Das Weinbaugebiet Burgenland

Eine einzigartige Wein Vielfalt vor den Toren Wiens

Was, diese flache, überaus windige Region ist noch Österreich? Allerdings, wenn auch noch nicht so lange. Bis nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Burgenland, oder, wie es damals noch hieß, Deutsch-Westungarn, gar nicht zu Österreich, sondern zum anderen Teil der Doppelmonarchie. Gerade einmal knapp 300 000 Menschen leben hier, was die Gegend nach wie vor sehr landwirtschaftlich geprägt daherkommen lässt – strukturschwach wäre der völlig falsche Begriff, denn gerade im Weinbau ist hier seit Jahrhunderten Struktur vorhanden, und was für eine!

Herz des Burgenlandes ist der Neusiedlersee, auch „Meer der Wiener“ genannt, weil die Hauptstädter aufgrund der geringen Entfernung gern einen Kurzurlaub hier verbringen. Nördlich und östlich dieses riesigen, sehr flachen Steppensees erstreckt sich das gleichnamige, mit Abstand größte der burgenländischen Weinbaugebiete, derer es sechs gibt, ein Drittel der österreichischen Gesamtanzahl, aber mit 12 000 Hektar nur ein Viertel der Gesamtfläche. 2000 Sonnenstunden im Jahr und sommerliche Durchschnittstemperaturen von 21 Grad bringen es mit sich, dass sich die Flächen in Seenähe besonders für eines eignen: den Anbau kräftiger Rotweine. Am besten gedeiht hier der Blaue Zweigelt, der österreichische Rotwein schlechthin. Obwohl erst 100 Jahre alt, hat er sich schnell behaupten können, da er kaum Ansprüche an den Boden stellt, was am Neusiedlersee mit seinen recht kargen, nur hin und wieder von einer dünnen Lehmauflage bedeckten Schotterböden ein großer Vorteil ist. Was ihm die Böden vorenthalten, gibt ihm das Klima: der heiße Nordwestwind aus der pannonischen Tiefebene, der umgangssprachlichen Puszta, lässt ihn seine kirschige Fruchtigkeit entfalten, die sich um ein filigranes Säuregerüst schlängelt. Charakteristisch ist oft ein leicht salziger Unterton im Geschmack, der darauf zurückzuführen ist, dass kleine Pfützen des Seewassers mit seinem natürlichen hohen Salzgehalt im Sommer austrocknen und das verbliebene Salz dann vom Wind bis zwischen die Rebstöcke geweht wird, wo es in den Boden sickert und von den Wurzeln begierig aufgesaugt wird.

Diese Rebstöcke stehen in kleinen Gemeinden wie Apetlon, Illmitz und Frauenkirchen, dicht an dicht reihen sich hier einige der renommiertesten Weingüter des Landes aneinander. Das kleine Örtchen Gols ist mit 1800 Hektar Rebfläche, die einem Fünftel der Einwohner Arbeit verschaffen, die wohl größte Weinbaugemeinde Österreichs. Die urigen Kellergassen, die sich in fast jedem Dorf finden, zeugen noch von der historischen Art der Lagerung, die mittlerweile freilich meist in die hochmodernen und sehr repräsentativen Neubauten der Weingüter verlegt worden ist, wo Jungwinzer kühne Cuvées oder spannende Naturweine entwickeln.

Nach wie vor ist ein großer Teil des Sees im Besitz des Geschlechts der ungarischen Esterhazy, die als Fürsten jahrhundertelang nicht geringe Besitzungen im Burgenland regierten. Das Barockschloss der Familie in der gerade einmal 15 000 Einwohner zählenden Landeshauptstadt Eisenstadt zeugt noch immer von der geographisch vorteilhaften Lage der Region zwischen Wien und Budapest. Diese brachte allerdings nicht nur Vorteile: während der osmanischen Eroberungsfeldzüge wurde der Landstrich geplündert und verwüstet, später der hohe Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung im Zuge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs, der die Doppelmonarchie begründete, einer zwangsweisen Magyarisierung, also Assimilation an die ungarische Kultur, unterworfen.

