Das Weinbaugebiet Rheinhessen

Rheinhessen

In kaum einem anderen Gebiet ist der Weinbau in der Fläche so präsent wie hier: aus 136 Gemeinden setzt Rheinhessen sich zusammen und nur drei davon betreiben keine Rebenzucht. Dass die sich hier so lohnt, hat mehrere Gründe. Zum einen macht es die Landschaft den Winzern leicht: das Gelände ist waldarm und meist flach bis sanft hügelig, Steillagen finden sich nur selten. Geschützt werden die knapp 27 000 Hektar durch Pfälzer Wald, Taunus und Hunsrück, gewärmt vor allem durch den rechterhand liegenden Rhein. Moment, wird sich der Geografiekundige denken. Ja, es stimmt – obwohl es „Rheinhessen“ heißt, liegt das Gebiet mitnichten in Hessen (dort liegt der Rheingau), sondern in Rheinland-Pfalz.

Südlich von dessen Landeshauptstadt Mainz beginnt er, der Bereich Nierstein, der eines der qualitativen Zentren Rheinhessens birgt. Das war auch schon früher so, daher gehörte dieses Filetstück von 2500 Hektar zu nicht geringen Teilen dem Kurfürstentum Mainz. Dass der Bereich nach diesem ganz in seinem Osten liegenden Örtchen Nierstein benannt wurde, ist kein Zufall: hier befindet sich nach aktuellem Stand der Forschung der älteste noch erhaltene Weinberg Deutschlands, der Glöck von 742. Und auch der berühmte Rote Hang liegt ganz in der Nähe. Dort finden sich auf nur fünf Kilometern Länge zahlreiche hochgeschätzte Steillagen wie Hipping, Pettenthal und Ölberg. Seinen Namen verdankt der Hang den durch Hämatit-Anteile rötlich schimmernden Sandstein- und Tonschichten des Rotliegend, der besonders Rieslingen eine Eleganz verleiht, die es durchaus mit der Konkurrenz aus dem Rheingau aufnehmen können, und das meist auch noch zu günstigeren Preisen – obwohl der Abstand in den letzten Jahren geschrumpft ist. Die enormen Kosten für Flurbereinigungen mussten irgendwie wieder eingespielt werden. Diese war nötig geworden, um den Weinbau an der Rheinfront überhaupt wirtschaftlich zu halten – immer wieder hatte Starkregen wertvollen Boden aus dem Hang gewaschen und unwiederbringlich in den Rhein gespült.

Zornheim

Wie in manch anderem Weinbaugebiet auch blickt man in Rheinhessen auf eine ehrwürdige Vergangenheit zurück – der „Rüssling“ oder „Rissling“ erfuhr hier vor über 600 Jahren zum ersten Mal schriftliche Würdigung -, scheiterte in jüngerer Zeit aber an seinem eigenen Erfolg. Das prägnanteste Beispiel dafür können wir im Bereich Wonnegau mit seinen drei Weinhochburgen Alzey, Westhofen und Worms bestaunen. Nördlich der Wormser Altstadt, wo der Sage nach schon Siegfried und seine Nibelungen dem Rheinwein frönten, reckt die gotische Liebfrauenkirche ihre Türme gen Himmel. Noch heute ist sie von Weinbergen umgeben, die wohl schon Anfang des 19. Jahrhunderts den Weinhändler Valckenberg reizten, die im Zuge der napoleonischen Säkularisation zur Versteigerung stehende Fläche in seinen Besitz zu bringen. Das Terroir brachte nicht nur ein interessantes Setting mit sich, sondern auch eine geschmackliche Eigenschaft, die es weniger der Geologie als dem etwa hundert Jahre früher tobenden Pfälzischen Erbfolgekrieg verdankte: eine intensive Rauchnote infolge des zuhauf im Umfeld der Kirche aufgetürmten Schutts niedergebrannter Holzhäuser. Das brillante Marketing brachte Valckenberg Bestellungen aus ganz Europa bis hinauf zum britischen Königshaus ein – und viele Trittbrettfahrer, die es sich zunutze machten, dass die Bezeichnung „Liebfrauenmilch“ nicht geschützt war. Innerhalb weniger Jahrzehnte war der edle Name ruiniert: Anfang der 90er lief fast die Hälfte der 340 Millionen Flaschen Wein für den Export unter dem Namen Liebfrauenmilch, und auch wenn mittlerweile Dinge wie zulässige Rebsorten sowie Restzuckergehalt verbindlich geregelt sind und man sich in Deutschland selbst lange von ihrem Genuss verabschiedet hat, kann man die zu Spottpreisen angebotenen Flaschen noch häufig etwa in britischen oder russischen Supermarktregalen erspähen.

