Bido – A Coruña – Spanien

Kunst, Bar und zeitgemässes Restaurant

Im Bido in A Coruña geht es in jedem Moment stylisch, künstlerisch und modern zu. Im Fokus stehen nach dem Eintreten erst einmal ein paar überdimensionierte Kunstwerke, auf die die Gäste erst einmal ihre Blicke konzentrieren. Design Mobiliar und pfiffige Trennwände sorgen dann für eine heimelige Atmosphäre und der lockere Service holt einen mit einem exquisiten Cocktail direkt in das Hier und Jetzt ab. Die hier gereichten Speisen sind zeitgemäss, folgen der galicischen Logik bester Zutaten und werden schnörkellos, aber formschön, auf Glas und Porzellan drapiert.

Viel mehr braucht es meistens auch nicht für einen gelungenen Abend. Noch ein paar gute Gespräche, nette Lacheinlagen, und ein, zwei gute Flaschen Wein, welche sich im Bido auch recht einfach finden lassen, und schon endet ein Tag und die Nacht in ausgelassener, fröhlicher und leckerer Stimmung.

Thunfisch Tartar mit Kumquats.
Hausgemachter Lachs, Apfelspalten, Burrata, Kapern.
Tomaten Salat, Sardine, Kirschen, Rucola.
Steak Tatar von der galicischen Kuh, Kapern.
Entenleber Terrine. Rotwein Reduktion (aus der Mencia Traube) mit einer Birnen Whisky Emulsion. (Macallan Single Malt)
Brioche zur Entenleber.
Steinpilze unter einer Pilzcreme.
Cannelloni gefüllt mit galicischem Huhn, Käse Pesto und Pfifferlingen.
Käsekuchen.

Bido, Rúa Marcial del Adalid, 2, 15005 A Coruña, Spanien, Telefon: +34 881 92 28 47, https://bidorestaurante.es/en

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Whisky

Ardnahoe Islay Single Malt Inaugural Release 5 Jahre 50,00 %

Whisky · Islay Single Malt · Schottland

Ardnahoe Islay Single Malt Inaugural Release ist die erste Abfüllung der jungen Ardnahoe Distillery auf Islay – ein 5 Jahre gereifter Single Malt mit 50 % vol. Durch traditionelles Gerstenmalz und Fässer aus amerikanischer Weißeiche bietet er einen reichen, rauchigen Charakter mit einem Hauch Meersalz und süßen Malznoten.


Islay

Die Ardnahoe Distillery liegt nahe dem Dorf Port Askaig auf der schottischen Insel Islay, mit Blick auf den Sound of Islay und die Paps of Jura. Islay ist berühmt für rauchige, torfige Single Malts. Die 2019 eröffnete Destillerie wurde von der Familienfirma Hunter Laing & Co. gegründet und legt großen Wert auf Handwerkskunst und Tradition.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt wird aus traditionellem Gerstenmalz erzeugt und reift fünf Jahre in Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Abgefüllt mit 50 % vol. Das junge Alter bewahrt die frischen Aromen der Destillation, während sich zugleich Tiefe und Komplexität entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen ein reicher, rauchig-torfiger Charakter mit einem Hauch Meersalz und süßen Malznoten. Frisch und zugleich tief, mit der für Islay typischen Komplexität. Der Abgang ist lang und rauchig.

Zum Genuss

Pur oder mit ein paar Tropfen Wasser genießen, das die Aromen öffnet. Bei Zimmertemperatur im Tumbler oder Nosing-Glas.

Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, gereifter Käse, geräucherte Spezialitäten und Zigarren.


