Krimsekt

Krimsekt: Zwischen Tradition, Politik und der Suche nach Identität

Champagner aus Osteuropa? Das ist eigentlich unmöglich, denn die Herkunftsangabe des wohl bekanntesten französischen Exportproduktes ist streng geschützt. Nein, es hängt eher damit zusammen, dass im Russischen landläufig jede Art von Schaumwein schlicht als „schampanskoje“ bezeichnet wird. Ironischerweise soll das für den „echten“ Schampus seit 2021 nicht mehr gelten: Moskau verfügte jüngst, dass alle ausländischen Importe nur noch als „igristoje vino“ zu bezeichnen sind, während die Bezeichnung „schampanskoje“ allein russischen Erzeugnissen vorbehalten ist. Die Franzosen tobten, sahen sich in ihrer Ehre verletzt, drohten mit Handelsboykott – allein, es half nichts. Nun darf tatsächlich mit Fug und Recht bezweifelt werden, dass eine „russische Straßenrandrebe“, wie ein wütender Kommentator nach der Entscheidung in der Presse polemisierte, mit den edlen Gewächsen rund um Reims mithalten kann. Und dennoch ist es durchaus spannend, sich einmal in die Geschichte osteuropäischen Schaumweines zu vertiefen. Denn Krimsekt ist, seine Qualität hin oder her, auch über 30 Jahre nach dem Untergang der Sowjetunion immer noch ein Produkt, dass zahlreiche Assoziationen weckt: vom Kampf Ost gegen West, zaristischer ebenso wie stalinistischer Dekadenz, von Erfindungsreichtum und Pioniergeist, von Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn. Und nicht zuletzt berührt man angesichts der aktuellen geopolitischen Ereignisse auch noch eine weitere Frage: wem gehört denn nun der Krimsekt, von dem jährlich immerhin 50 Millionen Flaschen in alle Welt exportiert werden? Den Russen oder den Ukrainern?

Aber beginnen wir von vorn. Durch seine Lage an der europäischen Peripherie waren russischer Adel und insbesondere der Zarenhof seit jeher darauf bedacht, die aktuellen Moden aus dem Herzen des Kontinents zu sich zu holen, um nicht nur nicht den Anschluss zu verlieren, sondern geradezu auf dem allerneuesten Stand zu sein. Und um die Mitte des 18. Jahrhunderts lag das Epizentrum der höfischen Kultur in Versailles. Alles, was man dort an Kleidung trug, an Romanen las oder an Architektur bewunderte, galt auch in Russland als der letzte Schrei. Ebenso verhielt es sich mit Kulinarik: das Getränk der herrschenden Klasse schlechthin war Champagner. Sich diesen direkt aus Frankreich schicken zu lassen, das konnte sich zwar der Hochadel leisten, die zahlreichen weniger begüterten Landadligen allerdings blieben außen vor – wollten aber natürlich auf diese Art der Repräsentation nicht verzichten. Also begann man damit, Schaumwein auch in Russland herzustellen. Zunächst noch nicht auf der Krim, die zu dieser Zeit gar nicht Teil des Reiches war, sondern am Unterlauf des Don. Der rote Perlwein, hergestellt auf vergleichsweise primitive Art und vermarktet unter dem Namen „Zimljanskoje“, kam gut an, war geschmacklich aber meilenweit vom Original entfernt. Doch der Grundstein war gelegt und es dauerte nicht lange, bis das noch recht junge Herrscherhaus der Romanows das Prestige erkannte, welches eine heimische Sektindustrie bieten könnte.

