Das Weinland Deutschland

Geschichte und Wissenswertes über das Weinland Deutschland

Wer dem Klischee folgend Deutschland erstmal mit Riesling in Verbindung bringt – der liegt völlig richtig! Knapp ein Viertel der 100 000 Hektar Rebfläche entfällt auf diesen kulinarischen Botschafter eines Landes, das sich eigentlich aufgrund seiner geografischen Lage gar nicht so sehr für Weinbau eignen dürfte: der 50. nördliche Breitengrad gilt allgemein als Grenze, südlich derer sich Rebflächen rentieren. Von allen großen Weinbaunationen der Welt hat Deutschland, das nach Ertrag auf dem neunten Platz liegt, daher wahrscheinlich das ungünstigste Klima. Diesem Malus begegnet man, indem sich die meisten der 13 Weinbaugebiete im Süden und Südwesten Deutschlands konzentrieren, viele davon liegen direkt um einen Fluss herum, der das Licht reflektiert, in der Nacht Wärme abstrahlt und auf dessen nach Süden und Westen ausgerichteten Hanglagen die Sonne im steilen Einfallswinkel herunter scheint. Meist ist dies der Rhein oder einer seiner Nebenflüsse wie Ahr und Mosel. Auf diese Weise entstanden in ihrer Ausdehnung sehr unterschiedliche Gebiete: Rheinhessen etwa ist fast 60 mal so groß wie die Hessische Bergstraße. Seit der Wiedervereinigung gehören mit Sachsen und Saale-Unstrut auch zwei traditionsreiche ostdeutsche Vertreter dazu, welche deutlich nördlich der ehemaligen bundesdeutschen Weinbaugrenze südlich von Bonn liegen und dementsprechend ein säurebetonteres Geschmacksbild aufweisen, was im internationalen Vergleich – neben dem eher geringen Alkoholgehalt – ohnehin ein Charakteristikum deutschen Weißweins darstellt.

Aber auch die Wissenschaft ließ sich von den Herausforderungen beflügeln: an den vielen berühmten Weinbauinstituten kreuzte man Neuzüchtungen, die resistenter gegen raues Klima, Schädlinge und Pilze sind; etwa den Müller-Thurgau, Deutschlands zweiterfolgreichste Rebsorte. Dieser ist jedoch, genauso wie die ebenfalls gezüchteten Huxel-, Faber- und Scheurebe, auf dem Rückzug. Man besinnt sich stattdessen auf traditionelle Sorten zurück, etwa Gutedel und Silvaner. Und man wagt Neues, indem man sich die steigenden Temperaturen und Sonnenstunden zunutze macht oder schlicht nach Reben sucht, die nicht unter Trockenstress leiden – nicht umsonst kommt die Ausweisung neuer Anbauflächen fast ausschließlich roten Trauben zugute. In den vergangenen Jahren fanden etwa Merlot und Malbec eine Heimat auch in Deutschland. Das Bundessortenamt reagiert mittlerweile recht kulant, nachdem noch Ende der 80er ein Winzer für den versuchsweisen Anbau von Cabernet gerichtlich verurteilt worden war. Momentan sind etwa 140 der weltweit 2500 für Weinbau geeigneten Rebsorten offiziell zugelassen, einige weitere stehen in der Warteschlange. Wann der erste deutsche Syrah kommt, fragen Sie sich? Ach, den gibt es doch schon längst!

In Deutschland ist es, anders als etwa in Frankreich, eher unüblich, verschiedene Rebsorten miteinander zu verschneiden. Auch deshalb sind deutsche Weinetiketten sehr leicht zu entschlüsseln. Wo in Frankreich das Endergebnis zum nicht geringen Teil vom Können des Kellermeisters abhängt, ist in Deutschland der Boden der Hauptverantwortliche für das spätere Aroma: Schiefer an der Mosel, Muschelkalk in Franken, Lehm und Löss in Baden oder alles zusammen an der Nahe – die Reinsortigkeit der Weine macht es möglich, sich in die Bödenvielfalt und ihre geschmacklichen Auswirkungen regelrecht hineinzutrinken.

