Das Weinbaugebiet Rheinhessen

Rheinhessen

In kaum einem anderen Gebiet ist der Weinbau in der Fläche so präsent wie hier: aus 136 Gemeinden setzt Rheinhessen sich zusammen und nur drei davon betreiben keine Rebenzucht. Dass die sich hier so lohnt, hat mehrere Gründe. Zum einen macht es die Landschaft den Winzern leicht: das Gelände ist waldarm und meist flach bis sanft hügelig, Steillagen finden sich nur selten. Geschützt werden die knapp 27 000 Hektar durch Pfälzer Wald, Taunus und Hunsrück, gewärmt vor allem durch den rechterhand liegenden Rhein. Moment, wird sich der Geografiekundige denken. Ja, es stimmt – obwohl es „Rheinhessen“ heißt, liegt das Gebiet mitnichten in Hessen (dort liegt der Rheingau), sondern in Rheinland-Pfalz.

Südlich von dessen Landeshauptstadt Mainz beginnt er, der Bereich Nierstein, der eines der qualitativen Zentren Rheinhessens birgt. Das war auch schon früher so, daher gehörte dieses Filetstück von 2500 Hektar zu nicht geringen Teilen dem Kurfürstentum Mainz. Dass der Bereich nach diesem ganz in seinem Osten liegenden Örtchen Nierstein benannt wurde, ist kein Zufall: hier befindet sich nach aktuellem Stand der Forschung der älteste noch erhaltene Weinberg Deutschlands, der Glöck von 742. Und auch der berühmte Rote Hang liegt ganz in der Nähe. Dort finden sich auf nur fünf Kilometern Länge zahlreiche hochgeschätzte Steillagen wie Hipping, Pettenthal und Ölberg. Seinen Namen verdankt der Hang den durch Hämatit-Anteile rötlich schimmernden Sandstein- und Tonschichten des Rotliegend, der besonders Rieslingen eine Eleganz verleiht, die es durchaus mit der Konkurrenz aus dem Rheingau aufnehmen können, und das meist auch noch zu günstigeren Preisen – obwohl der Abstand in den letzten Jahren geschrumpft ist. Die enormen Kosten für Flurbereinigungen mussten irgendwie wieder eingespielt werden. Diese war nötig geworden, um den Weinbau an der Rheinfront überhaupt wirtschaftlich zu halten – immer wieder hatte Starkregen wertvollen Boden aus dem Hang gewaschen und unwiederbringlich in den Rhein gespült.

Zornheim

Wie in manch anderem Weinbaugebiet auch blickt man in Rheinhessen auf eine ehrwürdige Vergangenheit zurück – der „Rüssling“ oder „Rissling“ erfuhr hier vor über 600 Jahren zum ersten Mal schriftliche Würdigung -, scheiterte in jüngerer Zeit aber an seinem eigenen Erfolg. Das prägnanteste Beispiel dafür können wir im Bereich Wonnegau mit seinen drei Weinhochburgen Alzey, Westhofen und Worms bestaunen. Nördlich der Wormser Altstadt, wo der Sage nach schon Siegfried und seine Nibelungen dem Rheinwein frönten, reckt die gotische Liebfrauenkirche ihre Türme gen Himmel. Noch heute ist sie von Weinbergen umgeben, die wohl schon Anfang des 19. Jahrhunderts den Weinhändler Valckenberg reizten, die im Zuge der napoleonischen Säkularisation zur Versteigerung stehende Fläche in seinen Besitz zu bringen. Das Terroir brachte nicht nur ein interessantes Setting mit sich, sondern auch eine geschmackliche Eigenschaft, die es weniger der Geologie als dem etwa hundert Jahre früher tobenden Pfälzischen Erbfolgekrieg verdankte: eine intensive Rauchnote infolge des zuhauf im Umfeld der Kirche aufgetürmten Schutts niedergebrannter Holzhäuser. Das brillante Marketing brachte Valckenberg Bestellungen aus ganz Europa bis hinauf zum britischen Königshaus ein – und viele Trittbrettfahrer, die es sich zunutze machten, dass die Bezeichnung „Liebfrauenmilch“ nicht geschützt war. Innerhalb weniger Jahrzehnte war der edle Name ruiniert: Anfang der 90er lief fast die Hälfte der 340 Millionen Flaschen Wein für den Export unter dem Namen Liebfrauenmilch, und auch wenn mittlerweile Dinge wie zulässige Rebsorten sowie Restzuckergehalt verbindlich geregelt sind und man sich in Deutschland selbst lange von ihrem Genuss verabschiedet hat, kann man die zu Spottpreisen angebotenen Flaschen noch häufig etwa in britischen oder russischen Supermarktregalen erspähen.

