Das Anbaugebiet Mosel

Die Mosel

Oft als das interessanteste der deutschen Weinbaugebiete gepriesen, früher Heimat der teuersten Weißweine der Welt und auch heute eine Schatzkiste mit viel Historie und großen Namen: wer auf der mäandernden Mosel die 230 Kilometer von der französischen Grenze bis zur Mündung in den Rhein in Koblenz fährt, darf die enorm steilen Hänge bewundern, an denen nach wie vor Mauerfragmente, Burgruinen und Kapellchen von einer wildromantischen Vergangenheit zeugen -von einem „natürlichen Amphitheater“ schwärmte der römische Dichter Ausonius in seiner lyrischen Reisebeschreibung „Mosella“, und in einem gleichnamigen alten Schlager heißt es „In deinem Garten Eden, da wächst der Wein für jeden.“

Was ist das Geheimnis dieser Moselweine, die nur fünf Prozent Anteil am deutschen Weinmarkt und doch so einen weitreichenden Einfluss haben? Sicherlich die kühlen Keller der Winzer innerhalb der Hänge, in denen ein Rest Zucker im Wein nicht vergärt und auf diese Weise einen herrlichen Kontrast zur Säure bildet. Möglicherweise auch die Erfahrung, die man über Jahrtausende im wahrscheinlich ältesten Weinbaugebiet Deutschlands gesammelt hat. Anders als in die anderen Gebiete diesseits des Limes haben nicht die Römer den Weinbau eingeführt, sondern fanden dort bereits keltische Keltertechnik vor. Damit waren die Kelten wohl bis zu 500 Jahre früher dran, kamen aber nicht im Ansatz auf das technische Niveau der Römer, deren riesige Pressen immerhin die tägliche Weinration für tausende Soldaten liefern mussten, ja sogar den Sklaven stand ein Tagesquantum zu. In Trier, das zwar nicht wirklich das Zentrum der Mosel ist (das darf eher Bernkastel-Kues für sich in Anspruch nehmen), aber mit seiner Lage im Delta zwischen der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer gleichsam in der Schlüsselposition liegt, zeugt die Architektur von wechselvoller Geschichte. Augusta Treverorum war zunächst militärischer Stützpunkt der Römer, die diese älteste der deutschen Städte auch gegründet hatten, dann als größte Metropole nördlich der Alpen auch Regierungssitz des Römischen Reiches. Später übernahm das katholische Erzstift Trier, bis es Spielball der Franzosen wurde, welche die Stadt erst unter Ludwig XIV. und dann erneut unter Napoleon einnahmen. Diese Besatzungen stellten eine schwere Zäsur für den Moselweinbau dar, denn die Franzosen zerstörten mit ihrer gnadenlosen Säkularisierungspolitik das seit 1000 Jahren gewachsene System der kirchlichen Herrschaft über die Reben.

Zeitgleich setzte allerdings auch eine Bewegung ein, die den Weg für einen bisher unvorstellbaren Bekanntheitsgrad der Region und ihres Weines ebnen sollte: der Tourismus. Reiche junge Engländer waren es, die Anfang des 19. Jahrhunderts im Rahmen einer damals obligatorischen Bildungsreise durch ganz Europa auch einen Abstecher an „die schöne Tochter von Vater Rhein“ machten. Insbesondere Maler und Literaten ließen sich inspirieren, später wich die schwärmerische Romantik einer vergnügungssüchtigen Hautevolee aus Hochadel, Politprominenz und Unternehmern. Den Moselanern war das nur recht, die strukturschwache Region konnte das Geld gut brauchen. Um nach dem Krieg wieder auf sich aufmerksam zu machen, schrieb man mit „Zeltinger Himmelreich“ eigens eine Operette, die nach wie vor alle zwei Jahre von Laiendarstellern aufgeführt wird. Auch wenn Moseltourismus nie ganz den Ruf einer gewissen Spießigkeit, einer klebrigen Kegelverein-Nostalgie der alten Bundesrepublik losgeworden ist, sprechen doch an die drei Millionen Besucher jedes Jahr eine deutliche Sprache. Wo andere Weinbaugebiete eine einzige touristische Route ausweisen, sind es an der Mosel etliche: Römische Weinstraße, Moselschieferstraße, Saar-Riesling- und Ruwer-Riesling-Straße, Moselradweg, Möselhöhenweg und noch viele weitere.

