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5. Juni 2023

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Schaumweine

Christmann & Kauffmann Cuvée No 104 Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Christmann & Kauffmann Cuvée No. 104 Brut Nature ist ein puristischer Riesling-Winzersekt aus der Pfalz. Nach über 30 Monaten auf der Hefe zeigt er sich in klarem Weißgold mit bemerkenswerter Tiefe und zugleich feiner Eleganz – trocken, schlank und mit innerer Spannung.


Pfalz / Gimmeldingen & Königsbach

Das Sektgut Christmann & Kauffmann ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerkliche Winzersekte spezialisiert. Die Trauben dieser Cuvée stammen von 15 bis 35 Jahre alten Rebstöcken, die auf Sandstein- und Kalkböden in den Toplagen rund um Gimmeldingen und Königsbach wurzeln. Die Cuvées werden mit jeder Tirage fortlaufend nummeriert; die 100er-Serie steht dabei für Riesling.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Riesling. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (Tirage) und reift über 30 Monate auf der Hefe. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt, was seine puristische, klare Stilistik unterstreicht.

Im Glas

Klares Weißgold mit feiner Perlage. In der Nase reife gelbe und weiße Frucht, zarte Butter-Croissant-Noten, Zitrusfrische, ein Hauch Feuerstein und eine subtile salzige Mineralität. Am Gaumen puristisch und glockenklar: trocken und schlank, mit feinster Textur, innerer Spannung und einer packenden, von leichter Salzigkeit getragenen Säure, die in ein frisches, zitroniges Finale führt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als präziser Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Sushi, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Pfalz, Gimmeldingen & Königsbach (Deutschland); Sektgut Christmann & Kauffmann
Klassifikation: Winzersekt – 100 % Riesling (100er-Serie), Brut Nature (naturherb)
Herstellung: klassische Flaschengärung, über 30 Monate Hefelager, ohne Dosage; alte Reben (15–35 Jahre) auf Sandstein und Kalk

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Italien

Castelgreve Vin Santo 0,375 Liter

Der Vin Santo ist ein intensiv duftender Dessertwein aus der Toskana, der im Eichenholzfass reifte. In der Farbe goldgelb. Das Bukett ist voll und komplex mit Aromen von Rosinen, Aprikosen, Feigen, Trockenfrüchten und Vanille. Der Geschmack ist warm, leicht süßlich und seidig mit einem aromatischen Nachklang.

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Weine

Saouma Le petit Livre d´A.M. Bach 2009 Magnum

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

Grenache-basiert Le Petit Livre d'A.M. Bach Châteauneuf-du-Pape Rotem & Mounir Saouma extrem lange Reife · Amphore & Fass nur 333 Magnums Magnum 1,5 l 2009

Der Rotem & Mounir Saouma Le Petit Livre d'A.M. Bach 2009 in der Magnum ist die rare Top-Cuvée des Saouma-Projekts – ein Grenache-basierter Châteauneuf-du-Pape, der durch eine außergewöhnlich lange Reife in Amphoren und Fässern die Eleganz und Finesse des Burgunds mit der Kraft der Rhône vereint. Eine neue Stilikone der Appellation, abgefüllt in nur 333 Magnums.


Le Petit Livre d'A.M. Bach – Burgund trifft Rhône

Dieses Projekt des Ehepaars Rotem und Mounir Saouma von Lucien Le Moine ist eine der aufregendsten Geschichten in Châteauneuf-du-Pape. Die Leidenschaft für die burgundischen Weine wird hier auf die dichten, intensiven Rhône-Weine projiziert: Die Eleganz und Finesse der Burgunder werden aus den sonnenverwöhnten, dickschaligen Grenache-Trauben herausgekitzelt, indem der Wein über mehrere Jahre in Amphoren und Fässern reift. „Die Trauben aus dem Burgund und dem Châteauneuf sind sich gar nicht so unähnlich", so Mounir Saouma, „beide machen seidige, elegante und mineralische Weine."

Der Name spielt auf Johann Sebastian Bachs „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach" an – eine poetische Verbeugung, die den Anspruch dieser Cuvée unterstreicht. Sie entsteht in winzigsten Mengen und wird in der Magnum besonders selten: Vom 2009er wurden lediglich 333 Magnums gefüllt.