Diese Geschichte steht exemplarisch für eine Entwicklung, die äußerst fatale Folgen für Rheinhessen haben sollte und die bis heute nicht ganz überwunden ist. Den Anfang nahm das Unheil mit der Größe der hiesigen Weinberge, die sich international zwar im Durchschnitt bewegen, für deutsche Verhältnisse aber außerordentlich groß sind. So kam es, dass viele Winzer sich selbst Maschinen anschafften, Massenträger-Reben pflanzten und die charakterarmen Resultate dann über große Ketten an den Mann zu bringen oder gleich in den Export zu geben versuchten. Das fehlende Profil sorgte jedoch dafür, dass man die Preise immer weiter senken musste, um konkurrenzfähig zu bleiben. Am Ende hatte man finanziell nicht viel gewonnen, aber den Ruf einer ganzen Region geschädigt. Auch die Spitzenweingüter litten unter der leichten Verführbarkeit ihrer Kollegen hin zur Massenproduktion, erlagen dieser selbst aber zum Glück nicht. Angesichts der Tatsache, dass Rheinhessen als größtes deutsches Weinbaugebiet ein Viertel der Gesamtproduktion beisteuert, ist die Dichte an Top-Weinmachern, deren Tropfen sich entsprechend lange lagern lassen, noch immer vergleichsweise gering. Das wirtschaftliche Rückgrat bilden nicht selten die geschmacklich eher zurückhaltenden Grauburgunder, Müller-Thurgaus oder halbtrockene und liebliche Rieslinge.

Die 2002 gegründete Vereinigung „Message in a bottle“ vereint dabei abseits des elitären VDP die Winzer, die mit Handlese, Öko-Landwirtschaft und Co. an die Spitze wollen, „Maxime Herkunft Rheinhessen“ und „Wein vom Roten Hang e.V.“ leisten ähnlich wertvolle Arbeit nach innen wie nach außen. Dennoch: im breiten Mittelfeld mit vielen aufstrebenden Jungwinzern muss sich erst noch herauskristallisieren, wer sich hohen Ansprüchen verpflichten und wer lieber in der Easy-Drinking-Spur bleiben möchte. Die Argumente für Ersteres überwiegen dabei, denn auch wenn der Hype um ungeschwefelte Naturweine fast schon wieder ein wenig an Fahrt verloren hat, ist Pét Nat, also Perlwein ohne künstlich zugesetzte Kohlensäure ein Riesenthema, ja deutscher Schaumwein generell, und da sind einige rheinhessische Winzer vorn mit dabei, am besten noch auf Basis von Biodynamik. Hinzu kommen die aktuell beliebten Cuvées mit eher seltenen Rebsorten wie Gewürztraminer oder Auxerrois. Und auch etwas aus der Mode gekommene Schöpfungen des vergangenen Jahrhunderts dürfen ruhig gewürdigt werden, wenn sie denn gut gemacht sind. Schließlich stammen Huxel-, Faber-, Sieger- und Scheurebe aus Rheinhessen, wo sie vom Weinbau-Papst Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey ersonnen wurden.

Qualitätsoffensive und Avantgarde-Stellung sind das eine, Wiederentdeckung von Bewährtem und Traditionspflege das andere: da der Weintourismus in Rheinhessen anders als etwa an der Mosel oder in der Pfalz noch in den Kinderschuhen steckt, will man auf Besonderheiten aufmerksam machen. Die Trulli sind dabei sowas wie ein kleines Markenzeichen geworden: die archaisch anmutenden weißen Hütten kann man sich gut in Spanien oder Portugal vorstellen, in Orten wie Flörsheim-Dalsheim aber wirken sie seltsam exotisch. Eines der frühen Beispiele für Arbeitsmigration stellen sie dar, Lombarden errichteten sie im 18. Jahrhundert nach dem Vorbild apulischer Rundhäuser. Wahrscheinlich dienten sie als Schutz vor der Witterung, denn obwohl meist komplett ohne Mörtel erbaut, hält der massive Naturstein im Sommer die Wärme draußen und im Winter selbige drinnen. Will man das volle Programm Rheinhessen haben, genießt man seinen Wein vor einem solchen Trullo aus der altehrwürdigen Mainzer Stange, einem Schoppenglas, das mit 400 ml Fassungsvermögen einen hübschen Mittelweg zwischen dem derben Dubbe- und dem zierlichen Römerglas eröffnet. „Schobbestesche“, Schoppenstecher, nennen die Einheimischen augenzwinkernd denjenigen, der sich ein Glas nach dem anderen einverleibt.