Das Örtchen Bremm hat auch so einen Wanderweg rund um seinen Calmont, nicht umsonst betreut vom Deutschen Alpenverein, denn mit bis zu 68 Grad Neigung ist er der steilste Weinberg Europas. Neben diesen schroffen Hängen, die es zum größten Steillagenweinbaugebiet der Welt machen, ist die Mosel noch für einen weiteren natürlichen Faktor berühmt: den Schiefer. Der steinige Boden verlangt den Reben ab, bis zu 20 Meter tief zu wurzeln, um an Wasser zu gelangen. Während der daraus resultierenden sehr langen Vegetationsperiode lagern die Reben viele Mineralien ein, bilden aber nur wenig Fruchtzucker. Fast jeden Farbton kann das Gestein annehmen, je nachdem, welches Metalloxid in ihm vorherrscht: ob als Grauschiefer, der für spritzige Zitrusnoten sorgt, Rotschiefer, der eine Nase nach mediterranen Kräutern begünstigen soll, oder als der berühmte Blauschiefer. Den meisten dieser Spielarten im südlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges ist eigen, dass im Laufe der 400 Millionen Jahre, die sie schon auf dem Buckel haben, nahezu alles an Kalk, Löss, Lehm und ähnlichem weicheren Material ausgewaschen wurde – so verwittert ist kaum ein anderer Boden. Das seltene Terroir war jahrzehntelang nur wenig beachtet worden; der Schiefer wurde hauptsächlich als Material zum Dachdecken und Fassadenverkleiden genutzt, aber die Symbiose zwischen ihm und dem Riesling ist einfach zu genial, um sie dauerhaft zu vernachlässigen.

Auch wenn über 60 Prozent der Fläche heute auf ihn entfallen, womit die Mosel das weltweit größte Anbaugebiet für diese Rebsorte darstellt, die klassische Mosel-Rebe ist er eigentlich nicht. Das war früher der Elbling, bereits von den Römern eingeführt und bis in die Frühe Neuzeit die dominierende Rebsorte in Deutschland. Beliebt war er vor allem in Gebieten unter geistlicher Herrschaft, die Abgeben in Naturalien verlangte, da der Ertrag meist sehr hoch ausfällt. Der Todesstoß wurde ihm letztlich durch den Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Trier versetzt, dessen feiner Gaumen den recht säurebetonten Elbling gar nicht mochte und der Ende des 18. Jahrhunderts verfügte, alle bisherigen Rebstöcke herauszureißen und durch Riesling zu ersetzen. Lediglich an der Obermosel überlebten nennenswerte Bestände, da man sich hier die Herrschaft über den Weinbau mit Frankreich und Luxemburg teilte. Dort ganz im Westen, wo die Mosel die Staatsgrenze bildet, dominieren Keuper und Muschelkalk die Böden, was sie zu idealen Standorten auch für Müller-Thurgau und Burgunder macht. Deren roter Vertreter, der Spätburgunder, hatte es nach dem Dekret des Kurfürsten noch schwerer als der Elbling; erst 1987, nach genau 200 Jahren, wurde mit ihm überhaupt wieder ein Rotwein an der Mosel zugelassen.

Moselschleife.

Immer nur von der Mosel zu sprechen, wird dem Gebiet eigentlich nicht gerecht, denn es gibt noch zwei weitere Flüsse, deren Charakteristik teils ganz anders ist. Dass man die Bezeichnung „Mosel-Saar-Ruwer“ 2007 abgeschafft hat, ist daher schade, wenn auch marketingtechnisch verständlich. Überhaupt erschließen sich manche Bezeichnungen nicht auf den ersten Blick, so wird Saarwein nicht etwa im Saarland erzeugt, sondern in Rheinland-Pfalz, dafür ergibt der kleine Anteil tatsächlich auf saarländischem Boden angebauter Reben einen Moselwein. An der Saar, dem längsten Nebenfluss der Mosel, gedeihen dabei Weine, die fast schon wie die Quintessenz ihrer Mosel-Nachbarn daherkommen: noch feineres Säurespiel, noch geringerer Alkoholgehalt, noch intensivere Mineralik. Möglich macht das der recht gerade Verlauf der Saar – hier wird die Wärme nicht so sehr im Tal gehalten wie an der wendungsreichen Mosel, daher ist es recht kühl. Hinzu kommt die Ausrichtung der Reben nach der vorherrschenden Windrichtung, was die Reifung zusätzlich hinauszögert, sodass die Lese manchmal erst im November stattfindet. Der Trockenstress der letzten Jahre macht den vergleichsweise niedrige Temperaturen gewöhnten Reben, besonders den jüngeren, darum ordentlich zu schaffen: der Ertrag ist hoch, was die Aromenkonzentration im Wein behindert, zusätzlich fehlt oft die fruchtige Komponente, die dem glasklaren, strahligen Stil ein bisschen hintergründige Dichte verleiht. Die Gratwanderung zwischen schiefriger Kargheit und geschmacklichem Nirgendwo wird immer gefährlicher, auch, weil man bisher kaum auf hitzetolerante Rebsorten gesetzt hat, der Chardonnay-Anteil etwa liegt unter einem Prozent und Rotwein kommt insgesamt nicht einmal auf zehn.