Auch wenn die Esterhazys seit dem Ende des Kaiserreichs rechtlich nicht mehr als adlig gelten, über ein großes Weingut verfügen sie nach wie vor, schon der lange Zeit in Familiendiensten stehende Komponist Joseph Haydn soll sich des öfteren mit Wein für seine Arbeit entlohnen lassen haben. Im Gebiet Leithaberg liegt es, westlich des Neusiedlersees an den sanften Hängen des Leithagebirges, dessen helle, feste Muschelkalkboden für die kreidige Unterlage sorgen, auf der die immer wieder durchstoßenden Vorkommen an Gneis und Schiefer dann belebende mineralische Akzente hervorrufen. Das kommt in erster Linie Weißweinen zugute, die hier einen Stellenwert genießen wie nirgendwo sonst im Burgenland. Während am Ostufer eher leichte Formate wie Veltliner und Welschriesling kultiviert werden, kommen hier auch Schwergewichte wie Weißburgunder oder der Chardonnay zur Vollendung, alles im Spannungsfeld zwischen kühler Luft aus dem Gebirge und warmer vom See her.

Von letzterer, insbesondere wenn sie im Herbst Feuchtigkeit mit sich trägt und es am Ufer leicht schwül wird, profitieren die etwa 450 Hektar um das malerische Städtchen Rust am Westufer des Sees, wo auch die österreichische Weinakademie ihren Sitz hat, besonders – hier liegt das Süßwein-Mekka der Alpenrepublik. Der Ruster Ausbruch stellt eine eigene Prädikatsstufe dar, sein Restzuckergehalt muss bei mindestens 156 Grad Oechsle liegen, was ihn mit einer deutschen Trockenbeerenauslese vergleichbar macht, allerdings weniger süß im Geschmack. Die Ruster sind stolz auf ihre meist aus Gelbem Muskateller und der ungarischen Furmint-Rebe (aus der man auch den bekannten Tokajer keltert) gepresste Spezialität, hat sie doch den Namen des 2000-Seelen-Örtchens im ganzen Land bekannt gemacht. Im 17. Jahrhundert kaufte man sich mit ihrer Hilfe beim Kaiser den Freistadt-Status, der vom Landesherrn unabhängig machte und Selbstverwaltung erlaubte, später machte man ein Vermögen durch die Belieferung der Festtafeln des Wiener Hofes mit dem edlen Tropfen.

Auch wenn es schwer fällt, sich vom See zu verabschieden, lohnt sich die Fortsetzung der Entdeckungstour weiter Richtung Süden allemal, insbesondere für Freunde gehaltvoller Rotweine. Einen ersten Eindruck davon erhält man in der Rosalia, erst vor wenigen Jahren von einer Großlage zum selbstständigen Weinbaugebiet aufgestiegen und mit etwa 250 Hektar das kleinste in ganz Österreich. Den hübschen Namen verdankt es dem Rosaliengebirge, einem Alpenausläufer, der für kühle Nächte sorgt, was im Wechsel mit den heißen Sommertagen einen erstaunlichen Spannungsbogen in den Weinen erzeugt. Das können einerseits Blaufränkisch und Zweigelt sein, deutlich bekannter ist man hier aber – der Name gibt schon einen unbeabsichtigten Hinweis darauf – für Roséweine mit würziger Verspieltheit, die die fruchtbaren Braunerdeböden ihnen mitgeben. Aber da geht noch ein bisschen mehr in Sachen Druck und Fülle, oder?