Diese Geschichte steht exemplarisch für eine Entwicklung, die äußerst fatale Folgen für Rheinhessen haben sollte und die bis heute nicht ganz überwunden ist. Den Anfang nahm das Unheil mit der Größe der hiesigen Weinberge, die sich international zwar im Durchschnitt bewegen, für deutsche Verhältnisse aber außerordentlich groß sind. So kam es, dass viele Winzer sich selbst Maschinen anschafften, Massenträger-Reben pflanzten und die charakterarmen Resultate dann über große Ketten an den Mann zu bringen oder gleich in den Export zu geben versuchten. Das fehlende Profil sorgte jedoch dafür, dass man die Preise immer weiter senken musste, um konkurrenzfähig zu bleiben. Am Ende hatte man finanziell nicht viel gewonnen, aber den Ruf einer ganzen Region geschädigt. Auch die Spitzenweingüter litten unter der leichten Verführbarkeit ihrer Kollegen hin zur Massenproduktion, erlagen dieser selbst aber zum Glück nicht. Angesichts der Tatsache, dass Rheinhessen als größtes deutsches Weinbaugebiet ein Viertel der Gesamtproduktion beisteuert, ist die Dichte an Top-Weinmachern, deren Tropfen sich entsprechend lange lagern lassen, noch immer vergleichsweise gering. Das wirtschaftliche Rückgrat bilden nicht selten die geschmacklich eher zurückhaltenden Grauburgunder, Müller-Thurgaus oder halbtrockene und liebliche Rieslinge.

Die 2002 gegründete Vereinigung „Message in a bottle“ vereint dabei abseits des elitären VDP die Winzer, die mit Handlese, Öko-Landwirtschaft und Co. an die Spitze wollen, „Maxime Herkunft Rheinhessen“ und „Wein vom Roten Hang e.V.“ leisten ähnlich wertvolle Arbeit nach innen wie nach außen. Dennoch: im breiten Mittelfeld mit vielen aufstrebenden Jungwinzern muss sich erst noch herauskristallisieren, wer sich hohen Ansprüchen verpflichten und wer lieber in der Easy-Drinking-Spur bleiben möchte. Die Argumente für Ersteres überwiegen dabei, denn auch wenn der Hype um ungeschwefelte Naturweine fast schon wieder ein wenig an Fahrt verloren hat, ist Pét Nat, also Perlwein ohne künstlich zugesetzte Kohlensäure ein Riesenthema, ja deutscher Schaumwein generell, und da sind einige rheinhessische Winzer vorn mit dabei, am besten noch auf Basis von Biodynamik. Hinzu kommen die aktuell beliebten Cuvées mit eher seltenen Rebsorten wie Gewürztraminer oder Auxerrois. Und auch etwas aus der Mode gekommene Schöpfungen des vergangenen Jahrhunderts dürfen ruhig gewürdigt werden, wenn sie denn gut gemacht sind. Schließlich stammen Huxel-, Faber-, Sieger- und Scheurebe aus Rheinhessen, wo sie vom Weinbau-Papst Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey ersonnen wurden.

