Willi Schäfer – Der Jahrgang 2021

Traubenlese 2021

Vorweg sein angemerkt, dass sich der Jahrgang in die Kategorie „KLEIN ABER FEIN“ einreiht. Wir sind sehr glücklich über intensive und energiegeladene Ortsweine und Kabinette, auf die sich 2021 mengenmäßig konzentriert. Spätlesen sind rar, Auslesen quasi nicht vorhanden. Unsere einzige Auslese ist jedoch wunderbar. Sie stammt aus der Wehlener Sonnenuhr, wor wir eine Miniaturmenge edelster Trauben auslesen konnten. Diesen Wein werden wir aller Voraussicht nach im Rahmen der Versteigerung des VDP.MOSEL Ende dieses Jahres anbieten.

Doch nun zum Jahrgang selbst: Der Winter war hartnäckig, das Frühjahr nass und kalt und wärmere Temperaturen ließen lange auf sich warten. Durch den ungewöhnlich kühlen April verzögerte sich die Entwicklung der Reben um ca. drei Wochen. Diese Verzögerung bewahrte uns vor Frostschäden Anfang Mai. Die Reben blühten Ende Juni, so wie wir es von „früher“ gewohnt waren. So trocken der vorhergehende Sommer 2020 war, so feucht war es im Jahr 2021. Die Niederschläge waren einerseits gut für das Wachstum der Reben, aber auch Unkräuter und Pilzkrankheiten erfreuten sich optimaler Bedingungen. Glücklicherweise hatten wir viel Unterstützung, um die aufwändige Pflege der Weinberge zu meistern.

Der eher kühle Sommer 2021 ließ die Trauben langsam heranreifen. Dies sorgte für eine feine Ausprägung der Aromen und die Ausbildung hoher Extrakte. Recht früh zeichnete es sich ab, dass mengenmäßig ein eher kleines Jahr zu erwarten war.

Am 04. Oktober 2021 starteten wir langsam in die Traubenlese. In vielen Parzelen war die Reife der Trauben recht uneinheitlich. Wir haben alle Weinberge vorgelesen. So konnten die am Rebstock verbleibenden Trauben gut ausreifen. Die Selektion war sehr zeitraubend und aufwändig, gleichzeitig war sie unabdingbar, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Oft musste Beere für Beere ausgelesen werden, was unserem Team und uns sehr viel Geduld abverlangte. Glücklicherweise waren die Temperaturen während der Lese recht kühl, sodass wir unsere „penible“ Arbeit Tag für Tag in Ruhe erledigen konnten. Fast täglich begrüßte uns der Morgennebel. Manchmal hielt es sich hartnäckig bis in den frühen Nachmittag. Durch die zunehmende Reife am Stock entwickelten sich die Trauben in einer sehr noblen gesunden Art, jedoch blieb die erhoffte Konzentration, die zu Auslesen hätte führen können, aus. Nach vier Wochen Traubenlese hatter wir am 29. Oktober alle Trauben eingebracht.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Hauptaugenmerk liegt bei strahlenden Ortsweinen und Kabinetten. Spätlesen sind rar und Auslesen fast nicht vorhanden. Die Jungweine strotzen vor Energie und Intensität, umgarnt von sehr vielfältigen Fruchtkomponenten, Saftigkeit und Säure. Vielversprechend zeigen sich die jungen Rieslinge bereits jetzt langanhaltend und intensiv auf der Zunge, sodass es eine wahre Freude ist. Text: Weingut Willi Schäfer

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Spirituosen

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica

Spirituose · Grappa · Nebbiolo · Italien

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont (Italien); Valverde
Art: Grappa (fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (sortenrein)
Reifung: in slawonischen Eichenfässern

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2023 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant am Gaumen – ein Village-Chardonnay, der regelrecht durch den Mund tanzt.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die mineralische Tiefe dieses Puligny trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Village-Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

En Coteaux Pinot Noir by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Pyrenäen · Frankreich

Jeff Carrel Pinot Noir En Coteaux ist ein Pinot Noir von alten Reben am Fuße der Pyrenäen. Klare, reife Frucht von Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeeren und Wiesenkräutern, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Art am Gaumen.


Pyrenäen / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Süden Frankreichs. Für diesen Pinot Noir hat er am Fuße der Pyrenäen in Hanglagen („en coteaux") auf 220 bis 254 Höhenmetern ein Stück Land mit alten Reben gefunden. Die Höhenlage und Kühle bringen einen Pinot von erstaunlicher Frische und Finesse hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Der Ausbau betont die klare, reife Frucht und die feine Struktur der Burgundersorte, ohne sie mit Holz zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeere und Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und vielschichtig, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Note; mit Luft kommt eine weiche, runde Art hinzu.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C aus einem großen Burgunderglas genießen.

Passt zu: leichteren Speisen, Geflügel, gebratenem Fisch, Pilzgerichten und mildem Käse.


Lage: Hanglagen am Fuße der Pyrenäen (220–254 m), Südfrankreich; Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Pinot Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau (alte Reben)

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Spirituosen

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva

Brandy · Brandy de Jerez · Solera Gran Reserva · Spanien

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva ist einer der großen Klassiker unter den spanischen Brandys, hergestellt von González Byass in Jerez. Zu 100 % aus der Palomino-Traube, rund 15 Jahre im klassischen Solera-Verfahren gereift – cremig und fein, mit Karamell, zarten Fasstönen und Zigarrennoten.


Herkunft

González Byass in Jerez de la Frontera (Andalusien) zählt zu den traditionsreichsten Bodegas Spaniens. Lepanto ist der einzige Brandy de Jerez, der vollständig in Jerez und zu 100 % aus der autochthonen Palomino-Traube entsteht.

