten

Angiuli Donato Primitivo Adelphos Gioia del Colle

Rotwein · Gioia del Colle · Primitivo · Apulien

Adelphos Primitivo Gioia del Colle ist ein kraftvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. „Adelphos" bedeutet im Altgriechischen „Bruderschaft" – ein Verweis auf die harmonisch eingebetteten Weinberge von Gioia del Colle. Der Wein entsteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen, von Hand gelesen und mit heimischen Hefen vergoren. Im Glas ein tiefdunkler, sortentypischer Primitivo.


Gioia del Colle

Die DOC Gioia del Colle liegt auf dem höher gelegenen Murge-Plateau in der Provinz Bari, im Herzen Apuliens. Die Lehmböden und die kühleren Nächte der Höhenlage geben dem Primitivo neben Konzentration auch eine überraschende Frische. Die Reben stammen aus alten Beständen rund um Adelfia.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen. Nach der selektiven Handlese erfolgt die Gärung mit heimischen Hefen und Maischestandzeit im Edelstahl. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, ohne Holz, und betont so die Typizität und Frucht der Sorte; vor der Freigabe reift er einige Monate in der Flasche.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase schwarze Kirsche und Amarena, Orangenzeste, dazu Kakao, Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll, dicht und samtig, mit reifem Tannin und feiner Fruchtsüße. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Gioia del Colle (Adelfia, Provinz Bari), Apulien
Klassifikation: Gioia del Colle DOC – Primitivo
Ausbau: Edelstahl, Spontangärung, ohne Holz

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Länder/Regionen

Le Moine Clos Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot Grand Cru Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos de Vougeot Grand Cru 2021 stammt aus einer der historischsten Grand-Cru-Lagen des Burgunds, im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de Vougeot – historischer Grand Cru der Mönche

Der Clos de Vougeot wurde erstmals im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt; die umgebende Mauer („Clos") und das Schloss kamen später hinzu. Mit rund 50 Hektar ist er einer der größten Grand Crus der Côte d'Or und heute auf über 80 Eigentümer aufgeteilt – vollständig mit Pinot Noir bepflanzt. Die Grand Crus Musigny, Échézeaux und Grands-Échézeaux bilden an den Hängen darüber seine westliche Grenze.

Das Terroir ist vielfältig: Der höchste Teil mit dränierendem, kieseligem Kalkstein und sanfter Ostausrichtung gilt als bestes Terroir; zum Mittelhang steigt der Tonanteil bei noch guter Drainage, während die untersten Parzellen nahe der Straße deutlich mehr Wasser halten. Aus den besseren, gut dränierten Parzellen entsteht ein Pinot Noir, der Kraft und Fülle mit Eleganz verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einem strukturreichen Grand Cru wie Clos de Vougeot ergibt das einen kraftvollen, zugleich eleganten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos de Vougeot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalk- und tongeprägten Hang des Clos lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Kraftvoll und vielschichtig – dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de Vougeot Grand Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~50 ha, vielfältiges Terroir – kieseliger Kalkstein oben (sanfte Ostlage), höherer Tonanteil zum Mittel-/Unterhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Schaumweine

Sekthaus Krack Rosé Brut

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Sekthaus Krack Rosé Brut ist ein Rosé-Sekt, der etwas zu sagen hat. Pinot Noir und Meunier, klassisch in der Flasche vergoren, mit Zeit auf der Hefe und dem nötigen Gespür für Balance – keine laute Frucht, kein Bonbon, sondern fein verwobene rote Beeren, Zitruszeste und ein Hauch Brioche.


Pfalz / Laumersheim

Das Sekthaus Krack ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerklich erzeugte Winzersekte spezialisiert. Pinot Noir und Meunier bilden die klassische Grundlage für strukturierten, ernsthaften Rosé-Sekt mit salziger Frische.

Assemblage und Herstellung

Cuvée aus Pinot Noir und Meunier (Schwarzriesling). Der Sekt wird klassisch in der Flasche vergoren, reift mit Zeit auf der Hefe und wird als Brut ausgebaut – straff, klar und mit genau dem richtigen Druck.

Im Glas

Zartes Lachsrosa mit feiner Perlage. In der Nase rote Beeren, frisch geschnittene Zitruszeste und ein Hauch Brioche, fein verwoben. Am Gaumen straff und präzise, mit der richtigen Spannung und einer salzigen, fast kühlen Art im Finale, die sofort zum nächsten Schluck einlädt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – hervorragend als Aperitif, noch besser am Tisch.

Passt zu: Vorspeisen, Fisch, Krustentieren, Geflügel und gegrilltem hellem Fleisch.


Lage: Pfalz (Deutschland); Sekthaus Krack
Klassifikation: Winzersekt Rosé – Cuvée aus Pinot Noir & Meunier (Schwarzriesling), brut
Herstellung: klassische Flaschengärung, Hefelager
Jahrgang: 2022

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas 2015

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.466 Flaschen · 2015

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2015 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2015 – Rioja

2015 war an der Rioja ein warmer, reifer Jahrgang, der konzentrierte, zugleich ausgewogene Weine mit reifer Frucht hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, reifen Phase.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2015, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.466 Flaschen.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.466 Flaschen

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Weine

Dominio del Bendito El Titan del Bendito 2021 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (50–100 Jahre) Bio 20 Monate franz. Eiche 9.913 Flaschen 2021

Der Dominio del Bendito El Titán del Bendito 2021 nimmt seinen Namen beim Wort: gewonnen aus 50 bis 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Rebstöcken, ungemein komplex, konzentriert und intensiv – ein Feuerwerk an Fruchtaromen mit reifen Tanninen. Ein Wein für die Ewigkeit.


El Titán – das enorme Potenzial alter Reben

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Titán ist die Spitze dieser Philosophie: Der Wein wurde aus 50 bis 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Rebstöcken gewonnen, mit niedrigsten Erträgen pro Hektar. So wird das enorme Potenzial dieser alten Reben wunderbar herausgearbeitet – auf den sandig-steinigen Böden Toros, im extremen Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten.

Jahrgang 2021 – Toro

Aus den sehr alten Reben und den niedrigsten Erträgen entsteht im Jahrgang 2021 ein außergewöhnlich konzentrierter, intensiver Toro. Die enorme Substanz der alten Reben verbindet sich mit reifen Tanninen und einem Feuerwerk an Fruchtaromen – ein Wein von großer Tiefe und langem Leben.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Lese mit niedrigsten Erträgen pro Hektar aus 50 bis 100 Jahre alten Reben, anschließend 20 Monate Ausbau in Fässern aus französischer Eiche. Gesamtproduktion: 9.913 Flaschen. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Eine ungemein komplexe Textur, sehr konzentriert und intensiv: ein Feuerwerk an Fruchtaromen mit spürbar reifen Tanninen. Hier wird das enorme Potenzial der alten Reben wunderbar herausgearbeitet – ein Wein für die Ewigkeit gemacht, der jedoch schon jung hervorragend zu genießen ist.

Den Namen beim Wort genommen – ein Titan aus alten Reben, für die Ewigkeit gemacht.

Schon jung ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Optimale Trinktemperatur 17–18 °C.

Am Tisch

Zu kräftigem geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: DO Toro (Spanien); sandig-steinige Böden, 50–100 Jahre alte Reben, niedrigste Erträge, extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken)
Ausbau: Tinta de Toro; 20 Monate französische Eiche; 9.913 Flaschen; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

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