Eine große Chance eröffnete sich, als unter Katharina der Großen die Osmanen die Krim abtreten mussten. Schnell avancierte die Halbinsel am Schwarzen Meer dank ihrer pittoresken Küstenlandschaften und des für russische Verhältnisse sehr milden Klimas zum beliebten Ziel für Reiselustige. Die zeigten sich allerdings wenig zufrieden mit der Infrastruktur vor Ort – Landwirtschaft, Straßenbau und Verwaltung waren von den ansässigen Krimtartaren kaum gepflegt worden. Also schickte Zarin Katharina ihr Multitalent Fürst Potjomkin, um für ein wenig Ordnung zu sorgen. Ob es daran lag, dass er nebenbei auch ihr Liebhaber war, kann nur gemutmaßt werden, jedenfalls wusste der Fürst recht genau Bescheid über die Ambitionen Katharinas, ihr Land in der Weinwelt zu einer echten Nummer zu machen. Aus ganz Europa ließ er Rebstöcke heranschaffen und in die gerade erst urbar gemachte Erde setzen, wobei er klugerweise darauf achtete, solche aus klimatisch ähnlichen Verhältnissen auszuwählen. Besonders erfolgreich war er damit zwar nicht – insbesondere die klassischen Champagner-Reben fühlten sich auf der Krim nicht wohl -, kann aber dennoch als der Erste gelten, der dort auf professionelle Weise wieder Weinbau betrieb, seitdem der mächtige Seefahrer-Stadtstaat Genua einige hundert Jahre zuvor seinen Einfluss dort verloren hatte.

Katharina wollte die Angelegenheit nun in professionelle Hände geben. Selbst gebürtige Deutsche und der Mode folgend, die sich an den im Zuge der Französischen Revolution stark erkalteten Frankreich-Hype anschloss – nämlich militärische und wissenschaftliche Posten bevorzugt mit Deutschen zu besetzen -, engagierte sie den preußischen Naturforscher Peter Simon Pallas. Der erkor schnell den optimalen Standort aus: die Städte Aluschta und Sudak im Südosten sollten es sein, die fruchtbaren Böden und Sonnenschein an vier von fünf Tagen hatten ihn überzeugt. Anders als sein Vorgänger setzte sich Pallas nicht nur mit den Anbaumöglichkeiten etablierter europäischer Reben auseinander, sondern bezog in seine wissenschaftlichen Untersuchungen auch etwa drei Dutzend auf der Krim heimische Sorten mit ein – damals ein geradezu unerhörtes Novum. In Feodossija entstand die erste Weinkeltereischule und im Jahre 1799 war es dann so weit: der erste auf der Krim erzeugte Schaumwein erblickte das Licht der Welt – und wurde direkt exklusiv nach Sankt Petersburg an den Zarenhof geschickt. Ob Pallas nun in dessen Qualität selbst oder aber in die Bereitschaft der Russen, Sekt aus dem eigenen Land zu erwerben, kein Vertrauen hatte, ist nicht überliefert – jedenfalls fand nach anfänglichen Erfolgen seine Karriere in Russland ein jähes Ende, als sich herausstellte, dass er Krim-Weine ganz stumpf mit französischen Etiketten versehen hatte, um sie besser verkaufen zu können.

Die Russen lernten aus diesem unappetitlichen Vorfall und beschlossen, fortan nur noch Landsleute mit dem Projekt zu betrauen. Im 19. Jahrhundert taten sich bei den Versuchen, weintechnisch in die erste Liga aufzusteigen, zwei Männer besonders hervor: der erste war Michail Woronzow, ein verdienter Offizier, der als Generalgouverneur von Neurussland, wie das Gebiet aus Krim und Süd- und Ostukraine damals genannt wurde, wichtige Modernisierungsmaßnahmen in dem damals kaum besiedelten Landstrich anstieß und es in dieser Hinsicht vor allem verstand, statt der nur widerwillig fließenden Staatsmittel das Geld privater Investoren zu akquirieren. 1820 erwarb er in Jalta große Flächen für ein Weingut, das sich zu einem wahren Musterbetrieb entwickelte: Woronzow wusste nämlich die hohe Arbeitsmoral aus anderen Teilen Russlands vor ihren Herren geflohener Leibeigener für sich zu nutzen, indem er sie nicht verfolgen und zurückbringen ließ, sondern wie freie Lohnarbeiter behandelte. Fast 200 Jahre alt ist außerdem das durch ihn begründete und noch immer bestehende Weinbauinstitut Magarach, heutzutage das mit der zweitgrößten Rebenvielfalt in Europa. Die meisten anderen seiner Anstrengungen hingegen wurden während des Krimkrieges in den 1850er Jahren zunichte gemacht. Für diese militärische Intervention, mit der Osmanisches Reich, Großbritannien und Frankreich die russischen Expansionsbestrebungen zurückdrängen wollten, sollte sich ein zweiter Mann allerdings ein halbes Jahrhundert später auf sehr subtile Weise rächen…

