Das Weinbaugebiet Weinviertel

Die lokalen Identitäten des Weinviertels

Es ist schon ganz sinnig, dass man beim größten Weinbaugebiet Österreichs bereits an der Benennung erkennt, worum es geht – dem größten spezifischen, muss man präzisieren, denn die Österreicher unterscheiden ebensolche von den generischen, die sich lediglich an den Grenzen der Bundesländer orientieren. Das Weinviertel lässt namentechnisch tatsächlich wenig Interpretationsspielraum zu. Jener ist allerdings wesentlich älter als die Weinvermarktung nach Regionen und geht auf die vier traditionellen Viertel zurück, in die Niederösterreich lange Zeit unterteilt war und die für die regionale Identität ihrer Bewohner nach wie vor Bedeutung haben: dies sind das Most-, das Wald-, das Industrie- und eben das Weinviertel, das im Habsburgerreich offiziell als Kreis Unter dem Manhartsberg geführt wurde. Mit 14 000 Hektar nimmt es nahezu ein Drittel der gesamten österreichischen Anbauflächen ein.

Weil hier aufgrund dieser Größe eben auch viel Masse produziert wird, haben sich Anfang der 2000er 15 von insgesamt 2800 Winzern zu den PWW, den Premium Weingütern Weinviertel, zusammengeschlossen, um besonders den Hauptdarsteller auf der Rebsortenbühne, den Grünen Veltliner, auf neue Höhenflüge zu schicken. Es gibt wohl nur wenige Weinbaugebiete im Land, die so sehr mit einer bestimmten Rebe verbunden sind und nach außen mit dieser assoziiert werden. Die Hälfte des gesamten österreichischen Bestandes wächst hier auf 7000 Hektar, und im Jahr 2002 war der Weinviertler Veltliner der allererste Wein, der einen DAC-Status verliehen bekam, womit nach dem Vorbild des französischen AOP- oder des italienischen DOCG-Systems die Herkunftsbezeichnung in besonderem Maße geschützt und ein in jeder Hinsicht „gebietstypischer“ Wein garantiert wird. 2009 folgte die Stufe Reserve, 2020 dann auch die Große Reserve für die reiferen und alkoholischeren Tropfen. Das kleine Bonmot, das Weinviertel sei eben der Ort, „wo das Pfefferl wächst“, ist zwar schon oft bemüht worden, trifft aber nach wie vor den Nagel auf den Kopf, denn die charakteristische Note des typischsten aller österreichischen Weine wird hier zur Perfektion getrieben. Für sie verantwortlich ist eine chemische Verbindung namens Rotundon, derjenige Aromastoff, der Pfeffer selbst seinen typischen Geruch verleiht und beim Veltliner – aber zum Beispiel auch beim Syrah – in den Schalen enthalten ist und ebendiese Assoziation hervorruft. Kenner behaupten, die feinen Nuancen zwischen den milderen Aromen weißen und grünen Pfeffers bei leichteren und schwarzen Pfeffers bei kraftvolleren Veltlinern allein durch das veränderte Kitzeln in der Nase unterscheiden zu können. Wer mit den Winzern direkt darüber fachsimpeln möchte, ist gut beraten, sie beim uralten Brauch des „in die Grean gehen“ am Ostermontag zu begleiten. Früher in Anlehnung an den biblischen Gang der Jünger Jesu nach Emmaus die Art der Weinbauern, den Lesehelfern für ihre Arbeit im vergangenen Jahr zu danken, indem man gemeinsam an einem lauschigen Ort in der Natur einige Flaschen des Jungweins leerte, hat sich daraus mittlerweile ein wahres Happening entwickelt, welches die Wiesen und Flussufer des Weinviertels in eine riesige Picknickfläche verwandelt. Denn heutzutage ist die Teilnahme nicht mehr den Arbeitern im Weinberg vorbehalten; die Winzer freuen sich über jeden Gast, der nach dem Winter ihre Keller wieder mit Leben füllt.