Herkunft: Islay, Schottland (Port Askaig)
Art: Islay Single Malt Scotch Whisky, 50 % vol., 5 Jahre
Reifung: 5 Jahre in amerikanischer Weißeiche

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Länder/Regionen

Noon Reserve Shiraz 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2019

Der Noon Reserve Shiraz 2019 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös aromatischer Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, der dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance zeigt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2019er zeigt diese Handschrift mit großer Fülle, getragen von einer festen Gaumenstruktur, die ihm trotz seiner Größe eine ausgezeichnete Balance verleiht.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Shiraz stammt vollständig vom ‚20 Rows'-Block der Familie Borrett in Langhorne Creek. Er ist groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs, besitzt aber dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, generös aromatischer Shiraz: tiefdunkle Frucht (Brombeere, Zwetschge), ergänzt um würzige Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, dabei keineswegs überladen – die feste, reife Gaumenstruktur gibt dem Wein Halt, Balance und großes Reifepotenzial.

Groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs – mit ausgezeichneter Balance dank fester Struktur.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Spirituosen

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva

Brandy · Brandy de Jerez · Solera Gran Reserva · Spanien

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva ist einer der großen Klassiker unter den spanischen Brandys, hergestellt von González Byass in Jerez. Zu 100 % aus der Palomino-Traube, rund 15 Jahre im klassischen Solera-Verfahren gereift – cremig und fein, mit Karamell, zarten Fasstönen und Zigarrennoten.


Herkunft

González Byass in Jerez de la Frontera (Andalusien) zählt zu den traditionsreichsten Bodegas Spaniens. Lepanto ist der einzige Brandy de Jerez, der vollständig in Jerez und zu 100 % aus der autochthonen Palomino-Traube entsteht.

Destillation und Reifung

Aus Palomino-Wein wird in kupfernen Charentais-Brennblasen doppelt destilliert (die sogenannten „Holandas"). Anschließend reift der Brandy rund 15 Jahre im traditionellen Solera-Verfahren (Criaderas y Solera) in amerikanischen Eichenfässern, die zuvor den Fino Tío Pepe enthielten.

Im Glas

Elegantes Mahagoni mit altgoldenen Tönen. In der Nase edle Hölzer, Karamell, Rosinen, getrocknete Mandeln und ein Hauch Zigarre. Am Gaumen sehr cremig und samtig, fein, trocken aber zugänglich, mit süßen Karamellnoten. Langer, anhaltender Abgang.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen. Klassisch auch zum Abschluss eines Essens oder – typisch spanisch – zu kräftigem Blauschimmelkäse.

Klassisch solo: pur, als Digestif oder zu Blauschimmelkäse.


Herkunft: Jerez de la Frontera, Andalusien (Spanien)
Art: Brandy de Jerez Solera Gran Reserva (100 % Palomino)
Destillation: doppelte Destillation in Charentais-Brennblasen
Reifung: rund 15 Jahre, Criaderas y Solera, in ex-Tío-Pepe-Fino-Fässern

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Bourgogne blanc 2024

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Chassagne-Montrachet · 0,20 ha ≥15 Monate Holz · Feinhefe 2024

Der Bourgogne Blanc 2024 von Anne-Marie und Jean-Marc Vincent ist alles andere als „einfach“: ein puristischer Chardonnay mit Biss, Würze, Knackigkeit und Cremigkeit. Die Trauben stammen aus dem südwestlichen Chassagne-Montrachet bei Remigny – ein Tropfen, der die Klasse und Diskretion eines deutlich höher klassifizierten Crus zeigt.


Chassagne-Montrachet – Chardonnay vom Kalk

Der nur 0,20 Hektar große Wingert liegt im südwestlichen Teil von Chassagne-Montrachet bei Remigny, auf einem Gemisch aus Kalkstein und Ton. Auf diesem Boden wächst ein Chardonnay mit Rasse und Mineralität, der weit über seine Appellationsstufe hinausreicht.

Die Domaine Jean-Marc Vincent hat ihren Sitz in Santenay in der südlichen Côte de Beaune. Jean-Marc baute das familiäre Gut ab 1997 wieder auf – heute rund sechs Hektar, seit 2003 naturnah bewirtschaftet (nicht zertifiziert). Handlese in mehreren Durchgängen, sehr niedrige Erträge und akribische Selektion sind die Grundlage seiner Weine.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter. Auf einen milden, nassen Winter und frühen Austrieb folgte ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost, Hagel und hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Der Sommer wurde trockener, die Reife verlief langsam, die Lese spät – mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen.