Qualitätsoffensive und Avantgarde-Stellung sind das eine, Wiederentdeckung von Bewährtem und Traditionspflege das andere: da der Weintourismus in Rheinhessen anders als etwa an der Mosel oder in der Pfalz noch in den Kinderschuhen steckt, will man auf Besonderheiten aufmerksam machen. Die Trulli sind dabei sowas wie ein kleines Markenzeichen geworden: die archaisch anmutenden weißen Hütten kann man sich gut in Spanien oder Portugal vorstellen, in Orten wie Flörsheim-Dalsheim aber wirken sie seltsam exotisch. Eines der frühen Beispiele für Arbeitsmigration stellen sie dar, Lombarden errichteten sie im 18. Jahrhundert nach dem Vorbild apulischer Rundhäuser. Wahrscheinlich dienten sie als Schutz vor der Witterung, denn obwohl meist komplett ohne Mörtel erbaut, hält der massive Naturstein im Sommer die Wärme draußen und im Winter selbige drinnen. Will man das volle Programm Rheinhessen haben, genießt man seinen Wein vor einem solchen Trullo aus der altehrwürdigen Mainzer Stange, einem Schoppenglas, das mit 400 ml Fassungsvermögen einen hübschen Mittelweg zwischen dem derben Dubbe- und dem zierlichen Römerglas eröffnet. „Schobbestesche“, Schoppenstecher, nennen die Einheimischen augenzwinkernd denjenigen, der sich ein Glas nach dem anderen einverleibt.

Besonders anfällig soll man dafür in Bingen sein, wo Rheinhessen mit seinen Nachbargebieten Mittelrhein, Nahe und Rheingau zusammentrifft. Wie um seinen Status an der Grenze besonders zu verteidigen, gibt man hier in Sachen Riesling alles und kredenzt mit fruchtig-spritzigen Tropfen einen erfrischenden Kontrapunkt zu den vornehmen Rieslingen der Rheinfront flussaufwärts. Bekannter ist das noch verbliebene westliche Drittel, der Bereich Bingen, aber für den Ingelheimer Rotwein. Wie eine kleine Insel liegt die Stadt inmitten von Riesling und Müller-Thurgau. Der Portugieser ist Platzhirsch, er hat hier Tradition und ist mit seiner Fruchtbetontheit eine sichere Bank als Alltagswein für die Winzer, aber geschmacklich anspruchsvoller kommt doch der Spätburgunder daher. Anders als beispielsweise Vertreter aus Baden spielt er hier nicht so hochkonzentriert auf, dafür aber frisch und elegant und oft mit dem perfekten Einsatz von Holz. Der Dornfelder, der den Rotweinboom einst ausgelöst hatte, liegt nach Fläche zwar nach wie vor klar vorn, dürfte in der Zukunft aber einbüßen, wenn noch mehr Winzer das ungeheure Potential des Spätburgunders erkennen. Zumal dessen Anbau durch die zunehmend wärmeren Temperaturen vereinfacht wird.

Gottesgarten

Davon profitiert auch eine andere Rebsorte – wieder, könnte man hinzufügen, denn anders als der Spätburgunder ist der Silvaner in Rheinhessen schon seit Jahrhunderten heimisch, vor 100 Jahren nahm er zwei Drittel der dortigen Weinbaufläche ein. Dass er mittlerweile auf weniger als ein Zehntel dieser Fläche zurückgedrängt wurde, liegt an der schon erwähnten Massenvermarktung: er benötigt viel Pflege, sonst fällt der Ertrag rapide ab. Dennoch ist Rheinhessen noch immer das größte Silvaner-Anbaugebiet der Welt, noch vor Franken, das für seine Version deutlich bekannter ist. Stolz etikettieren viele Winzer ihn deshalb auch mit „RS“, mit Rheinhessen-Silvaner. Gerade für diejenigen, denen ein Riesling oft zu viel Säure an den Tag legt, ist er die perfekte Alternative.

Man sieht, es gibt hier kaum etwas, das nicht versucht wird: Silvaner wiederbeleben, Rotwein und Burgunder ausbauen, sich an Chardonnay und Sauvignon Blanc heranarbeiten und natürlich Rieslinge auf ein noch höheres Niveau heben. Über die Ehrenrettung Rheinhessens ist man dabei schon lange hinaus; jetzt gilt es, die Schüchternheit abzulegen auf Augenhöhe mit den Nachbarn zu kommen. Das Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms hat viel von einem vor sich hindämmernden Riesen, der sich seiner eigenen Kräfte noch nicht so ganz bewusst ist. Und auch wenn mancher feine Rheingauer die Augenbraue heben und von Rheinhessen eitel als der falschen Seite des Flusses sprechen mag: der schlafende Riese erwacht langsam. Text: Dario Sellmeier