Fürst Lew Golitzin war als vermögender und sehr belesener Adliger viel in der Welt herumgekommen – insbesondere Frankreich hatte es ihm angetan, wo er sich mit Techniken des Weinbaus vertraut machte. 1878 gründete er sein eigenes Weingut unter dem poetischen Namen Nowyj Swet – „Neue Welt“ – und erschuf geschmacklich tatsächlich eine ebensolche, denn er ging den Weinbau direkt in riesengroßem Maßstab an und ermöglichte damit Produktionsmengen, die sich kommerziell vermarkten ließen. Zu dieser Zeit war die Herstellung des Schaumweines von der Schwarzmeerküste weitestgehend professionalisiert: es gab zum einen einen meist trockenen weißen aus den Rebsorten Chardonnay, Grauburgunder, Riesling und Aligoté sowie einen deutlich beliebteren roten aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Saperavi und Matrassa. Letzterer präsentiert sich je nach Qualität und Vorlieben leicht bis nahezu unerträglich süß und ist meistens gemeint, wenn von Krimsekt die Rede ist. Zum anderen hatte sich aber nach vielem nicht zufriedenstellendem Herumprobieren auch die Champagner-Methode etabliert: nach konventioneller Herstellung der Grundweine wurden diese zusammen mit Zucker und Hefe in Flaschen gefüllt. Neun Monate beim weißen, beim roten Krimsekt bis zu einem Jahr vollzog sich nun die Gärung, dann wurde die Hefe abgerüttelt, durch Degorgieren entfernt und der Verlust an Inhalt durch Zugabe der Dosage ausgeglichen. Alles lehrbuchmäßig französisch.

Umso größer war die Empörung der französischen Weinbauern auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900, als Golitzins Krimsekt völlig unerwartet den Grand Prix der internationalen Jury gewann: die Russen hatten nicht nur dreist die Herstellungsweise kopiert, sondern auch noch durchschlagenden Erfolg damit! Anfang des 20. Jahrhunderts war der russische Schaumwein endlich am Ziel: weltweite Anerkennung war ihm gewiss, die sich schon bald in astronomischen Preisen manifestierte, die jene der klassischen Champagner-Häuser in den Schatten stellten. Während deren Erzeugnisse längst zur Selbstverständlichkeit auch im gehobenen Bürgertum geworden waren, galt der Krimsekt als geradezu mythisches Getränk, das in der Vorstellung der Europäer vom Zaren allein aus edelsteinbesetzten Kelchen genossen wurde. Ironischerweise war es Fürst Golitzin, der vom Hype um „sein“ Getränk am wenigsten profitierte: seine an sich lobenswerte Philosophie, jeder Russe solle unabhängig von seinen finanziellen Mitteln in der Lage sein, guten Wein zu trinken, führte ihn schließlich in den Ruin. Sein Geschäft in Moskau wurde Tag und Nacht von zechwütigen Studenten belagert, die sich mit dem hochwertigen, aber zu spottbilligen, keineswegs kostendeckenden Preisen angebotenen Schaumwein auf offener Straße betranken.