Jahrgang 2009 – Châteauneuf-du-Pape

2009 war in der südlichen Rhône ein herausragender, warmer Jahrgang, der besonders reife, dichte und kraftvolle Rotweine mit reifem Tannin und großem Reifepotenzial hervorbrachte. Durch die extrem lange Reife hat der Petit Livre die üppige Frucht dieses Jahrgangs in eine seidige, vielschichtige und mineralische Form überführt – Kraft und Finesse zugleich.

Ausbau

Grenache-basierter Châteauneuf-du-Pape, Jahrgang 2009, gefüllt in der Magnum (1,5 l); Gesamtproduktion nur 333 Magnums.

Der Petit Livre ist durch seinen außergewöhnlich langen Ausbau definiert: Der Wein reift über mehrere Jahre – die Cuvée trägt später den Zusatz „60 Mensis" (60 Monate) – in einer Kombination aus Amphoren und Fässern, in der reinsten Tradition des Elevage-Spezialisten Mounir Saouma (Lucien Le Moine): auf der Feinhefe, ohne Abstich und mit minimalem Schwefel. Diese Reife verleiht dem Wein seine seidige Textur, seine Tiefe und seine atemberaubende Vielschichtigkeit. Im großen Magnumformat entwickelt er sich besonders langsam und nobel.

Im Glas

Geradliniger Duft nach Hagebutte, unreifen roten Johannisbeeren, Holunder. Dabei wirken die Aromen schockierend echt und natürlich. Wie genial-reife Früchte, die kurz vor ihrem optimalen Erntezeitpunkt stehen und dann beim Schmeckenden während des Riechens bis hin zum Schmecken eine ungekannte Geschmacksdimension erreichen. Die Säurestruktur ist dabei griffig, transparent und immer unterstützend im Hintergrund als Motor vorhanden. Diese transportiert auch eine irrsinnige Länge, größte Finesse und eine atemberaubende Vielschichtigkeit in diesen Wein hinein. Nach über einer Stunde Luftkontakt bekommt dieses Naturwunder dann noch balsamische Noten und eine gewisse Cremigkeit dazu und auch frische Wiesenkräuter finden den Weg ins Bewusstsein. Jedes Molekül sitzt hier an seinem richtigen Platz und die Lippen des Genießenden können am Ende des leergetrunkenen Glases nur ein großes „Danke" an seinen Schöpfer murmeln. Die Châteauneuf-du-Pape Appellation hat eine neue Stilikone geboren, die in dieser Perfektion wohl nicht so bald zu toppen sein wird.

Hagebutte, rote Johannisbeere und Holunder, schockierend echt und natürlich; griffige, transparente Säure als Motor – irrsinnige Länge, größte Finesse, atemberaubende Vielschichtigkeit.

Vor dem Genuss dekantieren – nach etwa einer Stunde Luft zeigt der Wein balsamische Noten und Cremigkeit. Ein Naturwunder mit großem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu Trüffelgerichten sowie zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); Rotem & Mounir Saouma, Orange
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape; Grenache-basiert (trocken); Gesamtproduktion 333 Magnums
Ausbau: außergewöhnlich lange Reife über mehrere Jahre („60 Mensis") in Amphoren und Fässern, auf der Feinhefe, ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Rebsorten

Dietrich Merlot

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Merlot zeigt eine kirschrote Farbe mit rubinroten Reflexen und ein delikates Duftspiel von dunklen Beeren und Zedernholz. Komplexes Aroma mit Frucht und feiner Würze, gut strukturiert, mit reifen, geschmeidigen Tanninen – elegant und lang im Abgang.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich liegt in der Pfalz, deren fast mediterranes Klima mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr ideale Bedingungen für reife Rotweine bietet. Die Trauben stammen vom wahrscheinlich ältesten Merlot-Weinberg Deutschlands – ein besonderes Stück deutscher Rotweingeschichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot. Der Wein reift mindestens ein Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (vom Johanniskreuz), was ihm Struktur, feine Würze und geschmeidige Tannine verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kirschrot mit rubinroten Reflexen. In der Nase dunkle Beeren und Zedernholz. Am Gaumen komplex und gut strukturiert, mit reifer Frucht, feiner Würze und reifen, geschmeidigen Tanninen; eleganter, langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: mind. 1 Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (Johanniskreuz)

