Tapa mit Trüffel Mayonnaise, Parmesan und Haselnüssen

Gäste eingeladen und noch keinen Snack für den prickelnden Aperitif parat? Kein Problem, … aus ein paar sehr guten Zutaten lässt sich schnell eine genussvolle Tapa kreieren.

Baguette Scheiben in einer Pfanne in Olivenöl anrösten oder toasten. Dünn mit der Trüffelmayonnaise bestreichen und dann Parmesan darüber hobeln. Mit angerösteten Haselnüssen garnieren. Leicht pfeffern. Fertig…

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Rebsorten

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Trockenbeerenauslese 2017

Weißwein · Edelsüß · Franken · Riesling

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Trockenbeerenauslese 2017 ist eine der großen edelsüßen Spezialitäten Deutschlands – Falstaff vergab 99 Punkte, dazu Gold bei der International Wine Challenge und der IWSC. Mango, Passionsfrucht und kandierter Pfirsich, enorm konzentriert und doch von höchster Eleganz.


Escherndorfer Lump

Das Weingut Horst Sauer in Escherndorf an der Mainschleife zählt zu den Spitzenbetrieben Frankens. Horst Sauer und seine Tochter Sandra, seit 2004 im Betrieb, sind besonders für ihre edelsüßen Weine berühmt. Der Escherndorfer Lump ist ein steiler, nach Süden ausgerichteter Hang über dem Main, geschützt vor kalten Nord- und Ostwinden, mit kalkreichem Boden.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017. Für eine Trockenbeerenauslese werden ausschließlich von Edelfäule geschrumpfte, rosinenartig eingetrocknete Beeren von Hand verlesen – daraus entsteht nur eine winzige Menge hochkonzentrierten Mostes.

Im Glas

Leuchtendes, sattes Gold. In der Nase Mango, Passionsfrucht, kandierter Pfirsich und Orangenmarmelade, dazu Jasmin und ein Hauch Botrytis. Am Gaumen sehr viskos, von fast schmerzhafter Konzentration, zugleich mineralisch und mit bissiger Säure – bei aller Dichte höchst elegant, mit langem, fruchtbetontem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Jetzt ein Genuss und über viele Jahrzehnte lagerfähig.

Klassische Begleitung: Gänseleber, Blauschimmelkäse, Fruchtdesserts – oder ganz für sich.


Lage: Escherndorfer Lump, Mainschleife (Franken); steiler Südhang
Klassifikation: Prädikatswein – Trockenbeerenauslese, edelsüß
Jahrgang: 2017
Auszeichnungen: Falstaff 99 Punkte; Gold IWSC und International Wine Challenge

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Rebsorten

Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020 stammt aus dem größten und kraftvollsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein tiefgründiger, mineralischer Pinot Noir mit Struktur und Lagerpotenzial. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de la Roche – kraftvollster Grand Cru von Morey

Der Clos de la Roche ist die größte Grand-Cru-Lage von Morey-Saint-Denis, rund 16,9 Hektar, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Er liegt auf einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern, geprägt von Felsbrocken und einer braunen, kalkhaltigen Bodenauflage, die stellenweise nur 30 cm dünn ist. Der Jura-Unterboden und die großen Felsstücke („roches"), die der Lage ihren Namen geben, prägen ihren Charakter.

Stilistisch steht Clos de la Roche für Kraft, Struktur und ausgeprägte Mineralität – das kraftvollere, langlebigere Pendant zum feineren Clos Saint-Denis. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer kraftvollen Lage wie Clos de la Roche ergibt das einen tiefgründigen, strukturreichen Grand Cru mit großer Substanz – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos de la Roche Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom felsigen, dünnen Kalkboden des Clos de la Roche lebt dieser Grand Cru von Kraft und Mineralität: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, steinig-würzige Note von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle Frucht und steinig-würzige Tiefe – kraftvoll und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de la Roche Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); leicht ansteigender Osthang, 270–300 m, ~16,9 ha; felsig, dünne braune Kalkauflage über Jura-Unterboden
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Schaumweine

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut

Der Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut richtet sich an alle, die eigentlich Blanc de Blancs trinken: fast nur Chardonnay, ein Hauch Pinot Noir, herb und kreidig statt süß.

Im Glas

Blasses Rosa, feine Perlen. Duft nach Rose und Litschi, Orange und Erdbeere. Im Mund herb und leicht würzig, Walderdbeere trifft auf frischen Pfeffer. Hinten raus seidig und salzig. Ein Rosé mit klarer Linie.

Mach was draus

Thunfisch-Tataki, Rote-Bete-Carpaccio, Ente mit Kirschen oder eine Tarte mit Erdbeeren und wenig Zucker. Als Aperitif zu Prosciutto und Melone funktioniert er ebenfalls. Und wer Rosé sonst zu süß findet, sollte genau diesen probieren. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zu Gerichten mit roten Früchten ist er eine Wucht, gerade weil er so herb ist. Probier ihn mal zu Ente mit Kirschen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum heißt er „de Craie“? Craie ist französisch für Kreide. Der Name verweist auf die kalkigen Böden der Côte des Blancs, aus der ein Großteil der Trauben stammt.

