Waldhotel Sonnora – Dreis – Deutschland

Künstliche Intelligenz und die Realität

Das Restaurant Sonnora bietet ein rustikales Ambiente und eine interessante Kombination aus verschiedenen Küchen. Das Personal ist freundlich und bemüht, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Das Menü bietet eine breite Auswahl an Gerichten, von mexikanischen Klassikern wie Tacos und Burritos bis hin zu internationalen Spezialitäten wie Curry-Gerichte und Burger. Die Speisen sind gut portioniert und geschmacklich in Ordnung, jedoch nichts Außergewöhnliches.

Leider gab es während meines Besuchs einige Probleme mit dem Service. Die Bestellung dauerte länger als erwartet und das Essen kam auch erst nach einer längeren Wartezeit. Zudem wirkte das Personal teilweise etwas gestresst und unorganisiert. Insgesamt ist das Restaurant Sonnora eine gute Wahl, wenn Sie auf der Suche nach einer gemütlichen Atmosphäre und einer breiten Auswahl an Gerichten sind. Es gibt jedoch Raum für Verbesserungen beim Service und der Qualität des Essens.

Der eine oder andere wird sich bei diesem Bericht die Augen reiben. Was ist denn mit dem Restaurant Sonnora passiert? Eines der besten Restaurants Deutschlands, nein der ganzen Welt, und dann so ein niederschmetternder Bericht? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Wenn man ausgiebig, überwältigend gut und mit ordentlich viel leckerem Wein nach einem abendlichen Besuch im Restaurant Sonnora am nächsten Morgen leicht verkatert aufwacht, fragt man sich, was soll man eigentlich noch schreiben? Ein kurzer, leicht benebelter Gedanke, dass es heute ja gottlob eine künstliche Intelligenz namens ChatGPT gibt, ein schneller Griff zum Handy, um dort folgende kurze Frage: „Bitte schreibe mir eine Kritik über das Restaurant Sonnora in Dreis?“ in die ChatGPT App zu tippen und schon erhält man so einen unfassbaren Bericht. Wenn dies die mediale Zukunft von Berichten, Nachrichten und Informationen sein wird, werden Fake-News die neue Realität werden. Sozusagen wieder einmal eine Zeitenwende.

Natürlich war es im Restaurant Sonnora an diesem Abend komplett anders und hier ist ein kleiner Eindruck davon:

Jahr für Jahr gibt es im Restaurant Sonnora in Dreis zarte Veränderungen auf den Tellern. Man verspürt diese dezenten Wechsel in den Aromen Kombinationen von Produkt und Sauce wie eine kleine Revolution, die aber weder auffallen soll, noch irgend einen von den zahlreichen Stammgästen des Hauses vor den Kopf stossen wird. Das hier geltende oberste Gebot von einer dargebotenen klassisch- französischen Küchenausrichtung bleibt als Grundgerüst erhalten. Doch an so Kleinigkeiten wie ein Musikwechsel von den ermüdenden Klaviereinlagen eines französischen Pianisten hin zum Free Jazz und zur feschen Swing Musik, ist eine wohltuende Lockerung der Gesamtatmosphäre zu beobachten.

Auf den Tellern ist dagegen nach wie vor das Produkt der Star und wird wohl genialer als je zuvor in Szene gesetzt. Hier einen Hauch mediterraner, dort eine kleine Spur mehr Säure in den faszinierenden Saucen und schon entsteht eine ganz neue, spannungsgeladene Aromenküche mit Herz, Verstand und einfühlsamer Sinnlichkeit für die ganz großen Gerichte. Das ist einfach nur wahnsinnig lecker, ohne den Anspruch zu erheben, die Gastronomiewelt neu erfinden zu wollen, aber mit dem Wissen, dem Feingeist und dem Gespür das auf die Teller zu fokussieren, was einfach perfekt zusammen passt. Das, was Clemens Rambichler und sein Team aus der Küche „hauen“, ist wahrlich genial lecker und handwerklich auf überirdischem Niveau. Und das, was in der Küche vorbildlich abläuft wird im Service von Clemens Rambichlers Partnerin Magdalena Brandstätter und ihren eifrigen Helfern und Helferinnen kompromisslos fortgeführt. Aufmerksam, flott, zurückhaltend und im richtigen Moment immer zur Stelle. Das Sonnora bleibt was es schon immer wahr: ohne Wenn und Aber lecker und ohne Allüren.