Klar! Also auf ins Mittelburgenland! Hier in der sanft von Ödenburger Gebirge und Günser Bergland eingehegten Gegend, ein wenig südlich der Stelle, an der das Burgenland sich bis auf vier Kilometer Breite verengt, ist die Landschaft von sanften Hügeln geprägt. Auf den fetten Lehmböden, die auch in heißen Sommern hervorragend als Wasserspeicher fungieren, wächst zum überwiegenden Teil die Rebsorte, die dem ganzen Gebiet ihren Spitznamen gegeben hat: Blaufränkischland. Zwar keltert man hier auch Merlot und Cabernet Sauvignon, aber deren magere Anteile scheinen die Vorherrschaft der in Deutschland als Lemberger bekannten Traube nur zu unterstreichen. Es ist wohl nicht übertrieben, diese von gerade einmal 100 Winzern bestellten 2000 Hektar als das Herz des österreichischen Rotweins zu bezeichnen, denn kaum sonst irgendwo sind die Blaufränkischen mit dem ins Schwärzlichviolette tendierenden Schimmer und dem unvergleichlich klaren Aroma so sehr Überbringer ihrer Herkunft wie hier im Viereck zwischen Deutschkreutz, Horitschon, Oberpullendorf und Lutzmannsburg. Mit dem leichten „Viertele“, dem Schoppenwein aus Württemberg, haben diese Tropfen nichts mehr gemein – gerade wenn sie als Reserve daherkommen und die warmen Holzaromen des Barrique in einen Dialog mit seiner dunklen Waldfruchtigkeit treten. Eine grandiose Entwicklung, wenn man sich die Langeweile seiner molligen, konfitüreähnlichen Vertreter vor Augen hält, die hier noch vor einigen Jahrzehnten die Regel waren.

Wer nun die ursprünglichsten Blaufränkischen hervorbringt, ob das Mittelburgenland oder das angrenzende Gebiet Eisenberg, das sei mal dahingestellt: hier ganz im Süden des Burgenlandes verdrängt das illyrische Klima der Adria langsam das pannonische, die Weine geraten insgesamt frischer, man erkennt geschmacklich schon die Nähe zur Steiermark. Wie der See die leichte Salzigkeit und das Leithagebirge die Schiefersäure zu ihrer Visitenkarte machen, so ist es hier oft eine angenehme geschmackliche Spitze des Eisens, das Namensgeber der Region ist. Die Gegend ist deutlich ruhiger als das touristische Umland des Neusiedlersees, auch die Weingüter sind kleiner, viele noch echte Familienbetriebe. Der eine oder andere dürfte auch einen Uhudler im Angebot haben. Einen was…? Nun, nach dem etwas übermäßigen Genuss von vergorenem Rebensaft schon einmal aufgewacht und im Badezimmerspiegel die tiefen Augenringe betrachtet, die die Zecherei hinterlassen hat? Wie eine Eule, ein Uhu eben, schaut man aus, und das ist auch eine der Herleitungen, wenn man Einheimische nach der Herkunft des Namens fragt. In der Gegend um Heiligenbrunn, dem allersüdlichsten Zipfel des Burgenlandes, keltert man diesen geradezu archaischen Rosé, und man darf es auch nur hier! Klingt ein bisschen verboten? Das war der Uhudler tatsächlich eine lange Zeit, und auch jetzt ist sein Status nur vorläufig geklärt. Delaware und Concord, zwei der neun für ihn zugelassenen Trauben, geben mit ihren Namen schon Aufschluss darüber, woher selbige stammen. Die wilden Hybridreben waren während der Reblausplage, als die verzweifelten Österreicher schon daran dachten, alle möglichen anderen Beeren zu mosten, um nur irgendwas zu trinken zu haben, aus den USA eingeführt worden. Als Direktträger, also unveredelten, auf den eigenen Wurzeln wachsenden Reben, haben sie sich ein sehr eigenwilliges Geschmacksbild erhalten, am ehesten noch vergleichbar mit säuerlichen wilden Erdbeeren.

