Weinberufe

Weinberufe

Der Weinbau ist als uralte Kulturtechnik eng mit der Zivilisationsgeschichte der Menschheit verknüpft. Ob als sakrales Kultobjekt, Triebfeder für künstlerische Höchstleistungen, Sold für Krieger fern der Heimat oder festliches Getränk auf den langen Tafeln der Könige: in jeder Epoche hatte der Wein seinen Platz im Leben der Menschen, im Alltäglichen ebenso wie im Transzendenten. Bis er als fertiges Produkt konsumiert werden konnte, verging aber ein langer Weg vieler kleiner Arbeitsschritte, die sich im Laufe der Zeit zu speziellen Berufen und Ämtern ausdifferenzierten. Manche davon sind uns heute noch bekannt, ein Großteil allerdings ist im Dunkel der Geschichte verschwunden – sei es, weil landwirtschaftliche Techniken sich fortentwickelt haben, weil kirchliche und feudalistische Herrschaft einem marktwirtschaftlichen System gewichen sind oder weil sich die Art und Weise des individuellen Konsums verändert haben. Zeit also, sich den Kosmos der Weinerzeugung und -vermarktung im Laufe der Historie einmal genauer anzusehen.

Den Winzer selbst außen vor zu lassen, weil dessen Aufgabe recht selbsterklärend sei und im Grunde keinem tiefgreifenden Wandel unterworfen gewesen wäre, erwiese sich als großer Fehler. Es beginnt damit, dass die „Rebleute“ in aller Regel nicht die Eigentümer der durch sie bestellten Weinberge waren, sondern lediglich als Pächter von kirchlichen oder adligen Besitzungen auftraten oder auch nur für gerade anstehende Arbeiten angeheuert wurden. Dementsprechend waren sie keineswegs über ein kleines irdisches Paradies herrschende und die Früchte ihrer Arbeit genießende Müßiggänger, sondern meist eher arme Familien – die aber ihr Auskommen vor allem deswegen hatten, weil die Arbeiten im Weinberg oft ohne im Unterhalt teure Zugtiere möglich war., ja nur weniger simpler Gerätschaften bedurfte. Zudem waren sie vom sogenannten Flurzwang ausgenommen, der vorschrieb, welche Fruchtfolge im Laufe der Jahre anzubauen war. Und: kaum ein landwirtschaftliches Produkt war derart stark nachgefragt wie Wein.

Dem Winzer zur Seite gestellt wurden Personen, die den Weinberg bewachten – einerseits vor Dieben, andererseits vor gefräßigen Vögeln, vor allem den gefürchteten Starenschwärmen, die innerhalb weniger Tage die gesamte Ernte vernichten konnten. Insbesondere aus Süddeutschland ist dieser Beruf überliefert. Im alemannischen Raum kannte man ihn als „Bammert“, als Bannwart also, der lapidar gesagt die Aufgabe einer menschlichen Vogelscheuche übernahm. Wo man heute zum Schutz auf Schussanlagen und feine Netze zurückgreift, streifte er den lieben langen Tag mit ohrenbetäubendem Gerassel durch den Weinberg. Oft sahen diese Männer derart grausig aus, dass sich bis heute in der örtlichen Fastnacht eine entsprechende Figur gehalten hat. In Südtirol war es bis in die 60er Jahre hinein der Saltner, bei dem eine ähnlich verwegene Kostümierung belegt ist. Mit einem riesigen Hut, über und über mit den verschiedensten Federn und Fuchsschwänzen geschmückt, Halsketten aus Wildschweinhauern und einem breiten bestickten Bauchgurt erinnerten sie auf den ersten Blick an das, was man sich damals landläufig als indianische Tracht vorstellte. Und wurden schnell zu einer touristischen Attraktion, was wiederum zu noch viel groteskeren Verkleidungen verleitete.

