Restaurant Thomas Schanz – Piesport – Deutschland

Eigentlich schon immer eine Reise wert

Paul Bocuse hatte sie und Ferran Adrià auch, Gordan Ramsay hat sie noch immer und Thomas Schanz aus Piesport nun endlich auch. Die Rede ist von den berühmten drei Michelin Sternen, welche Jahr für Jahr an die Restaurants verliehen werden, die in ihrem Bereich das Maß aller Dinge sind. Für den Michelin Führer sind sie gar „einzigartig“ und „eine Reise wert“. Wer möchte es dem Michelin auch verdenken, für weite Reisen benötig man bekannterweise Reifen und diese nutzen sich bei Ausflügen solcher Art bekanntlich am besten ab. Was für das ausgezeichnete Restaurant die höchste Weihen darstellt und für den dort agierenden Koch zu Ruhm und Ehre führt, hat für den Gast meistens eher negative Folgen. Es ist deutlich schwerer einen Tisch zu bekommen und auch preislich muss etwas tiefer in die Tasche und in den Geldbeutel gegriffen werden.

Aber im Restaurant Schanz im kleinen beschaulichen Moselörtchen Piesport hat sich auch sonst noch einiges getan. Der Speisesaal erfuhr eine Modernisierung und glänzt nun in hübschen, dunkleren Erdfarben und die auf die Tische zielgerichteten Lichtspots verbreiten Harmonie und Behaglichkeit. Das ganze Ambiente wirkt locker und freundlich. Das ist vortrefflich, wertig und sehr schön umgesetzt. Würde die Musik von reinen Klängen aus dem klassischen Genre noch ein wenig moderner und fröhlicher aus den Boxen trällern, wäre der Wohlfühlfaktor bei 100 % angekommen. Durch die Absage einer Reservierung war ganz spontan ein Tisch zu ergattern, um sich in Piesport noch einmal so richtig kulinarisch verwöhnen zu lassen. Und das hat wie immer mehr als prächtig geklappt. Diesmal gab es sogar ein paar Speisen, welche den Grad an absoluter Harmonie verlassen haben und eher auf der provokanten Seite der Kochkunst stehen. Oder gab es schon einmal eine Kombination aus Passionsfrucht, Sardinen und Rotkohl oder gar Kaviar auf Banane? Das und alles andere wird von Thomas Schanz nicht nur brillant und sicher umgesetzt, dies ist auch die Bestätigung dafür, was an Motivation, Kreativität und Möglichkeiten noch in diesem Kochgenie stecken. Die höchsten Weihen sind schon erreicht, das nächste Ziel scheinen neue, kulinarische Ufer zu sein. Wir freuen uns auf weitere Entdeckungsreisen in dieses außergewöhnliche, nein in eines der besten Restaurants Deutschlands.

Thunfisch gefüllt mit Forellenkaviar.

Pulpo, Kaviar, Blutwurst Tartelette.

Camarones und Lardo.

Brot, Traubenkernöl und Butter.

Das getrüffelte Ei.

Passionsfrucht, Sardinen, Rotkohl.

Rosace von der Gänseleber mit Schafskäse, karamellisierten Bucheckern und Pfeffereis.

Pochierte Felsenrotbarbe mit Imperial Gold Kaviar, Banane und Kardamom-Rieslingsud.

Arktischer Schwarzer Seehecht mit Tannen Wipfel, Angostura-Kürbis und Muskatnuss-Consommé.

In der Schale gegrillter Hummer aus Saint Malo mit Schweinebauch, Kapern und Grapefruit Bouillon.

Getrüffelte Ballotine vom Kalbsfilet und Bries mit jungen Möhren und Pommes Anna.

Carrée und Bries-Artischocke vom walisischen Lamm mit breiten Bohnen, Tropfenpaprika und griechischem Joghurt.

Navelina-Orange mit Oliven aus Aragón und Melisse.

Mango Ragout, Mango Sorbet, Kokosnuss und Pina Colada Schaum.

Petit Fours.

Gestockte Gewürzmilch.

Nougat de Montelimar.

Tschüss … wir freuen uns schon auf das nächste Ma(h)l. 😄

Restaurant Schanz, Bahnhofstraße 8A, 54498 Piesport, Deutschland, Telefon: +49 6507 92520, https://www.schanz-restaurant.de/de/

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Schaumweine

Bouvet Ladubay Saumur Tresor rose brut

Der Bouvet-Ladubay Trésor Rosé Saumur Brut ist der kräftige Bruder des Excellence Rosé: reiner Cabernet Franc, im Eichenfass vergoren und ausgebaut, dann in der Flasche gegoren und von Hand gerüttelt. Ein Rosé mit Statur.