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Spanien

Zarate Balado Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Balado („Clos") Zárate wurzelechte Reben (seit 1950) 9 Monate Feinhefe · ohne Malo nur 0,5 ha 2022

Der Zárate Balado Albariño 2022 stammt aus einer ummauerten Einzellage – „Balado" bedeutet Mauer, entspricht also dem französischen „Clos". 1950 mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt, fängt der Wein die ganze Frische und Mineralität des Albariño ein: kraftvoll, klar, lang und pulsierend.


Balado – der „Clos" von Zárate

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Balado ist gleichbedeutend mit Mauer und entspricht damit der Bedeutung des französischen „Clos" – eine Einzellage, die hinter einer Mauer liegt. Sie wurde 1950 auf 0,5 Hektar mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt; die granitene Einfriedung und die südexponierte Lage prägen ihren kristallin-reinen, mineralischen Charakter.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der ummauerten Granitlage Balado bewahren der Verzicht auf die malolaktische Gärung und das lange Feinhefelager dabei Frische, Kraft und mineralische Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Ernte erfolgt manuell und selektiv. Der Wein verbrachte über 9 Monate auf der Feinhefe, durchlief jedoch keine malolaktische Gärung – so fängt er die ganze Frische und Mineralität des Albariño bei der Abfüllung ein.

Im Glas

Ein Albariño, der nur so vor Kraft und Klarheit strotzt: lang und pulsierend am Gaumen, getragen von der ganzen Frische und Mineralität der Sorte. Die ummauerte Granitlage und der Verzicht auf die malolaktische Gärung bewahren maximale Spannung und Präzision – ein Weißwein, der noch locker 5 bis 10 Jahre reifen kann.

Strotzt vor Kraft und Klarheit – lang und pulsierend, mit der ganzen Frische und Mineralität des Albariño.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über 5 bis 10 Jahre; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Balado (Galicien, Spanien); ummauerter „Clos", granitgeprägt, ~0,5 ha; wurzelechte Reben seit 1950
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, über 9 Monate auf der Feinhefe, ohne malolaktische Gärung; organischer/biodynamischer Anbau

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Rebsorten

Künstler Hochheimer Hölle Riesling Beerenauslese 1998

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hochheimer Hölle Beerenauslese edelsüß 0,375 l 1998

Die Künstler Hochheimer Hölle Riesling Beerenauslese 1998 ist ein gereifter, edelsüßer Klassiker aus einer der großen Hochheimer Lagen – monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich, mit über 25 Jahren Flaschenreife veredelt. Eine seltene Schatzkammer in der 0,375-Liter-Flasche.


Hochheimer Hölle – Lage und Boden

„Hölle" leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Halde(a) = steiler Berg" ab. Diese Südlage mit 15 Prozent Neigung zieht sich östlich der Hochheimer Altstadt auf den Main zu. Der Tonmergelboden besteht aus feinsten Tonpartikeln und reichlich Kalk – ein mineralisches Kraftpaket. Durch den darüber liegenden, lockeren, braunen Lösslehm erhält die Rebe reichlich Wasser und Luft zum Gedeihen.

Die Lage Hölle hat monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich; ihre Weine zeigen enorme Länge und Fülle. Sie ist die kraftvollste der Hochheimer Lagen – eine ideale Basis für eine konzentrierte, langlebige Beerenauslese.

Jahrgang 1998 – Rheingau

1998 brachte im Rheingau einen guten Herbst mit reifer Botrytis, der edelsüße Prädikatsweine von schöner Substanz ermöglichte. Mit über einem Vierteljahrhundert Flaschenreife zeigt die Beerenauslese heute ihre ganze Tiefe: Die ungestüme Süße der Jugend ist gereifter, vielschichtiger Tertiäraromatik gewichen, getragen von der für die Hölle typischen Kraft.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 1998, Prädikat Beerenauslese, edelsüß, 0,375 l.

