Das Weinland Deutschland

Geschichte und Wissenswertes über das Weinland Deutschland

Wer dem Klischee folgend Deutschland erstmal mit Riesling in Verbindung bringt – der liegt völlig richtig! Knapp ein Viertel der 100 000 Hektar Rebfläche entfällt auf diesen kulinarischen Botschafter eines Landes, das sich eigentlich aufgrund seiner geografischen Lage gar nicht so sehr für Weinbau eignen dürfte: der 50. nördliche Breitengrad gilt allgemein als Grenze, südlich derer sich Rebflächen rentieren. Von allen großen Weinbaunationen der Welt hat Deutschland, das nach Ertrag auf dem neunten Platz liegt, daher wahrscheinlich das ungünstigste Klima. Diesem Malus begegnet man, indem sich die meisten der 13 Weinbaugebiete im Süden und Südwesten Deutschlands konzentrieren, viele davon liegen direkt um einen Fluss herum, der das Licht reflektiert, in der Nacht Wärme abstrahlt und auf dessen nach Süden und Westen ausgerichteten Hanglagen die Sonne im steilen Einfallswinkel herunter scheint. Meist ist dies der Rhein oder einer seiner Nebenflüsse wie Ahr und Mosel. Auf diese Weise entstanden in ihrer Ausdehnung sehr unterschiedliche Gebiete: Rheinhessen etwa ist fast 60 mal so groß wie die Hessische Bergstraße. Seit der Wiedervereinigung gehören mit Sachsen und Saale-Unstrut auch zwei traditionsreiche ostdeutsche Vertreter dazu, welche deutlich nördlich der ehemaligen bundesdeutschen Weinbaugrenze südlich von Bonn liegen und dementsprechend ein säurebetonteres Geschmacksbild aufweisen, was im internationalen Vergleich – neben dem eher geringen Alkoholgehalt – ohnehin ein Charakteristikum deutschen Weißweins darstellt.

Aber auch die Wissenschaft ließ sich von den Herausforderungen beflügeln: an den vielen berühmten Weinbauinstituten kreuzte man Neuzüchtungen, die resistenter gegen raues Klima, Schädlinge und Pilze sind; etwa den Müller-Thurgau, Deutschlands zweiterfolgreichste Rebsorte. Dieser ist jedoch, genauso wie die ebenfalls gezüchteten Huxel-, Faber- und Scheurebe, auf dem Rückzug. Man besinnt sich stattdessen auf traditionelle Sorten zurück, etwa Gutedel und Silvaner. Und man wagt Neues, indem man sich die steigenden Temperaturen und Sonnenstunden zunutze macht oder schlicht nach Reben sucht, die nicht unter Trockenstress leiden – nicht umsonst kommt die Ausweisung neuer Anbauflächen fast ausschließlich roten Trauben zugute. In den vergangenen Jahren fanden etwa Merlot und Malbec eine Heimat auch in Deutschland. Das Bundessortenamt reagiert mittlerweile recht kulant, nachdem noch Ende der 80er ein Winzer für den versuchsweisen Anbau von Cabernet gerichtlich verurteilt worden war. Momentan sind etwa 140 der weltweit 2500 für Weinbau geeigneten Rebsorten offiziell zugelassen, einige weitere stehen in der Warteschlange. Wann der erste deutsche Syrah kommt, fragen Sie sich? Ach, den gibt es doch schon längst!

In Deutschland ist es, anders als etwa in Frankreich, eher unüblich, verschiedene Rebsorten miteinander zu verschneiden. Auch deshalb sind deutsche Weinetiketten sehr leicht zu entschlüsseln. Wo in Frankreich das Endergebnis zum nicht geringen Teil vom Können des Kellermeisters abhängt, ist in Deutschland der Boden der Hauptverantwortliche für das spätere Aroma: Schiefer an der Mosel, Muschelkalk in Franken, Lehm und Löss in Baden oder alles zusammen an der Nahe – die Reinsortigkeit der Weine macht es möglich, sich in die Bödenvielfalt und ihre geschmacklichen Auswirkungen regelrecht hineinzutrinken.

