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14. April 2023

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Weine

Von Winning Ozyetra Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2021

Der von Winning Ozyetra Riesling 2021 entsteht ausschließlich aus den erlesensten Fässern des Pechstein-Weinbergs. Ein Riesling von faszinierender Komplexität und beeindruckender Konzentration – mit innerer Spannung und eleganter Feinheit.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, trockene Rieslinge im Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Ozyetra ist – als Pendant zum Marmar aus dem Ungeheuer – die Selektion der allerbesten Fässer aus dem Pechstein.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Spannung und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein eine subtile, stützende Holznote, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Noten von frischen Limetten, Bergamotte und Apfel prägen den Auftakt, ergänzt um eine rauchig-basaltige Mineralität. Im Geschmack zeigt er sich wild, würzig und äußerst kraftvoll, mit deutlichem Druck und einer subtilen, stützenden Präsenz von feinem Holz aus dem langen Barrique-Ausbau. Das verleiht ihm eine sagenhafte Länge und ein riesiges Potenzial.

Limette, Bergamotte und Apfel über rauchig-basaltiger Mineralität – wild, würzig und kraftvoll, mit deutlichem Druck, feinem Holz und sagenhafter Länge.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Orange · südliche Rhône 2021 Ganztraube · 15 Tage Gärung Foudre · Zementei · 500-l-Fass 18 Monate ohne Abstich

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Vergoren mit ganzen Trauben und ohne jede Eingriffe in die Maische, danach 18 Monate ohne Abstich in Foudre, Zementei und 500-Liter-Fass – ein Rhône-Wein, dem man die Kellerhandschrift eines Burgunder-Ausbauspezialisten anschmeckt.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. 2011 erwarben sie eine brachliegende Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes gaben dem Wein seinen Namen: „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Der Boden erklärt, warum das Projekt aufging. Unter einer knapp einen Meter dünnen Schicht armen Tons liegt eine mehrere Meter mächtige Lage kleiner Flusskiesel, im Französischen grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape. Die Steine speichern Feuchtigkeit, die die Reben im trockenen Sommer erreicht, und halten den Wuchs zugleich knapp. Die Appellationsgrenze verläuft wenige hundert Meter entfernt; geologisch ist die Parzelle mit dem Nachbarn verwandt.

Gepflanzt wurden 2011 elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen 3.500. Enger Stand bedeutet mehr Wurzelkonkurrenz, weniger Ertrag je Stock und konzentrierteres Lesegut. Die gesamte Arbeit im Weinberg erfolgt von Hand. Der Inopia folgt damit derselben Logik wie die großen Weine des Hauses – nur eben auf dem Niveau der Appellation Côtes du Rhône Villages.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

Der Jahrgang 2021 war das Gegenteil der heißen Vorjahre. Ein früher Austrieb traf Anfang April auf eine harte Frostperiode, die in der gesamten Rhône Triebe vernichtete. Es folgte ein kühles, feuchtes Frühjahr mit hohem Pilzdruck und einer ungleichmäßigen Blüte, die den Ertrag weiter reduzierte. Der Sommer blieb moderat, ohne die Hitzespitzen, die die Reife sonst überrollen.

Die Reife zog sich entsprechend hin, gelesen wurde spät – bis in den späten September. Was in den Keller kam, war weniger, aber es hatte etwas, das die Südrhône selten liefert: erhaltene Säure bei moderaten Mostgewichten. 2021 brachte daher frische, fein gezeichnete Rotweine mit klarer Kontur statt Wucht – ein klassisches Profil, das genau zu einer Kellerarbeit passt, die Transparenz über Kraft stellt.

Ganztraubengärung ohne Eingriff, 18 Monate ohne Abstich

Cuvée aus Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise ist der seltene Baustein: eine spät reifende Sorte mit niedrigem Zucker und hoher Säure, die der Cuvée Würze und Frische gibt, statt Gewicht hinzuzufügen.

Nach der selektiven Lese stehen die ganzen Trauben zunächst rund eine Woche kalt auf der Maische, bevor die Gärung einsetzt und weitere etwa 15 Tage dauert. Dabei wird weder umgepumpt noch untergestoßen – der Most extrahiert allein, ohne mechanischen Druck. Das ist der Punkt, an dem sich diese Machart von der üblichen Südrhône-Vinifikation unterscheidet: keine Kraftextraktion, sondern Zurückhaltung.