Warum aber steht nun auf Weinen wie dem Uhudler und manch anderen Flaschen schlicht „Burgenland“ und auf anderen der Name eines spezifischen Weinbaugebiets wie „Eisenberg“? Dies hängt mit der DAC-Klassifizierung zusammen: ist die Rebsorte als besonders gebietstypisch eingestuft worden, darf sie den DAC-Titel tragen, jede andere Rebsorte trägt lediglich den Namen des Bundeslandes. Im Einzelnen sind DAC-konform für den Neusiedlersee der Zweigelt, für Leithaberg Blaufränkisch, Weißburgunder, Chardonnay, Grüner Veltliner und Neuburger, für das Mittelburgenland und Eisenberg jeweils Blaufränkisch, für Rosalia Blaufränkisch und Zweigelt sowie diverse Qualitätsrebsorten für Rosé und in Rust eine oder mehrere weiße Qualitätsreben für den Ruster Ausbruch.

Ja, auch diese Region ist Österreich. Zwar landschaftlich nicht so wild-romantisch wie die schneebedeckten Alpengipfel, aber dort kann man ja auch keinen Wein anbauen. Die wahre Vielfalt findet sich nicht so sehr im sichtbaren Bereich, nicht in pittoreskem Terrassen-Weinbau und schartigen Schieferfelsen, sondern verborgen in den Böden und flüchtig den Winden. Wirklich fassbar ist nur das Endprodukt. Ob nun als urwüchsiger Roter, mineralischer Weißer oder raffinierter Süßwein – was hier auf gerade einmal 150 Kilometern Nord-Süd-Ausdehnung wächst, gehört zum Präzisesten, was der deutschsprachige Raum zu bieten hat. Text: Dario Sellmeier

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Deutschland

Huber Malterdinger Rosé trocken 2022

Roséwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdinger Rosé Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk / Kalkstein trocken Spontangärung im kleinen Holz · Vollhefe 2022

Der Bernhard Huber Malterdinger Rosé 2022 ist ein Spätburgunder-Rosé der etwas anderen Stilistik: puristisch, straff und mineralisch, im kleinen Holz ausgebaut. Ein charaktervoller Winzerrosé, der kaum Farbe zeigt, dafür viel Struktur und Spannung.


Malterdinger Rosé – Spätburgunder vom Kalk

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den besten Burgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Den Rosé hat Julian 2020 als eigenständiges Projekt begonnen und knüpft damit an eine Idee seines Vaters an.

Der Rosé stammt aus Spätburgunder von den kalk- und muschelkalkreichen Böden rund um Malterdingen, die für ausgeprägte Mineralität und Struktur bekannt sind – die Grundlage für einen kargen, präzisen Rosé mit kalkigem Grip.

Jahrgang 2022 – Baden

2022 war in Baden ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Frühe, selektive Lese und der kühle, präzise Ausbau bewahrten Frische, Struktur und mineralische Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Herstellung und Ausbau

Trockener Rosé (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2022; 100 % Spätburgunder von Muschelkalk/Kalkstein.

Nach der selektiven Handlese werden die Trauben schonend gepresst, mit nur minimalem Schalenkontakt, was die helle Farbe bewahrt. Die Gärung erfolgt spontan im kleinen Holzfass, der Ausbau auf der Vollhefe. Das verleiht dem Rosé Struktur, eine feine Reduktion und Tiefe.

Im Glas

Ein puristischer, straffer Rosé von blasser, hell-lachsfarbener Tönung: helle rote Frucht nach Himbeere und Erdbeere, dazu Hagebutte, rosa Grapefruit und eine feine Feuerstein- und Reduktionsnote. Am Gaumen karg und präzise, getragen von einer knackigen Säure und kalkigem Grip, mit feinem Gerbstoff und einem langen, mineralischen Nachhall.

Himbeere, Erdbeere und Hagebutte über rosa Grapefruit und feiner Feuersteinnote – karg und präzise, getragen von knackiger Säure und kalkigem Grip, mit feinem Gerbstoff und langem, mineralischem Nachhall.