Piesport an der Mosel.

Anders als in den meisten anderen Gebieten verringert sich darüber hinaus die Anbaufläche an der Mosel von Jahr zu Jahr, kurze gegenläufige Entwicklungen bestätigen eher die Regel. Wer keinen großen Namen hat, der kann für seine Weine kaum die Preise verlangen, die es bräuchte, damit sich die Arbeit in den extremen Steillagen rechnet, wo manchmal ein Hektar 1500 Stunden Arbeit kosten kann und auf einen Rebstock nur eine einzige Flasche Wein Ertrag kommt. Techniken wie die Einzelpfahlziehung sind zwar eine faszinierende Kulturtechnik, letztlich aber veraltet und unrentabel. Lediglich Betriebe über fünf Hektar Fläche können sich solche Allüren leisten; sie wachsen noch, der Großteil der verbliebenen Nebenerwerbswinzer und Kleinbetriebe, die noch vor einigen Jahrzehnten die Mehrheit stellten, wird über kurz oder lang dem wirtschaftlichen Druck wahrscheinlich nicht standhalten können. Während sie darben, können die glücklichen Besitzer der besten Lagen mit ihren klangvollen Namen fast jeden Preis für ihren Wein verlangen.

Der Bernkasteler Doctor ist eine solche, einer von 75 vom VDP als Große Lage klassifizierten Böden – mehr als in jedem anderen deutschen Gebiet, und auf jedem wächst zu 100 Prozent Riesling. Hier bekommt man neben einem atemberaubenden Wein auch immer Mythos und Historie obendrauf geliefert. Schon lange bevor er im Jahr 1900 für umgerechnet etwa 8000 Euro pro einzelnem Rebstock den Besitzer gewechselt hatte (der Quadratmeterpreis lag damit noch deutlich über dem, was man im Schnitt aktuell für eine sehr gute Wohnlage in München zahlen würde), und damit bis heute den Rekord für die teuerste landwirtschaftliche Fläche Deutschlands hält, war der Name legendär. Im Mittelalter soll ein Trierer Kurfürst schwer erkrankt und für keine Heilmethode seiner Ärzte empfänglich gewesen sein. Daraufhin ließ er sich vom zufällig in der Nähe der Burg wachsenden Wein bringen, um wenigstens die Schmerzen zu betäuben und siehe da, wenig später war er genesen. Ehrfürchtig bezeichnete er den Rebensaft mit dem prägnanten Flintstein-Aroma daraufhin als seinen wahren „Doctor“. Lagen von Weltrang wie ihn, den Scharzhofberg oder die Brauneberger Juffer hin oder her, international bekannt ist die Mosel vor allem für Lagen wie den Kröver Nacktarsch. Die Flaschen mit dem quietschbunten Etikett, auf dem ein Kellermeister einem am Fass naschenden Buben den Hintern versohlt, waren in den 80ern berüchtigt als pappige Zuckerbombe, die kaum noch etwas mit den ausgesucht feinen Rieslingen zu tun hatte. Denn selbst als Trockenbeerenauslese schmeckt ein guter Moselwein nach Biskuit und Feigen, Toffee und Rosinen, niemals aber wirklich süß. Dieser Stil kann ohne Zweifel als die Seele der Mittelmosel bezeichnet werden, jenes Bereichs, wo in etwa zwei Dutzend Ortschaften, welche sich an die ausladenden Schleifen schmiegen, die der Fluss hier beschreibt, die besten Gewächse auf den insgesamt 8800 Hektar Gesamtfläche des fünftgrößten deutschen Anbaugebiets gedeihen. Die Glanzzeit der Region um 1900 hat ihre Spuren hinterlassen, in den verspielten Jugendstil-Etiketten ebenso wie in den Villen in Traben-Trarbach, mit denen zu Geld gekommene Weinhändler sich selbst ein Denkmal setzten – eine Angewohnheit, die schon vor 1800 Jahren in Mode gewesen zu sein scheint. In Neumagen, das sich aufgrund dieser Funde als ältester Weinort Deutschlands preist, entdeckte man das „Weinschiff“, einen steinernen Aufsatz für ein Grabmal, der in Form eines Transportbootes auf die Branche des Verstorbenen hinweist. Ob der reiche Schiffseigner damals schon geahnt hat, dass „Princastellum“, Bernkastel also, später einmal die zweitwichtigste Weinhandelsstadt der Welt nach Bordeaux werden sollte? Gut, diese Zeiten sind zwar wieder vorbei – den Ruhm und die außerordentliche Qualität ihrer Weine aber, den haben Bordeaux und Mosel bis heute gemein. Text: Dario Sellmeier