Gepresst wird der Wein samt Feinhefe und wandert dann in Foudres, Zementeier und 500-Liter-Fässer, wo er 18 Monate ohne Abstich liegt. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und polstert über Mannoproteine die Textur; die unterschiedlichen Gebinde liefern unterschiedliche Sauerstoffmengen, was die Assemblage vielschichtiger macht. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration.

Im Glas

Mittleres, transparentes Rubinrot. Die Nase braucht Zeit: Direkt nach dem Öffnen wirkt sie verschlossen und uneindeutig, mit Luft kommen dann rote Kirsche, Kräuter der Provence, Veilchen und eine feine pfeffrige Note dazu, dahinter ein Ton von weißem Tee.

Am Gaumen schlank gebaut und klar gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin und einer Säure, die den Wein vorwärts trägt – deutlich mehr Burgunder-Statik als Südrhône-Wucht. Die Textur aus achtzehn Monaten auf der Feinhefe ist seidig, ohne dass Holz hervortritt. Der Abgang ist lang und salzig, und das Bild im Glas verändert sich über die ganze Flasche hinweg.

Ganze Trauben, kein Umpumpen, kein Unterstoßen: Der Wein bekommt seine Struktur aus der Zeit, nicht aus der Extraktion.

Ruhig dekantieren und dem Wein Zeit im Glas geben – mit Luft entfaltet er sich zusehends. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs 2021 passt auch zu Gerichten, an denen ein wuchtiger Südrhône-Wein scheitert: Kaninchen mit Thymian, Pilzrisotto, gegrillter Thunfisch.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · armer Ton über tiefen Flusskieseln (grès) · Pflanzung 2011 mit 4.700 Stöcken je Hektar
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handarbeit im Weinberg · selektive Lese · Ganztraubenmaischung kalt über eine Woche · Gärung rund 15 Tage ohne Umpumpen und Unterstoßen · ohne Schönung und Filtration
Ausbau 18 Monate ohne Abstich in Foudres, Zementeiern und 500-l-Fässern
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Italien

Caldora Trebbiano d'Abruzzo 12er Set

Weißwein · Trebbiano · Abruzzen · 12er-Set

Caldora Trebbiano d'Abruzzo ist ein klarer, frisch-fruchtiger Weißwein der Fantini Group aus den italienischen Abruzzen – hier im günstigen 12er-Paket. Reinsortiger Trebbiano mit Aromen von Blüten und grünem Apfel, unkompliziert und zugänglich.


Abruzzen

Fantini by Farnese aus den Abruzzen zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens. Die Trebbiano d'Abruzzo ist die klassische Weißweinsorte der Region und bringt frische, fruchtbetonte Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Trebbiano d'Abruzzo. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Ein unkomplizierter Alltagswein – ein ehrlicher Schoppenwein zum fairen Preis.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Blütennoten und grüner Apfel. Am Gaumen frisch und fruchtig, klar und zugänglich, mit animierender Säure und unkompliziertem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, als Schoppen oder zu leichter Küche. Auch als Schorle geeignet.

Klassische Begleitung: Fisch, Antipasti, Pasta, Salate und leichte Küche.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Trebbiano d'Abruzzo DOC – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 12 Flaschen à 0,75 l

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin les jeunes rois 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit Les Jeunes Rois Reben aus 1953 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Jeunes Rois 2023 von Pierre Duroché stammt aus einer winzigen Parzelle mit alten Reben. Die Stöcke aus dem Jahr 1953 wurzeln tief im sandigen Mergel und geben dem reinsortigen Pinot Noir seine feine, zugleich komplexe Struktur – ein Wein von bemerkenswerter Finesse und Ausdruckskraft.


Les Jeunes Rois – alte Reben in Gevrey-Chambertin

Die Lage Les Jeunes Rois liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Aus einer winzigen Parzelle mit Reben aus dem Jahr 1953 entsteht dieser Wein; die tief im sandigen Mergel wurzelnden Stöcke verleihen ihm eine feine und zugleich komplexe Struktur.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Reben aus dem Jahr 1953.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Spannung, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, rote Johannisbeeren, Veilchen und ein Hauch Waldboden. Am Gaumen geschliffen und harmonisch, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem eleganten, mineralisch geprägten Nachhall. Ein Wein von innerer Spannung und Raffinesse – konzentriert, vielschichtig und von großer Länge.