Ebendiese finden sich in insgesamt etwa 800 Kellergassen, über die fast jede Gemeinde verfügt und die von der Ansammlung einer Handvoll schummriger Erdlöcher bis zu gigantischen Ausmaßen reichen: die europaweit längste liegt im 1800-Seelen-Dorf Hadres kurz vor der tschechischen Grenze und erstreckt sich über sage und schreibe 400 Keller auf 1,6 Kilometern. Trotz ihres archaischen Aussehens sind die Keller eine Erfindung der Neuzeit und entstanden fast alle innerhalb einer Zeitspanne von nur 300 Jahren: bis dahin lag die Weinbereitung nahezu ausschließlich in geistlicher Hand, die Verarbeitung der Trauben und die Lagerung des Weines fand in den Klöstern statt. Erst nach den Umbrüchen in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gelangten Weinberge auch in den Besitz einfacher Bauern. Zur Straße hin präsentieren sie sich mit weißgekalktem, grüntürigen Presshaus, während weiter hinten eine Treppe hinab in die eigentliche Kellerröhre führt. Oft ging man beim Bau sehr pragmatisch vor: die Poysdorfer Gstetten, ein in seiner architektonischen Geschlossenheit einzigartiges Ensemble aus Press- und Lagerhäusern, entstand in einer zum Schluss dreieckigen Lehmgrube, deren Inhalt, zu Ziegeln gebrannt, man zum Bau von Dorfkirche, Kloster und Spital verwendet hatte. Die Gstetten ist die Herzkammer des Poysdorfer Winzerfestes im September, zu dem alljährlich Zehntausende Menschen, insbesondere auch aus den jeweils nur wenige Kilometer entfernten Nachbarstaaten Slowakei und Tschechien, in das kleine Örtchen strömen. Legendär ist das Amt des Präsidenten: 1984 etabliert, übernimmt jedes Jahr ein anderer österreichischer Prominenter. Peter Weck hatte es ebenso inne wie Richard Lugner, aktuell setzt man mit Skispringer Thomas Morgenstern und Sänger Otto Jaus auf ein junges Duo, das sich wie die Vorgänger auch seine Sporen erst dadurch verdient, dass es in wirklich jedem der über 30 Keller der Gstetten mit den Gästen ordentlich zecht.

Insbesondere wenn Kellergassen in Hohlwegen entstanden sind, erkennt man in den senfgelben bis ockerfarbenen Wänden zwischen den Gebäuden den vorherrschenden Bodentyp des Weinviertels, den Löss. Ein Besuch in Röschitz zeigt, dass der Löss nicht nur Weinen zu markantem Ausdruck verhelfen, sondern auch für bildende Kunst eine geeignete Fläche bieten kann: der Weber-Keller ist mit seinen innerhalb vieler Jahrzehnte in die Wände und Decken geschnitzten detailreichen Darstellungen aus Mythologie, Religion und Weltgeschichte wahrscheinlich eine der kuriosesten Sehenswürdigkeiten des Weinviertels.

Von der Weltgeschichte kann das Weinviertel tatsächlich einiges berichten: als sich der Eiserne Vorhang über Europa senkte, wurde es auf einen Schlag von seinen historisch etablierten wichtigen Absatzmärkten in Böhmen und Mähren abgeschnitten und geriet auf diese Weise ins geografische Abseits direkt an der Grenze zwischen Ost und West. Der berühmte Brünnersträssler, der Wein, der rechts und links der alten Handelsroute von Wien nach Brünn wuchs, hatte plötzlich nur noch symbolische Bedeutung. Als verzweifelte Reaktion darauf versuchten die Winzer, die sinkenden Einnahmen durch höhere Produktion abzufedern, was allerdings zu einem rapiden Qualitätsverlust führte: ein nicht geringer Teil der Erträge war so minderwertig, dass er lediglich versektet wurde. In Kombination mit der touristisch kaum erschlossenen Region, deren ausgestorbene Dörfer nicht gerade einladend auf Weinfreunde wirkten, und der fehlenden Vernetzung der Weinbauern untereinander ergab das ein regelrechtes Bückware-Image für die Tropfen aus dem Weinviertel. Doch ebenso wie es im Zuge der Blockbildung auf dem Kontinent bergab gegangen war, ging es nach 1990 auch wieder stetig aufwärts, insbesondere durch eine Reduzierung der Rebflächen um mehr als 5000 Hektar.