Destillation und Reifung

Aus Palomino-Wein wird in kupfernen Charentais-Brennblasen doppelt destilliert (die sogenannten „Holandas"). Anschließend reift der Brandy rund 15 Jahre im traditionellen Solera-Verfahren (Criaderas y Solera) in amerikanischen Eichenfässern, die zuvor den Fino Tío Pepe enthielten.

Im Glas

Elegantes Mahagoni mit altgoldenen Tönen. In der Nase edle Hölzer, Karamell, Rosinen, getrocknete Mandeln und ein Hauch Zigarre. Am Gaumen sehr cremig und samtig, fein, trocken aber zugänglich, mit süßen Karamellnoten. Langer, anhaltender Abgang.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen. Klassisch auch zum Abschluss eines Essens oder – typisch spanisch – zu kräftigem Blauschimmelkäse.

Klassisch solo: pur, als Digestif oder zu Blauschimmelkäse.


Herkunft: Jerez de la Frontera, Andalusien (Spanien)
Art: Brandy de Jerez Solera Gran Reserva (100 % Palomino)
Destillation: doppelte Destillation in Charentais-Brennblasen
Reifung: rund 15 Jahre, Criaderas y Solera, in ex-Tío-Pepe-Fino-Fässern

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Weine

Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature BIO

Der Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature ist ein Rosé aus reinem Pinot Noir aus der Lage Sorbée, die – anders als die übrigen Parzellen des Guts – auf Portland-Kalk steht. Nach kurzem Kontakt mit den Schalen läuft der Saft ab. Das gibt Farbe, Kraft und eine feine Gerbstoffstruktur.

Im Glas

Kräftige Farbe. Der Duft: Himbeere, Kirsche und reife rote Beeren, unterlegt von Kräutern und Gewürzen. Am Gaumen voller Druck und Präzision, die Säure knackig, die Textur seidig, dazu ein Hauch Tannin, der an große Rotweine erinnert. Mineralisch, klar und lang.

Mach was draus

Ein Rosé für den Tisch: Lachs, Thunfisch, Ente, Wildgeflügel, Charcuterie oder würzige asiatische Gerichte. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C, nicht zu kalt.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Saignée de Sorbée ist ein Rosé mit Rotwein-Seele. Ich trinke ihn am liebsten zur Ente.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Saignée-Verfahren? Saignée heißt Aderlass: Der Saft wird nach kurzer Zeit auf den Schalen abgezogen. So entsteht ein farbintensiver, kräftiger Rosé.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit eigenen Hefen, natürlicher Säureabbau, bis zur Füllung kaum Schwefel, keine Dosage. Basis ist die Ernte 2020.

100 % Pinot Noir · Parzelle Sorbée in Buxières-sur-Arce · Portland-Kalk · Saignée · Spontangärung · natürlicher Säureabbau · Ernte 2020 (R20) · Brut Nature · Demeter · Vouette & Sorbée, Buxières-sur-Arce · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem ein Abend bei Freunden richtig losgeht. Pinot Noir gibt mit 84 % den Ton an, Chardonnay steuert 16 % bei, alles aus Ambonnay und Bouzy. Ohne Dosage, mit ordentlich Zug.

Im Glas

Hellgold, lebendige Perlage. Die Nase erinnert an karamellisierte Birne und Zitrus, dazu grüne Mirabelle. Am Gaumen zuerst ungestüm, dann Butterkeks, Kreide und Haselnuss. Die Säure hält alles zusammen und schiebt den Schluck weit nach hinten. Ein Champagner, der eher anpackt als schmeichelt.

Mach was draus

Brathähnchen, Pommes mit Trüffelmayo oder ein Teller Jamón – Shaman mag Herzhaftes. Zum Aperitivo reichen ein paar Stücke Parmesan oder eine Schale gesalzene Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Shaman ist mein Champagner für Geflügel. Ein knuspriges Hähnchen und ein Glas davon, das passt einfach. Zu gereiftem Käse funktioniert er genauso gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viel Schwefel steckt drin? Sehr wenig: Marguet gibt 10 mg/l Gesamtschwefel an, ein Bruchteil dessen, was erlaubt wäre.

Gibt es Shaman auch als Rosé? Ja, den Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature findest du ebenfalls bei uns.

Pinot Noir 84 %, Chardonnay 16 % · Grand Cru Ambonnay und Bouzy, eigene Weinberge · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Weingut Metzger Chardonnay Asselheim Ortswein 2023

Weißwein · Chardonnay · Ortswein · Pfalz

Weingut Metzger Chardonnay Asselheim Ortswein beeindruckt durch seine frische, ausdrucksstarke Aromatik. In der Nase ein faszinierendes Bouquet mit Noten von Toast, einer Prise Meerluft und Popcorn, das die mineralische Frische unterstreicht. Aus dem kühlen Eistal in der Pfalz.


Asselheim (Pfalz)

Asselheim liegt im kühlen Eistal in der Nordpfalz. Das kühle Klima und die geeigneten Böden bringen einen Chardonnay mit Frische, Kühle und mineralischer Prägung hervor. Das Weingut Metzger keltert daraus einen Ortswein mit klarem Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Der Ausbau – mit feinen Toast- und Popcorn-Noten aus der Hefe- bzw. Fassreife – bewahrt die kühle Eleganz und die mineralische Frische des Weins.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase ein faszinierendes Bouquet aus Toast, einer Prise Meerluft und Popcorn, getragen von mineralischer Frische. Am Gaumen kühl und elegant, mit frischer Säure und mineralischen Nuancen. Die Struktur ist frisch und ausgewogen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce.


Lage: Asselheim, Eistal, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Ortswein (Chardonnay)
Ausbau: 100 % Chardonnay, Hefe-/Fassreife

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