Das Weinbaugebiet Rioja

Alles Wissenswerte über die bekannteste Weinregion Spaniens

Als das spanische Bordeaux wird sie bezeichnet, und in der Tat gibt es in der Weinwelt wenige Gebiete, die international derartige Bekanntheit und Renommee erlangt haben. Die Spanier selbst würdigen diesen Umstand, indem es der Rioja als eines von zwei Gebieten im Land gestattet ist, den Status einer DOCa zu tragen, einer Denominación de Origen Calificada, der höchstmöglichen Klassifizierung im spanischen Weinbau. Aber noch aus einem anderen Grund nennt man Rioja und Bordeaux oft in einem Atemzug: als die Reblaus-Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts über Spanien kam, blieb die Rioja davon größtenteils verschont. Und konnte in den Folgejahren nach Frankreich exportieren, dessen Weinbau komplett darnieder lag. Hatten viele Spanier das Winzerhandwerk im Bordeaux gelernt, waren es jetzt die Weinbauern von dort, die nach der Vernichtung ihrer Existenz der Heimat den Rücken kehrten und sich im Norden Spaniens niederließen. Was sie mitbrachten, war die wohl weltweit beste Expertise in Kellertechnik der damaligen Zeit, die sich die Einheimischen schnell selbst aneigneten. Zunächst verwendete man Holzgebinde in allen möglichen Größen. Heutzutage lagern in den Kellern der Rioja über eine Million Barrique-Eichenfässer, die traditionell jeweils 225 Liter fassen – Weltrekord für ein Weinbaugebiet. Die Lagerung in ihnen verleiht den Weinen neben einer komplexeren Aromatik ein gigantisches Reifepotential. Was die Spanier von den Franzosen außerdem lernten, war die Technik der Vermarktung. Zwar hatten die findigen Mönche der hier beheimateten Klöster schon ab dem 16. Jahrhundert damit begonnen, die für den Export in die süd- und mittelamerikanischen Kolonien bestimmten Fässer mit auf ihre Heimatregion verweisenden Brandzeichen zu versehen. Gleichzeitig sorgten sie durch Versorgung der aus allen Teilen Europas herbeiströmenden Pilger auf dem nahegelegenen Camino de Santiago für die Bekanntheit ihrer Produkte. Doch der edle Nimbus, der den tiefroten Tropfen heutzutage umgibt, ist letztlich den genialen Marketingtechniken zu verdanken, die auch das Bordelais groß gemacht haben. Technische Entwicklungen wie der Bau einer Eisenbahn nach Bilbao und darüber zum weltweit wichtigsten Rotwein-Handelsplatz in Bordeaux oder die Elektrifizierung des Ortes Haro fast zeitgleich mit London und Paris sorgten für einen gigantischen Entwicklungsschub. Das ging etwa 50 Jahre lang so, bis die Rioja wie fast der gesamte spanische Weinbau unter General Franco in einen Dornröschenschlaf fiel, der bis in die 70er Jahre andauern sollte. Dann aber war das Comeback umso eindrucksvoller: Rioja wurde zum Synonym für spanischen Rotwein schlechthin. In Deutschland würde kaum jemand auf die Idee kommen, einen Württemberger oder Frankenwein zu verlangen. Beim Rioja ist das anders. Wer ihn bestellt, kann sich wie sonst wohl nur bei der Order eines Champagners sehr sicher sein, was man ihm einschenken wird – und das ist gar nicht so selbstverständlich, denn in diesem beschaulichen Flusstal wachsen deutlich mehr als nur eine Handvoll Rebsorten.