Wie viel Pinot Noir steckt drin? Nur ein kleiner Teil, deshalb die blasse Farbe. Den Rest stellt Chardonnay.

überwiegend Chardonnay, wenig Pinot Noir · Côte des Blancs und Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · 20 % Holz, 80 % Edelstahl · Rosé · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Tentenublo blanco BIO

Weißwein · Rioja Alavesa · Cayetana · Malvasía · Viura

Cayetana Blanca · Malvasía · Viura Blanco DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · alte Buschreben Tentenublo (Roberto Oliván) ungarische Eiche · Feinhefe 40 bis 100+ J. alte Reben BIO · 2025

Der Tentenublo Blanco 2025 gehört nicht zu den Weißweinen, wie man sie aus der Rioja erwartet. Die Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura stammt von 40 bis über 100 Jahre alten Reben rund um Viñaspre – ein facettenreiches, äußerst spannendes Getränk und ein Genussfeuerwerk für Weißweinliebhaber.


Tentenublo Blanco – weißer Rioja der anderen Art

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Sein Blanco ist eine eigenwillige Interpretation der weißen Rioja-Tradition: Die Trauben stammen aus alten, 40 bis über 100 Jahre alten Weinbergen, die auf fünf Parzellen rund um Viñaspre verstreut liegen.

Erzogen werden diese alten Reben in der klassischen Buschform (Gobelet). Ausgebaut wird der Wein in aller Form natürlich und klassisch – handwerklich, minimalistisch und mit tiefem Respekt vor dem Terroir.

Jahrgang 2025 – Rioja

Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahren Frische, Salzigkeit und Filigranität – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht. Als junger Jahrgang zeigt sich der Blanco besonders lebendig und zugänglich, mit dem für Tentenublo typischen mineralischen Zug.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura, Jahrgang 2025, trocken; von 40 bis über 100 Jahre alten Buschreben auf fünf Parzellen.

Die Trauben werden mittels einer kleinen vertikalen Handpresse manuell zerdrückt. Anschließend gelangt der Wein in 500 Liter große Fässer aus ungarischer Eiche, um dort von wilden Hefen spontan vergoren zu werden. Danach bleibt der Blanco über fünf Monate in 300-Liter-Barriquefässern auf der Feinhefe. Diese natürliche, klassische Machart verleiht dem Wein seine Tiefe und filigrane Textur.

Im Glas

Das Resultat ist ein facettenreiches, äußerst spannendes Getränk. Duft nach Flieder, Honig, vielen Blüten und ein wenig Vanille. Im Geschmack reife Aprikosen, viel Salz und Zitrusfrüchte. Elegant, anhaltend und für einen weißen Rioja immens filigran mit zartem Nachhall. Ein Genussfeuerwerk für Weißweinliebhaber, das sich mit Luftkontakt immer besser entwickelt.

Flieder, Honig, Blüten und ein wenig Vanille, dazu reife Aprikose, viel Salz und Zitrus – elegant, anhaltend und für einen weißen Rioja immens filigran.

Entwickelt sich mit Luftkontakt immer besser – ruhig Zeit im Glas geben oder dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Reis- und Gemüsegerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: fünf Parzellen rund um Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); 40 bis über 100 Jahre alte Reben in klassischer Buscherziehung
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura (trocken)
Ausbau: manuelle vertikale Handpresse, Spontangärung in 500-l-Fässern aus ungarischer Eiche, danach ~5 Monate auf der Feinhefe im 300-l-Barrique; biologisch (ES-ECO-026-VAS)

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Rebsorten

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot 0,25

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot zeigt im Bukett elegante, komplexe Aromen von reifen schwarzen Früchten wie Johannisbeere, untermalt von würzigen Noten und Vanille. Sehr fruchtig und samtig im Nachhall – in der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Cabernet Sauvignon und Merlot sind die klassischen Bordeaux-Sorten, die hier bestens gedeihen. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Cabernet Sauvignon bringt Struktur und Cassisfrucht, Merlot Schmelz und samtige Fülle. Ein dezenter Holzeinsatz verleiht die feine Vanillenote. Abgefüllt in der 0,25-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere, würzige Noten und ein Hauch Vanille. Am Gaumen sehr fruchtig und samtig, mit weichen Tanninen und rundem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter, ideal portioniert für ein Glas.

