Das Weinbaugebiet Arabako Mahastiak

Das Weinbaugebiet Arabako Mahastiak

Ufffff!!! Wie konnte dies geschehen? Und warum ist Nessie abgehauen, jetzt, wo sie die erste UK Premierministerin aus Wales hätte werden können? Und dann auch noch in den Calados der Sierra Cantabria untergetaucht, wie dereinst Mendizabal oder die Karlisten. ¿Hep? Nun:

Und jährlich grüßt Arabako Mahastiak Nessie

Gefühlt geht das jetzt schon zehn Millionen Jahre so: Basken sticheln an der Südgrenze ihres Orbits, die Königlichen bringen dann sofort Kanonen in Stellung. Wilde Sprüche und Flüche werden ausgetauscht. Und wenn dann die lokalen Wahlen vorbei sind, ist wieder Ruhe – bis zur nächsten Wahlrunde.

Dieses Mal, das sagen zumindest die Revolutionäre, dieses Mal soll es ganz anders sein. Dieses Mal sollen die Viñedos de Álava, die Arabako Mahastiak wirklich ins Leben gerufen werden. ABRA, die Vertreter der Euskadi-Errioxa-Bodegas, bringt sich schon einmal in Stellung. Offiziell hat man einen Antrag gestellt, diese neue Denominación de Origen zu gründen. Und formal hat das baskische Parlament das erst einmal durchgewunken. Nun liegt der Ball im Spielfeld der Europäischen Union, Brüssel ist in diesen Angelegenheiten entscheidungsberechtigt. Aber Madrid spielt auch eine Rolle. Und so kommt es, dass die Sozialisten in Euskadi gemeinsam mit der regierenden PNV etwas durchgewunken haben, dass die Sozialisten in Madrid und in der Rioja bekämpfen. Selbst die PNV ist sich ihrer Sache so sicher dann auch wieder nicht, deren Araba-Abteilung ist eher gespalten, man versucht, sich zu enthalten. Man strebe eine Sub-Denominación de Origen an, Arabako Errioxa, aber innerhalb der D.O. Rioja.

Ist das also nicht viel mehr als ein Sturm im Wasserglas, much ado about nothing? Ist das alles nur das Wunschdenken einiger verzwergter Funktionäre? Funktionierende wäre hier wohl das falsche Wort. Immerhin haben sie einen bekannten Fürsprecher: López de Lacalle, Boss bei Artadi, ist natürlich voll des Lobes und würde sofort beitreten. Wäre man dann doch vielleicht der König; aber nur der König einer Gruppe der Verzagten.

Um was geht es?

Den ABRA-Funktionären ist es langweilig. Diese Situation kennen wir, das war bei den Salonbourgeoisisten in Catalunya auch nicht anders. Und aus lauter Langeweile zettelten sie eine Unabhängigkeitsdebatte an. Das ging in Catalunya schief, und es wird auch in der Errioxa nicht viel besser laufen. Einen Kuchen in seine Einzelteile zu zerlegen ist so einfach dann auch wieder nicht.

Das geographische Problem ist nicht gelöst. Es steht weiterhin wie ein fetter Hinkelstein im Raum. Denn San Vicente de la Sonsierra nebst Anhängsel Ábalos ist nun einmal politische Provinz, und zwar Rioja. Eher würde man in einem Straßengraben.. (dying in a ditch means dying in a ditch). Das Problem ist aber, dass vor allem Weingüter in Bastida auch diverse Parzellen in San Vicente beackern oder von dort Trauben beziehen. Sollte die D.O. Maha-ABRA Wirklichkeit werden, müssten diese Bodegas zwei Bodegas betreiben, in zwei Weinbauregionen. Toll, ¿wá?