65 000 Hektar sind hier dem Weinbau vorbehalten, in Relation zu Gesamtspanien mit einer Million Hektar erscheint das nicht besonders viel. Tatsächlich hat die Rioja die optimale Größe, um zwar eine weltweite Nachfrage generieren und bedienen zu können, gleichzeitig aber nicht der Versuchung qualitativ minderwertiger Massenproduktion zu verfallen, wie es ihr Mutterland tat und teilweise immer noch tut. Der Star unter den Rebsorten der Rioja ist natürlich der Tempranillo. In den Cuvees nimmt er den größten Anteil für sich in Anspruch, der Rest entfällt auf Garnacha, Graciano und Mazuelo. Zwar weisen fast alle „klassischen“ Rioja-Rotweine den typische duftigen Tempranillo-Geschmack nach Waldbeeren, Tabak und Gewürzen auf, doch ist die Intensität in hohem Maße von der Reifezeit abhängig. Diese teilt sich auf in eine kürzere Fass- und eine längere Flaschenreife auf. Zwischen einem nur kurz gereiften Joven- oder Crianza-Wein, der für den Konsum innerhalb von fünf Jahren gedacht ist, und den Gran Reservas, die jahrzehntelang gelagert werden können und erst dann ihr gesamtes Potential entfalten, liegen Welten. Eine Glaubensfrage ist die Entscheidung zwischen Fässern aus französischem oder amerikanischem Eichenholz. Ersteres hat den Vorteil der Feinporigkeit, was für weniger Luftzufuhr und somit zurückhaltendere, elegantere Weine sorgt, während letzteres durch seine gröberen Poren mehr Sauerstoff an den Wein lässt, wodurch er eine intensivere Stilistik gewinnt. Der Lebenszyklus der Fässer ist allerdings in beiden Fällen recht kurz und liegt bei fünf bis maximal zehn Jahren. Danach gibt das Holz keine der geschätzten Vanillin-Komponenten mehr an den Wein ab.

Größer als im Rest Spaniens ist in der Rioja die Dominanz roter Trauben, mehr als drei Viertel der Fläche sind mit ihnen bestockt. Was im Umkehrschluss aber heißt, dass es durchaus auch Weißweine von hier gibt. Beliebt ist der Viura, in Deutschland besser als Macabeo bekannt, für die Herstellung von Schaumweinen, den Espumosos. Und tatsächlich gibt es auch eine weiße Version des Tempranillo, eine natürliche Mutation, die man in den 80er Jahren zufällig entdeckte und die nirgendwo sonst auf der Welt existiert. Ein großer Trend, der in den 90ern begann und seit 2017 auch von offizieller Seite gestattet wurde, ist die Vermarktung der Weine nach Einzellagen. In Ländern wie Deutschland seit jeher üblich, ist der Vino de Pago in Spanien ein ziemliches Novum, da er durch den weit verbreiteten Verschnitt verschiedener Rebsorten auch lange nicht wirklich sinnvoll oder praktikabel erschien.

Obwohl die Rioja eine vergleichsweise kleine Region ist, präsentieren sich sowohl die klimatischen als auch die geologischen Verhältnisse sehr variantenreich. Sowohl der nördlich gelegene Atlantik als auch das Mittelmeer im Osten üben ihren Einfluss aus und erzeugen ein animierendes Spannungsfeld zwischen ozeanischem und mediterranem Klima. Der Ebro als die Lebensader der Region tut sein Übriges und erweist sich besonders dort als wertvoll, wo Niederschlage seltener sind und die Winzer ihn zur Bewässerung der Reben nutzen. Eigentlich müsste er Namensgeber dieses Landstrichs sein, doch diese Ehre gebührt dem gerade einmal 65 Kilometer langen Rio Oja, dem Nebenfluss eines Nebenflusses des Ebro. Von dessen Ufer mit seinen nährstoffreichen Schwemmböden ziehen sich die Anbauflächen über sanft ansteigende Hänge aus eisenhaltigem Lehm bis 40 Kilometer weit ins höhergelegene Hinterland mit seinen Böden aus stark kalkhaltigem Ton hinein.