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Rebsorten

Paul Mas Grenache Noir Syrah IGP

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Grenache Noir Syrah ist eine fruchtig-saftige Cuvée aus Grenache Noir und Syrah aus dem sonnigen Südfrankreich – ein unkomplizierter, zugänglicher Rotwein mit reifer Frucht und feiner Würze.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das heiße, sonnige Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Grenache Noir und Syrah sind klassische Rhône-Sorten, die hier bestens gedeihen. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir und Syrah. Grenache bringt reife rote Frucht und Wärme, Syrah dunkle Beere, Würze und Struktur. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die saftige, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, dazu ein Hauch Pfeffer und mediterrane Würze. Am Gaumen saftig und weich, mit feiner Frucht, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache Noir & Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Castelmaure Grande Cuvée Corbieres rouge

Rotwein · Corbières · Languedoc · Cuvée

Castelmaure Grande Cuvée Corbières ist ein saftiger, intensiver Rotwein aus dem sonnigen Corbières im Languedoc. Die Cuvée aus Syrah, Grenache und Carignan stammt von der Genossenschaft Castelmaure im Süden der Appellation. Dunkle, schwarze Früchte wie Pflaume und Holunder prägen das Bild, dazu Süßholz. Am Gaumen fast fleischig und sehr stoffig.


Corbières

Die AOC Corbières liegt im Languedoc im Süden Frankreichs, geprägt von viel Sonne, Wind und der duftenden Garrigue. Die Genossenschaft Castelmaure in Embres-et-Castelmaure liegt im südlichen Teil der Appellation, auf Böden aus Schiefer und Kalk. Hier reifen die sonnenverwöhnten Reben für diese Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Syrah, Grenache und Carignan von älteren Reben. Die entrappten Trauben werden vergoren und der Wein anschließend rund zehn bis zwölf Monate in Barriques (teils neu) ausgebaut, was ihm Struktur und feine Röstnoten gibt.

Im Glas

Tiefes, intensives Purpurrot. In der Nase dunkle, schwarze Früchte wie Pflaume und Holunder, dazu Süßholz, Garrigue-Kräuter und ein Hauch Röstaromen. Am Gaumen kraftvoll, dicht und stoffig, fast fleischig, mit reifem Tannin. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung zugänglich, kann aber auch einige Jahre reifen. Eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: geschmortes und gegrilltes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Corbières (Embres-et-Castelmaure), Languedoc; Schiefer/Kalk
Klassifikation: Corbières AOC
Ausbau: ca. 10–12 Monate Barrique (teils neu)

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Rebsorten

Vite Colte Villalta Roero Arneis

Wein · Weißwein · Roero · Italien

Vite Colte Villalta Roero Arneis ist ein eleganter Weißwein aus der heimischen Piemont-Sorte Arneis. Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen; in der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten, am Gaumen trocken mit einer feinen grasigen Note.


Roero / Piemont

Heimat der alteingesessenen Rebsorte Arneis ist das Roero mit seinen Hügeln links des Flusses Tanaro im Piemont. Die kalk- und kieselhaltigen Böden dieser Zone bringen elegante, feingliedrige Weißweine hervor. Erzeuger ist die renommierte piemontesische Genossenschaft Vite Colte (vormals Terre da Vino).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Arneis. Nach einer sanften Pressung folgt die rund zehntägige Gärung bei kontrollierten 16–18 °C im Edelstahl. Eine kurze Flaschenreife rundet den Wein ab und entwickelt Struktur und Duft weiter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten und einem floralen Anklang. Am Gaumen trocken und saftig, mit einer feinen grasigen Note und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Antipasti, hellem Fleisch und frischem Käse.