Ein struktur- und lagerfähiger Winzerrosé; ruhig karaffieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Vorspeisen und Charcuterie, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterung / Kalkstein
Klassifikation: Spätburgunder Rosé, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, schonende Pressung mit minimalem Schalenkontakt, Spontangärung im kleinen Holzfass, Ausbau auf der Vollhefe

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Weine

Weingut Andres Riesling vom Buntsandstein BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling vom Buntsandstein (Gutswein) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein trocken · leicht im Alkohol 20 % großes Holzfass / 80 % Edelstahl BIO · 2024

Der Weingut Andres Riesling vom Buntsandstein trocken 2024 ist der Gutsriesling der Gebrüder Andres, gelesen aus ihren Buntsandstein-Toplagen entlang der Mittelhaardt. Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität – ein toller Terrassen- und Sommerwein.


Riesling vom Buntsandstein – Gutswein der Mittelhaardt

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Riesling ist ihr Gutswein – das Fundament ihres Riesling-Programms.

Die Vor- und Hauptlese aller Toplagen erfolgt entlang der Mittelhaardt, deren prägendes Bodengefüge der Buntsandstein ist. Dieser Untergrund verleiht dem Riesling seine frische, leichte Frucht und eine dezente, feine Mineralität.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die Buntsandsteinlagen und der schonende, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Leichtigkeit und Trinkfluss – ein animierender, moderat alkoholischer Riesling.

Ausbau

Trockener Gutsriesling von den Buntsandstein-Toplagen der Mittelhaardt, Jahrgang 2024; 100 % Riesling.

Der Ausbau erfolgt zu 20 % im großen Holzfass und zu 80 % im Edelstahltank, wobei alle großen Holzfässer aus Pfälzer Eiche sind. Vergoren wird mit natürlichen Hefen; ein langes Hefelager verleiht dem Riesling zusätzliche Feinheit und Struktur, ohne die leichte, frische Art zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität: helle Steinobst- und Zitrusnoten, ein Hauch Apfel, dazu eine feine, buntsandsteingeprägte Würze. Am Gaumen leicht, saftig und animierend, mit lebendiger Säure und – bei moderatem Alkohol – erfrischend leichtem, klarem Nachhall.

Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität – saftig, animierend und leicht im Alkohol. Ein toller Terrassen- und Sommerwein.

Ein leichter, erfrischender Sommer- und Terrassenwein. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu leichten Vorspeisen und Salaten, zu Fisch und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche und mildem Käse.


Lage: Buntsandstein-Toplagen der Mittelhaardt, Pfalz; prägendes Bodengefüge Buntsandstein
Klassifikation: Gutsriesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, 20 % großes Holzfass (Pfälzer Eiche) / 80 % Edelstahltank, langes Hefelager; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo Conca 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Conca (La Morra) Revello Fratelli kalk-toniger Boden Reben aus 1954 24 Monate franz. Barrique 2020

Der Revello Fratelli Barolo Conca 2020 DOCG stammt aus einer der kleinsten Lagen der gesamten Barolo-Appellation – einer geschützten, kesselförmigen Mulde mit Nebbiolo-Reben aus dem Jahr 1954. Ein dichter, kraftvoller Barolo voller Tiefe und Substanz.


Cru Conca – kraftvoller Barolo aus geschützter Mulde

Die Lage Conca zählt mit weniger als zweieinhalb Hektar zu den kleinsten der gesamten Barolo-Appellation und liegt unterhalb der Annunziata in einer geschützten, kesselförmigen Mulde. Diese natürliche Lageform sorgt für ein besonders begünstigtes Mikroklima mit optimaler Sonnenexposition.