Will man Weinbau und Winzerleben in all seiner Urtümlichkeit bestaunen, bieten sich unter den insgesamt 144 der Rioja DOCa zugehörigen Gemeinden eine Vielzahl charmanter Dörfer an. Das bekannteste unter ihnen ist wahrscheinlich Haro ganz im Westen – von hier sind es ziemlich genau hundert Kilometer bis zum östlichen Ende in Alfaro. In Haro findet alljährlich die „Batalla del vino“ statt, die Weinschlacht, bei der sich nach dem Besuch einer katholischen Messe zwei weiß gekleidete Gruppen gegenseitig mit Unmengen an Rotwein bespritzen und begießen. Ursprünglich aus Anlass einer Grenzstreitigkeit mit dem Nachbarort entstanden, ist die Schlacht heute ein folkloristisches Großereignis, das mit einem festlichen Essen auf dem Hauptplatz Haros ausklingt. Man kann das heutzutage vor dem Hintergrund der Debatte um Lebensmittelverschwendung verwerflich finden, für die Einheimischen ist Brauchtum dieser Art jedoch nicht verhandelbar. Die Rioja Alta, in der wir uns hier befinden, ist das größte und traditionsreichste der drei Gebiete, in welche man die Rioja unterteilt. Die ältesten Bodegas finden sich hier, viele seit etlichen Generationen in Familienbesitz. Und auch die hiesigen Weine werden als die besten betrachtet, die man in der ganzen Rioja findet. Das hängt mit der durch das kühle atlantische Klima verursachten Dickschaligkeit der Trauben zusammen. Diese wiederum bringt es mit sich, dass mehr Phenole – besonders Tannine -, Säuren und Farbstoffe in den Most gelangen, was eine längere Reife und ein vielschichtiges, ganz und gar einzigartiges Endprodukt begünstigt.

Während Haro noch das eher urtümliche Weindorf ist, geht es in Logroño, der Hauptstadt der Autonomen Region La Rioja, deutlich geschäftiger zu – der Jakobsweg verläuft mitten hindurch. Der Weinbau spielt auch hier eine große Rolle, allerdings eher die damit verbundenen Handels- und Verwaltungstätigkeiten. Besonders lohnenswert ist die Kombination eines schönen Glases Wein mit den hier in fast jeder Gastwirtschaft angebotenen Pinchos – kleinen appetitanregenden Häppchen, den bekannteren Tapas nicht unähnlich, aber auf kleinen Holzspießen serviert, die man sich selbst zusammenstellt. Überhaupt ist die Rioja Oriental oder Rioja Baja, wie der östliche Teil der Region noch bis vor Kurzem genannt wurde, ein Paradies für Feinschmecker. Nur marginal kleiner als die Rioja Alta unterscheidet es sich landschaftlich wie klimatisch deutlich von dieser: sehr flach ist das Land hier, und Winde vom Mittelmeer sorgen für wärmere und trockenere Wetterlagen. Das lässt die Weine zu dankbaren Speisenbegleitern werden, gefälliger, runder und weicher, aber auch alkoholischer. Sogar Rosés findet man hier hin und wieder, für Freunde restsüßer Weine der einzige Lichtblick, denn ansonsten baut man in der Rioja kompromisslos trocken aus.

Der kleinste Bereich schließlich ist Rioja Alavesa, ein 300 Quadratkilometer großes, recht hoch gelegenes Gebiet nördlich des Ebro, das politisch gesehen schon zum Baskenland gehört. Wem die Weine aus der Rioja Alta zu schwer sind, der findet hier im kantabrischen Gebirge eine Alternative – die Weine sind deutlich fruchtiger und nicht so schwer. Überhaupt ist dies ein Stil, der in den vergangenen Jahren immer mehr nachgefragt wird und dem traditionellen, voluminösen Rioja mit seinem balsamischen Aroma und den erdigen, ledrigen Nuancen den Rang abzulaufen droht. Ein Vergleich zwischen dieser Oldschool-Variante, die erst nach recht langer Zeit auf den Markt gebracht wird und dann schon eine eher bräunliche Färbung aufweist, mit den stark extrahierten und daher hochkonzentriert samtig-dunkelbeerigen, modernen Varianten ist in jedem Fall lohnenswert. Sehr genau hat man hier den rasanten Aufstieg der nahegelegenen Ribera del Duero beobachtet, die ebenfalls hervorragende Tempranillos keltert. Was man jemandem entgegenzusetzen hat, der qualitativ ebenbürtig ist? – Qualität kombiniert mit Rarität. Die Alavesa ist unter Liebhabern und Sammelwütigen vor allem für ihre „vinos de autor“ bekannt. Autorenweine werden vor allem von sehr kleinen, relativ jungen Weingütern erzeugt und erreichen aufgrund ihrer stark limitierten Auflagen regelmäßig Spitzenpreise.

