Waldhotel Sonnora – Dreis – Deutschland

Ein Mittagstisch im Sonnora

In vielen Restaurants ist in der Regel nicht nur das gereichte Essen einen doppelten und schärfenden Blick wert; mit ein wenig Zeit und Muße macht es auch einen irrsinnigen Spaß, die Gäste in Restaurants zu beobachten und seine komplett aus der Luft gegriffene eigene Phantasie zu diesen Menschen zu entwickeln.

Ein allein sitzender Mann, der nach jedem zweiten Bissen der gereichten Speisen und bei fast jedem Schluck aus seinem Weinglas die Stirne runzelt, die Augen knapp schließt, kurz sinniert und in sich geht, um dann in sein kleines schwarzes Notizbuch etwas zu schreiben, ist sicherlich ein Restaurant Kritiker, der auch im Restaurant als solcher wahrgenommen werden möchte. Für jemanden, der bis zum Digestif alles alleine knallhart durchzieht, wäre eine nette lachende Begleitung sicherlich ein Geschenk fürs Leben.

Ein zunächst über eine Stunde allein sitzender Mann, der sich ausgewählte Speisen bringen lässt, dazu delikate Weine glasweise trinkt und in aller Ruhe ein Buch liest, muss wahrscheinlich in die Kategorie Privatier eingeordnet werden. Dass irgendwann seine Frau dazu stößt und noch ein paar Gläschen Champagner schlürft, erhärtet diesen vergnüglichen und leicht neidisch angehauchten Verdacht.

Ein weit über siebzig Jahre alter sportlicher Mann und seine fast halb so alte Begleitung nähren zunächst die Vermutung, dass es sich hier um Vater und Tochter handeln muss. Doch die Liebeleien sind dann doch zu offensichtlich, um diese erste These so stehen lassen zu können. Es muss sich hier eher um einen Wirtschaftskapitän aus einem DAX Unternehmen mit seiner neuen, frischen Liebe handeln. Er schwelgt im jugendlichen Champagner Rausch in alten Erinnerungen und träumt von der ewigen Jugend, während sie in ihrem Handy daddelt. Hoffentlich nicht auf einer neuen und noch exklusiveren Partnerbörse.

Dann sind da noch die treuen, älteren Stammgäste, die sich hier mehrmals im Jahr an den Wundern und Werken der aus der Küche getragenen Leckereien erfreuen und an ihren schönen Erinnerungen auch das zuvorkommende Service Team teilhaben lassen.

Jemand, der einfach nur feiert und laut schwelgt ist selbstredend auch immer mit von der Partie. Da wird Mittags schon alles mitgenommen was geht, es könnte ja Abends auch schon alles wieder vorbei sein. Aber in der Regel geht es dann am nächsten Tag mit leichtem Kater, guter Laune und neuen Plänen wieder an den Start.

Auch das normal wirkende Pärchen lässt sich in der gehobenen Gastronomie immer wieder finden. Bescheiden wirkend, aufmerksam und lernend zuhörend sind es die sympathischen Bewunderer der abgelieferten essbaren Kunstwerke.

Phantasien sind schön, regen diese doch die Kreativität an. Die Realität jedoch sieht meistens anders aus und findet sich im Restaurant des Waldhotels Sonnora auf den Tellern wieder. Und diese sind, wie immer hier, einfach nur die wahre und pure Wonne. Schon die ersten Häppchen wie die Schwertmuschel und das Kalbstartar sind so liebevoll und Aromen intensiv heraus gearbeitet, dass einem der Speichel im Mund zusammen läuft.

Eine Weltklasse mit Gurke, Kaviar und Dill gepimpte Gillardeau Auster und ein frisch gezupfter Taschenkrebs mit Apfel und Minze überstrahlen ein wenig den auch als Amuse-Gueule gereichten Lachs.