Ebenso ist die Einteilung der verschiedenen Qualitätsstufen, wieder im Gegensatz zu Ländern wie unserem großen Nachbarn im Westen, sehr leicht nachzuvollziehen, sie richtet sich ausschließlich nach dem Oechsle-Grad, also jenem Parameter, der den Zuckergehalt im Most angibt – durchaus sinnvolle Maßstäbe anderer Länder wie Aschegehalt, Extraktwerte oder Säure spielen keine Rolle. In aufsteigender Reihenfolge unterscheidet man zwischen Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Will ein Winzer seinen Wein als einen der beiden letztgenannten deklarieren, muss dieser einer amtlichen Qualitätsprüfung unterzogen werden, mithilfe derer fehlerhafte Weine vom Markt ferngehalten werden. Als Königsdisziplinen gelten schließlich die Süßweine wie Trockenbeerenauslesen, die aufgrund der vielen Arbeit und des hohen Risikos für den Winzer nur in 0,375-Liter-Flaschen angeboten werden. So streng das deutsche Weinrecht auch in vielen Punkten ist, so sehr missachtet es leider schwer messbare Aspekte wie die sehr unterschiedliche Beschaffenheit der Einzellagen – ein Nachteil der deutschen Technik-Fixiertheit, der vielen Winzern den Anreiz nimmt, sich vom Geschmack des Otto Normaltrinkers zu lösen und aus der Masse herausstechen zu wollen. Ein wertvolles Korrektiv ist hier der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), der die Bedeutung des Terroirs in den Vordergrund rückt und ein ebenfalls vierstufiges, die Qualitätsunterschiede aber besser abbildendes System geschaffen hat. Seine Mitglieder, gerade mal ein Prozent der deutschen Winzer, gehören zu den renommiertesten des Landes und mit seinem Traubenadler-Symbol an der Kapsel bietet er unbedarften Konsumenten eine gute Orientierung im Weinhandel.

Bis dahin war es aber erstmal ein weiter Weg. Und denjenigen, die uns unser reiches Reben-Erbe vermacht haben, können wir heute auch gar nicht mehr Danke sagen. Aber während ihre Schwerter im Teutoburger Wald verrosten, gedeiht der Weinbau der Römer noch immer – auch so kann man Geschichte schreiben. Richtig Expertise hatten sie im Gepäck, als sie nach Caesars Gallienfeldzug weiter Richtung Germanien marschierten und aus dem Rhonetal Reben mit an die Mosel brachten. Die rudimentären Kelteranlagen der Kelten, die sich bereits früher am Traubenpressen versucht hatten, dürften sie nur mit einem müden Lächeln bedacht haben. Kaiser Domitian beobachtete den Weinbau im Norden des Reiches jedoch mit Argwohn, er trank wie die gesamte römische Oberschicht (wahrscheinlich in der Tat geschmacklich deutlich besseren) Wein aus südlichen Gefilden und untersagte daher kurzerhand das Keltern nördlich der Alpen. Mit dem stetigen Anwachsen der Truppenstärke am Limes stellte sich jedoch schon bald die Frage, wie die Unmengen an Soldaten mit den ihnen zustehenden täglichen Weinrationen versorgt werden sollten. Kaiser Probus gestattete schließlich nach einer 200jährigen (im wahrsten Sinne des Wortes) Durststrecke wieder den Anbau von Reben und gilt seither quasi als Vater des deutschen Weinbaus. Vater vieler Rebsorten selbst wie Chardonnay, Riesling und Blaufränkisch hingegen ist wahrscheinlich der Heunisch, aufgrund seiner Toleranz gegen Spätfrost die am weitesten verbreitete Rebsorte des Mittelalters. Er war möglicherweise auch der Namensgeber für den Begriff „huntsch“, also aus dem Gebiet des heutigen Ungarn stammende Reben, während „frentzsch“ französischstämmige Reben bezeichnete, die einen deutlich weniger wässrigen und sauren Wein ergaben und daher höher angesehen und besser bezahlt wurden.