Die Traditionsweingüter wissen auf andere Weise auf sich aufmerksam zu machen. Viele Bodegas haben sich selbstbewusst architektonische Denkmäler setzen lassen, welche die Rioja auch für nicht-vinophile Touristen zu einem Erlebnis macht: ob Santiago Calatravas Arbeit für die Bodegas Ysios in Languardia, dessen Wirtschaftsgebäude sich sanft geschwungen den Hügelketten der Umgebung anpassen, oder das Hotel der Kellerei Marqués de Riscal, dessen Dach von Frank O. Gehry wie verworrenes Geschenkband gestaltet wurde. In seiner Farbwahl griff er das Produktdesign seines Auftraggebers auf: rosa wie der Schimmer des Weines, silbern wie die Flaschenkapseln und golden wie das die Flasche umgebende filigrane Drahtgeflecht. Gerüchten zufolge gewann man den eigentlich lieber an großstädtischen Bauten planenden Gehry mit zwei Flaschen seines Geburtsjahrgangs 1929 für das Projekt. Infolgedessen kam der kleine Ort Elciego in den Genuss des Bilbao-Effekts, jenes nach dem ebenfalls von Gehry im baskischen Bilbao erbauten Guggenheim-Museum benannten Phänomens, das die gezielte Aufwertung ländlicher, touristisch eher uninteressanter Orte durch spektakuläre Architektur beschreibt.

Obwohl es hier keineswegs uninteressant ist. Eingebettet zwischen den Keimzellen des früheren spanischen Weltreiches, Kastilien-Leon und Navarra-Aragon, ist es eine unglaublich geschichtsträchtige Region, die zudem touristisch sehr gut erschlossen ist, ohne wirklich touristisch zu sein. Darüber hinaus traditionsreich, ohne verstaubt zu sein. Und natürlich weintechnisch Weltklasse, ohne arrogant zu sein. Und damit eine Region, an der früher oder später kein Weinkenner vorbeikommt.

Everything You Need to Know About the Most Famous Wine Region of Spain (english version)

Often referred to as the Spanish Bordeaux, there are few regions in the world of wine that have attained such international acclaim and prestige. The Spanish themselves honor this by allowing Rioja to be one of the two regions in the country with the status of a DOCa (Denominación de Origen Calificada), the highest possible classification in Spanish winemaking. There is another reason why Rioja and Bordeaux are frequently mentioned together: when the phylloxera catastrophe struck Spain at the end of the 19th century, Rioja was largely spared, enabling it to export to France, whose vineyards were completely ravaged. Many Spaniards who had learned the craft of winemaking in Bordeaux now saw French winemakers, having lost their livelihood, settle in northern Spain. They brought with them what was probably the best cellar technology expertise of the time, quickly adopted by the locals. Initially, wooden containers of all sizes were used. Nowadays, over a million barrique oak barrels, traditionally holding 225 liters each – a world record for a wine-growing area – are stored in the cellars of Rioja. Aging in these barrels gives the wines a complex aromatic profile and tremendous aging potential.

What the Spaniards also learned from the French was the art of marketing. While the ingenious monks of the local monasteries had begun marking barrels destined for export to South and Central American colonies with their regional brands since the 16th century, they also promoted their products to pilgrims traveling the nearby Camino de Santiago from all over Europe. But the noble aura that surrounds the deep red drops today is ultimately due to brilliant marketing techniques that also elevated Bordeaux. Technological developments, such as the construction of a railway to Bilbao and onward to Bordeaux, the world’s most important red wine trading place, or the electrification of the town of Haro almost simultaneously with London and Paris, contributed to tremendous growth. This continued for about 50 years, until, like almost all of Spanish winemaking, Rioja fell into a ‘Sleeping Beauty’ slumber under General Franco, lasting until the 1970s. The comeback was then all the more impressive: Rioja became synonymous with Spanish red wine per se.