Die perfekte Gänseleber kann schon fast als neuer Klassiker abgefeiert werden, während die Torte vom Rinderfilet-Tatar mit Kaviar eben genau dieser schon lange ist. Total dekadent, aber total lecker… und das muss Mann, Frau und Divers im Sonnora einfach essen. Punkt.

Klassisch und perfekt sautiert dann der Kaisergranat, und von einer begnadeten Qualität die „zum Finger ablecken“ leckere Sauce.

Das zarte Wagyu Filet hat überraschender Weise viele asiatische Komponenten, schmeckt natürlich auch so, und beweist, dass Gastgeber und Koch Clemens Rambichler langsam seinen eigenen Stil entwickelt. Das ist modern, das ist sehr, sehr gut und wird die Geschmacks Bandbreite im Sonnora noch ein wenig erweitern.

Der schwächste Gang in dieser Reihe von makellosen Leckereien dann sicherlich der Steinbutt. Wobei diese Aussage eines Laien an sich schon eine Unverschämtheit darstellt. Dies sei hiermit verziehen und ist auch gar nicht so gemeint.

Die Wildgerichte im Waldhotel Sonnora sind immer eine Klasse für sich und auch dieses Mal überstrahlt der Rehrücken aus der Eifler Jagd alle anderen Gerichte dieses genialen Mahls. Noch ein, zwei neidische Blicke auf den Tischgefährten, der sich vergnüglich und voller Lust gleichzeitig drei Rotweine in den Körper schraubt und von dem besten Match zwischen Essen und Rotwein seines noch jungen Leben fabuliert. Es sei ihm gegönnt, doch das nächste Mal darf er das Automobil nach Hause fahren.

Bei den Desserts ist die Stimmung ein wenig raus. Der Gastraum leert sich, zwei Tische werden wohl nochmals von den selben Personen wie diesen Mittag besetzt. Es muss sich dabei wohl um unverwüstliche Zeitgenossen handeln. Verneigung, Respekt und Neid für diese anscheinend unkaputtbaren Körper.

Als letztes tänzelt der, in der eigenen Fantasie als längst in den Ruhestand gehörende, eingeordnete DAX Vorstand mit seinem jungen Küken aus dem Lokal. Es bleibt die Erkenntnis, dass es wohl gut ist, wenn solch robuste, vitale und erfahrene Menschen die Geschicke unseres Landes führen, und natürlich die Einsicht, alsbald wieder ins Sonnora zu kommen, um wieder auf allerhöchstem Niveau zu essen und dann endlich auch trinken zu dürfen.

Schwertmuschel, Blumenkohl, Orangen und Zitrusaromen.
Tartelette mit mariniertem Kalbstartar, Rote Bete, Regenbogenforellen Kaviar, Meerrettich und knusprige Schalotten.
Gillardeau Auster, Kaviar, Gurke, Dill.
Label Rouge Lachs und Kürbiseis.
Taschenkrebs, Apfel, Minze.
In Eiswein marinierte Gänseleber mit Walnüssen und geeistem Staudensellerie auf Creme von Apfel, gelbem Muskateller und Champagner Essig.
Kleine Torte vom Rinderfilet-Tatar mit N25 Caviar-Selection Sonnora auf Kartoffelrösti.
Sautierte Langoustines, „Royal“ aus Loctudy, mit Kompott von Physalis und geschmorter Spitzpaprika, Reduktion von Krustentieren und orientalischen Gewürzen.
Gegrilltes Wagyu Filet & Roastbeef mit Vinaigrette von gereifter Soja-Sauce, Sesam und Nussbutter.
Sanft gegarter Steinbutt aus der Vendée mit Bouchot-Muscheln, „St. Brieuc“, Fenchel, Anis und iranischem Safran.
Rehrücken aus der Eifler Jagd mit Buchweizen-Crépe, Foie Gras“, Pistazien-Gremolata, Orangen-Aromen und Sauce Rouenaise Sonnora.
Melange vom mariniertem und geeistem Pfirsich mit Ingwer und Champagner Billecart Salmon.
Baba au Rhum „ Cadenhead ’s 20 y“ mit gegrillter und marinierter Ananas aus Martinique und Creme-Eis von Tahiti-Vanille.