Bei allen unterschiedlichen Ausprägungen waren jedoch die Anforderungen an einen potentiellen Weinhüter überall ähnlich: unbescholten sollte er sein, da er meist nicht durch eine Privatperson angestellt war, sondern im Auftrag einer stattlichen Obrigkeit mit entsprechend weitreichenden Befugnissen handelte. Überdies ledig, damit keine ehelichen Verpflichtungen die zeitintensive Arbeit rund um die Uhr behinderten. Hinzu kam eine gute physische Verfassung mit überdurchschnittlicher Körpergröße und ausreichend Kondition, denn die auf den Wachrundgängen zurückgelegten Strecken waren meist immens und oft wurde ein Sprint erforderlich, um Traubendiebe auf frischer Tat zu ertappen. Um sich gegen diese behaupten zu können, waren Weinhüter oft mit Säbeln und Äxten, Hellebarden, manchmal auch mit Schusswaffen ausgestattet. Ähnlich einem Ladendetektiv brachten sie ertappte Diebe zum Besitzer des Weinbergs und strichen dafür eine Prämie ein. Ihre Entlohnung war durchaus üppig und wurde aufgrund ihrer hütenden Funktion als Hutgeld bezeichnet – die Redewendung „auf der Hut sein“ stammt wahrscheinlich aus ihrem Arbeitsalltag.

Ob die auf diese Weise geschützten Reben dann nach der Lese wie schon in der Antike mit den Füßen zerstampft wurden oder man das Auspressen mit Werkzeugen besorgte, war regional sehr unterschiedlich geregelt. In manchen Landstrichen schien schon früh ein Bewusstsein für hygienische Betriebsabläufe vorhanden gewesen zu sein, sodass die Arbeit mit den Füßen stellenweise behördlich untersagt wurde. Auf jeden Fall bedurfte man aber diverser Behältnisse, in denen der Rebensaft gären und lagern konnte. Die Hersteller ebensolcher trugen je nach Herkunft verschiedenste Bezeichnungen, die sich in der Regel von den Namen der Fässer ableiteten. Im niederdeutschen Raum kannte man den Böttcher, der Bottiche herstellte, in Bayern den Schäffler als Erzeuger des Schaffs; geläufigere Bezeichnungen sind Küfner oder eben Fassbinder, was seine Tätigkeit gut zusammenfasst. Von einem Daubenhauer mit den entsprechenden Vorprodukten, den gewölbten Brettern beliefert, setzte er diese zu kleineren und größeren Behältnissen zusammen – in Form gehalten von umlaufenden Fassreifen, die er wiederum von einem Reifschneider bezog. Die Vermarktung in kleinen Flaschen für den Hausgebrauch wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts allgemein üblich. Ein externer Fassbesiegler ermittelte dann auf den Milliliter genau das Fassungsvermögen und vermerkte es an der Außenseite, was in gewissen zeitlichen Abständen wiederholt werden musste. Die Arbeit des Küfers war aber damit lange nicht getan: er organisierte die Pressung, überwachte den Gärprozess und den Ausbau und kümmerte sich um die Klärung. Auch über den Zeitpunkt der optimalen Reife hatte er zu befinden und das Abfüllen in die Wege zu leiten.

War dies alles geschehen, mussten die Fässer zu ihren Zielorten gebracht werden, oft hunderte Kilometer weit. Weinfässer als Fracht hatten durchaus ihre Tücken, denn sie waren extrem schwer, relativ empfindlich, was zu rabiaten Umgang mit ihnen anging und darüber hinaus aufgrund ihres flüssigen Inhaltes in ihrem Schwankverhalten nicht leicht einzuschätzen. Weinkutscher sorgten mit speziell auf diese Transporte ausgelegten Fuhrwerken für den fachgerechten Transport. Weit verbreitet war dabei das heute noch von einigen Moselwinzern zum Ausbau verwendete Fuderfaß, das je nach Region 850 bis 950 Liter fasste. Der Beruf des Schröters oder Faßziehers war ein gleichermaßen nicht ungefährlicher: löste sich beim Schroten, also dem Heraufziehen eines Fasses aus einem Keller, eines der Seile, konnte dieses zurückschnellen und böse Verletzungen verursachen. Noch schlimmer sah es aus, wenn ein Fass unkontrolliert die Schrotleiter, einen hölzernen, mit Fett gleitfähiger gemachten Aufbau hinunterrollte: wer sich nicht mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte, wurde oft gnadenlos zerquetscht.