In Rioja, 65,000 hectares are reserved for viticulture, which, compared to a total of one million hectares in all of Spain, might not seem much. However, Rioja is optimally sized to generate and meet global demand without succumbing to the temptation of producing inferior quality mass wines, a trap that its homeland has fallen into and continues to, to some extent. The star among Rioja’s grape varieties is, of course, Tempranillo. It dominates the blends, with the rest comprising Garnacha, Graciano, and Mazuelo. Most classic Rioja red wines exhibit the characteristic fragrant Tempranillo taste of forest berries, tobacco, and spices, but the intensity largely depends on the aging time, divided between a shorter barrel aging and a longer bottle aging period.

The region, despite being relatively small, exhibits varied climatic and geological conditions. Both the Atlantic to the north and the Mediterranean to the east influence the region, creating a lively interplay between oceanic and Mediterranean climates. The Ebro River, the lifeline of the region, plays a crucial role, especially where rainfall is scarce, allowing winemakers to use it for irrigating the vines.

To experience the raw essence of winemaking and the life of a winemaker, there are numerous charming villages among the 144 communities belonging to the Rioja DOCa. The most famous is probably Haro in the west. Every year, Haro hosts the „Batalla del vino“ (Wine Battle), a significant folkloric event where two groups, dressed in white, sprinkle and pour vast amounts of red wine on each other after attending a Catholic mass. The Rioja Alta region, where we find ourselves, is the largest and most traditional of the three areas into which Rioja is divided. The oldest wineries are located here, many owned by families for generations, and the wines produced here are considered the best in all of Rioja.

In contrast to Haro, Logroño, the capital of the Autonomous Region of La Rioja, is much busier. Viticulture also plays a significant role here, especially concerning related trade and administrative activities. The combination of a good glass of wine with the pinchos offered in almost every eatery here is particularly rewarding. Pinchos, similar to the more famous tapas, are small appetizing snacks served on little wooden skewers.

In conclusion, the Rioja wine region, with its rich history, varied climate, and innovative practices, stands as a prominent and prestigious wine-producing area. Its wines, ranging from traditional to modern styles, continue to enchant wine enthusiasts globally, solidifying its position in the international wine arena.

Todo lo que debes saber sobre la región vinícola más famosa de España (versión española)

Se le llama el Burdeos español, y, efectivamente, hay pocas regiones vinícolas en el mundo que hayan alcanzado una fama y renombre internacional tan notables. Los propios españoles valoran este hecho, permitiendo que la Rioja sea una de las dos regiones del país que tienen el estatus de DOCa, una Denominación de Origen Calificada, la clasificación más alta en la viticultura española. Pero hay otra razón por la que a menudo se menciona a Rioja y Burdeos en la misma frase: cuando la plaga de filoxera llegó a España a finales del siglo XIX, la Rioja se mantuvo principalmente a salvo y pudo exportar a Francia, cuya viticultura estaba completamente devastada.

Muchos españoles habían aprendido el oficio de la viticultura en Burdeos, y ahora eran los viticultores de allí quienes, tras la destrucción de sus viñedos, se mudaron al norte de España. Lo que trajeron fue probablemente la mejor experiencia en tecnología de bodegas de la época, que los locales rápidamente adoptaron. Al principio, se usaban barricas de madera de todos los tamaños. Hoy en día, en las bodegas de la Rioja se almacenan más de un millón de barricas de roble, que tradicionalmente tienen una capacidad de 225 litros cada una, un récord mundial para una región vinícola.

La Rioja tiene un área de 65,000 hectáreas dedicadas a la viticultura. Aunque puede parecer pequeño en comparación con el total de España, que tiene un millón de hectáreas, la Rioja tiene el tamaño óptimo para generar y satisfacer una demanda mundial, sin caer en la tentación de una producción masiva de menor calidad. La variedad de uva estrella de la Rioja es, por supuesto, el Tempranillo, que constituye la mayor parte de las mezclas, seguido por la Garnacha, Graciano y Mazuelo.