Waldhotel Sonnora, Auf dem Eichelfeld 1, 54518 Dreis, Deutschland, Telefon: +496578406, www.hotel-sonnora.de

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Spanien

Sierra de Tolono blanco 2025

Weißwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

Viura Labastida, Rioja Alavesa Kalkplateau 650 m Jahrgang 2025 3 Monate Feinhefelager ohne Filtration

Der Sierra de Toloño Rioja Blanco 2025 ist Sandra Bravos Viura von einem Kalkplateau auf 650 Metern über Labastida. Alte Buschreben stehen dort gemischt mit Tempranillo auf kalkhaltigem Lehm, vinifiziert wird im Edelstahl ohne Holzeinsatz. Ein weißer Rioja, der seine Herkunft über Salzigkeit und Säure erzählt, nicht über Fassaromatik.


Das Kalkplateau über Labastida

Die Parzelle liegt am Nordrand der Rioja Alavesa auf rund 650 Metern, dort wo sich das Gelände vor dem Massiv der Sierra de Toloño zu einer Hochfläche öffnet. Der Untergrund ist kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil, darauf stehen alte Reben im Gobeletschnitt. Viura und Tempranillo wachsen gemischt in derselben Anlage – eine Pflanzweise aus der Zeit vor der Sortentrennung, die in der Alavesa nur noch in wenigen alten Parzellen erhalten ist. Weitere alte Anlagen der Bodega liegen in Rivas de Tereso und Villabuena de Álava, die Kellerei selbst steht in Villabuena.

Für einen Weißwein ist diese Kombination aus Höhe und Kalk der entscheidende Faktor. Der Bergrücken schirmt die Fläche gegen den kalten Nordwind ab, gleichzeitig kühlt es nachts stark ab. Viura, eine Sorte mit von Natur aus verhaltener Säure, verliert diese in warmen Tallagen schnell – auf 650 Metern zieht sich die Reife und die Traube kommt mit intaktem Säuregerüst und niedrigem Zuckergrad in den Keller. Der Kalk im Boden liefert den salzigen Zug, der den Wein am Gaumen streckt.

Sandra Bravo arbeitet seit ihrer Rückkehr in die Rioja im Jahr 2012 konsequent parzellenweise, nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat. Ihre Weinberge zählen zu den höchstgelegenen der Region, bewirtschaftet werden sie ohne Herbizide, gelesen wird von Hand in Kisten mit Sortierung im Weinberg.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

2025 verlangte in der Rioja ganzjährige Arbeit im Weinberg. Ein überdurchschnittlich nasses Frühjahr erzeugte während des gesamten Vegetationszyklus hohen Falschen-Mehltau-Druck, dazu kamen Hagelzüge, die große Teile der Anbaufläche trafen. Wer den Pflanzenschutz und die Laubarbeit nicht im Griff hatte, verlor Ertrag oder Gesundheit der Trauben. In den Höhenlagen vor der Sierra de Toloño half die Durchlüftung: Der Pilzdruck blieb dort beherrschbar, wo Wind und Hangneigung das Laub schnell abtrocknen.

Die Reifephase drehte den Jahrgang. Ein trockener, sonniger Herbst mit ausgeprägten Tag-Nacht-Kontrasten brachte gesunde Trauben bei moderaten Zuckerwerten. In der Rioja Alavesa begann die Lese ab dem 10. bis 15. September und zog sich in gestaffelten Durchgängen bis Ende Oktober. Die Menge blieb klein: 225,5 Millionen Kilo in der gesamten DOCa Rioja, davon nur 33,8 Millionen Kilo Weißtrauben. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang nach der Blindverkostung von 2.176 Proben als „Excelente" ein. Bei den Weißweinen zeigt 2025 klare, blumige Aromatik und tragende Säure – genau das Profil, auf das dieser Blanco angelegt ist.