Zu dieser Zeit war ein reinsortiger Anbau völlig unüblich, der kam erst im 15. Jahrhundert auf – einerseits war man botanisch kaum schon in der Lage, Sorten genau zu differenzieren, andererseits hatte der Anbau verschiedener Reben in einem Weinberg den Vorteil, dass jede ihre eigenen Anfälligkeiten für und Resistenzen gegen bestimmte Schädlinge oder klimatische Bedingungen mitbrachte. Auf diese Weise fiel auch in schlechten Jahren nie der gesamte Ertrag weg, sondern immer nur ein Teil. Diese Gemischten Sätze waren insbesondere für die städtische Bevölkerung ein Alltagsgetränk, da sie anders als normales Trinkwasser kaum mit Keimen belastet waren. Im Zuge der Christianisierung verlagerte sich die Weinherstellung dann von weltlichen zunehmend in geistliche Hände. Zum einen verfügten die Klöster – besonders durch großzügige Schenkungen weltlicher Herrscher, die sich mit der Kirche gut stellen wollten – über ausreichend Grund, zum anderen war man auf den Wein angewiesen – nicht etwa durstiger Mönche, sondern der täglich zelebrierten Heiligen Messen wegen.

Im Windschatten der mittelalterlichen Warmzeit gedieh der deutsche Weinbau prächtig: vom Elsass über Westfalen und Schlesien bis hin nach Ostpreußen wurden Reben gepflanzt. Die Gesamtfläche belief sich auf das Dreifache der heutigen, war größer als das gesamte Saarland. Köln, über den Rhein mit den meisten Weinregionen direkt verbunden, und Frankfurt als weltweit erste Messestadt wuchsen zu wahren Weinhandelsmetropolen heran und exportierten per Lastenschiff in die hintersten Winkel Europas, was angesichts der Aberdutzenden Zollgrenzen allein auf deutschen Gebiet eine finanzielle wie zeitliche Herausforderung war. Das Ganze funktionierte so lange, bis es irgendwann zu einem massiven Überangebot kam, der die Preise einbrechen ließ. Im 16. Jahrhundert begann damit ein langsamer, aber kontinuierlicher Abschwung. Die Bauern litten unter den stetig steigenden Zehnten, die von ihnen gefordert wurden, ebenso wie unter dem Erbrecht, das die Größe der Höfe in jeder Generation verringerte. Die Unzufriedenheit fand ihr Ventil in den zahlreichen Bauernaufständen, die der Weinbau gerade noch verkraften konnte. Der Dreißigjährige Krieg aber war zuviel: Weinberge blieben unbestellt, weil die Weinbauern als Soldaten herangezogen wurden, die Nachfrage ebbte ab, viele Rebflächen wurden gebrandschatzt und damit auf lange Zeit vernichtet. Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein dauerte die Phase der Restrukturierung. Die katholische Kirche behielt dabei meist die Oberhand, denn in den protestantisch gewordenen Regionen Norddeutschlands war aufgrund der Kleinen Eiszeit mittlerweile gar kein Weinbau mehr möglich.

