Das Weinbaugebiet Carnuntum

Carnuntum, von der Antike bis zur Moderne

Carnuntum – ein durchaus bemerkenswerter Name für ein österreichisches Weinbaugebiet, mutet er doch ziemlich nach römischer Antike an. Genau dorther stammt er auch, genauer gesagt von einer Doppelsiedlung der Römer, die hier den Pannonischen Limes nach Norden absicherten – dass Name und wahrscheinlich auch Weinbau eigentlich von den Kelten übernommen wurden, sei mal dahingestellt. Zu Hochzeiten lebten in Militärlager und Zivilstadt 50 000 Menschen – für damalige Verhältnisse eine Großstadt, begünstigt vor allem durch die Lage an der Bernsteinstraße, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung nördlich der Alpen. Kurz nach der Zeitenwende eigentlich nur als Winterlager für die Truppen gedacht, erkannte man schnell die Vorzüge der Lage direkt am Donaulimes und ließ sich langfristig nieder. Sogar ein Amphitheater mit Platz für 13 000 Menschen hat es gegeben, direkt nebenan eine Gladiatorenschule, Tempel und Thermen. Der Philosophenkaiser Marc Aurel startete von hier aus seine Feldzüge gegen die aufmüpfigen Markomannen, ergo war Carnuntum wenige Jahre Residenzstadt, und mit der Kaiserkonferenz der vier Tetrarchen schrieb man erneut Weltgeschichte. Im fünften Jahrhundert gab man infolge eines gewaltigen Erdbebens die Stadt wie auch die gesamte Provinz Pannonien schließlich auf, die Überbleibsel wurden durch die einströmenden Germanen zerstört oder nach und nach für andere Zwecke abgetragen.

Die Römersiedlung ist damit zur Marke einer Region geworden, was sich an der Namensgebung der „Carnuntum Legionaries“, eines lokalen Footballteams, genauso zeigt wie in der Errichtung eines eigenen römischen Stadtviertels in der kleinen Gemeinde Petronell-Carnuntum, Der Fund antiker Rebmesser zeugt von den gigantischen Dimensionen, die der Weinbau bei den Römern hatte: allein 12 000 Liter täglich mussten als Teil des Solds für die Soldaten vorgehalten werden, hinzu kommt, da Wein als absolutes Grundnahrungsmittel galt, der Verbrauch der Zivilisten, sodass man von einer Jahresproduktion von mindestens acht bis zehn Millionen Litern ausgehen kann – enorm viel, hält man sich vor Augen, dass im heutigen Carnuntum insgesamt „nur noch“ 4,5 Millionen Liter pro Jahr erzeugt werden. Allerdings war reiner Genuss nur ein Aspekt des Konsums – meist mischte man Wein in Wasser, um dieses durch den Alkohol einigermaßen keimfrei zu bekommen. Winzer war damals kein eigentlicher Beruf, sondern wurde in der Regel von Veteranen betrieben, denen man nach ihrem Dienst im Heer kleine auf dem Land gelegene Güter zur Verfügung stellte, mit denen sie sich selbst und ihre Umgebung versorgen sollten. Sehr viele von ihnen verlegten sich dabei auf den Weinbau, den damals einträglichsten Zweig der Landwirtschaft. Obwohl man an der Donau über einen großen Hafen verfügte, wird Rebensaft aus dieser Region aber wohl kaum bis nach Rom gelangt sein – die sauren Weine aus dem Norden schätze man dort überhaupt nicht. Und auch lange Zeit später hatten sie es noch schwer: im 19. Jahrhundert wurden hier eher „Ungarweine“ wie Tokajer und Traminer transportiert und gehandelt, als dass die eigenen Gewächse reißenden Absatz fanden. Hauptberuflich Winzer zu sein, das können sich die meisten in Carnuntum erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit leisten – vorher war man zusätzlich auf Ackerbau und Viehhaltung angewiesen, um ein Auskommen zu haben. Auch, weil früher die eisigen Winter mit ihren Spätfrösten ein ums andere Mal die Trauben erheblich dezimierten – insofern steht man den klimatischen Veränderungen der jüngeren Zeit nicht nur skeptisch gegenüber.

