Waldhotel Sonnora – Dreis – Deutschland

Ein Mittagstisch im Sonnora

In vielen Restaurants ist in der Regel nicht nur das gereichte Essen einen doppelten und schärfenden Blick wert; mit ein wenig Zeit und Muße macht es auch einen irrsinnigen Spaß, die Gäste in Restaurants zu beobachten und seine komplett aus der Luft gegriffene eigene Phantasie zu diesen Menschen zu entwickeln.

Ein allein sitzender Mann, der nach jedem zweiten Bissen der gereichten Speisen und bei fast jedem Schluck aus seinem Weinglas die Stirne runzelt, die Augen knapp schließt, kurz sinniert und in sich geht, um dann in sein kleines schwarzes Notizbuch etwas zu schreiben, ist sicherlich ein Restaurant Kritiker, der auch im Restaurant als solcher wahrgenommen werden möchte. Für jemanden, der bis zum Digestif alles alleine knallhart durchzieht, wäre eine nette lachende Begleitung sicherlich ein Geschenk fürs Leben.

Ein zunächst über eine Stunde allein sitzender Mann, der sich ausgewählte Speisen bringen lässt, dazu delikate Weine glasweise trinkt und in aller Ruhe ein Buch liest, muss wahrscheinlich in die Kategorie Privatier eingeordnet werden. Dass irgendwann seine Frau dazu stößt und noch ein paar Gläschen Champagner schlürft, erhärtet diesen vergnüglichen und leicht neidisch angehauchten Verdacht.

Ein weit über siebzig Jahre alter sportlicher Mann und seine fast halb so alte Begleitung nähren zunächst die Vermutung, dass es sich hier um Vater und Tochter handeln muss. Doch die Liebeleien sind dann doch zu offensichtlich, um diese erste These so stehen lassen zu können. Es muss sich hier eher um einen Wirtschaftskapitän aus einem DAX Unternehmen mit seiner neuen, frischen Liebe handeln. Er schwelgt im jugendlichen Champagner Rausch in alten Erinnerungen und träumt von der ewigen Jugend, während sie in ihrem Handy daddelt. Hoffentlich nicht auf einer neuen und noch exklusiveren Partnerbörse.

Dann sind da noch die treuen, älteren Stammgäste, die sich hier mehrmals im Jahr an den Wundern und Werken der aus der Küche getragenen Leckereien erfreuen und an ihren schönen Erinnerungen auch das zuvorkommende Service Team teilhaben lassen.

Jemand, der einfach nur feiert und laut schwelgt ist selbstredend auch immer mit von der Partie. Da wird Mittags schon alles mitgenommen was geht, es könnte ja Abends auch schon alles wieder vorbei sein. Aber in der Regel geht es dann am nächsten Tag mit leichtem Kater, guter Laune und neuen Plänen wieder an den Start.

Auch das normal wirkende Pärchen lässt sich in der gehobenen Gastronomie immer wieder finden. Bescheiden wirkend, aufmerksam und lernend zuhörend sind es die sympathischen Bewunderer der abgelieferten essbaren Kunstwerke.

Phantasien sind schön, regen diese doch die Kreativität an. Die Realität jedoch sieht meistens anders aus und findet sich im Restaurant des Waldhotels Sonnora auf den Tellern wieder. Und diese sind, wie immer hier, einfach nur die wahre und pure Wonne. Schon die ersten Häppchen wie die Schwertmuschel und das Kalbstartar sind so liebevoll und Aromen intensiv heraus gearbeitet, dass einem der Speichel im Mund zusammen läuft.

Eine Weltklasse mit Gurke, Kaviar und Dill gepimpte Gillardeau Auster und ein frisch gezupfter Taschenkrebs mit Apfel und Minze überstrahlen ein wenig den auch als Amuse-Gueule gereichten Lachs.

Die perfekte Gänseleber kann schon fast als neuer Klassiker abgefeiert werden, während die Torte vom Rinderfilet-Tatar mit Kaviar eben genau dieser schon lange ist. Total dekadent, aber total lecker… und das muss Mann, Frau und Divers im Sonnora einfach essen. Punkt.

Klassisch und perfekt sautiert dann der Kaisergranat, und von einer begnadeten Qualität die „zum Finger ablecken“ leckere Sauce.