Passt zu: rotem Fleisch, Geflügel, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz
Füllmenge: 0,25 Liter

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Rebsorten

Knab Spätburgunder Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Wihlbach Spätburgunder *** 2018 ist ein hochklassiger Lagen-Spätburgunder vom Kaiserstuhl. Ein besonders schonender, langer Ausbau sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial – ausgezeichnet mit dem Deutschen Rotweinpreis 2020.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Im Endinger Wihlbach wurde bereits zu Römerzeiten ein Gutshof errichtet und unter Kaiser Probus, dem Förderer germanischen Weinbaus, die ersten Weinberge angelegt. Die meterdicke Lössbedeckung und der sehr hohe Kalkgehalt des Bodens sorgen für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben. Die ***-Kennzeichnung steht bei Knab für die höchste Qualitätsstufe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Ein besonders schonender Ausbau über 16 Monate im Barrique und 6 Monate im großen Eichenfass sorgt für optimale Tanninreife und ein sehr hohes Lagerpotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Waldbeeren, verbunden mit feiner Holzwürze und dezenten Röstnoten aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit reifem, feinkörnigem Tannin, klarer Frucht und einem langen, nachhaltigen Abgang; großes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jugendliche Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Wild, Braten, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spitzenklasse (***) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: 16 Monate Barrique + 6 Monate großes Eichenfass; Löss mit hohem Kalkgehalt
Auszeichnung: Deutscher Rotweinpreis 2020
Jahrgang: 2018

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Rebsorten

Von Winning Ozyetra Riesling 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2020

Der von Winning Ozyetra Riesling 2020 entsteht aus den erlesensten Fässern des Forster Pechstein – für Kenner das Non plus ultra der Pfalz. Der Name spielt auf den berühmten Osietra-Kaviar an: das Programm eines äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Rieslings.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Unter Kennern gilt die Einzellage Forster Pechstein als das Non plus ultra der gesamten Pfalz – da verwundert es nicht, dass von Winning genau diese Lage auserkoren hat, um daraus einen Spitzenwein zu kreieren. Der Name Ozyetra steht für den berühmten Osietra-Kaviar und ist somit Programm: die Umsetzung von Stephan Attmann und seinem Team, aus dieser Lage einen äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Riesling zu gewinnen.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Feinheit – dieser Jahrgang erinnert besonders stark an seine Vorbilder aus dem Burgund.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2020; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein Vanille- und Briochenoten, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Eine goldgelbe Farbe spiegelt sich zwischen den Gläserwänden wider. Die zunächst noch recht verschlossene Nase öffnet sich mit ausreichend Sauerstoffzufuhr immer mehr in delikate Kernobstfrüchte, welche von Vanillearomen und frischem Briocheteig flankiert werden. Unheimlich kompakt und mit starken, gut eingebundenen Gerbstoffen im Mundgefühl ist dies eine völlig neue Riesling-Interpretation. Äußerlich wirkt der Ozyetra wie ein fetter und schwülstiger Chardonnay der Extraklasse, innerlich wie ein zarter, eleganter Riesling aus der Pfalz. Hier findet sich dann auch eine tänzelnde Säurestruktur und dieses schöne Gefühl, immer mehr von diesem Tropfen haben zu wollen. Man könnte es auch die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar nennen. Der Jahrgang 2020 erinnert noch viel mehr an seine Vorbilder aus dem Burgund. Riesling-Geschichte muss neu geschrieben werden!

Delikate Kernobstfrüchte, flankiert von Vanille und frischem Briocheteig – kompakt, mit gut eingebundenen Gerbstoffen und tänzelnder Säure. Die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung unbedingt dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2013

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2013 zeigt sich im heißen Jahrgang 2013 reich und fast maskulin: dunkle Früchte, zerriebene Kräuter, Leder und ein Hauch Wild, dazu die salzige Mineralität der Lage Armada. Ein Grenache, der an einen großen Châteauneuf-du-Pape aus warmem Jahr erinnert.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Rund 90 % Grenache; die übrigen rund zehn Prozent verrät Christophe Baron nicht – daher der Name „God Only Knows“. Der Grenache hat die Hitze des Jahres 2013 gut verkraftet und voll ausgereifte, konzentrierte Trauben gebracht. Vergoren überwiegend mit ganzen Trauben im Beton, ausgebaut in großen, gebrauchten Fässern.

Im Glas

Leuchtendes Rot. In der Nase Kirschlikör, Rosenblätter, Feuerstein, Olivenpaste, heiße Steine und Gewürze, dazu dunkle Früchte, Leder und mit Luft ein Hauch Wild. Am Gaumen breit und nahtlos, mit Kirsche, Himbeere und Orangenschale, rauchig-salziger Mineralität und feinkörnigen Tanninen. Deutlich salziges, langes Finale.

Am Tisch

Jetzt auf dem Höhepunkt und zum Trinken bereit. Kurz dekantieren und bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Ente und mediterrane Schmorgerichte.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2013 (heißer Jahrgang)
Ausbau: ca. 90 % Grenache; Ganztraube, Beton, große gebrauchte Fässer

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