Das goldene Zeitalter dauerte aber nicht mal anderthalb Jahrzehnte, dann brach der Erste Weltkrieg über den Kontinent herein. Der Zar verbot 1914 die Herstellung, da Schaumwein nicht als kriegsnotwendiges Lebensmittel galt und Alkoholkonsum die Moral der Truppen zu schwächen drohte. Ein in Krisenzeiten demonstrativer Verzicht auf Luxus, denn das war Krimsekt zu dieser Zeit noch immer, dürfte für den weltfremden Nikolaus II. hingegen kaum eine Rolle gespielt haben. Erst mit Lenins Tod endete der Bann, dann aber ging es so richtig los: Stalin sah nicht ein, das Getränk der Bourgeoisie zuzurechnen und damit der ideologischen Verdammnis anheimfallen zu lassen, sondern schaffte es in den 30ern zum ersten Mal, es tatsächlich in großen Mengen herzustellen – was freilich zulasten der Qualität ging, da man statt langwieriger Flaschengärung jetzt auf spezielle Tanks setzte, in denen der Wein nur noch einen Monat verblieb. Und einem Großteil der Bevölkerung immer noch nichts nützte, da diese durch kommunistische Misswirtschaft nun selbst für diesen historisch günstigen Krimsekt zu arm war.

Nachdem der Zweite Weltkrieg das Sekttrinken ohnehin für einige Jahre obsolet gemacht hatte, startete man in den 50ern eine neue Offensive – allerdings unter anderen Vorzeichen. Die Menschen sollten nicht mehr in den Genuss von einst dem Adel vorbehaltenen Gütern kommen, sondern im Sinne einer hilflosen Ernährungspädagogik hauptsächlich dazu gebracht werden, vom weit verbreiteten hochprozentigen Wodka auf den weniger alkoholischen Schaumwein umzusteigen und sich zumindest etwas langsamer zugrunde zu richten. Zu dieser Zeit galt die Sowjetunion als drittgrößter Weinproduzent der Welt – und während das im Inland nur wenig gewürdigt wurde, setzte eine schleichende internationale Popularität ein, die sich nicht nur auf die Reichen und Schönen erstreckte, sondern geradezu Teil der Popkultur wurde. Hatten 150 Jahre zuvor russische Dichter wie Puschkin in ihren Werken die französischen Champagner gelobt, waren es nun Franzosen wie Gilbert Bécaud mit seinem Chanson „Nathalie“ und Deutsche wie die Gruppe Dschingis Khan mit ihrem Schlager „Moskau“, die dem Krimsekt musikalische Denkmäler setzten. In der Nachkriegszeit mit ihrem Verlangen nach unkomplizierten, süßen Weinen schlug der Sowjet-Sprudel ein wie eine Bombe und war im Westen wahrscheinlich eines der beliebtesten Produkte überhaupt von jenseits des Eisernen Vorhangs. Ausgerechnet der große Reformer Michail Gorbatschow war es, der im Zuge von Glasnost und Perestroika dem Krimsekt fast den Todesstoß versetzt hätte: angesichts der gigantischen Ausmaße, die der Alkoholismus aufgrund der Perspektivlosigkeit innerhalb der russischen Bevölkerung angenommen hatte, ließ er in den 80er Jahren gnadenlos Weinberge roden und dezimierte etwa die Anbaufläche in der Ukrainischen SSR um zwei Drittel. Womit wir wieder bei der Ukraine angelangt wären. Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde sie – und mit ihr die Krim – ein souveräner Staat. Im knappen Vierteljahrhundert, das folgen sollte, bis Russland die Halbinsel annektierte, blieb nicht viel Zeit, um einem urrussischen Produkt wie dem Krimsekt ein ukrainisches Image zu verleihen.

