Agriverde – Abruzzen – Italien

Agriverde: Der Name ist Programm. Spannende und leckere Weine aus den Abruzzen.

Agriverde ist ein ambitioniertes und inzwischen sehr renommiertes Weingut aus der Region Abruzzen im Süden Italiens. Die historischen Wurzeln des Weinbaus gehen hier bis auf das Jahr 1830 zurück. Die Familie di Carlo hat den Betrieb erfolgreich auf die heutige Größe von über 70 Hektar Rebfläche geführt. Die Arbeit in den Weinbergen erfolgt nachhaltig und im Einklang der Natur. Fast alle Weine sind auf dem Weingut Agriverde inzwischen bio- zertifiziert; schon seit 1990 hat dieser Vorzeigebetrieb konsequent auf chemisch-synthetische Produkte verzichtet. Das Leitziel der Familie di Carlo ist es, alle ausgebauten Weine nach den Richtlinien des Bio-Weinanbaus zu bewirtschaften und dieser Fokus wird in den kommenden Jahren komplett abgeschlossen sein. Die logische Kombination aus moderner Technologie und traditioneller Handwerkskunst ermöglicht es so der Cantina, erstklassige und moderne Weine zu produzieren.

Der Hauptfokus der Weinbereitung liegt auf der lokalen Rebsorte Montepulciano d’Abruzzo, welche als Rotwein, aber auch als Cerasuolo d’Abruzzo rosé angebaut wird und hier wahre Erfolge feiert. Ebenso finden lokale weiße Rebsorten wie Trebbiano, Pecorino, Cococciola und Passerina die besondere Aufmerksamkeit der Familie di Carlo. Jede Sorte hat dabei ihre eigenen besonderen Eigenschaften und wird hier so selektiv und liebevoll produziert, dass der jeweilige, einzigartige Charakter der Traube immer perfekt eingefangen wird. Ein Stück echte italienische Lebensqualität!

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Schaumweine

Francois Montand ICE Demi-Sec

Schaumwein · Jura, Frankreich · Chardonnay, Ugni Blanc & Colombard

Demi-Sec Für Eiswürfel konzipiert Jura, Ostfrankreich Traditionelle Flaschengärung ca. 40 g/l Restzucker Serviertemperatur 4–6 °C

Francois Montand ICE Demi-Sec ist ein halbtrockener Sekt aus dem Jura, der ausdrücklich für das Glas mit Eiswürfeln gemacht ist. Maison du Vigneron in Crançot legt die Cuvée aus Chardonnay, Ugni Blanc und Colombard mit mehr Restzucker und kräftigerer Frucht an, damit sie das Schmelzwasser verträgt. Kein Kompromiss-Sekt, sondern eine eigene Bauart.


Jura – Herkunft und Keller in Crançot

Maison du Vigneron arbeitet im Jura zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau, auf Kalk- und Mergelböden. Kühle Nächte und ein kontinental geprägtes Klima liefern Grundweine mit hoher Säure – die Voraussetzung dafür, dass ein Sekt mit spürbarer Süße trotzdem nicht plump wirkt.

Die Cuvée ergänzt den Jura-Chardonnay um Ugni Blanc und Colombard aus dem Südwesten Frankreichs. Beide Sorten bringen Zitrusfrucht und geringen Alkohol mit – hier bei 11 % vol – und halten den Wein leicht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus Chardonnay, Ugni Blanc und Colombard. Die Grundweine gären kühl und reduktiv im Edelstahl, ohne Holz, um Blüten- und Steinobstaromatik zu erhalten.

Die zweite Gärung erfolgt in der traditionellen Flaschengärung. Entscheidend ist die Dosage: Mit rund 40 g/l Restzucker liegt der Wein im Bereich Demi-Sec. Diese Süße ist kalkuliert – schmelzende Eiswürfel verdünnen Zucker, Säure und Aroma gleichermaßen, ein Brut würde dabei dünn und sauer wirken.

Im Glas

Helles Strohgelb, feine Perlage. In der Nase reife Birne, gelber Apfel, ein Hauch Pfirsich und weiße Blüten. Am Gaumen weich und rund, die Süße wird von Zitrussäure aufgefangen, der Abgang bleibt fruchtig und kurz. Über Eis verschiebt sich das Profil hin zu Zitrus und Blüte, der Wein wird schlanker und frischer.

Rund 40 g/l Restzucker sind hier kein Zugeständnis an den Massengeschmack, sondern die Rechengröße für schmelzendes Eis.

Servieren im großen Weißweinglas oder im Ballonglas: drei bis vier Eiswürfel, den Sekt bei 4 bis 6 °C darüber gießen. Frische Minze oder eine Limettenzeste heben die Zitrusseite deutlich an. Trinkreif ab sofort, keine Lagerung nötig.