Mit aktuell knapp über 900 Hektar gehört Carnuntum sozusagen zu den Größeren unter den Kleinen in Österreich; über die Jahrzehnte ist die Fläche massiv zusammengeschrumpft, was sich auf die Qualität aber förderlich auswirkte. Erst seit 1993 darf man sich hier als eigenständiges Gebiet vermarkten, vorher bildete man zusammen mit dem Wagram das Gebiet Donauland-Carnuntum, was keinem der beiden wirklich gerecht wurde. Die Rebsortenpalette ist außergewöhnlich reichhaltig, was wahrscheinlich auch an seiner Lage inmitten anderer honoriger Weinbaugebiete liegt: im Norden grenzt Carnuntum an das große Weinviertel, im Nordwesten an Wien, im Westen an die Themenregion und im Süden an Leithaberg und Neusiedlersee im Burgenland. Platzhirsch ist wie sonst in Niederösterreich auch der Grüne Veltliner, dessen Wurzeln in fetten lehmigen Böden das benötigte Wasserreservoir finden. Aber auch Burgunder erreichen beachtliche Qualitäten, Weißburgunder und Chardonnay sind sogar neben dem Veltliner zur Auszeichnung als Riedenwein, der höchsten Kategorie, zugelassen und gedeihen am besten auf den Böden aus Leithakalk im Osten. Andere Reben wie die gefälligeren Welschriesling und Gemischter Satz und auch der Gelbe Muskateller dürfen zwar statt „Carnuntum“ lediglich „Niederösterreich“ auf dem Etikett tragen, eignen sich mit ihrer verhaltenen Säure aber ebenso gut als Speisenbegleiter – in den urigen Buschenschankbetrieben der Region mit ihren fleischlastigen österreichischen Spezialitäten, aber auch zum Gemüse, für deren Anbau das nahe Marchfeld bekannt ist, insbesondere Spargel, Kraut und Schnittbohnen.

Den warmen Luftströmen aus der Pannonischen Tiefebene ist es ebenso wie den mäßigenden Einflüssen der nördlich gelegenen Donau und des Neusiedlersees zu verdanken, dass sich auch eher in südlichen Gefilden beheimatete Rebsorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon wohlfühlen.

Auch wenn die Hauptorte des Weinbaus Prellenkirchen, Göttlesbrunn und Höflein wohl (noch) nicht als die touristischen Hochburgen gelten können, hat sich Carnuntum zu einem leisen, aber einflussreichen Mitbewerber gemausert, der sowohl mit der Nähe zu den beiden Metropolen Wien und Bratislava punktet – die Gemeinde Schwechat, die den Wiener Flughafen beherbergt, bildet den westlichsten Teil Carnuntums -, als auch mit dem Archäologischen Park und den sechs Marchfeldschlössern. Die meist barocken Bauten fungierten in der Vergangenheit bedingt durch ihre Lage in der „Kornkammer Österreichs“ oft als landwirtschaftliche Verwaltungszentren und beherbergten berühmte Vorbesitzer wie Prinz Eugen von Savoyen oder den letzten Kaiser Karl nach seiner Abdankung. Mit Blick auf seine sanft gewellten grünen Hügellandschaft, gebildet aus Leithagebirge, Hainburger Bergen und Arbesthaler Hügelland mag man manchmal gar nicht recht glauben, dass die Weinberge hier auf nicht mehr als 200 Meter Höhe liegen.