Das zarte Wagyu Filet hat überraschender Weise viele asiatische Komponenten, schmeckt natürlich auch so, und beweist, dass Gastgeber und Koch Clemens Rambichler langsam seinen eigenen Stil entwickelt. Das ist modern, das ist sehr, sehr gut und wird die Geschmacks Bandbreite im Sonnora noch ein wenig erweitern.

Der schwächste Gang in dieser Reihe von makellosen Leckereien dann sicherlich der Steinbutt. Wobei diese Aussage eines Laien an sich schon eine Unverschämtheit darstellt. Dies sei hiermit verziehen und ist auch gar nicht so gemeint.

Die Wildgerichte im Waldhotel Sonnora sind immer eine Klasse für sich und auch dieses Mal überstrahlt der Rehrücken aus der Eifler Jagd alle anderen Gerichte dieses genialen Mahls. Noch ein, zwei neidische Blicke auf den Tischgefährten, der sich vergnüglich und voller Lust gleichzeitig drei Rotweine in den Körper schraubt und von dem besten Match zwischen Essen und Rotwein seines noch jungen Leben fabuliert. Es sei ihm gegönnt, doch das nächste Mal darf er das Automobil nach Hause fahren.

Bei den Desserts ist die Stimmung ein wenig raus. Der Gastraum leert sich, zwei Tische werden wohl nochmals von den selben Personen wie diesen Mittag besetzt. Es muss sich dabei wohl um unverwüstliche Zeitgenossen handeln. Verneigung, Respekt und Neid für diese anscheinend unkaputtbaren Körper.

Als letztes tänzelt der, in der eigenen Fantasie als längst in den Ruhestand gehörende, eingeordnete DAX Vorstand mit seinem jungen Küken aus dem Lokal. Es bleibt die Erkenntnis, dass es wohl gut ist, wenn solch robuste, vitale und erfahrene Menschen die Geschicke unseres Landes führen, und natürlich die Einsicht, alsbald wieder ins Sonnora zu kommen, um wieder auf allerhöchstem Niveau zu essen und dann endlich auch trinken zu dürfen.

Schwertmuschel, Blumenkohl, Orangen und Zitrusaromen.
Tartelette mit mariniertem Kalbstartar, Rote Bete, Regenbogenforellen Kaviar, Meerrettich und knusprige Schalotten.
Gillardeau Auster, Kaviar, Gurke, Dill.
Label Rouge Lachs und Kürbiseis.
Taschenkrebs, Apfel, Minze.
In Eiswein marinierte Gänseleber mit Walnüssen und geeistem Staudensellerie auf Creme von Apfel, gelbem Muskateller und Champagner Essig.
Kleine Torte vom Rinderfilet-Tatar mit N25 Caviar-Selection Sonnora auf Kartoffelrösti.
Sautierte Langoustines, „Royal“ aus Loctudy, mit Kompott von Physalis und geschmorter Spitzpaprika, Reduktion von Krustentieren und orientalischen Gewürzen.
Gegrilltes Wagyu Filet & Roastbeef mit Vinaigrette von gereifter Soja-Sauce, Sesam und Nussbutter.
Sanft gegarter Steinbutt aus der Vendée mit Bouchot-Muscheln, „St. Brieuc“, Fenchel, Anis und iranischem Safran.
Rehrücken aus der Eifler Jagd mit Buchweizen-Crépe, Foie Gras“, Pistazien-Gremolata, Orangen-Aromen und Sauce Rouenaise Sonnora.
Melange vom mariniertem und geeistem Pfirsich mit Ingwer und Champagner Billecart Salmon.
Baba au Rhum „ Cadenhead ’s 20 y“ mit gegrillter und marinierter Ananas aus Martinique und Creme-Eis von Tahiti-Vanille.

Waldhotel Sonnora, Auf dem Eichelfeld 1, 54518 Dreis, Deutschland, Telefon: +496578406, www.hotel-sonnora.de

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Weine

Battenfeld Spanier Eisquell Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Eisquell (Gutsriesling) Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Zellertal kalkhaltige Steillagen trocken Doppelstückfass & Edelstahl · sur lie BIO (DE-ÖKO-006) · 2025

Der Battenfeld-Spanier Eisquell Riesling trocken 2025 ist die Visitenkarte des Guts – ein Gutsriesling von den kalkhaltigen Steillagen des Zellertals. Puristisch, klar und präzise gearbeitet, das Einstiegs-Ticket in die Qualitätspyramide von Battenfeld-Spanier.