Zugute kommt der Ukraine da, dass dieser – anders als etwa Champagner – keine geschützte Herkunftsbezeichnung ist und deshalb auch in anderen Gebieten erzeugt werden darf. Besonders die Ostukraine mit Odessa, Charkiw und Artjomowsk, dem heutigen Bachmut, steuern erhebliche Mengen bei. Laut EU-Recht muss jedoch zumindest ein Teil der Lagerung auf der Krim selbst stattgefunden haben. Allerdings dürfte er dann wiederum nicht in die EU eingeführt werden, weil Brüssel nach 2014 ein Embargo über die Halbinsel verhängte. Folglich handelt es sich bei allem, was aktuell in Deutschland zu erwerben ist, entweder um Restbestände aus der Zeit vor der Annexion – die aber schon sehr bald zur Neige gehen dürften – oder aber zumindest juristisch betrachtet nicht um Krimsekt. Text: Dario Sellmeier

Man kann angesichts des blutigen Krieges in der Ukraine durchaus die Frage stellen, ob solche Spitzfindigkeiten gerade angebracht sind. Dass aber mit Alkohol noch immer Politik gemacht wird, ist Tatsache: als Putin 2014 auf der gerade erst annektierten Krim Silvio Berlusconi empfing, besuchten beide das Weingut Massandra, gegründet Ende des 19. Jahrhunderts durch den uns schon bekannten Fürsten Golitzin für die Versorgung des Zaren, dessen Sommerresidenz Liwadija direkt nebenan lag. Die in den endlosen unterirdischen Stollen eingelagerten Schätze hatten sowohl zwei Weltkriege als auch die Revolution und den Stalinismus unbeschadet überstanden. Ausgerechnet aus der Privatsammlung des fortschrittlichen Krim-Förderers Woronzow wählten Putin und Berlusconi einen 200 Jahre alten Sherry, den sie sich medienwirksam einverleibten. Ob der ukrainische Staat als Eigentümer des Weingutes allerdings jemals die 80 000 Euro, welche die Flasche wert gewesen sein soll, zurückerhält, steht ebenso in den Sternen wie die Antwort auf die Frage, ob man in Deutschland demnächst einmal wieder echten Krimsekt trinken kann – oder ob der süße Geschmack nur eine schöne Erinnerung aus früheren Tagen bleiben wird.

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Weine

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW ist ein weicher, fruchtbetonter Lagen-Weißburgunder aus Baden. Reife Frucht verbindet sich mit den feinen Aromen des Barriqueausbaus und einer mineralischen Note.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Wein stammt aus der Lage Schlatter Maltesergarten, die für ausdrucksstarke, mineralisch geprägte Burgunderweine steht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Barriqueausbau verleiht dem Wein feine Aromen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen, die sich harmonisch mit der reifen Frucht verbinden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes, mittleres Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase reife Birne, saftiger Apfel, Anklänge von Ananas, dezente Haselnuss und leichte Mineralität, dazu Zitrusnoten und Zitronenzeste sowie feine Barriquearomen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen. Am Gaumen fruchtbetont, mit dem Eindruck einer dezenten Süße, gelbfleischigen Früchten und einer feinen mineralischen Note im weichen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: Barriqueausbau; fruchtbetont und weich

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019

Weißwein · Red Mountain · Viognier

Viognier Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2019

Der Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019 ist ein rarer, voller und ausdrucksstarker Weißwein von der berühmten Red Mountain AVA – reich, doch nie ölig, mit wunderbar balancierter Säure, strahlender Frische und Länge. Eine echte Rarität.


Force Majeure – Estate Viognier von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA.

Auf der Red-Mountain-Lage wächst nur eine sehr kleine Menge Viognier – direkt unterhalb einiger Syrah-Parzellen. Ein Teil davon dient der Co-Fermentation mit dem Syrah, der Rest wird zum Estate Viognier ausgebaut. Die Produktion ist so limitiert, dass der Wein eigentlich ausschließlich Mitgliedern der Mailing-List vorbehalten ist.

Jahrgang 2019 – Red Mountain

2019 war in Washington State ein gemäßigter, ausgewogener Jahrgang, der aromatische Weißweine mit klarer Frucht und lebendiger Säure hervorbrachte. Beim Viognier ergibt das einen vollen, ausdrucksstarken Wein, der seine Fülle stets mit Frische und Balance verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Viognier aus dem Jahrgang 2019.

Gepresst und vergoren in Beton und neutralen (gebrauchten) französischen Eichenfässern. So entsteht ein voller, reicher und ausdrucksstarker Wein, der nie ölig oder breit wirkt, sondern eine wunderbar balancierte Säure mit strahlender Frische und Länge bewahrt.