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Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Kilima heißt auf Baskisch „Kitzeln“ – und genau das tut dieser Wein. Die Bodega K5 hat damit ihren allerersten Schaumwein gefüllt: einen Pét-Nat, nur aus Hondarrabi Zuri, gewachsen auf einer einzigen Parzelle in Aia, rund 300 Meter über dem Meer. Spontan vergoren, unfiltriert, ohne Dosage. Die Auflage: gerade einmal 3.500 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Gelb mit grünem Schimmer, leicht trüb, mit sehr feinen Bläschen. Im Duft grüner Apfel, frisches Heu, Limette und Zitrone, außerdem etwas Stein und nasse Erde. Im Mund breit, aber ebenso straff; die kräftige Säure wird von natürlicher Fülle abgefedert. Langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Anchoas, eingelegtem Gemüse, Frischkäse oder asiatischer Küche – und als Aperitif. Serviere ihn richtig kalt, also zwischen 6 und 8 °C, und lass die Flasche vorher ruhig stehen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kilima ist Baskenland pur: Säure, Salz und Meerluft in jeder Perle.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Es gibt nur eine Gärung mit Hefen aus dem Weinberg. Sie beginnt im Tank und endet in der Flasche. Degorgiert wird von Hand, verschlossen mit Kronkorken.

Warum ist er trüb? Er wird weder gefiltert noch geschönt. Die leichte Trübung gehört zum Stil.

Wer steht dahinter? Karlos Arguiñanos Bodega K5 in Aia, mit Kellermeister Lauren Rosillo, für den Kilima ein lang gehegtes Ziel war.

100 % Hondarrabi Zuri · Einzelparzelle, Aia (Gipuzkoa) · ca. 300 m · Granit mit Schiefer · Drahtrahmen · 1,5–2 kg je Stock · Méthode ancestrale · Spontangärung · unfiltriert, ungeschönt · Handdegorgement · ohne Dosage · Kronkorken · 3.500 Flaschen · Espumoso ancestral, nicht D.O. Getariako Txakolina · Bodega K5, Aia (Gipuzkoa, Baskenland) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Mont Baudile Orimos Grande Reserve

Rotwein · Cuvée · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Mont Baudile Orimos Grande Réserve ist eine trockene Rotwein-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Syrah, Grenache und Mourvèdre ist ein Gaumenschmeichler – mit einem Duftstrauß roter Beeren, vollmundig und weich am Gaumen.


Mont Baudile

Die Cuvée trägt die Herkunft IGP Mont Baudile im Hérault, im nördlichen Languedoc zwischen dem Larzac-Plateau und der Ebene. Fonjoya ist ein südfranzösisches Winzerkollektiv, das in dieser sonnenverwöhnten Mittelmeerregion klassische und moderne Weine erzeugt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Syrah, Grenache und Mourvèdre – die klassische südfranzösische Rebsortentrias. Der Orimos wird aus selektioniertem, vollreifem Lesegut gewonnen: Die Syrah bringt die Würze, die Grenache die Frucht und die Mourvèdre einen Hauch Exotik und Schokoladennoten.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase ein Duftstrauß roter Beeren. Am Gaumen vollmundig und weich, mit reifer Frucht, feiner Würze und schokoladigen Anklängen. Lang, schmeichelnd und rund im Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Südfranzose zu herzhafter, mediterraner Küche.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte und Hartkäse.