Am Tisch

Als Aperitif auf der Terrasse, zu Melone mit Serrano, zu Ziegenkäse mit Honig, zu Sushi und asiatischen Vorspeisen mit Chili. Zum Dessert passt er zu Obstsalat, Sorbet und Panna cotta mit Beeren. Auch die Basis für Spritz-Varianten: Sekt über Eis, Limette, Minze – ohne zusätzlichen Sirup.


Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung
Geschmacksrichtung Demi-Sec · ca. 40 g/l Restzucker
Serviertemperatur 4–6 °C, auf Eis

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Spanien

Envinate La Santa de Ursula tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Santa Úrsula · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Santa Úrsula Envínate Vulkangestein · Höhenlage uralte Reben 2023

Der Envínate La Santa de Úrsula Tinto 2023 ist ein blumig-frischer Vulkan-Rotwein aus dem Norden Teneriffas – eine Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas Listán Blanco. Von ungeheurer Frische und Mineralität, mit balsamischem, langem Nachhall: Grip, Länge, Klasse – und dem Verlangen nach dem nächsten Schluck.


Santa Úrsula – Vulkanrot aus Nordteneriffa

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Für den La Santa de Úrsula konnte das Team seine Weinbergsfläche rund um die Gemeinde Santa Úrsula im Norden Teneriffas etwas vergrößern und so insgesamt mehr Wein von der Insel produzieren. Die Höhenlage der uralten Weinberge, das atlantische Klima und die Vulkangesteinsböden tragen zu der ungeheuren empfundenen Frische und Mineralität dieses Rotweins bei.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden Nordteneriffas prägen auch 2023 einen frischen, mineralisch geprägten Rotwein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und blumiger Aromatik – leicht, tief und animierend zugleich, ganz im puristischen Stil von Envínate.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas weißer Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert: Handlese von uralten Höhenreben, Spontangärung mit Wildhefen, schonender Ausbau – für maximale Frische und Herkunftstreue.

Im Glas

Er begeistert spontan mit seinem sehr blumigen Bukett und Noten von gerade geernteten roten Früchten. Lakritze, Anklänge von weißem Pfeffer und Teer ergänzen das Geschmacksbild. Die Höhenlage, das atlantische Klima und die Vulkanböden schenken ungeheure Frische und Mineralität bei jedem Schluck. Balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse – und einem Verlangen nach dem nächsten Schluck.

Blumig, frisch und mineralisch – balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Santa Úrsula (Nordhang, Kanaren, Spanien); Höhenlagen, Vulkangesteinsböden; uralte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; Negramoll, Listán Negro, etwas Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, schonender minimal-invasiver Ausbau; organischer Anbau

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Rebsorten

Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne (Frankreich) Côte de Nuits 2021 13,00 % vol

Der Robert Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021 ist der Einstieg in die Welt einer der großen Domänen der Côte de Nuits – aus Spitzenparzellen am Rand der berühmten Lagen, im kühlen Jahrgang 2021 frisch, dunkelfruchtig und gut strukturiert.


Bourgogne – die Herkunft

Auch der Bourgogne von Groffier stammt aus überdurchschnittlichen Parzellen: eine liegt unmittelbar neben dem Grand Cru Clos de Vougeot, eine weitere grenzt an die Weinberge von Morey-Saint-Denis. So beginnt dieser Wein dort, wo viele Village-Weine aufhören.

Die kalkstein-tongeprägten Böden der Côte de Nuits geben dem Wein Frische und Struktur. Niedrige Erträge und sorgfältige Lese sichern auch auf Bourgogne-Ebene die Konzentration und Reintönigkeit, für die das Gut steht.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine – mit Ausnahme des Passetoutgrains – mit 100 % Ganztrauben; Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau in französischen Barriques mit zurückhaltendem Neuholzanteil. Die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Kräftiges Rubin. In der Nase offene, dunkle Frucht – Brombeere und Johannisbeere – mit Gewürzen, Mandarinenschale und einem Hauch Verveine. Am Gaumen kräftig und rund, mit reifer, aber nie überreifer Frucht, klarer dunkler Aromatik, guter Struktur und feinkörnigem Gerbstoff.

Dunkelfruchtig, würzig und gut strukturiert – ein großer kleiner Burgunder von einer Top-Domaine.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Ente, Kalb und Rind, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelkräftigem Käse. Ein vielseitiger, alltagstauglicher Begleiter.