War der Wein dann schließlich in den Kellern der oft herrschaftlichen Abnehmer verstaut, oblag es dem Mundschenk, die passende Wahl für das festliche Bankett, den deftigen Schmaus nach der Jagd oder einfach nur zur Beseitigung einer kleinen Verstimmung seines Herrn zu wählen. Das Amt des Mundschenks ist ein sehr altes, so alt, dass es im 14. Jahrhundert als eines von vier Erzämtern tradiert wurde, die direkt mit der Kurfürstenwürde verbunden waren: der König von Böhmen war qua Amt Erzmundschenk des Kaisers (auch wenn er diese Aufgabe natürlich niemals selbst ausführte). Der Posten war also hoch angesehen, insbesondere wegen des Vertrauens, das ein Fürst seinem Mundschenk entgegenbrachte – nicht nur im Hinblick auf Geschmack, sondern auch darauf, dass der Wein nicht mit Gift versetzt worden war.

Aber natürlich konsumierte nicht nur der (Geld-)Adel Wein in rauen Mengen – eine durchschnittliche Patrizierfamilie verbrauchte jährlich 3500 Liter, was etwa anderthalb Liter pro Kopf und Tag macht, der zusätzliche Bierkonsum noch gar nicht mitgerechnet. Auch das städtische Kleinbürgertum war gut dabei. Dieses allerdings verfügte meist nicht über eigene Vorräte zuhause. Da alkoholische Getränke damals nahezu ausschließlich in Fässern aufbewahrt wurde, hätte sich ein solches für einen Haushalt, der nicht ständig große Bankette veranstaltete, auch nicht gelohnt – der Wein wäre schlicht verdorben, bevor eine Handvoll Personen ihn zu leeren imstande gewesen wären. Manche Weinhändler füllten für ihre Kunden durchaus in kleinere Gefäße ab, mussten dafür jedoch zusätzlich einen sogenannten Weinmesser beschäftigen, der Abgaben direkt an die öffentliche Hand abführte. In aller Regel trank man aber außer Haus. Kann man heutzutage Weinkarten im Internet abrufen und sich mit zwei Klicks über Angebot und Preise informieren, war das in einer Epoche, in der viele Menschen nicht einmal des Lesens mächtig waren, eine schwierige Angelegenheit. Abhilfe schuf da der Weinrufer. Meist ein städtischer Beamter in entsprechend offizieller Tracht, zog er durch die Gassen und verkündete lauthals, wo und zu welchen Kosten man zechen könne. Man kann ihn durchaus als eine frühe Version von Tools wie TripAdvisor betrachten, fungierte er doch als Bindeglied zwischen Winzern und Gastronomen auf der einen und Endverbrauchern auf der anderen Seite. Er muss dabei in etwa so forsch aufgetreten sein wie jene jungen Männer, die in mediterranen Ländern unbedarfte Touristen auf der Strandpromenade zum Besuch ihrer Restaurants nötigen.

Und wo mit irgendetwas Geld verdient wird, da ist in Deutschland auch der Staat nicht fern, der seinen Anteil fordert. Das war auch schon im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit so. Das sogenannte Ungeld wurde auf Grundnahrungsmittel wie Getreide, Salz, Fleisch und eben Wein erhoben, war also eine klassische Verbrauchssteuer. In manchen Orten haben sind noch die kleinen Akzisehäuser erhalten, die einen Binnenzoll auf eingeführte Konsumgüter erhoben – eine immens wichtige Einnahmequelle. Die Freien Reichsstädte beschäftigten sogenannte Ungelter oder auch Weinsticher, die jeden Wareneingang in Wirtshäusern streng überwachten. Am Ende jedes Monats überprüften sie akribisch den Füllstand der Fässer und berechneten aus der Differenz den zu zahlenden Betrag. Den Begriff Ungeld als „Nicht-Geld“ zu übersetzen, ist zwar naheliegend, führt aber in die Irre. Stattdessen leitet er sich von Ohm-Geld her, wobei Ohm eine alte Bezeichnung für einen Eimer ist. Die Assoziation einer „un“-berechtigten Forderung ist dennoch nicht verkehrt: die im Volksmund übliche Bezeichnung „Böspfennig“ lässt recht eindeutige Rückschlüsse darauf zu, wie die Konsumenten zur Besteuerung ihres Weines standen.