Und vielleicht auch durch kluge Tourismus-Offensiven. Das wohl schönstmögliche Rendezvous mit der Region und ihren Erzeugnissen kann man in den Sommermonaten genießen, wenn alljährlich „Tafeln im Weinviertel“ ansteht. In Schlosshöfen, Kellergassen, Kurparks und Weingärten, immer unter freiem Himmel, werden dann an langen, weißgedeckten Tafeln neben einem Fünf-Gänge-Menü auch ausgezeichnete Veltliner serviert, die bei der Gelegenheit unter Beweis stellen dürfen, dass sie sich für derart viele Gerichte als perfekter Speisenbegleiter anbieten wie kaum eine andere Rebsorte. Idealerweise kann das Weinviertel, die heimliche Speisekammer der angrenzenden Hauptstadt Wien, mit einer Vielzahl von Zutaten dafür auch noch selbst aufwarten: insbesondere der Marchfeldspargel genießt überregionale Bekanntheit, hinzu kommen Retzer Kürbis – dem übrigens mit dem Kürbisfest eine der größten Veranstaltungen des Weinviertels gewidmet ist -, Schweinezucht, Getreideanbau und die ausgedehntesten Marillenpflanzungen des Landes.

Früher unterschied man den Bereich Falkenstein im Osten und den Bereich Retz im Westen. Die Gegend um die namensgebende Stadt ist, da im Regenschatten des Manhartsberges gelegen, einer der heißesten und trockensten im ganzen Land mit regelmäßig unter 500 Millimetern Niederschlag und gleichzeitig den meisten Sonnenstunden. Eine klimatische Insellage im ohnehin schon pannonisch warmen Waldviertel. Hier wird mit Passion Rotwein angebaut, in erster Linie der österreichische Allrounder Zweigelt, aber ebenso Blauer Portugieser, auch wenn diese alte, hauptsächlich in Deutschland, Österreich und Ungarn noch gepflegte Rebe aufgrund seines geringen Potentials für Spitzenweine immer mehr an Boden verliert. Dafür graben die ersten Syrah-, Cabernet Sauvignon- und Merlot-Stöcke ihre Wurzeln in den warmen Untergrund. So warm es oberirdisch ist, so kühl wird es unter der Erde: 16 Kilometer misst das System aus Kellern und unteririschen Gängen unterhalb von Retz insgesamt und zeugt von der enormen Bedeutung, die der kleinen Gemeinde damals als Metropole des europaweiten Weinhandels zukam – bis an den russischen Zarenhof gelangten die Fässer aus dem Weinviertel. Südlich von Retz in der Gegend um Röschitz ist die Lössauflage dünn bis kaum vorhanden und lässt so das im Weinviertel normalerweise verborgene Urgestein durchschimmern – viel wohler als der Veltliner fühlt sich auf dem Granit der Riesling, der hier ebenso wie am nördlich der Wiener Stadtgrenze gelegenen Bisamberg eine für das Weinviertel fast schon ungewöhnliche Mineralität annehmen kann. Eine weitere Insel stellt das uns schon bekannte Poysdorf weiter im Osten dar, die Sekthauptstadt der Alpenrepublik kultiviert in ihrer Umgebung auf kalkreichen Böden Welschriesling und Weißburgunder.