Im Glas

Voll, reich und ausdrucksstark, dabei nie ölig oder breit. Typisch für diesen Wein sind Aromen von Zitrus, Litschi, weißen Blüten und Würze. Am Gaumen getragen von einer wunderbar balancierten Säure, die für strahlende Frische und Länge sorgt.

Voll, reich und ausdrucksstark – ohne je ölig zu wirken, mit strahlender Frische, Balance und Länge.

Bei 10–12 °C servieren. Hinweis: Der 2019er trägt ein gelbes Wachssiegel, keine Folie mehr über dem Korken. (Martín Apell)

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zu mild-würziger asiatischer Küche sowie zu jungem Weichkäse.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage unterhalb der Syrah-Parzellen (Washington State, USA)
Klassifikation: Red Mountain AVA, Viognier (trocken)
Ausbau: 100 % Viognier; gepresst und vergoren in Beton und neutraler französischer Eiche; sehr limitierte Produktion

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Veriquete 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel)

Tempranillo · Garnacha · Viura · Malvasía u. a. Escondite del Ardacho · Veriquete gemischter Satz · Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Sandstein & Mergel · 595 m · 50+ J. nur 2.175 Flaschen 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Veriquete" 2016 ist ein reiner Einzellagenwein von einer nur 0,40 Hektar großen Parzelle auf 595 Metern Höhe über Viñaspre. Ein gemischter Satz aus allen im Weinberg stehenden Sorten – ein facettenreicher, sehr mineralischer Rioja und großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen.


Veriquete – 0,40 Hektar auf 595 Metern

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Veriquete wird aus einer lediglich 0,40 Hektar großen Parzelle gewonnen. Die Reben sind hier über fünfzig Jahre alt, ihr Ertrag ist entsprechend niedrig. Der Wingert liegt auf 595 Metern auf den Anhöhen von Viñaspre und ist im Vegetationszyklus dem atlantischen Klima ausgesetzt. Anders als bei den meisten Rotweinen stehen hier auch Weißweinreben – Roberto Oliván macht aus der Not eine Tugend und verwendet alle auf dem Weinfeld stehenden Sorten: Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weitere. Die kargen Sandstein-Mergel-Böden ergeben einen facettenreichen, sehr mineralischen Wein.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung der Sandstein-Mergel-Böden – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weiteren Sorten, Jahrgang 2016, trocken; von über 50 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha).

Alle im Weinberg stehenden Rebsorten – rote wie weiße – werden gemeinsam vinifiziert, ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes. Der Wein wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 2.175 Flaschen.

Im Glas

Noch mostig und tintig, dann Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirschen, Süßholz, eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang lassen sich in diesem mustergültigen Rioja in Duft und Geschmack wiederfinden. Großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen und finden wollen.

Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirsche und Süßholz, dazu eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang – großes Genusskino.

Sollte vor dem Genuss mindestens drei Stunden dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha), Anhöhen von Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); karge Sandstein-Mergel-Böden, 595 m, atlantisches Klima; über 50 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía u. a. (trocken)
Ausbau: gemeinsame Vinifikation aller Sorten, kompromisslos handwerklich und terroirgetreu; 2.175 Flaschen

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Feinkost

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro BIO

Feinkost · Tomaten · Italien

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro sind 100 % gewürfelte Tomaten aus ökologischem Anbau – und sonst nichts. Die ideale Basis für sämtliche Tomatensaucen.


Herkunft / Italien

Tomaten sind das Herzstück der italienischen Küche. Das Cubettato (gewürfelte Tomaten) von Podere Vannucci stammt aus biologischem Anbau (IT-BIO-006) und kommt ohne jeden Zusatz aus – pure Tomate als verlässliche Küchengrundlage.