Besonders anfällig soll man dafür in Bingen sein, wo Rheinhessen mit seinen Nachbargebieten Mittelrhein, Nahe und Rheingau zusammentrifft. Wie um seinen Status an der Grenze besonders zu verteidigen, gibt man hier in Sachen Riesling alles und kredenzt mit fruchtig-spritzigen Tropfen einen erfrischenden Kontrapunkt zu den vornehmen Rieslingen der Rheinfront flussaufwärts. Bekannter ist das noch verbliebene westliche Drittel, der Bereich Bingen, aber für den Ingelheimer Rotwein. Wie eine kleine Insel liegt die Stadt inmitten von Riesling und Müller-Thurgau. Der Portugieser ist Platzhirsch, er hat hier Tradition und ist mit seiner Fruchtbetontheit eine sichere Bank als Alltagswein für die Winzer, aber geschmacklich anspruchsvoller kommt doch der Spätburgunder daher. Anders als beispielsweise Vertreter aus Baden spielt er hier nicht so hochkonzentriert auf, dafür aber frisch und elegant und oft mit dem perfekten Einsatz von Holz. Der Dornfelder, der den Rotweinboom einst ausgelöst hatte, liegt nach Fläche zwar nach wie vor klar vorn, dürfte in der Zukunft aber einbüßen, wenn noch mehr Winzer das ungeheure Potential des Spätburgunders erkennen. Zumal dessen Anbau durch die zunehmend wärmeren Temperaturen vereinfacht wird.

Gottesgarten

Davon profitiert auch eine andere Rebsorte – wieder, könnte man hinzufügen, denn anders als der Spätburgunder ist der Silvaner in Rheinhessen schon seit Jahrhunderten heimisch, vor 100 Jahren nahm er zwei Drittel der dortigen Weinbaufläche ein. Dass er mittlerweile auf weniger als ein Zehntel dieser Fläche zurückgedrängt wurde, liegt an der schon erwähnten Massenvermarktung: er benötigt viel Pflege, sonst fällt der Ertrag rapide ab. Dennoch ist Rheinhessen noch immer das größte Silvaner-Anbaugebiet der Welt, noch vor Franken, das für seine Version deutlich bekannter ist. Stolz etikettieren viele Winzer ihn deshalb auch mit „RS“, mit Rheinhessen-Silvaner. Gerade für diejenigen, denen ein Riesling oft zu viel Säure an den Tag legt, ist er die perfekte Alternative.

Man sieht, es gibt hier kaum etwas, das nicht versucht wird: Silvaner wiederbeleben, Rotwein und Burgunder ausbauen, sich an Chardonnay und Sauvignon Blanc heranarbeiten und natürlich Rieslinge auf ein noch höheres Niveau heben. Über die Ehrenrettung Rheinhessens ist man dabei schon lange hinaus; jetzt gilt es, die Schüchternheit abzulegen auf Augenhöhe mit den Nachbarn zu kommen. Das Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms hat viel von einem vor sich hindämmernden Riesen, der sich seiner eigenen Kräfte noch nicht so ganz bewusst ist. Und auch wenn mancher feine Rheingauer die Augenbraue heben und von Rheinhessen eitel als der falschen Seite des Flusses sprechen mag: der schlafende Riese erwacht langsam. Text: Dario Sellmeier

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Weine

Short Street Chenin Blanc entalkoholisiert

Alkoholfrei · Weißwein · Swartland · Südafrika

Short Street Chenin Blanc ist ein entalkoholisierter Weißwein aus Südafrika. Die alkoholfreie Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat besticht durch ihre frischen, tropischen Aromen.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Chenin Blanc ist die meistangebaute Weißweinsorte des Landes und steht für klare, fruchtbetonte Weine.

Rebsorten und Herstellung

Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Aromatik zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Weißwein mit klarer, fruchtiger Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische, tropische Frucht wie Ananas, Mango und Passionsfrucht, dazu florale, traubige Noten vom Muscat. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, mit feiner Frische und sauberem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als alkoholfreier Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und asiatischer Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Weißwein (alkoholfrei) – Cuvée aus Chenin Blanc & Muscat
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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Spirituosen

VERITAS - Foursquare & Hampden White Rum

Rum · Weißer Rum · Barbados & Jamaika

Veritas ist ein weißer Rum – ein Blend der Foursquare Distillery (Barbados) und der Hampden Estate Distillery (Jamaika), konzipiert von Velier. Seine leichte Färbung zeigt, wie weißer Rum aussieht, wenn auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz verzichtet wird.


