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8. Oktober 2022

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Weine

Poggiotondo Chianti Superiore BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti Superiore ist ein eleganter und zugleich komplexer, biozertifizierter Chianti. Rubinrot in der Farbe, begeistert er mit vollen, dunklen Fruchtaromen im Duft; im Geschmack Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig, frisch und ein wenig pikant, eingebettet in weiche Tannine.


Toskana / Chianti

Die Reben für diesen Chianti Superiore wachsen auf kalk- und muschelhaltigen Böden im klimatisch milderen Westen der Toskana. Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte des Chianti.

Rebsorte und Ausbau

Auf Basis von Sangiovese, traditionell ergänzt um lokale Sorten. Der Wein reift 12 Monate in Eichenholzfässern, was ihm Struktur und Komplexität verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase volle, dunkle Fruchtaromen. Am Gaumen Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig und sehr frisch, dazu eine pikante Note. Weiche, gut eingebundene Tannine und ein harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein optimaler Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti Superiore DOCG – Sangiovese-basiert, trocken
Ausbau: 12 Monate in Eichenholzfässern

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Weine

El Rey Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Rey Pasa Tinto ist ein Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura – eine eigenständige Cuvée aus Tempranillo, Macabeo und den autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird vor der Verarbeitung rosiniert (angetrocknet), anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Opulent und vielschichtig im Duft, weich und samtig am Gaumen, mit fruchtiger Süße im Abgang.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird rosiniert (angetrocknet), was Konzentration und süße Fruchttiefe bringt. Anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase opulent und vielschichtig: weiße Schokolade, Milchcreme, Rosinen, Feigen und Mokka. Am Gaumen Rumtopf, Hagebutte, Schokolade und Rosine, weich, samtig und rund. Der Abgang ist harmonisch, mit fruchtiger Süße und guter Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftiges, dunkles Schmorfleisch, Wild und reifer Käse. Auch zu dunkler Schokolade und Desserts ein spannender Begleiter. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, teils aus rosinierten Trauben, einige Monate im Barrique

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Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1995 reiner Stahlausbau

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba wurde nur im Stahltank ausgebaut und bewahrt so seinen ureigenen Traubengeschmack: eigenständige balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht, vollmundig, aber nicht überladen. Ein vornehmer Essensbegleiter.


Barbera aus La Morra – Frucht pur aus dem Stahl

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 1,8 Hektar große Parzelle ist nach Osten (270 m) und Westen (240 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden 1995 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Struktur und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Im reinen Stahlausbau, ganz ohne Holz, zeigt sie ihren ureigenen, fruchtbetonten Charakter besonders klar.

Charakter und Lese – Langhe

Als fruchtbetonte, im Stahl ausgebaute Barbera zeigt dieser Wein klare, frische Frucht ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgt Anfang Oktober bei voller Reife – das bewahrt die vollreife Kirschfrucht, die balsamische Würze und die saftige, lebendige Art des Weins.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, ureigene Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Barbera wurde nur im Stahltank ausgebaut und hat somit seinen ureigenen Traubengeschmack bewahrt. Er besticht zudem durch eigenständige balsamische Noten und eine vollreife Kirschfrucht. Vollmundig, aber nicht überladen am Gaumen und im Abgang. Ein vornehmer Essensbegleiter, bei dem Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie übereinstimmen.

Balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht – vollmundig, aber nicht überladen, mit Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie.

Schon jung zugänglich; bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 1,8 ha, Ost- (270 m) und West-Ausrichtung (240 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1995
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (~10 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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Rebsorten

Angerville Volnay Champans 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

100 % Pinot Noir · Pinot d'Angerville Volnay 1er Cru Champans 3,98 ha · Südosthang oben Kalkfels, unten Lehm und Stein entrappt · Remontage statt Pigeage rund 20 % neues Holz 2020

Der Volnay Champans 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus der größten Premier-Cru-Parzelle des Guts, knapp vier Hektar in einer Lage, die schon im 19. Jahrhundert zu den besten von Volnay gezählt wurde. Ein reicher, vollmundiger Pinot Noir mit Fülle und Länge, gelesen früh in einem sehr warmen Jahr.


Champans – eine der historischen Spitzenlagen von Volnay

Champans liegt im Zentrum der Premiers Crus von Volnay, direkt nördlich von Caillerets. In den Einteilungen des 19. Jahrhunderts stand die Lage als Tête de Cuvée an der Spitze – der Begriff bezeichnete damals die besten Lagen eines Ortes, lange bevor die heutigen Appellationen festgelegt wurden.

Mit 3,98 Hektar ist Champans die größte Cru-Parzelle von Angerville: zwei parallele Stücke mit rund 300 Meter langen Rebzeilen, die nach Südosten den ganzen Hang hinablaufen. Oben stehen die Reben auf kargem Kalkfels, weiter unten auf tieferem, lehmig-steinigem Boden. Die oberen Partien liefern Spannung und Feinheit, die unteren Körper und Fülle – in einer einzigen Parzelle liegt so die Bandbreite, die andere Weine erst durch Assemblage erreichen.

Gepflanzt ist der Pinot d'Angerville, die hauseigene Selektion alter Reben des Guts mit kleinen, lockerbeerigen Trauben.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 gehört zu den wärmsten und trockensten Jahrgängen, die Burgund erlebt hat. Der Austrieb kam früh, der Sommer blieb heiß und nahezu regenlos, die Beeren klein. Die Lese begann in der Côte de Beaune bereits im August – für viele Güter so früh wie nie zuvor.