Trotz seiner Größe ist das Weinviertel also recht kleinteilig: Klimainseln und Ausreißer im Bodenprofil brechen die Veltliner-Dominanz an so mancher Stelle auf und setzen interessante, unerwartete Akzente. Dazu kommen die vielen lokalen Identitäten – eines Landstrichs, dessen größte Gemeinde nicht einmal 17 000 Einwohner zählt -, die sich in unzähligen Burgruinen, Barockschlössern, liebevoll instand gehaltenen Kaiserdenkmälern und Bildstöcken und eben in den allgegenwärtigen Kellergassen niederschlägt. Und dann gibt es da auch noch die große Klammer, die das alles zusammenhält. Die besteht darin, stolz zu sein auf das, was man hat. Natürlich kann man qualitativ nicht mit der edlen Wachau wetteifern, aber das will man auch gar nicht, dafür hat man die Vielfalt auf seiner Seite und das Vermögen, die ganze große Bandbreite dessen zu zeigen, was ein Veltliner geschmacklich zu bieten hat – und damit den Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. In Anspielung auf die österreichtypische Füllmenge des Glases kann man da nur sagen: Wein? Ein Viertel! Text: Dario Sellmeier

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Weine

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas Magnum 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel · Magnum)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben Magnum 1,5 l · nur 25 Flaschen ungeschönt & unfiltriert · 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2016 in der 1,5-Liter-Magnum ist eine echte Rarität – nur 25 Flaschen dieses Großformats wurden gefüllt. Ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar, der trotz seiner stattlichen Alkoholwerte kühl, fein und salzig ist und ganz klar sein großes Terroir widerspiegelt.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Im Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, zeigt sich der Wein besonders frisch und langlebig.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2016, trocken; von über 60 Jahre alten Reben. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 25 Magnums.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo, im Magnumformat mit großem Reifepotenzial; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; nur 25 Magnums

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Weine

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Premier Cru · Bio

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus der Côte des Blancs. Larmandier-Bernier zählt zu den führenden biodynamischen Häusern der Champagne. Als Extra Brut mit geringer Dosage zeigt er die kreidige Mineralität seiner Lagen. Im Glas frisch, salzig und präzise.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus Premier-Cru-Lagen der Côte des Blancs (rund um Vertus), dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die reinen Kreide- und Kalkböden verleihen dem Wein seine salzige, mineralische Prägung. Das Haus arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen, der Ausbau kombiniert Holzfass und Tank nach der Handschrift des Hauses, gefolgt von langem Hefelager. Abgefüllt als Extra Brut mit geringer Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Brioche, getragen von kreidiger Mineralität. Am Gaumen frisch, salzig und präzise, mit feiner Spannung. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Premier Cru, u. a. Vertus), Champagne; Kreide/Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass + Tank, langes Hefelager, geringe Dosage

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Weine

Domaine Thierry Mortet Bourgogne Cuvée Les Terroirs de Daix 2022 BIO

Weißwein · Bourgogne (Daix) · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne · Les Terroirs de Daix Côte de Dijon 2022 Bio 13,00 % vol

Der Thierry Mortet Bourgogne „Les Terroirs de Daix" 2022 ist ein reinsortiger Bio-Chardonnay aus zwei Parzellen oberhalb von Daix an der wiederentdeckten Côte de Dijon – vielschichtig, cremig und von mineralischer Präzision.


Les Terroirs de Daix – die Lage

Diese Bourgogne-Blanc-Cuvée stammt aus zwei Parzellen mit insgesamt 0,83 Hektar Rebfläche in der Gemeinde Daix an der Côte de Dijon. Die erste Parzelle ist rund 45 Jahre alt und wurzelt in ton- und kalkhaltigen Böden mit Mergelanteil, die zweite, etwa 30 Jahre alte Parzelle steht auf reinem Kalkstein. Diese Kombination verleiht dem Wein sowohl Struktur als auch Frische und mineralische Präzision.

