Das Weinbaugebiet Arabako Mahastiak

Das Weinbaugebiet Arabako Mahastiak

Ufffff!!! Wie konnte dies geschehen? Und warum ist Nessie abgehauen, jetzt, wo sie die erste UK Premierministerin aus Wales hätte werden können? Und dann auch noch in den Calados der Sierra Cantabria untergetaucht, wie dereinst Mendizabal oder die Karlisten. ¿Hep? Nun:

Und jährlich grüßt Arabako Mahastiak Nessie

Gefühlt geht das jetzt schon zehn Millionen Jahre so: Basken sticheln an der Südgrenze ihres Orbits, die Königlichen bringen dann sofort Kanonen in Stellung. Wilde Sprüche und Flüche werden ausgetauscht. Und wenn dann die lokalen Wahlen vorbei sind, ist wieder Ruhe – bis zur nächsten Wahlrunde.

Dieses Mal, das sagen zumindest die Revolutionäre, dieses Mal soll es ganz anders sein. Dieses Mal sollen die Viñedos de Álava, die Arabako Mahastiak wirklich ins Leben gerufen werden. ABRA, die Vertreter der Euskadi-Errioxa-Bodegas, bringt sich schon einmal in Stellung. Offiziell hat man einen Antrag gestellt, diese neue Denominación de Origen zu gründen. Und formal hat das baskische Parlament das erst einmal durchgewunken. Nun liegt der Ball im Spielfeld der Europäischen Union, Brüssel ist in diesen Angelegenheiten entscheidungsberechtigt. Aber Madrid spielt auch eine Rolle. Und so kommt es, dass die Sozialisten in Euskadi gemeinsam mit der regierenden PNV etwas durchgewunken haben, dass die Sozialisten in Madrid und in der Rioja bekämpfen. Selbst die PNV ist sich ihrer Sache so sicher dann auch wieder nicht, deren Araba-Abteilung ist eher gespalten, man versucht, sich zu enthalten. Man strebe eine Sub-Denominación de Origen an, Arabako Errioxa, aber innerhalb der D.O. Rioja.

Ist das also nicht viel mehr als ein Sturm im Wasserglas, much ado about nothing? Ist das alles nur das Wunschdenken einiger verzwergter Funktionäre? Funktionierende wäre hier wohl das falsche Wort. Immerhin haben sie einen bekannten Fürsprecher: López de Lacalle, Boss bei Artadi, ist natürlich voll des Lobes und würde sofort beitreten. Wäre man dann doch vielleicht der König; aber nur der König einer Gruppe der Verzagten.

Um was geht es?

Den ABRA-Funktionären ist es langweilig. Diese Situation kennen wir, das war bei den Salonbourgeoisisten in Catalunya auch nicht anders. Und aus lauter Langeweile zettelten sie eine Unabhängigkeitsdebatte an. Das ging in Catalunya schief, und es wird auch in der Errioxa nicht viel besser laufen. Einen Kuchen in seine Einzelteile zu zerlegen ist so einfach dann auch wieder nicht.

Das geographische Problem ist nicht gelöst. Es steht weiterhin wie ein fetter Hinkelstein im Raum. Denn San Vicente de la Sonsierra nebst Anhängsel Ábalos ist nun einmal politische Provinz, und zwar Rioja. Eher würde man in einem Straßengraben.. (dying in a ditch means dying in a ditch). Das Problem ist aber, dass vor allem Weingüter in Bastida auch diverse Parzellen in San Vicente beackern oder von dort Trauben beziehen. Sollte die D.O. Maha-ABRA Wirklichkeit werden, müssten diese Bodegas zwei Bodegas betreiben, in zwei Weinbauregionen. Toll, ¿wá?