Der Aufstieg der mittlerweile tonangebenden Rotweine begann in den 80ern. Angeregt durch einen putzigen bunten Vogel, der zufällig in den Weinbergen umherschwirrte, kreierte Hans Pitnauer mit seinem heute legendären „Bienenfresser“ einen Zweigelt – damals eine noch kaum etablierte und skeptisch beäugte Rebsorte -, der sowohl in seiner tiefdunkeln Farbe wie in seinem kräftig-intensiven, würzigen Aroma ein absolutes Novum war. Um dem Roten der Region aber auch in der Breite einen Schub zu geben, entschlossen sich zwei Dutzend Winzer Anfang der 90er, die Marke „Rubin Carnuntum“ ins Leben zu rufen. Unter diesem Label vermarktet man einen Zweigelt mit mindestens 12,5 Volumenprozent, der in besonderer Weise gebietstypisch sein soll, dazu mit einer ganz leichten Holznote vom Ausbau im Fass, welcher der manchmal etwas blassen Rebsorte Charakter verleiht. Bekannte Weingüter wie Grassl oder Markowitsch haben ebenso einen im Programm wie auch viele kleinere, denen der Rubin überhaupt erstmal die Möglichkeit gab, Zugang zu einer breiteren Öffentlichkeit zu finden. Erkennbar ist der mit einem Preis von um die zehn Euro attraktive Einstiegswein an der Abbildung des Heidentors auf der Flasche, eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der historischen Stadt Carnuntum und Symbol für das römische Erbe Österreichs schlechthin. 2018 traten die Rubin-Winzer der Vereinigung Österreichische Traditionsweingüter bei, die sich, 1991 gegründet, ähnlich wie der deutsche VDP zum Ziel gesetzt hat, die jeweiligen Besonderheiten von Boden, Klima und Rebsorte im Endprodukt erfahrbar zu machen. Mittlerweile ist Carnuntum die mitgliederstärkste Regionalgruppe der ÖTW – und darüber hinaus dank der Offensive um den Rubin das einzige Gebiet Niederösterreichs, in dem mehr rote als weiße Trauben geerntet werden. Eine beachtliche Entwicklung vor dem Hintergrund, dass man um die vorletzte Jahrhundertwende nahezu ausschließlich Weißwein anbaute, darunter viele, die heute in der Region gar keine Rolle mehr spielen, wie Silvaner oder Österreichisch Weiß – ein Beweis für die Anpassungsfähigkeit der Carnuntumer Winzer.

Und ihren Wagemut. Denn keck haben sie beschlossen, den Blaufränkisch nicht dem Burgenland zu überlassen, sondern wenige Kilometer vor dessen Grenze am Spitzerberg ein kleines Mekka dieser Rebsorte errichtet. Die Erhebung – denn mehr ist es mit 300 Metern nicht, obwohl das in der flachen Pannonischen Tiefebene schon als ziemliche Landmarke heraussticht – gilt bereits als Ausläufer der Kleinen Karpaten und unterscheidet sich von den sonst vorherrschenden recht flachen Weinbergen mit Kalkmergel- und Kieselböden an Donau und Leitha durch ihre Steilheit wie auch den Untergrund aus Granitgneis und Glimmerschiefer. Die Trauben treiben hier früh aus und erreichen ihre Reife durch Sommertemperaturen von bis zu 40 Grad rund vier Wochen früher als noch vor einigen Dekaden – Entwicklungen wie diese sind Thema des Austausches, der von den regionalen Winzern seit jeher gepflegt wird. Da man jahrzehntelang eher im Schatten existierte, hat sich eine ausgeprägte Kameradschaftlichkeit gebildet; auch die bekannteren Betriebe sind frei von Starallüren und greifen Kollegen bei Problemen wie selbstverständlich unter die Arme. Die Einstellung, entweder gemeinsam erfolgreich sein zu können oder gar nicht, ist offensichtlich die richtige. Auch wenn Carnuntum nur zwei Prozent der österreichischen Gesamtfläche einnimmt, ist seine Präsenz besonders in der Gastronomie beachtlich: kaum ein besseres Wiener Lokal kommt ohne Wein aus Carnuntum auf der Karte aus. Die direkte Nachbarschaft zur Hauptstadt ist für den Absatz natürlich förderlich, aber sie ist es nicht allein. Viel eher liegt es daran, dass man die wohl interessantesten Rotweine Niederösterreichs und darüber hinaus eine enorm vielfältige Weißweinlandschaft im Portfolio hat.

Das haben viele Konsumenten zwar immer noch nicht auf dem Schirm, aber man ist zuversichtlich geduldig. In einem Gebiet, das den Glykolwein-Skandal der 80er vor allem deswegen so unbeschadet überstanden hat, weil man selbst zum Betrügen damals zu unbekannt war, ticken die Uhren eh etwas anders. Man lehnt sich entspannt zurück angesichts von weit über 2000 Jahren Weinbaugeschichte, die sich hier nachempfinden lassen wie sonst kaum irgendwo in Mitteleuropa und lächelt im Wissen, die besten Zeiten mit Sicherheit noch vor sich zu haben. Text: Dario Sellmeier

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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Les Genevrières blanc 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Les Genevrières · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Les Genevrières 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein sehniger, spannungsreicher Bio-Chardonnay – charmant vom ersten Moment, zugleich voller Energie, Salz und Stein. Eine der feinsten Lagen Meursaults, die hier ganz ohne Schwere überzeugt.