Assemblage und Ausbau

100 % Viura aus dem Jahrgang 2025, Handlese vom Kalkplateau bei Labastida. Vor der Gärung steht eine Kaltmazeration, die Aromatik aus der Schale löst, ohne Phenolik in den Most zu ziehen. Die Gärung erfolgt anschließend im Edelstahl.

Danach liegt der Wein rund drei Monate auf der Feinhefe im Stahltank. Das gibt Textur und Substanz am Gaumen, ohne die Frucht zu überdecken – Holz kommt bewusst nicht zum Einsatz, weder für die Gärung noch für den Ausbau. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration, eine leichte Trübung ist möglich.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Limettenschale, Blütenstaub und Zitronengras, dahinter eine Spur Akazienhonig und die Note frisch aufgebrochener Brotkruste, die aus dem Hefelager stammt. Am Gaumen schlank und straff, mit wachsiger Textur, deutlicher Salzigkeit und einem bitteren Zug im Nachhall, der an Chinin erinnert. Die Säure trägt bis ins trockene Finish.

Drei Monate Feinhefe im Stahl, kein Fass: Dieser Viura zeigt das Kalkplateau ohne den Umweg über das Holz.

Bei 10 bis 12 °C servieren, im großen Glas öffnet sich die Aromatik deutlich weiter. Trinkreif ab sofort, der säurebetonte Jahrgang 2025 trägt ihn bis etwa 2030; mit zwei bis drei Jahren Flaschenzeit gewinnt die honigwürzige Seite der Viura an Gewicht.

Am Tisch

Passt zu Bacalao al pil pil, gegrilltem Oktopus, Austern und Venusmuscheln, ebenso zu Tortilla, gebackenem Ziegenkäse und Geflügel in Zitronensauce. Die Salzigkeit macht ihn zum Begleiter von Anchovis und eingelegtem Gemüse, die Säure hält auch gegen Aioli und frittierten Fisch stand.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte Viura
Lage Kalkplateau über Labastida, Rioja Alavesa, 650 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · Kaltmazeration · Gärung im Edelstahl
Ausbau 3 Monate Feinhefelager im Stahltank · ohne Schönung · unfiltriert
Boden kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil
Rebanlage alte Buschreben, gemischter Satz mit Tempranillo
Bewirtschaftung ohne Herbizide
Trinkempfehlung 2026–2030

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Weine

Marie-Courtin Résonance Extra Brut BIO

Der Marie-Courtin Résonance Extra Brut ist reiner Pinot Noir vom oberen Hang in Polisot, im Tank ausgebaut und ohne Zucker abgefüllt. Der klarste Ausdruck des Hausstils: Frucht und Kalk, nichts dazwischen.

Im Glas

Helles Gold, feine, gut eingebundene Perlen. Ruhig und fokussiert in der Nase: rote Johannisbeere, Himbeere, etwas Sauerkirsche, zarte Blüten und Kalk, mit Luft eine leichte Würze. Im Mund straff und klar, zugleich ausgewogen, mit lebendiger Säure, Beerenfrucht und salziger Frische. Trocken und sauber im Abgang. Ohne Dosage kommt die Frucht des Pinot Noir besonders klar heraus.

Mach was draus

Brathähnchen, Wachtel, Garnelen, Lachs vom Grill oder ein Tatar vom Rind. Er ist ein vielseitiger Begleiter vom Aperitif bis zum Hauptgang. Ein Champagner für ein entspanntes Essen mit Freunden, bei dem es trotzdem besonders schmecken soll. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Résonance ist der Champagner, mit dem ich Marie-Courtin am liebsten vorstelle. Klar, beerig und ganz ehrlich.“

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Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Im Tank, damit Frucht und Präzision erhalten bleiben. Danach reift er mindestens zwei Jahre in der Flasche.