Lage: Bourgogne, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); Parzellen neben Clos de Vougeot und angrenzend an Morey-Saint-Denis
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; französische Barriques

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Weine

Monteabellon Avaniel tinto

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Avaniel Tinto ist ein Wein aus jungen Tempranillo-Trauben ohne Barriqueausbau. Massive Frucht in Nase und Geschmack, schwarze Frucht auch im Nachhall, dazu leichte Würze und sehr gute Länge.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón liegt in Nava de Roa im Herzen der Ribera del Duero (Kastilien-León). Die hochgelegenen Weinberge mit großen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen sorgen für tiefe Farbe und intensive Frucht. Tempranillo (hier Tinta del País) ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus jungem Tempranillo (Tinta del País). Der Ausbau erfolgt bewusst ohne Barrique, sodass die pure, fruchtbetonte Stilistik und die Frische im Vordergrund stehen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, jugendliches Rubinrot. In der Nase massive schwarze Frucht – Brombeere und Holunder – mit leichter Würze. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit dunkler Frucht bis in den Nachhall, weichen Tanninen und sehr guter Länge.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, fruchtbetonter Begleiter.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza und mittelreifem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: Ribera del Duero – 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: ohne Barrique, fruchtbetont

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Whisky

Port Charlotte PC8 Ar Dùthchas

Whisky · Single Malt · Islay · Port Charlotte

Port Charlotte PC8 Ar Dùthchas ist ein stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Port Charlotte ist die rauchige Range des Hauses; PC8 ist die vierte Abfüllung dieser Reihe und acht Jahre gereift. Der gälische Name „Ar Dùthchas" – etwa „Land unserer Vorfahren" – verweist auf das Erbe der Rhinns of Islay. Abgefüllt in Fassstärke, zeigt er die geballte Wucht des Islay-Torfs.


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay, der windgepeitschten Westhalbinsel der schottischen Hebrideninsel. Die Küstennähe prägt den Charakter: maritime, salzige Noten verbinden sich mit kräftigem Torfrauch. Port Charlotte trägt den Namen einer ehemaligen Brennerei der Insel.

Herstellung und Reifung

Der stark getorfte Single Malt (rund 40 ppm) reifte acht Jahre in American-Oak-Fässern (ehemalige Bourbonfässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert in Fassstärke (60,5 % vol.) als limitierte Auflage.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Seeluft und dichter Torfrauch, dazu Pfeffer, Zitrone, Heidekraut und ein medizinischer Jodton. Am Gaumen ölig und kraftvoll, mit süßen Malz- und Eichennoten, Lakritz und salziger Zitrone. Der Abgang ist lang, rauchig und teerig. Ein Schuss Wasser öffnet die Aromatik.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; einige Tropfen Wasser mildern die Fassstärke und entfalten die Aromen. Ein kraftvoller Dram für Liebhaber rauchiger Islay-Whiskys.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Stark getorfter Islay Single Malt, Fassstärke
Reifung: 8 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Spanien

K5 Pilota Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Baskenland

Der K5 Pilota Txakoli ist ein frischer baskischer Weißwein der Bodega K5 (Karlos Argiñano) aus der D.O. Getariako Txakolina an der kantabrischen Küste. Er stammt aus den jüngsten Rebanlagen des Guts, ist reinsortiger Hondarrabi Zuri und reift fünf Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank. Mit Noten von Kräutern, Fenchel, unreifer Birne, Meeresgischt und grünem Apfel. Rein, spritzig und knochentrocken.


Getariako Txakolina – Baskenland

Die Bodega K5 liegt bei Aia in Gipuzkoa, rund 300 Meter über dem Meer mit Blick auf das Kantabrische Meer und die Häfen von Zarautz und Orio. Gegründet 2005 von Karlos Argiñano und Partnern, setzt das Gut konsequent auf die autochthone Sorte Hondarrabi Zuri. Die Böden aus Granit und Schiefer sowie das atlantische Klima mit kühlen Brisen prägen die mineralische, frische Stilistik des Txakoli.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Hondarrabi Zuri aus den jüngsten Rebanlagen des Guts. Der Wein vergärt im Edelstahltank und reift dort anschließend fünf Monate auf der Feinhefe, was ihm Struktur und einen feinen Zug verleiht. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Kräuter, etwas Fenchel, unreife Birne, Meeresgischt und grüner Apfel. Am Gaumen rein, elegant und spritzig, knochentrocken, mit klarer Säure und langem Finish. Der eingefangene grüne Norden in flüssiger Form.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Salate, Meeresfrüchte und Fischgerichte. Gut auch zu Tapas, Sushi und hellem Fleisch oder als Aperitif. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.