Im Glas

Lachsrosa, feine Perlen. In der Nase Röstaromen, Nüsse und getrocknete Datteln, dazu ein Hefeton. Im Mund kraftvoll, das Mousseux zart, die Textur cremig. Lang und würzig im Abgang – ein Rosé, der mehr kann als nur erfrischen.

Mach was draus

Ente mit Kirschen, Perlhuhn, ein Burger mit Röstzwiebeln, Lachs vom Grill oder ein milder Hartkäse. Ein Schaumwein für den Hauptgang, nicht nur für den Aperitif. Schön für ein Herbstessen mit Freunden oder ein Grillfest mit Anspruch. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den Trésor Rosé schenke ich gern zu Ente ein. Die Nussnoten und die Kirsche passen einfach perfekt.“

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Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein gärt in Eichenfässern und reift dort einige Monate. Nach der Flaschengärung liegt er lange auf der Hefe, gerüttelt wird von Hand.

Was unterscheidet ihn vom Excellence Rosé? Der Holzausbau. Er gibt dem Trésor Röstnoten, mehr Körper und Cremigkeit.

100 % Cabernet Franc · Saumur AOP · Gärung und Ausbau im Eichenfass · Méthode traditionnelle, Handrüttelung · langes Hefelager · Rosé Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Gran Maestro Rosso Puglio Appassimento

Rotwein · Puglia · Salento · Appassimento · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Rosso Appassimento ist eine dunkelrote Cuvée aus Sangiovese- und Primitivo-Trauben aus dem Salento in der Region Puglia. Nach der Appassimento-Methode aus angetrockneten Trauben gewonnen, besticht er durch ein Potpourri an roten Früchten. Im Glas vollmundig, weich und rund.


Salento (Puglia)

Der Salento bildet die südliche Spitze der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Lagen bringen vollreife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Sangiovese und Primitivo finden hier ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sangiovese und Primitivo und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden vor der Gärung angetrocknet, was Konzentration, Fülle und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Wein mit milden Tanninen.

Im Glas

Dunkles Rot. In der Nase ein Potpourri an roten Früchten. Am Gaumen weich und rund, getragen von reifen Primäraromen, mit vollem Körper, milden Tanninen und guter Balance. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Lage: Salento, Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT/IGP – Rosso (Appassimento)
Ausbau: Sangiovese/Primitivo, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Länder/Regionen

Sea Horse Winery Lennon 2018

Wein · Rotwein · Judäisches Bergland · Israel

Sea Horse Lennon 2018 ist ohne Zweifel der fruchtbetonteste Wein von Ze'ev Dunie. Reife Zwetschgen und Kirschen finden sich schon im Duft wieder und tragen auch am Gaumen. Die Gerbstoffe sind relativ soft, die Säure bestens eingebunden – der Abgang hat Zug und endet mit langem Finish.


Israel / Judäisches Bergland

Die Sea Horse Winery von Ze'ev Dunie liegt im Judäischen Bergland und zählt zu den eigenwilligsten, handwerklich geprägten Weingütern Israels. Dunie benennt seine Weine nach musikalischen Vorbildern – der Lennon steht für die fruchtbetonte, zugängliche Seite seines Schaffens.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah und Mourvèdre. Zinfandel bringt reife, saftige Frucht, Petite Sirah Farbe und Struktur, Mourvèdre Würze und Tiefe. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit weichen Gerbstoffen und gut eingebundener Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Zwetschge und Kirsche. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit soften Gerbstoffen, bestens eingebundener Säure und gutem Zug; der Abgang endet mit langem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger, vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Judäisches Bergland (Israel); Sea Horse Winery (Ze'ev Dunie)
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah & Mourvèdre, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit weichen Gerbstoffen
Jahrgang: 2018

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Kalkofen Deidesheim Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Kalkofen 0,7 ha von 5 ha Lehm und Kalksteingeröll Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Kalkofen G.C. 2025 stammt aus der Lage, die ihren Namen am direktesten aus dem Boden bezieht: Hier stand einmal ein Kalkofen, in dem der Kalkstein des Untergrunds gebrannt wurde. Fünf Hektar misst die Lage insgesamt, 0,7 Hektar davon bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf. Unter den Grands Crus des Guts ist dies der kalkgeprägteste – und der, dessen Weine am ehesten burgundisch gelesen werden.