Reife Kirsche, Veilchen und Waldboden über feinem Tannin – ein konzentrierter Gevrey von innerer Spannung und großer Länge.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Jeunes Rois (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); sandiger Mergel, Reben aus 1953
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Südafrika

Schneider Rooi Olifant Red Blend 2021

Wein · Rotwein · Stellenbosch · Südafrika

Schneider Rooi Olifant ist ein südafrikanischer Red Blend – ein gemeinsames Projekt von Markus Schneider und seinem Freund Danie Steytler von Kaapzicht. Im neuen Blend treffen Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aufeinander, früher geerntet, kürzer im Fass gelagert und mit längerer Flaschenreife.


Bottelary Hills / Stellenbosch

Die Kaapzicht-Weinberge liegen auf den Bottelary Hills in Stellenbosch, mit direktem Blick über die gesamte Kapbucht. Die Trauben stammen von fünf differenziert geernteten Kleinparzellen, die ringsum von überdimensionalen Granit-Findlingen umgeben sind – auf der Farm „The Olifant Rocks" genannt und Namensgeber des Weins.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Händische Ernte reifer, gesunder Trauben, traditionelle Maischegärung im Rotwein-Fermenter, schonende Pressung unter geringem Druck, anschließend ohne Eingriffe von außen (keine Schönung). Die Lagerung erfolgt in mehrjährigen Holzfässern, gefolgt von einer längeren Flaschenreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase dunkle Beere, Cassis und Pflaume, dazu feine Würze und ein Anklang Kräuter. Am Gaumen saftig und gut strukturiert, mit reifer Frucht, feinkörnigen Tanninen und frischer Spannung; langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kräftiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Bottelary Hills, Stellenbosch (Western Cape, Südafrika); Markus Schneider & Kaapzicht
Klassifikation: Stellenbosch – Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon & Cabernet Franc, trocken
Ausbau: traditionelle Maischegärung, schonende Pressung, ungeschönt; Lagerung in mehrjährigen Holzfässern, anschließend längere Flaschenreife

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Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve wird aus den besten Trauben gekeltert und komplett im Stahltank ausgebaut. Er besticht durch vielschichtige, exotische Fruchtaromen – insbesondere Ananas und reife Honigmelone verleihen ihm seinen Charakter. Das Mundgefühl ist dabei sehr weich, rund und cremig.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für den Reserve Chardonnay werden ausschließlich die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Wein wird komplett im Edelstahltank ausgebaut – ohne Holz, um die klare, exotische Frucht in den Vordergrund zu stellen. Das weiche, cremige Mundgefühl entsteht durch den Kontakt mit der Feinhefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase vielschichtige, exotische Fruchtaromen, allen voran Ananas und reife Honigmelone. Am Gaumen sehr weich, rund und cremig, mit gut eingebundener Säure und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu leichten und cremigen Gerichten.

Passt zu: Geflügel, Fisch, cremiger Pasta, Spargel und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: komplett im Edelstahltank (fruchtbewahrend, Feinhefekontakt)

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Frankreich

Domaine Latour-Giraud Meursault Charmes 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault · 1er Cru Les Charmes unter Genevrières & Perrières · Südhang Côte de Beaune 2022

Der Meursault Charmes 1er Cru 2022 der Domaine Latour-Giraud stammt aus einer der größten und bekanntesten Premier-Cru-Lagen von Meursault. Ein Chardonnay von kraftvoller Eleganz – mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse, getragen von einem Spannungsbogen aus Frische und Fülle.


Les Charmes – Premier Cru in Meursault

Les Charmes gehört zu den größten und bekanntesten Premier Crus von Meursault und steht sinnbildlich für die kraftvolle Eleganz, die die Meursault-Weine weltberühmt gemacht hat. Die Parzelle liegt am sanften Südhang unterhalb der Toplagen Genevrières und Perrières. Die kalkhaltigen, teils steinigen und gut durchlässigen Böden zwingen die Reben zu tiefem Wurzelwachstum – ideal für Weine mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse.