Selektive Lese überreifer, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge und der langen Reife eine echte Rarität.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Bernsteingold. In der Nase ein vielschichtiges Reifebukett von kandierter Aprikose und Quitte, Honig und Karamell, Dörrfrüchten (Feige, Rosine, Dattel), Orangenmarmelade und feinen würzigen Noten, untermalt von der typischen Botrytis-Würze und mineralischer Tiefe. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit reifer, schmelziger Süße, die von einer lebendigen, gut erhaltenen Säure getragen und ausbalanciert wird – kraftvoll und elegant zugleich.

Monumentale Kraft und mineralische Eleganz – mit über 25 Jahren Reife zur vollen Größe gewachsen.

Auf der Höhe seiner Reife, mit weiterem Potenzial über viele Jahre; vorsichtig öffnen und kühl genießen. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hochheimer Hölle (Deutschland); Südlage mit 15 % Neigung zum Main, Tonmergel mit Kalk unter lockerem braunem Lösslehm
Klassifikation: Rheingau, Riesling Beerenauslese (Prädikatswein), edelsüß; 0,375 l
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2012

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 9 % Shiraz · 3 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2012

Der Noon Eclipse 2012 gehört zu den absoluten Old-School-Weinen – seit jeher handgemacht, von uralten Grenache-Buschreben aus McLaren Vale. Enorm zugänglich und weich, am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie man es vom Eclipse kennt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat – ehrliche, ungeschminkte Weine.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano. Ab dem Jahrgang 2012 wird der Eclipse vollständig aus den eigenen Estate-Weinbergen in McLaren Vale erzeugt.

Jahrgang 2012 – McLaren Vale

2012 kühlte es in McLaren Vale ab Februar deutlich ab und blieb bis zur Lese kühl – das ergab einen etwas helleren, zugänglicheren und feiner gezeichneten Eclipse als in manch wärmeren Vorjahren. Schon jung weich und charmant, zeigt er mit Luft die gewohnte Vielschichtigkeit und Würze.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 9 % Shiraz und 3 % Graciano, Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Heller als in den Vorjahren. Enorm zugänglich, weich und mit einer feinen vanilligen Note, wie man sie so gar nicht vom Eclipse kennt. In der Nase reife rote Frucht – Johannisbeergelee, Himbeere, getrocknete Maulbeere – mit Anklängen von Gewürzkuchen, Pfeffer, Kardamom und Eukalyptus. Am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, üppig fruchtig, getragen von samtigen Tanninen und belebender Frische.

Old school, handgemacht – mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie immer.

Profitiert deutlich vom Dekantieren (mindestens eine halbe Stunde). Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Großartig zur Ente, zu Wild und kräftigem rotem Fleisch, zu reich gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 9 % Shiraz, 3 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre); ungeschönt, ungefiltert

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Schaumweine

Franck Bonville Champagner Unisson Grand Cru Blanc de Blancs

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Unisson Grand Cru Blanc de Blancs ist ein großzügiger Verschnitt der besten Chardonnay-Partien des Hauses. Offen, zugänglich und zugleich tiefgründig, sorgt diese Assemblage sofort für Sympathie – ein Champagner, der mit seiner stimmigen Art zum Klassiker geworden ist.


Champagne / Côte des Blancs

Franck Bonville ist ein renommiertes Champagnerhaus aus Avize an der Côte des Blancs. Die Chardonnay-Trauben für den Unisson stammen aus den Grand-Cru-Lagen von Avize und Oger, deren tiefe Kreideböden für die kühle, kalkige Frische und die mineralische Finesse sorgen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs), entstanden aus einer Assemblage der sich ergänzenden Basisjahrgänge 2019 und 2020. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung mit Reifung auf der Hefe. In der Geschmacksrichtung extra brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase reife Aromen von frisch gebackenem Brioche, geschmolzener Butter und frischer Mandel, eingebettet in kühle, kalkige Frische. Am Gaumen cremig, rund und geschmeidig, mit harmonisch schwingenden Aromen und einer markanten Frische, die bis in das elegante, lange Finale anhält.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als festlicher Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, Côte des Blancs, Avize & Oger (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, extra brut
Ausbau: klassische Flaschengärung, Hefereife; Assemblage der Basisjahrgänge 2019 & 2020

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