Zutaten und Herstellung

Enthält ausschließlich gewürfelte Bio-Tomaten – ohne Salz, Zucker oder weitere Zusätze. Die Tomaten werden reif geerntet und schonend gewürfelt und konserviert, sodass Frische und Aroma erhalten bleiben.

Geschmack

Klar, fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, mit feiner Süße und dezenter Säure. Die Würfelform sorgt für angenehme Textur in Saucen und Schmorgerichten.

In der Küche

Die universelle Basis für die mediterrane Küche.

Ideal: für Sugo und Pastasaucen, Pizza, Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe – pur mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum schnell zur Sauce verarbeitet.


Hersteller: Podere Vannucci (Italien)
Produkt: Cubettato di Pomodoro – gewürfelte Tomaten (Bio)
Zutaten: 100 % Tomaten aus ökologischem Anbau
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.07.2028

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Schaumweine

Dönnhoff Blanc de Blancs Brut 2021

Reiner Riesling steckt im Dönnhoff Blanc de Blancs Brut 2021 – Blanc de Blancs im wörtlichen Sinn: weiß aus weißen Trauben, nur eben ohne Chardonnay. Seine Trauben liefern die ältesten Rieslingreben, die das Weingut in Oberhausen besitzt. Dreieinhalb Jahre lag er auf der Hefe.

Im Glas

Helles Gelbgrün, feine und cremige Perlen. In der Nase Zitrus, knackiger Apfel und helle Blüten, dahinter Brioche. Im Mund straff und genau, mit salziger Ader. Die Säure des Rieslings bleibt spürbar, wird von der langen Hefereife aber weich gepolstert.

Mach was draus

Als Aperitif, zu Austern, Forelle, Räucherfisch oder Kalbstatar. Auch zu Flammkuchen, Spargel mit Zitronen-Hollandaise, Sushi oder jungem Bergkäse. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas. Er hält gut bis 2032.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Riesling-Sekt auf diesem Niveau ist selten. Dönnhoff zeigt, wie fein das sein kann.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Von Hand gelesen, als ganze Trauben gepresst, im alten Doppelstück vergoren. Dann Flaschengärung, dreieinhalb Jahre Hefelager, Rütteln von Hand und einzelnes Degorgieren. Dosiert als Brut.

Warum passt 2021 so gut? Ein kühles, nasses Jahr mit später Lese bis Anfang November. Wenig Zucker, viel reife Säure – ideal für Sekt.

Was prägt die Lage? Grauer Tonschiefer in einem Nebental der Nahe, nach Südosten ausgerichtet. Die Hänge kühlen nachmittags früh ab, das hält die Säure.

100 % Riesling · älteste Rieslingreben des Guts, Oberhausen · grauer Tonschiefer · Jahrgang 2021 · Lese von Hand · ganze Trauben gepresst · Doppelstück · Flaschengärung · Hefelager 3,5 Jahre · handgerüttelt · Brut · Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020.

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Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Rebsorten

Winkler Grauer Burgunder trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Weingut Winkler Grauer Burgunder zeigt sich in schönem Goldgelb im Glas. Ein frischer, fruchtiger Duft mit erdig-mineralischen Noten leitet über zu Aromen von Äpfeln und Kornblumen – leicht, ausgewogen und spritzig ist dieser Grauburgunder ein herrlich süffiger Weißwein.


Pfalz / Südpfalz

Das Weingut Winkler liegt in der Südpfalz – einer der wärmsten und sonnenreichsten Weinregionen Deutschlands, bekannt für fruchtbetonte, zugängliche Burgunderweine.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der Ausbau betont die leichte, frische und fruchtbetonte Stilistik mit klarer Apfelfrucht und feinem mineralischem Spiel. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Schönes Goldgelb. In der Nase frisch und fruchtig, mit erdig-mineralischen Noten. Am Gaumen Aromen von Äpfeln und Kornblumen, leicht, ausgewogen und spritzig – herrlich süffig, mit sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse – oder einfach solo.


Lage: Südpfalz (Deutschland); Weingut Winkler
Klassifikation: 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: leicht und fruchtbetont

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