Das System der geistlichen Herrschaft konnte sich jedoch nicht mehr allzu lange behaupten: als Napoleon den Westen Deutschlands besetzte, schaffte er die Vorrechte des Klerus ab, viele Klöster wurden aufgelöst. Das sorgte für ein ziemliches Chaos, denn die kleinen Weinbauern hatten keinerlei Erfahrung damit, ihre Erzeugnisse eigenständig zu vermarkten. Dies und anhaltende Wetterextreme führten dazu, dass viele Winzer aufgaben und ihr Glück in Übersee suchten. Der Rest, der sich davon und auch der anschließenden katastrophalen Reblausplage nicht entmutigen ließ, führte den Wein auf auf bisher unbekanntes Niveau, wodurch die Zeit um 1900 herum zur wohl glanzvollsten für den deutschen Rebensaft wurde: insbesondere der Riesling festigte sein Image als König der Weißweine und wurde oft teurer gehandelt als die besten Bordeaux, um dann an den vornehmsten Tafeln des Kontinents ausgeschenkt zu werden. Nach den Verheerungen der Weltkriege versuchte man, an die ruhmreichen alten Zeiten anzuknüpfen und auf Export zu setzen, doch die pappsüßen Massenrieslinge hatten nichts mehr mit ihren eleganten Ahnen gemein. Es dauerte lange, bis man diese geradezu peinliche Epoche hinter sich gelassen hatte. Eine neue Generation von Winzern setzt immer mehr auf trockene Weine, die sich mit ihren höchstens neun Gramm Restzucker pro Liter von 15 Prozent Mitte der 80er auf aktuell 50 Prozent Marktanteil vorgearbeitet haben. Und sie reduziert den Ertrag von den sehr hohen durchschnittlichen 100 Hektolitern pro Hektar oft auf gerade einmal die Hälfte, um die Aromenkonzentration in den verbliebenen Trauben zu forcieren.

Apropos Konzentration: auch wenn nicht jeder eine Reben-Hochburg wie Rheinland-Pfalz sein kann, das über 60 Prozent zum deutschen Gesamtertrag beisteuert, so wird Weinbau doch in nahezu jedem Bundesland betrieben: ob am Nordhang des Berliner Kreuzberges, bei Keitum auf Sylt oder in Ismaning bei München – der Klimawandel und widerstandsfähige Neuzüchtungen machen Weinbau auch dort möglich, wo er bisher nie betrieben wurde. Oder dort, wo er eine lange Tradition hat, die aber irgendwann abgerissen ist – so wie etwa im Stargarder Land in Mecklenburg-Vorpommern, wo schon im 13. Jahrhundert Mönche Wein herstellten und wo heute neben jungen Rebkreuzungen auch sehr alte Sorten wie der Elbling wieder gedeihen. An diesem wächst, ähnlich wie an Gelbem Orleans, Weißem Räuschling oder Grünem Adelfränkisch, das Interesse aufgeweckter Winzer. Gut möglich, dass eine Renaissance dieser Urgesteine bevorsteht. Ob einer von ihnen im ältesten erhaltenen Wein der Welt aus dem 4. Jahrhundert steckt, der in Deutschland gefunden wurde? Ja, wir haben so einige Superlative zu bieten: hier feiert man mit dem Dürkheimer Wurstmarkt das weltgrößte Weinfest, hier findet mit der ProWein in Düsseldorf die größte Weinmesse der Welt statt, hier wurde mit fast 15000 Euro der höchste Preis jemals für einen Weißwein ab Weingut bezahlt. Und hier hat sich, ausgehend von der Pfalz, ein Kuriosum entwickelt, das weltweit seinesgleichen sucht: die Wahl der Weinköniginnen. Diese 13 Repräsentantinnen ihres jeweiligen Weinbaugebiets, die meist selbst aus Winzerfamilien stammen, wetteifern schließlich um den Titel der Deutschen Weinkönigin, die heutzutage wahrer Marketingprofi sein und weit mehr können muss als nur lächeln und winken.