Si quieres experimentar la viticultura en su forma más tradicional, hay muchos pueblos encantadores entre los 144 que pertenecen a la DOCa de la Rioja. Haro, probablemente el más famoso de ellos, es donde se celebra anualmente la „Batalla del vino“, una enorme celebración donde, después de una misa católica, dos grupos vestidos de blanco se rocían con grandes cantidades de vino tinto.

En resumen, aunque la Rioja es una región relativamente pequeña, tanto sus condiciones climáticas como geológicas son muy variadas, lo que contribuye a la diversidad y riqueza de sus vinos, haciendo de esta región una de las más reconocidas y apreciadas en el mundo del vino.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Grauburgunder Unleashed

Orange-Wein · Franken · Naturwein

100 % Grauburgunder maischevergoren Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken trocken · 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Grauburgunder „Unleashed" 2025 ist der maischevergorene Orange-Wein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit im fränkischen Maindreieck. Handgelesen, im Ertrag reduziert, maischevergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift. Die Maischegärung gibt dem trockenen Grauburgunder seine bernstein- bis lachsfarbene Tönung und ein feinkörniges Tannin. Gefüllt wird ohne Schönung und Filtration; der Jahrgang 2025 ist klar fränkisch und kräuterwürzig.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Weingut Ottenbreit bewirtschaftet rund sieben Hektar im Maindreieck um Obernbreit und Marktbreit und stellt den Betrieb auf ökologischen Anbau um. Die Reben für den „Unleashed" wurzeln auf gelbem Muschelkalk, einem kalkgeprägten Boden, der dem Wein seine kreidig-salzige Mineralität mitgibt. Die Einstufung erfolgt als Deutscher Landwein Main, trocken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauburgunder aus handgelesenen, im Ertrag reduzierten Trauben. Die Trauben werden maischevergoren und reifen anschließend über zehn Monate im Eichenholzfass. Die Füllung erfolgt ohne Schönung und Filtration, bei 13 % vol. Vor dem Servieren wird Dekantieren empfohlen, rund eine Stunde.

Im Glas

In der Nase rauchige und nussige Töne, dazu Zitrus, helle Blüten, Mandel sowie ein Hauch Hagebutte und roter Beeren. Am Gaumen trocken und straff, mit frischer Säure, griffigem, feinkörnigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität. Im Hintergrund Pfirsich, Quitte und eine zurückhaltende Würze aus dem Holz. Der Abgang bleibt mineralisch und herb.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Schweinebauch, Geflügel-Curry, Pilzrisotto und gegrilltes Gemüse. Das Tannin trägt auch würzige Küche aus Nordafrika und Asien. Trinkreif ab sofort, der Wein gewinnt mit Luft; bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2030. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck), gelber Muschelkalk
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau Maischevergoren, 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt brut

Wein · Sekt · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt Brut ist ein feiner Rosé-Winzersekt aus Baden. Aus 100 % Spätburgunder in klassischer Flaschengärung entstanden, zeigt er eine schöne Roséfärbung, mittelfeine Perlage und subtile Erdbeerfrucht.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Die kalk- und lössgeprägten Böden bieten dem Spätburgunder ideale Bedingungen für frische, feine Grundweine.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus 100 % Spätburgunder, als Rosé gewonnen. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (méthode traditionnelle). In der Geschmacksrichtung Brut ausgebaut.

Im Glas

Schöne Roséfärbung mit mittelfeiner Perlage. In der Nase faszinierend, mit kleinen Walderdbeeren und feinem Puderzucker. Am Gaumen sehr frisch, voller subtiler Erdbeerfrucht, mit langem, feinem Finish.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fingerfood, Krustentieren, Fisch, hellem Fleisch und frischen Beerendesserts.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Winzersekt Rosé – 100 % Spätburgunder, brut
Herstellung: klassische Flaschengärung (méthode traditionnelle)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Lambrusco Rose Di Bacco BLANCO Amabile frizzante

Schaumwein · Lambrusco · Emilia-Romagna · Italien

Chiarli Rosé di Bacco Lambrusco Bianco Amabile ist ein leichter, perlender, weiß gekelterter Lambrusco von Chiarli 1860, einem der renommiertesten Lambrusco-Produzenten der Emilia-Romagna. Lieblich und fruchtig im Stil, kommen seine Aromen leicht gekühlt perfekt zum Ausdruck. Ein unkomplizierter, geselliger Frizzante.


Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna rund um Modena ist die Heimat des Lambrusco. Chiarli 1860 zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Erzeugern der Region. Das warme Klima und die fruchtbaren Böden bringen die fruchtbetonte, zugängliche Stilistik des Lambrusco hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Schaumwein wird aus der Rebsorte Lambrusco gewonnen und weiß gekeltert. Als Frizzante (leicht perlend) im Tankverfahren erzeugt und mit lieblicher (amabile) Geschmacksrichtung abgefüllt, bleibt er fruchtbetont und unkompliziert.

Im Glas

Helles Strohgelb mit feiner, frischer Perlage. In der Nase helle Frucht, Apfel und ein floraler Hauch. Am Gaumen leicht, perlend und lieblich-fruchtig, mit saftiger Frucht und sanfter Süße. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 8–10 °C servieren. Als unkomplizierter Aperitif, zu fruchtigen Desserts oder einfach für gesellige Momente.

Klassische Begleitung: Obstdesserts, Gebäck, milder Käse und leichte Vorspeisen.


Lage: Emilia-Romagna (Italien)
Klassifikation: Lambrusco – weiß gekeltert, amabile, frizzante
Ausbau: Rebsorte Lambrusco, weiß gekeltert, Tankverfahren (Frizzante)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

L´ Olmo Trüffelrisotto

Feinkost · Risotto · Piemont · Italien

L'Olmo Trüffelrisotto ist ein piemontesisches Fertig-Risotto aus Carnaroli-Reis, verfeinert mit Sommertrüffel und Steinpilzen – eine authentische Spezialität, die in wenigen Minuten gelingt.


Herkunft

Das Risotto stammt von der Maggiorotto Group aus Agliano Terme in der Provinz Asti im Piemont – der Heimat des Carnaroli-Reises und des berühmten Alba-Trüffels. Eine Region, die für ihre hochwertige, bodenständige Küche bekannt ist.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Carnaroli-Reis (94 %) – die „Königin" der Risotto-Reissorten, die selbst nach langem Garen bissfest bleibt und eine cremige Konsistenz entwickelt. Dazu kommen Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Steinpilze (Boletus edulis), aromatische Kräuter sowie Trüffel (Tuber aestivum) und Trüffelaroma. Als praktische Trockenmischung ist das Gericht rasch zubereitet.

Geschmack

Cremig mit bissfestem Kern. Im Mittelpunkt steht der intensive, erdige Trüffelgeschmack, getragen von würzigen Steinpilz- und Kräuternoten – ein aromatisches, vollmundiges Risotto.

In der Küche

3–4 Löffel natives Olivenöl extra in einem flachen, breiten Topf erhitzen, den Reis dazugeben und etwa eine Minute anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein und etwas Noilly Prat ablöschen. Anschließend 3 Gläser (800 ml) heißes Wasser hinzugeben und unter ständigem Rühren garen, bis das Risotto fertig ist. Je nach Geschmack mit Butter oder Parmesan verfeinern.

Dazu passt: gebratene Waldpilze, ein Glas Weißwein oder gereifter Parmesan.


Hersteller: Maggiorotto Group s.r.l., Agliano Terme (Piemont, Italien)
Produkt: Fertig-Risotto mit Trüffel (Carnaroli-Reis)
Zutaten: Carnaroli-Reis (94 %), Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Steinpilze, aromatische Kräuter, Trüffel (Tuber aestivum), Trüffelaroma
Herkunft: Piemont (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 24.08.2027

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Real Agrado Rioja tinto 12er Set

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Real Agrado Rioja Tinto wurde aus Garnacha und Tempranillo gekeltert. Das feine Fruchtaroma von roten Beeren ist gut schmeckbar und gibt dem Wein eine intensive Struktur – erdig, würzig, frisch und aromatisch. Hier im günstigen 12er-Vorteilspaket.