Ebenso ist die Einteilung der verschiedenen Qualitätsstufen, wieder im Gegensatz zu Ländern wie unserem großen Nachbarn im Westen, sehr leicht nachzuvollziehen, sie richtet sich ausschließlich nach dem Oechsle-Grad, also jenem Parameter, der den Zuckergehalt im Most angibt – durchaus sinnvolle Maßstäbe anderer Länder wie Aschegehalt, Extraktwerte oder Säure spielen keine Rolle. In aufsteigender Reihenfolge unterscheidet man zwischen Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Will ein Winzer seinen Wein als einen der beiden letztgenannten deklarieren, muss dieser einer amtlichen Qualitätsprüfung unterzogen werden, mithilfe derer fehlerhafte Weine vom Markt ferngehalten werden. Als Königsdisziplinen gelten schließlich die Süßweine wie Trockenbeerenauslesen, die aufgrund der vielen Arbeit und des hohen Risikos für den Winzer nur in 0,375-Liter-Flaschen angeboten werden. So streng das deutsche Weinrecht auch in vielen Punkten ist, so sehr missachtet es leider schwer messbare Aspekte wie die sehr unterschiedliche Beschaffenheit der Einzellagen – ein Nachteil der deutschen Technik-Fixiertheit, der vielen Winzern den Anreiz nimmt, sich vom Geschmack des Otto Normaltrinkers zu lösen und aus der Masse herausstechen zu wollen. Ein wertvolles Korrektiv ist hier der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), der die Bedeutung des Terroirs in den Vordergrund rückt und ein ebenfalls vierstufiges, die Qualitätsunterschiede aber besser abbildendes System geschaffen hat. Seine Mitglieder, gerade mal ein Prozent der deutschen Winzer, gehören zu den renommiertesten des Landes und mit seinem Traubenadler-Symbol an der Kapsel bietet er unbedarften Konsumenten eine gute Orientierung im Weinhandel.

Bis dahin war es aber erstmal ein weiter Weg. Und denjenigen, die uns unser reiches Reben-Erbe vermacht haben, können wir heute auch gar nicht mehr Danke sagen. Aber während ihre Schwerter im Teutoburger Wald verrosten, gedeiht der Weinbau der Römer noch immer – auch so kann man Geschichte schreiben. Richtig Expertise hatten sie im Gepäck, als sie nach Caesars Gallienfeldzug weiter Richtung Germanien marschierten und aus dem Rhonetal Reben mit an die Mosel brachten. Die rudimentären Kelteranlagen der Kelten, die sich bereits früher am Traubenpressen versucht hatten, dürften sie nur mit einem müden Lächeln bedacht haben. Kaiser Domitian beobachtete den Weinbau im Norden des Reiches jedoch mit Argwohn, er trank wie die gesamte römische Oberschicht (wahrscheinlich in der Tat geschmacklich deutlich besseren) Wein aus südlichen Gefilden und untersagte daher kurzerhand das Keltern nördlich der Alpen. Mit dem stetigen Anwachsen der Truppenstärke am Limes stellte sich jedoch schon bald die Frage, wie die Unmengen an Soldaten mit den ihnen zustehenden täglichen Weinrationen versorgt werden sollten. Kaiser Probus gestattete schließlich nach einer 200jährigen (im wahrsten Sinne des Wortes) Durststrecke wieder den Anbau von Reben und gilt seither quasi als Vater des deutschen Weinbaus. Vater vieler Rebsorten selbst wie Chardonnay, Riesling und Blaufränkisch hingegen ist wahrscheinlich der Heunisch, aufgrund seiner Toleranz gegen Spätfrost die am weitesten verbreitete Rebsorte des Mittelalters. Er war möglicherweise auch der Namensgeber für den Begriff „huntsch“, also aus dem Gebiet des heutigen Ungarn stammende Reben, während „frentzsch“ französischstämmige Reben bezeichnete, die einen deutlich weniger wässrigen und sauren Wein ergaben und daher höher angesehen und besser bezahlt wurden.