Bleiben wir noch einen Moment in diesem netten Dorf. Dort gibt es ein paar durchaus gut bekannte Weingüter: Marqués de Carrión zum Beispiel, Teil von J. García Carrión, die größte Bodegagruppe Europas. Oder aber Torres, diese gräuliche Bodega vor den Toren des Ortes. Beide beziehen Trauben aus halb Spanien, nicht nur aus Arabako Mahastiak. Würde man die Regionen trennen, müsste man auch die Weinberge sauber trennen. Dies würde wohl entlang der Ortsgrenzen passieren. La Bastida indes ist komplett von königlicher Rioja umgeben, das ist eine Insel mit ’nem Berg im Rücken: der Toloño. Remelluri käme wohl mit einem blauen Auge davon, die Weinberge befinden sich fast komplett auf Bastida-Gemeindegebiet. Marqués de Carrión zog vor einigen Jahren von Briones gen Bastida, hier füllt man diverse Millionen Flaschen Wein, zehn zumindest. Und alles wird hier versteuert. Kann jemand glauben, dass J. García Carrión auf die Vermarktung als Rioja verzichten würde, nur weil ein paar ABRA-Funktionäre einen Traum haben? Kwatsch!

Am anderen Ende der Arabako Errioxa ist der Text ein anderer, das Lied indes ist das gleiche. In Oion stehen diverse Bodegas, Bujanda etwa, die sich aus Quellen der Rioja Alta und der Rioja Oriental Bazaaar speisen. El Coto de Rioja ist eine der größten Bodegas der Rioja, wenn nicht die größte. Die Bodega steht in Oion, die Trauben stammen aus <bitte beliebigen Ortsnamen einsetzen>. Werden die sich in El Coto de Arabako Mahastiak umbenennen, um dann in der Welt einen Viñedos de Álava Reserva zu verkaufen? Wohl eher nicht…

Viele Bodegas haben in den letzten Jahren in beiden Regionen Niederlassungen eingerichtet, teilweise echte Bodegas, teilweise bessere Briefkästen. Dies geschah vor allem, weil man so Subventionen in beiden autonomen Regionen einstreichen kann. Von jetzt auf gleich könnte dies aber auch weinpolitisch wichtig werden.

Vega Sicilia und Rothschild sind in der Rioja, um Wein mit dem Rückenetikett Rioja zu vermarkten. Die, aber nicht nur die, haben Lieferverträge mit Weinbauern in der halben Rioja. Würde diese Handelsgrundlage entfallen, käme wohl auf die baskische Seite eine Menge von Schadensersatzprozessen zu, die man durchaus gewinnen kann.

Was passiert mit Weingütern, die sich der neuen weinpolitischen Landkarte nicht anschließen wollen? Rein theoretisch wären sie dazu verdammt, ihre Weine als spanische Tafelweine zu verkaufen. Arabako Errioxa lebt vom Weinbau und auch vom Weintourismus. Würden die Großen, jene mit Namen und Bekanntheitsgrad in der ganzen Welt, auf die andere Seite des Ebro wechseln, was sollte dann dort passieren? Investoren von außerhalb kommen gen Rioja, um etwas zu verkaufen, das sich Rioja nennt.

Selbst die von der PNV präferierte Sub-Region Arabako Errioxa innerhalb der Rioja würde wohl nicht funktionieren. Zwar könnten die Weingüter dann weiterhin Rioja-Wein verkaufen, aber halt nur, wenn der Wein aus Trauben gekeltert wird, die aus Álava stammen. Würde auch das nicht gelten, wäre man dort, wo man heute ist.

Eine Abspaltung, die dann den Namen Arabako Errioxa tragen würde, wird es nicht geben. Das hat die königliche Rioja schon einmal ganz klar festgestellt. Die Marke Rioja würden Abtrünnige (m/w/d) garantiert nicht nutze dürfen.

Können all diese kleinen Betriebe aus Kripan, Navaridas, Leza, Eskuernaga oder Lapuebla de Labarca ihre Produkte verkaufen, wenn da nicht mehr Rioja draufsteht? In Euskadi schon, aber dort leben gerade einmal zwei Millionen Menschen. In der königlichen Rioja nicht eine Flasche, in Navarra auch nicht viel mehr.