Bewirtschaftet wird hier von Revello eine rund 0,7 Hektar große, nach Süden ausgerichtete Parzelle auf etwa 250 Metern Höhe. Die Nebbiolo-Reben stammen aus dem Jahr 1954 und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die dem Wein Kraft, Tiefe und Struktur verleihen und seit jeher für substanzreiche Baroli aus dieser Lage sorgen.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen, eher zugänglichen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer geschützten, alten Reben-Lage wie Conca ergibt das einen besonders dichten, konzentrierten Nebbiolo mit Tiefe und Substanz, der schon Charme zeigt und zugleich über viele Jahre reift.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau beginnt mit einer Maischegärung von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren. Die alkoholische Gärung wird anschließend in Edelstahltanks über einen Zeitraum von rund zehn bis fünfzehn Tagen abgeschlossen, bevor der biologische Säureabbau in Barriques erfolgt. Es folgt eine 24-monatige Reife in französischen Barriques, davon etwa 40 Prozent neu und 60 Prozent gebraucht. Nach der Abfüllung im Juli reift der Wein weiter in der Flasche und gelangt im März des vierten Jahres nach der Lese in den Verkauf.

Im Glas

Im Glas zeigt sich der Barolo Conca mit reifen Fruchtaromen und einer klaren, kraftvollen Struktur. Am Gaumen wirkt er dicht und konzentriert, getragen von einem präsenten, lang anhaltenden Tannin. Die geschützte Lage und die mineralisch geprägten Böden verleihen dem Wein Tiefe, Substanz und einen nachhaltigen, charaktervollen Abgang.

Reife Frucht und kraftvolle Struktur – dicht und konzentriert, mit präsentem, lang anhaltendem Tannin und charaktervollem Abgang.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Conca, unterhalb der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 0,7 ha, südliche Ausrichtung auf ~250 m, geschützte kesselförmige Mulde; kalk-toniger Boden; Reben aus 1954
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 24 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht)

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Weine

Kühling- Gillot Hipping Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Hipping VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein Rotliegendes (Urgestein) Spontangärung · 1.200-l-Stückfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Hipping Riesling GG 2024 stammt aus einem der einzigartigsten Terroirs am Roten Hang. Ein vielschichtiger, finessenreicher Riesling, der saftige Frucht mit markanter Würze und der Schiefermineralik des Rotliegenden verbindet.


Niersteiner Hipping – Amphitheater am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Hipping wurde um 1550 erstmals als „Hupbuhl" urkundlich erwähnt – mundartlich „Ziegenhügel".

Wie ein Parabolspiegel vereinen sich die beiden Parzellen des Guts im höchsten Punkt des Hipping und erinnern mit Nord-Ost- und Süd-West-Hang an ein kleines, natürliches Amphitheater. Gelegen auf 80–170 Metern mit bis zu 60 % Hangneigung genießt die Lage volle Sonneneinstrahlung. Die rund 280 Millionen Jahre alten, kargen Urgesteinsböden des Rotliegenden speichern die Tageswärme, während die kühlen Nachtwinde des Seitentals die Säure erhalten.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion und die wärmespeichernden Rotliegend-Böden sicherten reifes Lesegut, während die kühlen Nachtwinde für Frische und Säurespannung sorgten – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Hipping, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Urgestein des Rotliegenden.

Die Trauben werden streng selektiert von Hand gelesen, der Most spontan vergoren und behutsam im 1.200-Liter-Stückfass ausgebaut. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In sattem Gelb strahlend, duftet er nach Steinobst mit würzigen Akzenten, die an Sesam und grünen Tee erinnern. Die extraktreich reduzierte Frucht ist sofort präsent, die markante Säure agiert im Hintergrund. Am Gaumen baut er rasch enormen Druck auf und verbindet mit viskoser Haptik saftige Frucht und markante Würze: gelbe und rote Früchte sowie Orangennoten, engmaschig verwoben mit langem rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und der typischen Schiefermineralik des Rotliegenden. Ein vielschichtiger Typ mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Steinobst mit Sesam und grünem Tee, gelbe und rote Früchte und Orangennoten, verwoben mit rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und Rotliegend-Mineralik – druckvoll und viskos, mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Ein vielschichtiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Leitmotiv des Hipping ist die Verbindung von Frucht und Würze: zu würziger asiatischer Küche, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Hipping (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 80–170 m, bis 60 % Hangneigung; Urgestein des Rotliegenden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im 1.200-l-Stückfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Frankreich