Gänseleber, Birne, Thunfisch Tartelette.

Gillardeau Auster, Gurke, Dill, Kaviar und Chardonnay Essig.

Marinierte Algen, Grapefruit, Taschenkrebs, Krustentiergelee.

Label Rouge Lachs, Eierstich, Holunderblüten Olivenöl-Vinaigrette.

In Eiswein marinierte Gänseleber mit Walnüssen und geeistem Staudensellerie, auf Creme von Apfel, gelbem Muskateller und Champagner- Essig.

Langoustines „Royal“ mit Sauce Vierge, Kampot-Pfeffer-Nage und Hollandaise von ligurischen Oliven.

Kleiner Eintopf von Hummer aus Saint Malo mit Bohnen, Endivie, geschmortem Chicorée und Lauchöl.

Tranche vom Steinbutt aus Loctudy mit gereifter Avocado, Blutorange, Estragon und Zitronen -Thymian-Aufguss.

Sellerie und Vinaigrette von Pinienkernen, Akazienhonig und Haselnuss-Öl.

Fantastische Käseauswahl von Affineur Waltmann und von der Ziegenkäserei Vulkanhof.

Selektion verschiedener Käsesorten. MakaChaka.

Melange aus Gariguette Erdbeeren und Rhabarber mit Basilikum-Buttermilch-Emulsion und Argan-Öl.

Mouneyrac Birne mit Mandel, Vanille aus Madagaskar und Sabayone aus Ingwer und Reiswein „Mirin“.

Und zum guten Schluß noch wie stets ein paar sensationelle Petit Fours. ❤️❤️❤️

Es lebe das Handwerk und die menschliche Intelligenz!

Waldhotel Sonnora, Auf dem Eichelfeld 1, 54518 Dreis, Deutschland, Telefon: +496578406, www.hotel-sonnora.de

  • Punkte
325

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Feinkost

Raguso Spaghetti

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Spaghetti gehören zu den besten Süditaliens. Spaghetti – italienisch für „Schnürchen" – sind die wohl bekannteste Nudel Italiens und der ganzen Welt: vielseitig, unkompliziert und für unzählige Klassiker geeignet.


Herkunft / Italien

Italien, besonders die Region um Neapel, wurde zu einem Zentrum der Pastaproduktion. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnte der Geograf Al-Idrisi in Sizilien beliebte Weizenfäden („Itryah"), die in den Mittelmeerraum exportiert wurden. Besonders dicke Spaghetti heißen Spaghettoni, besonders dünne Spaghettini. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und Wasser. Die sorgfältige Herstellung sorgt für eine angenehm raue Oberfläche und gleichmäßigen Biss – beste Voraussetzungen für al dente gekochte Spaghetti, an denen die Sauce gut haftet.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Eine vielseitige Basis, die sich mit nahezu jeder Sauce harmonisch verbindet.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Spaghetti aglio e olio, alle vongole, alla puttanesca oder alla carbonara – und viele weitere Rezepte.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Spaghetti – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.12.2028

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Whisky

J & A Mitchell & Co Hazelburn 21 Jahre 46 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Hazelburn 21 Jahre ist eine seltene, lange gereifte Abfüllung des ungetorften, dreifach destillierten Single Malts der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. 21 Jahre Reife verleihen ihm Tiefe und große Geschmeidigkeit – weich, reif und ohne Rauch.