Und damit der teuer bezahlte Wein auch im nächsten Jahr wieder recht gelinge? Muss man halt gut arbeiten. Aber wem das nicht ausreichte, der rief in frommeren Zeiten als der heutigen einen Weinheiligen an. Einen von den sehr zahlreichen, denn im Heiligenkanon der katholischen Kirche sind als solche über 70 Männer und Frauen aufgeführt – darunter sind viele, die man nicht unbedingt mit Wein in Verbindung gebracht hätte. Besonders prädestiniert waren Märtyrer, da man das von ihnen vergossene Blut oft mit Wein in Verbindung brachte, welcher in der christlichen Liturgie ohnehin das Blut Christi symbolisiert und allgemein als wertvolle Gabe Gottes gilt. Der wahrscheinlich bekannteste Weinheilige ist Sankt Martin, jener römische Soldat, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Dieser Umstand hängt mit den Jahrestagen der Heiligen zusammen: am Martinstag, dem 11. November, wurde in vielen Regionen der erste Jungwein verkostet – das sogenannte Martiniloben, das im Burgenland noch heute gefeiert wird. Ein anderer Brauch, der sich erhalten hat, ist die Segnung des Messweins an Sankt Johanni, dem 27. Dezember. Auch die Gemeindemitglieder durften ihren privaten Wein mitbringen, der in der Folge kranken Familienmitgliedern für eine schnelle Genesung gereicht wurde. Der gerade im westdeutschen Raum, besonders in Rheinhessen populärste Weinheilige allerdings ist wohl Urban, der sich der Legende zufolge vor seinen Verfolgern hinter einem Weinstock verbarg. Sein Festtag am 25. Mai fällt in die Zeit der Rebenblüte und wurde mit Prozessionen begangen, bei denen man die hölzerne Heiligenfigur mit Wein übergoss. Und eine Bauernregel besagte: „Wie’s Wetter am Sankt Urbanstag, so der Herbst wohl werden mag“ – man erhoffte sich also auch Erkenntnisse über die meteorologischen Verhältnisse während der Zeit der Lese.

Ein Großteil der alten Berufe ist ausgestorben. Manche existieren unter anderen Namen und mit an die Erfordernisse der heutigen Zeit angepassten Fähigkeiten weiter, etwa der Küfer, der sich heute Weintechnologe nennen darf. Fässer baut er keine mehr, dafür ist seine wissenschaftliche Expertise in der Kellerarbeit umso wichtiger. Oder der Weinberghüter, den man mittlerweile „öffentliche Landeskulturwache“ nennt. Hier spielt Folklore eine große Rolle, aber nicht zuletzt die Erkenntnis, das automatisierte Abschreckung bei den Vögeln immer einen allmählichen Gewöhnungseffekt mit sich bringt, dauerhafte Vertreibung also nur durch einen echten Menschen sichergestellt werden kann. Und schließlich sind viele neue hinzugekommen, etwa der Sommelier und der Weinkritiker. Allgemein ist festzustellen, dass jene Berufe, die im Verwaltungssektor angesiedelt waren, eher an Bedeutung verloren haben, wohingegen der Bereich Marketing mittlerweile immens wichtig geworden ist: war Wein früher ein Alltagsgetränk, das man relativ wahllos rund um die Uhr konsumierte, wird heute deutlich weniger, dafür hochwertiger und bewusster getrunken. Einen ähnlich effektiven Werber wie den Weinrufer hat man dafür jedoch noch nicht gefunden. Text: Dario Sellmeier