Aber ist der Durst der Deutschen am Ende auch groß genug, um den Absatz der fast zehn Millionen Hektoliter pro Jahr zu gewährleisten? Eher nicht, Abnehmerländer wie die USA oder Großbritannien helfen uns freundlicherweise beim Genießen. Denn „nur“ knapp 27 Flaschen Wein im Jahr trinkt im Schnitt jeder Bundesbürger, aber anders als etwa bei Bier ist der Konsum über die Zeit relativ konstant geblieben. Das ist die gute Nachricht. Die nicht ganz so gute? Der Anteil an deutschen Weinen liegt dabei unter 50 Prozent, was uns wiederum zum größten Weinimporteur der Welt macht. Das ist sicherlich verbesserungsfähig, denn in Deutschland mangelt es an nichts, vor allem nicht an Innovationskraft. Die unbestreitbaren Vorteile deutschen Weins? Die Qualität ist durch die Bank gut (95 Prozent sind entweder Qualitäts- oder Prädikatswein), zusätzlich lässt sich zu jedem Gericht ein perfekter Begleiter finden: ob erdiger Silvaner zur deftigen Brettljause, blumiger Weißburgunder zu Pasta oder feinnerviger Riesling zum Sushi. Und im internationalen Vergleich ist er sehr günstig: deutsche Spitze (die gerade in Weißwein-Hinsicht nicht selten auch Weltspitze ist) kann man sich schon für einen Bruchteil dessen leisten, was ein vergleichbarer Wein etwa in Frankreich kosten würde. Einmal einen guten fränkischen Silvaner, einen Spätburgunder von der Ahr oder einen Rheingauer Riesling zu kosten, gehört zu den geschmacklichen Offenbarungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und wenn man dann noch einen Schritt weiter geht und etwa einen Mosel- vergleichend gegen einen Pfälzer Riesling trinkt, erkennt man ihn, den Zauber des Terroirs – und, dass die wundervolle Weinwelt direkt vor unserer Haustür beginnt. Text: Dario Sellmeier

Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schittler Becker Selzener Gottesgarten Riesling trocken

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Selzener Gottesgarten Riesling ist ein mineralischer Charmeur, der mit verführerischem Pfirsichgeflüster von seinen salzigen Geheimnissen erzählt. Ein Wein mit klarer Frucht und mineralischer Spannung.


Rheinhessen / Selzener Gottesgarten

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die Trauben stammen vom Selzener Gottesgarten, einer kleinen Lage am Rande des Zornheimer Bergs. Der Boden besteht hauptsächlich aus Kalk, der dem Wein seine mineralische Spannung verleiht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die klare Pfirsichfrucht und die salzig-mineralische Prägung der Kalklage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase verführerische Pfirsichfrucht mit salzigen Anklängen. Am Gaumen mineralisch und spannungsvoll, mit klarer Frucht, animierender Säure und einem salzig-mineralischen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – solo ein Genuss oder als vielseitiger Speisebegleiter. Schon zu einer gut gewürzten Leberwurst entfaltet er dank seiner fruchtigen Aromatik eine kleine Geschmacksexplosion.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel und einem sahnigen „Coq au Riesling".


Lage: Rheinhessen, Selzener Gottesgarten (am Zornheimer Berg, Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkboden)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Ungeheuer GC 2020 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz vulkanischer Basalt · Ton/Sand trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2020

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2020 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der großen Forster Lagen. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – körperreich, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Der Name geht auf den Familiennamen eines ehemaligen Deidesheimer Stadtschreibers zurück. Die südöstliche Hangneigung sorgt für rasche Erwärmung des vulkanischen Basaltgesteins; dichte Ton- und Sandschichten regeln den Wasserhaushalt und die Mineralstoffaufnahme.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 verlief in Teilen ähnlich wie 2019 und blieb doch eigenständig: ein strahlendes Frühjahr, zeitiger Austrieb und eine homogene Blüte. Die Sommermonate brachten warmes, nicht zu heißes Wetter; die Weinberge profitierten von den Winterniederschlägen und gelegentlichem Sommerregen. Aus gesunden Trauben wurde früh gelesen – ein Jahrgang mit reifer Frucht und klarer Frische.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von vulkanischem Basalt mit Ton- und Sandschichten.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die basaltgeprägte Mineralität, Körper und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein körperreicher, tiefer Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt mit dichten Ton- und Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo di Manduria

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Conte di Campiano Primitivo di Manduria ist ein sonnenverwöhnter Primitivo aus der DOC Primitivo di Manduria in Apulien. Er besticht durch eine marmeladige Frucht, die an intensiv eingekochte Früchte erinnert. Im Glas weich, aromatisch und rund.