Bleiben wir noch einen Moment in diesem netten Dorf. Dort gibt es ein paar durchaus gut bekannte Weingüter: Marqués de Carrión zum Beispiel, Teil von J. García Carrión, die größte Bodegagruppe Europas. Oder aber Torres, diese gräuliche Bodega vor den Toren des Ortes. Beide beziehen Trauben aus halb Spanien, nicht nur aus Arabako Mahastiak. Würde man die Regionen trennen, müsste man auch die Weinberge sauber trennen. Dies würde wohl entlang der Ortsgrenzen passieren. La Bastida indes ist komplett von königlicher Rioja umgeben, das ist eine Insel mit ’nem Berg im Rücken: der Toloño. Remelluri käme wohl mit einem blauen Auge davon, die Weinberge befinden sich fast komplett auf Bastida-Gemeindegebiet. Marqués de Carrión zog vor einigen Jahren von Briones gen Bastida, hier füllt man diverse Millionen Flaschen Wein, zehn zumindest. Und alles wird hier versteuert. Kann jemand glauben, dass J. García Carrión auf die Vermarktung als Rioja verzichten würde, nur weil ein paar ABRA-Funktionäre einen Traum haben? Kwatsch!

Am anderen Ende der Arabako Errioxa ist der Text ein anderer, das Lied indes ist das gleiche. In Oion stehen diverse Bodegas, Bujanda etwa, die sich aus Quellen der Rioja Alta und der Rioja Oriental Bazaaar speisen. El Coto de Rioja ist eine der größten Bodegas der Rioja, wenn nicht die größte. Die Bodega steht in Oion, die Trauben stammen aus <bitte beliebigen Ortsnamen einsetzen>. Werden die sich in El Coto de Arabako Mahastiak umbenennen, um dann in der Welt einen Viñedos de Álava Reserva zu verkaufen? Wohl eher nicht…

Viele Bodegas haben in den letzten Jahren in beiden Regionen Niederlassungen eingerichtet, teilweise echte Bodegas, teilweise bessere Briefkästen. Dies geschah vor allem, weil man so Subventionen in beiden autonomen Regionen einstreichen kann. Von jetzt auf gleich könnte dies aber auch weinpolitisch wichtig werden.

Vega Sicilia und Rothschild sind in der Rioja, um Wein mit dem Rückenetikett Rioja zu vermarkten. Die, aber nicht nur die, haben Lieferverträge mit Weinbauern in der halben Rioja. Würde diese Handelsgrundlage entfallen, käme wohl auf die baskische Seite eine Menge von Schadensersatzprozessen zu, die man durchaus gewinnen kann.

Was passiert mit Weingütern, die sich der neuen weinpolitischen Landkarte nicht anschließen wollen? Rein theoretisch wären sie dazu verdammt, ihre Weine als spanische Tafelweine zu verkaufen. Arabako Errioxa lebt vom Weinbau und auch vom Weintourismus. Würden die Großen, jene mit Namen und Bekanntheitsgrad in der ganzen Welt, auf die andere Seite des Ebro wechseln, was sollte dann dort passieren? Investoren von außerhalb kommen gen Rioja, um etwas zu verkaufen, das sich Rioja nennt.

Selbst die von der PNV präferierte Sub-Region Arabako Errioxa innerhalb der Rioja würde wohl nicht funktionieren. Zwar könnten die Weingüter dann weiterhin Rioja-Wein verkaufen, aber halt nur, wenn der Wein aus Trauben gekeltert wird, die aus Álava stammen. Würde auch das nicht gelten, wäre man dort, wo man heute ist.

Eine Abspaltung, die dann den Namen Arabako Errioxa tragen würde, wird es nicht geben. Das hat die königliche Rioja schon einmal ganz klar festgestellt. Die Marke Rioja würden Abtrünnige (m/w/d) garantiert nicht nutze dürfen.

Können all diese kleinen Betriebe aus Kripan, Navaridas, Leza, Eskuernaga oder Lapuebla de Labarca ihre Produkte verkaufen, wenn da nicht mehr Rioja draufsteht? In Euskadi schon, aber dort leben gerade einmal zwei Millionen Menschen. In der königlichen Rioja nicht eine Flasche, in Navarra auch nicht viel mehr.