Hat er Zucker? Nein. Er wird ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · oberer Hang, Polisot, Côte des Bar · Kalk und Kimmeridge · Ausbau im Tank · mind. 2 Jahre Flaschenreife · Extra Brut, ohne Dosage · Champagne Marie-Courtin, Polisot · Bio, FR-BIO-09 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Ortswein Haardter Herzog & Mandelring · Haardt Weingut Andres kalkhaltige Böden trocken · Burgunder-Stil 100 % gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 ist der Ortswein-Chardonnay der Gebrüder Andres, gelesen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Mandelring. Wie im Burgund entsteht ein präziser, herkunftsklarer Chardonnay mit feiner Balance zwischen Frucht und Eleganz.


Haardt – Chardonnay im Burgunder-Stil

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die stärker von Kalk geprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt eignen sich ideal für Chardonnay – aus ihnen entsteht dieser Ortswein.

Die Trauben stammen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Haardter Mandelring. Die kalkgeprägten Böden und die kühlende Waldluft der Haardt verleihen dem Chardonnay Frische, Präzision und eine feine mineralische Struktur.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herzog und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Wie im Burgund werden die Trauben mit Anfang 90 Öchsle gelesen und anschließend direkt gepresst. Der Wein wird spontan vergoren und komplett in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese behutsame Machart schenkt Balance zwischen Frucht und Eleganz, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein präziser Chardonnay im Burgunder-Stil: klare Aromen von Zitrus, gelbem Apfel und Birne, dazu ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen frisch und geradlinig, mit spürbarer Struktur und einer dezenten Cremigkeit aus dem gebrauchten Holz – balanciert, herkunftsklar und mit gutem Nachhall.

Zitrus, gelber Apfel und Birne mit einem Hauch Haselnuss über kalkig-salziger Mineralität – frisch und geradlinig, mit feiner Cremigkeit und schöner Balance.

Ein eleganter, vielseitiger Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Haardter Herzog und Haardter Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); kalkhaltige Böden
Klassifikation: Chardonnay-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Lese bei ~90 Öchsle, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau komplett in gebrauchten Barriques; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Ziereisen Hard Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Hard Chardonnay 2023 ist ein Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Handgelesene Trauben bilden die Basis; der Wein reifte 20 Monate auf der Hefe und wurde ohne Filtration abgefüllt – knochentrocken, straff und mineralisch.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland in Baden, zwischen Schwarzwald und Rhein. Die Böden wechseln zwischen Muschelkalk, Keuper und Lösslehm; das milde Klima am Dreiländereck D/F/CH sorgt für gleichmäßige Reife. Die Klassifikation Landwein Oberrhein gibt Ziereisen maximale Freiheit in Anbau und Ausbau.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Vergoren wurde zu 5 % in neuen und zu 95 % in gebrauchten 225-l-Aßmann-Holzgebinden, gefolgt von 20 Monaten Hefelager. Anschließend unfiltriert abgefüllt – ein kleines Depot oder leichte Trübung sind produktionstypisch. Knochentrocken ausgebaut.

Im Glas

Die Nase zeigt Feuerstein und Kreide, dazu verhaltene Birne und Quitte. Am Gaumen gelbe Früchte mit fest eingebundener, frischer Säure – kein Butterkaramell, keine Überreife. Das Holz ist nach 20 Monaten in gebrauchten Fässern vollständig integriert; der Abgang bleibt straff und mineralisch.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit; mit guter Kellerlagerung (12–14 °C, liegend) bis voraussichtlich 2030–2033 entwicklungsfähig. Kein Dekantieren nötig, Flasche vor dem Öffnen ruhig stellen.