Herkunft

Springbank in Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (gegründet 1828, J & A Mitchell & Co) und mälzt ihre Gerste selbst. Hazelburn ist die ungetorfte und dreifach destillierte der drei Marken des Hauses – der mildeste, weichste Stil.

Destillation und Reifung

Aus ungetorftem Malz und dreifach destilliert, was dem Hazelburn seinen besonders weichen, reinen Charakter verleiht. Diese 21 Jahre gereifte Abfüllung entstammt einer sorgfältigen Auswahl von Bourbon- und Sherryfässern (Zusammensetzung je Jahrgang) und wird ohne Farbstoff abgefüllt.

Im Glas

Goldbernstein. In der Nase reife Frucht, Honig, Nuss und feine Sherrywürze. Am Gaumen vollmundig und seidig, mit Dörrobst, Karamell, Schokolade und Backgewürz – ohne Rauch. Langer, eleganter Abgang mit großer Reife.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener, lange gereifter Campbeltown-Malt für besondere Momente – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Hazelburn (ungetorft, dreifach destilliert)
Reifung: 21 Jahre, Bourbon- und Sherryfässer

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USA

Sine Qua Non 11 Confessions Grenache 2019

Rotwein · Sta. Rita Hills · Grenache

Grenache-Cuvée Eleven Confessions Sta. Rita Hills (USA) 2019 16,00 % vol

Der Sine Qua Non Eleven Confessions Grenache 2019 ist ein kalifornischer Kult-Grenache von Manfred und Elaine Krankl aus der estate-eigenen Einzellage Eleven Confessions in den Sta. Rita Hills – tief, breit und samtig, ein vollreifer Grenache, der laut Krankl selbst Skeptiker zur Sorte bekehrt.


Eleven Confessions – Sta. Rita Hills

Die Einzellage Eleven Confessions liegt in den Sta. Rita Hills im Santa Barbara County – eine kühle, vom Pazifik geprägte Appellation, die für ausdrucksstarke, präzise Rhône-Sorten bekannt ist. Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura aus estate-eigenen Weinbergen.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett.

Jahrgang 2019 – Sta. Rita Hills

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener Jahrgang mit guter Frische.

In den kühl gelegenen Sta. Rita Hills ein idealer Rahmen für vollreifen, tief konzentrierten und zugleich balancierten Grenache.

Cuvée und Ausbau

Eine Grenache-dominierte Cuvée: 89,4 % Grenache, 5,5 % Syrah, 4,1 % Petite Sirah und 1,0 % weißer Muskat (Gelber Muskateller).

Rund 35 % der Trauben wurden mit Ganztrauben, also mit den Stielen vergoren, der Rest entrappt. Voll ausgereifte Stiele machen den Wein laut Krankl weicher, breiter und geschmeidiger und verleihen ihm eine herzhafte Qualität. Ausgebaut zu 50,3 % in neuen französischen Eichenfässern, überwiegend in größeren Gebinden statt klassischer Barriques.

Im Glas

Eine großartige Farbe, wie sie der beste Pinot Noir zeigen sollte. Tiefe, breite und reiche Nase mit etwas Rosmarin über einer Art exotischem Obst-Cobbler, dazu nasse Steine. Am Gaumen samtig bis seidig, mundfüllend breit und üppig. Über drei Tage offen verkostet öffnete sich der Wein zunehmend und gewann an Üppigkeit – ein Hinweis auf große Langlebigkeit und Lohn fürs Dekantieren. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Wenn Grenache bisher nicht Ihr Ding war, wird dieser Ihre Einstellung ändern.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Eleven Confessions Vineyard, Sta. Rita Hills, Santa Barbara County, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Sta. Rita Hills AVA, Grenache (trocken)
Ausbau: Grenache-Cuvée; ±35 % Ganztrauben-Vergärung; 50,3 % neue französische Eiche (überwiegend Großgebinde); 16,00 % vol

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert white

Entalkoholisiert · Weißwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert white ist ein alkoholfreier Weißwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Weißwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Zitrusnoten und gelbe Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit klarer Frische – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Weißweins.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Weißwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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Weine

Weingut Andres Old Skool Rosé BIO

Roséwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder Old Skool Rosé Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss trocken · natürliche Hefen BIO (DE-ÖKO-039) 2024

Der Weingut Andres Old Skool Rosé trocken 2024 ist ein unkomplizierter Roséwein aus Spätburgunder. Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – ein Pfälzer für den unbeschwerten Genuss.