Die Reben liegen auf rund 300 Metern Höhe, ostexponiert und gut belüftet – ein frisches Mikroklima, das die natürliche Säure bewahrt und den mineralischen Charakter betont. Daix gehört zum historischen Weinbau rund um Dijon, der seit September 2023 als eigene geografische Bezeichnung „Bourgogne Dijon" von der INAO anerkannt ist.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 brachte im Burgund nach mildem Start einen warmen, sonnenreichen Sommer mit gesunden, reifen Trauben und – dank rechtzeitiger Niederschläge – guter Balance.

Die Weißweine zeigen reife Frucht und runde Fülle, gehalten von erfreulicher Frische; ein zugänglicher, ausgewogener Jahrgang.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, 13,00 % vol.

Nach schonender Pressung klärt sich der Most über eine natürliche Vorklärung von 24 Stunden, anschließend wird er abgezogen. Die alkoholische Gärung setzt spontan ein und verläuft temperaturkontrolliert zwischen 18 und 24 °C. Danach reift der Wein zu zwei Dritteln im Holzfass und zu einem Drittel im Edelstahltank über rund elf Monate; nach der malolaktischen Gärung bringen die unterschiedlich ausgebauten Partien je eigene Nuancen ein, die sich nach der Assemblage harmonisch verbinden. Eine leichte Schönung mit Bentonit sorgt für Stabilität und Klarheit. Der Ertrag liegt bei etwa 50 hl/ha (rund 5.000 Flaschen).

Bio-zertifiziert (FR-BIO-01).

Im Glas

Vielschichtig und fein: In Nase und am Gaumen entfaltet er komplexe Aromen zwischen cremiger Fülle und Frische – reifer Pfirsich, Zitrusfrüchte, feine Vanillenoten sowie ein elegantes mineralisches Finale.

Ein charaktervoller, ausgewogener Bourgogne Blanc mit Tiefe, Eleganz und terroirtypischer Handschrift.

Trinkreif nach einigen Monaten Flaschenruhe, mit Reifepotenzial von vier bis fünf Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem oder gedünstetem Fisch (Kabeljau, Forelle, Seeteufel), zu hellem Fleisch in Rahmsauce, zu Krustentieren und Garnelen mit Zitrus sowie zu frischem Ziegenkäse.


Lage: Les Terroirs de Daix, Côte de Dijon, Bourgogne (Frankreich); 2 Parzellen (0,83 ha), Ton-Kalk mit Mergel (~45 J.) und reiner Kalkstein (~30 J.), ~300 m
Klassifikation: Bourgogne AOC (Dénomination Dijon), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ⅔ Holzfass, ⅓ Edelstahltank, ~11 Monate; Bio (FR-BIO-01)

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Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Kabinett · feine Restsüße bis 120 J. wurzelechte Reben 2022

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Kabinett 2022 ist ein exquisiter, fruchtig-süßer Kabinett aus der Hauslage des Guts – bis zu 120-jährige wurzelechte Reben auf reinem blauem Schiefer. Ein eleganter, klassisch feinfruchtiger Riesling mit spielerischer Leichtigkeit, typisch schiefriger Mineralität und reifer Frucht – zeitlose Klassik aus Lieser.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – war der Erste, der das große Potenzial der beeindruckenden Lage Niederberg Helden vor über dreißig Jahren erkannte. Die naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Weinberg ist mit bis zu 120-jährigen, wurzelechten Reben bestockt, die auf reinem blauem Schiefer gedeihen. Die Steigungen von bis zu 80 % prägen dieses gewaltige, schwer zu bewirtschaftende Terroir. Einst vernachlässigt, wird hier heute einer der vielseitigsten und faszinierendsten Rieslinge der Mittelmosel angebaut.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die alten Reben, die dank ihrer tiefen Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. Durch den warmen Jahrgang fällt die Säurestruktur reifer und runder aus als beim Vorgänger 2021 – ein besonders reif und harmonisch wirkender Kabinett.