Les Genevrières – luftiger 1er Cru zwischen Charmes und Poruzot

Das Climat trägt seinen Namen nach den Wacholderbüschen (genévriers), die einst die Höhen der Côte de Beaune prägten. Der steinige Boden mit geringem ton-kalkigem Anteil liegt zwischen den Premiers Crus Les Charmes und Le Poruzot. Genevrières gilt als einer der feinsten und „luftigsten" Premier Crus Meursaults.

Auf diesem kargen, steinigen Untergrund bringen alte Reben einen Wein von elektrisierender innerer Spannung und Dichte hervor.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, knackige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt rund zwölf Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces – mit bewusst zurückhaltendem Anteil neuen Holzes –, gefolgt von etwa sechs Monaten im Edelstahltank. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

Eine Frühlingswiese mit Kräutern und Blüten, ein Hauch von Haselnuss und Walnuss, Zitrone, noch nicht ganz reifer Weinbergspfirsich, etwas grüne Ananas und viel Stein. Am Gaumen sehnig und sehr spannungsreich: viel Stoff und reife, doch stets knackige Frucht. Im Vordergrund stehen Extrakt, innere Spannung und Dichte – das Elektrisierende, das die alten Reben aus dem kargen Stein hervorbringen –, dazu das Salzige und eine griffige Textur. Eine elegante Cremigkeit sorgt schon jetzt für feine Noblesse und wird mit der Zeit zunehmen.

Sehnig und spannungsreich – das Elektrisierende, das alte Reben aus kargem Stein hervorbringen.

Steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung; Trinkfenster etwa 2026–2036. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, gebratene Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Poularde in Rahm. Auch solo ein Genuss – die Frische trägt durch das ganze Menü.


Lage: Meursault „Les Genevrières" (Côte de Beaune); steiniger Boden mit geringem Ton-Kalk-Anteil, zwischen Les Charmes und Le Poruzot, alte Reben
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, zurückhaltend neues Holz, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Marsannay Les Longeroies 2022

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC Les Longeroies · 1,10 ha Reben ~50 Jahre · 7.000 Flaschen 2022

Der Marsannay Les Longeroies 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Marsannay. Die südausgerichtete Parzelle gibt dem Wein eine geschmeidige Textur mit bereits gut eingebundenen Tanninen – zugänglich und schnell zu öffnen, mit klarer Terroir-Prägung.


Les Longeroies – Südhang in Marsannay

Les Longeroies ist nach Süden ausgerichtet und zieht sich den Hang entlang. Hier liegen reichlich kalkhaltige Schuttablagerungen auf tiefgründigen Böden – ein Terroir, das sich klar im Glas widerspiegelt und für Ausdruck und Komplexität sorgt. Die Parzelle umfasst 1,10 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben.

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits, das „Goldene Tor" südlich von Dijon, und die einzige Dorf-Appellation der Region für Rot, Weiß und Rosé. Die Rotweine zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die zugängliche Art dieses Marsannay mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 7.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Klare, frische Frucht, die sich auf der Zunge entfaltet. Die Textur ist geschmeidig dank bereits gut eingebundener Tannine. Ein ausdrucksstarker, komplexer Wein, der sich schnell öffnet und die Essenz seiner Lage einfängt.

Geschmeidige Textur und gut eingebundene Tannine – ein zugänglicher Marsannay mit klarer Terroir-Prägung.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Longeroies (Lieu-dit), Marsannay (nördliche Côte de Nuits); Südhang, kalkhaltiger Schutt auf tiefem Boden, 1,10 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Abel Mendoza Selección Personal 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja El Bardallo & Marrate · Labastida uralte Reben (60+ J.) ~12 Monate franz. Eiche

Der Abel Mendoza Selección Personal 2019 ist einer der großen Tempranillos der Bodega Abel Mendoza aus der Rioja. Je nach Jahrgang entstehen nur rund zehn Barriques. Die Trauben stammen zu 100 % von über sechzig Jahre alten Reben aus den Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche – ein kraftvoller, zugleich eleganter Rotwein der Sonderklasse.