Konsumierende sind Gewohnheitstiere, egal, was Großhändler oder Importierende sagen.  Kein Importeur mit drei Gramm Hirn im Schädel würde einem Weingut sagen, dass man aufhören würde, deren Weine zu kaufen, wenn da Viñedos de Álava auf dem Etikett stehen würde. Ob das deren Kunden auch so sehen, das warten wir erst einmal gelassen ab. Denn auf den Weinkarten dieser Welt wäre die Rioja ja weiterhin präsent, als Rioja! Und dann sind da noch diese anderen. Remelluri kriegt das vielleicht gebacken; Artadi auch, und fünf oder zehn oder zwanzig weitere Kellereien hätten vielleicht auch keine Probleme. Aber jene, deren Weine bei Discountern für kleine Münze gelistet sind, würden sich ganz schnell umsehen. Wenn der Konsument zwischen Bodegas Fulano aus Rioja und Bodegas Zutano aus Viñedos de Álava entscheiden muss, brauchen wir nicht lange nachdenken, um zu begreifen, was passieren würde.

Das beste, was den Weingütern in Euskadi passieren könnte, wäre eine krachende Ablehnung seitens der Europäischen Union. Dort entscheiden Menschen mit ökonomischem Sachverstand. Mal sehen, ob sie ihn auch nutzen.

Und nein, ich bin kein Feind von Euskadi. Ganz im Gegenteil! Text: El oso alemán

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Josef Dockner Rosé Selektion J.D.

Roséwein · Kremstal, Niederösterreich · Zweigelt & Pinot Noir

Höbenbach · Göttweiger Berg Qualitätswein Niederösterreich Löss & Lehm mit Kalkanteil Stahltank trocken 10–12 °C

Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.


Höbenbach am Göttweiger Berg

Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.

Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.

Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.

Im Glas

Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.

Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.


Herkunft Höbenbach, Kremstal, Niederösterreich
Lage Weingärten am Göttweiger Berg
Klassifikation Qualitätswein Niederösterreich
Boden Löss und Lehm mit Kalkanteil
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Geschmack trocken
Trinktemperatur 10–12 °C

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Länder/Regionen

Joblot Givry Mademoiselle blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru (Cuvée Mademoiselle) Servoisine + alte Reben En Veau Côte Chalonnaise 2022

Der Givry Mademoiselle 1er Cru Blanc 2022 der Domaine Joblot ist ein eleganter, würziger und feingliedriger Chardonnay mit ausgewogener Struktur. Schon jung trinkreif, besitzt er zugleich großes Lagerpotential – eine Cuvée aus den Lagen Servoisine und den alten Reben von En Veau.


Cuvée Mademoiselle – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für Pinot Noir und Chardonnay bekannt. Die Cuvée Mademoiselle vereint Trauben aus der Premier-Cru-Lage Servoisine mit jenen der alten Rebstöcke von En Veau (Vaux) – das gibt dem Wein mineralische Komplexität und Feinheit.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2022 – Côte Chalonnaise

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die würzig-mineralische Art dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus Servoisine und den alten Reben von En Veau.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Elegant, würzig und feingliedrig, mit ausgewogener Struktur. Die mineralische Komplexität wird von einem Potpourri verschiedener Früchte untermalt, während Zitrusnoten für einen frischen, klaren Abgang sorgen.

Würzig, feingliedrig und mineralisch komplex, mit klarem Zitrus-Finish – jung trinkreif und doch lagerfähig.

Schon jung zugänglich, mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus Servoisine und alten Reben von En Veau (beide 1er Cru)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2020

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2020

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bearbeitung der Weinberge und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2020 – Mosel

2020 brachte an der Mosel einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr ergibt das einen besonders filigranen, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und kristalline mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Feinkost

Terrine von Fasan mit Armagnac

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine vom Fasan mit Armagnac ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Feines Fasanenfleisch, veredelt mit einem Hauch Armagnac – edle Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Fasanenfleisch, verfeinert mit Armagnac. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Fein und würzig, mit dem zart-wildigen Charakter des Fasans und der edlen, leicht süßlichen Note des Armagnac. Aromatisch abgerundet, mit feiner Textur.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem kräftigen Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine vom Fasan mit Armagnac (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2030