Ausbau

Feinfruchtiger Riesling Kabinett aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine, ausbalancierte Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Der 2022er Kabinett verkörpert eine elegante und klassisch feinfruchtige Persönlichkeit. Er präsentiert sich mit einer spielerischen Leichtigkeit, gepaart mit der für die Region typischen schiefrigen Mineralität und reifer Frucht von gelben Früchten und knackigem Apfel. Die Restsüße ist ausbalanciert, und er schmeckt so reif, als ob man in einen saftigen Pfirsich beißen würde. Durch den warmen Jahrgang 2022 ist die Säurestruktur reifer und runder als beim Jahrgangsvorgänger 2021. Frisch und knackig gleitet auch dieser Kabinett zunächst durch den Körper, um dann auch die Seele zu berühren. Zeitlose Klassik aus Lieser.

Reife gelbe Früchte und knackiger Apfel über schiefriger Mineralität – so reif, als ob man in einen saftigen Pfirsich beißt. Frisch und knackig, mit ausbalancierter Restsüße.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (feinfruchtig/fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner, ausbalancierter Restsüße, niedriger Alkohol

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Rebsorten

Henri Prudhon Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet Premier Cru La Garenne · 0,09 ha Reben ~60 Jahre · 50% neues Holz 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 von Henri Prudhon ist eine Rarität: Aus der nur 8,83 Ar (0,0883 ha) großen Premier-Cru-Parzelle entstehen jährlich lediglich zwei Fässer, davon eines in neuem Eichenholz. Ein Chardonnay von großer Komplexität und Eleganz, der einen etwas längeren Ausbau mühelos trägt.


La Garenne – auf dem Hügel neben Blagny

Die Lage La Garenne liegt auf dem Hügel oberhalb von Puligny-Montrachet, direkt neben Blagny – eine höhere, kühlere Premier-Cru-Lage auf Kalkstein-Ton, nach Ost-Südost ausgerichtet. Die Reben sind rund 60 Jahre alt; ihre Tiefe und die kühle Höhe geben dem Wein Mineralität und Spannung.

Das Familiengut Henri Prudhon & Fils sitzt im benachbarten Saint-Aubin und wird heute von Vincent und Philippe Prudhon geführt – mit 14,5 ha über Saint-Aubin, Chassagne- und Puligny-Montrachet. La Garenne zählt zu den kleinsten, feinsten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2023 – Burgund (Côte de Beaune)

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei tragender Säure – Substanz und Frische zugleich, wie sie diese Höhenlage besonders gut vereint.

Im Glas

Ein komplexer, eleganter Puligny-Montrachet: mineralisch geprägt, mit der kühlen Frische und Spannung der höher gelegenen Lage neben Blagny. Der Ausbau auf der Feinhefe im Eichenfass (50% neu) über 15–18 Monate gibt Schmelz, Tiefe und Reifepotenzial, ohne die feine Linie zu überdecken.

Am Tisch

Edelfisch und Krustentiere, Geflügel oder Kalb in heller Sauce, cremige Gerichte und feiner Käse – oder solo. Bei 12–13 °C servieren; mit einigen Jahren Reife gewinnt der Wein zusätzlich.


Lage: La Garenne, Puligny-Montrachet (auf dem Hügel, neben Blagny); Kalkstein-Ton, Ost-Südost; Reben ~60 Jahre, 0,0883 ha
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru AOC
Ausbau: Chardonnay; pneumatische Pressung, Ausbau auf der Feinhefe im Eichenfass, 50% neues Holz; Füllung nach 15–18 Monaten

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Weine

Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel BIO

Rotwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder vom Kalkmergel (Gutswein) Ruppertsberg · Königsbach · Haardt Weingut Andres Kalkmergel trocken · langer Maischekontakt gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel trocken 2024 ist ein feiner, blitzsauber gekelterter Pinot Noir aus den kalkreichen Lagen der Mittelhaardt. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack, mittelschwer und harmonisch – ein eleganter Pfälzer Spätburgunder mit klarer Herkunft.