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Spanien

Envinate Lousas Seoane Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía (~95 %) Ribeira Sacra · Amandi Parcela Seoane Envínate reiner Schiefer · ~400 m alte Reben (80 J.) 2024

Der Envínate Lousas Parcela Seoane 2024 ist ein Einzellagen-Mencía von reinem Schiefer in der Ribeira Sacra – sehr frisch und atlantisch, mit klarer, seidiger Struktur. Unglaublich aromatisch und würzig, mit tiefer Mineralität und reiner Kirschfrucht. Ein klassischer Ribeira Sacra.


Seoane – Schiefer-Cru aus Amandi

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Ganztraubengärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten, die der Region ihre Mineralität und florale Würze geben.

Die Parzelle Seoane liegt im Amandi-Bezirk (Doade), dem Herzstück der Ribeira Sacra. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet; die rund 80 Jahre alten Rebstöcke gedeihen in etwa 400 Metern Höhe auf reinem Schieferboden – ein Terroir, das dem Mencía Frische, Mineralität und seidige Struktur verleiht. Die Einzellagenweine bilden die Spitze der Envínate-Hierarchie und entstehen in winziger Menge.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schieferböden bringen auch 2024 einen frischen, mineralisch geprägten Mencía mit klarer Frucht, lebendiger Säure und feiner Würze. In der alten Seoane-Parzelle ergibt das einen besonders präzisen, seidigen Wein.

Ausbau

Überwiegend Mencía (mit kleinen Anteilen lokaler Sorten wie Merenzao und Garnacha Tintorera), aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, Ganztraubengärung mit Wildhefen in offenen Bottichen, anschließend rund 11 Monate Ausbau in gebrauchten französischen Fässern (300–500 l), ohne Abstich. Minimaler Schwefel.

Im Glas

Der Mencía dieser Parcela mundet sehr frisch und atlantisch, ist aber mit einer klaren und seidigen Struktur ausgestattet. Unglaublich aromatisch und würzig, mit einer tiefen Mineralität und einer reinen Kirschfrucht im Geschmack. Ein klassischer Ribeira Sacra.

Sehr frisch und atlantisch, klar und seidig – aromatisch, würzig, mit tiefer Mineralität und reiner Kirschfrucht.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Amandi (Doade), Parcela Seoane (Galicien, Spanien); Südwest-Ausrichtung, reiner Schieferboden, ~400 m; Reben ca. 80 Jahre
Klassifikation: Ribeira Sacra, ~95 % Mencía mit lokalen Sorten (trocken); winzige Menge (Einzellage)
Ausbau: Handlese, Ganztraubengärung mit Wildhefen in offenen Bottichen, ~11 Monate in gebrauchten franz. Fässern (300–500 l), ohne Abstich; organischer/biodynamischer Anbau

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Whisky

The Alrik the Woodsmoked Hercynlan Single Malt Whisky Edition 1912 Samhain

Spirituose · Single Malt Whisky · Harz · Deutschland

The Alrik Edition 1912 Samhain ist ein kräftiger, holzrauchiger Single Malt Whisky der Hercynian Distilling Co. (Hammerschmiede) aus dem Harz. Aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz gebrannt und in PX-Sherryfässern gereift – wuchtig, aromatisch und auf 666 Flaschen limitiert.


Herkunft

Die Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede in Zorge im Harz brennt seit 2002 Single Malt Whisky – im klassischen Pot-Still-Verfahren, stets in kleinen Stückzahlen, ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff. The Alrik ist die holzrauchig-kräftige Reihe des Hauses, die 2007 als private Spielerei des Brennmeisters begann.