Primitivo di Manduria (Puglia)

Die DOC Primitivo di Manduria liegt im Süden Apuliens rund um die Stadt Manduria. Das warme, sonnenverwöhnte Klima bringt besonders reife, konzentrierte Primitivo-Weine mit warmer Fruchtsüße hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo. Die vollreifen Trauben sorgen für die marmeladige, konzentrierte Frucht; der Ausbau stellt die warme, weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen ein Potpourri aus Kirsche, Pflaume, Zimt und Vanille, dazu eine marmeladige, an eingekochte Früchte erinnernde Note. Weich und aromatisch, abgerundet von einer warmen, konzentrierten Fruchtsüße. Das Finish ist rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Schmorgerichte, kräftige Pasta und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: Primitivo, vollreife Trauben

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Christian Drouin Calvados Pays d’Auge VSOP

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · VSOP

Christian Drouin Calvados Pays d'Auge VSOP ist ein normannischer Apfelbrand des Hauses Christian Drouin, das für seine umfangreiche Sammlung an Jahrgangs-Calvados bekannt ist. Dieser VSOP reift mindestens fünf Jahre in ehemaligen Weinfässern, die ihm sinnliche Fruchtnoten und Aromen reifer Äpfel verleihen. Im Glas ein vollmundiger, zugleich eleganter Calvados.


Pays d'Auge

Calvados ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung der Normandie. Innerhalb des Départements Calvados ist das Pays d'Auge die hochwertigste Herstellungsregion, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Christian Drouin keltert hierfür Cidre aus normannischen Apfelsorten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Der VSOP reift mindestens fünf Jahre in ehemaligen Weinfässern (u. a. Sherry, Port, Cognac, Bordeaux) und wird ungefärbt abgefüllt. Die Fässer fördern eine aromatische Komplexität.

Im Glas

Goldgelb bis Bernstein. In der Nase sinnliche Fruchtnoten und Aromen reifer Äpfel. Am Gaumen vollmundig und zugleich elegant, mit weicher Frucht und feiner Fasswürze. Der Abgang ist rund und ausgewogen.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur genießen, ebenso als Basis für Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.

Passt außerdem zu reifem Käse, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, VSOP
Reifung: mind. 5 Jahre in Weinfässern, ungefärbt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten 2020 Riesling Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten Riesling Brut Nature 2020 ist ein ausdrucksstarker, gereifter Lagen-Winzersekt aus der Reihe „Les Grands Terroirs". Aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, zeigt er Charakter, Tiefe und großen gastronomischen Reiz.


Pfalz / Gimmeldinger Biengarten

Das Sektgut Christmann & Kauffmann ist in der Pfalz beheimatet. Dieser Sekt stammt aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, einer geschützten, etwas wärmeren Terrassenlage zwischen Gimmeldingen und Königsbach. Die Reben wurzeln auf tertiärem Kalkmergel mit sichtbarem Kalksteinaufbruch, was dem Sekt seine markante Tiefe, feine Spannung und salzige Mineralität verleiht.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Riesling. Der Grundwein wurde spontan vergoren und bis Juni 2021 im Holz ausgebaut. Nach der Flaschengärung reifte der Sekt 46 Monate auf der Hefe und wurde im April 2025 ohne Dosage als Brut Nature degorgiert.

Im Glas

Reife, vielschichtige Rieslingfrucht mit feinster Perlage. In der Nase Zitrus, Apfelkompott, Brioche und Haselnuss, verbunden mit Kreide, Salz und einem Hauch Salzkaramell. Am Gaumen druckvoll und elegant zugleich, mit saftiger Frische und einem sehr langen, komplexen Finale.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder als vielseitiger Speisenbegleiter.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Erste Lage Gimmeldinger Biengarten (Deutschland); Sektgut Christmann & Kauffmann
Klassifikation: Lagen-Winzersekt (Les Grands Terroirs) – 100 % Riesling, Brut Nature
Herstellung: Spontangärung, Holzausbau, 46 Monate Hefelager, ohne Dosage; tertiärer Kalkmergel
Jahrgang: 2020

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Angerville Volnay Fremiet 1er Cru 2019

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Fremiet · 1,57 ha Côte de Beaune 2019

Der Volnay Fremiet 1er Cru 2019 der Domaine Marquis d'Angerville ist ein kraftvoller und zugleich verfeinerter Pinot Noir – tiefe, dunkle Frucht, getragen von salziger Mineralität. Aus einer der steilsten Lagen Volnays, Richtung Pommard.