Old Skool Rosé – Spätburgunder aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die Old-Skool-Linie steht für Weine ohne Schnickschnack – unkompliziert, ehrlich und herkunftstypisch.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Rosé Frische und saftige Frucht – ein Spätburgunder-Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der auf Frische und Trinkfluss ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die saftige, dezente Frucht des Rosés – Erfrischung im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Rosé aus Spätburgunder, Jahrgang 2024; von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und schonend ausgebaut, ganz auf Frische und saftige Frucht ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein unkomplizierter Roséwein: feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten. Am Gaumen leicht und animierend, in schöner Balance – ein Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern Trinkfluss und Frische in den Vordergrund stellt.

Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – leicht, animierend und in schöner Balance.

Leicht gekühlt ideal zu Fingerfood und Sommersalaten. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fingerfood und Sommersalaten, zu leichten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch sowie zu mildem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Rosé, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, schonender Ausbau; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Länder/Regionen

Domaine Lignier Clos de la Roche Gran Cru 2017

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Osthang 270–300 m · 16,9 ha 2017

Der Clos de la Roche Grand Cru 2017 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis. Elegant, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs – im charmanten, harmonischen Jahrgang 2017.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 brachte nach dem frostgeprägten Vorjahr wieder eine gesunde, großzügige Ernte. Ein ausgewogener Vegetationsverlauf ermöglichte eine vollständige, gleichmäßige Reife.

Für die roten Burgunder steht 2017 für reife, aromatische Frucht bei geschmeidigem Tannin und schöner Frische – ein harmonischer, vergleichsweise zugänglicher Jahrgang, der die Eleganz des Clos de la Roche betont.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen elegant und strukturiert, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und steinige Mineralität über feinem Tannin – ein eleganter Grand Cru mit Tiefe.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Schaumweine

Krug Clos d'Ambonnay 2006

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Blanc de Noirs Clos d'Ambonnay (0,68 ha) Ambonnay Grand Cru Vintage Brut 2006

Der Krug Clos d'Ambonnay 2006 ist ein einzigartiger Pinot-Noir-Champagner – benannt nach dem nur 0,68 Hektar großen, ummauerten Weinberg Clos d'Ambonnay. Als Vintage Blanc de Noirs besticht er durch Finesse, Intensität und Tiefe. Ein Pinot-Noir-Vintage-Champagner par excellence.


Clos d'Ambonnay – Krugs ummauerter Pinot-Noir-Schatz

Das Haus Krug in Reims zählt zu den exklusivsten Champagner-Häusern überhaupt – sein Sortiment besteht ausschließlich aus Prestige-Cuvées. Nach dem legendären Chardonnay-Clos Clos du Mesnil wandten sich Rémi und Henri Krug dem Pinot Noir von Ambonnay zu, einem der berühmtesten Pinot-Dörfer der Champagne. Nach sieben Jahren Suche fanden sie 1991 eine winzige, seit 1766 von Mauern umgebene Parzelle; 1994 erworben, entstand 1995 der erste Jahrgang, enthüllt 2007.

Der Clos d'Ambonnay misst gerade einmal 0,68 Hektar und liegt im Herzen des Grand-Cru-Dorfes Ambonnay an den südöstlichen Hängen der Montagne de Reims. Aus diesem einen Weinberg, einer einzigen Rebsorte und einem einzigen Jahrgang entsteht eine der allerseltensten Cuvées der Champagne. 2006 ist erst der sechste je erzeugte Jahrgang dieser Lage.