Lage Aia, Gipuzkoa (Baskenland, Spanien), Granit- und Schieferböden, ca. 300 m, Küstennähe
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Ausbau Reinsortiger Hondarrabi Zuri, Vergärung im Edelstahltank, 5 Monate auf der Feinhefe

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Spanien

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas ist ein sortenreiner Albariño aus dem Val do Salnés in der D.O. Rías Baixas. Die kleine Parzelle Nas Dunas – „in den Dünen" – entdeckten die befreundeten Winzer Chicho (Manuel Moldes), Rodri und Raúl gemeinsam; ihr Feinsand wurde über Jahrmillionen vom Strand an den Hang geweht. Der Ertrag ist winzig, der Wein wird vollständig im großen Barrique ausgebaut. Trotz der Sandböden ist er eher mineralisch und ausgewogen als stoffig – ein eleganter, feiner Albariño.


Nas Dunas

Die Parzelle Nas Dunas liegt im Val do Salnés nahe der Atlantikküste, auf reinem, vom Wind angewehtem Feinsand. Sie fällt nach Südwesten ab und erhält die Nachmittagssonne; oberhalb liegt Wald, weit genug entfernt, um Wildschäden zu vermeiden. Die Albariño-Reben werden von Hand bewirtschaftet, die Erntemenge bleibt sehr gering.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Albariño. Er wird vollständig in einem einzigen großen Barrique vergoren und ausgebaut, wo er ein Jahr auf der Hefe reift. Anschließend folgt ein weiteres Jahr Flaschenreife vor der Freigabe. Das Holz bleibt im Hintergrund und stützt die mineralische, präzise Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrucht, etwas grüner Apfel und Fenchel, dazu salzige, an Meeresluft erinnernde Noten. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit straffer Säure und feiner Textur statt breiter Fülle. Der Abgang ist lang, klar und salzig.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit dem Potenzial, sich über viele Jahre zu entwickeln – getrunken werden sollte er in den ersten zwei Jahrzehnten. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Val do Salnés (Rías Baixas), Sandböden
Klassifikation: Rías Baixas DO
Ausbau: 1 Jahr im 700-l-Barrique, anschließend 1 Jahr Flaschenreife

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Vosne Romanee Aux Malconsorts 1er Cru 2023

Rotwein · Vosne-Romanée 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Vosne-Romanée 1er Cru Côte de Nuits 2023 Aux Malconsorts · 0,74 ha

Der Vosne-Romanée 1er Cru Aux Malconsorts 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist eines der Flaggschiffe des Guts – ein kraftvoller, zugleich mineralisch-präziser Pinot Noir aus einer Lage direkt neben dem Grand Cru La Tâche, mit einer Tiefe und Dimension von Grand-Cru-Format.


Aux Malconsorts – 1er Cru neben La Tâche

Vosne-Romanée gilt vielen als Inbegriff perfekter Balance aus Fülle, Struktur und Eleganz. Aux Malconsorts liegt im südlichen Teil der Gemeinde, an der Grenze zu Nuits-St-Georges und unmittelbar angrenzend an den Grand Cru La Tâche. Der tiefrote Boden über komplexem Kalkstein gibt einen Wein, der mit Reife eine vielschichtige, fast Grand-Cru-würdige Komplexität entfaltet.

Cathiards Parzelle umfasst 0,74 Hektar mit Reben aus den frühen 1970ern. Aux Malconsorts ist der Wein, der am stärksten mit der Domaine verbunden wird.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Sébastien Cathiard begann am 13. September zu lesen; die Weine kamen natürlich auf 12–13 % Alkohol. Ein Jahr für saftige, balancierte und frische Pinots mit feinem Tannin.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, anschließend Spontangärung mit langer Maischestandzeit. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, beim Aux Malconsorts mit rund zwei Dritteln neuem Holz und einem Drittel einjährigem Holz. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

In der Nase eine zurückhaltende, konzentrierte und pure rote Frucht mit mineralischem Zug. Am Gaumen subtil saftig und mundwässernd, getragen von einer salinen, sanft mineralischen Persistenz; schön reife, integrierte Tannine, keine harte Kante trotz unterschwelliger Kraft. Es ist die Länge, die diesen Wein heraushebt.

Pure, mineralische Frucht und eine Länge, die heraushebt – Grand-Cru-Dimension im 1er Cru.

Braucht Zeit; Trinkfenster etwa 2028–2045. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Reh, Taube, Rinderfilet oder Gerichte mit Trüffel und dunklen Saucen. Ein großer Wein für besondere Anlässe – idealerweise mit einigen Jahren Reife.


Lage: Vosne-Romanée „Aux Malconsorts" (Côte de Nuits); neben Grand Cru La Tâche, tiefroter Boden über Kalkstein, 0,74 ha, Reben aus den frühen 1970ern
Klassifikation: Vosne-Romanée 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, Spontangärung, 15–18 Monate Fass, ~2/3 neues Holz (+ 1/3 einjährig), ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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