Konsumierende sind Gewohnheitstiere, egal, was Großhändler oder Importierende sagen.  Kein Importeur mit drei Gramm Hirn im Schädel würde einem Weingut sagen, dass man aufhören würde, deren Weine zu kaufen, wenn da Viñedos de Álava auf dem Etikett stehen würde. Ob das deren Kunden auch so sehen, das warten wir erst einmal gelassen ab. Denn auf den Weinkarten dieser Welt wäre die Rioja ja weiterhin präsent, als Rioja! Und dann sind da noch diese anderen. Remelluri kriegt das vielleicht gebacken; Artadi auch, und fünf oder zehn oder zwanzig weitere Kellereien hätten vielleicht auch keine Probleme. Aber jene, deren Weine bei Discountern für kleine Münze gelistet sind, würden sich ganz schnell umsehen. Wenn der Konsument zwischen Bodegas Fulano aus Rioja und Bodegas Zutano aus Viñedos de Álava entscheiden muss, brauchen wir nicht lange nachdenken, um zu begreifen, was passieren würde.

Das beste, was den Weingütern in Euskadi passieren könnte, wäre eine krachende Ablehnung seitens der Europäischen Union. Dort entscheiden Menschen mit ökonomischem Sachverstand. Mal sehen, ob sie ihn auch nutzen.

Und nein, ich bin kein Feind von Euskadi. Ganz im Gegenteil! Text: El oso alemán

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Länder/Regionen

Joseph Roty Marsannay Cuvée Boivin 2019

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC · Cuvée Boivin Côte de Nuits (nördlichste) elegant · feingliedrig 2019

Der Marsannay Cuvée Boivin 2019 der Domaine Joseph Roty ist ein reinsortiger Pinot Noir mit reifen Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.


Marsannay – das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits und liegt unmittelbar südlich von Dijon – oft das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits genannt. Als einzige Dorf-Appellation der Region ist sie für Rot, Weiß und Rosé zugelassen; rund 40 Winzer bewirtschaften gut 302 Hektar in Marsannay-la-Côte, Chenôve und Couchey. Die Rotweine aus Pinot Noir zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil.

Die Domaine Joseph Roty zählt zu den renommierten Adressen von Gevrey-Chambertin; ihr Marsannay „Cuvée Boivin" bringt diese Handschrift auf zugänglicher Stufe.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Trotz der Wärme bewahrten die Trauben eine bemerkenswerte Frische; die Reben lieferten konzentrierte, vollreife Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2019 für reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker Jahrgang, der die elegante Art dieses Marsannay schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Frucht, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Am Gaumen wärmend, elegant und feingliedrig, mit feiner Frucht, frischer Säure und einem harmonischen Abgang.

Reife Kirsche und Veilchen, wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Marsannay (nördlichste Côte de Nuits); Cuvée Boivin
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Hubert Lignier Clos de la Roche Grand Cru 2020 Magnum BIO

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Magnum (1,5 l) 2020 · Bio (FR-BIO-01)

Der Clos de la Roche Grand Cru 2020 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis – hier in der Magnum (1,5 l). Kraftvoll, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs; aus biologischem Anbau.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de la Roche mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen strukturiert und tief, getragen von festem, feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Dunkle Frucht, Würze und steinige Mineralität über festem, feinem Tannin – ein Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre – im Magnum besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Ziereisen MUS Grauer Burgunder 2023

Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder ist ein weißer Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz. Der Jahrgang 2023 stammt ausschließlich aus handgelesenen Trauben von Reben im Alter von über 45 Jahren. Vinifikation und Ausbau folgen dem naturnahen Ansatz des Betriebs: keine Filtration, kein technischer Eingriff.

Lage & Terroir

Das Weingut Ziereisen bewirtschaftet Lagen im südlichsten Zipfel Badens, direkt am Dreiländereck. Die Böden sind von Kalk und Lösslehm geprägt, das Klima durch die Nähe zum Oberrhein und zum Schwarzwald beeinflusst. Der Wein trägt die Herkunftsbezeichnung Landwein Oberrhein – eine Klassifikation, die Ziereisen bewusst wählt, um außerhalb restriktiver Weingesetz-Vorgaben arbeiten zu können.