Lage: Roero (Piemont, Italien); Vite Colte (Terre da Vino)
Klassifikation: Roero Arneis DOCG – 100 % Arneis, trocken
Ausbau: ~10 Tage Gärung im Edelstahl bei 16–18 °C, kurze Flaschenreife

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Spanien

Sierra de Tolono La Dula Garnachas de Altura 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha

100 % Garnacha La Dula · Garnachas de Altura Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Rivas de Tereso · bis ~700 m Kalkstein & Kalkmergel alte Höhenreben Foudre + 300-l-Amphore · unfiltriert biologisch/biodynamisch · 2023

Der Sierra de Toloño La Dula „Garnachas de Altura" 2023 ist ein reinsortiger Garnacha von hochgelegenen alten Reben. Ein Rioja, der durch seine kraftvolle, strukturierte und satte Himbeerfrucht begeistert – tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch am Gaumen.


La Dula – Höhen-Garnacha aus der Rioja Alavesa

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. In Haro geboren und nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat in ihre Heimat zurückgekehrt, bewirtschaftet sie heute in der Rioja Alavesa einige der ältesten und höchstgelegenen Weinberge der Region – am Fuß der namensgebenden Sierra de Toloño. Ihr Stil ist minimalistisch und herkunftsgetreu: biologisch, zunehmend biodynamisch, mit schonender Arbeit in Stahl, altem Holz und Amphoren.

Der La Dula „Garnachas de Altura" stammt von hochgelegenen Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, bis auf rund 700 Meter Höhe – nach deinen Angaben teils bereits 1944 gepflanzt. Die kalkreichen Böden (Kalkstein und Kalkmergel), die große Höhe und der Schutz der Berge vor den Nordwinden schaffen ein kühles, atlantisch geprägtes Mikroklima. Das Ergebnis ist eine Garnacha von fast burgundischer Frische und Finesse.

Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa

Die große Höhe und das kühle, atlantisch geprägte Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säure und aromatische Präzision. Zusammen mit dem geringen Ertrag der alten Reben und der kalkgeprägten Herkunft ergibt der Jahrgang 2023 eine Garnacha, in der Kraft und Frische im Gleichgewicht stehen – saftige Frucht mit kühler, mineralischer Spannung.

Ausbau

Reinsortige Garnacha von hochgelegenen alten Reben, Jahrgang 2023, trocken; aus Rivas de Tereso (Rioja Alavesa).

Die Trauben werden von Hand in kleinen Kisten gelesen und langsam sowie spontan mit den eigenen Hefen in großen, alten Holzfoudres bei niedriger Temperatur vergoren. Anschließend reift der Wein in Tonamphoren (300 Liter), sodass kein Holzton die Reinheit der Frucht überlagert. Ungeschönt und unfiltriert abgefüllt, mit minimalem Schwefeleinsatz; die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Rioja, der durch seine kraftvolle, strukturierte und satte Himbeerfrucht begeistert. Tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch am Gaumen, spielt das pikante Säurespiel hier das Zünglein an der Waage und verleiht dem La Dula eine märchenhafte Frische bei gleichzeitiger Kraft und Länge im Abgang.

Kraftvolle, satte Himbeerfrucht, tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch – ein pikantes Säurespiel als Zünglein an der Waage, mit märchenhafter Frische, Kraft und Länge.

Eine Garnacha von burgundischer Finesse; leicht gekühlt bei 15–17 °C ein Gewinn.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Pilzgerichten und Charcuterie sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: hochgelegene Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, Rioja Alavesa (Spanien); bis ~700 m, Kalkstein und Kalkmergel; kühles, atlantisch geprägtes Mikroklima
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Garnacha (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung in großen alten Holzfoudres, Reifung in 300-l-Tonamphoren, ungeschönt und unfiltriert, minimaler Schwefel; biologisch/biodynamisch

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Rebsorten

Von Winning Deidesheimer Herrgottsacker Riesling 2021

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Herrgottsacker von Winning · Deidesheim größte Einzellage Deidesheims Südost-Ausrichtung sandiger Lehm & Buntsandstein trocken 2021

Der von Winning Deidesheimer Herrgottsacker Riesling 2021 stammt aus der größten Einzellage Deidesheims. Ein klarer, frischer Riesling, dessen Frucht von Pfirsich- und Zitrusaromen bestimmt und von einer spürbaren Mineralität abgerundet wird.