Zu dieser Zeit war ein reinsortiger Anbau völlig unüblich, der kam erst im 15. Jahrhundert auf – einerseits war man botanisch kaum schon in der Lage, Sorten genau zu differenzieren, andererseits hatte der Anbau verschiedener Reben in einem Weinberg den Vorteil, dass jede ihre eigenen Anfälligkeiten für und Resistenzen gegen bestimmte Schädlinge oder klimatische Bedingungen mitbrachte. Auf diese Weise fiel auch in schlechten Jahren nie der gesamte Ertrag weg, sondern immer nur ein Teil. Diese Gemischten Sätze waren insbesondere für die städtische Bevölkerung ein Alltagsgetränk, da sie anders als normales Trinkwasser kaum mit Keimen belastet waren. Im Zuge der Christianisierung verlagerte sich die Weinherstellung dann von weltlichen zunehmend in geistliche Hände. Zum einen verfügten die Klöster – besonders durch großzügige Schenkungen weltlicher Herrscher, die sich mit der Kirche gut stellen wollten – über ausreichend Grund, zum anderen war man auf den Wein angewiesen – nicht etwa durstiger Mönche, sondern der täglich zelebrierten Heiligen Messen wegen.

Im Windschatten der mittelalterlichen Warmzeit gedieh der deutsche Weinbau prächtig: vom Elsass über Westfalen und Schlesien bis hin nach Ostpreußen wurden Reben gepflanzt. Die Gesamtfläche belief sich auf das Dreifache der heutigen, war größer als das gesamte Saarland. Köln, über den Rhein mit den meisten Weinregionen direkt verbunden, und Frankfurt als weltweit erste Messestadt wuchsen zu wahren Weinhandelsmetropolen heran und exportierten per Lastenschiff in die hintersten Winkel Europas, was angesichts der Aberdutzenden Zollgrenzen allein auf deutschen Gebiet eine finanzielle wie zeitliche Herausforderung war. Das Ganze funktionierte so lange, bis es irgendwann zu einem massiven Überangebot kam, der die Preise einbrechen ließ. Im 16. Jahrhundert begann damit ein langsamer, aber kontinuierlicher Abschwung. Die Bauern litten unter den stetig steigenden Zehnten, die von ihnen gefordert wurden, ebenso wie unter dem Erbrecht, das die Größe der Höfe in jeder Generation verringerte. Die Unzufriedenheit fand ihr Ventil in den zahlreichen Bauernaufständen, die der Weinbau gerade noch verkraften konnte. Der Dreißigjährige Krieg aber war zuviel: Weinberge blieben unbestellt, weil die Weinbauern als Soldaten herangezogen wurden, die Nachfrage ebbte ab, viele Rebflächen wurden gebrandschatzt und damit auf lange Zeit vernichtet. Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein dauerte die Phase der Restrukturierung. Die katholische Kirche behielt dabei meist die Oberhand, denn in den protestantisch gewordenen Regionen Norddeutschlands war aufgrund der Kleinen Eiszeit mittlerweile gar kein Weinbau mehr möglich.

Das System der geistlichen Herrschaft konnte sich jedoch nicht mehr allzu lange behaupten: als Napoleon den Westen Deutschlands besetzte, schaffte er die Vorrechte des Klerus ab, viele Klöster wurden aufgelöst. Das sorgte für ein ziemliches Chaos, denn die kleinen Weinbauern hatten keinerlei Erfahrung damit, ihre Erzeugnisse eigenständig zu vermarkten. Dies und anhaltende Wetterextreme führten dazu, dass viele Winzer aufgaben und ihr Glück in Übersee suchten. Der Rest, der sich davon und auch der anschließenden katastrophalen Reblausplage nicht entmutigen ließ, führte den Wein auf auf bisher unbekanntes Niveau, wodurch die Zeit um 1900 herum zur wohl glanzvollsten für den deutschen Rebensaft wurde: insbesondere der Riesling festigte sein Image als König der Weißweine und wurde oft teurer gehandelt als die besten Bordeaux, um dann an den vornehmsten Tafeln des Kontinents ausgeschenkt zu werden. Nach den Verheerungen der Weltkriege versuchte man, an die ruhmreichen alten Zeiten anzuknüpfen und auf Export zu setzen, doch die pappsüßen Massenrieslinge hatten nichts mehr mit ihren eleganten Ahnen gemein. Es dauerte lange, bis man diese geradezu peinliche Epoche hinter sich gelassen hatte. Eine neue Generation von Winzern setzt immer mehr auf trockene Weine, die sich mit ihren höchstens neun Gramm Restzucker pro Liter von 15 Prozent Mitte der 80er auf aktuell 50 Prozent Marktanteil vorgearbeitet haben. Und sie reduziert den Ertrag von den sehr hohen durchschnittlichen 100 Hektolitern pro Hektar oft auf gerade einmal die Hälfte, um die Aromenkonzentration in den verbliebenen Trauben zu forcieren.