Herkunft

Veritas (lateinisch für „Wahrheit") ist die erste Zusammenarbeit zweier renommierter Karibik-Brennereien: Foursquare auf Barbados und Hampden auf Jamaika. Gemixt wurde der Blend unter Federführung von Foursquares Master Blender Richard Seale, nach einer Idee von Luca Gargano (Velier).

Destillation und Blend

Der Blend vereint gelagerte und ungelagerte weiße Rums beider Häuser. Foursquare destilliert in traditionellen Coffey-Column-Stills, Hampden in Double-Retort-Pot-Stills. Auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz wird verzichtet; ein kleiner, kurz im Fass gereifter Anteil erklärt die zarte Färbung. Abgefüllt mit 47 % vol.

Im Glas

Zartes Strohgelb. In der Nase tropische Frucht, Banane und Vanille mit feinen jamaikanischen Ester-Noten. Am Gaumen trocken und ausdrucksstark, mit Zitrus, reifer Frucht und eingebundener Würze – die Hampden-Funkiness bleibt präsent, ohne zu dominieren.

Pur und im Drink

Die Basis für klassische Cocktails wie Daiquiri, Mojito oder Piña Colada – kraftvoll genug, um sich durchzusetzen. Lässt sich bei dieser Qualität auch pur genießen.

Klassisch im Drink: Daiquiri, Mojito und Ti' Punch.


Herkunft: Barbados & Jamaika (Karibik)
Art: Weißer Rum (Blend), ungesüßt
Destillation: Coffey-Column-Still (Foursquare) & Double-Retort-Pot-Still (Hampden)
Alkohol: 47 % vol.

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Weine

Jose Gil San Vicente Labastida Village Wine 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (~70 %) mit ~30 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil alte Reben (45–100 J.) 2023

Der José Gil Viñedos en Labastida 2023 begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein harmonischer Village-Wein aus 45 bis 100 Jahre alten Reben, der die Geschichte seines einzigartigen Terroirs erzählt. Ein Wein mit Seele.


Viñedos en Labastida – Ortswein mit Seele

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der neue Ortswein aus Labastida begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit. Gewonnen aus zwei Weinbergen mit 45 bis 100 Jahre alten Reben in Labastida, Rioja Alavesa, erzählt dieser Wein die Geschichte seines einzigartigen Terroirs.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen tiefen, eleganten Village-Wein mit kraftvoller Frucht und faszinierender Frische. Gesamtproduktion: 5.500 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Harmonische Cuvée aus knapp 70 % Tempranillo und knapp 30 % Garnacha, ergänzt durch die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Tempranillo gibt mit seiner kraftvollen Frucht den Ton an, Garnacha sorgt für charmante Fülle und samtige Struktur; Viura und Palomino bringen Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Der Ausbau erfolgt in sorgfältig ausgewählten, gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, die dem Wein eine elegante Struktur verleihen, die feinkörnigen Gerbstoffe veredeln und ihn mit faszinierender Ernsthaftigkeit abrunden.

Im Glas

Ein Village-Wein mit Tiefe und Persönlichkeit: kraftvolle, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, dazu die charmante Fülle und samtige Struktur der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und faszinierender Ernsthaftigkeit – ein Wein mit Seele.

Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein Wein mit Seele, der Tradition, Terroir und Handwerkskunst vereint.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); zwei Weinberge mit Reben von 45 bis 100 Jahren
Klassifikation: Rioja DOCa, ~70 % Tempranillo, ~30 % Garnacha, mit Viura und Palomino (trocken); 5.500 Flaschen
Ausbau: Ausbau in gebrauchten 300- und 500-l-Fässern aus französischer Eiche; organischer Anbau

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Weine

Anne Gros Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022

Rotwein · Clos Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Vougeot · Grand Cru Lieu-dit Le Grand Maupertui · 0,93 ha 2022 Zementei + Barrique, 40% neu

Der Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros stammt aus einer nur 0,93 Hektar großen Parzelle im oberen Teil des Clos de Vougeot, direkt unterhalb von Grands Echézeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir von Kraft und Fülle, in der Jugend zurückhaltend, mit den Jahren samtig und vielschichtig.


Le Grand Maupertui – im oberen Clos de Vougeot

Le Grand Maupertui liegt im oberen, qualitativ besten Teil des Clos de Vougeot, unmittelbar unterhalb der Grand-Cru-Lage Grands Echézeaux. Die 0,93 Hektar wurden bereits 1905 bepflanzt und sind durch regelmäßige Nachpflanzung im Schnitt rund 70 Jahre alt. Der Name geht auf die Mönche von Cîteaux zurück und verweist wohl auf eine sanfte Mulde im Gelände.