Rebsorte: Grauer Burgunder (Pinot Gris). Die Trauben wurden in einer Korbpresse schonend gepresst. Die Gärung verlief spontan mit rebeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe – ohne Filtration abgefüllt. Ein kleines Depot in der Flasche ist produktionstypisch.

Verkostungsnotiz

Die Nase zeigt sich zurückhaltend: reife Birne, weißer Pfirsich, ein Hauch Quitte, unterlegt von Brioche-Tönen aus dem Hefelager. Am Gaumen gradlinig und dicht, mit einer straffen, frischen Säurestruktur, die dem Wein Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, mineralisch und salzig – typisch für die Markgräflerland-Basis der Ziereisen-Weine.

Reifepotenzial & Speisenempfehlung

Jetzt trinkbar, mit optimalem Potenzial bis ca. 2030. Der Wein profitiert von 30–45 Minuten Dekantieren oder Belüften im Glas. Kühl lagern bei 10–12 °C in einer erschütterungsfreien, dunklen Umgebung. Das Depot vor dem Servieren absetzen lassen.

Klassische Begleitung: Flusskrebs, Zanderfilet, Ziegenkäse, weißer Spargel, Rindertatar. Der Wein trägt kraftvolle Aromatik, hält aber auch gegenüber würzigeren Gerichten stand.

Häufige Fragen

Was macht den Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder besonders?
Die Kombination aus über 45 Jahre alten Reben, Korbpressung, spontaner Gärung mit rebeneigenen Hefen und 20 Monaten Hefelager ohne Filtration ergibt einen handwerklich konsequent produzierten Naturwein mit ausgeprägter Mineralität.
Welche Rebsorten enthält der Ziereisen MUS 23?
100 % Grauer Burgunder (Pinot Gris) aus alten Reben des Weinguts Ziereisen in Efringen-Kirchen, Landwein Oberrhein.
Wie lange kann der Ziereisen MUS 23 gelagert werden?
Empfohlenes Trinkreifefenster: 2025–2030. Der unfiltrierte Ausbau und die straffe Säurestruktur stützen eine weitere Entwicklung im Keller.

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Spirituosen

Pechberry Pfirsichlikör

Spirituose · Likör · Pfirsich

Pech Berry Pfirsichlikör ist der Pfirsichlikör vom „Pechmeister" – ein fruchtig-süßer Likör mit saftigem, sonnenreifem Pfirsicharoma.


Herkunft

Der Pfirsich steht für sommerlich-saftige Frucht und ein süßes, parfümiertes Aroma. Als Likör verarbeitet, entfaltet er sein typisches, weiches Fruchtprofil – die Grundlage für einen zugänglichen, vielseitigen Fruchtlikör.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Pfirsich, der sein Aroma an die Spirituose abgibt, abgerundet mit Zucker. Die Frucht steht klar im Mittelpunkt und sorgt für das saftige, typische Pfirsichprofil.

Im Glas

Goldgelb bis orangefarben. In der Nase saftiger, reifer Pfirsich. Am Gaumen süß, fruchtig und weich, mit klarer Pfirsichfrucht und rundem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, im Glas Sekt oder Prosecco sowie in Cocktails wie Fuzzy Navel oder Sex on the Beach.


Marke: Pech
Art: Pfirsichlikör (Fruchtlikör)
Zutaten: Pfirsich, Alkohol, Zucker
Geschmack: fruchtig-süß

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2023 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant am Gaumen – ein Village-Chardonnay, der regelrecht durch den Mund tanzt.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die mineralische Tiefe dieses Puligny trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Village-Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

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USA

Force Majeure Estate Cabernet Sauvignon 2016

Rotwein · Red Mountain · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2016 15,00 % vol

Der Force Majeure Estate Cabernet Sauvignon 2016 ist ein kraftvoller, zugleich eleganter Kult-Cabernet von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – tiefdunkel, konzentriert und vielschichtig, von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Cabernet von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einer der renommiertesten Cabernet-Lagen Washingtons.