Das Resultat bei den Weißweinen: klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz. Auch dieser Bourgogne zeigt sich entsprechend etwas frischer und rassiger, mit einem Punkt mehr Säure und Spannung.

Im Glas

Honigmelone, geröstete Haselnuss, Salzkristall, Blumenwiese und eine feine Artischockennote. Am Gaumen knackig und cremig zugleich, mit Würze und einem feingewobenen, langen Nachhall voller Eleganz und Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Bei 11–13 °C servieren.


Lage: südwestlicher Chassagne-Montrachet bei Remigny; Kalkstein-Ton; 0,20 ha
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC
Ausbau: spontane Gärung im Holzfass, ≥15 Monate auf Feinhefe, ca. 10–15% neues Holz, nicht abgezogen; naturnah, wenig Schwefel

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Weine

Al Oeste Albariño 2024

Wein · Weißwein · Rías Baixas · Spanien

Monteabellón Al Oeste Albariño 2024 stammt aus dem Valle del Salnés, einer der renommiertesten Subzonen der D.O. Rías Baixas. Ein Weißwein von typischer Frische, Klarheit und Eleganz, geprägt von der Nähe zum Atlantik und den granitreichen Böden.


Rías Baixas / Valle del Salnés

Das Valle del Salnés gilt als Wiege des Albariño und als eine der besten Subzonen der D.O. Rías Baixas in Galicien. Die unmittelbare Nähe zum Atlantik und die granitreichen Böden verleihen den Weinen ihre salzige Frische und Mineralität. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 war wetterbedingt herausfordernd – ein warmer, feuchter Winter und ein nasses Frühjahr führten bei unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeit zu geringeren Erträgen, dafür aber zu hoher Konzentration in den Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Albariño. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Aromatik, die markante Frische und die mineralische Prägung der Atlantikküste. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase feine Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und reifer weißer Frucht. Am Gaumen klar, gut strukturiert und sehr ausgewogen; die präsente, hervorragend integrierte Säure sorgt für Frische und eine ausgeprägte Länge im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Meeresfrüchten (Muscheln, Garnelen, Austern), weißem Fisch, Geflügel, frischen Salaten, milden Käsesorten sowie Sushi und Sashimi.


Lage: D.O. Rías Baixas, Valle del Salnés (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Rías Baixas – 100 % Albariño, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrend, auf granitreichen Böden
Jahrgang: 2024

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Beerenauslese, edelsüß)

Riesling Graacher Domprobst Beerenauslese · edelsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Botrytis · gereifte Rarität 1997

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997 ist eine gereifte, edelsüße Rarität aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Dicht, tief und von großer Aromenkomplexität – getragen von feinster Mosel-Säure.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 1997 – Graach (Mosel)

1997 war an der Mosel ein reifer, gesunder Jahrgang, der die Bildung edelster Botrytis begünstigte. Aus den edelfaulen, hochreifen Beeren der Domprobst entstand eine konzentrierte Beerenauslese; die inzwischen langjährige Flaschenreife hat den Wein in eine tiefe, vielschichtige Reife geführt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Beerenauslese aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 1997; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer, aus edelfaulen (botrytisierten) Beeren.

Nach selektiver Handlese edelfauler Beeren wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die kühle Gärung bewahrt die intensive natürliche Restsüße und die feine, tragende Mosel-Säure. Seither reift der Wein über viele Jahre auf der Flasche.

Im Glas

Eine gereifte, edelsüße Beerenauslese von großer Dichte: kandierte Aprikose und Dörrfrucht, dazu Honig, Orangenmarmelade, ein Hauch Karamell und eine feine, rauchig-mineralische Schieferader. Am Gaumen dicht und ölig-süß, doch von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure balanciert, mit einem sehr langen, vielschichtigen Nachhall.