Kalkofen – der Weinberg, der nach seinem Brennofen heißt

Die Lage gehört zur warmen Hangzone, einem schmalen Gürtel entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt mit überdurchschnittlichen Temperaturen und wenig Niederschlag. Darunter verläuft ein schmales Kalkriff, und im Kalkofen tritt es deutlicher zutage als in den Nachbarlagen: Der Boden besteht aus Lehm und Kalksteingeröll, nicht aus der Buntsandsteinverwitterung, die sonst die Mittelhaardt prägt. Genau dieser Kalk war einst Rohstoff – der Brennofen, der der Lage den Namen gab, verarbeitete ihn zu Branntkalk. Der Weinberg neigt sich leicht nach Süden und wird an der Nordseite von Sandsteinmauern begrenzt.

Topografisch liegt der Kalkofen dem benachbarten Grainhübel fast wie ein Plateau auf, unweit des Ortsrands von Deidesheim. Die Parzelle von Bürklin-Wolf grenzt an die der Brüder Seckinger – bei fünf Hektar Gesamtfläche teilen sich hier wenige Betriebe einen sehr kleinen Weinberg. Für den Riesling bedeutet die Bodenkombination zweierlei: Die Wärme der Hangzone bringt reife, intensive Trauben, der hohe Kalkanteil zieht diese Reife wieder in eine straffe Form. Das Ergebnis ist ein Wein mit Fülle und gleichzeitig mit dem festen, salzigen Rückgrat, das kalkgeprägte Böden liefern – und mit der Lagerfähigkeit, die daraus folgt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter und ein regenarmes Frühjahr folgte ein etwas verzögerter Austrieb, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem ein biodynamisch geführter Betrieb mit seinem begrenzten Instrumentarium nicht in Bedrängnis geriet. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch an Konzentration. Für eine Lage in der niederschlagsarmen warmen Hangzone war entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Regenfälle einsetzten; der Lehmanteil im Kalkofen hielt dieses Wasser besser als die leichten Sandböden weiter südlich.

Danach beschleunigte sich alles. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – für eine Kalklage die günstigste Konstellation, weil der Boden die Reife ohnehin abfedert.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst und kauft keine Trauben zu. Die Lesegüter der G.C.- und P.C.-Weine werden von Hand gelesen und selektioniert; die gutseigene Pyramide stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Der Keller arbeitet für alle Grands Crus nach demselben Muster: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, anschließend Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz, und bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge ohnehin zu klein für einen Fasston. Was bleibt, ist ein langsamer, geringer Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Weil an allen Lagen identisch gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkofen und den sandsteingeprägten Nachbarlagen im Glas als Bodenunterschied lesbar.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase hat einen deutlich kreidigen Grundton, darüber Quitte, gelber Pfirsich und Zitrusschale, dazu eine Würze nach getrockneten Kräutern. Am Gaumen ist das Bild anders gewichtet als bei den sandsteingeprägten Lagen des Guts: Der Wein wirkt kompakter, weniger duftig, dafür mit einer festen, fast kreidigen Mitte, die ihn von Anfang an zusammenhält. Der Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs 2025 gibt zusätzlichen Druck, ohne dass der Wein breit wird. Die Säure ist reif und eingebunden, die salzige Griffigkeit zieht sich durch bis in einen langen, trockenen Abgang mit steinigem Nachhall.

Der Kalk macht hier nicht die Frucht, sondern das Gerüst, in dem sie steht.

Am Tisch

Die kompakte, kalkgetragene Anlage verlangt Gerichte mit Textur und Fett. Gut passen Steinbutt und Loup de mer am Stück, Hummer und Jakobsmuscheln, Bries und Kalbsrücken mit heller Sauce, Perlhuhn, dazu Morcheln und Spargel. Auch gereifter Hartkäse – Comté ab achtzehn Monaten, alter Bergkäse – funktioniert gut. Salzige Vorspeisen wie Bottarga oder eingelegte Sardellen nimmt der Wein dank seiner eigenen Salzigkeit besser auf als die meisten Rieslinge. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung braucht er eine Stunde Luft oder die Karaffe.


Lage: Deidesheim Kalkofen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 5 ha, davon 0,7 ha im Besitz des Weinguts; warme Hangzone auf schmalem Kalkriff entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt, Boden aus Lehm und Kalksteingeröll; Lagenname nach einem ehemals dort betriebenen Kalkofen
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Handlese und Selektion; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Weine

Short Street Shiraz entalkoholisiert

Alkoholfrei · Rotwein · Swartland · Südafrika

Short Street Shiraz ist ein entalkoholisierter Rotwein aus Südafrika, der mit beerigen Aromen und mediterranen Gewürzen besticht. Weiche Tannine im Nachhall.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Shiraz (Syrah) gehört zu den prägenden Rotweinsorten der Region und steht für kräftige, würzige Weine.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Shiraz. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Würze zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Rotwein mit beerig-würziger Stilistik.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase beerige Frucht nach Brombeere und Kirsche, dazu mediterrane Gewürze und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen fruchtbetont und unkompliziert, mit weichen Tanninen im Nachhall.