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Rebsorten

Metzger Chardonnay vom Kalkstein

Weißwein · Chardonnay · Pfalz · Deutschland

Metzger Chardonnay vom Kalkstein ist ein eleganter Chardonnay aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas feine Frucht und Schmelz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Chardonnay seine elegante, mineralische Prägung und feine Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten Stil mit Schmelz.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen feine Frucht, Steinobst und Zitrus, getragen von einer kalkgeprägten Mineralität. Elegant, mit cremigem Schmelz und frischer Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta und Gerichte mit heller Sauce.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Chardonnay)
Ausbau: 100 % Chardonnay, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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Weine

Weingut Andres Haardter Bürgergarten Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Bürgergarten (Einzellage) Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein über Kalkmergel trocken · Sélection Massale 12 Mon. Holz + Feinhefe BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Bürgergarten Chardonnay 2024 zeigt eindrucksvoll, wie präzise ein Wein seine Herkunft widerspiegeln kann: kühle Eleganz, zarte salzige Nuancen und eine noble, fein reduktive Spannung, ohne je üppig zu wirken – ein Lagen-Chardonnay mit klarer Struktur, subtiler Kraft und edlem Understatement.


Haardter Bürgergarten – Chardonnay in Präzision

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie die kleine, charaktervolle Lage Haardter Bürgergarten separat ab.

Eine feine Schicht Buntsandsteinverwitterung über kalkhaltigem Mergel prägt die Lage und verleiht dem Chardonnay kühle Eleganz, salzige Nuancen und eine fein reduktive Spannung. Die Reben stammen aus einer burgundischen Sélection Massale und sind noch jung, doch bereits beeindruckend präzise im Ausdruck – in dieser Phase erreicht der Bürgergarten sogar das Niveau des berühmten Mandelrings oder übertrifft es.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von der Einzellage Haardter Bürgergarten, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay aus burgundischer Sélection Massale.

Vergoren wird mit natürlichen Hefen. Es folgen zwölf Monate Reife im Holz – in einem ausgewogenen Verhältnis aus neuen und gebrauchten Barriques – sowie zwei weitere Monate auf der Feinhefe im Stahltank. Diese behutsame Ausbauweise unterstreicht die kühle Eleganz und salzige Spannung, schenkt zusätzliche Tiefe und rundet das Gesamtbild harmonisch ab, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Chardonnay von mineralischer Klarheit: kühle Eleganz, zarte salzige Nuancen und eine noble, fein reduktive Spannung prägen das Bild, mit feinen Zitrus- und hellen Steinfruchtnoten und einem dezenten Anklang an Feuerstein. Am Gaumen klar strukturiert, mit subtiler Kraft und ruhiger, selbstbewusster Eleganz; das Barrique bringt Tiefe und feine Textur, ohne je üppig zu wirken, und mündet in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Kühle Eleganz, zarte Salzigkeit und fein reduktive Spannung über Zitrus und heller Steinfrucht – klar strukturiert, mit subtiler Kraft und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Unbedingt dekantieren! Ein präziser Lagen-Chardonnay mit gutem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Haardter Bürgergarten, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); feine Buntsandsteinverwitterung über kalkhaltigem Mergel; Reben aus burgundischer Sélection Massale
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 12 Monate in neuen und gebrauchten Barriques, 2 Monate auf der Feinhefe im Stahltank; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Spirituosen

Faude feine Brände Rote Bete Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Rote-Bete-Geist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus feldfrischer junger Roter Bete – „ländlich exotisch", mit kräftigem Auftritt, erdiger Note und leichter Süße im Abgang.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die feldfrische junge Rote Bete stammt von einem Landwirt aus Bötzingen – regional und tagesfrisch verarbeitet.

Mazeration und Destillation

Da die Rote Bete zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefert, entsteht ein Geist: Das Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase erdig und würzig, mit dem typischen Charakter frischer Roter Bete. Am Gaumen kräftig und intensiv, mit einer fein süßlichen Note im Abgang – ein ausdrucksstarkes, ungewohnt erdiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als außergewöhnliche, erdig-würzige Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Rote-Bete-Geist (Gemüse-Geist), Rote Bete aus Bötzingen
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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