Passt zu: gebratenem Süßwasserfisch, Jakobsmuscheln, Kalbsbries und Ziegenkäse – trägt auch kräftigere Gerichte mit Buttersauce oder weißem Trüffel.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: 5 % neues / 95 % gebrauchtes 225-l-Holz, 20 Monate Hefelager, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Spanien

Pago de Cirsus Oak aged tinto

Rotwein · Cuvée · Navarra · Spanien

Pago de Cirsus Oak Aged ist eine moderne Rotwein-Cuvée aus der südlichen Navarra. Aus Tempranillo, Syrah und Merlot, mit fruchtig-beerigen Aromen und dezentem Holzeinsatz – körperreich, ohne opulent zu wirken.


Navarra

Bodega Pago de Cirsus liegt auf der Finca Bolandín bei Ablitas in der südlichen Navarra. Das Gut wurde vom spanischen Filmproduzenten Iñaki Núñez gegründet und zählt zu den nur fünf Vinos de Pago Navarras – Spaniens höchster Qualitätsstufe (D.O.P. Pago Bolandín). Kellermeister ist Jean-Marc Sauboua, zuvor auf Château Haut-Brion.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Syrah und Merlot. Tempranillo gibt Frucht und Struktur, Syrah würzige Tiefe, Merlot Weichheit und Schmelz. Der Wein reift mehrere Monate in französischen und amerikanischen Barriques – ein dezenter Holzeinsatz, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase fruchtig-beerig: Cassis, Brombeere, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu Vanille und süße Gewürze. Am Gaumen körperreich und samtig, mit dichter, reifer Frucht, weichen Tanninen und gutem Trinkfluss. Langer, ausgewogener Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Lamm, Geflügel und herzhafte Pasta.


Lage: Ablitas, südliche Navarra (Spanien); Vino de Pago (D.O.P. Pago Bolandín)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: mehrere Monate in französischen und amerikanischen Barriques

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Rebsorten

Argentiera Bolgheri Superiore 2020

Wein · Rotwein · Bolgheri · Italien

Argentiera Bolgheri Superiore ist eine spannende Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, bei der die Weinregion Bordeaux Pate steht. Dichtes, glänzendes Violettrot; intensives Bukett von Roter Grütze, schwarzer Johannisbeere, Gewürzen, Kaffee und dunkler Schokolade. Am Gaumen modern geprägt: satte Frucht, elegante Länge, finessenreich und vollmundig. Großes Potenzial!


Bolgheri / Toskana

Die Tenuta Argentiera liegt im Süden der Bolgheri DOC an der toskanischen Maremma-Küste – als meeresnächstes und zugleich höchstgelegenes Gut der Appellation (~200 m). Kalk-, Ton- und Schotterböden sowie kühlende Tyrrhenische Meeresbrisen prägen den Stil. In Nachbarschaft zu Größen wie Sassicaia und Ornellaia entsteht hier ein Bolgheri im klassischen Super-Tuscan-Geist.

Assemblage und Ausbau

Bordeaux-Cuvée mit Merlot als Hauptanteil, ergänzt um Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Jede Sorte wird separat im Edelstahl vergoren; die malolaktische Gärung findet im Barrique statt. Anschließend reift der Wein 14–16 Monate in französischen 225-Liter-Barriques (teils neu), gefolgt von einer Flaschenreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes, glänzendes Violettrot. In der Nase intensiv: Rote Grütze, schwarze Johannisbeere, Gewürze, Kaffee und dunkle Schokolade. Am Gaumen modern geprägt, mit satter Frucht, samtigen reifen Tanninen, eleganter Länge und vollmundigem Abgang. Großes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Bistecca alla Fiorentina, Lamm, Wild, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Bolgheri DOC Superiore, Toskana (Italien); Tenuta Argentiera
Klassifikation: Bolgheri Superiore DOC – Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon & Cabernet Franc, trocken
Ausbau: 14–16 Monate in französischen Barriques (225 l, teils neu), anschließend Flaschenreife

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Wachenheimer Altenburg PC 2019 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Altenburg P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz kühlste Lage · Osthang am Waldrand Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2019

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Altenburg Riesling P.C. 2019 stammt aus der kühlsten Lage des Guts. Ein Premier-Cru-Riesling mit typischer eleganter Cremigkeit und frischer Mineralität – ausgewogen, präzise und sehr lagerfähig.