El Bardallo & Marrate – Labastida, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza in San Vicente de la Sonsierra steht für kleine Mengen und große Sorgfalt. Für die Selección Personal stammen die Trauben aus den beiden Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida, mit über sechzig Jahre alten Reben. Abel Mendoza und Maite Fernández arbeiten von Hand und in winzigen Mengen – nur rund zehn Barriques je Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus uralten Reben. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche; Säurestruktur und Barriquearomen sind fein in den Wein eingearbeitet. 

Im Glas

Jung braucht der Wein Luft – erst nach rund einem Tag Belüftung treten balsamische Erdnoten und vielschichtige Fruchtaromen hervor. Am Gaumen sehr voluminös, dabei nie erschlagend, sondern mit der Eleganz eines feinen Chambolle-Musigny. Säure und Holz sind harmonisch eingebunden, der Nachhall vibrierend, spannend und sehr lang. Ein ganz großer Rioja.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren – dieser Wein zeigt sich nach langer Belüftung von seiner besten Seite. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse. Mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035 und darüber hinaus. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage El Bardallo & Marrate, Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 12 Monate in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Gruenchers · 1er Cru Chambolle-Musigny NW-Rand · 2,8 ha 2023

Der Chambolle-Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein reinsortiger Pinot Noir vom nordwestlichen Rand des Dorfes Chambolle-Musigny. Sinnlich, vielschichtig und energiegeladen, mit fester Frucht, langer Linie und präziser Säure.


Les Gruenchers – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Den Lagennamen Les Gruenchers gibt es im Burgund zweifach – in Chambolle-Musigny und keine zwei Kilometer entfernt in Morey-Saint-Denis; der Name leitet sich wohl von „noyer" (Walnussbaum) ab. Dieser Premier Cru liegt am nordwestlichen Rand von Chambolle-Musigny und umfasst rund 2,8 Hektar.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse; die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus und die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde und ist für ihre Bandbreite an Premier Crus bekannt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und vielschichtig, mit fester roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze. Am Gaumen lang und energiegeladen, getragen von einer präzisen Säure und feinen Tanninen.

Sinnlich und vielschichtig, mit fester Frucht und präziser Säure – Chambolle-Musigny voller Energie.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Gruenchers (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); NW-Rand des Dorfes, Kreide-/Tonböden, 2,8 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Jérôme Blin OEil de Perdrix Coteaux Champenois blanc 2022 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Meunier · Bio

Jérôme Blin Œil de Perdrix Coteaux Champenois Blanc ist eine echte Rarität: ein stiller, weiß gekelterter Meunier aus der Champagne. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Region; ein weiß gekelterter Meunier ist darüber hinaus eine Seltenheit. Der Wein stammt aus über 45 Jahre alten Meunier-Reben. Im Glas ein spannungsgeladener, leicht oxidativer Stillwein.


Vincelles & Dormans

Die über 45 Jahre alten Meunier-Reben wachsen auf besten lehm- und kalkhaltigen Böden in Vincelles und Dormans im Vallée de la Marne. Diese Herkunft verleiht dem Wein Druck, Struktur und einen facettenreichen Säurebogen. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus weiß gekeltertem Meunier und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt im gebrauchten Holzfass und in der Amphore, wo der Wein unter einer Flor langsam reift – daher die oxidative Prägung.

Im Glas

Goldgelber Farbton. Duft und Geschmack zeigen sich leicht oxidativ, mit Aromen von Nüssen, Wald, Herbstlaub und dunkler Schokolade. Am Gaumen spannungsgeladen und von pulsierender Länge, mit Druck und Struktur, während der facettenreiche Säurebogen für Frische und Eleganz sorgt.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft betont die oxidative Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Geflügel, Pilzgerichte und helles Fleisch.


Lage: Vincelles & Dormans, Vallée de la Marne (Champagne); Lehm/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: weiß gekelterter Meunier, gebrauchtes Holzfass + Amphore, Reifung unter Flor

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Feinkost

Podere Vannucci Salsa Piccante BIO

Feinkost · Tomatensauce · Italien

Podere Vannucci Salsa Piccante ist eine pikante Bio-Tomatensauce mit Chili – zubereitet aus frischen Tomaten und Gemüse, Meersalz, Chili und Paprika, abgeschmeckt mit Basilikum.


Herkunft / Italien

Pikante Tomatensaucen wie die Salsa all'arrabbiata gehören zu den Klassikern der italienischen Küche. Die Salsa Piccante von Podere Vannucci stammt aus biologischem Anbau (IT-BIO-006) und verbindet reife Tomaten mit der angenehmen Schärfe von Chili.