Apropos Konzentration: auch wenn nicht jeder eine Reben-Hochburg wie Rheinland-Pfalz sein kann, das über 60 Prozent zum deutschen Gesamtertrag beisteuert, so wird Weinbau doch in nahezu jedem Bundesland betrieben: ob am Nordhang des Berliner Kreuzberges, bei Keitum auf Sylt oder in Ismaning bei München – der Klimawandel und widerstandsfähige Neuzüchtungen machen Weinbau auch dort möglich, wo er bisher nie betrieben wurde. Oder dort, wo er eine lange Tradition hat, die aber irgendwann abgerissen ist – so wie etwa im Stargarder Land in Mecklenburg-Vorpommern, wo schon im 13. Jahrhundert Mönche Wein herstellten und wo heute neben jungen Rebkreuzungen auch sehr alte Sorten wie der Elbling wieder gedeihen. An diesem wächst, ähnlich wie an Gelbem Orleans, Weißem Räuschling oder Grünem Adelfränkisch, das Interesse aufgeweckter Winzer. Gut möglich, dass eine Renaissance dieser Urgesteine bevorsteht. Ob einer von ihnen im ältesten erhaltenen Wein der Welt aus dem 4. Jahrhundert steckt, der in Deutschland gefunden wurde? Ja, wir haben so einige Superlative zu bieten: hier feiert man mit dem Dürkheimer Wurstmarkt das weltgrößte Weinfest, hier findet mit der ProWein in Düsseldorf die größte Weinmesse der Welt statt, hier wurde mit fast 15000 Euro der höchste Preis jemals für einen Weißwein ab Weingut bezahlt. Und hier hat sich, ausgehend von der Pfalz, ein Kuriosum entwickelt, das weltweit seinesgleichen sucht: die Wahl der Weinköniginnen. Diese 13 Repräsentantinnen ihres jeweiligen Weinbaugebiets, die meist selbst aus Winzerfamilien stammen, wetteifern schließlich um den Titel der Deutschen Weinkönigin, die heutzutage wahrer Marketingprofi sein und weit mehr können muss als nur lächeln und winken.

Aber ist der Durst der Deutschen am Ende auch groß genug, um den Absatz der fast zehn Millionen Hektoliter pro Jahr zu gewährleisten? Eher nicht, Abnehmerländer wie die USA oder Großbritannien helfen uns freundlicherweise beim Genießen. Denn „nur“ knapp 27 Flaschen Wein im Jahr trinkt im Schnitt jeder Bundesbürger, aber anders als etwa bei Bier ist der Konsum über die Zeit relativ konstant geblieben. Das ist die gute Nachricht. Die nicht ganz so gute? Der Anteil an deutschen Weinen liegt dabei unter 50 Prozent, was uns wiederum zum größten Weinimporteur der Welt macht. Das ist sicherlich verbesserungsfähig, denn in Deutschland mangelt es an nichts, vor allem nicht an Innovationskraft. Die unbestreitbaren Vorteile deutschen Weins? Die Qualität ist durch die Bank gut (95 Prozent sind entweder Qualitäts- oder Prädikatswein), zusätzlich lässt sich zu jedem Gericht ein perfekter Begleiter finden: ob erdiger Silvaner zur deftigen Brettljause, blumiger Weißburgunder zu Pasta oder feinnerviger Riesling zum Sushi. Und im internationalen Vergleich ist er sehr günstig: deutsche Spitze (die gerade in Weißwein-Hinsicht nicht selten auch Weltspitze ist) kann man sich schon für einen Bruchteil dessen leisten, was ein vergleichbarer Wein etwa in Frankreich kosten würde. Einmal einen guten fränkischen Silvaner, einen Spätburgunder von der Ahr oder einen Rheingauer Riesling zu kosten, gehört zu den geschmacklichen Offenbarungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und wenn man dann noch einen Schritt weiter geht und etwa einen Mosel- vergleichend gegen einen Pfälzer Riesling trinkt, erkennt man ihn, den Zauber des Terroirs – und, dass die wundervolle Weinwelt direkt vor unserer Haustür beginnt. Text: Dario Sellmeier