Kandierte Aprikose und Dörrfrucht über Honig, Orangenmarmelade und feiner, rauchig-mineralischer Schieferader – dicht und ölig-süß, von lebendiger Mosel-Säure balanciert, mit sehr langem Nachhall.

Eine gereifte, edelsüße Mosel-Rarität mit enormer Länge. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Blauschimmelkäse und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras, zu Desserts mit Frucht und Karamell sowie als edelsüßer Solist zum Ausklang.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Beerenauslese, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts; langjährige Flaschenreife

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Rebsorten

Jean Chartron Bourgogne Chardonnay Vieilles Vignes 2022

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC · Vieilles Vignes Puligny · Ton-Kalk · 2,14 ha Reben ab 1944 2022

Der Bourgogne Chardonnay Vieilles Vignes 2022 der Domaine Jean Chartron stammt von einer 2,14 Hektar kleinen Parzelle in Puligny mit Ton-Kalk-Böden; die ältesten Reben wurden bereits 1944 gepflanzt. Ein cremiger, eleganter Chardonnay mit salzigem Finish und langem Nachhall.


Alte Reben in Puligny

Die 2,14 Hektar große Parzelle liegt in Puligny und ist von Ton-Kalk-Böden geprägt – die Grundlage für die hohe Qualität dieses Chardonnays. Die ältesten Reben stammen aus dem Jahr 1944, was dem Wein Tiefe und Konzentration gibt.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig; dieser regionale Bourgogne aus alten Reben weist deutlich über seine Stufe hinaus.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die cremige, salzig-frische Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von Reben ab 1944.

Die Gärung erfolgt zu 100 % in ein- bis fünfjährigen Barriques; anschließend ruht der Wein acht Monate auf der Feinhefe und verbleibt bis zur Abfüllung noch drei Monate im Edelstahltank. Das gibt cremige Textur und Frische zugleich.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frische Blüten, Nussmix, frisches Brot und Artischocke. Am Gaumen cremig und elegant, mit einem salzigen Finish und langem Nachhall.

Frische Blüten, Nuss und frisches Brot über cremiger Textur – elegant, mit salzigem, langem Finish.

Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig, über einige Jahre lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Puligny (Côte de Beaune); Ton-Kalk-Boden, 2,14 ha, Reben ab 1944
Klassifikation: Bourgogne AOC (Chardonnay, Vieilles Vignes)
Ausbau: Chardonnay; 100% Gärung in 1–5-jährigen Barriques, 8 Monate Feinhefe, 3 Monate Edelstahl

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Weine

Christian Ottenbreit Rosé O Prinzessin 2025

Rosé · Franken · Winzerwein

100 % Domina Qualitätswein Obernbreit · Franken halbtrocken Edelstahltank

Der Rosé „O Prinzessin" ist der Domina-Rosé von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken – eine persönliche Widmung des Winzers an seine Frau. Der Jahrgang 2025 wird reinsortig aus Domina gekeltert und im Edelstahltank ausgebaut, der die Frucht klar erhält. In der Nase rote Früchte, feine Minze und ein Hauch Vanille, am Gaumen saftig mit feinem Schmelz. Halbtrocken, ein Sommerwein, der auch in der kalten Jahreszeit funktioniert.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé besteht zu 100 % aus Domina, einer deutschen Neuzüchtung aus Portugieser und Spätburgunder mit kräftiger Farbe und dunkler Frucht. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Fruchtaromatik in den Vordergrund stellt. Geschmacklich ist der Wein halbtrocken.

Im Glas

In der Nase rote Beerenfrüchte, feine Minze und ein Hauch Vanille. Am Gaumen saftig und animierend, getragen von feinem Schmelz und einer milden Restsüße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Der Abgang bleibt fruchtbetont und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: sommerliche Salate, gegrilltes Gemüse, helles Fleisch und Geflügel. Durch die milde Restsüße passt der Wein auch zu leicht scharfer asiatischer Küche. Trinkreif ab sofort, am besten jung innerhalb von ein bis zwei Jahren genießen, bis etwa 2027. Serviertemperatur rund 12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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