Fremiet – steile, erodierte Lage Richtung Pommard

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs. Fremiet liegt im nördlichen Teil der Appellation, Richtung Pommard, und zeigt sich etwas robuster und fruchtbetonter – dabei stets unverkennbar volnaysisch.

Angervilles 1,57 Hektar liegen am steilsten Hangstück, unterhalb von Clos des Ducs und Pitures, oberhalb des Clos des Angles. Der durch Erosion sehr flachgründige Boden – stellenweise nur rund 30 Zentimeter über verwitterndem Mergelgestein – zwingt die Reben tief zu wurzeln und gibt dem Wein Finesse und Körper zugleich.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und entsprechend konzentrierter Frucht – zugleich mit erhaltener Frische und Spannung.

Bei Angerville sind die 2019er etwas feiner gezeichnet und vibrierender als die 2018er – Weine von „eleganter Muskulösität", der Signatur des Guts.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt; nach Abschluss der Gärung verzichtet das Gut auf eine Nachmazeration und füllt den Wein direkt ins Fass. Der Ausbau dauert 15 bis 18 Monate, mit maximal 20 % neuem Holz. Biodynamische Bewirtschaftung (zertifiziert seit 2009).

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein einnehmendes Bouquet aus Potpourri und Rosenblättern, dazu süße Beerenfrucht, Pflaume, Orangenzeste, Kakao und Gewürze. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, hell und mineralisch, fester und straffer gewoben, mit saftiger roter Kirsche, Cranberry und einer Würze von weißem Pfeffer und Nelke bis ins salzige, lange Finale.

Kraftvoll und robust, zugleich elegant und verfeinert – tiefe Frucht mit salziger Mineralität.

Auf lange Reife gebaut; Trinkfenster etwa 2024–2034. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für besondere Anlässe.


Lage: Volnay „Fremiet" (Côte de Beaune); steiler, erodierter Hang, verwitterndes Mergelgestein, 1,57 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 15–18 Monate Fass, max. 20 % neu, keine Nachmazeration · Biodynamie

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Ardbeg Wee Beastie 5 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 5 Jahre Ex-Bourbon- & Oloroso-Sherryfässer non chill-filtered

Der Ardbeg Wee Beastie 5 Jahre ist der jüngste Whisky im festen Kernsortiment der Islay-Destillerie Ardbeg, erstmals 2020 vorgestellt. Mit nur fünf Jahren Reife ist er bewusst roh und kraftvoll angelegt – der Name „Wee Beastie" (kleines Biest) ist Programm. Gereift in ehemaligen Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern, zeigt er intensiven Torfrauch mit würziger Schärfe. 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Wee Beastie reift fünf Jahre in einer Kombination aus ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und Oloroso-Sherryfässern. Die kurze Reife stellt den rohen, rauchigen Charakter des Ardbeg-Brennguts in den Vordergrund, während der Oloroso-Anteil dunkle, würzige Tiefe beisteuert. Abgefüllt wird er ohne Kältefiltration. Der Wee Beastie trägt eine klare Altersangabe von fünf Jahren.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase scharfer Torfrauch, knackiger schwarzer Pfeffer und harziges Kiefernholz, dazu frische Kräuter, Vanille, Birne und ein Hauch Turkish Coffee. Am Gaumen kraftvoll und ölig: dunkle Schokolade, Teer und Kreosot, geräuchertes, herzhaftes Fleisch sowie Eukalyptus und Anis. Der Nachhall ist lang, salzig und pfeffrig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser zähmen die jugendliche Schärfe. Eignet sich auch als Basis für kräftig-rauchige Cocktails. Passt zu geräuchertem Fleisch, gegrilltem Lamm, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein direkter, intensiver Einstieg in den Ardbeg-Stil.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 5 Jahre
Ausbau: ehemalige Bourbon- und Oloroso-Sherryfässer, 5 Jahre

Mehr erfahren ...