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Sentiers Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus dem nördlichsten Premier Cru der Appellation – ein kräftigerer, salziger und spannungsreicher Chambolle mit Morey-Charakter.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes Mares und an der Grenze zu Morey-Saint-Denis. Der Boden hat einen höheren Ton- und Kalksteinanteil als im übrigen Chambolle – nur rund 40 cm eisenreicher Ton über Kalkstein. Das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Pinot Noir, der den Morey-Charakter mit der Finesse Chambolles verbindet.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Über Kopfnoten von Wildkirsche und Bergamotte legen die Stiele eine diskrete Pfeffernote, klar umrissen und ausbalanciert. Am Gaumen knackige rote Frucht, deutlich salzig und für einen Chambolle zum Abgang hin etwas kantig – durchzogen von großer Spannung von Anfang bis Ende, gebaut für lange Reife.

Knackig, salzig und gespannt – ein kraftvoller Chambolle mit Morey-Charakter.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Sentiers, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, 80 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; ein Abstich; 13,50 % vol

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Schaumweine

Champagne Girard-Bonnet Recueil Extrait N° 2 Grand Cru

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru

Girard-Bonnet Recueil Extrait N° 2 Grand Cru ist die zweite Kreation der limitierten Recueil-Reihe. Die Trauben stammen von alten Chardonnay-Reben aus zwei renommierten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs – je zur Hälfte aus Le Mesnil-sur-Oger und Oger. Eine einmalige Cuvée, die ausschließlich für diesen Jahrgang entstand. Im Glas präzise, tiefgründig und salzig-mineralisch.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Dörfern Le Mesnil-sur-Oger und Oger in der Côte des Blancs. Die Ton-Kalk-Böden auf Campanien-Kreide sorgen für Struktur und Finesse, die alten Reben für Ausdruck und Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) von alten Reben. Beide Partien wurden direkt am Presshaus vereint und in nur einem einzigen Edelstahltank ausgebaut. Nach zehn Monaten im Tank ruhte der Wein über 50 Monate auf der Hefe, bevor er degorgiert wurde.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Am Gaumen präzise und tiefgründig, mit kühler Mineralität, saliner Frische und eleganter Reife. Struktur und Dichte treffen auf Finesse. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, edler Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Le Mesnil-sur-Oger & Oger (Grand Cru), Côte des Blancs (Champagne); Ton/Kalk über Campanien-Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: ein einzelner Edelstahltank, 10 Monate Tank + über 50 Monate Hefelager

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Weine

Domaine Saint-Lannes rosé

Dieser vollmundige Rosé wurde aus sonnengereiften Trauben der Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert. Er duftet nach Sommer und roten Früchten wie Himbeere und Kirsche.

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Weine

Battenfeld Spanier Blanc de Blancs Grande Cuvée 2010 Extra Brut BIO

Sekt · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Chardonnay (Blanc de Blancs)

Chardonnay Blanc de Blancs · Grande Cuvée Extra Brut Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen kalkhaltige Böden · Champagnerklone 14 J. Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2010

Der Battenfeld-Spanier Blanc de Blancs Grande Cuvée 2010 Extra Brut ist ein reinsortiger Chardonnay-Jahrgangssekt von außergewöhnlicher Reife. Mit 14 Jahren Hefelager trägt er zu Recht den Namen Grande Cuvée.


Grande Cuvée – reifer Chardonnay-Sekt vom Kalk

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier in Hohen-Sülzen zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Weine bekannt (DE-ÖKO-006).

Der Sekt stammt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen, von 1994 mit Champagnerklonen bepflanzten Reben. Rebalter und Herkunft bilden die Grundlage für die Qualität der Sekte; die frühe Lese bewahrt Frische und moderaten Alkohol.

Herkunft – Hohen-Sülzen (Rheinhessen)

Der Chardonnay wächst auf den kalkhaltigen Böden von Hohen-Sülzen. Die frühe Lese und die kalkgeprägte Herkunft bewahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision – die Grundlage für einen besonders langlebigen, reifen Jahrgangssekt.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay-Jahrgangssekt (Blanc de Blancs, Grande Cuvée, Extra Brut) aus Hohen-Sülzen, Jahrgang 2010; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden, traditionelle Flaschengärung.