Deidesheimer Herrgottsacker – die größte Lage Deidesheims

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die Rieslinge im Holzfass zu vergären und auf der Feinhefe reifen zu lassen.

Die nach Südosten ausgerichtete Lage Herrgottsacker ist die größte Einzellage in Deidesheim. Die Böden bestehen aus sandigem Lehm und Buntsandstein und ergeben klare, frische Rieslinge mit Pfirsich- und Zitrusfrucht sowie einer spürbaren Mineralität.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die südostexponierte Lage und der herkunftsbetonte Ausbau bewahrten Klarheit, Frische und Mineralität – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Herrgottsacker, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von sandigem Lehm und Buntsandstein.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Klarheit, frische Frucht und Mineralität ausgerichtet. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein klarer, frischer Riesling: die Frucht wird von Pfirsich- und Zitrusaromen bestimmt, ergänzt um einen Hauch Apfel und florale Anklänge. Am Gaumen saftig und geradlinig, mit lebendiger Säure und einer spürbaren, feinen Mineralität, die das Geschmacksbild abrundet.

Klar und frisch, mit Pfirsich- und Zitrusfrucht – saftig und geradlinig, mit lebendiger Säure und einer spürbaren, fein abrundenden Mineralität.

Ein klarer, animierender Ortslagen-Riesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: Deidesheimer Herrgottsacker (größte Einzellage Deidesheims), Deidesheim, Pfalz; Südost-Ausrichtung, sandiger Lehm und Buntsandstein
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

Chevillon Nuits St. Georges Les Roncieres 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Roncières · 1er Cru Nuits-Saint-Georges 1,06 ha · 250–300 m 2021

Der Nuits-Saint-Georges Les Roncières 1er Cru 2021 der Domaine Chevillon ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer 1,06 Hektar großen Premier-Cru-Parzelle. Mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit dunkler Frucht, Lakritz und einer klaren, frischen Struktur.


Les Roncières – Premier Cru in Nuits-Saint-Georges

Die Parzelle Les Roncières erstreckt sich über 1,06 Hektar in Nuits-Saint-Georges in der Côte de Nuits. Mit ost-südöstlicher Ausrichtung und einer Höhenlage von 250 bis 300 Metern bietet das Terroir gute Bedingungen für Pinot Noir und prägt den Wein deutlich.

Nuits-Saint-Georges steht für strukturierte, tiefe Rotweine. Die Domaine Robert Chevillon zählt zu den führenden Adressen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres Wetter im August und September sicherte die Reife. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Intensive Farbe und reiche Frucht. Feine Nuancen von Lakritz und vegetabilen Aromen geben elegante Komplexität. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit Brombeere, Maulbeere, dunkler Schokolade und erdigen Noten, getragen von sanften Tanninen und pikanter Säure.

Brombeere, Maulbeere und dunkle Schokolade über erdigen Noten – fleischig, facettenreich, mit pikanter Säure und Biss.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Les Roncières (1er Cru), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ost-Südost, 250–300 m, 1,06 ha
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2022 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese. Das ergibt im Pian del Ciampolo einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und etwas mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation seine Saftigkeit und Balance bewahrt – samtig und sehr trinkfreudig.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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USA

Saxum Broken Stones 2015

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 75 % neue Barriques 2015

Der Saxum Broken Stones 2015 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem ertragsarmen Jahrgang 2015 besonders konzentriert.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2015 – Paso Robles

2015 war an der kalifornischen Central Coast ein ertragsarmer Jahrgang: Trockenheit und eine kleine Ernte brachten besonders konzentrierte, dichte Weine mit guter Frische. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2015 heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah und 1 % Roussanne, Jahrgang 2015, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in französischen Barriques, davon 75 % neu. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reichtum und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte dunkle Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geröstete Kräuter und eine herzhaft-rauchige Note von gegrilltem Fleisch. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und plüschig, mit dichtem, feinem Tannin und einer bemerkenswerten, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, nahtlosen Nachhall mündet.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, gerösteten Kräutern und Grillfleisch – reich und plüschig, mit mineralischer Länge.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah, 1 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in französischen Barriques (75 % neu); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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