Wachenheimer Altenburg – die kühlste Lage des Guts

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Die Altenburg ist eine 1,22 Hektar große Wachenheimer Toplage (130–150 m über NN), deren Ursprung ins hohe Mittelalter zurückreicht; der Anteil des Guts beträgt 0,4 Hektar. Sie ist die kühlste Lage des Weinguts: Die östliche Hangneigung und die Lage direkt am Waldrand bringen Sonne bis in den Nachmittag und eine frühere Beschattung als in allen anderen Lagen – die Grundlage für Frische und Eleganz.

Jahrgang 2019 – Pfalz

2019 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und markanter, lebendiger Säure. Die kühle Ostlage und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, Eleganz und mineralische Präzision – Reife und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Altenburg, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein eleganter, ausgewogener Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine frische, mineralische Ader. Am Gaumen von typischer cremiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und feiner Struktur, mit einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und frischer Mineralität – elegant cremig, getragen von lebendiger Säure und feiner Struktur, mit langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Ein eleganter, sehr lagerfähiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Wachenheimer Altenburg, Mittelhaardt (Pfalz); kühlste Lage des Guts, Osthang am Waldrand, 130–150 m über NN; Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen; Gutsanteil 0,4 ha (Lage gesamt 1,22 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Weine

Pitthan Blanc de Noir Syrah

Weißwein aus roten Trauben · Rheinhessen · Blanc de Noir

Syrah Zotzenheim, Rheinhessen 2025 Kalkmergel · Pararendzina Südwest-Exposition Direktpressung Ausbau ohne Holz

Der Pitthan Blanc de Noir Syrah 2025 kommt vom Weingut Pitthan in Zotzenheim, Rheinhessen – und ist in seiner Kategorie eine Rarität. Blanc de Noirs entstehen fast immer aus Spätburgunder; Syrah weiß gekeltert findet man kaum. Das Ergebnis behält die Würze der Sorte, ohne ihre Gerbstoffe: rote Frucht, Pfeffer, mittlerer Körper.


Zotzenheim – warme Südwesthänge auf Kalkmergel

Zotzenheim liegt im Landkreis Mainz-Bingen am nordwestlichen Rand Rheinhessens, mit den Gemarkungslagen Johannisberg (36 Hektar) und Klostergarten (49 bis 51 Hektar). Die Rebflächen stehen zwischen 120 und 190 Metern über dem Meer auf sandigem Lehm und Ton über tiefgründigem, kalkreichem Mergel vom Typ Pararendzina. Das Weingut Pitthan bewirtschaftet hier 23 Hektar mit 13 Rebsorten – Syrah gehört zu den ungewöhnlicheren davon.

Dass Syrah in Zotzenheim überhaupt ausreift, liegt an der südwestlichen Exposition der Hänge. Diese Parzellen bekommen die volle Nachmittagssonne, die Kalkmergelböden speichern die Tageswärme und geben sie nachts ab. Eine spät reifende Rhône-Sorte braucht in Rheinhessen genau diese Kombination, sonst bleibt sie grün und krautig.

Für einen Blanc de Noir arbeitet die Höhenlage in die entgegengesetzte Richtung: Die kühleren Nächte der Hügelzüge um Zotzenheim halten die Säure oben, während die Sonne die Aromatik ausreifen lässt. Ohne diese Säure wäre ein weiß gekelterter Syrah plump – die Sorte bringt Extrakt und Würze mit, aber wenig eigenen Zug. Zotzenheim gehört weinrechtlich zur Großlage St. Rochuskapelle; die Familie Pitthan arbeitet hier seit über 150 Jahren.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Bis in den Mai waren die Böden gut mit Wasser versorgt, danach folgte eine ausgedehnte Trockenphase bis zu den kräftigen Niederschlägen Ende Juli. Der trockene August hielt den Krankheitsdruck niedrig – Rheinhessen meldete den gesündesten Traubenzustand seit Jahren, was gerade bei dünnhäutigen roten Sorten über die Frage entscheidet, ob eine Ganztraubenpressung ohne Fehltöne gelingt. Ab Mitte September setzte erneut Regen ein, zu diesem Zeitpunkt war die Hauptlese großteils gelaufen.