Eisquell – Gutsriesling vom Kalk des Zellertals

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Eisquell ist der Gutsriesling des Hauses und der Einstieg in seine Premium-Qualitätspyramide.

Die Trauben stammen aus selektierten Partien der kalkhaltigen Steillagen des Zellertals rund um Hohen-Sülzen im Wonnegau. Der Kalkboden gibt dem Wein seine salzige Mineralität und präzise Struktur.

Jahrgang 2025 – Zellertal (Rheinhessen)

Der Jahrgang 2025 bringt reife, gesunde Frucht mit frischer Säure. Die kalkhaltigen Steillagen und die schonende Arbeit bewahren Puristik, salzige Mineralität und kühle Klarheit – Frucht und Struktur im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus den kalkhaltigen Steillagen des Zellertals, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalk.

Der Wein wird spontan vergoren und in großen, alten Doppelstück-Fässern sowie im Edelstahl ausgebaut, bis zum Frühjahr auf der Hefe belassen. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In hellem Strohgelb leuchtend, zeigt die Nase Steinobst, weißen Pfirsich, gelbe Pflaume und Mirabelle, würzig flankiert von frischen Küchenkräutern und unterlegt von leicht salzigen Noten. Am Gaumen puristisch, klar und präzise, mit einer Verbindung aus Frucht, Mineralik und feiner Haptik zu kristallinem Trinkvergnügen.

Steinobst, weißer Pfirsich, gelbe Pflaume und Mirabelle über frischen Küchenkräutern und leicht salzigen Noten – puristisch, klar und präzise, mit Frucht, Mineralik und feiner Haptik.

Ein puristischer, präziser Kalk-Gutsriesling mit Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: kalkhaltige Steillagen des Zellertals rund um Hohen-Sülzen, Wonnegau (Rheinhessen)
Klassifikation: Riesling, Gutsriesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in großen alten Doppelstück-Fässern und im Edelstahl, sur lie bis ins Frühjahr; biologisch, DE-ÖKO-006

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018

Rotwein · Red Mountain · Syrah

Syrah Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2018 14,50 % vol

Der Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018 ist ein kraftvoller, vielschichtiger Kult-Syrah von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – mit dunkler Frucht, Kräuterwürze, geräuchertem Fleisch und feinem Tannin von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Syrah von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einem Spitzenterroir Washingtons.

Der Estate Syrah wächst über eine Kombination der acht Bodentypen, die in der Lage vorkommen. Der größte Teil steht in sehr steilen, sehr steinigen Parzellen, ein Teil aber auch in tieferen, lehmigeren Böden – eine Vielfalt, die dem Wein seine Komplexität gibt.

Jahrgang 2018 – Red Mountain

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Auf der Red Mountain brachte er kraftvolle, dichte und zugleich elegant strukturierte Syrahs hervor – ideale Voraussetzungen für einen ausdrucksstarken, vielschichtigen Estate Syrah.

Ausbau

Syrah (mit etwas mitvergorenem Viognier von der eigenen Lage) aus dem Jahrgang 2018, 14,50 % vol.

Nach einer Kaltmazeration erfolgt die Gärung in einer Kombination aus Beton- und Edelstahltanks; einzelne Partien der finalen Cuvée durchlaufen eine verlängerte Maischestandzeit und eine Co-Fermentation mit Viognier. Der Ausbau dauert rund 18 Monate in neuen und gebrauchten französischen Barriques und Puncheons. Abgefüllt wird der Wein ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Der Estate Syrah zeigt typischerweise ein breites Spektrum schwarzer, blauer und roter Früchte, dazu getrocknete Kräuter und Jasmin, Fenchel, geräuchertes Fleisch und zerstoßenes Gestein. Am Gaumen sehr feines Tannin, große Länge, Balance und Komplexität – ein kraftvoller, aber präzise gezeichneter Syrah.