Lage: Mont Baudile, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP Mont Baudile – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: aus selektioniertem, vollreifem Lesegut

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Deutschland

Christian Ottenbreit Bacchus O schöne Welt 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Bacchus Deutscher Qualitätswein Franken 19,5 g/l Restzucker Edelstahltank

Der Bacchus „O schöne Welt" 2024 ist der fruchtige Weißwein von Christian Ottenbreit aus Franken, im Edelstahltank ausgebaut. Der Jahrgang 2024 zeigt die typische Bacchus-Aromatik: Cassis und tropische Früchte mit einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Restsüße, die von frischer Säure getragen wird. Ein zugänglicher Wein, der Lust auf das nächste Glas macht.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Bacchus, eine aromatische deutsche Neuzüchtung mit Muskat- und Cassisnoten. Gärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Frucht betont. 

Im Glas

In der Nase die typische Bacchus-Aromatik mit Cassis, tropischen Früchten und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Süße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Ein fruchtbetonter Wein, der mit jedem Schluck Lust auf mehr macht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leicht scharfe asiatische Küche, Currys, frische Salate, Frischkäse und Obstdesserts. Auch solo ein fruchtiger Aperitif. Jung und gut gekühlt genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey Duresses Les Hautes 2022

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2022

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2022 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; handwerklicher Weinbau

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Spanien

Bodega K5 Sobre Lias Txakoli 2021

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Aia · 300 m Granit mit Schiefer nur Vorlaufmost 11 Monate Feinhefe

K5 Sobre Lías ist der Lagerwein-Txakoli der Bodega K5 von Karlos Arguiñano aus Aia: reinsortiger Hondarrabi Zuri von eigenen Reben auf 300 Metern über dem Kantabrischen Meer. Gekeltert ausschließlich aus dem Vorlaufmost, spontan vergoren und mindestens elf Monate auf der Feinhefe im Stahltank gereift, zeigt er Klarheit, Struktur und eine salzige Mineralität. Ein Txakoli, gebaut für viele Jahre Flaschenreife.


Aia – Steilhänge auf Granit und Schiefer über dem Kantabrischen Meer

Die Bodega K5 liegt in Aia, rund neun Kilometer von Zarautz und etwa 30 Kilometer von San Sebastián entfernt, auf 300 Metern Höhe mit Blick auf das Kantabrische Meer. Karlos Arguiñano und vier Freunde kauften das Land 2005 und pflanzten die Weinberge zwischen 2006 und 2010 von Grund auf neu. Der erste Jahrgang wurde 2010 abgefüllt. Heute leitet Arguiñanos Tochter Amaia die Bodega, die Weine verantworten Andrea Vargas und Lauren Rosillo.

Das Anwesen umfasst 15 Hektar Reben, ausschließlich Hondarrabi Zuri am Drahtrahmen, umgeben von Wald aus Kastanien, Eichen und Buchen. Das Gelände ist steil und zerklüftet, die Parzellen haben unterschiedliche Ausrichtungen. Die Böden bestehen aus Granit mit Schieferanteilen. Die Erträge liegen bei nur 1,5 bis 2,0 Kilogramm je Stock.

Das Klima ist ausgeprägt atlantisch, mit hohen Niederschlägen. Die Höhenlage bringt große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und gute Durchlüftung. Die Trauben reifen langsam und werden zu Herbstbeginn gelesen. Das Ergebnis ist eine Stilistik, die auf Frische und Mineralität statt auf Fülle setzt.

Vorlaufmost und langes Hefelager im Stahltank

Reinsortiger Hondarrabi Zuri. Die Trauben werden von Hand selektiert und gelangen per Schwerkraft in die Kellerei. Nach einer kalten Maischestandzeit vor der Gärung wird ausschließlich der Vorlaufmost verwendet – der Saft, der ohne Pressdruck abläuft. Er gärt mit autochthonen Hefen im Edelstahltank.

Anschließend reift der Wein mindestens elf Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank. Das Hefelager gibt Struktur und Tiefe, der Stahl bewahrt die Frische. Lauren Rosillo gilt als einer der Pioniere dieser Methode in der D.O. Getariako Txakolina. Seit dem ersten Jahrgang 2010 hat K5 gezeigt, dass Txakoli über viele Jahre in der Flasche reifen kann.