Spätburgunder vom Kalkmergel – Gutswein aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Spätburgunder ist ihr Gutswein aus der Rebsorte – das Fundament ihres Pinot-Programms.

Die Trauben stammen aus Lagen der kalkreichen Ortschaften Ruppertsberg, Königsbach und Haardt. Der Einfluss des Kalkmergels im Boden verleiht dem Wein Frische, Struktur und eine klare Herkunftsprägung.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein kühlerer, längerer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Frische. Die kalkmergelgeprägten Lagen und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Klarheit und Spannung – Frische und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus den kalkreichen Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Schon in der Basis ist dieser Spätburgunder ertragsreduziert und erfährt einen langen Kontakt auf der Maische. Die burgundischen Aromen werden durch den Ausbau im gebrauchten Barrique verstärkt, ohne die frische, klare Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein feiner, blitzsauber gekelterter Spätburgunder: leichte Erdbeeraromatik, Veilchen, Würze nach Kräutern, mittelschwer und harmonisch im Abgang. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack mit zarten Röstaromen, zudem für einen Rotwein recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Leichte Erdbeere, Veilchen und Kräuterwürze, dazu zarte Röstaromen – sehr frisch und klar, mittelschwer und harmonisch, recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Ein eleganter, animierender Pinot; leicht gekühlt ein Gewinn. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten, Charcuterie sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: kalkreiche Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel
Klassifikation: Spätburgunder-Gutswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: ertragsreduziert, langer Maischekontakt, Ausbau im gebrauchten Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Schaumweine

Clandestin Boréal 2022

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Brut Nature

Clandestin Boréal Brut Nature ist ein reinsortiger Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus der Côte des Bar in der Champagne. Die 20 bis 35 Jahre alten Reben wurzeln im kimmeridgischen Kalkstein, der für seine mineralische Spannung bekannt ist. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt, vereint er Kraft und Eleganz, Frische und Tiefe. Im Glas ein heller Goldton mit feiner Perlage.


Côte des Bar

Die Weinberge liegen in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne. Der kimmeridgische Kalksteinboden verleiht dem Pinot Noir eine klare, präzise Struktur und die für die Aube typische salzige Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Nach Handlese und sanfter Ganztraubenpressung erfolgt die spontane Gärung mit natürlichen Hefen in gebrauchten französischen Eichenfässern. Anschließend reift der Grundwein 24 Monate auf der Hefe und wird ohne Dosage degorgiert.

Im Glas

Heller Goldton mit feiner Perlage. In der Nase frische Aromen von grünem Apfel, Zitrus und Birne, dazu Haselnuss und geröstetes Brot. Am Gaumen seidig und zugleich straff, mit knackiger Säure und salziger Mineralität. Der Abgang ist lang, geradlinig und von bemerkenswerter Klarheit.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Austern, Sushi und feiner Ziegenkäse.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); kimmeridgischer Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: Ganztraubenpressung, Spontangärung im französischen Holzfass, 24 Monate Hefelager, 0 g Dosage

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken stammt aus einem über 30 Jahre alten Chardonnay-Weinberg. Er zeigt eine präzise Fruchtaromatik und florale Noten mit viel Frische und Klarheit am Gaumen.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss; die über 30 Jahre alten Reben liefern besonders präzise, ausdrucksstarke Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay von alten Reben, in der Prädikatsstufe Spätlese trocken. Der Ausbau bewahrt die präzise Fruchtaromatik, die floralen Noten und die klare, frische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase präzise Frucht und florale Noten. Am Gaumen frisch und klar, mit fein gezeichneter Frucht, animierender Säure und einem präzisen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Alte Reben, Spätlese trocken – 100 % Chardonnay
Ausbau: alte Reben (30+ Jahre); frische- und präzisionsbetont (Vulkangestein, Löss)

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