Destillation und Reifung

Gebrannt aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz, geräuchert über Buchen- und Erlenholz – kein Torf wie in Schottland, sondern echter Holzrauch. Die Edition 1912 Samhain reifte in ausgewählten PX-Sherry-Hogsheads und wurde zum Abschluss in einem PX-Sherry-Butt vermählt. Abgefüllt am 13.11.2020.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase kräftiger, teils aschiger Holzrauch, dazu honigglasierter Räucherspeck, Keksteig und süße Sherrynoten. Am Gaumen wuchtig und ölig, mit Toffee, Karamell, dunkler Frucht aus dem PX-Fass und langem, rauchig-würzigem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Tumbler oder Nosing-Glas, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein intensiver Whisky für Liebhaber rauchiger, sherryfassgereifter Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Zorge, Harz (Deutschland)
Art: Hercynian Single Malt Whisky – The Alrik (woodsmoked, Buchen- & Erlenrauch)
Reifung: PX-Sherry-Hogsheads, Final Touch im PX-Sherry-Butt
Edition: Edition 1912 Samhain, abgefüllt 13.11.2020, 666 Flaschen

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Naugues 1er Cru 2019

Rotwein · Mercurey Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Mercurey · 1er Cru Les Naugues Côte Chalonnaise Kalksteinhügel 2019

Der Mercurey Les Naugues 1er Cru 2019 von François Raquillet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen der Côte Chalonnaise. Strukturiert und tief, mit reifer dunkler Frucht und feinem Tannin – ein lagerfähiger Burgunder mit herausragendem Preis-Genuss-Verhältnis.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Les Naugues zählt zu den strukturierten Premier-Cru-Lagen; François Raquillet ist einer der führenden Erzeuger von Mercurey.

Jahrgang 2019 – Côte Chalonnaise

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Trotz der Wärme bewahrten die Trauben Frische; die Reben lieferten konzentrierte, vollreife Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur Struktur des Les Naugues passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht – Kirsche und Pflaume – mit feiner Würze und einem erdigen Anklang. Am Gaumen strukturiert und tief, getragen von festem, reifem Tannin und frischer Säure, mit gutem Zug im Abgang.

Reife dunkle Frucht und feine Würze über festem, reifem Tannin – ein strukturierter Mercurey mit Tiefe.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Rind und Wild, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger, gehaltvoller Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Naugues (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Spanien

Conde Pinel Tempranillo rosado

Roséwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Tempranillo Rosado ist ein trockener Roséwein von Hammeken Cellars aus dem Herzen Spaniens. Reinsortig aus Tempranillo gekeltert, gehört er zur modernen Conde-Pinel-Linie – fruchtbetont, klar und trocken.


Castilla

Die Conde-Pinel-Linie stammt vom Önologenteam um David Tofterup bei Hammeken Cellars (Jávea/Alicante) und umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Der Rosado trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die handgelesenen Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren; anschließend ruht der Wein rund zwei Monate auf der Feinhefe, was ihm Aroma und Textur verleiht.

Im Glas

Kräftiges Rosa. In der Nase rote und dunkle Frucht – Pflaume, Kirsche und Brombeere. Am Gaumen elegant trocken, fruchtbetont und frisch, mit angenehmer Säure und leichtem, animierendem Körper.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Tapas, Lachs, Pasta mit Tomatensauce und Sommerküche.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, ~2 Monate auf der Feinhefe

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Portugal

Feuerheerd´s Anchor Port Fine Tawny

Portwein · Fine Ruby · Douro · Portugal

Feuerheerd's Anchor Port Fine Ruby ist ein süßer Fine Ruby Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Eine perfekte Cuvée aus selektierten, jungen Portweinen mit fruchtigem Charakter. Vollmundig und fruchtbetont.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Fine Ruby wird aus den Sorten Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca und Tinto Cão erzeugt. Die selektierten, jungen Portweine reifen in großen Eichenholzfässern, die für das fruchtige Aroma nach Pflaumen und Himbeeren sorgen.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase und am Gaumen fruchtig, mit Pflaumen und Himbeeren. Süß und zugänglich, mit einem vollmundigen Körper, der den Abgang abrundet.