Der Grundwein wird früh gelesen und spontan im Tonneau vergoren. Nach der Flaschengärung folgt ein außergewöhnlich langes Hefelager von 14 Jahren, das dem Sekt seine Reife, feine Perlage und komplexe Aromatik verleiht. Zum Abschluss wird die Hefe durch traditionelle Handrüttelung in den Flaschenhals bewegt, degorgiert und mit minimaler Dosage ergänzt (Extra Brut). Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Am Gaumen zeigt er festen Grip und cremigen Schmelz, begleitet von nussig-feiner Frucht und tiefgründigem Extrakt. Der lange, salin geprägte Nachhall verleiht ihm zusätzliche Präzision und Länge. Ein Sekt für große Momente – und ein klarer Fall für große Gläser.

Fester Grip und cremiger Schmelz, nussig-feine Frucht und tiefgründiger Extrakt – mit einem langen, salin geprägten Nachhall, der Präzision und Länge verleiht.

Ein reifer, salin-präziser Blanc de Blancs für große Gläser. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif für große Momente, zu Austern und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Hohen-Sülzen, Rheinhessen; kalkhaltige Böden; Champagnerklone (gepflanzt 1994)
Klassifikation: Chardonnay-Jahrgangssekt, Blanc de Blancs „Grande Cuvée", Extra Brut; 100 % Chardonnay
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung im Tonneau, traditionelle Flaschengärung, 14 Jahre Hefelager, Handrüttelung, minimale Dosage; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Christian Ottenbreit Rosé O Prinzessin 2025

Rosé · Franken · Winzerwein

100 % Domina Qualitätswein Obernbreit · Franken halbtrocken Edelstahltank

Der Rosé „O Prinzessin" ist der Domina-Rosé von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken – eine persönliche Widmung des Winzers an seine Frau. Der Jahrgang 2025 wird reinsortig aus Domina gekeltert und im Edelstahltank ausgebaut, der die Frucht klar erhält. In der Nase rote Früchte, feine Minze und ein Hauch Vanille, am Gaumen saftig mit feinem Schmelz. Halbtrocken, ein Sommerwein, der auch in der kalten Jahreszeit funktioniert.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé besteht zu 100 % aus Domina, einer deutschen Neuzüchtung aus Portugieser und Spätburgunder mit kräftiger Farbe und dunkler Frucht. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Fruchtaromatik in den Vordergrund stellt. Geschmacklich ist der Wein halbtrocken.

Im Glas

In der Nase rote Beerenfrüchte, feine Minze und ein Hauch Vanille. Am Gaumen saftig und animierend, getragen von feinem Schmelz und einer milden Restsüße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Der Abgang bleibt fruchtbetont und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: sommerliche Salate, gegrilltes Gemüse, helles Fleisch und Geflügel. Durch die milde Restsüße passt der Wein auch zu leicht scharfer asiatischer Küche. Trinkreif ab sofort, am besten jung innerhalb von ein bis zwei Jahren genießen, bis etwa 2027. Serviertemperatur rund 12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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Feinkost

Casato Bertoni Aceto Balsamico di Modena 500 ml

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Casato Aceto Balsamico di Modena ist ein Aceto Balsamico di Modena IGP der Acetaia del Casato Bertoni – ein gebrauchsfertiger Alleskönner für die Küche. Ausgewogen, mit klarer Geschmacksintensität. Die Balance aus Säure und Süße gibt Salaten Frische, bereichert Saucen und rundet Marinaden ab. Ein Grundelement der italienischen Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Der Aceto Balsamico di Modena IGP entsteht aus Weinessig und gekochtem Traubenmost und reift in Holzfässern.

Anbau und Verarbeitung

Aus Weinessig und gekochtem Traubenmost gefertigt und in Holzfässern gereift. Das Ergebnis ist ein gebrauchsfertiger, ausgewogener Aceto Balsamico di Modena IGP mit 6 % Säure. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Dunkelbraun und glänzend. Im Geschmack klar und ausgewogen, mit harmonischer Balance aus Säure und Süße. Die Geschmacksintensität ist deutlich, der Abgang sauber und mittellang.