Zum Genießen

Bei 14–16 °C servieren – als alkoholfreie Alternative zum Rotwein.

Passt zu: gegrilltem Gemüse und Fleisch, Pasta, Pizza und mediterraner Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Rotwein (alkoholfrei) – 100 % Shiraz
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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Weine

Ellermann Spiegel Weißburgunder

Weißwein · Weißburgunder · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Weißburgunder ist ein klarer, saftiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Weißburgunder mit dominierenden Aromen von Mirabelle, reifem Apfel und Ananas – schmelzig und cremig am Gaumen.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Weißburgunder gehört zu den klassischen Burgundern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Weißburgunder. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die feine Frucht und sorgt für den cremigen Schmelz. So entsteht ein harmonischer, zugänglicher Weißwein.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Mirabelle, reifer Apfel und Ananas. Am Gaumen sehr schmelzig und cremig, saftig und harmonisch, mit weicher Säure und rundem Mundgefühl. Ein Gaumenschmeichler mit feinem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Terrassenwein oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Geflügel, Fisch, helles Fleisch und milder Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2017

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc · Petit Manseng James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2017

Der Saxum James Berry Vineyard White 2017 ist der erste Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: konzentriert, reich und doch wunderbar balanciert.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Im 2017er gesellen sich zum Kern aus Grenache Blanc und Roussanne noch Chenin Blanc und Petit Manseng.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der diesem ersten James Berry White einen konzentrierten, reicheren Stil verlieh. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc und 5 % Petit Manseng, Jahrgang 2017, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und lebendige Säure, Petit Manseng zusätzliche Intensität und Aromatik. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Mandarine, Quitte, gebackenem Apfel und reifer Birne, dazu Orangenblüte, Honig, geröstete Gewürze, Brioche und ein Hauch salzige Mandel. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, mineralischem Finale.

Karamellisierte Mandarine, Quitte und Birne über Orangenblüte, Brioche und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch fokussiert und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc, 5 % Petit Manseng (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken BIO

Rotwein · Königsbach (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Königsbacher Ölberg (Große Lage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel · Südhang trocken · 20 hl/ha spontan · 50 % neu / 50 % gebraucht Barrique BIO · 2021

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken 2021 stammt von einer Parzelle direkt an der Lagengrenze zum berühmten Königsbacher Idig. Südhang, hoher Kalkmergelanteil und kühle Waldluft ergeben einen Pinot mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz.


Königsbacher Ölberg – Spätburgunder am Idig

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Ihr Spätburgunder-Weinberg im Königsbacher Ölberg liegt direkt an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig – mit Südhangexposition und einem noch höheren Kalkmergelanteil, perfekte Voraussetzungen für Spätburgunder.

Der Ölberg liegt hoch, mit Kalkmergel als prägendem Gestein. Durch seine besondere Position gibt es morgens und abends immer wieder kalte Lufteinträge aus dem Pfälzerwald, die dem Wein Frische schenken. Ziel der Brüder ist es, diese Gegebenheiten Jahr für Jahr perfekt zu interpretieren, sodass Weine mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz entstehen.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Säure. Die kalkmergelgeprägte, vom Pfälzerwald gekühlte Ölberg-Parzelle und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Präzision und salzige Mineralität – Spannung und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Große Lage) aus dem Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2021; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel, Ertrag nur 20 hl/ha.

Der Wein wird spontan mit natürlichen Hefen vergoren und je zur Hälfte in neuen und in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Machart verleiht dem Pinot Tiefe und feine Würze, ohne die kühle, kalkgeprägte Herkunft zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder von kühler, klarer Prägung: rote Kirsche und Waldbeeren, dazu feine Würze, ein Hauch Pfeffer und Tabak sowie eine dezent rauchige Note. Am Gaumen feinstrukturiert und elegant, mit seidigen Tanninen, animierender Säure und der kreidig-salzigen Mineralität des Kalkmergels – druckvoll und zugleich fein, mit langem, herkunftsklarem Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze, Pfeffer und Tabak – feinstrukturiert und elegant, mit seidigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität, druckvoll und fein zugleich.

Ein eleganter, kalkgeprägter Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Königsbacher Ölberg (Große Lage), an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); Südhang, Kalkmergel; kühle Lufteinträge vom Pfälzerwald; 20 hl/ha
Klassifikation: Spätburgunder, Große Lage, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 50 % neues und 50 % gebrauchtes Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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