Zum Genuss

Bei 14–16 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Käse, Schokolade, Desserts und Trockenfrüchte.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Fine Ruby Port (süß)
Reifung: in großen Eichenholzfässern (jung, fruchtbetont)

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Rebsorten

Martin Waßmer Jung & Wild Weissweincuvée

Weißwein · Cuvée · Markgräflerland

Martin Waßmer Jung & Wild Weißweincuvée ist die junge, frische Linie eines der profiliertesten Burgunder-Betriebe des Markgräflerlands. Während Waßmer bei den Lagenweinen für seinen burgundisch geprägten Stil bekannt ist, zeigt diese Cuvée bewusst die zugängliche, moderne Seite des Guts. Ein unkomplizierter Weißwein mit klarer Frucht und feiner Säure, gemacht für warme Tage.


Markgräflerland

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, eingebettet zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz – eine der wärmsten Weinregionen des Landes. Die Trauben wachsen auf kalkhaltigen Böden mit Auflagen aus Löss und Lehm, die der Cuvée Frische und eine dezente Mineralik geben. In den Weinbergen wird naturnah gearbeitet, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Auxerrois und Scheurebe. Sauvignon Blanc steuert Zitrus, Frische und Spannung bei, Auxerrois sorgt für Rundung und weiche Frucht, Scheurebe ergänzt duftige, florale Noten. Ausgebaut wird die Linie betont frisch im Edelstahltank, ohne Holz, damit die Rebsortenaromatik klar im Vordergrund bleibt.

Im Glas

In der Nase saftiger Apfel und helle Zitrusfrucht, dazu florale Anklänge von Holunder- und Akazienblüte und ein Hauch Stachelbeere. Am Gaumen frisch und saftig, mit feiner Säurestruktur und etwas Aprikose. Der Abgang bleibt trocken, klar und animierend, mit dezent mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Als Aperitif an warmen Sommertagen oder als unkomplizierter Begleiter durchs Essen. Jung und frisch am besten in den ersten ein bis zwei Jahren; kühl lagern.

Klassische Begleitung: Krustentiere, kräftiger Fisch, helles Geflügel und Kalbfleisch. Bei 9–11 °C servieren.


Lage: Markgräflerland, Baden
Klassifikation: Qualitätswein (QbA)
Ausbau: Edelstahltank, betont frisch, ohne Holz

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Corton Charlemagne Grand Cru 2023

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne Grand Cru (Frankreich) 2023 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Pierre Vincent Corton-Charlemagne Grand Cru 2023 ist ein monumentaler Weißwein aus dem Debütjahrgang der neuen Domaine: intensiv, kraftvoll, mit leicht reduktiven Noten, einem Hauch Butter und enormem Zug am Gaumen. Der Name ist Programm – und Verpflichtung.


Corton-Charlemagne – die Lage

Corton-Charlemagne ist eine der größten Weißwein-Lagen Burgunds, gelegen am fast kreisförmigen Kalksteinhügel von Corton am nördlichen Ende der Côte de Beaune. Die kalk- und mergelreichen, von der bewaldeten Hügelkuppe erodierten Böden bringen Chardonnays von großer Mineralität und feuersteinartigem Charakter hervor.

Pierre Vincents Cuvée stammt aus zwei nur 0,5 Hektar umfassenden Parzellen alter Reben (1947–1981): die wärmere Le Charlemagne (Südwest, direkt unterhalb von Vougeraie) für Körper und Fülle, die kühlere En Charlemagne (West) für Spannung und Frische. Beide wurden 2023 fünf Tage versetzt gelesen.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr große Weißweine. In einem warmen Jahr erweist sich die kühle Höhenlage des Corton-Hügels als ideal, um Frische und Mineralität zu bewahren.

Es ist zugleich der Debütjahrgang der Domaine Pierre Vincent: 2023 übernahm der langjährige Leiter von Vougeraie und Leflaive die frühere Domaine des Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol. Insgesamt nur neun Fässer, rund 2.500 Flaschen.