Am Tisch

Vielseitig für Salate, Saucen und Marinaden. Gibt Dressings Frische, rundet Schmorgerichte ab und passt zu gegrilltem Gemüse und Tomaten. Ein Allrounder für den täglichen Einsatz. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Aceto Balsamico di Modena IGP (gebrauchsfertig)
Zutaten Weinessig, gekochter Traubenmost (enthält Sulfite)
Säure 6 %
Herkunft Modena / Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung in Holzfässern gereift
Mindesthaltbarkeit (MHD) Ende 2035

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Spanien

Aalto 2023

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero 9 Dörfer · Burgos & Valladolid alte Reben (40–80 J.) 17 Monate franz. & amerik. Eiche

Der Aalto 2023 ist der klassische Rotwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen von 40 bis 80 Jahre alten Reben aus neun Dörfern in Burgos und Valladolid. Nach der Gärung reift der Wein rund 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche. Auch im schwierigen Jahrgang 2023 zeigt sich ein eleganter, ausgewogener Wein 


Ribera del Duero – Burgos & Valladolid

Die Bodegas Aalto liegen in Quintanilla de Arriba in der Ribera del Duero, gegründet vom renommierten Önologen Mariano García und Javier Zaccagnini. Die Trauben für den Aalto stammen aus neun Dörfern in den Provinzen Burgos und Valladolid, von 40 bis 80 Jahre alten Tinto-Fino-Reben. Das kontinentale Klima der Hochebene mit großen Tag-Nacht-Unterschieden gibt dem Tempranillo Reife und Frische zugleich.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit Selektion Traube für Traube am Sortiertisch. Nach der Gärung reift der Wein durchschnittlich 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, abgefüllt im Juli 2025. 

Im Glas

Tiefes, sattes Kirschrot. In der Nase ein intensives, harmonisches Bouquet aus reifen roten Früchten, feinen Gewürznoten, etwas Lakritz, Vanille und einem Hauch Zedernholz. Am Gaumen kraftvoll, rund und ausgewogen, mit saftiger Frucht, geschliffenen Tanninen und feiner Frische. Das Mundgefühl ist seidig, der Abgang lang und elegant.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon heute zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre – bei kühler, dunkler Lagerung etwa bis 2035. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage Ribera del Duero (Burgos & Valladolid, Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche

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Weine

Domaine Bretaudeau La Justice blanc 2023 BIO

Weißwein · Loire · Chardonnay & Savagnin

80% Chardonnay · 20% Savagnin Loire (Vin de France) Granit & Quarz 2023 · Bio (FR-BIO-01) Beton · Amphore · Holz

Der La Justice blanc 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin von mineralreichen Granitböden an der Loire. Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – Bretaudeaus Antwort auf die besten Jura-Weine.


Loire – Granit mit Quarzadern

La Justice wächst an der Loire auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind. Diese Unterlage gibt dem Wein seine salzige Mineralität und Spannung. Die Chardonnay-Reben sind rund 30 Jahre alt, der Savagnin stammt aus jüngeren, etwa sechsjährigen Reben.

Mit der Jura-Sorte Savagnin und dem ungewöhnlichen Ausbau ist La Justice eine vinophile Antwort auf den Jura-Stil. Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01); der Wein wird als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die Weißweine steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin, Jahrgang 2023, von Hand gelesen und ohne Eingriffe des Winzers vinifiziert (FR-BIO-01).

Die Reife erfolgt in einer Kombination aus ovalen Betonzisternen, 800-Liter-Amphoren und doppelwandigen Holzfässern. Diese Staffelung gibt dem Wein Struktur, Tiefe und vielschichtige Aromen.

Im Glas

In der Nase rauchige, mineralische und florale Aromatik mit großer Ausdruckskraft. Am Gaumen eine knackige, präzise Säure, elegante Länge und eine markante salzige Mineralität, die für Spannung und Finesse sorgt.

Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – die vinophile Antwort an die besten Jura-Weine, von der Loire.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller oder Sahnesauce, Pilzgerichte, dazu gereifter Hartkäse wie Comté. Ein Wein für würzige, herzhafte Gerichte.


Lage: Loire; mineralreicher Granitboden mit weißen und rosa Quarzadern
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: 80 % Chardonnay, 20 % Savagnin; Beton, 800-l-Amphore, doppelwandiges Holzfass; ohne Eingriffe

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