Der Boden ist tief und lehmig, durchzogen von großen Steinen; die leichte Hangneigung sorgt für gute natürliche Entwässerung, die umgebende Mauer des Clos schützt vor Erosion. Die Parzelle ist ein Familienerbe – Louis Gros vermachte sie seinem Sohn François.

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer. Das Terroir ist uneinheitlich; die oberen, ostexponierten Hänge mit kiesigem Kalkstein gelten als die besten – hier liegt Le Grand Maupertui.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der der Kraft des Maupertui Struktur und Tiefe verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, in mehreren Durchgängen von Hand selektiv gelesen.

Vergärung im Zementei, anschließend Ausbau über mehr als ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche, davon 40% neu. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und schwarze Johannisbeeren, dazu Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskatnuss. Am Gaumen samtig, leuchtend und intensiv, mit Kraft, Fülle und langem Nachhall. Jung wirkt der Wein noch verschlossen.

Kraft und Fülle, samtig und leuchtend – ein Pinot Noir aus dem oberen Clos de Vougeot mit langem Nachhall.

In der Jugend zurückhaltend, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Le Grand Maupertui (Lieu-dit), Clos de Vougeot; tiefer Lehmboden mit großen Steinen, 0,93 ha
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Gärung im Zementei, über 1 Jahr Barrique (40% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Bourgogne Aligoté 2024

Weißwein · Bourgogne Aligoté · Auxey-Duresses

Aligoté Bourgogne Aligoté AOC Auxey-Duresses · alte Reben Holz · Stahl · Amphore 2024

Der Bourgogne Aligoté 2024 von Pierre Vincent reift nicht nur im kleinen Holzfass und im Edelstahltank, sondern erhält ein paar zusätzliche Streicheleinheiten in der Tonamphore. So vereinen sich frische, warme und kühle Elemente wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge – ein wegweisender Aligoté von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


Auxey-Duresses – alte Reben, große Hand

Der Wein stammt aus zwei Parzellen in Auxey-Duresses: Sous le Châtelet (gepflanzt 1932–1962) und Les Fontaines de Moule (gepflanzt 1949). Sehr alte Reben auf Kalkstein-Ton, nach Norden ausgerichtet – die Grundlage für Frische, Spannung und Mineralität.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen – biologisch bewirtschaftet, in Umstellung auf Biodynamie.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – genau die rassige Säurestruktur, die diesem Aligoté seine Spannkraft gibt.

Im Glas

Grüner Apfel, Limette, Orangenzeste, Frühlingsblumen und Rauchmandeln gehen ein geniales Zusammenspiel ein. Die Säure zeigt sich deutlich am Gaumen und spielt wie spritziges Gischtwasser um Aufmerksamkeit. Im Nachhall gesellt sich eine feine Cremigkeit hinzu – mit etwas Luft entwickelt der Wein eine beeindruckende Länge und zunehmend mehr Ausdruck.

Am Tisch

Austern, Moules marinière, Fisch und Meeresfrüchte, Ziegenkäse – oder solo als spritziger Aperitif. Bei 10–12 °C servieren.


Lage: Sous le Châtelet & Les Fontaines de Moule, Auxey-Duresses; Kalkstein-Ton, Nordausrichtung; alte Reben (ab 1932 bzw. 1949)
Klassifikation: Bourgogne Aligoté AOC
Ausbau: ~50% gebrauchtes Holz, 10% neues Holz, 40% Tonamphore; 12 Monate, dann 6 Monate Edelstahl; bio, in Umstellung auf Biodynamie

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Schaumweine

Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Extra Brut

Eric Rodez Empreinte Pinot Noir Grand Cru ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Die Trauben stammen aus den Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs, mit durchschnittlich über 30 Jahre alten Reben. Vollständig im großen Holzfass ausgebaut, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Ein Champagner für Kenner.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir. Die Reben der Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs wurzeln tief in den kalkreichen Böden und verleihen dem Wein seine charakteristische Struktur und Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt vollständig im großen Holzfass, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Die Dosage liegt unter 3 g/l und hält den Wein in Balance zwischen Kraft, Präzision und Frische.

Im Glas

Goldene Reflexe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, kandierte Orangenschale und feine Röstnoten, dazu ein Hauch Rauch und Gewürz. Am Gaumen kraftvoll, dicht und vielschichtig, getragen von präziser Säure und feiner salziger Mineralität. Der Abgang ist lang, elegant und voller Spannung.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas und etwas Luft betonen die Aromatik. Als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Wild, Fisch und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes, Les Secs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: großes Holzfass, ohne malolaktische Gärung, ohne Filtration, unter 3 g/l Dosage

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