Château Montrose St. Estèphe 2010

Rotwein · Saint-Estèphe · Cabernet Sauvignon · Deuxième Grand Cru Classé

Château Montrose Saint-Estèphe ist ein monumentaler Bordeaux-Rotwein und ein Deuxième Grand Cru Classé aus der Appellation Saint-Estèphe am linken Ufer der Gironde. Das Weingut zählt zu den Spitzenadressen des Médoc. Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas fast schwarz, dicht, facettenreich und sehr komplex.


Saint-Estèphe

Saint-Estèphe ist die nördlichste der großen Médoc-Gemeinden, bekannt für besonders kraftvolle, langlebige Rotweine. Château Montrose liegt auf einem Kiesplateau nahe der Gironde; die kies- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Struktur, Dichte und Tiefe. Montrose ist ein Deuxième Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und enormes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Fast schwarzes, tiefes Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht: dunkle Pflaumen, geschmortes Obst, schwarze Kirschen und Brombeeren. Am Gaumen dicht, facettenreich und sehr komplex; im Nachhall krautige Würze, fleischig und intensiv tanninig. Enormes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein trägt über Jahrzehnte und gewinnt mit Reife an Harmonie.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Saint-Estèphe, Médoc (Bordeaux); Kies/Ton
Klassifikation: Saint-Estèphe AOC – Deuxième Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Spanien

Camino de los Arrieros tinto

Rotwein · Arribes del Duero · Castilla y León

Juan García 100 % D.O. Arribes del Duero Granitböden 70-jährige Reben

Der Camino de los Arrieros 2014 von Alvar de Dios ist ein Rotwein aus 100 % Juan García, gewachsen in der abgelegenen Region Arribes del Duero an der spanisch-portugiesischen Grenze. Die Trauben stammen aus einem rund 70 Jahre alten Wingert auf Granit – kleinbeerig, spät gelesen und mit sehr geringem Ertrag. Juan García bringt hier für spanische Verhältnisse alkoholarme, kühle Rotweine hervor. Eine kleine Abfüllung von 647 Flaschen, ländlich im besten Sinn und schwer in eine Schublade zu stecken.


Arribes del Duero

Arribes del Duero liegt im äußersten Westen der Provinz Zamora, dort wo der Duero die Grenze zu Portugal bildet und sich tief in eine Schlucht gräbt. Die Böden bestehen aus verwittertem Granit, die Reben stehen in Höhenlagen um 700 Meter. Juan García ist hier beheimatet, eine alte, schon vor der Reblaus verbreitete Sorte, die im kühlen Klima frische, eher alkoholarme Rotweine ergibt. Der Wein trägt die Klassifikation D.O. Arribes.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2014 besteht zu 100 % aus Juan García von einem rund 70 Jahre alten Weinberg. Die kleinbeerigen Trauben werden spät und von Hand gelesen, der Ertrag ist gering. Vergoren wird spontan mit den Hefen des Weinbergs; der Ausbau erfolgt traditionell und zurückhaltend im Holz, ohne den Granit-Charakter der Lage zu überdecken.

Im Glas

In der Nase eine Mischung aus provenzalischen Kräutern und rustikalem, burgundisch anmutendem Pinot Noir: Würze, Erde, Dinkelbrot und frisch gemahlener Kaffee, dazu Veilchen und unreife rote Beeren. Am Gaumen prägt eine deutliche Mineralität den schlanken Körper, getragen von feiner Spannung. Der Abgang ist elegant und vielschichtig. Der Wein braucht Luft – ein paar Stunden in der Karaffe öffnen ihn spürbar.