Rioja

Der Wein stammt aus der Rioja, einer der renommiertesten Weinregionen Spaniens. Erzeuger ist Viñedos de Alfaro im östlichen Teil der Rioja. Tempranillo und Garnacha sind die klassischen Rotweinsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo. Garnacha bringt reife rote Frucht und Wärme, Tempranillo Struktur und Würze. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die frische, aromatische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase feine rote Beerenfrucht mit erdig-würzigen Anklängen. Am Gaumen frisch und aromatisch, mit roter Frucht, intensiver Struktur, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter und idealer Schoppenwein.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Viñedos de Alfaro
Klassifikation: Rioja – Cuvée aus Garnacha & Tempranillo, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: 12er-Paket (12 Flaschen à 0,75 Liter)

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2023 kalksteinreiche Böden

Der Puligny-Montrachet Blanc 2023 von Sylvain Bzikot ist ein puristischer, sehr eleganter und feiner Chardonnay aus einer der berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Salzige Mineralität und packende Frische prägen diesen Wein.


Puligny-Montrachet – Heimat großer Weißweine

Puligny-Montrachet ist ein Dorf an der Côte de Beaune, weltberühmt für seine Chardonnay-Weißweine. Hier liegen vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden und das spezifische Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Das kontinentale Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern verlangt wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr besondere Aufmerksamkeit. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich, weiße Aprikose) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, mineralischer Linie und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reifes Kernobst, frische Sauerteigbrotrinde, Limette und ein Hauch gerösteter Edelnüsse. Am Gaumen treten salzige Elemente, karges Gestein, saftiger Pfirsich und feine Hefenoten hervor – packend, spannend und vibrierend.

Salzige Mineralität, karges Gestein und saftiger Pfirsich – ein puristischer Puligny-Montrachet, vibrierend am Gaumen.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau auf der Hefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 BIO

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Leinhöhle (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein · Tonmergel trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer der charaktervollen Einzellagen Deidesheims. Ein Wein von wunderschöner Harmonie zwischen Druck und Finesse, die sich mit der Reife immer weiter verstärkt.


Deidesheimer Leinhöhle – Riesling vom Buntsandstein

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Leinhöhle separat ab.

Die nach Süden und Osten ausgerichtete Lage vereint Buntsandsteinverwitterung mit Mergelboden. Durch ein spezielles Kleinklima können die Trauben hier immer besonders lang am Stock verweilen, ohne an Säure zu verlieren – die Grundlage für einen Riesling, der Druck und Finesse in seltener Harmonie verbindet.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das kühlende Kleinklima der Leinhöhle und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Leinhöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Tonmergel, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von klarer Herkunft: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Note aus Buntsandstein und Mergel. Am Gaumen verbindet er spürbaren Druck mit Finesse – saftig und straff geführt, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einem langen, mineralischen Nachhall, der mit der Reife an Harmonie gewinnt.

Kühles Steinobst und Zitrus über salzig-mineralischer Prägung – eine wunderschöne Harmonie zwischen Druck und Finesse, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Leinhöhle, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Süd-/Osthang, Buntsandsteinverwitterung mit Tonmergel; besonderes Kleinklima
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling trocken 2021

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 stammt aus der bekanntesten und einer der ältesten Lagen des Zellertals. Er besticht durch herrliche Weißfrüchte, mineralische Kalknoten und eine kräftige Würze, die in einem wahrlich druckvollen Abgang münden.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Schwarzer Herrgott ist die bekannteste und eine der ältesten Lagen des Zellertals. Das Zellertal hat die höchsten Berge der Pfalz; die Reben tun sich an der Oberfläche schwer und suchen sich den Weg tief in die Erde, wo sie auf Tonmergel- und Kalkschichten stoßen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Durch eine lange Feinhefelagerung und die Selektion der besten Trauben besitzt dieser Riesling ein sehr langes Lagerpotenzial und entwickelt sein volles Potenzial erst nach mehreren Jahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase herrliche Weißfrüchte und mineralische Kalknoten. Am Gaumen mineralisch und kräftig gewürzt, mit klarer Frucht, feiner Struktur und einem druckvollen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und gereiftem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Feinhefelagerung, Traubenselektion; Tonmergel und Kalk; langes Lagerpotenzial
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...