Der Estate Cabernet wächst vor allem entlang des Südwest-Rückens der Lage, auf tiefgründigen, lehmigen Böden, die von vielen kleinen Gesteinsbrocken durchsetzt sind: zerbrochener Basalt, verfestigte Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. Die damals elfjährigen Reben bringen kleine Beeren mit viel Kraft und Konzentration hervor.

Jahrgang 2016 – Red Mountain

2016 war auf der Red Mountain ein hervorragender Cabernet-Jahrgang mit vollreifem, gesundem Lesegut. Er brachte tiefe, konzentrierte und kraftvolle Cabernets hervor, die ihre Power mit einem feinen Maß an Finesse und ausgezeichneter Struktur verbinden – ideale Voraussetzungen für lange Flaschenreife.

Ausbau

Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2016, 15,00 % vol.

Nach einer langen, warmen Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei einzelnen Partien reifte der Wein 22 Monate in französischer Eiche, davon 75 % neu. Abgefüllt wurde er ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes, gesättigtes Purpur. In der Nase ein reiches, tiefgründiges Bukett von Crème de Cassis, Espresso, zerstoßenem Gestein und Graphit. Am Gaumen vollmundig und kraftvoll, mit dezent eingebundenem Holz, reifen, süßen Tanninen und einem ausgezeichneten Tanninmanagement, das dem Wein trotz seiner Power Finesse verleiht. Das vielschichtige Finale ist lang und nachhaltig.

Ein kraftvoller, vielschichtiger Cabernet von Red Mountain – mit der Tiefe und Struktur für zwei bis drei Jahrzehnte Reife.

Braucht reichlich Luft, um sein ganzes Potenzial zu zeigen; profitiert deutlich vom Dekantieren oder einigen Jahren Kellerreife. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein der Missoula-Fluten, Südwest-Rücken
Klassifikation: Red Mountain AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon; 22 Monate franz. Eiche (75 % neu), lange warme Gärung, verlängerte Schalenstandzeit; ungeschönt und unfiltriert

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Portugal

Vinha Da Fonte Touriga Nacional

Rotwein · Península de Setúbal · Touriga Nacional · Portugal

Vinha da Fonte Touriga Nacional ist ein körperreicher, vielschichtiger Rotwein von Casa Ermelinda Freitas aus der Península de Setúbal. Er entsteht aus der autochthonen Rebsorte Touriga Nacional, die auch für die Portweinproduktion verwendet wird. Sehr konzentriert, saftig und würzig, mit intensiven Aromen von Pflaume, Cassis, dunklen Beeren und Vanille. Die Tannine sind dicht und weich.


Península de Setúbal

Das Weingut Casa Ermelinda Freitas liegt in Fernando Pó auf der Halbinsel Setúbal, südlich von Lissabon. Sandige Böden und die kühlende Atlantikbrise geben den Weinen Eleganz und Frische. Touriga Nacional gilt als edelste Rotweinsorte Portugals und zeigt hier ihr Potenzial außerhalb des Douro.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein basiert auf Touriga Nacional. Nach der Gärung im Edelstahltank und langer Maischestandzeit reift er im Holzfass aus französischer und amerikanischer Eiche, was ihm Würze und feine Vanillenoten gibt, ohne die dichte Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes, fast undurchsichtiges Rubinrot. In der Nase Pflaume, Cassis und dunkle Beeren, dazu Veilchen, süße Gewürze und Vanille. Am Gaumen kraftvoll, saftig und würzig, mit dichten, weichen Tanninen. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, kräftige Fleischgerichte und würziger, gereifter Käse.


Lage: Península de Setúbal (Fernando Pó/Palmela), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: Edelstahl + Holzfass (französische/amerikanische Eiche)

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