Zutaten und Herstellung

Zubereitet aus frischen Tomaten und Gemüse, Meersalz, Chili und Paprika, abgeschmeckt mit Basilikum – alles aus ökologischem Landbau. Die Zutaten ergeben eine würzig-scharfe, fruchtige Sauce.

Geschmack

Fruchtig nach reifer Tomate, mit würziger Paprika-Note und einer angenehmen, anhaltenden Chili-Schärfe. Das Basilikum sorgt für aromatische Frische und Ausgewogenheit.

In der Küche

Schnell erhitzt eine vollwertige Sauce.

Ideal: für Pasta all'arrabbiata, Penne, Pizza, zu gegrilltem Fleisch oder als pikante Basis für Schmorgerichte.


Hersteller: Podere Vannucci (Italien)
Produkt: Salsa Piccante – pikante Tomatensauce mit Chili (Bio)
Zutaten: Tomaten, Gemüse, Meersalz, Chili, Paprika, Basilikum (aus ökologischem Landbau)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2028

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USA

Verite La Joie 2012

Rotwein · Sonoma County · Cabernet-Sauvignon-Cuvée

Cabernet Sauvignon (dominierend) Merlot · Cabernet Franc · Petit Verdot Sonoma County Verité · La Joie Pierre Seillan 2012

Beim Verité La Joie 2012 dient ohne Frage das französische Anbaugebiet Pauillac im Bordeaux als Vorbild – Hauptrebsorte ist, wie bei den besten Weinen dieser Appellation, der Cabernet Sauvignon. Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.


Verité – Bordeaux-Geist aus Sonoma

Verité wurde 1998 vom legendären Jess Jackson gemeinsam mit dem französischen Vigneron Pierre Seillan gegründet, mit dem kompromisslosen Ziel, im kalifornischen Sonoma County Bordeaux-inspirierte Cuvées von Weltrang zu schaffen. Seillan, geprägt von Jahrzehnten in Bordeaux und an der Loire, gilt als Meister der Assemblage – Verité zählt zu den am häufigsten mit 100 Punkten bewerteten Weingütern überhaupt.

La Joie ist die Cabernet-Sauvignon-dominierte der drei Verité-Cuvées (neben dem Merlot-basierten La Muse und dem Cabernet-Franc-basierten Le Désir) und stilistisch dem Pauillac bzw. Médoc nachempfunden. Seillan komponiert ihn aus über 50 winzigen „Micro-Crus" in vier Sonoma-AVAs – Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley –, die jeweils separat vinifiziert werden. Die warmen Täler fördern die Reife, die kühleren bewahren Säure und Frische.

Jahrgang 2012 – Sonoma County

2012 gilt als herausragender, „winning" Jahrgang in Sonoma – von Hitze, aber nie zu viel, mit perfekter Säure und Tanninstruktur; das Haus selbst vergleicht ihn mit Bordeaux 2005. Der La Joie 2012 verbindet daher große Kraft und Mächtigkeit mit klarer Struktur und einem enormen Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée vorwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot, Jahrgang 2012.

Jeder der über 50 Micro-Crus wird einzeln gelesen und vergoren, anschließend in französischen Eichenfässern mit individuell abgestimmten Toasting-Graden ausgebaut. Aus diesen Hunderten von Bausteinen formt Pierre Seillan die finale Assemblage – technisch perfekt bereitet und voller dichter Frucht.

Im Glas

Eine dunkle und satte Farbe, die sofort ins Auge springt. Auf Anhieb begeistert der intensive Duft von schwarzen Johannisbeeren, Weichselkirsche, gegrillter Paprika und Grillkohle. Die Tannine sind im Geschmack noch omnipräsent und werden den La Joie noch über mehrere Jahrzehnte perfekt begleiten. Der mehrminütige Abgang deutet schon an, wohin die Reise geht.

Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.

Mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert deutlich vom Dekantieren oder einigen Jahren Kellerreife. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Sonoma County (Kalifornien, USA); über 50 Micro-Crus in den AVAs Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley
Klassifikation: Sonoma County, Bordeaux-Cuvée (Cabernet Sauvignon dominierend), trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot; separate Vinifikation der Micro-Crus, Ausbau in französischer Eiche (individuelle Toasting-Grade)

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