Das Mikroklima mit viel Morgensonne und kühleren Nachmittagen sorgt für eine langsame, gleichmäßige Reife. Besonders begehrt ist der höher gelegene Teil (Les Charmes-Dessus). Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den Spannungsbogen dieses Meursault Charmes.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Tiefe und feine Würze gibt, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht, Haselnuss und ein Hauch Honig über Zitrus und steiniger Mineralität. Am Gaumen voll und cremig, zugleich frisch und präzise, mit einer langen, mineralischen Linie und aromatischer Komplexität.

Gelbe Frucht, Haselnuss und Mineralität über cremiger Fülle und klarer Frische – kraftvolle Eleganz aus Meursault.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Charmes (1er Cru), Meursault (Côte de Beaune); Südhang unterhalb Genevrières & Perrières, kalkig-steinig, gut durchlässig
Klassifikation: Meursault Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2022 BIO

Weißwein · Franken · Chardonnay

Chardonnay Franken Sommerach · Rossbach Coche-Dury-Klon Muschelkalk Bio (Naturland) 2022

Der Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2022 ist ein kraftvoll-mineralischer Bio-Chardonnay aus Sommerach – gewachsen auf einem alten Coche-Dury-Klon aus Meursault. Voluminös, elegant und salzig, mit großartigem Schmelz. Mit das Beste, was diese Rebsorte in Deutschland hervorbringt.


Rossbach – ein Stück Meursault in Franken

Beharrlichkeit ist auch ein Weg, um an seine Ziele zu kommen. So rief Kerstin Richter-Östreicher über eine Woche lang mehrmals täglich bei den Chardonnay-Ikonen Raphaël und Jean-François Coche im Meursault an. Ihrem Mann Richard und ihr gefielen die Weine der legendenumwobenen Domaine Coche Dury im Burgund so gut, dass sie mehr darüber erfahren wollten, um ihr Wissen in die eigenen Weine einfließen zu lassen.

Nach einer Woche ging endlich jemand ans Telefon, ein Termin in Meursault wurde ausgemacht, und eine legendäre Weinprobe mit großer Jahrgangstiefe fand statt. Als Bonbon wurde noch der Kontakt zum Rebveredler der Familie Coche ausgetauscht – und nach einem Besuch dort wurden beste Chardonnay-Klone, die auch die Familie Coche im Burgund verwendet, ins fränkische Sommerach gekarrt. Das ist nun schon ein paar Jahre her, und inzwischen gehört der Chardonnay von Richard Östreicher und Kerstin Richter-Östreicher zu den besten Burgundern des Landes. Die Reben wurzeln in der Gewanne Rossbach auf Muschelkalk – das perfekte Terroir für Chardonnay.

Jahrgang 2022 – Franken

Der Jahrgang 2022 bringt im Rossbach einen kraftvollen, zugleich präzisen Chardonnay mit reifer Substanz und klarer Mineralität. Im puristischen Östreicher-Stil steht nicht die Primärfrucht im Vordergrund, sondern Struktur, Schmelz und Salzigkeit – ein Wein, der von etwas Flaschenreife profitiert.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Im konsequent puristischen Stil des Hauses: Spontangärung, durchgegoren, langer Ausbau im kleinen Holzfass auf der Hefe, ohne kellertechnische Eingriffe – für maximale Mineralität, Schmelz und Langlebigkeit. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Er duftet nach frischer Brotkruste, Haselnüssen und nassem Gestein. Zudem verfügt er über einen großartigen Schmelz. Bemerkenswert ist die Kraft, die er ausstrahlt: Voluminös zeigt er sich im Mund, und elegant und salzig schmeckend tänzelt er seine Bahnen den Körper hinunter. Das ist mit das Beste, was aus dieser Rebsorte in Deutschland angebaut wird. Punkt.

Das ist mit das Beste, was aus dieser Rebsorte in Deutschland angebaut wird. Punkt!

Schon jetzt großartig, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rossbach (Deutschland); Muschelkalk; Chardonnay-Klon aus Meursault (Coche-Dury)
Klassifikation: Franken, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, langer Ausbau im kleinen Holzfass auf der Hefe; biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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