2025 war extrem früh: Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten weit fortgeschrittene Reife, die Hauptlese startete Anfang September und war zu Beginn der zweiten Septemberdekade oft abgeschlossen. Für spät reifende Sorten wie Syrah bedeutet das: volle physiologische Reife ohne Verlängerung in den regnerischen Herbst hinein. Mengenmäßig verzeichnete Rheinhessen den stärksten Rückgang aller deutschen Anbaugebiete – rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 Prozent unter 2024 und 23 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Kleine, lockerbeerige Trauben mit geringer Saftausbeute ergaben konzentrierte Moste; bei einem Blanc de Noir, der ohnehin nur den Vorlaufsaft nutzt, fällt die Ausbeute damit doppelt gering aus.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2025, weiß gekeltert. Entscheidend ist die Direktpressung ohne Maischestandzeit: Die roten Trauben gehen unmittelbar nach der Lese auf die Presse, der Saft läuft hell ab, bevor die Farbstoffe und Gerbstoffe aus den Beerenhäuten in Lösung gehen. Was in den Most übergeht, sind die Aromen – rote Frucht und der Pfefferton, den Syrah über Rotundon trägt.

Der Ausbau bleibt ohne Holz, kühl geführt. Ein Fassausbau würde die Würznoten überlagern, die den Reiz dieses Weins ausmachen. Die konzentrierten Moste des Jahrgangs 2025 liefern den mittleren Körper, ohne dass Hefelager oder Holz nachhelfen müssten.

Im Glas

Helles Strohgelb mit lachsfarbenem Schimmer. In der Nase Erdbeere, Brombeere und Johannisbeere, dahinter Pfeffer und ein Anflug Kardamom. Am Gaumen mittelschwer, die rote Frucht bleibt vorn, die Würze setzt im zweiten Zug ein und trägt in den Abgang. Keine Gerbstoffe, keine Rotweinstruktur – nur Frucht, Würze und Säure.

Die Direktpressung nimmt dem Syrah die Farbe und die Gerbstoffe, lässt ihm aber den Pfefferton – das ist der ganze Trick an diesem Wein.

Trinktemperatur 10 bis 12 Grad, kein Dekantieren. Zu kalt serviert verschwindet die Würze und es bleibt nur Frucht. Der Wein ist jetzt zugänglich und sollte bis etwa 2028 getrunken werden.

Am Tisch

Passt zu Gegrilltem – Geflügelspieße, Lammbratwurst, Gemüse vom Rost –, zu pikanten Sommersalaten mit Chorizo oder gerösteter Paprika, zu Couscous mit Kreuzkümmel und zu mittelscharfer asiatischer Küche. Funktioniert auch solo als Aperitif, wo die Pfeffernote den Unterschied zu einem gewöhnlichen Weißwein macht.


Produzent Weingut Pitthan, Zotzenheim (Rheinhessen)
Rebsorte Syrah
Lage Zotzenheimer Johannisberg und Klostergarten
Klassifikation Qualitätswein Rheinhessen
Jahrgang 2025
Vinifikation Direktpressung ohne Maischestandzeit · kühle Gärung
Ausbau ohne Holz · fruchtbetont
Trinkempfehlung 2026–2028
Boden Kalkmergel · Pararendzina · sandiger Lehm und Ton
Exposition Südwest
Höhenlage 120–190 m ü. NN
Betrieb 23 Hektar · 13 Rebsorten · Familienbetrieb seit über 150 Jahren

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