Die entscheidende Frage des Jahres war der Lesezeitpunkt. Guillaume d'Angerville las sehr früh und gab dem Gleichgewicht von Zucker und Säure den Vorzug vor maximaler Reife der Schalen und Kerne. Das Ergebnis sind trotz der Hitze fein gezeichnete, präzise Weine, deren Konzentration aus dem Jahr kommt und deren Frische aus der frühen Lese.

Remontage statt Pigeage

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020. Die Trauben werden vollständig entrappt und klassisch auf der Maische vergoren. Zweimal täglich wird der Most über den Tresterhut gepumpt (Remontage); auf das Unterstoßen des Huts (Pigeage) verzichtet das Gut bewusst. Das Überpumpen löst Farbe und Aroma schonender und nimmt weniger harte Gerbstoffe mit – bei einem Jahrgang mit dicken Schalen ein wichtiger Unterschied.

Ausgebaut wird im Fass mit rund 20 % neuem Holz – genug für Struktur, zu wenig, um die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Klares, helles Rubinrot. In der Nase schwarze Kirsche und Himbeere, dazu ein Hauch Feige, Orangenschale und Kakao, darunter Gewürz, Waldboden und eine erdige Note. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, reich und strukturiert, mit feinem, kreidigem Tannin und einer salzigen Frische, die die Fülle trägt. Der Abgang ist lang.

Kalkfels oben, Lehm unten, eine frühe Lese im heißen Jahr: Champans vereint Fülle und Spannung in einer Parzelle.

Vorab dekantieren und bei 16 °C servieren. Der Wein braucht fünf bis zehn Jahre, um sich ganz zu entfalten.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifem Weichkäse. Besonders gut zu Bresse-Poularde mit Morcheln, Rehrücken und Rinderfilet mit Trüffeljus.


Produzent Domaine Marquis d'Angerville, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir (Selektion Pinot d'Angerville)
Lage Champans, Volnay, Côte de Beaune · Südosthang · oben Kalkfels, unten lehmig-steinig · 3,98 ha
Klassifikation Volnay Premier Cru AOC · trocken
Jahrgang 2020
Vinifikation vollständig entrappt · Maischegärung mit zweimal täglicher Remontage · ohne Pigeage
Ausbau Fass mit rund 20 % neuem Holz
Trinkempfehlung 2026 bis 2040

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Länder/Regionen

Markus Schneider Merlot Mon Église 2020

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Merlot Mon Église 2020 stammt von kleinen Parzellen rund um das Gut, mit Blick auf „unsere Kirche". Ein dichter, samtiger Merlot aus einer ausgesuchten Lage der Pfalz.


Pfalz / Ellerstadt

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Parzellen für den Mon Église liegen arrondiert um das Gut auf einer winzigen Plateauebene über dem Dorf, angrenzend an die ehemaligen Pfarrgärten, mit Blick auf die Kirche, die dem Wein ihren Namen gibt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot von ausgesuchten Parzellen rund um das Gut. Der Ausbau stellt die dichte, samtige Frucht und die feine Struktur dieser Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Frucht wie Pflaume und Brombeere, verbunden mit feiner Würze. Am Gaumen dicht und samtig, mit reifem, weichem Tannin, klarer Frucht und einem langen, runden Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Lamm, Rind, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt – Parzellen rund um das Gut (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Parzellenwein – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont und samtig
Jahrgang: 2020

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Deutschland

Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024

Weißwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Chardonnay

Chardonnay Ingelheim Baum-Barth Rheinhessen kalkhaltige Böden trocken französisches Eichenfass 2024

Der Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024 stammt aus einer der besten Lagen der Region, geprägt von kalkhaltigen Böden und mildem Klima. Ein deutscher Chardonnay mit harmonischer Balance, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision.


Ingelheimer Chardonnay – Kalk und mildes Klima

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim erzeugt Weine aus den kalkgeprägten Lagen rund um die Rotweinstadt am Rande Rheinhessens. Ingelheim gilt mit seinen kalkhaltigen Böden und dem milden Klima als hervorragende Herkunft für Burgundersorten.

Der Chardonnay wächst auf kalkhaltigen Böden, die zusammen mit dem milden Klima ideale Bedingungen für diese Rebsorte schaffen. Die Trauben werden von Hand gelesen, um eine sorgfältige Selektion zu gewährleisten – die Grundlage für Tiefe, Struktur und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Böden und das milde Ingelheimer Klima bewahrten Frische, Schmelz und mineralische Präzision – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay aus Ingelheim, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Nach der Handlese und einer sanften Pressung erfolgt der Ausbau in hochwertigen französischen Eichenfässern, die dem Wein zusätzliche Tiefe und Struktur verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Im Glas präsentiert er sich in einem klaren, leicht goldgelben Ton. Das Bukett ist geprägt von reifen Früchten, gelbem Apfel und feinen cremigen Holznuancen, dazu Würz- und geröstete Nussnoten. Am Gaumen zeigt sich eine harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision. Der Abgang ist lang, elegant, weich und mineralisch, mit tollem Trinkfluss.

Reife Früchte, gelber Apfel und cremige Holznuancen, dazu Würze und geröstete Nuss – harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision, mit langem, elegantem Abgang.

Ein eleganter, holzgereifter Chardonnay mit gutem Trinkfluss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Ingelheim, Rheinhessen; kalkhaltige Böden, mildes Klima
Klassifikation: Chardonnay, Rheinhessen (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Handlese, sanfte Pressung, Ausbau in französischen Eichenfässern

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