Ein breites Spektrum dunkler Frucht, Kräuter und geräucherten Fleisches – mit sehr feinem Tannin, großer Länge und Komplexität.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm mit Kräutern, zu Wild und Schmorgerichten sowie zu kräftigen, würzigen Speisen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); acht Bodentypen, überwiegend sehr steile, steinige Parzellen, teils tiefere Lehmböden
Klassifikation: Red Mountain AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah mit etwas Viognier (co-fermentiert); ~18 Monate franz. Eiche (Barriques und Puncheons, neu und gebraucht); Kaltmazeration, Beton/Edelstahl; ungeschönt und unfiltriert

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USA

Sine Qua Non Distenta IV white 2022

Weißwein · Central Coast · Roussanne

Weiße Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2022 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Distenta IV White 2022 ist ein kalifornischer Kult-Weißwein von Manfred und Elaine Krankl – komplex und vielschichtig, mit exotischer Aromatik, cremiger Textur und langem, seidigem Finish.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta IV White 2022 stammt zu über 70 % vom Eleven Confessions Vineyard in den Sta. Rita Hills, der Rest von den Lagen The Third Twin und Cumulus.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2022 – Central Coast

2022 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer Jahrgang.

Ein Rahmen für dichte, intensive und zugleich balancierte Weißweine mit feiner Frische.

Cuvée und Ausbau

Eine wechselnde weiße Cuvée: 32 % Roussanne, 30 % Gelber Muskateller, 15 % Chardonnay, 13 % Petit Manseng und rund 10 % Viognier.

Der Most kam ohne Vorklärung direkt ins Fass und wurde dort vergoren. Ausbau über rund 22,5 Monate auf der Hefe in 75 % neuer französischer Eiche – überwiegend in größeren Gebinden, sodass das Holz nur dezent in Erscheinung tritt.

Im Glas

Weiße Blüten, reife Frucht und ein Hauch tropischer Noten, getragen von feiner Frische. Am Gaumen dicht und elegant zugleich, mit großem Schmelz und langem, seidigem Finish – ein Weißwein mit Tiefe und Charakter. (Verkostungsnotiz: Manfred Krankl.)

Dicht und elegant zugleich, mit großem Schmelz und langem, seidigem Finish.

Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, reichhaltigem Fisch wie Steinbutt, cremigen Saucen, Risotto oder gereiftem Hartkäse. Ein vielschichtiger Begleiter für gehaltvolle Gerichte.


Lage: Estate-Weinberge Eleven Confessions (>70 %), The Third Twin und Cumulus, Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), weiße Cuvée (trocken)
Ausbau: Weiße Cuvée; im Fass vergoren; 22,5 Monate auf der Hefe in 75 % neuer französischer Eiche (überwiegend Großgebinde); 15,50 % vol

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Spirituosen

Prinz Alte Marille

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Marille ist eine holzfassgereifte Marillenspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus vollreifen, saftig-süßen Marillen mit ihrem charakteristisch blumigen Aroma destilliert – goldgelb, intensiv-fruchtig und mild, mit feiner Holzfassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Marillen stammen von Obstbauern aus den Ausläufern der Alpen und werden auf dem hauseigenen Obsthof optisch und sensorisch geprüft.

Destillation und Reifung

Entkernt, entstielt und eingemaischt, vergärt die Maische rund 18 Tage. Im zweifachen Brennverfahren entsteht ein fruchtig-aromatisches Destillat, das anschließend mehrjährig im feinporigen Steingut reift. Den geschmacklichen Abschluss bildet das Finish im Holzfass; zuletzt wird der milde Brand mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Schöner goldgelber Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase intensiv-fruchtig, mit den sortentypischen, leicht blumigen Marillennoten. Am Gaumen vollmundig, mit dezenter Süße und Holzfassnote. Mild und fruchtig bis in den Abgang.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtige Art passt auch zu Dessert, zu Marillenknödeln oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Marillenspezialität (Obstbrand)
Destillation: zweifaches Brennverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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Feinkost

Via del Gusto Italienische Kräuter

Feinkost · Gewürze · Kräuter · Italien

Via del Gusto Italienische Kräuter ist eine feine Mischung getrockneter italienischer Kräuter. Sie vereint Oregano, Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Basilikum, Salbei und Rosmarin und verleiht Pasta, Pizza, Saucen und Gegrilltem den typisch mediterranen Geschmack. Ein vielseitiger Vorratsklassiker für die italienische Küche.