Im Glas

Blass grünlich-gelb mit limettengrünen Reflexen, klar und glänzend. In der Nase Renette-Apfel, Grapefruit und Zitrone, dazu Kamille und eine deutliche steinige Note. Am Gaumen knackig und straff, mit intensiver Mineralität und salzigen Anklängen. Der Säurebogen ist präzise, der Abgang kühl, lang und vielschichtig.

Nur Vorlaufmost von Granit und Schiefer auf 300 Metern, elf Monate Feinhefe: Txakoli mit salziger Mineralität und langem Reifepotenzial.

Bei 9–11 °C servieren. Gut gelagert entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter.

Am Tisch

Steinbutt, Thunfisch, Meeresfrüchte, Austern und Sushi. Die Struktur aus dem Hefelager trägt auch Foie gras, helles Fleisch und gereiften Käse.


Produzent Bodega K5 Arguiñano, Aia (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Eigene Weinberge, Aia, Baskenland · ca. 300 m · Drahtrahmen · Granit mit Schiefer · 15 ha
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handselektion · Traubenannahme per Schwerkraft · kalte Maischestandzeit · nur Vorlaufmost · autochthone Hefen · Edelstahltank
Ausbau mindestens 11 Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank
Trinkempfehlung 10–15 Jahre
Ertrag 1,5–2,0 kg je Stock

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)

Tempranillo & alte Sorten Ribera del Duero · Einzellage La Aguilera Bio 2014

Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.


Canta la Perdiz – die Einzellage

„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.

Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.

Ausbau

Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014.

Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.

Im Glas

Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.

Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.

Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: Canta la Perdiz (Einzellage), La Aguilera, Ribera del Duero (Spanien); helle Sand-/Kalksteinböden, wurzelechte Reben (100–150 J.), ~890 m, südexponiert
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Feldmischsatz (Tempranillo dominant), trocken
Ausbau: Co-Fermentation ganzer Trauben in Beton (~8–9 Mon.), ~31 Monate alte franz. Fässer; unfiltriert; Bio (ES-ECO-016-CL)

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Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), -Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Spanien

Mauro 2022

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée VT Castilla y León Tudela de Duero · Traspinedo 16 Monate Eiche 2022

Der Mauro 2022 ist die klassische Cuvée des Guts von Mariano García – überwiegend Tempranillo, geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, mit langem, präzisem Abgang.


Mauro – Mariano García in Tudela de Duero

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der 30 Jahre lang technischer Leiter von Vega Sicilia war. Seit 1978 entstehen hier in Tudela de Duero bei Valladolid kleine Mengen großer, lagerfähiger Rotweine, getragen von der Identität des Terroirs und einem präzisen Ausbau. Der namensgebende Mauro ist die Visitenkarte des Guts – ein Wein, der seinen unverwechselbaren Stil über die Jahrgänge geprägt hat.

Da der Ort knapp außerhalb der DO Ribera del Duero liegt, führt Mauro die Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León – ein reines Etiketten-Detail, keine Frage der Qualität. Die Trauben stammen aus Tudela de Duero und Traspinedo, von tonig-kalkigen Böden im rauen Kontinentalklima des Duero-Tals; bewirtschaftet wird ohne Herbizide.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein herausfordernder, sehr trockener und heißer Jahrgang mit ausgeprägter Sommerhitze. Das zeigt sich in der reifen, ausdrucksvollen Frucht des Weins. Sorgfältige Weinbergsarbeit und perfekte Lese bewahren dennoch Balance und Frische – ein konzentrierter, aber zugänglicher und harmonischer Mauro.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 85 % Tempranillo sowie Syrah und Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2022.

Reife über 16 Monate in Foudres und Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche, neu und gebraucht; Abfüllung im April 2024. Ein Tinto modernen Zuschnitts, der dennoch die Identität des Terroirs und die Tradition des Hauses widerspiegelt. Ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

Geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, spiegelt der Mauro wieder einmal die Eigenheiten der Bodega wider. Lang anhaltender Abgang mit frischen, präzisen Tanninen.

Opulent, weich und ausdrucksstark – ein Tinto, der die Handschrift von Mauro über die Jahrgänge trägt.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten, zu rotem Fleisch und Lamm vom Grill, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Tudela de Duero und Traspinedo (Spanien); tonig-kalkige Böden, raues Kontinentalklima
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo-Cuvée (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée (85 % Tempranillo, Syrah, Cabernet Sauvignon); 16 Monate Foudres/Barriques franz. und amerik. Eiche; ohne Herbizide bewirtschaftet

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