Am Tisch

Vor dem Servieren zwei bis drei Stunden karaffieren. Klassische Begleitung: Lammbraten, geschmortes Wild, gegrilltes Rind, Pilzgerichte und reifer Hartkäse. Der 2014 trinkt sich jetzt auf seinem Höhepunkt und hält bei guter Lagerung noch einige Jahre, etwa bis 2028.



Lage: Arribes del Duero, Zamora
Klassifikation: D.O. Arribes
Ausbau: Spontangärung, traditionell im Holz

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Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner

Wein · Roséwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner ist ein farbintensiver, vollbeeriger und gaumenschmeichelnder Rosé aus der Pfalz – unkompliziert und zugänglich, für den lässigen Sommergenuss.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den roten Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc und Blaufränkisch. Der Rosé entsteht nach der Saignée-Methode: Nur der beste Saft wird aus den Gärbehältern entnommen, was dem Wein seine intensive Farbe und beerige Fülle verleiht.

Im Glas

Kräftiges, farbintensives Rosé. In der Nase vollbeerig, mit roten Beeren und Kirsche. Am Gaumen saftig und gaumenschmeichelnd, mit klarer Beerenfrucht und einem runden, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als unkomplizierter Sommer- und Terrassenwein, solo oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse und Fleisch, mediterranen Vorspeisen und Fingerfood.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rosé (Saignée) – Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc & Blaufränkisch
Ausbau: Saignée-Methode; farbintensiv und fruchtbetont

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Spanien

Micrit Monastrell tinto 2017

Wein · Rotwein · Jumilla · Spanien

Micrit Monastrell ist der erste Jahrgang des Kultprojekts Micrit – ein Gemeinschaftswerk von Casa Castillo und Envínate aus Jumilla. Die Trauben für diesen Urwein stammen von über 80 Jahre alten Monastrell-Reben. Das Ergebnis ist ein sehr dichter, vollmundiger Rotwein, der nach Schokolade, Gewürzen und roten Früchten duftet und schmeckt.


Jumilla / Murcia

Micrit ist die erste gemeinsame Kreation von José María Vicente (Casa Castillo) und dem Winzerteam Envínate, die einen alten, vom Roden bedrohten Weinberg übernommen haben. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Monastrell-Reben wachsen in der Parzelle „El Viso" auf Kalkböden der D.O. Jumilla. Der Name „Micrit" leitet sich von Mikrit ab – den feinsten Kalkpartikeln, aus denen der Boden besteht. Die Reben werden ökologisch (Bio, EU Organic) bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Monastrell. Die Gärung erfolgt spontan mit Naturhefen, ein Teil der Trauben wird als ganze Rispe (mit Stielen) vergoren. Anschließend reift der Wein rund 17 Monate in Holzfässern mit 500 Litern. Streng limitiert auf 2.000 Flaschen.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase Schokolade, Gewürze und rote Früchte. Was sich zunächst als urwüchsiger Wein zeigt, gewinnt mit Luftkontakt zusätzlich Frische und Säure. Am Gaumen sehr dicht und vollmundig, mit reifen Tanninen, würzig-balsamischen Noten und langem Abgang – ein funkelndes Beispiel dafür, was passiert, wenn Konzentration auf Eleganz trifft.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – Luft tut diesem Wein sichtlich gut. Mit Reifepotenzial.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Reisgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O. Jumilla, Murcia (Spanien); Parzelle „El Viso"; Erzeuger Casa Castillo & Envínate
Klassifikation: D.O. Jumilla – 100 % Monastrell (über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben), trocken
Ausbau: spontane Gärung mit Naturhefen, ~17 Monate in 500-l-Holzfässern; limitiert auf 2.000 Flaschen

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