Herkunft

Die Mischung vereint Kräuter, wie sie für die mediterrane und italienische Küche typisch sind und im sonnenreichen Klima des Mittelmeerraums gedeihen. Sie steht im Sortiment des ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu.

Anbau und Verarbeitung

Die Kräuter werden getrocknet und zu einer ausgewogenen Mischung kombiniert: Oregano, Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Basilikum, Salbei und Rosmarin. Getrocknet bleiben Aroma und Würze lange erhalten und lassen sich einfach dosieren.

Geschmack

Aromatisch und würzig, mit der typisch mediterranen Note italienischer Kräuter. Verleiht Gerichten Tiefe und einen Hauch Süditalien.

Am Tisch

Ideal für Pasta- und Tomatensaucen, Pizza, Sugo, Risotto sowie gegrilltes Fleisch, Fisch und Gemüse. Beim Kochen mitziehen lassen oder zum Schluss darüberstreuen.


Hersteller: Il Caruggiu (Ligurien) · Marke Via del Gusto
Produkt: Italienische Kräuter (Kräutermischung)
Zutaten: Oregano, Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Basilikum, Salbei, Rosmarin (getrocknet)
Herkunft: Italien / Mittelmeerraum
Verarbeitung: getrocknet, gemischt
Mindesthaltbarkeit (MHD): 26.09.2027

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Weine

Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Bouquinardières Gabbro-Böden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 18 Monate Vollhefe

Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.


Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais

Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.

Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.

Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Bouquinardières, Pays Nantais (Loire); tonhaltige Gabbro-Böden, Reben über 30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; über 18 Monate auf der Vollhefe (Untergrundtank), Spontangärung

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Australien

Langmeil Steadfast Shiraz Cabernet

Rotwein · Cuvée · Barossa Valley · Australien

Langmeil Steadfast Shiraz Cabernet ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée aus dem berühmten Barossa Valley in South Australia. Aus Shiraz und Cabernet Sauvignon, mit kräftigem Fruchtgerüst, Brombeermarmelade und weißem Pfeffer – saftig und voll, mit rundem Finish. Ein typischer Down-Under-Wein.


Barossa Valley

Langmeil zählt zu den ältesten Weingütern Australiens (Wurzeln in den 1840ern) und ist eine 5-Sterne-Winery (Halliday) im Barossa Valley in South Australia – einer der besten Shiraz-Regionen der Welt. Das Gut ist bekannt für alte, oft wurzelechte Reben und einen traditionellen, fruchtbetonten Stil.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Shiraz und Cabernet Sauvignon. Der Shiraz bringt üppige dunkle Frucht und Fülle, der Cabernet Struktur und Würze. Der Wein reift mehrere Monate in französischer und amerikanischer Eiche (überwiegend gebrauchte Fässer), was die Frucht stützt und feine Würznoten ergänzt.

Im Glas

Dichtes, dunkles Violett. In der Nase kräftiges Fruchtgerüst mit Brombeermarmelade, weißem Pfeffer und roter Grütze, dazu Gewürz und etwas Kakao. Am Gaumen saftig und voll, mit reifer dunkler Frucht, samtigen Tanninen und guter Länge. Rundes, harmonisches Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Hervorragend zu kraftvollem Essen – oder einfach solo genossen.

Klassische Begleitung: Rinderbraten, Lamm, Schmorgerichte, Gegrilltes und gereifter Käse.


Lage: Barossa Valley, South Australia (Australien)
Klassifikation: Shiraz-Cabernet – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: mehrere Monate in französischer und amerikanischer Eiche

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Rebsorten

Martin Waßmer Spätburgunder QbA

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Spätburgunder QbA zeigt sich von seiner besten Seite: Erdbeer- und Veilchenduft, eine sehr runde, feinfruchtige Art am Gaumen und ein langer, sanfter Nachhall.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen elegante, fruchtbetonte Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Ausbau stellt die runde, feinfruchtige Art und den sanften Charakter in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Erdbeere und Veilchen. Am Gaumen sehr rund und feinfruchtig, mit weichem Tannin und einem langen, sanften Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter, unkomplizierter Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, hellem Fleisch, Braten, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein (QbA) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: rund und fruchtbetont

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