Pierre Vincent arbeitet biodynamisch und im Keller bewusst zurückhaltend: lange, sanfte Pressung, Gärung teils im Edelstahl, anschließend Ausbau in Barriques mit nur geringem Neuholzanteil (eines von neun Fässern neu), ergänzt um rund 20 % Keramik-Amphore zur Wahrung von Spannung und Frische. Der Wein reift über zwei Winter im Keller.

Im Glas

Intensiv und kraftvoll, mit noch leicht reduktiven Noten, einem Hauch von Butter und Schmalz sowie enormem Zug und Druck am Gaumen. Reife Mirabelle und Quitte, Akazienblüte und eine markante mineralische, feuersteinartige Ader, getragen von lebendiger Säure. Der Nachhall ist majestätisch.

Ein monumentaler Corton-Charlemagne – intensiv, mineralisch, mit majestätischem Nachhall.

Gebaut für die lange Reife. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer, Steinbutt, Bresse-Geflügel in Rahmsauce, Kalb oder gereiftem Comté. Ein großer Begleiter für festliche, gehaltvolle Gerichte.


Lage: Le Charlemagne und En Charlemagne, Corton-Charlemagne Grand Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalk-Mergel, alte Reben (1947–1981), 0,5 ha
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Barrique (geringer Neuholzanteil) und ca. 20 % Keramik-Amphore; zwei Winter Ausbau; biodynamisch; 13,00 % vol

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Rebsorten

Dönnhoff Niederhäuser Klamm Riesling Kabinett 2021

Weißwein · Niederhausen (Nahe) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Niederhäuser Klamm Kabinett · fruchtsüß Dönnhoff VDP.Große Lage · Nahe Porphyr mit Schiefer · Eisenoxid steilste Lage der Nahe 2021

Der Dönnhoff Niederhäuser Klamm Riesling Kabinett 2021 stammt aus der steilsten Lage der Nahe, direkt neben der Hermannshöhle. Ein cremig-frischer Kabinett mit reifen Kernobstnoten und zupackender Säure – so geht „Kabinett".


Niederhäuser Klamm – steiles Amphitheater am Fluss

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Große Lage Klamm liegt flussaufwärts von Niederhausen, in direkter Nachbarschaft der berühmten Hermannshöhle. Der alte Name „Klamm" beschreibt einen Einschnitt in die Felsen des Berges.

Die Reben stehen in einem weiten, steilen Amphitheater mit Blick auf die Nahe – die Weinberge gehören zu den steilsten des gesamten Nahegebiets. Der extrem steinige Boden besteht aus gebrochenem, verwittertem Porphyr vulkanischen Ursprungs mit schiefrigen Elementen und hohem Eisenoxidanteil. Die Lage sammelt viel Wärme und sorgt für hohe Reife, bleibt im Wein aber stets elegant, mit feiner Säure.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus der Niederhäuser Klamm, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Porphyr mit schiefrigen Elementen.

Nach selektiver Handlese erfolgen Vergärung und Reife in Edelstahl und großen Eichenfudern, wodurch die aromatische Reinheit und der Ausdruck des vulkanischen Terroirs bewahrt bleiben. Die kühle Gärung erhält die feine Restsüße und die lebendige Säure.

Im Glas

Cremig, frischer Kabinett, der mit reifen Kernobstnoten und einer zupackenden Säure nur so um sich schmeißt. Griffig am Gaumen, lang und überzeugend mit sehr viel Spiel im Finish. So geht „Kabinett".

Cremig und frisch, mit reifen Kernobstnoten und zupackender Säure – griffig am Gaumen, lang und überzeugend, mit sehr viel Spiel im Finish.

Ein filigraner, sehr langlebiger Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Niederhäuser Klamm (VDP.Große Lage), Nahe; steilstes Amphitheater der Region, Nachbarschaft der Hermannshöhle; Porphyr mit schiefrigen Elementen, hoher Eisenoxidanteil
Klassifikation: Riesling Kabinett, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl und großen Eichenfudern

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