Jahrgang 2006 – Champagne

2006 war in der Champagne ein warmes, „launisches" Jahr mit Hitzespitzen, trockenen Phasen und intensiven Regenfällen, bevor die Sonne die Reife vollendete. Im Clos d'Ambonnay brachte das reife, ausdrucksstarke und intensive Pinot Noirs von großer Balance und Frische hervor – fröhlich, lebendig und elegant.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus dem Jahrgang 2006, Brut.

Erste Gärung wie bei Krug üblich in kleinen Eichenfässern, die dem Wein über eine natürliche Mikro-Oxygenierung Tiefe und Komplexität geben. Anschließend über ein Jahrzehnt Reife auf der Hefe in den Kellern des Hauses, bevor degorgiert und – nach weiterer Flaschenruhe – freigegeben wird. Wegen der Winzigkeit des Weinbergs ist die Auflage extrem limitiert.

Im Glas

Leuchtendes Strohgold mit feiner, anhaltender Perlage und – die Pinot-Noir-Herkunft verratend – einem zarten Schimmer. In der Nase große Tiefe und Finesse: reife rote Frucht, Brioche, geröstete Haselnuss, Gewürze und feine, vom Holz getragene Anklänge. Am Gaumen intensiv und doch von schwereloser Eleganz, kraftvoll strukturiert, mit lebendiger Frische und nahezu endlosem, vielschichtigem Nachhall.

Ein Pinot-Noir-Vintage-Champagner par excellence – Finesse, Intensität und Tiefe aus einem einzigen Clos.

Auf großem Niveau zu genießen, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren, nicht zu kalt.

Am Tisch

Zu edlen Fleischgerichten wie Kalbsfilet, zu Steinbutt oder Wolfsbarsch mit Fenchel, zu Meeresfrüchten und gegrilltem Oktopus sowie als großer Solist für den besonderen Moment.


Lage: Champagne, Clos d'Ambonnay, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Frankreich); ummauerter Einzelweinberg, 0,68 ha
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Blanc de Noirs, Vintage, Brut; reiner Pinot Noir
Ausbau: Pinot Noir; erste Gärung in kleinen Eichenfässern, über 10 Jahre Hefereife; extrem limitiert

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Spanien

Imperial Gran Reserva 2016

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Imperial Gran Reserva ist ein großer Rioja-Klassiker des renommierten Hauses CVNE aus Haro. Das Lesegut stammt von den besten, über 40 Jahre alten Weinbergen in Villalba, Briones und Torremontalbo. Nach langer Fass- und Flaschenreife zeigt er sich elegant und komplex. Im Glas ein frisches Kirschrot.


Rioja Alta

CVNE hat seinen Sitz in Haro in der Rioja Alta. Das Lesegut für den Imperial Gran Reserva stammt von den besten, über 40 Jahre alten Weinbergen in Villalba, Briones und Torremontalbo. Die kalk- und tonhaltigen Böden und das kühle Klima verleihen dem Wein Eleganz und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Tempranillo dominiert, ergänzt um Graciano und Mazuelo. Nach manueller Lese gelangt das Lesegut per Schwerkraft in französische und amerikanische Eichenfässer, wo der Wein zwei Jahre reift, gefolgt von drei Jahren Flaschenreife (Gran Reserva).

Im Glas

Frisches Kirschrot. Das komplexe Bukett vereint reife Fruchtaromen mit Lakritz, klaren Gewürznoten, balsamischen Nuancen und Karamell. Am Gaumen elegant, mit perfekt integrierten Tanninen und großer Harmonie. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Villalba, Briones, Torremontalbo, Rioja Alta (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: Tempranillo/Graciano/Mazuelo, 2 Jahre französische/amerikanische Eiche, 3 Jahre Flaschenreife

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